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Hallo Forumaner, ab welchen Minustemperaturen lasst ihr das Wasser in dem Truma-Boiler ab. Das Frostschutzventil habe ich blockiert, damit nicht schon bei 2-3 Grad das Wasser automatisch abgelassen wird. Es soll in den nächsten Tagen die Temperatur nur über Nacht auf -3 Grad absinken. Reicht diese Nachttemperatur schon aus, um im WoMo den Boiler/Leitungen einfrieren zu lassen? Das WoMo ist in dieser Zeit nicht bewohnt. Gruß mit einem "Guten Rutsch" :bia: Wunsch Robert Warum hast du das Frostschutzventil dennn blockiert? Willst du wegen ein paar Litern Wassern riskieren das deine Heizung für ein paar hundert Euro kaputt friert? Die Idee dahinter verstehe ich nicht? Solltest du eine Druckpumpe haben, schalte die aus, dann läuft in Falle des Falles nur der Boiler leer (10 Liter Wasser) Gruss Alf Ein Auto wird radikal binnen kürzester Frist kalt. Die verbauten Teile haben sehr wenig Wärmekapazität. Ich täte jetzt jeden Tropfen Wasser ablassen und die Leitungen ausblasen, oder das Fahrzeug beheizen. Es wird eventuell nicht einmal der Boiler selbst schnell einfrieren, aber klitzekleine Anschlussteile sind sofort geplatzt wenn sie Widerstand gegen das Eis leisten. Warum überhaupt das Wasser drinlassen,- wenn keine Nutzung des Womos ? > Alf, wie schon erwähnt habe ich den Schalter blockiert, da ich nicht möchte, dass schon bei Temperaturen von 3-4 Grad das gesamte Wasser abläuft. > underdog, danke, kann ich nachvollziehen, denke nur, dass bei -3/4 Grad für ein paar Stunden die Tagesrestwärme im isoliertem WoMo ausreichen würde, um das ein gefährliches Einfrieren zu verhindern. > siemueller, das WoMo wird von mir immer wieder kurzfristig gebraucht und darum möchte ich nicht jedesmal erst Wasser tanken. Das Fahrzeug ist das ganze Jahr über fahr- und wohnfertig, incl. Betten, Zahnbürste, Handtücher, Grundnahrungsmittel (Bier, Kaffee :-) ) usw. Werde das Thermometer im Auge behalten. In der Vergangenheit habe ich bei kurzen Frostperioden den Boiler auf 40° Wassertemperatur laufen lassen und bislang ist immer alles gut gegangen. Den Gasverbrauch kann man dabei vergessen. Ventil blockieren? potzen Unsinn ! Was Du machen kannst, wenn Du partout Wasser drinn lassen willst u. Du geheizten Frischwassertank hast: Heizung auf Frostschutz= niedrigste Stufe einstellen. Die Truma wird dabei immer warm genug, das Ventil auch, der Wassertank ist ist aber unsicher, aber wenig gefährdet, dafür aber die Pumpe, Druckpumpe stärker als Tauchpumpe. Je nach Tank nicht tiefer als als -5°C Außentemp. Ich lasse bei Nichtnutzung bei Frost immer ab,bei Nutzung nat. nicht, heize dann eh durch. Abgelassen dann im Frostschutzmodus bei entleertem Boiler, alle Hähne auf, evtl. Eisbildung bei evtl. Restwasser in Ecken der Anlage, vermeide also Frost im Innenraum. Die Hähne können nach Jahren undicht werden, habe in 11 J. alle 3 (Küche, Bad, Dusche) wegen Lecks nach u. nach ersetzt, fing nach dem Frostwinter vor ein paar Jahren an. Seit Frosthzg. keine Probleme. Gas kostet nat. etwas, aber die Hähne auch zw. 50 u. 70€ + Arbeit (selbst), aber 1 Arb.-Std in Werkst..... Gr. Richi
Hallo Robert, bei mir ist auch das ganze Jahr über das Ventil blockiert. Das funktioniert seit 20 Jahren prima. Man muss einfach die Temperaturen etwas im Auge behalten. Kritisch wird es erst, wenn das Quecksilber auch am Tage nicht mehr in den Plusbereich wandert. Dann kommt bei mir vorher rechtzeitig das ganze Wasser raus. Gruß Roman Zitat: Dann kommt bei mir vorher "rechtzeitig " das ganze Wasser raus. Dann wünsche ich Dir jederzeit immer volle Aufmerksamkeit u. volle Handlungsmöglichkeit. Ich möchte für mich nicht die Hand ins Feuer legen, daß ich lückenlos jederzeit adäquat handele u. vor dem Einschlafen völlig sicher bin, wie die Temp. in der Nacht sicher sein werden. Deshalb bleibt es bei mir auf Automatik mit WW an oder Hzg. auf Frost-frei -Stufe, auch im Sommer im Gebirge. Gr. Richi Hallo Roman, danke für den Einblick...bin auch interessiert. Aber nochmals zur Kernfrage: Ab wann läßt Du das Wasser ab? Gruß Manfred Hallo Roman, so wie Du, halte ich es auch. Mich interessierte nur die Frage: ab welcher Außentemperatur es kritisch wird bzw. welche Temperatur gleicht ein isoliertes WoMo kurzfristig (über Nacht) aus? Da hätte ich gerne die Antwort von Kühl-, Isolierexperten! (ich bin keiner) erhalten. Also bei -2bis3 Grad über Nacht lasse ich alles wie gehabt. > Richi, für die örtliche Temperaturvorhersage habe ich eine gute App. Gruß Robert
Hallo, ich würde mich nicht als Kühl/Isolierexperte bezeichnen, aber ich habe bei mir im Womo den Temperatursensor einer Funkwetterstation stehen, der mir die Werte in das heimische Wohnzimmer überträgt. Dort steht eine weitere Wetterstation, die mir die Außentemperatur hinter dem Haus anzeigt. Insofern kann ich bequem die Temperaturentwicklung innerhalb und außerhalb des Womos verfolgen. Das Womo wird bei mir an seinem Heimatstandort nicht beheizt. Und es ist erstaunlich festzustellen, daß im Winter die Womo-Innentemperatur der Außentemperatur fast ohne Verzögerung folgt. Da gibt es, wenn die Sonne nicht scheint, nur minimale Temperaturunterschiede. Wenn es morgens draußen z. B. -5 Grad hat, hat es die auch im Womo. Mit großer Wärmespeicherung ist da also nix. Ok - der Sensor steht aus Empfangsgründen dicht an der Seitenscheibe des Womo, aber viel macht das gegenüber den Bereichen, in denen die Wasserleitungen verlegt sind, nicht aus. Deshalb wäre mir die Gefahr von Frostschäden bei gefülltem Tank zu groß. Grüße
Da kann ich Richi nur zustimmen. Einmal bei Frost ungeplant nicht handlungsfähig sein ( z.B. krankheitsbedingt), und schon ist die Katastrophe da, ggf. mit zusätzlichem Wasserschaden durch die 12 Liter Boilerinhalt, die sich im Womo in der Bodenkonstruktion und unter den Einbauten verteilen. Da hat man dann richtig gespart! :ironie: Viele Grüße Thomas
Wenn die Wetterprognosen dahin gehen, dass es längere Zeit auch am Tag nicht mehr über 0°C wird. Wenn es absehbar ist, dass diese Temperaturen nur 2-3 Tage anhalten, lasse ich auch schon mal die Heizung auf kleinster Stufe laufen. Immer vorausgesetzt wir haben mit dem Kleinen noch was vor. Wird er längere Zeit nicht gebraucht, kommt das Wasser natürlich raus. Gruß Roman
Genauso hab ichs auch. Die Temperatur im Womo hängt aber immer etwas hinterher. Aktuell Aussentemp. -5.3°C Womo -2.6°C In der Nacht werden sich die Temp. angleichen. Morgen wird die ansteigende Aussentemp. der Temp. im Womo wieder "weglaufen" dank Iso! Unter 3°C lasse ich immer alles Wasser incl.Boiler ab. Leitungen durchblasen und Frostschutz in die Syphons. Alternativ bei vorhersehbar kurzen Frostperioden Heizung auf 5°C laufen. Also ich wundere mich über die zunehmende Skurrilität,auch Trivialität oder Abnormität gewisser Fragen. Weiter über die in Frage Stellung von Sicherheitseinrichtung bzw. deren außer Kraft Setzung. Selbst Profis empfehlen letzteres. Mein Freund mußte im Frühjahr 2015 seinen Urlaub abbrechen, da wegen defekten Truma-Ventils der Combi 6 das WW dauernd auslief u. er als Stoma-Träger auf WW nicht verzichten kann. Da ich nicht greifbar war (hatte neues Ventil auf Lager), wendete er sich an Werkstatt, die 2 oder 3 Wo brauchte, um Vent. zu besorgen. Die reparierten zur Überbrückung zunächst mit direkter Verbindung Boiler zu System ohne Ventil. Als sie erfuhren,daß das Womo nie im Winter betrieben wird (obwohl ganzjährig zugelassen),empfahlen sie, das Ventil ausgebaut zulassen, dann könne es schon nicht kaputt gehen (VI LMC 5 J, 90 T€ Klasse) . Gut,ist kein Fehler, da er System mit Gegendruck entleert u.wenn im Gebirge unterwegs, WW immer in Betrieb, aber wenn mal Gas nicht funktioniert/oder aus ist, doch bedenklich. Gr. Richi
Reicht vielleicht grad mal für den Boiler. Hatte ich die Tage. War auch mal wieder nachlässig weil alles ja so lange gut ging. :? Heizung wie geschrieben auch nur auf 5° und im Bad der Wasserhahn wurde aus der Halterung gedrückt obwohl es auch kaum mal kälter wie minus 4° und das auch nur ab und zu mit langen Perioden von Plus Graden. Hatte Gsd die Pumpe aus. Mit Thermometer schaffe ich auch viel. Eins liegt zB im Doppelboden neben der Pumpe. An deren Heizschlauch habe ich extra noch kleines Loch»ausströmer gemacht das ja nichts passiert. Wie wars die Nacht. Heizung auf 15° und im Doppelboden waren es nur 7° bei 3° plus draussen. Wie einfach war´s mit meinem alten Womo noch. Kein Doppelboden und im Winter immer Wasser raus, beim nächsten mal weg fahren Kanister rein und gut. Mit dem hier habe ich zu viel schiss das ich beim Wasser raus an der Pumpe was vergesse und die dann platt ist :? zudem nervts mich weil das viel mehr Arbeit ist und ich so wenig Zeit habe
Ist dieses Ventil nicht auch das Sicherheitsventil gegen Überdruck im Boiler beim Aufheizen und damit unverzichtbar? Wie ich immer gern schreibe, ich habe nur noch Ablass- Überdruckventil, ohne Frostschutz. Und ein sehr waches Auge auf das Thermometer. > Wohnmobilbenutzer, das ist doch mal eine Antwort mit der ich was anfangen kann, danke. Danke auch allen anderen. Ich werde mich nun in Zukunft weit vorsichtiger verhalten! Euch allen einen guten Rutsch! Robert Hallo, freut mich, wenn ich helfen konnte. Und nebenbei bemerkt: Das Ablassen des Wassers bei längeren Stillstandszeiten ist zwar sehr lästig - aber es ist auch eine sehr wirkungsvolle Maßnahme zur Erhaltung der Wasserqualität und hygienisch einwandfreier Verhältnisse in der Frischwasseranlage. Dazu gibt es hier im Forum schon etliche Beiträge. Guten Rutsch Zur Hygienequalität des Wassers: Bei den Temps der Letzten Wochen brauchte man sich um Verkeimung des KaltW keine Sorgen zu machen, aber beim WW: ich hatte den Boiler durchgehend auf 40°C u. da fing das warme Wasser an zu müffeln. 2x den Boiler mit Kalt durchzuspülen reichte, danach jetzt System leer. Niedrig temp.-gefahrenes WW-System verkeimt rel. schnell gegenüber KW. Zur nächsten in Betriebnahme/Fahrt wird sowieso entkalkt (Citrat oder Amidosulfonsäure), danach mit Hypochlorit (Danklorit blau) desinfiziert, dann wird " Omas Silberlöffel" reingeworfen :razz: . Neben-Bemerkung: Sollte dieser allzuschnell schwarz werden, enthält das Wasser zuviel Stickstoffverbindungen (Ammoniak/Nitrat aus der landwirtschaftl. Düngung)), was bei den Bio/Quellen-Tankern (gibt soche, habe es in den Vosges/Grand Ballon auf Empfehlung auch mal gemacht,besonders weiches Wasser in Vogesen- u. Schwarzwald-Geschwistergebirge,nur später getrennt durch Rheingrabenbruch) vorkommen kann. Gr. Richi Über die Blockierung des Zwangsablaßventils kann man gewiß unterschiedlicher Meinung sein. Ich hatte auch mal das bei Übergangstemperaturen zweifelhafte Vergnügen einer Truma Combi. Im jetzigen Mobil ist es wieder getrennt. Es werkelt, so wie ich das schon aus vorherigen Mobilen kenne und schätze, ein Truma Boiler mit manuellem Ablaßventil und eine davon unabhängige Heizung. Mir gefällt das so viel besser, allein schon von dem Aspekt her, daß im Falle eines Defektes der Tausch eines Gerätes reicht und nicht gleich beide zu erneuern sind. Unser Tank und Boiler wird, außer bei weiterer Nutzung nach spätestens einer Woche UND kühler Witterung, generell entleert. Wenn es richtig warm ist gleich bei Rückkehr, auch wenn wir wenige Tage später wieder fahren. Und um auf´s Thema zurückzukommen: sobald nur die Möglichkeit von Nachtfrost gegeben ist, wird nicht nur Tank und Boiler entleert, sondern auch Hähne und Leitungen durchgepustet und die Hähne nachher offengelassen. Das bedingt natürlich, daß man den Wetterbericht täglich verfolgt, so lange Wasser im Mobil ist, damit die Reaktion nicht zu spät erfolgt. Kann ich das nicht gewährleisten, entwässere ich schon vorher. Allerdings fällt mir das leicht- das Mobil parkt direkt vor der Türe, kann jederzeit geflutet oder entleert werden. Darauf bin ich schon länger "trainiert", als es Kombiheizungen mit eingebautem Inkontinenzzentrum gibt und ein Boiler oder seine Anschlüsse sind mir bisher nicht kaputtgefroren. Wohl aber ein, zwei Wasserhähne, an die ich mal abwesenheitsbedingt nicht gedacht hatte und denen dann eine Frostnacht im geschlossenen und gewässerten Zustand genügten, um die weiße Fahne zu schwenken. Aus diesem "abwesenheitsbedingt" habe ich mittlerweile gelernt, siehe weiter oben. Wenn´s nicht gerade "bewohnt" wird, entwässere ich unser Mobil angesichts drohender Frostnächte (oder Tage) bereits vor Eintreffen der Minusgrade, um Schäden zu verhindern. Entschuldigung im Voraus an alle, die sich angesprochen fühlen. Für mich ist es unglaublich, was manche von euch für einen Aufwand betreiben, um evtl. 10 l Wasser zu sparen. Trotzdem an alle ein gutes neues Jahr und viel Spaß unterwegs. Gruß aus der Eifel Wilfried Hallo, nach dem ich letzten Winter auch einige male den gesamten Inhalt meines Frischwassertanks eingebüßt hatte, wollte ich eine Lösung die es ermöglicht, den Frostschutz bei der Truma in seinher Funktion zu erhalten und verhinder das beim Auslösen das Wasser aus dem Tank mit entleert wird. Hier meine Lösung zu dem Problem --> Link |
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