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Interessantes Konzept, 300 km Reichweite, Preis 73.900,00 € + MWSt (ohne KaWa-Ausbau! :D ) --> Link Wie und warum schafft es eine (kleine?) österreichische Firma, so ein Konzept anzubieten, während bei einem Weltkonzern wie Mercedes-Benz bei diesem Thema Funkstille herscht? Die haben übrigens noch mehr drauf, z.B. den Electric Yeti 4x4 --> Link oder den Electric Panamera --> Link Hallo Thomas, das sind schon sehr beeindruckende Werte und somit auch beeindruckende Argumente pro Elektrik. Wie es allerdings dann in der Realität aussieht, wird die Zukunft zeigen. Diese Kilometerangaben sind immer nur bei Minimalabruf der Batteriekapazitäten. Das kennt man schon von Tesla. Da schnurrt die Reichweite bei flotter Fahrweise blitzschnell auf nur noch einen Bruchteil der angegebenen Reichweite zusammen. :eek: :cry: Warum die großen Hersteller so etwas nicht bringen? Vielleicht aus den oben angegebenen Gründen. Die besseren Ingenieure hatten schon immer die Österreicher :ja: :) Fast alle Deutschen Hersteller hatten und haben Österreichische Ingeniere in leitenden Funktionen, auch im Maschinenbau. Ich vermute mal das die sowas in der Schublade haben. Aber solange die ihren über hundert Jahre alten auf-und ab Motor verkaufen können? Und bei dem Preis gehört schon viel Überzeugung dazu, sich sowas zu kaufen. robeal
Als Camper schon, aber als Fahrzeug, welches z.B. regelmässig im Kurz- und Mittelstreckenlieferdienst fährt, könnte sich das langfristig schon rechnen. Das Problem sind die Batterien und die Lade-Infrastruktur. Ist eben noch kein Massenprodukt und die Batterietechnik ist noch nicht ausgereift (Produkthaftung, Garantie...) Außerdem ist die Energiedichte / kg recht ungünstig. Der Transporter soll ja Lasten transportieren und nicht Batterien. Die Nutzlasteinschränkungen / Zuladung spricht gegen ein Batterie-Transporter. Im Paketdienst ist das nicht ganz so entscheidend (Da ist das Volumen wichtiger), aber sonst ist das eher kritisch zu bewerten. Und das nächste Problem ist, dass Europa mal wieder verpasst, die Nase vorn zu haben. Wer sich ein wenig international auskennt, hat das Trauerspiel bei LDV mitverfolgt. LDV hatte einen elektrischen Van --> Link fertig zum Einsatz, insbesondere in low emission zones wie London, statt das aber zu fördern, hat der Bürgermeister von London, Boris Johnson Millionen für ein Prestigeprojekt ausgegeben, nämlich 2!!! elektrische Doppeldeckerbusse. Und jetzt dürfen wir alle mal raten, wer denn den Maxus electric jetzt baut... Ja richtig, die kleinen Chinesen... --> Link Na wir dürfen uns alle noch warm anziehen... , Gernot Edit: Ich habe den ironischen Part vergessen: Wer meint Ihr, hat denn die Doppeldeckerbusse geliefert, die dazu geführt haben, dass wieder neuste Technologie nach China verkauft wurde? Richtig, die ... Chinesen... --> Link Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an ein Hybridmodell das Hymer vor einigen Jahren in Düsseldorf vorstellte. Habe dann nichts mehr davon gehört oder gelesen.
Meine Meinung ist : Mercedes könnte/kann das mindestens genauso gut. Aber die wollen - verständlicher weise - Stückzahlen verkaufen. Für den Wohnmobilbereich kann man ja mal "rumphantasieren". Solange man(n) auf Stellplätzen mit 6 Ampere steht kannste gar nicht laden solange irgendwas anderes Strom braucht :lach: Also alle Moppel raus zum Batterieladen :mrgreen: Wenn ein Stellplatz/CP die Strom-Infrastruktur hat kann man sicher sein das Pauschalstrom vorbei ist. Mal gucken was die Kilowattstunde dann kostet. Die 3,5t naja. Mann sollte bedenken das die Reichweite (momentan redet man ja fast nur von PKW und nicht "grösseres" ) durch Klima/Aufbauklima ect. zusätzlich verkürzt wird. Hier wird ausser Rekuperation keine 120A Lichtmaschine vom Motor angetrieben. Eine Nissan Leaf hat momentan nen 24kWh Akku für satte 200km :wink: . Ich behaupte mit nem Womo schafft der max. 100km Strecke. Da braucht es reichlich Akkukapazität. Es geht sicher für einige gut zu händeln. Aber die sind für Mercedes zu wenig. Auch wenn Toyota Hybrid in der 4. Generation hat würde ich sagen das wir noch in einem frühen Entwicklugszustand sind. Wieso, man kann es doch machen wie die Schiffe (Schlepper mit Pods) oder der BMW i8, einen fetten "Schiffsdiesel", der ein Generator antreibt im optimalen Lasbereich, und der überschüssige Strom in die Batterie-Puffer geht, der Rest wird über die e-Motoren auf die Straße gebracht. Auf der Schiene ist dieses Prinzip lange Gang und Gäbe (diesel-elektrische Lok) . Man spart sich das Getriebe. Und man braucht keinen Moppel mitschleppen. Hallo, ein wirklich interessanter Forumeintrag, und nun schon fast ein Jahr nicht mehr beachtet worden. In Sachen Elektromobilität ist man scheinbar nicht weiter gekommen oder habe ich etwas verpasst. Ich denke das die Entwicklung von Wasserstoff angetriebenen Fahrzeugen die Zukunft gehört. Wasserstoff lässt sich leichter transportieren und die Lagerung von Wasserstoff in großen Tanks werden wir vielleicht auch irgendwann in den Griff kriegen. Die Batterie-Technologie scheint immer noch zu stagnieren und ein Telefonakku hält bi mir immer noch nur einen Tag - klar ich telefoniere nicht nur mit meinem Handy sondern fotografiere, lese Nachrichten, sodass die sparsameren Bauteile dafür sorgen das ich genauso lange telefonieren kann. Aber die Akkus z.b Mignon, die ich heute kaufen kann haben nicht mehr Leistung als vor 5 Jahren. Das einzige was wir sehen sind die sogenannten Blei-Kristall Batterien die wir stärker entladen können, aber auch auf Kosten der Haltbarkeit. Ich hoffe ich kann hier mal eine Diskussion zu diesem Thema ein Jahr später anwerfen. Mit elektrisierten Grüßen Joachim Es tut sich eine Menge und ob die Elektromobilität der Weisheit letzter Schluss ist ist auch noch nicht klar. Für größere Reichweiten und schnelle Ladezeiten bei hoher Zyklenfestigkeit und Lebensdauer von Akkus wird immer noch viel geforscht. Währenddessen werden die ersten Serienfahrzeuge mit Brennstoffzelle auf den Markt eingeführt. Diese Technik mit einfacher Betankbarkeit, großer möglichen Reichweite, drehmomentstarkem Antrieb und verhältnismäßig geringem Gewicht halte ich für den Fernverkehr und Wohnmobile für besonders geeignet. Für die Kurzstrecke wird Elektroantrieb mir Akku durch den Vorteil der Tankstelle zu Hause populärer werden. Der französische Hersteller Gruau Electric bietet mit dem Electron II ein elektrisches Nutzfahrzeug für vielfältige Einsätze auf Ducato-Basis mit 150 km Reichweite an: --> Link Im Nahbereich ist so etwas sicher ein wirtschaftliches und umweltfreundliches Fahrzeug. Am Pointe du Raz fährt zwischen dem Parkplatz und dem Kap ein elektischer Ducato-Bus von Gruau für den Personentransport. Hallo, bei den deutschen Herstellern müssen die Autos bei +40 °C und bei -40°C gleichermaßen funktionieren. Dann sollten diese noch weltweiten Normen entsprechen (man will ja überall das gleiche Fahrzeug verkaufen). Und es muss über die Masse hergestellt werden können, damit sich der ganze Aufwand auch lohnt. Gerade die Marketing und Vertriebskosten müssen ja wieder rein kommen. Und die sind nicht unerheblich. So ein Händler will ja auch leben. Das wird also noch ein bisschen dauern... So ein Ingenieurbetrieb tut sich da schon leichter. Wenn es dann mal an der Technik hakt, kommt der Wagen halt zurück und wird angepasst. Wenn der Massenhersteller da etwas zurück rufen muss, ist der Gewinn direkt futsch! Die Kundschaft ist da auch ein bisschen sensibler.... Ich denke, die sollten mit Kooperationen starten (wie damals mit Crafter und Sprinter oder halt DUC, Peugeot, Citroen). dann geht es sicherlich schneller.... Hallo Max, Hallo Thomas, Ich sehe das wie Ihr! Ich denke das der Brennstoffzelle die Zukunft gehört! Sie produziert den Strom nach Bedarf, wenn benötigt. Wasserstoff lässt sich transportieren. Und es werden nicht so viele Akkus, wie für ein normales Elektrofahrzeug benötigt. Ich würde mein Urteil nur revidieren, wenn ein Ladevorgang eines Elektroautos ca. 5-10 Min. benötigen würde. Habe letzten eine Tesla-Säule gesehen, wo mehrere Tesla darauf warteten Strom laden zu dürfen. Meine Überlegung basieren darauf - Urlaubsverkehr viele Autos kommen zur Tankstelle zum tanken. Wer hat schon Lust erst nach 20 oder 30 Min. weiterfahren zu können... Das austauschen ganzer Batteriepakete im Tausch ist ein riesiges logistisches Problem.. Und wird schon daran scheitern, dass es kein einheitliches System geben wird. Mit neugierigen Grüßen Joachim Gibt auch noch den eDucato: --> Link oder den eDaily: --> Link das sind allerdings reine Großstadtfahrzeuge, wie schon zuvor mehrmals hier im Thread erwähnt, noch nicht zum Camperausbau geeignet. Das dauert noch ein paar Jahre. Aber irgendwann und irgendwo muss man mal anfangen. Daher finde ich diese Konzepte grundsätzlich gut... Viele dieser noch extrem teuren Fahrzeuge werden wir in freier Wildbahn aber wohl nicht zu Gesicht bekommen. ;) Hi Lars, Einige Länder wie Norwegen, Holland wollen in 5 Jahren nur noch Elektroautos zulassen. Ich habe über den Energiemix gelesen. Norwegen will 95 Prozent seines Stroms aus Wasserkraft beziehen! Wahnsinn! Holland hat aber keine grüne Strompolitik... also nix mit sauberen Strom. Ich denke wir können wieder 3-5 weitere Jahre warten bis etwas in Sachen e-Mobilität geschieht, oder? Mit elektrisierten Grüßen Joachim Die elektrische Zukunft könnte so aussehen, wie es Bombardier für ÖV-Busse plant: Batteriebetriebene Fahrzeuge mit "wireless charging" an den Haltestellen. Wenn diese Ladung im nächsten Schritt auch während der Fahrt durchgeführt werden könnte, dann würde für einen Camper auch eine relativ kleine Batterie mit ca. 50 km Reichweite reichen. Etwas utopisch, aber träumen darf man ja, oder? :D Allerdings möchte ich mir nicht vorstellen, was so ein System an Investitionen in die Infrastruktur bedeuten würde. Infos leider nur auf englisch: --> Link Hallo Thomas, ich hoffe das wird niemals der Fall sein, dass wir anfangen irgendwelchen Proprietären Systeme unter die Erde zu legen. Ich denke, dass die Entwicklung so schnell sein wird, dass solche Systeme sich schnell überholen. Ich denke die wichtigste Erfindung unserer Zeit wird eine Batterie mit extremer Leistung sein! Wer auch immer Energie in großen Mengen kostengünstig speichern kann wird der zukünftige Marktführer werden. Handys mit vielen Funktionen können heute viele Hersteller bauen. Aber ein Handy mit einem Akku der eine Woche aushält wäre eine Sensation. Ich bleibe gespannt auf das was kommt. Mit fröhlichen Grüßen Joachim Hallo, die Firma Zooom bietet elektrische Wohnmobile schön länger an! --> Link Aber wer will schon 200km - 300km reisen um dann festzustellen, am dortigen Stellplatz sind alle Steckdosen belegt? Solange es noch preiswerten französischen Atomstrom gibt, mag das eine Alternative sein. :D Aber 2030 kommt die Stunde der Wahrheit! Wir stellen dann den Moppel aufs Dach! Viele Grüße aus Münster
Unsere Automobilindustrie zählt zu den besten auf der Welt, so viel ist sicher. Punkt. Unsere Automobilindustrie könnte schon Heute ein E-Auto anbieten das alle Anforderungen erfüllen würde. Punkt. Unsere Automobilindustrie sieht es als ihre Pflicht an, ihre Mitarbeiter auch weiter zu beschäftigen. Punkt. MIt der Produktion von E - Autos werden ca. 75 Prozent weniger Teile benötigt. Punkt. Das würde bedeuten, das in Zukunft nur noch ca. 25 statt 100 Mitarbeiter für die Produktion eines Fahrzeuges beschäftigt werden. Punkt. Ganz zu schweigen von Lebensmittelhändlern und weiteren Geschäften, die Mittel oder Unmittelbar von den Einkommen der in der Automobilindustrie beschäftigten Mitarbeitern abhängig sind. Noch Fragen? MfG kheinz Hallo, da unsere Umweltauflagen so streng sind, werden 99% aller Batterien und Akkus im Ausland, meistens in China oder Vietnam produziert. Made in Germany bezieht sich nur auf den aufgepappten Aufkleber! Also gibt es auch dort keine Ersatzarbeitsplätze. Nur die Tschechen und Franzosen freuen sich. Sie finden noch mehr Abnehmer für ihren billigen Atomstrom. Denn die die vielen Akkus müssen auch bei Windstille oder Eisgang geladen werden! :D Irmie Hallo,
Ein Thema was relativ selten im Zusammenhang diskutiert wird ist die Ökologie. Man denkt gemein hin Elektro- Autos wären sauber. Wir haben in den 90er Jahren im Auftrag des Bundesumweltministeriums eine Ökobilanz erstellt. Dabei haben die E- Fahrzeuge im Vergleich zu den Kraftstoffautos relativ schlecht abgeschnitten. Es gibt hierbei auch so einen Schereneffekt. Je mehr E- Autos auf die Strasse kommen umso schlechter sieht es mit der Umweltfreundlichkeit aus (Gesamtbilanz), Stichwort: sauberer Strom, siehe oben. Ein sehr großer Faktor bei der Belastung der Umwelt waren auch die Batteriepakete. Wäre interessant zu wissen, ob es solche Studien aktuell gibt. Habe gerade gelesen das der Chef von Airbus ein Helikopter mit Elektroantrieb als Taxi plant. Gelesen im Hamburger Abendblatt von diesem Wochenende. Dann fliegen wir also demnächst zu den wunderschönen Stellplätzen und Sehenswürdigkeiten. Begründet wurde die Entwicklung wegen der immer größer werdenden Megcitys und den Staus, trotz acht und mehr spuriger Autobahnen. Ich glaube ich werde alt ;) Ich denke, wie alle hier anmerken, dass für kurze Strecken es durchaus Sinn macht, aber wir noch viel Zeit für die Entwicklung einer vernünftigen Batterie (Energiespeicher) benötigen werden. Mit geladenen Grüßen Joachim
Ich glaube nicht, daß z.B. die Japaner etc. da viel zurück sind. Den Prius gibts schon seit Jahren.
Dafür sind aber selbst die Ankündigungen noch eher schwach, während ein Tesla schon fährt.
Das sind AGs, die sind eigentlich nur dem Profit verpflichtet. Siehe Automatisierung um Geld zu sparen. An die Mitarbeiter denken die nur, wenn die Gewerkschaften mal gefährlich werden. EIn Vorstand, der Gewinn bringen muß und oft nur für wenige Jahre handelt und vorausschaut, hat da ganz andere Prioritäten.
Wobei die Frage ist, welche Mitarbeiter ? Motoren und Getriebe kommen ja auch oft schon von außerhalb.
Und du glaubst, daß an die viel gedacht wird ? RK |
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