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detmobil hat geschrieben:Ist die Stellfläche abfallend (zB zum Fluss hin) fahre ich natürlich vorwärts auf die Keile. So kann der Wagen auf keinen Fall bei "Versagen" von Handbremse und rausspringen des Ganges bergab rollen.
....und was machst Du, wenn - die Handbremse versagt - der Gang rausspringt und - der versprödete Keil auseinander bricht?
Vielleicht solltest Du noch einen 20 t-Bergegurt an einem ausreichend dicken (und stabilen!) Baumstamm befestigen, der das Mobil bei Versagen der anderen drei Sicherungen vor dem Schlimmsten bewahrt. Der optimale Schutz wäre natürlich, alle Räder abzumontieren und das Mobil auf die Achsen zu stellen: Da rollt nix mehr weg :top: :top:
ich kann nicht verstehen, warum man eine für erfahrene Mobilisten, recht einfache aber klare Frage - eines recht neuen Kollegen - sorry, so bl.. beantworten muß?
Narürlich ist es richtig, darauf hinzuweisen wo man auf abschüssigen Gelände die Keile hinlegt! Manche haben Kinder an Board, die überall dran rumspielen müssen. Oder man lässt das Fahrzeug ohne Motorkraft runterrollen. Dann unterschätzt man das Gefälle - dann gehen 4 Tonnen auf die Reise, die mit der Handbremse aufzuhalten sind. Das muß nicht immer gutgehen. ( Schatz, lass mal das Womo von den Keilen rollen .. ich pack die dann weg ... und dann gehts in Richtung Kaimauer .. )
Jürgen
duesenjaeger am 12 Aug 2015 22:42:08
Hallo mein Bürstner A580 steht auf ebener Fläche mit dem Wohnraum nach vorne leicht bergab. Da lebe ich damit. Wenn das Gelände in irgendeine Richtung abfällt, dann kommt da die Hinterachse hin zum kompensieren. Ansonsten bin ich da sehr unempfindlich. Keile nehme ich nur dann, wenn sich die Chefin beschwert, dass beim Kochen in der Pfanne sie kein Fett / Öl flächendeckend hat :) Viele Matthias
Anzeige vom Forum
phoenix am 13 Aug 2015 14:17:35
duesenjaeger hat geschrieben:Hallo
Keile nehme ich nur dann, wenn sich die Chefin beschwert, dass beim Kochen in der Pfanne sie kein Fett / Öl flächendeckend hat :) Viele Matthias
Hallo Matthias,
mit einem kleinen Metallkeil, unter die Pfanne geklemmt, kannst Du das Problem schnell beheben ohne erst mühsam auf Keile zu fahren.
Franz-Bernd
ganderker am 13 Aug 2015 14:24:28
Hallo Franz Ich liebe Querdenker, Hast vielleicht. ein Foto?
Gast am 13 Aug 2015 14:28:56
Hi Franz-Bernd,
Bitte noch einen Link wo man die Pfannenkeile kauft. 8)
Dein Alf
phoenix am 13 Aug 2015 15:01:17
KudlWackerl hat geschrieben:Hi Franz-Bernd,
Bitte noch einen Link wo man die Pfannenkeile kauft. 8)
Dein Alf
Hallo Alf und Fred,
mit Bildern und Links hab ich es nicht so. Die Keile kannst Du selber zuschneiden oder kaufen, sie gibt es in allen Größen, vom kleinen Keil zum fixieren von Gerätestielen bis zum großen Keil zum Holzspalten. Ihr könnt aber auch einfach ein paar dünne Edelstahlstreifen nehmen die Ihr einfach übereinanderlegt bis das Gefälle ausgeglichen ist.
Franz-Bernd
Gast am 13 Aug 2015 15:06:30
Mann müsste vielleicht weiches Material nehmen damit man es auf die Dornen des Gasherds aufklipsen kann?
Tipsel am 13 Aug 2015 15:07:59
Jetzt kommen wir aber von den Auffahrkeilen ab.
:thema:
Gast am 13 Aug 2015 15:13:50
Wir sind sozusagen ergänzend bei den Pfannenkeilen.
Ich gehe mal in die Werkstatt und schaue nach Material. Bei rund 10 cm Durchmesser der Auflage sollte ein Blechstreifen reichen. Auf 7 m Auto gerechnet ist das wohl wie ein Auffahrkeil.
Wenn ich was finde, poste ich ein Pfannenkeil-Foto.
Dein Alf
rabi am 13 Aug 2015 15:37:42
öhmmm...muss man die Pfanne dann vorwärts oder rückwärts... :stumm:
Tenerefuzzi am 13 Aug 2015 15:43:10
im Grunde genommen ist es schg.....egal, Hauptsache die Karre steht einigermaßen im Wasser :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Ich fahre auch je nach Situation vorwärts oder rückwärts auf die Keile.
Aber letzte Woche habe ich dazu Folgendes erlebt... wollte auf dem SP rückwärts auf die Keile fahren, da kam gleich ein "erfahrener" Womo-Nachbar an und erklärte mir, dass dies falsch sei :D Das würde ja angeblich gar nicht funktionieren, wenn man rückwärts drauf fahren würde, so etwas hätte er noch nie erlebt. :lol: Ich denke schon, wo ist die versteckte Kamera... also meine ich, dass es zum Anheben des Fahrzeugs wohl egal wäre. "Nein, nein, das funktioniert nicht", meinte er, aber ich könne ja machen, was ich wollte, doch es wäre Vorschrift, vorwärts auf die Keile zu fahren. :gruebel: :mrgreen:
Frank
Stefan-Claudia am 15 Aug 2015 13:21:16
palstek hat geschrieben:...kam gleich ein "erfahrener" Womo-Nachbar an und erklärte mir, dass dies falsch sei :D Das würde ja angeblich gar nicht funktionieren, ...so etwas hätte er noch nie erlebt. ... "Nein, nein, das funktioniert nicht"... doch es wäre Vorschrift, vorwärts auf die Keile zu fahren.
Der Verstoß gegen jede Vorschrift, doch dazu stehe ich...oder drauf...oder so :D
Thuelekasten am 06 Jan 2023 13:47:01
Ab und an ist es schon vorgekommen, dass mein Ducato 8 / 160 Ps ZF Automatik auf Carthago T4.9, noch recht neu mit 6000 km auf der Uhr, nicht genügend Drehmoment entwickelt, auf die Auffahrkeile ( Thule ) überhaupt drauf zu kommen. Der Motor heult nur auf, die Räder drehen nicht, dann gehts nur mit etwas Vor fahren und mit etwas Schwung drauf und schnell die Handbremse ziehen, zur Sicherheit. Dieses Problem kannte ich vom Vorgänger Ducato Kasten MJ2,3 150 überhaupt nicht, der Schaltwagen zuckelte überall drauf und hin, ohne Probleme. Hat jemand einen Vorschlag, wie man das Problem löst, ev. nur Vorwärts mit PowerStellung und Handschaltung? Info wäre schön. Gruß aus OWL.
fschuen am 06 Jan 2023 15:47:18
Ich hab die Keile immer gut gefettet und schlage sie mit einem grossen Gummihammer ein. Das mit dem Drauffahren würde ich ja auch mal probieren, aber ich bin jetzt über die Auffahrrichtung echt verunsichert. Gibt es denn kein Handbuch zu den Keilen?
Gruss Manfred
dietmardd am 06 Jan 2023 15:56:46
Als Freisteher stehe ich auch meist in Fluchtrichtung und notfalls ziehe ich nicht erst die Hose an. Das ist keine imaginäre Angst, denn mit solch einer dürfte man nicht Freistehen. Ich habe aber schon einige Erfahrungen gemacht, die ein Stehen in Fluchtrichtung sinnvoll machte. Nur weiß man es vorher nicht, ob ein Rückwärts Herausparken zum Problem werden könnte. Also: Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Gründe:
- menschliche Gründe. Nicht immer sind das professionelle Gangster. Wir haben auch einmal in der Nähe eines Säuferheimes im Wald gestanden, ohne es zu merken. Aber Abends grölten die Besoffenen und machten neben uns große und kleine Notdurft und wer weiß schon, was Besoffenen noch einfällt. - Im Wald kann es auch einmal zum Waldbrand kommen und bei Rauch rückwärts zwischen den Bäumen zu rangieren, ohne wegen Rauch und Dunkelheit etwas zu sehen, kann schief gehen und kostet wertvolle Sekunden. - Wir standen mal in Norwegen auf einem Parkplatz neben einem Fluss, der bestimmt 2 ... 2,5 m tiefer lag. In der Nacht hörten wir ein starkes Rauschen. Der Fluss war über die Ufer getreten und hatte schon den Parkplatz teilweise überflutet. Auch hier war eine schnelle Flucht vorteilhaft und wegen der teilweisen Überflutung wäre ein rückwärts Ausparken, noch dazu in der Dunkelheit, riskant, da man den Untergrund wegen dem Wasser nicht mehr sehen konnte. Auch in diesem Fall können Sekunden entscheidend sein. - Wir standen mal in der Normandie auf einem Parkplatz neben einem Fluss, der bestimmt ca. 5 m tiefer war. Das war einige km von der Küste entfernt. In der Nacht gab es wiederum ein Problem, weil es da so schön dunkel ist. An der Küste der Normandie kann der Tidenhub zwischen Ebbe und Flut schon mal 8 m betragen, vor allem, wenn Mond und Sonne das Wasser in die gleiche Richtung ziehen. Wir hätten es nicht für möglich gehalten, dass so weit von der Küste entfernt, der Flusspegel plötzlich um mehr als 5 m ansteigen könnte. Das Stehen in Fluchtrichtung war bestimmt kein Nachteil für eine schnelle Flucht. - Wir standen mal in Apulien auf einem großen leeren asphaltierten Platz abseits einer Ortschaft. Plötzlich kamen Hunderte, wenn nicht Tausende Jugendliche mit Autos und Motorrollern, die laut und grölend stundenlang zu lauter Musik feierten inklusive Böllern und Feuerwerk. Sie ließen uns zwar in Ruhe, aber das wussten wir vorher ja nicht und so sind wir lieber weg gefahren. Etwas ähnliches erlebten wir im Baltikum, km von der nächsten Ortschaft entfernt, nur ohne Feuerwerk. - Mehrere Male ist es uns schon passiert, dass wir ursprünglich alleine auf einem Parkplatz standen und plötzlich war alles ringsherum dicht voll geparkt. Mit Rückwärts Herausrangieren wären wir da nicht mehr heraus gekommen. - Wir standen mal in Riga zentrumsnah an der Daugava. Für Womos gab es da nicht viele Möglichkeiten. Die Parkfläche war direkt an einer viel befahrenden Hauptstraße. Da wäre es verlockend gewesen, schnell mal vorwärts in die Parkbucht quer zur Fahrbahn hinein zu fahren. Aber rückwärts wieder heraus zu fahren, wäre beim vollen Verkehr schon eine Herausforderung. Zudem waren die Parkflächen nur für die Länge großer PKW ausgelegt. Unser damaliges Womo war nur knapp über 6 m. Für Vorwärts hinein fahren war die Parkbucht zu kurz, aber rückwärts war sie lang genug, da das Womo hinten etwas "überhing", so dass das Hinterteil zum Teil außerhalb der Parkbucht über der Wiese hing. - Wir hatten im Baltikum und in Norwegen auch schon tierische Begegnungen in der Nacht, z.B. einen Bär und einen Elch. Es ist zwar nichts passiert, aber im Notfall wäre eine schnelle Flucht möglich gewesen.
Es gab schon etliche weitere Fälle, wo eine schnelle Abfahrt sinnvoll war.
Anmerkung: Wir hatten in der Vergangenheit noch keine Rückfahrkamera.
hampshire am 06 Jan 2023 16:33:55
dietmardd hat geschrieben:Als Freisteher stehe ich auch meist in Fluchtrichtung und notfalls ziehe ich nicht erst die Hose an.
Nachvollziebarer Aspekt für ein "gebranntes Kind". Lieber mal die Keile liegen lassen. Dem Fahrzeug ist es egal mit welcher Richtung der Nutzer auf die Keile fährt. Es sind Szenarien des Versagens so oder so denkbar. Ich fühle mich auf den Keilen, mit dem technischen Zustand meines Fahrzeuges, meinen Fahrkenntissen und meiner Achtsamkeit sicher. Einen wirklichen "Fehler" macht man so oder so nicht.
Thuelekasten hat geschrieben:Ab und an ist es schon vorgekommen, dass mein Ducato 8 / 160 Ps ZF Automatik auf Carthago T4.9, noch recht neu mit 6000 km auf der Uhr, nicht genügend Drehmoment entwickelt, auf die Auffahrkeile ( Thule ) überhaupt drauf zu kommen.
Ich würde Folgendes probieren: 1. im Ersten Gang im manuellen Modus auf die Keile fahren. Das ist vielleicht nicht logisch aber es ist möglich, dass die Getriebesoftware im manuellen Modus anders regelt als im automatischen. Das ist aber nur ein Verdacht. 2. etwas Gas geben und 2-3s warten bis sich die Hill-holder Funktion der ESP Steuerung automatisch abgeschaltet hat. Die kann einem schon mal einen Strich durch die Rechnung machen. Leider ist der nicht separat abschaltbar. 3. ASR deaktivieren, das kann schon mal komisch auf glatte Keile reagieren. Viel Erfolg, Max
akany am 06 Jan 2023 17:35:19
dietmardd hat geschrieben:Als Freisteher stehe ich auch meist in Fluchtrichtung ...
Da kann ich nur voll zustimmen, an unsicheren Plätzen immer in Fluchtrichtung zu stehen. Aber mich dann auf Keile, egal ob vorwärts oder rückwärts zu stellen, wäre so ziemlich das Letzte, was mir an solchen Plätzen in den Sinn käme...
Womodu am 06 Jan 2023 18:07:34
Vor mehr als 15 Jahren habe ich mit Mietwomo und Kids öfters als heute mit eigenem Womo und ohne meine Kinder frei gestanden. Dabei habe ich selten Keile zum Ausgleich genutzt. Der Grund war, wie einige schon gepostet haben, die Möglichkeit zur schnellen Flucht bei einer Gefahrenlage. Diese habe ich zweimal erlebt und konnte durch schnelles Wegfahren vorwärts in Fahrtrichtung vermutlich schlimmeres verhindern.
rolf51 am 06 Jan 2023 18:19:46
Hallo Dietmardd, sorry, bei dir werde ich nicht stehen, Du ziehst buchstäblich deine aufgeführte Gründe an. :wink:
huskimarc am 06 Jan 2023 18:50:57
Ich mach mit dem Wohnmobil Urlaub und Überfall keine Banken ich Park so das ich beim Schlafen maximale Ruhe habe.. Auffahrrampen hab ich gar keine dabei, Dank hubstützen
Und wenn ich das lesen,wie toll das zf Automatik Getriebe funktioniert bin ich froh dass ich mich durchgesetzt habe und ein Schalter genommen habe
Bevor ich irgendwo rein fahre, mach ich mir aber Gedanken wie ich da wieder raus fahre
rolf51 am 06 Jan 2023 19:26:30
huskimarc hat geschrieben:I
Und wenn ich das lesen,wie toll das zf Automatik Getriebe funktioniert bin ich froh dass ich mich durchgesetzt habe und ein Schalter genommen habe
Die Begründung verstehe ich nicht so ganz, Du hast keine Auffahrkeile und damit gibt es kein Problem mit einem autom. Getriebe.
huskimarc am 06 Jan 2023 20:08:29
Wenn es das Automatik Getriebe nicht mal auf die Keile schafft...
Ich bin lange genug ein Pkw mit zf Wandler Automatik gefahren und war von der Performance etc nicht zufrieden
Campertobi am 06 Jan 2023 21:22:27
Ich fahre mit meiner Automatik problemlos vorwärts wie rückwärts auf meine Keile. Wie ich drauf fahre ist Situationsabhängig. Größe der Parzelle, Gefälle, Untergrund usw.
z.B. fahre ich auf Gras gerne so in die Parzelle und auf die Keile, daß ich beim runterfahren mit der Antriebsachse wieder den etwas festeren Untergrund erreiche auch wenn es über Nacht mal geregnet hat.
Vielleicht gelingt mir das nur weil ich ein so guter Fahrer bin :lol:
dietmardd am 06 Jan 2023 21:48:23
Weil es hier etwas kurz kommt:
Die Auffahrtkeile haben in meinen Augen schon Sinn, wenn es keine Hubstützen gibt. Zum einen sollen sie das Womo gegen unabsichtliches Losfahren schützen.
Ein weiterer Grund ist die Nivellierung des Womos. Mit geneigtem Womo habe ich 3 Probleme:
1. Man kann schlecht kochen und nicht sinnvoll Braten.
2. Schlimmer ist, dass bei schrägem Womo der Absorberkühlschrank u.U. nicht mehr richtig arbeitet. U.U. merkt man das aber erst dann, wenn es im Kühlschrank sehr warm geworden ist und Zeug deswegen vergammelt ist. Ein Absorberkühlschrank arbeitet unter Nutzung der Schwerkraft und nur dann exakt, wenn der Kühlschrank exakt senkrecht steht. Ein Kompressorkühlschrank kennt dieses Problem nicht.
3. Ich schlafe gar nicht gern, mit Kopf nach unten. Umgekehrt habe ich kein Problem.
ThomasM67 am 06 Sep 2024 13:23:09
Hallo, m.E. ist es völlig egal. Wichtig ist wo mehr Platz ist beim wieder Abfahren. Bin auch schon mal zu nah an einen Baum gefahren, dann wird es beim Abfahren etwas schwieriger.