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Neue Versorgungsbatterie nach Solareinbau notwendig? 1, 2


Gast am 29 Okt 2015 10:51:23

xbmcg hat geschrieben:die Kapseln und die Batterien gehen ins Geld ;D


Ca. 3 Milliarden Nespresso und Clone-Kapseln wurden laut ARD 2015 bereits nur in Deutschland verkauft. Bei der Betrachtung der Kapseln drehen sich mir - allein aus Umweltschutzgründen schon - die Zehennägel hoch. :oops:

Eine Tasse "Kaffee" damit gebrüht kostet zwischen 17 bis 74 €-Cent. :? Bis zu einen Drittel der ALdi/Lidl- Clones funktionieren in der Maschine nicht richtig.

Da lobe ich mir meinen echten Kaffee aus dem französischen Supermarkt, sehr gute Qualität, die Packung für gut 3,20 € reicht für ca. 60 Tassen.

Liebe , Alf

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ubruesch am 29 Okt 2015 11:16:46

Man hört es in letzter Zeit immer wieder.
Der Filterkaffee ist wieder am kommen. Gut so.

Auch wir haben einen wR verbaut. 600W reiner Sinus.
Dieser dient nur für kleinverbraucher. Wie zB. die elektrische Zahnbürste.
Der Fön geht nur in Stufe 1 mit 400W. Dieser wurde in 6 Jahren genau ein mal verwendet. Gut so.
Wir versuchen möglichst wenig Strom zu verbrauchen. Dadurch ist die entnahme aus unserer 120Ah AGM in 24 Stunden recht gering.
So das die PV Anlage mit 150Wh die Bakterie hoffentlich wieder voll bekommt.

Man sollte sich halt klar sein das man nicht zu Hause ist wo der Strom bekanntlich aus der Steckdose kommt.
Ansonsten ab auf den SP/CP und an die Steckdose.

Udo

TeXas am 29 Okt 2015 11:24:38

Hallo Alf,

wir nutzen für unser Kaffee Vergnügen eine sogenannte French Press. Nur in unserem Fall ist sie nicht aus Glas, was zerbrechen kann, sondern aus doppelwandigem Edelstahl. Darin bleibt der Kaffee sehr lange sehr heiß und es passen 8 Tassen rein. Die Empfehlung hat hier auch ein Forist ausgesprochen.

So was hier :D

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Viele

TeXas

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xbmcg am 29 Okt 2015 11:31:01

Ach , so weit würde ich nicht gehen. Ein wenig "zu Hause" unterwegs will man doch auch, sonst
bräuchte man kein WoMo. Nur muss man sich von der Vorstellung, dass daer Bordakku einfach
ein Stück des WoMos ist und so lange lebt, wie das Fahrzeug - verabschieden.

Es ist eine Batterie und als solche ein Verbrauchsmittel, auch wenn sie nachladbar ist unterliegt
sie einem Verschleiß bei der Nutzung. Sie altert auch bei geringer Belastung z.B. nur mich LED
Licht. Nur merkt man das nicht, weil die 10Ah am Tag nicht ins Gewicht fallen bei einer 95Ah
Batterie - selbst wenn sie verschlissen ist und nur noch die halbe Kapazität hat.

Auch eine LiFeYPO4 Anlage unterliegt einem Verschleiß - umgerechnet aud Kaffee-Pads wird die Nutzung
wohl auch auf 1:1 oder 1:2 herauslaufen, da die Ladetechnik und die Zellen bis zu 10 Mal teurer sind
als bei Blei / AGM / GEL - sie halten dafür aber länger und können tiefer entladen werden.

Ich bin auch kein Freund der Pads, Umwelt und Preis mal außen vor gelassen, auch den Filterkaffe
mag ich nicht. Ich bevorzuge frisch gemahlenen Kaffee aus einer echten Espresso Maschine,
die Alu-Gas-Espresso Teile sind auch nichts für mich. Nur sind die richtigen Espresso Maschienen zu
sperrig für unsere winzigen WoMos - man muss leider Kompromisse eingehen - ich brühe meinen
Kaffee in einer Glaskanne mit so einem Sieb zum Runterdrücken auf, die Kaffeebohnen lasse ich
vorher mahlen.

Beim Fön hört die Freundschaft auf, die Dame braucht ihre Tornado-Power ;D

uli644 am 29 Okt 2015 12:28:29

Eigentlich ist es doch schön, dass es zu dem Thema viele verschiedene Sichten gibt, und i.d.R. auch jeder seine Lösung so wählen kann, wie er mag.

Ich verstehe nicht so ganz, warum hier einige meinen, Ihre Variante ist die beste für alle... Seid versichert, es ist nicht so.-)

Ich hab einen ähnlichen Bedarf, wie der Themenstarter, Kaffe aus einer Pad Maschine (aber 6 Tassen morgens und nicht 3), 1 x Haare föhnen morgens...

Das ging mit 2x95 Ah 200 Wp Solar recht gut, heute mit 3 x 90 Ah, 380 Wp Solar und efoy besser... LiFePo ist im Plan für dann richtig gut, dann kann ich Nachts auch mal die eBike Akkus laden...

Brauche ich das, nein, ginge auch anders. Aber wir mögen es halt so und es ist uns das Geld wert. Ich habe aber kein Problem, wenn andere eine Lösung wählen, die Haare mit dem Microfasertuch zu trocknen und den Kaffee mit Gas zu brühen...

Friede Euch allen ,-)

xbmcg am 29 Okt 2015 13:14:11

;D :top: :biggthumpup: :zustimm:

Klar soll jeder machen, wie er es braucht. Ich will Euch nur mit meinen Erklärungen helfen,
die Anlage besser zu verstehen und Fallstricke zu vermeiden. Es geht doch um recht hohe Ströme,
und die sind nicht ungefährlich für die Fahrzeugelektrik.

Insbesondere, wenn man die normale Ladetechnik zur Unterstützung mit heranziehen möchte,
können unerwünschte Neben-Effekte auftreten, die die eine oder andere Komponente überlasten
oder die dicken Sicherungen auslösen können - und dann steht man da.

Wenn z.B. die 30A Ladesicherung zum Trennrelais auslöst - weil man den Motor zur Unterstützung
der Bordbatterie beim Kaffeekochen an macht, bekommt man das nicht gleich mit.

Fährt man los, wird die Bordbatterie nicht geladen, der Kühlschrank schaltet auf 12V um (D+ Signal)
und entlädt die Bordbatterie während der Fahrt - die Lima ist ja getrennt. (Kühli wird bei Capron
Hymer/ Carado, Sunlight... am EBL vorbei direkt mit einer eigenen Sicherung an die Bordbatterie
verschaltet)

Am nächsten Stellplatz spricht das EBL mit seinem Tiefentladeschutz sofort an und die Bordversorgung
ist aus - kein Licht, kein Wasser, keine Heizung. Die Verwirrung ist groß. (Ich bin doch die ganze Zeit
gefahren, die Batterie müsste doch voll sein, außerdem war sie ja bei der Abfahrt noch voll, oh Gott
oh Gott, was ist jetzt schon wieder kaputt)

Wenn man alles ordentlich dimensioniert und betreibt, sollte normal nichts passieren - hat man keine Ahnung
was man anrichtet - geht die Sache nach hinten los. Gut gemeint ist nicht gleich gut.

Eichsfelder am 29 Okt 2015 13:53:19

Als Themenstarter bin ich nun doch sehr erfreut, dass dieser Thread wieder mit verwertbaren Beiträgen aus der Praxis bereichert wird.
Das hilft mir weiter..Herzlichen Dank dafür.... ;D

uli644 am 29 Okt 2015 14:22:22

at XBMCG,

das Risiko beim laufenden Motor war mir nicht bekannt, ist für mich der Beitrag mit Erkenntnis aus diesem Thread. Danke dafür!!!

Benny6268 am 29 Okt 2015 21:34:45

Also wenn ich das richtig verstehe, soll der wechselrichter während der Fahrt nicht eingeschaltet werden. Meine Frau dachte, sie könnte uns nun mal während der Fahrt einen nespresso Kaffee machen.

berny2 am 29 Okt 2015 22:39:57

Benny6268 hat geschrieben:Meine Frau dachte, sie könnte uns nun mal während der Fahrt einen nespresso Kaffee machen.

Sie dachte wohl, dass unterwegs George Clooney zusteigen würde täte könnte... :D

xbmcg am 30 Okt 2015 11:08:28

In den meisten Fällen ist das richtig. Man sollte starke Wechselrichter nicht bei laufendem Motor unter Last betreiben.

Der Grund ist die Zusammenschaltung der Bordbatterie und der Startbatterie über ein Trennrelais und entsprechend
dünnem Kabel das für eine solche Belastung nicht ausgelegt ist. Man kann natürlich die Bordelektrik entsprechend umbauen,
damit das auch bei laufendem Motor funktioniert.

Alternative 1:

Man könnte z.B. beim Einschalten des WR dafür sorgen, dass D+ zum Trennrelais unterbrochen wird, und so lange der WR
an ist, die Bordbatterie nicht geladen wird. (oder aber per D+ Signal dafür sorgen, dass der WR nicht aus Versehen eingeschaltet
werden kann - ähnlich Treppenstufe / Sat-Antenne)

Alternative 2:

Das Trennrelais, die Sicherungen und die Verkabelung zwischen den Batterien für die großen zu erwartenden Ströme dimensionieren (z.B. auf 150A)
Die Frage wäre noch, ob die Lichtmaschine diese Belastung aushällt, eventuell muss hier noch eine Schutzbeschaltung / Strombegrenzung her.

Das gilt übrigens nicht nur für Wechselrichter, sondern für alle starken Verbraucher (z.B. Klimaanlagen etc.). Die Querverbindung über das Trennrelais
muss den maximal auftretenden Strom der Verbraucher (in beiden Kreisen) aushalten (Im Fall, dass eine Batterie ausfällt - z.B. beim Auslösen einer
Haupt-Sicherung wird der gesamte Strom des betroffenen Kreises durch diese Verbindung geleitet - im Normalbetrieb teilt sich der Strom auf
die Kreise je nach Innenwiederstand der Stromquellen auf - je nach Zustand / Ladezustand der jeweiligen Batterien kann die Stromstärke stark variieren).

Die Querverbindung ist oft mit 50A abgesichert, der Strom sollte also im Stromkreis Bordnetz 600W nicht übersteigen (12V * 50A). Die Sicherung
hält wahrscheinlich bei guter Bordbatterie noch bis zu einer Belastung von 1000W, da ja ein Teil des Stroms (30..40%) von der Bordbatterie übernommen
wird - wenn diese voll ist.

xbmcg am 30 Okt 2015 11:23:05

Natürlich hängt das auch von den Batteriekapazitäten ab.

wenn auf der einen Seite (Fahrzeugnetz) eine 95Ah Nassbatterie und die LiMa hängt und auf
der anderen Seite z.B. 3 Stück 100Ah AGM Batterien parallelgeschaltet, alle voll und frisch,
dann wird in etwa nur 1/3 des Stroms über das Trennrelais fließen und alles wäre noch OK bis 1800W.

Natürlich wird durch den Einsatz der 3 Bordbatterien auch ein Ladestrom von 30-40A über das Trennrelais
fließen, wenn die Bordbatterien leer sind und geladen werden. Man kann nicht beliebige Kapazitäten
einfach aufschalten ohne die Schaltung anzupassen. Bei 400Ah AGM ist in etwa die Grenze des EBL erreicht.

Benny6268 am 08 Nov 2015 06:09:20

Kann mir denn jemand sagen, wieviel ampere die Absicherung zwischen der 2x 100ah wohnraumbatterie und einem 1800 Watt wechselrichter, bei einer 1400 Watt nespressomaschiene betragen muss. Ich hatte dort zwischen dem 16m2 plus Kabel eine 50ah Sicherung die beim einschalten der Kaffeemaschine durch ging.

Gast am 08 Nov 2015 08:01:58

150 Ampere.

Die Leitung zum Wechselrichter auf 35 mm erhöhen.

Dein Alf

Benny6268 am 08 Nov 2015 09:24:22

Danke. Und das Solarkabel das vom Dach zum Laderegler geht? Reichen dort bei 3x100 Watt die 2,5m2?

Gast am 08 Nov 2015 09:43:32

Wenn die Panel parallel angeschlossen sind, bringen 300 Watt bis zu 25 Ampere. Dafür sollte mindestens 4 mm verlegt sein. Bei Reihenschalthng sind die verlegten Drähte ausreichend.

Dein Alf

rkopka am 08 Nov 2015 10:34:02

Benny6268 hat geschrieben:Reichen dort bei 3x100 Watt die 2,5m2?

Sorry, aber es sind weder m2 noch mm sondern mm2 oder mm^2 oder qmm.
Das Kabel zum Solarpanel hängt auch etwas vom Regler ab. Wenn es ein einfacher Shunt oder PWM Regler ist, kann das Kabel auch dünner sein, da bei hohem Strom sonst der Regler die Spannung vernichten muß. Das kann das Kabel genauso machen. Andererseits wenn man sowieso verlegen muß, dann lieber etwas stärker nehmen.
Ich hab nur 100Wp, daher weniger Strom und dünneres Kabel. Außerdem habe ich die Dachdurchführung mit noch dünnerem Kabel gemacht. Für eine kurze Strecke kann man auch dünner werden. Das wirkt sich im Endergebnis nicht sehr aus (solange es noch keine Probleme mit Kabelerwärmung gibt).

KudlWackerl hat geschrieben:Wenn die Panel parallel angeschlossen sind, bringen 300 Watt bis zu 25 Ampere.

Etwas weniger. Das ist vielleicht der Strom, der aus einem MPPT Regler rauskommt, vom Solarfeld ist es weniger, da die Spannung da höher ist (und die Leistung darauf gerechnet wird). D.h. 300W / ~17V -> 17,5A

RK

berny2 am 08 Nov 2015 13:01:10

Halo Benny6268,
soo schwierig kann es doch eigentlich nicht sein, wenn man die Formel P=UxI anwendet, bzw. I=P:U bzw. U=P:I.

"Kann mir denn jemand sagen, wieviel ampere die Absicherung zwischen der 2x 100ah wohnraumbatterie und einem 1800 Watt wechselrichter,"
1800:12=150A.

"bei einer 1400 Watt nespressomaschiene betragen muss"
- Ich würde bei 150A bleiben.

"Ich hatte dort zwischen dem 16m2 [plus] Kabel"
- Es sollte gerne eine Nummer dicker sein, oder nur kurzzeitig bis an die Grenze belastet werden.

"eine 50ah Sicherung die beim einschalten der Kaffeemaschine durch ging."
- Rechnen darfst Du nun selbst... Merke: Ein Wohnmobil ist etwas anderes als ein Haus ...

"Und das Solarkabel das vom Dach zum laderegler geht? Reichen dort bei 3x100 Watt die 2,5m2?"
- 300W:12V=25A. 2,5mm² könnten ausreichen, da die Module ja tatsächlich niemals 25A liefern können.

Benny6268 am 08 Nov 2015 15:44:30

Vielen Dank für eure Tipps. Ich werde nun das Plus Kabel auf 35m2 erhöhen und eine 150 ah Sicherung dazwischen hängen. Das Solarkabel werde ich bei 3x100 Watt solarmodul und votronic 350 bei 2,5 m2 belassen. Nochmals vielen Dank.

underdog am 08 Nov 2015 16:53:00

35m2 erhöhen und eine 150 ah Sicherung dazwischen hängen. Das Solarkabel werde ich bei 3x100 Watt solarmodul und votronic 350 bei 2,5 m2 belassen. Nochmals vielen Dank.


So in etwa, 35 mm², 150 A, 2,5 mm²

berny2 am 08 Nov 2015 17:04:14

Benny6268 hat geschrieben:Vielen Dank für eure Tipps. Ich werde nun das Plus Kabel auf 35m2 erhöhen und eine 150 ah Sicherung dazwischen hängen. Das Solarkabel werde ich bei 3x100 Watt solarmodul und votronic 350 bei 2,5 m2 belassen. Nochmals vielen Dank.

Das müssten schon ganz schön dicke Kabel sein... :roll:

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