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da wir den gesamten Winter immer mal wieder Wochenendtouren unternehmen und das Wohnmobil im Freien steht, lasse ich nach einer Tour immer das komplette Frischwasser ab. Hierzu kann man bei unserem Eura je nach Wasserstand per Ventilhebel zunächst die Füllmengenreduktion öffnen, so dass noch rund 40 bis 50 Liter Wasser verbleiben. Den Rest lasse ich dann über die Druckpumpe und die Wasserhähne in den Abwassertank laufen. Man könnte auch die Polster der Sitzbank abbauen, die oberen Drehverschlüsse der beiden Teilwassertanks (es ist ein geteilter Wassertank mit einer Querverbindung) öffnen und dann in den Teiltanks die unteren Ablassstopfen entfernen. Letzteres habe ich ein paar Mal gemacht, aber das ist mir ehrlich gesagt zu umständlich und zudem habe ich nicht allzu viel Vertrauen, ob die Ablassstopfen das häufige Öffnen und Schließen auf Dauer überleben bzw. nicht recht schnell undicht werden.
Ich hab' mir hier im Forum schon einige Threads bzw. Berichte zum Einbau von elektr. Ablassventilen für Abwassertanks angesehen. Solch eine Lösung könnte ich mir auch für unseren Frischwassertank vorstellen. Allerdings wird bei den Grauwassertank-Lösungen meist ein schon existierende Ventil ersetzt. Ich bezweifle, dass dies bei den Ablassstopfen ähnlich funktionieren würde. Zudem läuft der Tank an den Stellen der Stopfen leicht trichterförmig zu. Wenn ich da einfach ein Ventil montieren würde, steht dies wahrscheinlich nach oben in den Tank über, so dass immer ein Rest Wasser verbleiben würde. Unterhalb des Tanks sind einfach kurze Plastikschläuche als Ablauf aufgesteckt. Auch hier sehe ich nicht so richtig eine Möglichkeit, ein Ventil fest, sicher und dicht zu montieren.
Hier mal ein Bild des Tankinneren mit den Stopfen:
Hat jemand bei ähnlichen Voraussetzungen schon mal ein Ventil eingebaut oder hat eventuell eine Idee?
Achso....bei unserem Hobby ist ab werk ein Ventil drinn, weshalb sollte ich daran zweifeln das das dicht hält? Sieht aus wie ein Abwasserventil, nur kleiner.
Angebaut ist das allerdings nicht unten, sondern an einen der unteren seitlichen Abläufe, vielleicht hat dein Tank ja einen passenden (Blind) Ablauf. Zum wirklich 100% ablaufen muss ich dann aber rechtsvorne etwas höher stehen. (bzw. noch 'ne Runde fahren dann schuckelt's den rest raus)*
* oh Gott, jetzt beschwert sich bestimmt wieder einer das ich mit meinen Frischwassertropfen die Umwelt töte :roll:
Uli.F am 12 Nov 2015 11:16:32
Birdman hat geschrieben:(...) und zudem habe ich nicht allzu viel Vertrauen, ob die Ablassstopfen das häufige Öffnen und Schließen auf Dauer überleben bzw. nicht recht schnell undicht werden. (...)
Lieber Martin,
hier gibt's Lesestoff: "Stopfen für Wassertank ist ein ziemlicher Mist!" --> Link
Aus eigener Erfahrung empfehle ich diese Edelstahl/Gummi-Stopfen: --> Link
Funktionieren 100%ig und müssten eigentlich Jahrzehnte halten. Bei allen Kunststoff-Varianten halte ich das Versagen für vorprogrammiert (zumindest, wenn die Stopfen regelmässig geöffnet werden).
Das "Tank-aufmachen-und-reinlangen" bleibt Dir dabei natürlich nicht erspart - mir macht's nichts aus :freude:
Anzeige vom Forum
Gast am 12 Nov 2015 11:16:53
Xirius hat geschrieben:......oh Gott, jetzt beschwert sich bestimmt wieder einer das ich mit meinen Frischwassertropfen die Umwelt töte :roll:
Sofern Du nicht parallel dazu das Frittenölnudelwasser laufen läßt sollte das egtl keinen aufregen.....wobei...könnte/wird so sein: es findet sich relativ sicher hier immer Jemand der..... :mrgreen:
Birdman am 12 Nov 2015 11:18:38
Xirius hat geschrieben:Achso....bei unserem Hobby ist ab werk ein Ventil drinn, weshalb sollte ich daran zweifeln das das dicht hält?
Ich hätte nur Zweifel, wenn ich unterhalb statt oder mit dem aufgesteckten Plastikrohr ein Ventil montiere. Denn dann würde da ja permanent der Wasserdruck anliegen, jetzt kommt das Rohr ja nur mit Wasser in Berührung, wenn es abfließt.
Birdman am 12 Nov 2015 11:22:59
Uli.F hat geschrieben:... Aus eigener Erfahrung empfehle ich diese Edelstahl/Gummi-Stopfen: --> Link
Hallo Uli,
die Links hatte ich schon gesehen, trotzdem Danke!
Der von Dir empfohlene Stopfen wird festgedreht, richtig? Sitzt der dann so richtig fest? Dann wäre es ja vielleicht eine Möglichkeit, den von unten her einzuschrauben. Müsste ich mal prüfen, wie gut man da dann dran kommt, ohne sich jedes Mal bei Winterwetter komplett einzusauen.
Uli.F am 12 Nov 2015 11:37:18
... richtig, der Stopfen wird reingedreht. Das ist ja gerade das praktische daran! Du kannst selber entscheiden, wie fest Du zudrehst. Die Hebel-Varianten sind ja eigentlich digital ausgelegt - entweder zu oder auf. Und bei "zu" bekommt dann oftmals der Kunststoff zuviel Druck ab und irgendwann zerlegt sich der Stopfen.
Zuerst habe ich die Stopfen auch zu fest reingedreht (man möchte es ja auch wirklich dicht haben). Ging dann kaum noch aufzudrehen - aber bei Stahl-Stopfen kann man eben auch problemlos mit 'ner Zange nachhelfen :mrgreen: . Außerdem ist festes reindrehen gar nicht nötig - die sind auch ohne dicht ...
Auf keinen Fall würde ich so etwas aber von außen (unter dem Tank) verwenden! Von innen hilft ja der Wasserdruck beim abdichten - bei Verwendung von außen müsste der Stopfen ja auch noch dem kompletten Wasserdruck widerstehen. Da würde es wohl schwierig werden mit "dicht" ;D . Und bei "Fremdberührung" durch Bodenwelle, Steine auf der Wiese o.ä. würde der Stopfen wahrscheinlich auch schnell rausgedrückt werden.
underdog am 12 Nov 2015 18:52:16
Ein Hinweis dazu: Metallstopfen in Kunststoff reißen bei zu festem Eindrehen einfach das Gewinde aus dem Kunststoff. Daher, sofern da eine Gummidichtung zwischen ist, mit viel Gefühl festdrehen, nach Möglichkeit ohne Werkzeug.
bluecamper am 12 Nov 2015 21:23:04
Übrigens: die Tanks stehen nicht unter Druck, daher wird auf dem Ventil / Stopfen auch nicht viel Druck sein.
Bei meinem Wohnwagen war da nur ein Stoppen mit kleiner Klemmung von unten auf einen verlängerten Schlauch montiert. Da standen auch 50L Wasser drauf. Hat über Jahre dicht gehalten.
Uli.F am 13 Nov 2015 13:44:15
underdog hat geschrieben:Ein Hinweis dazu: Metallstopfen in Kunststoff reißen bei zu festem Eindrehen einfach das Gewinde aus dem Kunststoff (...)
... ??? Durch das Eindrehen des Knebels wird doch nur die Gummitülle axial zusammengedrückt und dadurch im Durchmesser vergrössert, so dass der Stopfen fest im Abflussrohr steckt.
at bluecamper: natürlich steht der Tank nicht unter Druck, aber 40-50 cm Wassersäule drücken imho schon recht deutlich von oben nach unten. Kommt natürlich immer auf die jeweiligen Rahmenbedingungen an - ich würd's nicht einfach von unten reinstopfen.
Xirius am 17 Nov 2015 09:22:49
Birdman hat geschrieben:Ich hätte nur Zweifel, wenn ich unterhalb statt oder mit dem aufgesteckten Plastikrohr ein Ventil montiere. Denn dann würde da ja permanent der Wasserdruck anliegen, jetzt kommt das Rohr ja nur mit Wasser in Berührung, wenn es abfließt.
Genauso ist es bei uns, es geht ein Rohr aus dem Tank zum Hebelventil, und dann raus (Das Ventil ist im Doppelboden). Im Prinzip die gleiche Konstruktion wie beim Abwassertank, da steht das Abwasser ja auch "auf" dem Ventil.
Birdman am 17 Nov 2015 09:49:29
Xirius hat geschrieben:Genauso ist es bei uns, es geht ein Rohr aus dem Tank zum Hebelventil, und dann raus (Das Ventil ist im Doppelboden). Im Prinzip die gleiche Konstruktion wie beim Abwassertank, da steht das Abwasser ja auch "auf" dem Ventil.
Genau so ein Rohr müsste ich dort einsetzen. Ich sehe halt insofern ein Problem, dass dies auf dem Tankboden eine Art Gegenhalterung für die Verschraubung von unten haben müsste und dadurch am Tankboden zu hoch baut. Dann würde das Wasser nicht mehr komplett abfließen können. Einfach ein passendes Rohr weiter unten im Tankbodenloch einzustecken wäre mir zu unsicher, und kleben wollte ich da nix.
Ich hab' mir jetzt mal die oben verlinkten Drehverschlüsse/-knebel besorgt, die scheinen ganz gut zu funktionieren. Also werde ich erstmal weiter konventionell das Frischwasser ablassen.
xbmcg am 17 Nov 2015 11:31:24
Bei mir ist auch nur so ein Spule-Stopfen drin im Tank an einer Kette. Die hat mir die Tauchpumpe zerlegt.
Keine gute Lösung, man hätte ein Ablaßventil wie beim Grauwasser verbauen können, hätte auch nicht die Welt gekostet.
Vor längerem Abstellen Pumpe ich den Frischwassertank über die Waschbecken leer in den abgelassenen Grauwassertank. Damit spüle ich den noch mal mit dem Restwasser durch, statt das nur ablaufen zu lassen. Den Boiler nicht vergessen, und dann den Strom abschalten und alle Hähne aufmachen, damit der Rest auch noch herausfließt. Das Rückschlagventil muss nicht abgebaut werden zum Ablassen (zumindest bei mir), der Boilerablass ist so tief, dass er die Pumpenleitung leersaugt, wenn die Wasserhähne noch zu bleiben, erst wenn alles aus der Pumpenleitung raus ist, die Hähne öffnen.
schaschel am 18 Nov 2015 10:14:20
Unser Burow Kawa hat kein Ablaßventil für den Frischwassertank, der hinten rechts in der Sitztruhe eingebaut ist. Das hat mich zunächst überrascht, denn es ist mein erstes Womo ohne so ein Ventil. Seit ich mich daran gewöhnt habe, hat das durchaus sein Gutes. Das restliche Frischwasser nach einem Ausflug lasse ich mittels einem zweieinhalb Meter langem Stück Gartenschlauch heraus, nachdem ich die Sitztruhe geöffnet, die Reinigungsöffnung des Tanks aufgeschraubt und den Schlauch da hineingehängt habe. Anschließend ergibt sich gleich die Gelegenheit, den Tank von innen trockenzuwischen, dann gibt´s auch keinen Gammel da drin. Wenn ich einmal soweit bin, lasse ich diese Gelegenheit nicht verstreichen.
Für den Moment ist das vielleicht ein wenig mehr "Arbeit", aber für einen tendenziell faulen Sack wie mich ein sehr probates Mittel, am Ausflugsende den Tank in optimalem Zustand zu hinterlassen. Unser Boiler verfügt stattdessen über einen eigenen Ablaß.
Birdman am 22 Nov 2015 17:12:07
Wir haben ja eine Druckpumpe eingebaut. Mal eine laienhafte Idee bzw. Frage: Die Pumpe müsste doch durch einen direkten Schlauch vom Frischwassertank mit Wasser versorgt werden. Wenn man da jetzt einfach ein T-Stück mit Ventil zwischen setzt, dann müsste nach Öffnen des Ventils doch das Wasser einfach durch einen am T-Stück montierten Schlauch abfliessen können, oder?
wohnmobilbenutzer am 22 Nov 2015 18:28:53
Hallo,
das müsste gehen. Der Schlauch darf natürlich beim Start des Ablassvorgangs nirgendwo höher liegen als der Wasserspiegel im Tank, damit sich ein hydraulisches Gefälle einstellen kann. Wenn das Wasser erst mal läuft, müsste durch die Heberwirkung sogar der Tank komplett geleert werden können, solange das Ende des Schlauchs tiefer als der Tankboden liegt.