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Leider habe ich mir (wieder einmal) auf der CMT in Stuttgart einige Wohnmobile von Innen angesehen. Nennt mich arrogant oder verwirrt oder unrealistisch, aber was ich da zu sehen bekommen habe verursacht mir auch jetzt noch, Tage danach, so eine aufsteigende Übelkeit. Fast wie von einem einzelnen Designer entworfen, sah ich überall die hässlichsten Einrichtungen. Ausnahmen waren sehr selten. Gibt es denn nicht genügend unterschiedliche Materialien, Strukturen und Farben, so dass alles so einheitlich schlecht sein muss? Unabhängig vom Preis und selbst teuerste Fahrzeuge sehen aus, als wäre meine Oma die potentielle Kundin. Jetzt bin ich aber fast schon selbst Opa und meine Oma lebt leider schon seit 30 Jahren nicht mehr. Ausstellungen im Mobil. Wenn ich maximal 20 qm zum „Wohnen“ zur Verfügung habe, möchte ich keine Ausstellungen präsentieren. Weder möchte ich meine Fingerhutsammlung zeigen, noch meine Socken rahmen und an die Wand hängen. Auch Gläser in eine beleuchtete Vitrine zu stellen wäre das letzte, was mir einfallen würde. Wer, um alles in der Welt, möchte so etwas ansehen? Ich finde in den meisten Mobilen einheitliches ka**braunes Holzimitat oder Holz, das so bearbeitet ist, dass man es für Imitat halten kann. Und zwar in Mengen. Nicht nur die Schränke bestehen daraus - meist sind auch gleich alle Wände damit verkleidet. Und gepaart sind diese Reflux erregenden Oberflächen besonders gerne mit Gold. Natürlich auch Imitat - obwohl, selbst wenn es echt wäre bliebe es hässlich. Wie kann sich ein Mensch nur goldfarbenes Plastik oder golden lackiertes Alu in seinen Sichtbereich schrauben? Es gibt so viele Boden-, Wandbeläge und Materialien, aber in den Schneckenhäusern kommen sie kaum vor. Kork, OSB, Granit, Stahl, Putz, Kupfer, Kiesel, Schiefer, Schindeln, Schilf, Bambus, Sisal, Eisen, Ton, Terrakotta, Beton, Gips, Sandstein, Titan, Lava, Wolle, … Vielleicht alles nicht geeignet zum Womo-Bau? Gute Designer sollten das doch hin bekommen. Einzelne kleine Lichtblicke gab’s doch. Vor allem kleine Kastenwägen (da passt nun meist wirklich keine Vitrine mehr rein), dann manche Frankia und Bimobil. Nicht, dass das alles mein Geschmack trifft, aber zumindest hebt es sich von der Masse etwas ab. Was ich auf der Messer wieder mal an Plüsch, Plastik und Spitzen gesehen habe reicht mir für das ganze Jahr. Aber mit dem Alter kommt ja oft ein gütiges Vergessen und 2017 werde ich wieder dieses Gruselkabinett besuchen. Trifft das Wohnmobildesign wirklich den Geschmack der Kunden? Was meint ihr? Moin! Wenn da für Deinen Geschmack nix dabei ist, dann lass Dir doch einfach eins bauen. Niemand zwingt Dich, eins von der Stange zu kaufen. Viele Grüße, Andreas Moin, ich empfinde es genauso. Aber wenn ich mir 15 Jahre alte Gebrauchte ansehe, war das damals auch nicht mein Geschmack. Geh mal in Möbelhäuser und schauh Dir an, wer sich für die "tollen" Sofas interessiert. Zur Not muss man halt selbst ein bisserl umgestalten. LG Fred Hallo Snafu1, Über Geschmack (Individuell) läst es sich wunderbar streiten. Auch ich habe länger gesucht bis ich mich in einem WOMO wohlfühle. Gruß Michael Hallo Snafu1, wir waren seit Jahren auf keiner Messe , schauen uns aber regelmäßig neue Modelle bei Händlern an. Und ich komme zu ähnlichen Aussagen wie du. Zwar verursacht mir nichts von dem Angesehen Brechreiz, so nahe kommt mir das was ich da sehe nicht, aber kaufen würde ich das meiste nicht. Ich habe zu Hause weder Schleiflack noch Glasvitrinen noch Schnörkel oder Gold und mag sowas auch im Wohnmobil um mich herum nicht haben.
Doch, der Geldbeutel. Und auch dafür gibt es Abnehmer. :ja: wenn der kühli dann auch 40 flaschen weiszbier + 40 weiszwürschte fasst, ist doch alles ok! ;D früher gut - heute saugut! hartmut Das Holzimitat und die Brauntöne sind schon sehr dominant. Ich verstehe das auch nicht. Wie kann man nur so hässliche Oberflächen und so schlechte Materialien verbauen. Gerade in einem Fahrzeug, das über unebene Straßen bewegt wird, sollte der Möbelbau stabil und solide ausgeführt werden. Als Basis würde ich furnierte oder lackierte Multiplexplatten sowie Vollholz verwenden. Alternativ beschichtete MDF Platten oder ähnlich robuste Materialien. Pappe mit kleinen Kunststoffwinkel verbunden erzeugen ein ungutes Gefühl bei mir. Selbst die Wandkonstruktion Alu - Schaumstoff - 1mm Sperrholz wäre mir zu schwach, um daran irgendwas sinnvoll zu befestigen. Kein Wunder, dass beim kleinsten Stubs das Teil wie ein Kartenhaus auseinanderfällt. Es muss ja nicht gleich echter Schiefer sein, es gibt Kunststoffbeschichtungen, die dem sehr nahe kommen, auch die Arbeitsplatten und so weiter könnten wesentlich ansehnlicher gestaltet werden. Die Fußböden müssen auch nicht immer Laminat-Imitat sein, hier gibt es sicher auch schöneres Material. Insgesamt sind die Kisten für mein Geschmack zu dunkel eingerichtet - in so engen Räumen drückt das aufs Gemüt. Über die Stoffe und Gardinen und lieblose Polsterung sag ich lieber nichts. Hallo, ich sehe das auch so, vieles ist grauenhaft. Das ist aber nicht nur bei den Wohnmobilen so. Wenn ich in ein Möbelhaus gehe ... Wir WoMo- Fahrer sind aber oft ausgesprochene Individualisten, daher verstehe ich diesen Trend auch nicht. Wenn wir über die Messe schlendern finden wir max. 1 - 2 Modelle die in evtl. Frage kämen. Uwe: die BiMo's sind vom Flair her ganz weit vorne, aber vom Preis her ganz weit weg :cry: Deshalb gebraucht gekauft 8) bis denn, Uwe Es geht hier um persönlichen Stil und Geschmack - und der ist nun mal sehr verschieden. Ich vermute mal, dass die großen Hersteller (die also auch größere Serien bauen) versuchen, eine Art Durchschnittsgeschmack abzubilden. Deutlicher Farbeinsatz ist wohl eher nicht massentauglich. Und wenn ich dann z.B. bei euren Vorschlägen lese, dass Schiefer toll ist (der ist anthrazit/schwar, gelle?), aber im gleichen Post beklagt wird, dass alles zu dunkel wäre, dann klingt mir das auch nicht ganz ausgegoren. Wir hatten hier im Forum doch schon mehrfach Beispiele, wo Leute entweder selbst ausgebaut haben oder ein bestehendes Mobil umgestaltet haben. Auch bei diesen Mobilen war nur in wenigen Fällen ein wirklich anderer/besonderer Stil zu sehen. Die Teile fallen dann allerdings auf. (Und ich finde sie meist auch sehr ansprechend.) Aber seid mal ehrlich - wie viele von denen würdet Ihr in Serie bauen lassen? Tja, so ist das eben mit den Geschmackssachen. Ich sehe das nämlich ganz anders. Ich finde, die meisten Hersteller haben in der vergangenen Zeit ihr Innendesign deutlich verbessert und modernisiert (mit wenigen Aussnahmen , m.E. Carthago und Hymer z.B. nicht). Ich jedenfalls finde dabei keinen Grund zur Klage und freue mich jedes Mal auf den Messen, dass es wieder einen kleinen Schritt in Richtung der aktuellen Strömungen im Heimmöbelbau gibt. Gruß Tom Ich würde mir helle Oberflächen der Möbel wünschen, eine dunkle Arbeitsplatte, nicht zu dick, aber robust als Kontrast. In den Küchenstudios sieht man viele weiße Hochglanz-Küchen. So was läßt sich doch sicher auch in Haltbar realisieren. Die Kantenumleimer sind ein Graus und müssen eigentlich nicht sein an den Türen und Klappen, das kann man anders lösen. Die Scharniere, Auszüge und Befestigungen / Einteilungen sind auch schlecht oder gar nicht vorhanden... ich bin zufrieden mit dem was mir als Gebrauchtkäufer angeboten wird. Ich denke auch als Neukäufer würde ich fündig werden mit dem was alles angeboten wird. Mir ist aber auch klar, dass wenn ich immer weniger ausgeben will, meine Auswahl auch immer kleiner wird! Mein NiBi ist klassisch Zeitlos, aber nicht sonderlich schick. Wenn ich mir auf Messen die neuen Mobile anschaue finde ich großteils schon deutlich moderner und flotter als meine Kutsche. Aber so ist es nun mal mit dem Geschmack. Der Eine mag es dunkel un der andere Hell. Der Eine liebt schick beleuchtete Gimmicks und der Andere wiederum nicht. Letzes Jahr hab ich einen Kastenwagen komplett in Leichenhallen weiß gesehen. Wer´s mag :nixweiss: . Ich glaube es ist für jeden was dabei. Viel störender als Design finde ich mitunter wenig praktikable und praxisfremde Lösungen bei Einbauten (z.B. Kleiderschränke die gar keine sind). Die meisten trinken sich ihr Wohnmobil sowieso schön. :eek: :eek: :eek: :eek: Da kann ich Euch nur zustimmen. Ich wundere mich auch oft was sich dabei gedacht wird. Vitrinen, Regälchen, Ablagen. Leer sehen die kahl aus und wenn man die füllt, ist es unpraktisch weil man vor jeder Fahrt alles wieder schüttel, brems und kurvenfest verstauen muss. Bei den WoMo finde ich die gängigen Ausstattungen schon mal gerade noch so erträglich, gerade so, aber bei den Wohnwagen ist vieles aus den letzten 30 Jahren einfach nur gruseligg. Gelsenkirchener Barokk. grauenhaft. Da bleibt nur selber Hand an den Pinsel und Farbe anlegen. Bei neueren FZG natürlich dann schwieriger, oder man hat da eine niedrige Reizschwelle. Ganz gruselig sind auch viele der älteren US Mobile. Irgend wie haben die noch die Nachkriegszeit in den Knochen. Den Erwerb eines solchen hatte ich eigendlich vor (viel Auto für wenig Geld, große V8 Motoren, also mein Traum), aber da war ich dermaßen enttäuscht und abgeschreckt. Eine Saufkiste OK, schlimm genug, aber wenn die dann auch noch aussieht wie "Karl Napf der Abwaschbare", nein, da lob ich mit jetzt das PitMobil II Bei den großen neuen Mobilen, scheint oft auch nur der Protzfaktor nach oben gepusht zu sein. Neee, überwiegend nix für mich. Was jetzt nicht bedeuten soll, das alles schlecht ist. Viele Details sind schon pfiffig :-) Also gutes sammeln, Ideen zusammenstellen und dann die Mobile nach Maß und Wunsch bauen lassen. Absolut genial fand und finde ich jedoch die Mobile von Unikat und Bimobil. Da werden stabile Materialien verbaut, die Design sind klar und frisch, die Details sind wohldurchdacht, pistentauglich und man kann sich vieles aussuchen. Blöd nur, das die Dinger dann auch entsprechend Kosten. Aber irgendwas ist ja immer. früher dominierte ja Eiche rustikal die Möbelfronten, helle Möbel waren selten und wenn nur gegen Aufpreis machbar und man hatte Bedenken ob sei ein Auto je wieder zu verkaufen war. Vor 8 Jahren kaufte ich einen Gebrauchten mit hellgrauen Möbeln aus den 90ern. Ich war überrascht, als meine damals 18 u. 20 jährigen Kindern sagten, "oh endlich mal ein stylisches Wohnmobil"! Aber auch hier waren die Geschmäcker unterschiedlich, die Aussagen gingen von: Modern, Arztpraxis bis hin zu Puff. Ich finds heute noch gut. ![]()
Siehst du und sowas kommt mir nicht in meine Küche und noch weniger ins Wohnmobil. Ist derzeit Mainstream. Mir gefällt es absolut nicht. Naja, mit den Mobilen auf der Messe ist es wie mit McDonalds und Beate Uhse Läden: Keiner von uns gibt Geld aus dafür - aber alle Geschäftsinhaber freuen sich über die Umsätze, Volker ;-)
Ja, das ist die beste Geldanlage ;-) Was mir aufstößt ist bei den meisten Mobilen die Raumaufteilung. Ich sehe viele Paare (mit Hund) auf den Stellplätzen - WoMo's werden sehr häufig zu Zweit genutzt. Ich brauche doch keine Sitzlandschaft für 8 Personen, wenn ich zu Zweit unterwegs bin. Warum baut man nicht ein bequeme Ausziehcouch quer ein, gegenüber an der Wand ein Bord / Bar / Getränkeschrank mit versenkbarem Fernseher dahinter. Wenn Besuch kommen sollte, reichen die 2 Frontsitze, um 4 Personen bequem sitzen zu lassen. Wozu der 3. Dreh-Sitz im Eingangsbereich? Weniger ist mehr und schafft auch Raumgefühl. Ich muss doch nicht jeden Quadratcentimeter mit Sitzgelegenheiten vollstopfen. Dann weg mit dem Hubbett. Essen kann man in aufrechter Sitzposition vom Fahrer- / Beifahrersitz aus, auch auf der Couch ist das gut möglich. Der Beifahrersitz kann doch auch eine ausklappbare Fußstütze bekommen - was spricht dagegen? Die Ausziehcouch würde notfalls für 2 Übernachtungsgäste / Kinder reichen. Heckbett mit Garage drunter, ordentlicher Kompressorkühlschrank, Herd mit Backröhre und doppelt so große Tanks / Batterien / Solar - fertig. Bei der Preisklasse würde ich LiFeYPO4 mit 400Ah als Standard sehen, Optional 800Ah, der WR sollte 2000/4000W leisten und Energiemix zulassen bei Landstrom, um die Sicherungen am Platz nicht mit dem Fön zu überlasten. Da gibts was von Victron. Die Toilettenlösung bei den Linern sollte auch wählbar sein (Kassette / Tank / Kompost / Verbrennung), eine Reise- Waschmaschine würde ich bei Fahrzeugen ab 120k€ als Standard ansehen (oder mindestens als Option). Die Bildschirme mit 19" sind ein Witz, 32" oder 40" im Wohnbereich halte ich für angemessen in der Preiskategorie, im Schlafraum sehe ich das Thema eher optional, dann aber auch eher im 24"-32" Bereich. Zum Cockpit: Dank moderner Medien macht es Sinn für den Beifahrer ein Ausziehtisch für den Laptop oder Tablet mit entsprechenden Ladeanschlüssen bereitzustellen. Vom Fahrersitz sollten alle relevanten Funktionen des WoMos zu schalten sein: Gasabschaltung, Treppe einfahren, Licht an / ausschalten, Stützen Ein / Ausfahren... Auch die Anzeigen der Füllstände der Tanks für Wasser / Abwasser und Gas + Batteriezustände sollten vom Fahrer abgefragt werden können (z.B. auf dem Navi-Monitor). Der Motorkühlkreislauf sollte z.B. auch die Warmwasser-Heizung des Fahrzeugs über einen Wärmetauscher versorgen, der Motor/das Öl wäre umgekehrt auch vorgewärmt beim Start am nächsten Morgen. Ja, auch für mein Gefühl macht die Inneneinrichtung vieler Mobile uns wesentlich älter als wir tatsächlich sind. Warum im Kasten z.B. mit Holzdekor statt edel anmutenden Kunststoffflächen gearbeitet wird ist mir auch nicht klar. Kein Mensch erwartet in einer Blechkiste ein Schwarzwaldzimmer. Aber ich glaube auch nicht, dass die Hersteller so total an den Wünschen ihrer Kunden vorbei produzieren. Daher leben und leben lassen, aber vielleicht auch mal über wählbare Innenraumvarianten nachdenken, beim Bezugstoff geht es doch auch! Wie wäre es bei der Innenraumausstattung mit Ambiente "Südtirol Drei Zinnen" oder "Modern Times"? :lol: Gruß Gerd Also, über Geschmack lässt sich nicht streiten! Was dem einen gefällt, findet der andere gar fürchterlich! Aber das ist ja nicht nur beim Möbelbau und der Einrichtung von Wohnmobilen so, sondern auch im ganz "normalen" Leben. Der eine mag seine Wohnung clean mit viel Lack und Chrom eingerichtet und der andere lieber viel Holz und schön plüschig. Das kann jeder in der Wohnung realisieren, aber bitte wie soll das bei einem WoMo von der Stange gehen? Aber schön wäre es schon, wenn man wenigstens zwischen verschiedenfarbigen Möbelfronten und Wänden wählen könnte, wie es bei Polstern eigentlich schon üblich ist. Als wir unser neues WoMo gesucht haben, waren es zwei Hersteller, in der für uns in Frage kommenden Preisklasse, die die Wahl zwischen hellen und dunklen Möbelfronten anboten. Aber die kamen aus anderen Gründen dann doch nicht in Frage.
Siehst Du, da fängt es doch schon an. Du fändest das klasse für Dich und wahrscheinlich fänden das auch einige andere klasse. Ich aber will weder eine Ausziehcouch noch eine Bar oder einen Fernseher. Brauche ich einfach nicht! Ich sitze am Liebsten auf meinem gedrehten Sitz und lege die Füße auf den Seitensitz. Saubequem - jedenfalls für mich! Und so verhält es sich auch mit den anderen von Dir aufgezählten Dingen, die Du berechtigter Weise für Dich persönlich für wichtig hälst. Die sind aber für mich zum größten Teil zu vernachlässigen. Und eben unsere beiden, total auseinandergehenden, Ansprüche unter einen Hut zu bringen, vermag kein WoMoHersteller es sei denn wir beauftragen einen Individualhersteller. Aber leider macht da mein Geldbeutel nicht mit! Beim Zubehör könnte ich mir auch noch einiges vorstellen: z.B. ein ordentliches Stausystem mit Befestigungen für ein Gartenmöbelpaket: Klappstühle, Tisch, Polster. Macht man die Stühle aus Holz, könnte man sie bei Besuch auch im Innenraum einfach beistellen. Ich muss doch nicht alles mit sitzkissen vollpflastern im Innenraum, nur weil mal jemand zu Besuch kommen könnte. Nur mal als Idee. Auch der Tisch innen könnte abnehmbar / verstaubar gestaltet werden, damit man beim Lümmeln Abends nicht behindert wird. Bei den WoMo-Bauern mangelt es an Kreativität. Das Basisfahrzeug wird nicht wirklich in das Konzept einbezogen, man setzt einfach eine Wohnkabine drauf - nichts ist integriert - nicht mal eine Zentralverriegelung für alle Türen / Klappen. Die Befestigungsmöglichkeiten in den Schränken / Aufteilungen etc. fehlen komplett. Nicht wirklich zu Ende gedacht. Wir haben uns viele WoMos ob alt, ob neu bereits angesehen. Meist viel zu viel Holz-Dekor, der Raum in einem WoMo ist begrenzt und man wird förmlich erschlagen. Häufig habe ich das Gefühl, ein tolles (teures) WoMo muss möglichst viel von allem haben. Unser Geschmack ist es nicht, wir tendieren eher zu einem schlichterem Design mit dezenten Akzenten. Für uns ist es viel wichtiger das ein WoMo funktionell, praktisch und gut durchdacht ist ... Auch deinen Geschmack werden nicht Alle teilen!
Es gibt ja nicht nur ein Modell. Mich stört es, dass einfach alle Modelle in etwa den gleichen Schnitt haben und KEIN Angebot für den Bedarf eines gehobenen 2-Personen Mobils existiert / nicht auf unterschiedliche Bedürfnisse eingegangen wird. Man kann doch eine Hülle unterschiedlich einrichten. Meinetwegen ein Modell mit 6 Betten und vollgestopft mit Sitzgelegenheiten und eins mit aufgeräumten Innenraum / Raumgefühl und Annehmlichkeiten für 2. Was die nützlichen flexiblen Einbauten und Stauraumlösungen / Technikpakete angeht - die könnte man auch nach Geldbeutel konfigurieren. LiFeYPO4 / Generator / SAT / Solarpaket / Intelligenter WR + Landstrom oder Standard GEL / AGM Batterie und Landstrom. Beim Gas: Flaschengas oder Tank + Opt. Flasche mit Außensteckdose für den Grill. Stauraum-Einbauten für Keile, Bordwerkzeug, Wagenheber, Kompressor... - wenn keine Hubstützen Luftfahrwerk mit Nivellierung verbaut ist Campingmöbelpaket mit passenden Halterungen, Kleiderschrankeinbauten, Regalböden in den Staufächern mit Schutzkante gegen herausfallen beim Öffnen, eine sichere Staulösung für Flaschen / Gläser / Teller / Töpfe, Medizinschrank mit Schutz gegen Herausfallen des Inhalts beim Öffnen, zentraler Sicherung der Klappen, Schubladen für die Stauklappen, Optionale Grill-Lösung z.B. in eine der Außenklappen, Optionale Kühlbox für Außen... Es gibt so viel, womit man ein WoMo aufwerten könnte und sich damit von der Konkurrenz abheben könnte, wenn man es für Nötig erachten würde.... Auch die Lackierung läßt zu wünschen übrig. Ich muss die Kisten ja nicht nur Weiß pinseln und folieren. Hier geht auch einiges, um sie gefälliger zu gestalten. Für den Hersteller ist es auch nicht immer einfach. Allein in diesem Beitrag gibt es schon soviele verschiedene Geschmäcker so das es fast unmöglich ist einen Mittelweg zu finden. Der eine hätte gerne eine Ausziehcouch der nächste die"Küche" auf der anderen Seite oder ein grösseres "Bad", auch auf der linken Seite und gerade stehen sollte die Kiste auch noch. Vielleicht alles machbar aber auch bezahlbar? Dann kostet das Fahrzeug nicht mehr 50Tsd. sondern 70Tsd. und dann spielt das Nutzungsverhalten auch noch eine grosse Rolle um die Sache nicht komplett in einem wirtschaftlichen Totalschaden enden zu lassen. Da magst Du Recht haben, aber bei gefühlt 20 Hersteller erwarte ich eine gewisse Diversifizierung und Wettbewerb. Im Innendessign und pfiffigen Ideen für den Camping-Alltag scheint diese nicht stattzufinden. Die gleichen Möbel / Materialien / Schnitte bei allen Herstellern in allen Preissegmenten und das seit Jahrzehnten. Das erinnert mich etwas an Trabbi / Wartburg im Osten. Die Kunst ist ja, möglichst jeden Geschmack mit passenden Produkten zu bedienen und nicht Uniformität zu erzwingen. Personalisierung ist der Trend unserer Zeit. Kann dem nur Zustimmen :ja: :!: . Die Maserungen der Möbel und Böden sind teilweise grauenhaft. Die Stoffmuster sind oft mehr als grenzwertig. Die Womohersteller könnten sich gelegentlich mal einen Innenarchitekten gönnen, der sie bei der Farbzusammenstellung berät. Dunkle Farben in engen Räumen verkleinern nur unnötig. Aber, die Geschmäcker sind verschieden :!: Julia Hallo cbxmg, ich verstehe schon was Du meinst. Aber das wirst Du sicher von keinem "Stangenwarehersteller" erwarten können. Wobei ich Dir natürlich durchaus recht gebe. Ein bisschen mehr Individualität könnte schon sein. Hatte ich ja bereits geschrieben. Die Stauraumlösungen kann sich ja jeder nachträglich einbauen (lassen). Ich finde es nicht schlecht, dass die Garage zunächst jungfräulich ist und ich die nach meinen Wünschen anpassen kann. Vieles kann man ja vom Zubehör bereits bei der Bestellung des WoMos ordern, sei es Solar, Sat-Antenne usw. und das mit den geschnürten Paketen ist halt auch immer so eine Sache. Oft ist da sinnvolles drin, aber auch wiederum für den einen oder anderen sinnloses. Klar wäre es am Schönsten, eine leere Hülle hingestellt zu bekommen und die mit Modulen den jeweiligen Bedürnissen anzupassen. Aber ich denke mal, die Industrie und auch die meisten Nutzer sind da noch nicht soweit. Oft habe ich den Eindruck, dass die Wohnmobilbauer selbst kein Wohnmobil fahren. Ich kann es nicht verstehen, warum an manchen Wohnmobilen die Heckgarage nicht mit einer Tür sondern mit einer riesigen Klappe nach oben zu öffnen ist. Oder es befindet sich am Heck eine Klappe, wodurch eine ganze Innenwand verloren geht.
Ich liebe meine Heck- und meine Seitenklappe! :ja: Hallo alle, am Anfang war Eiche Rustikal (P43 :ja: ) die deutsche Nr. 1. Bis der schwedische Elch (IKEA) mit der Eroberung des deutschen Marktes, auch die deutsche Eiche fraß. :lol: Wie lautete der Katalog Werbespruch: „Die Jungfrau staunt und ist perplex, was ist denn los auf Seite sechs?“ :lach: Auch das beliebte Gelsenkirchener-Barock, extrem bequeme Couch mit tolle Farbenmuster, verschwand. 8) Wenn man auf so einer Couch saß, konnte man, selbst nach reichlichen Alkoholgenuss, nicht runterrutschen, höchsten zur Seite fallen (hatte ein Gefälle nach hinten). Die heutigen Sitzmöbel, mit Teflon veredelter Stoff, da rutscht man schon beim Einschlafen ... :ja: Wir Männer sind eigentlich für die Auswahl der Inneneinrichtungen nicht geeignet. Warum? Schaut mal in euren Zeitschriften und in denen eurer Frauen. In jeder Frauenzeitschrift gibt es einen "Wohn- oder Deko-Teil". Für Männer gibt es so etwas überhaupt nicht. Frauen schauen sich ihre Bedürfnisse an und beurteilen dann die Möbel, für Männer spielen dagegen der repräsentative Charakter ihrer Einrichtung eine wichtige Rolle (Status - Glasvitrine, Chrom- und Wurzelholzarmaturenbrett, .... :lol: Frauen spielen eher, bringen unterschiedliche Formen zueinander und sie sind viel häufiger dazu bereit, etwas umzuändern. Bei Frauen fällt die Auswahl meist mutiger aus, wie frischere Farben und Muster. Wir Männer sollten den Frauen, bei der Innenauswahl den Vorzug lassen und uns mit Technik, Ausrüstung, Außenreinigung und technische Pflege beschäftigen. :lol: Leider sind in der Wohnmobilbranche zu wenig Frauen in entscheidenden Positionen und deshalb sehen sie auch so aus. Es wird in Zukunft aber bestimmt besser ... 8) Wir (Anfang 50) haben wegen der Holzfarbe einen Bürstner Nexxo gekauft. Das Holz ist "schön" hell. Dunkelbraun mit Goldstreifen und Glasvitrine wollten wir auch nicht. PS Ich vermute der durchschnittliche Neu-Wohnmobilkäufer ist nahe an 70. Bei den PKWs ist er in D schon 54 Hallo Gerd, Ein Männer WoMo hab ich noch nirgends gesehen. Das würde gaaaaanz anders aussehen. Mit integrierter Zapfanlage, Humidor, Mega-Grill und Poledance-Stange ;-) Na, 42" Fernseher im Rücken. Das ist doch doof. Würde ein richtiger Mann nie machen. Und was soll das mit den Fahrradsitzen? solange die meisten Marken eh nur noch "Aushängeschilder" von 2-3 Herstellern sind die den Markt beherrschen...wird sich an der "Vielfalt" (die kaum vorhanden ist) nix ändern. Das mit Diversifizierung klingt gut - aber überlegt doch mal... entscheiden muss sich der jeweilige Hersteller, was er anbietet. Und der will keine breite Auswahl für den Kunden, der will nur, dass der Kunde SEIN Womo kauft. Also versucht er, den durchschnittlichsten Geschmack zu treffen. Der sich hoffentlich am besten verkauft. Und genau das macht eben jeder Hersteller. Kein Hersteller kann dem anderen vorschreiben, dass der was weniger masstentaugliches produziert und selber wird er das erst recht nicht wollen.
Punktlandung! :ja:
Klar, der Fronttriebler soll nämlich den 1. Platz unter den Wohnmobilen halten! :lol: |
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