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gespeert hat geschrieben: Es wird diskutiert, ob der Regler alleine ausreicht, um Schäden beim Betanken zu verhindern. Mir liegen da andere Erkenntnisse vor die auf Gaskondensation hindeuten.
Einige Überlegungen zu einer möglichen Gaskondensation. Vor dem Tanken werden sämtliche Gasverbraucher abgeschaltet. Durch den Druck im System und Regler schließt das Ventil im Eingang des Reglers. Der Regler ist von der Flasche abgeschottet. In diesem Falle soll nach Aussage von gespeert im Regler Gas kondensieren. Jetzt schließt man zusätzlich zum Eingangsventil des Reglers noch das Flaschenventil und jetzt soll keine Kondensation mehr auftreten. Es ist doch sehr unwahrscheinlich, dass sich im Regler plötzlich die Verhältnisse ändern nur weil man zusätzlich zu einem Ventil dahinter noch ein zweites schließt.
Nun zur Kondensation. Propan hat eine Siede- bzw. Kondensationstemperatur von – 42 °C. Woher sollen die -42 °C im Regler kommen, damit Propangas kondensieren kann. Nur so nebenbei. Bei der Kondensation von Gas wird Wärme frei. Der Regler würde sich dabei erwärmen.
Noch ein Punkt zur Gasmenge im Regler. Nehmen wir mal an das Propangas würde wirklich kondensieren.
Hierzu das linke unter Bild. --> Link Das Volumen der Unterseite des Gasreglers hat ein Volumen von 50 ml. Darin befinden sich 50 ml Propangas das entspräche 0,1 g oder 0,2 ml flüssigem Propan. Im Vergleich, ein Schnapsglas hat ein Volumen von ca. 20 ml. Propangas könnte kondensieren, wenn die Lufttemperatur mal so gegen -42°C ginge.
Wenn bei einer überfüllten Flasche oder während des Tankens Gas entnommen wird kann ich mir vorstellen, dass Flüssigkeit mit in den Regler gelangt.
Gespeert, deine Erfahrungen in allen Ehren, aber sie müssen auch technisch oder physikalisch begründbar sein.
aett Scout Das mag für Propan zutreffen, aber Du hast die 5 Prozent Butan übersehen (normale Propanflasche)!!! Das hatte unter Anderem fast der Frau des Nachbarn beinahe das Leben gekostet (Flaschenwechsel in Dönerbude, dabei "leere Flasche" nicht mehr zugedreht) Da reicht die Abkühlung durch Entspannung, bspw. im Regler, durchaus aus, gerade auch in Verbindung mit einer Befüllung an der LPG Tanke (bekanntlich 40/60 oder 60/40 Mischung!!!).
WIe schon gesagt, mir liegen da einige Versuchsergebnisse vor, die auf diese Effekte hindeuten (gekühlte Anlagenteile erzeugen in Verbindung mit Drucküberhöhungen lokale Kondensationsherde). Aber auch hier werden weitere Ursachen nicht ausgeschlossen, deswegen wird hier noch weiter getestet.
Die Begründung der Entwicklungsabteilung bisher ist für mich aber schlüssig (haben als Kinder auch unter Aufsicht mit Flüssiggas gespielt, d.h. für Versuche als Kältemittel genutzt und Kartuschen angestochen. Dabei gab es die eine oder andere Überraschung was Kälteeffekte betrifft.). Wir bleiben dran
gespeert am 08 Jul 2015 03:51:05
aett admin, die Zeit für Korrekturen bitte mal erhöhen! (mußte wegen Hagelsturm und Feuerwehrfehlalarm kurz den PC verlassen)
Scout am 09 Jul 2015 09:16:44
gespeert hat geschrieben: Das mag für Propan zutreffen, aber Du hast die 5 Prozent Butan übersehen (normale Propanflasche)!!! Da reicht die Abkühlung durch Entspannung, bspw. im Regler, durchaus aus, gerade auch in Verbindung mit einer Befüllung an der LPG Tanke (bekanntlich 40/60 oder 60/40 Mischung!!!).
Ich zitiere von weiter oben zu der Annahme, dass das Gas kondensieren würde.
Darin befinden sich 50 ml Propangas das entspräche 0,1 g oder 0,2 ml flüssigem Propan. Im Vergleich, ein Schnapsglas hat ein Volumen von ca. 20 ml.
Bist Du der Meinung, dass man mit 0,2 ml Flüssiggas, egal ob Propan oder Butan, eine Pommesbude abfackeln kann?
Das hatte unter Anderem fast der Frau des Nachbarn beinahe das Leben gekostet (Flaschenwechsel in Dönerbude, dabei "leere Flasche" nicht mehr zugedreht)
Dafür gibt es eine einfache Erklärung, die Flasche war nicht leer. Genauso wie ein leerer Sack nicht steht, kommt aus einer leeren Flasche nichts mehr raus.
Ich biete hierzu eine vernünftige Erklärung an. Die Frau hat ihren Dönerbräter in Betrieb gehabt. Dann ging die Flamme aus und die Frau dreht am Dönerbräter den Hahn zu. Warum ging die Flamme aus? Der Flüssiggasstand in der Flasche war gering. Flüssigkeit verdampft zu Gas und benötigt Wärme. Die Wärme wird der Flüssigkeit entnommen. Die Flüssigkeit holt sich die Wärme von außen. Das geht nur über den Teil der Flaschenwand, an der innen Flüssigkeit steht. Da bei niedrigem Stand nicht mehr genug Wärme übertagen wird, kühlt sich die Flüssigkeit ab, es entsteht weniger Gas als entnommen werden soll, wodurch der Druck sinkt. Für die Frau ist die Flasche leer und sie dreht den Hahn zu. Sie holt eine neue Flasche. In der Zwischenzeit wird kein Gas mehr entnommen, die Flüssigkeit erwärmt sich und in der Flasche stellt sich wieder ein höherer Druck. Nun schraubt die Frau den Regler an der offenen Flasche ab, mit dem bekannten Ergebnis.
Scout
gespeert am 10 Jul 2015 01:06:54
Du brauchst keine Erklärung anbieten, ich kenne die Ursache aus erster Hand und der Untersuchung der BG Gastro.
Fakt ist, einige Mietflaschenfirmen füllen 95/5 Mischung (hier ein Tipp für WIntercamper, Progas Ingolstadt füllt annähernd 100% Propan).
Im Fall Dönerbude war die Mischung eine 95/5 Als der Grill erlosch, war die Flasche "leer" und wurde abgeklemmt (in so ner Bude herrschen fast Saunatemperaturen überhalb der Theke, unterhalb aber weniger, trotzdem kein Vereisen der Flasche!), das Flaschenventil blieb offen oder wurde nicht mehr richtig geschlossen. Nach Anschluß der neuen Flasche dauerte es bis zur Zündung dann nur noch so lange wie das Restgas brauchte um zu verdampfen und die Zündquellen zu erreichen (Kühlschrankmotoren/deren Anlaufrelais sowie evtl. den Dönergrill selbst, aufgrund der Luftschichtung aber wenig wahrscheinlich).
Am Ende konnte die Frau nur deswegen überleben, da der Explosionsdruck durch die Verkaufsklappe und Tür entweichen konnte und daher keine hohen Spitzenwerte auftraten. Somit war ein Verlassen der darauf folgend brennenden Bude mit leichten Verletzungen noch möglich. Ich habe das Teil von innen angesehen!!
Pooh335 am 10 Jul 2015 07:10:59
Kommen wir doch mal zum ursprünglichen Thema zurück. Eine mobile Gasflasche hat doch erst mal mit der Gastankflasche nix zu tun. Man sollte die Flasche zu drehen. Wenn man das vergisst macht das der Crashsensor. Ob hintendrian ein Ventil auf ist oder nicht ist egal. Das ist wie beim Wasserschlauch, wenn der Hahn zu ist kommt auch aus einen geöffneten Schlauch kein Wasser raus. Zumindest wenn man nicht den Schlauch entsprechend dreht und wendet. Und im Womo ist das ja alles fest verbaut. Natürlich sollte man den gesunden Menschenverstand nicht ausschalten :D
mercurius46 am 10 Jul 2015 17:52:37
Hallo Ulli,
aus gutem Grund hat man das Befüllen von beweglichen Gasflaschen den professionellen Gas-Händlern mit entsprechenden Vorrichtungen und Einrichtungen vorbehalten. Warum Du dieses Fass hier aufmachst, das erschließt sich mir nicht...
kintzi am 11 Jul 2015 08:06:37
verba mercurius: PS: Der kluge Forist lässt andere an seinen Erfahrungen teilhaben - ansonsten hält er sich vornehm zurück.
Häufiger zutreffende Tatsache:
Der kluge Forist nutzt Erfahrung anderer -ansonsten hält er sich vornehm zurück. :razz: Gr. Richi
mercurius46 am 11 Jul 2015 17:57:29
Hallo richi,
:daumen2:
Nögel am 27 Aug 2015 17:39:50
Seit dem Sommer bin ich umgestiegen auf eine Tankflasche 11Kg, nicht fix eingebaut. Die Flasche wird über dem Druckschlauch von dem in der Tür verbauten Füllstutzen gefüllt. Das erste mal Tanken war schwierig, 0 Ahnung, habe die Bedienung zum einweisen geholt. Die Flasche war damals nur mit dem Gurt befestigt. Sie sagte: Sie müssen die Taste drücken und halten, zur Tankflasche kein Wort. Auch bei den zweiten Tanken im Urlaub hast sich keiner für mein WoMo interessiert. Natürlich drehe ich die Flasche beim fahren und tanken immer zu. Hier im Forum wurde geschrieben es könnte Probleme geben, es hat mich veranlasst ein zusätzliches Stahlband anzuschrauben. Steht jetzt fest und wackel nicht mehr, sieht fast wie 20g aus.
b0tti am 29 Aug 2015 09:24:34
an Nögel
Da wir auch gerade die Gastankflaschen angehen, darf ich fragen, wo Du das Befestigungsblech für den Tankstutzen herhast, den man auf Deinem Foto in der Ecke des Gaskastens sieht. Genau den suche ich, wurde aber nicht fündig.
Besten Dank
andwein am 29 Aug 2015 09:28:12
Selbermachen, Blech von Obi. Befestigung (Überstand oben/seitlich ca. 2-3 cm) im hoffentlich vorhandenen Holzrahmen der Servicetüre. siehe --> Link Andreas
Schrauber71 am 29 Aug 2015 11:27:36
Ich bitte kurze Exkursfrage zu dulden:
Auf dem Bild der Tankflasche ist eine Füllstandsanzeige abgebildet. Diese habe auch ich an meiner Tankflasche...funktioniert diese halbwegs genau? Ich verstehe das Anzeigeprinzip nicht und hatte (alles noch recht neu) einmal den Fall, da hatte ich vielleicht noch gut 1 L in der Flasche, die Anzeige zeigte aber noch "voll".
Manfred
mv4 am 29 Aug 2015 14:52:55
diese Anzeigen sind wirklich nur Schätzeisen...evt. hing deine ...ab und zu mal an die Gasflasche klopfen. Meistens zeigen sie fast leer an obwohl noch gut 1/4 Gas drin ist...
ich selber habe noch keine ! gesehen die genau ging...vielleicht haben aber ja andere mehr Glück
gespeert am 30 Aug 2015 21:42:06
Das ist das sogenannte Indi-Ventil. Die Flaschen haben einen kugeligen Boden, der Schwimmer liegt nicht zentriert auf. Somit wird der Rest nicht erfasst.
Schrauber71 am 30 Aug 2015 23:47:58
Also bei mir ist das nur so ein Clip- ohne Verbindung in die Flasche. Meine Clipanzeige wird einfach an den Hals geklipst. Kein Schwimmer etc.
Aber gut, ich will das hier nicht weiter ablenken...ist ja schon am eingangsthema vorbei. Danke bis hierhin.
Manfred
andwein am 31 Aug 2015 16:54:24
Schrauber71 hat geschrieben: Diese habe auch ich an meiner Tankflasche...funktioniert diese halbwegs genau? Manfred
Ja, wenn man deine Frage wörtlich nimmt!!!!! Wenn du die Indikator Schätzanzeige bei Leeranzeige weiter nach unten schiebst ist auch wieder Gas da. Ich spotte nicht, ich habe auch so eine Anzeige. Und ich habe noch 2-3 weitere Anzeigen im Fundus, die haben eine gewisse Streuung Andreas
lmc591a28jtd am 08 Nov 2015 20:38:00
Hallo Leute, also gern gebe ich hier von den Niederlanden aus, meinen Senf dazu.
Ich habe auch eine rote zu 80% befüllbare Gastankflasche. Bei uns heißen die "Gasdampfflaschen", was wohl auch der Grund dafür ist, dass in diesen Filtern nie etwas ist. Das Gas kommt ja als Dampf am Regler an und deshalb werden auch selten Rückstände aus der Flasche beim Regler ankommen können.
Zum Schließen des Gashahns: Man darf doch mit einer offenen Flasche gar nicht fahren. In Frankreich wird daraufhin sogar kontrolliert. Bei mir im Wohnmobil sind am Armaturenbrett und im Gaskasten Aufkleber, die auf das Schließen der Flasche hinweisen. Wenn es einen Unfall geben sollte, wird die offene Flasche in die Gegend geschleudert und kann das Gas ungehindert ausströmen mit allen Folgen. Ich habe mal einen Unfall mit einem Wohnmobil gesehen und da war wirklich nichts mehr heile. Das Womo war wie zersplittert. Das Holz vom Innenausbau kann die schwere Flasche bei einem Unfall ja auch gar nicht halten. Da fliegt dann alles mit der schweren Flasche in die Gegend. Ich betreibe meinen Kühlschrank unterwegs mit 230V über den Wechselrichter seitdem ich diesen Unfall gesehen habe.
Fazit: Das Schließen der Flasche beim Tanken erübrigt sich, sie sollte nämlich, wenn man bei der Tankstelle ankommt, schon geschlossen sein :lol:
Zur Befüllung: Bei uns in Holland ist das Befüllen mit LPG derzeit auch noch verboten, die Regelungen sollten demnächst jedoch geändert werden. Es klappt auch nur, wenn der Tankwart es nicht sieht. Das hat auch mit der Besteuerung zu tun.
In Italien ist das Befüllen einer Flasche nahezu unmöglich. Alle LPG Stationen sind dort Tankstellen mit Tankwart, LPG wird immer vom Tankwart gemacht. Und die passen auf. Ich habe schon Dutzende Male gehört "No in Italia..." . Es klappt besser, wenn man eine Außenbefüllung hat, da kann man tatsächlich sagen, man habe einen Generator... Einmal habe ich erlebt, dass ein Tankwart die LPG-Flasche trotzdem hat befüllen wollen und er hat am Ende ein Kreuzzeichen gemacht, als die 80% Sicherung das Befüllen beendet hatte ..
Schönen an alle!
jippiee am 08 Nov 2015 22:39:54
lmc591a28jtd hat geschrieben: In Italien ist das Befüllen einer Flasche nahezu unmöglich. Alle LPG Stationen sind dort Tankstellen mit Tankwart, LPG wird immer vom Tankwart gemacht. Und die passen auf.
Ich betanke meine 14kg Gastankflaschen immer und ausschließlich in Italien - und bin bis jetzt erst einmal abgewiesen worden. Aber in dem Falle gibt's in 20km die nächste Tankstelle wo's dann klappt - da bettle ich dann nicht lange nach mit "Generatorbetrieb" usw. Abgewiesen wird man laut ital. Foren am ehesten auf den Autobahntankstellen entlang der Brennerautobahn.
Moritz
andwein am 09 Nov 2015 15:07:00
lmc591a28jtd hat geschrieben: Zum Schließen des Gashahns: Man darf doch mit einer offenen Flasche gar nicht fahren. In Frankreich wird daraufhin sogar kontrolliert. Wenn es einen Unfall geben sollte, wird die offene Flasche in die Gegend geschleudert und kann das Gas ungehindert ausströmen. Da fliegt dann alles mit der schweren Flasche in die Gegend.
An diesem Beitrag sieht man positiv die Wirkung von Europa. Die Regeln sind überall gleich. Der Hinweis auf den Unfall zeigt eigentlich die Notwendigkeit der 20/8 g Regelung für alle Einbauten. Ladung ist ein anders Thema. Ein sehr guter Beitrag aus dem Alltag. Meine Meinung, Andreas
gespeert am 09 Nov 2015 16:44:34
Es sollten generell äquivalente Befestigungen verbaut werden, egal ob Flasche oder tankflasche. In meinem Neubau gibt es eine Sicherheitszelle für die Flaschen. Die schert bei gewissen Belastungen komplett ab inkl. der Flaschen. Da kugelt keine offene Flasche durch die Gegend! Die Leitung kann an einer trennstelle sauber abreißen
Gast am 09 Nov 2015 17:26:08
[/quote] An diesem Beitrag sieht man positiv die Wirkung von Europa. Die Regeln sind überall gleich. Der Hinweis auf den Unfall zeigt eigentlich die Notwendigkeit der 20/8 g Regelung für alle Einbauten. Ladung ist ein anders Thema. Ein sehr guter Beitrag aus dem Alltag. Meine Meinung, Andreas[/quote]
Eine wirklich positive Wirkung von Europa wäre, wenn sie es schaffen würden ein einheitliches Gasflaschensystem zu installieren. Dann müsste nicht so viel über die " Tankflasche" gestritten zu werden, da sie dann vollkommen überflüssig wäre.
Rolf
gespeert am 21 Nov 2015 15:07:32
Die verschiedenen Ventile sind Resultat der diversen Firmen. Jeweils diese Gasfirmen wollen ja ihre Flaschen verkaufen. Somit hat jede ihr spezielles Ventil. So kann es passieren, daß wenn sich der spanische Anbieter sich woanders etabliert, plötzlich dessen Ventile dort auftauchen. Und der Kunde brauch nen Adapter.
EInzig die Tankflaschenadapter sind halbwegs harmonisiert, weil diese aus dem Bereich der Gastanks stammen. Und dort kommt oft Personal zum EInsatz wo alles im technischen Bereich einfach zu bedienen sein muß um keine Unfälle zu verursachen (oft kommt die aufgrund der Erfahrung durch untersuchte Gasunfälle im Tank oder Großtankbereich oder aus der Industrie).