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Batterieladung Wohnteil


Gast am 27 Mär 2006 20:58:13

Nachdem die Suche nichts entsprechendes hergegeben hat, schildere ich mal hier mein Problem.
Zuerst die Fakten: Mein WoMo hatte bei der Auslieferung serienmäßig eine 85 Ah Batterie im Wohnteil, welche gleich durch eine 100 Ah ersetzt wurde. kurz darauf ist eine 2. 100 Ah dazugekommen. Serienmäßig eingebaut ist ein 12 Amp. Ladegerät.
Das Problem: Wenn ich im Winter an 220V hänge, 2 x 5 W Spots an habe, die Heizung (Gebläse) läuft und ein Receiver in Betrieb ist, schafft es das Ladegerät nicht mehr die Batteriespannung zu halten. Es ist schon mehrfach vorgekommen, daß die Heizung Unterspannung signalisiert. Wenn ich dann bei Kerzenschein sitze geht die Störmeldung zwar aus, nur dabei kann es mir dann passieren, das ich anstatt einer Fl. Bier, eine Fl. Milch erwische. :D
Die Frage: Ich habe zwischenzeitlich häufig gesehen, das bei Ladegeräten der max. Ah Wert angegeben ist. Kann es sein, daß das serienmäßige Ladegerät die verbauten 200 Ah nicht schafft? Zusatzfrage: Ist es technisch möglich an die Ausgänge des serienmäßigen Ladegeräts ein zweites mit 10 Amp. anzuschließen?

Hinweis: Die Akkus sind nicht defekt.

Vielen Dank im Voraus für Eure Hilfe

präses

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zöpfchen796 am 27 Mär 2006 21:17:00

Hallo Präses,
da kann ich die zwar nicht weiter helfen, aber in unserem Kühlschrank
ist Licht und so werde ich die Flasche Bier nicht mit der Misch verwechseln.
NIchts für ungut

Wolle

Gast am 27 Mär 2006 21:47:03

Moin,

ich bin keine Fachmann zu dieser Fragestellung, bin aber der Meinung das mit zunehmender Batteriekapazität die Leistung des Ladegerätes angepasst werden muss - da ansonsten die von dir geschilderten Erscheinungen auftreten können (du verbrauchst mehr, als nachgeladen wird). Andererseits verbrauchen die von dir genannten Energieverbraucher keine 12 ah.........

Fachkundige Erklärungen würden mich auch interessieren :wink:

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Gast am 27 Mär 2006 21:48:21

Hi!

Ich habe 220 Ah Batterie eingebaut und ein Ladegeräte mit 32 A. Ich denke mal das dein Ladegeräte dafür zu Schwach ist. Nur kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, das deine 200 Ah nicht für min 5 Tage reichen, ohne Strom von aussen. Gut eins kann sein, du schreibst, erst die eine 100 Ah und dann nochmals eine dazu, es kann nun sein, das die Erste die Zweite leersaugt, da sie nicht gleich Alt sind. Batterien müssen immer gleich Alt sein und zur gleich Zeit eingebaut werden. Auch muss ein ordenlich starkes Verbindungskabel, ich glaube so um die 20 Quadrat, verbaut sein.

mikel am 27 Mär 2006 22:23:51

Hallo Präses,

so auf Anhieb würde ich Norbert zustimmen - irgendwas stimmt nicht!

Wenn Du 200 Ah Batterien eingebaut hast, man von einer ca. Nutzung von 80% der Batteriekapazität ausgeht, hast Du 160 Ah zur Verfügung, bis die Batterie ganz platt ist.

Die zwei Spots, a 5 Watt, ziehen 0,8333333 Ampere die Stunde, das wären bei 10 Stündiger Nutzung (also die ganze Nacht) ein Verbrauch von 8,333 Ampere, dann hast Du noch ca 150 Ah übrig. Die Heizung zieht auch nicht die Welt, bleibt noch der Receiver: Nehmen wir mal an der zieht 200 Watt (das wäre sehr viel), dann zieht er 16,666 Amper die Stunde, dann wäre die Batterie auch in 10 Stunden platt. Wenn Dein Ladegerät überhaupt noch funktioniert, müßten die 16 Ampere Ladestrom ausreichen, Deine Batterien in Deiner Schlafzeit addiert mit wenigen Stunden außerhalb Deines Womos, ausreichen, um Die Batterien wieder voll zu laden. Ein Problem während des Abends, das Deine Heizung Unterspannung anzeigt, deutet auf ein anderes Problem hin, als die Ladestärke des Ladegerätes.

Ich würde mal das Ladegerät genauer testen, denn eigentlich müßte das Ladegerät zumindest den Receiver kompensieren.

Gast am 27 Mär 2006 22:43:51

..

Gast am 28 Mär 2006 07:37:26

Hallo ereus, wenn ich an 220 V hänge, läuft der Fernseher auch über
220 V, also nicht über Wandler. Meine Überlegung mit dem zu kl. Ladegeräth kommt daher, das ich bei Schönwetter ohne Aussenstrom mit der 100 W Solaranlage keine Prob. bekomme. Das nächste Phänomen ist, wenn die Akkus abends z.B. auf 12,1 V abgefallen sind, über Nacht ohne eingeschaltete Verbraucher, morgens nur auf ca.12,6 V wieder aufgeladen werden.
Die für mich offene Frage ist, warum wird bei Ladegeräten eine min & max. AH Zahl angegeben (z.B. 38 - 80 AH)?

rs270550 am 28 Mär 2006 09:05:18

Da fallen mir 3 Möglichkeiten ein:
1. zu kleines Ladegerät
2. zu Dünne Querschnitte der Kabel
3. Eingebaut sind STARTER- statt VERBRAUCHER-Batterien.
,
Rolf

Gast am 28 Mär 2006 10:28:55

ereus hat geschrieben:Ich würde die Rechnung wie folgt beginnen

5Watt- Strahler 2 Stück ca. 0,8 A. Die Heizung Truma 6002 zieht um die 5 A. Sat- Anlage um die 3 A. Sat ohne Fernseher oder PA Stufe? Da haben wir dann fast die 12 A zusammen. Das Netzteil ist definitiv zu klein. 30 A bringt mein Schaud E- Block. 2. Netzteil is nix!! Lieber 1. Netzteil über ebay verticken und 2. stärkers kaufen.


Vollkommen richtig. Die 12A reichen nicht für deinen Stromverbrauch geschweige denn um zusätzlich deine Batterien zu laden. Meistens ist die Stromangabe bei den Geräten auch sehr optimistisch. Wenn dein Ladegerät bei 10A noch ganze 12V bringt, dann ist das viel. Oft ist das der max. Ladestrom an leeren Batterien. Die Sapnnung singt dabei aber auf knappe 10V ab (so bei meinem Calira). Auch nachts, wenn nur die Heizung läuft, werden deine Batterien nur minimal geladen. wenn die Heizung 6A zieht und dein Ladegerät aber gerademal noch 4A für die Batterien übrig hat, dann ist das meiner Meinung nach bei 200Ah gerademal eine Erhaltungsladung aber nichts was merklich die Batterien füllt.
Außerdem ist es fraglich ob deine Batterien jemals richtig voll waren. Während der Fahrt werden die bestimmt nicht richtig geladen. Deine Leitungsquerschnitte von der Starterbatterie zur Versorgungsbatterie sind für den Ladestrom der 85Ah ausgelegt. Ich geh mal davon aus nicht mehr als 10mm² Wenn deine leeren Batterien an der Lichtmaschine hängen ziehen die soviel Strom, das an den Leitungen einige Volt verloren gehen. Da die Lichtmaschinenspannung eh nicht reicht um eine Aufbaubatterie richtig zu laden, kannst Du froh sein, wenn du deine Batterien zu 2/3 laden kannst. Mess mal die Spannung an den Batterien nach einer längeren Fahrt (Motor muß noch laufen). Dann solltest du min. 14.0V bei einer Nassbatterie oder 13,8V bei einer Gelbatterie haben. Jedes 1/10 Volt darunter sind etliche Ah die nicht geladen werden. Abgesehen davon, das es den Batterien auf Dauer schadet. Währen deine Batterien richtig geladen, dann würden die schon ne Zeit reichen um auch ohne Netzanschluß stehen zu können.

Ach Ja: "mikel" hat geschrieben das bei 200Ah du 160Ah zur Nutzung zur Verfügung hast. Das stimmt nur bedingt. Die einzige Batterie die das kann ist meiner Meinung nach die EXIDE-GEL. Kostet ein Vermögen, kann dafür aber bis zu 100% tiefentladen werden ohne Schaden zu nehmen. Die Spannung wäre aber bei einer Entladung von 80% schon lange unter 10V und das reicht nicht für die Heizung. Eine nass Batterie kannst Du max zu 50% entladen ohne das die Spannung unter 10V fällt. Allerding muss die davor zu 100% geladen werden und das geht nur mit einer intelligenten Ladung nach Kennlinie. Ich schätze das du keine 50Ah aus deinen Batterien ziehen kannst ohne das die Spannung zu tief absinkt.

Geh mal auf die Seite --> Link die TTP Geräte von denen sind meiner Meinung nach die ultimative Lösung für jedes Wohnmobil. Leider kostet das kleinste Gerät ca. 1200,-EURO netto. Dafür bekommt man dann ein

1. 50A Ladegerät (IUoU)
2. 1000W Wechselrichter sinus mit 2000W kurzeitig
3. Ladung während der Fahrt über LIMA (auch IUoU)
4. Strombegränzung auf dem Campingplatz
5. zusätzliche getrennte Ladung für die Starterbatterie.

Ich finde die Geräte wirklich gut. So etwas ähnliches gibt es nur noch von Victron. Leider fehlt dem dann die IUoU Ladung über die Lichtmaschine. Der Preis ist bei Victron noch heftiger. Ich werde im April mein WOMO umrüsten. bisher auch geradmal 85Ah und ein Calira mit 17A. Jetzt kommen 2*100Ah AGM Batterien rein. Dazu das beschriebene Gerät von Transwatt. Außerdem tausche ich die Leistungsverkabelung aus. Das Problem ist nur, das an der vorhanden Verschaltung des Calira Gerätes einiges geändert werden muß. Sonst Funktioniert das nicht richtig.

aus München

Gast am 28 Mär 2006 13:29:04

@ oschi-andi

Wenn die Ladespannung Deines Calira auf knappe 10V absinkt, ist es definitiv defekt. Ansonsten hast du natürlich recht, bei dieser Batteriekapazität ist mit dem 12A Ladegerät keine sinnvolle Ladung und vor allem Ladezeit zu erreichen.

Mario

Ps die beiden min max Angaben auf dem EVS bezeichnen den Bereich für den es wirtschaftlich geeignet ist und eine halbwegs vernünftige Ladung gewährleistet

mikel am 28 Mär 2006 14:14:34

@ oschi-andi

so ein Teil gibt es auch von "Trace Enegineering" und nennt sich "Power Conversion Center" der hätte auch noch eine Generator Steuerung. Die Dinger sind genial. Noch dazu schalten die die externe Spannung, wenn nötig, mit dem Wechselrichter paralel (falls der Strom Offshore nicht reicht). Und wenn die Solarpanels zuviel Strom produzieren kann man diesen Strom über den Trace ins öffentliche Netz speisen (mit Genehmigung)

Gast am 28 Mär 2006 18:21:34

WOMOmario hat geschrieben:Wenn die Ladespannung Deines Calira auf knappe 10V absinkt, ist es definitiv defekt. Ansonsten hast du natürlich recht, bei dieser Batteriekapazität ist mit dem 12A Ladegerät keine sinnvolle Ladung und vor allem Ladezeit zu erreichen.


Wenn die Batterien richtig leer sind (Leerlaufspannung ~8V) dann kann das Ladegerät zwar den vollen Strom von 17A reinpumpen, aber die Spannung wird deswegen noch lange nicht großartig ansteigen. Je größer die Batterkapazität und je leerer diese ist desto geringer ist der Innenwiderstand (einfach ausgedrückt).

Wenig Widerstand * viel Strom = nicht viel Spannung
(einfach ausgedrücktes Ohm'sches Gesetzt)

Das mein Calira ne Macke hat schliese ich aber trotzdem nicht aus. Vieleicht kann das mal noch jemand ausprobieren. Alles an 12V Verbrauchern einschalten, Batterien vorher abklemmen und dann mal schauen, was das Ladegerät noch an Spannung bringt.

mikel hat geschrieben:@ oschi-andi

so ein Teil gibt es auch von "Trace Enegineering" und nennt sich "Power Conversion Center" der hätte auch noch eine Generator Steuerung. Die Dinger sind genial. Noch dazu schalten die die externe Spannung, wenn nötig, mit dem Wechselrichter paralel (falls der Strom Offshore nicht reicht). Und wenn die Solarpanels zuviel Strom produzieren kann man diesen Strom über den Trace ins öffentliche Netz speisen (mit Genehmigung)


Richtig. die Teile habe ich mir auch schon angeschaut. was die nicht haben ist die Ladung über die Lichtmaschine mittels IUoU Kennlinie. Bei Transwatt wird praktisch der Inverter über die Lichtmaschine gespeist. Die 230V werden dann wieder in das Ladegerät gespeist, das dann die Aufbaubatterien optimal lädt. Die Dinger sind halt speziell für WOMO's oder Boote gebaut. Die haben sich dabei schon was gedacht. Der einzige Nachteil ist, wenn mann die Netzstrombegrenzung nützt, ist dieser begrenz t durch die Wechselrichterleistung. Also beim kleinsten Gerät 1KW-2KW das ist nicht viel. Die synchrone paralell Schaltung des Wechselrichters zum Netz gibt es nicht. Das kann nur der Trace oder auch der Victron.

Die Funktion der TRACE um überflüssige Leistung ins Netz einzuspeisen ist glaube ich für den WOMO Bereich nicht so wichtig. Jedenfalls lege ich nicht viel Wert darauf auf dem Campingplatz das Netz zu unterstützen :twisted: .

Ich suche da jetzt schon ziemlich lange nach ner optimalen Lösung, die einzige Alternative mit dem selben Ergebnis gibt es von Sterling B2B oder A2B Lader oder ein digitaler LIMA-Regler. Die Geräte sind aber nur für die Ladung während der Fahrt zuständig. Am Netz bringen die nichts. Der Wechselrichter fehlt auch. Dafür ist die Integration in ein vorhandes System recht einfach. Der B2B-Lader wird einfach zwischen Aufbau- und Starterbatterie geschaltet.

aus München

mikel am 28 Mär 2006 18:40:08

@ oschi-andi

Ich habe diesen Trace im Womo, die Einspeisung ins Netz ist Zugabe, stimmt und ist spielerei.

Die Kennlinie bei Limabetrieb ist vorhanden. Meine Lima speist den Strom in den Trace, ich habe gar kein externes Ladegerät!!! Mein Trace ist auch gleichzeitig das Ladegerät, und dies mit Kennlinie.
Das ganze arbeitet bei mir mit einem Panda Dieselgenerator 12Volt 270 Ampere zusammen, der dann auch über den Trace mit Kennlinie die Batterien läd.


Du schreibst:"Die synchrone paralell Schaltung des Wechselrichters zum Netz gibt es nicht"
Vielleicht verstehe ich das jetzt falsch (oder gehört der Satz danach dazu?), aber der Trace kann das. Wenn ich am Netz hänge, geht immer der gesamte Wechselstrom über den Trace. Wenn ich diesen auf Landbegrenzung schalte und im Womo mehr Leistung benötige als offshore hergibt, wird die Mehrbelastung über die Bordbatterie/Wechselrichter paralell dazugegeben (das dauert beim ersten einstöpseln an Land immer ein wenig bis er den Strom überprüft hat und paralell arbeitet).

Gast am 28 Mär 2006 19:02:40

@ oschi-andi

Nur kurz mal dazu.
8V ist schon eine Tiefenentladung zu der ich Niemanden rate und von der hier auch nicht die Rede war.
Zu den von Dir angesprochenen Versuch rate ich auch ab, der Unterschied zwischen einem Netzteil und einem Ladegerät ist Dir sicherlich bekannt.

Mario

Troll am 28 Mär 2006 19:08:13

Hallo Zusammen,
ist es eingentlich niemanden aufgefallen? 200 AH mit einem Ladegerät das max 12 A liefern soll, da lachen die Batt's nur müde.
@präses
Kauf Dir ein gescheites geregeltes Ladegerät das min. 35 Amp. liefern soll. Dann hast Du einen durchschnittlichen Ladestrom von geschätzt 20 A also 10 % der Kapazität der Batt's. Das heißt wenn die Batt's leer sind braucht es 14 Std. bis die Batt wieder volle Ladung haben.
Mach Dir doch mal den Spaß und nimm Dir ein Amperemeter und prüfe mal den tatsächlichen Ladestrom.

Viele !

mikel am 28 Mär 2006 19:15:04

Das Ladegerät ist zu klein, stimmt, aber, wenn nur der Receiver, 2 mal 5 Watt Spots und das Heizgebläse läuft und er schon am ersten Abend Unterstrom an der Heizung hat, bei 200 Ah Batt, stimmt doch was nicht. Das kann nicht nur an der geringen Leistung liegen. Ich habe in meinen Vorgänger Womos ohne Landanschluß viel TV geschaut im Winter und nicht diese Probleme gehabt.

mikel am 28 Mär 2006 19:17:35

Sorry, ich habe etwas angenommen, was aber nie gesagt wurde...


@Präses

wie viele Tage stehst Du schon am Strom, bevor Dir die Heizung Unterspannung signalisiert?

Gast am 28 Mär 2006 19:28:20

mikel hat geschrieben:@ oschi-andi

Ich habe diesen Trace im Womo, die Einspeisung ins Netz ist Zugabe, stimmt und ist spielerei.

Die Kennlinie bei Limabetrieb ist vorhanden. Meine Lima speist den Strom in den Trace, ich habe gar kein externes Ladegerät!!! Mein Trace ist auch gleichzeitig das Ladegerät, und dies mit Kennlinie.
Das ganze arbeitet bei mir mit einem Panda Dieselgenerator 12Volt 270 Ampere zusammen, der dann auch über den Trace mit Kennlinie die Batterien läd.


Du schreibst:"Die synchrone paralell Schaltung des Wechselrichters zum Netz gibt es nicht"
Vielleicht verstehe ich das jetzt falsch (oder gehört der Satz danach dazu?), aber der Trace kann das. Wenn ich am Netz hänge, geht immer der gesamte Wechselstrom über den Trace. Wenn ich diesen auf Landbegrenzung schalte und im Womo mehr Leistung benötige als offshore hergibt, wird die Mehrbelastung über die Bordbatterie/Wechselrichter paralell dazugegeben (das dauert beim ersten einstöpseln an Land immer ein wenig bis er den Strom überprüft hat und paralell arbeitet).



Beim Transwatt gibt es keinen Netz synchronen Betrieb. Entweder läuft alles über den Lader und dann wieder über den Wechselrichter, oder der Wechselrichter ist abgeschaltet und das Netz wird durchgeschaltet. Der Victron und der Trace schalten Netz und Wechselrichter paralell damit die der Strom aus dem Netz in grenzen gehalten werden kann. d.H. Wenn die Einspeisung mit 4A abgesichert ist du aber 6A brauchst, dann werden die fehlenden 2A vom Wechselrichter geliefert. Beim Transwatt werden die vollen 6A über den Wechselrichter geliefert, intern werden aber 4A über das Ladegerät aus dem Netz geholt und die 2 A aus den Batterien. Die Trace oder Victron Lösung ist in der Beziehung sicher die bessere Lösung, aber auch technisch aufwendiger und daher teurer(von wegen dem synchronisieren).
Was hast du denn genau für einen Typ in deinem WOMO? Den habe ich garantiert noch nicht gesehen. Würde mich sehr interessieren noch habe ich den Transwatt nicht gekauft. Weist Du was das Teil ca. gekostet hat?
Während der Fahrt speist du deinen Trace schon über die 12V LIMA? Oder etwa über den Panda Generator?

Übrigends: "Präses" Spannung bricht am ersten Abend ziemlich sicher deswegen zusammen, weil seine Batterien nicht voll sind und zusätzlich das Ladegerät einfach zu schwach ist. Selbst wenn er 500Ah drin hätte, wenn die nicht geladen werden, dann kann auch nichts raus kommen.

Oder liege ich da verkehrt?

Troll am 28 Mär 2006 19:35:27

Hallo,
so einen Effekt hatte ich mal als ich zwei Wochen in Norddeutschland unterwegs war und nur aus der Batt gelebt habe. Da hat die Ladung durch die Lichtmaschine nicht mehr gereicht die Wohnraumbatt nachzuladen weil wir in der Zeit wenig gefahren sind.
Trotzdem würde ich mich mit einem Messgerät mal auf die suche machen.

Viele !

Gast am 28 Mär 2006 20:09:21

Hallo zusammen, erst mal vielen Dank für die sachkundigen Ausführungen. Es sieht ja so aus, das meine Vermutung eines zu schwach dimensionierten Ladegeräts richtig war.

Zu mikels Frage nach welcher Zeit die Unterspannung auftritt:
Das Problem habe ich schon seit einigen Jahren, jedesmal im Winter. Bisher wurde es meist dadurch überbrückt, das bei Schönwetter die Solaranlage die Batterien zusätzlich so weit wieder aufluden, das ich den Abend klaglos überstanden habe.
Diesmal sind wir eine Woche in Norddeutschland unterwegs gewesen. Tägliche Fahrstrecke zwischen 70 & 200 Km, also nicht viel. Ausser an einem Tag haben wir immer auf SP am Netz gehangen. Die Störmeldung der Heizung trat nach ca. 5 Tagen auf.

Ich werde mich also nach einem größeren Ladegerät umsehen, nur- die hier angesprochenen "Supergeräte" überschreiten doch etwas mein WoMO Budget.

VG Manfred (präses)

Friedrich am 28 Mär 2006 20:25:34

Heute war ich zur Kontrolle beim Fachmann.
Ladegrät 12 V, zwei Batt. a 105 AP, Batt.-Kapazität 12,6 gleich etwa 60%.

Der Gute hat mir vom Kauf eines Ladegerätes abgeraten. Die Aufladung mit 6 AH wird etwa 24 Stunden dauern. Man könnt es mit einem stärkeren Gerät auch schneller haben, wäre aber nicht nnotwendig. Das meinte auch ich.

Also Geld gespart und die Zeit nimmt man sich.



Frieder



.

:-o

mikel am 29 Mär 2006 13:47:33

oschi-andi hat geschrieben:Was hast du denn genau für einen Typ in deinem WOMO? Den habe ich garantiert noch nicht gesehen. Würde mich sehr interessieren noch habe ich den Transwatt nicht gekauft. Weist Du was das Teil ca. gekostet hat?
Während der Fahrt speist du deinen Trace schon über die 12V LIMA? Oder etwa über den Panda Generator?


Ich füge mal ein Bild ein. Was der jetzt einzeln kostet weiß ich nicht. Muß mal suchen, irgendwo hatte ich den Preis mal gesehen, habe ich wahrscheinlich daheim. Das Teil ist die Serie SW.

Normalerweise läd während der Fahrt die Lima, nur wenn die Batts relativ leer sind, lasse ich während der Fahrt den Panda paralell dazu laufen, dann werden sie schneller wieder voll, da er mit 270A doch etwas mehr leistet als die Lima.


mikel am 29 Mär 2006 14:18:04

@oschi-andi

Fällt mir noch was ein. Der Trace hat auch einen sogenannten "Search Modus", dabei hat der Wechselrichter nur noch einen Verbrauch von um die 1 Watt. Er schaltet dann etwa im Sekundentakt 220 Volt ein, wenn dann irgendwann ein Verbraucher eingeschaltet wird, bleibt der WR an, ansonsten nur Stand by. Die Empfindlichkeit des Search Modus ist frei einstellbar. Bei mir ist der eigentlich immer eingeschaltet.

Muß aber gestehen, das die Bedienung sehr umfangreich ist und ich ne ganze Weile gebraucht habe mit ihm umzugehen.

Gast am 30 Mär 2006 18:00:30

Danke für das Bild. Tolle Anlage, bei deinem Bus musst du sicher nicht auf das Gewicht schauen :) Da kommt richtig Neid auf. Das Ganze ist wirklich ne super Anlage. Mit dem Panda kann es dir praktisch nie passieren, das dir der Saft ausgeht.
Ich hab mir bei Xantrex noch mal die Beschreibung von dem Gerät angeschaut. Das einzige was mir nicht gefällt, ist, das (wenn ich es richtig gelesen haben) die 12V LIMA direkt an den Batterien hängt. Also ohne IUoU Kennlinie. Da hat der Transwatt nen kleinen Vorteil.
Leider fehlt mir der Platz (und die Zuladung) für einen Generator :cry: : Ich hab mir schon ne 230V LIMA überlegt, aber das kostet alles ein Vermögen. Ich glaube der Transwatt TTP ist die günstigste und doch fast optimalste Lösung für ein durchnschnitts Womo. Das Ding wiegt nur 7,2 kg und kann fast alles was das Herz begehrt. Den "search Mode" gibt es da auch, das haben inzwischen alle größeren Inverter.

Trotzdem noch mal vielen Dank für die Info.

aus München

Martinm30 am 01 Apr 2006 02:10:30

Hallo ich habe mein WoMo noch nicht so lange und hatte vorher auch nie eines Ihr schreibt immer so schön das ihr eine 85 a Batterie drin hattet und diese dann durch eine 100 A ausgetauscht habt weiter das ihr dann auch noch eine zweite eingebaut habt !

Meine Frage ist nun ich war in einer Werkstat und die sagten mir das ich nicht von 85 auf 100 umrüsten könne und schon gar nicht eine zweite einbringen kann da meine Lichtmaschine das gar nicht schaft !

Wie macht ihr das ?

:?: :?: :?:

Martin

Gast am 01 Apr 2006 09:26:49

Hallo Martin, ich weiß jetzt nicht welche Werstatt Dir das erzählt hat, aber da Du ja in Rösrath wohnst, fahr doch mal nach Overath zu H.Weiss. Die haben einen guten Werkstattmeister mit dem Du die Sache besprechen kannst.(Hoffe Du hast die Aussage nicht von dort). Ich habe jedenfalls bei allen WoMos bisher die Batterikapazität nachträglich erhöht und keine Schwierigkeiten bekommen, bis auf das jetzige, welches jedoch nicht mit der Lima zusammenhängt.
VG Manfred

mikel am 02 Apr 2006 10:41:13

Hallo Martin.

Nutze mal die Suche links oben, das wurde schon sehr oft behandelt.

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