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Wir waren am Sonntag bei der Mega Caravan Woche in Sulzemoos beim Freistaat und sind mal wieder durch das aktuelle Angebot aller Hersteller geschlendert. Nicht das wir uns grad verändern wollen aber man schaut halt gern was so angeboten wird und da waren wir zum Teil doch ziemlich überrascht was da geboten wurde. :eek: An Wohnwägen für über 20000 Euro und Wohnmobilen für 55000 Euro waren Kleberwürste die aus den Ecken quollen zu sehen, in Fahrzeugen jenseits der 80000 Eurogrenze findet man Plastikschrankverschlüsse und wackelnde Schubladen, die runden Plastiktüren der Duschen klemmen weil der Boden buckelig ist, das Bedienpanel der Elektrik hängt unmotiviert im Rahmen, Kabel sind höchst fragwürdig verlegt. Der Möbelbau scheint aus mit Holzoptik verkleideten Plastikplatten zu bestehen und der Dinge mehr. Die Innenausstattung ist bei den Neuwagen sehr schön anzusehen mit den hellen Veloursbezügen, sieht man dann bei vier-fünfjährigen Gebrauchten nach ist das Interieur vergilbt und speckig abgewetzt :( Erst bei den Kisten jenseits der 100000 Euro Grenze ist der Möbelbau wieder etwas besser aber das kanns doch wohl nicht sein. Jedenfalls halte ich an unserem alten Wommi so lange fest wie möglich da kein wirklicher Kaufanreiz aufgekommen ist angesichts der besichtigten Modelle. :? Tja - Leichtbau eben. Die Kunst ist es wohl, das so hinzubekommen, dass es nicht danach aussieht. ...oder nen ausrangierten Geldtransporter bischen aufhübschen ;-) Gruß Manfred ... oder gleich einen Kastenwagen kaufen. War noch nie anders. Rechne bei deinem mal die Inflation mit ein dann hat der auch drüber gekostet. Und bei meinem 25 Jahre altem Frankia sind die Holzwandabtrennungen auch schon hohl um Gewicht zu spaaren. Gruss Was spricht gegen Leichtbau und Hohlwände? Wir sind in Bezug auf Qualität natürlich verwöhnt, bauen unsere Häuser für 3 Generationen. Das braucht es aber nicht zwingend für ein Wonmoil oder einen Wohnwagen. Bei den Freizeitfahrzeugen verlangen wir die eierlegende Wollmilchsau, möglichst gross mit getrennter Dusche, Längsbetten 5 Personen Fahrsitze, 600 kg Zuladung aber max. 3.5T. Das Ganze möglichst unter 50'000 Euro. Woich dem Threadstarter Recht gebe,es wird unsorgfältig gearbeitet, Kabelverlegung geht auch schöner, die Möbel müssen nicht auseinanderfallen. Da staune ich immer wieder, dass deutsche Hersteller wie Bürstner, Dethleffs, Hymer, welche wirklich noch in Deutschland fertigen, keine bessere Qualität hinbekommen. Da empfinde ich dann schon oftmals ein Fremdschämen und sehe mir manchmal an, was für Manager dort am Werk sind. Da loegt vermutlich auch die Problemstellung. Es gibt je länger je weniger Unternehmer bzw. unternehmerisch denkende Mitarbeiter. Die braune Zunge wird befördert und man ruht aich auf den sonnigen Gehältern aus, statt die Aufgabe der Führung und des Coaching wahrzunehmen. Dazu kommt, dass man zur Gewinnoptimierung, lieber einen angelernten Billiglohnarbeiter einstellt, statt auf den etwas teureren Fachmann zu setzen. Und genau das sieht man dann in den Fahrzeugen. Aber solange das alles in Massen gekauft wird......... Nachdenklicher Gruss Ernst Tja, irgendwie geht das beim Womobau in die falsche Richtung, der Vergleich mit Unterhaltungselektronik drängt sich auf. Da wird auch jede neue Generation von der Haltbarkeit her schlechter. Aber dort wird immerhin die Technik besser. Bei Campingfahrzeugen wird die Qualität im Massenmarkt gefühlt von Modelljahr zu Modelljahr schlechter, ohne dass man dafür im Gegenzug bessere Funktionalität bekommt. Das ist teilweise dem Leichtbau und der unseligen 3,5-Tonnen Grenze bzw. dem Umgang mit derselben geschuldet, aber zum mindestens genauso grossen Teil den Gewinnmaximierungen der Hersteller, wo eben jetzt keine Erwin Hymers mehr in den Chefetagen sitzen, sondern irgendwelche nassforschen BWLer, die noch nie in einem Campingfahrzeug übernachtet haben oder das höchstens mal für ein Pressefoto tun. Die Oligopolisierung der Branche tut ein übriges, eine echte Konkurrenzsituation gibt es bei den grossen Herstellern doch nur noch zwischen Trigano und Hymer, und wer weiss, wann die fusionieren. Komischerweise hat das Kartellamt sich in der Campingbranche noch nie gross aufgeregt... Wenigstens gibt es noch genug Käufer, die mit den lieblos zusammen geschusterten Fahrzeugen zufrieden sind, sonst wären die Preise für hochwertige Gebrauchte noch höher, als sie ohnehin schon sind :D Letztens beim Bürstner-Wowa eines Bekannten erlebt: Da wurde im Ablauf des Waschbeckens ein Rohr unter Zugspannung zwischen zwei Steckverbindungen montiert. Beim ersten (oder hundertsten) Huckel sprang das Rohr aus dem Steckverbinder, weil es einfach einen Zentimeter zu kurz war, und beim nächsten Händewaschen gab es nasse Füsse. Aber der Mitarbeiter, der den Zentimeter Rohr eingespart hat, ist dafür sicher Mitarbeiter des Monats geworden... bis denn, Uwe Moin Moin, Gebe da allen Recht! Bin aber immer wieder erstaunt mit welchem Selbstbewusstsein die Käufer von 50.000 Euro mobilen für vier Personen glauben ein teures mobil gekauft zu haben. Mobile in der Preisklasse sind das absolut billigste Gefährt welches man kaufen kann. Es ist das wunschdenken ein teures Gefährt gekauft zu haben was dann automatisch guter Qualität sein muss! Solche womos tun ihren Dienst , sonst nix! Ein Womo welches guter Qualität ist sucht man nicht bei 50.000-60.000, da bekommt man was einem gefällt! Gruss Irgendwie sind hier einige Beiträge ein wenig schräg, z. B.: Bin aber immer wieder erstaunt mit welchem Selbstbewusstsein die Käufer von 50.000 Euro mobilen für vier Personen glauben ein teures mobil gekauft zu haben. Ich such mir ein Mobil aus, weil es mir gefällt und meinen Anforderungen entspricht. Ist ein Womo nun schon ein Statussymbol? Muss es jetzt schon eine Stern haben damit sich die Menschen nach mir umdrehen? :oops: :nein: Ich fahre das Auto weil es mir gefallen hat,. ich brauche niemanden damit zu imponieren. Was nützt es denn wenn der Aufbau 25 Jahre alt ist, die Kiste da drunter aber schon vor 5 Jahren den 'Geist aufgegeben hat? Völlig unwirtschaftlich, also lieber Leichtbau als Vollholz...... Aber nun wieder zum Thema? Einen guten (= selbsttragenden) Aufbau kann man ohne Probleme auf ein anderes Fahrzeug umsetzen. Presspappe natürlich nicht, die fällt beim Hochheben auseinander. bis denn, Uwe
Wir reden hier immerhin von dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen von zwei Jahren eines "Normalverdieners", für den ist das also in jedem Fall ein "teures Mobil"! Wenn man besser situiert ist und ein 100.000-€-Gefährt aus der Portokasse bezahlen kann, berechtigt das meiner Ansicht nicht zu solchen "Eure Armut kotzt mich an!"-Postulaten...
Lieber Uwe, Deinen oben zitierten Beitrag speicher ich mal unter "ziemlich arrogant" ab. Ich kenne nämlich kein Fahrzeug, welches aus Presspappe hergestellt wurde. Die absolute Mehrzahl hier fährt Wohnmobile mit "keinem guten Aufbau" (Deine Definition). Melde Dich doch im Bimobil Forum an. Da kannst Du dann auf Deinem hohen Niveau weiter diskutieren :mrgreen: Richy Meine Fahrzeug ist schon 28 Jahre alt, wir haben das damals als Neufahrzeug gekauft. Es ist ein "Nasenbär" in der Pappausführung wenn ich die Terminologie beibehalten möchte. :) Wir möchten gar kein anderes Fahrzeug, es ist das optimale für uns. (Ok, das Bad dürfte ein bisschen grösser sein) Ok, manchmal träume ich von der "Panamericana" da wäre unser Mobil nicht das richtige. Da hätten wir gerne was anderes (eben halt die 150'000 Euro Klasse), zurzeit sind das nur Träume. Das Geld haben wir nicht und die Zeit leider auch nicht Ich mag es jedem gönnen der sich seine Träume verwirklichen kann. Der eine braucht ein 10Meter Mobil mit allem drum und dran der andere einen Kastenwagen den er selbst ausbaut. Es ist doch egal was man hat, viel wichtiger ist doch was man damit anstellt! Viele Grüsse Freddy ...und ob man(n)/frau damit zufrieden ist. Und es gibt hunderte, wenn nicht tausende die eben schon mit ihrem Fahrzeug zufrieden sind. Sie bringen ihre Meinung nur nicht jeden Tag in Umlauf. Richy Leichtbauweise ist angesagt, denn ein Wohnmobil unter 3,5 t. soll möglichst vollausgestattet sein, Solar, Fernseher, Gefrierschrank Mikrowelle usw. 2-4 Personen sollen mitfahren können incl. Kleidung Fahrrädern, Kinderspielzeug usw. Außerdem müssen diese Fahrzeuge von fast jedem (Führerscheinklasse) gefahren werden dürfen. Was bleibt da übrig, als die Anforderungen über eine Leichtbauweise, die ja nicht unbedingt schlechter sein muss als z.b. die schwerere Holzbauweise zu kompensieren. Wenn ich mir anschaue das ein guter Mittelklasse PKW auch schon bis zu 30.000 Euro kostet, sind 50.000 für ein Womo gerechtfertigt. Es muss ja niemand ein WOMO kaufen, der nicht will und wer das nötige Kleingeld für den ist nach oben hin reichlich Luft. Julia Zitat Uwe: Wenigstens gibt es noch genug Käufer, die mit den lieblos zusammen geschusterten Fahrzeugen zufrieden sind, sonst wären die Preise für hochwertige Gebrauchte noch höher, als sie ohnehin schon sind :D Letztens beim Bürstner-Wowa eines Bekannten erlebt: Da wurde im Ablauf des Waschbeckens ein Rohr unter Zugspannung zwischen zwei Steckverbindungen montiert. Beim ersten (oder hundertsten) Huckel sprang das Rohr aus dem Steckverbinder, weil es einfach einen Zentimeter zu kurz war, und beim nächsten Händewaschen gab es nasse Füsse. Aber der Mitarbeiter, der den Zentimeter Rohr eingespart hat, ist dafür sicher Mitarbeiter des Monats. Zitat Ende :idea: Fehler werden überall gemacht, aber damit eine ganze Zunft niederzumachen, ist übel :?: Lieber Uwe, wir Käufer, die uns mit wenig zufrieden geben, wie Du uns ja titulierst :( , sind gerne und viel unterwegs und genieße unsere "zusammengeschusterte Fahrzeuge". Du bist sicherlich mit einem sehr viel hochwertigeren Fahrzeug unterwegs :!: Ich gönne es Dir :D Julia Ich habe Uwe und nethunter durchschaut. :ja: Sie wollen leere Stellplätze. ;D Deshalb suggerieren sie: Legt Eure läppischen paar Piepen lieber sinnvoll an. Wenn Ihr Euch das Hobby Wohnmobil nicht ab der 100000.- Klasse erlauben könnt dann laßt es einfach! Spaß beiseite. Ich sehe das so wie einige andere hier auch. Man kann auch mit einem "Pappkarton" zufrieden sein. Sehr viele sind dies vermutlich. Der Anspruch jedes Einzelnen ist halt unterschiedlich. Das jetzt auf Teufel komm raus schlecht zu reden finde ich unschön. Letztens war ja zu lesen dass in einem Concorde heute auch nicht mehr alles Gold ist was glänzt: Manchen scheint es wichtiger, mit was sie verreisen. Mir ist wichtiger, möglichst viel von der Welt zu bereisen bis ich sterbe. Aber die Gewichtung was ich mit meinem Geld mache, ist halt unterschiedlich :wink: Richy Hallo liebe Forianer, es bringt doch nichts, sich gegenseitig zu beschießen. M.E. hat „schlabuster“ grundsätzlich schon recht. NeuFz`e im monetären Mittel haben natürlich keine auserlesene Qualität. Wie könnten sie auch? Dafür kosten sie halt auch nicht soooo viel. Und vielen genügt es, die Günstig- Modelle zu fahren. Sie sind glücklich damit. (Und das ist auch gut so). Ist doch das Gleiche wie mit „Chinaware“. Die Aussage: „Aus China kommt nur Gelumpe“ ist definitiv falsch. Aus China kommt exakt das was der Kunde ordert. Vom sprichwörtlichen Chinamüll bis hin zum hochwertigen Werkstück. Es kommt halt darauf an, was der Kunde bestellt und dafür bezahlen will. Und genau so ist es hier auch. Hochwertige Kabinen, Ausbauten etc kosten eben Geld das viele Käufer nicht bereit sind auszugeben. Ihnen genügt eben die geringere Qualität des WoMo`s, dafür zum günstigen Preis. Wer das nicht will, greift zum höherwertigen, aber dafür teureren Mobil. Für beide Gruppen ist gesorgt, beide habe die Auswahl, den Rest regelt der Markt. Das schöne an der Sache ist ja, das der "Prämiencamper" wenn er vor sein Womo sitzt, nichts anderes sieht wie der "Normalcamper" :mrgreen: Gruss Dieter Hier kommt ja Stimmung auf :D Gebe kurt2 recht, genau so ist es. Mein Kommentar zum Umsetzen von Aufbauten war übrigens auf den Post davor bezogen. Und sollte nur feststellen, dass sich ein hochwertiger Ausbau eben doch lohnen kann, weil man den Aufbau eben nicht wegwerfen muss, wenn das Basisfahrzeug das zeitliche segnet, im Gegensatz zum Statement von udob. Hätte ich vielleicht zitieren sollen, um den Bezug klar zu machen. Was mich sauer macht, ist nicht eine simplere Ausstattung oder einfacherer Möbelbau, das hat der Käufer ja bestellt. Was nicht in Ordnung ist, ist der Pfusch beim Zusammenbau wie in meinem Beispiel. Und wenn man sich mal den Fotothread zu Pfusch im Wohnmobil anschaut, ist das wohl eher häufiger anzutreffen. Wird aber leider von vielen selber behoben, weil der Händler weit weg ist oder weil keine Zeit ist oder der Händler sich eh doof anstellt. Richtig wäre, den Jungs jede Schlamperei gnadenlos um die Ohren zu hauen, dann würde sich an der Front auch was tun. Zero Defect Strategy ist in der Automobilbranche schon lange üblich (und trotzdem gibt es noch genug Ärger), bei den Aufbauherstellern kann ich da keinen Ansatz erkennen. bis denn, Uwe die Pseudoprämiumhersteller wie Phoenix, Morelo oder Concorde schaffen es sogar ihre "Qualitätsfahrzeuge" für 400.000 an den Mann zu bringen und das trotz ihrer Leichen im Keller. Das es funktioniert, zeigt deutlich der Markt und die Hersteller wissen genau das es so weiterläuft, weil die Spanne von Pseudo zur richtigen Qualität nochmal 300.000 zusätzlich bedeuten. Also ich glaube die ganze Problematik liegt darin, das hier im Ausgangspost einfach eine Wahrnehmung mit einer Analyse verbunden wurde, die nicht hinreichend genug mit Fakten untermauert ist, bzw. die Zusammenhänge frei gewählt sind. Ich fasse zusammen: Pfusch am "Bau" gibt es also nur bei Mobilen in der 50 T Klasse, weil die ja aus Pappe sind, bzw., der Leichtbau grundsätzlich ein Problem darstellt. Ab 100.000 € ist das kein Problem, weil ja hochwertigere Materialien verwendet sind und es keine Pfusch gibt?! Die Wahrscheinlichkeitsvermutung liegt da er auf der Seite der Hochglanzprospekten, die vermitteln sollen, des es nur so sein kann. Aber so funktioniert der Kunde, im was teureres, es zahlt sich aus..... Eigentlich kann das doch jeder so halten wie er möchte. Als wir von unserem 86er Hymer (Neupreis 60.000 DM) wechseln wollten, gab es eine Summe X an Euronen. Für diese Summe gab es ein neues Discounter Mobil, einen gut abgehangenen Eura, Bürstner, Hymer oder eben einen älteren aus dem Premium Segment. Wir haben uns dann für einen 10 Jahre alten PhoeniX entschieden, weil dort alles so verbaut wurde wie ich Laie mir das vorstelle. Kabel und Sicherungen sind ordentlich und zugänglich verlegt. Der Aufbau ist frostsicher und die Möbel haben eine gute Qualtität. Einbauteile können nach dieser Zeit schon einmal kaputt gehen, dafür hatten wir noch eine kleine Sicherheit, auch für kleinere Probleme am IVECO. Die Mängel hielten sich in einem sehr überschaubaren Rahmen und ICH würde das wieder so machen. In diesem Sinne, schöne Reisen mit EUREM Wunschmobil Matthias Wenn man mal das Pferd von hinten aufzäumt wird vielleicht ein ganz anderer Schuh daraus. Nehmen wir mal ein Womo für 60.000,- Euro darin enthalten sind 19 % Mehrwertsteuer darin enthalten sind ca. 14 % Händlermarge darin enthalten sind ca 15.000,- Euro für ein Fiat-Chassis also bleibt irgendwas um die knapp 29.000,- Euro übrig, die der Hersteller des Wohnmobils zur Verfügung hat um alle benötigten Teile zu erstellen oder einzukaufen (Kühlschrank, Heizung, Tanks, Polster, Möbelbauteile, Sandwichwände etc. etc.) Dumm ist nur, es ist nicht mit dem Einkauf getan, man muss das Zeugs auch noch zusammenbauen und hat damit einen ganzen Haufen Personalkosten mit nicht geringen Lohnnebenkosten, Kosten für´s Werk und die Maschinen, und dazu noch Versicherungen, Beiträge, Gewerbesteuern etc. etc. etc. """Die größte Unverfrorenheit ist dann natürlich, dass der Womohersteller, das nicht karitativ machen will, sondern so dreist ist, auch noch ein positive Unternehmensergebnis innerhalb der 29.000 Euro erwirtschaften zu wollen. Unglaublich auch die Behauptung, dass er das braucht, um Zukunftsinvestitionen durchführen zu können.....""" Also ich finde, die oft so beschimpften "Bwl-er" in den Werken haben einen verdammt schwierigen Job zu erbringen, wenn sie ein bezahlbares und im Markt akzeptiertes (Geschmack, Grundriss, Mindeststandards für die Fertigungsqualität etc.) Wohnmobil bauen wollen. Wer mehr erwartet, als man (eigentlich in allen betreffenden Werken gleich) für 29.000,- bauen kann (und da könnte auch der gute Erwin Hymer heute nicht mehr als die "BwL-er") , muss sich im Klaren sein, dass seine Erwartung einfach auch zu einem anderen Preis führen. Im Gegensatz zum TE bin ich übrigens der Meinung, dass die Qualität in dieser Branche keineswegs nachgelassen hat, sondern im Gegenteil im Verlauf der beiden letzten Jahrzehnte zunehmend deutlich besser geworden ist. Und dies nicht nur, weil sich Produktionstechnologien und Werkstoff-Erfahrungen deutlich entwickelt haben, sondern auch, weil heutzutage alle Produzenten auch zur Qualitätsüberwachung gezwungen werden und zwar durch den recht engen Wettbewerb. Gruß Tom ... remini und udob Ich wollte mit der Aussage oder besser gesagt meiner Erfahrung keinen persönlich verletzen, tut mir sehr leid! Zum Thema, Ich gehöre zu denen die solche Autos reparieren... Somit hab ich Einblick in verschiedene qualitäts Bereichen im womo Bau! Zudem interessiert mich genau das , dieser Fahrzeugbau und dessen Technik und damit verbundenen Schwierigkeiten! Meiner Meinung nach fängt guter Fahrzeugbau im Wohnmobil Bereich weit über 200.000 eus an, Open end. Bei dem vernünftige Materialien verbaut und gut verarbeitet sind. Dazu gesellt sich die Konstruktion des ganzen! Ein Wohnmobil welches ich als "guter Fahrzeugbau" bezeichne hat in der Regel nicht viel "schönes" wie das ein Hobby oder ähnliches hat ! Sowas würde mir reichen, Funktionalität und Qualität. Ich könnte nichts mit womos über 500.000 eus anfangen, zuviel was man nicht braucht und reine Geschmacksache ist. Bei expeditionsfahrzeug wäre es für mich was anderes, da geht die Kohle hauptsächlich in Technik drauf! Zur Beruhigung , ich kann mir solche Fahrzeuge nicht leisten...das sollte nun genügen! Gruß Peter Hallo, da früher ja noch Qualität gebaut worden ist bin ich froh so ein "Billigfahrzeug" im Preissegment 50000 für meine Familie u. mich(Normalverdiener) gekauft zu haben ;D (die im 100000er Bereich haben mir nicht zugesagt :lach: ). Sunlight, Corado u. Co sind zum großen Teil die Dethleff`s von "gestern". Dieses sagte mir mal ein Händler, ist also nicht auf meinen Mist gewachsen. Es hält alles u. bis auf ein paar Kleingkeiten hatte ich bis jetzt nicht zu bemängeln. Ach so, Bj. 8.2013 Tom, Gebe dir da 100% recht. Was die für diese Kohle hin zaubern müssen ist ein harter Job und bin überrascht das man solche mobile für das Geld überhaupt profitabel erstellen kann. Zudem bin ich der Meinung das die Qualität dieser mobile im Bereich 50-60.00 eus nicht schlecht ist für den Preis, sogar so gut das man sich nicht beschweren kann! (abgesehen von Produktionsmängel die die Funktionalität beeinträchtigen) Ein Fahrzeug welches guter Qualität ist sollte man in der Preisklasse nicht erwarten, die Gefahr ist so groß konstruktive Schwächen mit sich rum zu fahren die man entweder nicht sehen kann oder will!
Meine Werkstatt darf für viele "Premium"fahrzeuge auch Gewährleistungsdinge erledigen, wenn der Weg zum Händler zu weit ist. Als ich mal einen abgefallenen Badspiegel bemängelte, weil da am Kleber gespart wurde bei Eura, meinte der Chef sinngemäß: "sind Sie froh, dass Sie nur solche Belanglosigkeiten bemängeln müssen, bei den Großen geht es um ganz andere Dinge, wie totale defekte Heizungen, verrückt spielende Kühlschrankautomatiken und noch größeres." Hallo, wie so auch im wahren Leben ist es bei den WoMoBi`len. Es ist aber, so denke ich nicht nur eine optische Täuschung, die Qualität in den Fahrzeugen läßt manchmal, egal in welchem Segment der "Normalos" zu wünschen übrig. Das findet man aber auch "Heut zu Tage" im PKW Angebot. Wie heißt es doch so schön: Die Banane reift beim Kunden! Oder warum lesen wir so viel von Rückrufaktionen? Ich bin der Meinung, bei jedem Fahrzeug, jeder Preisklasse sollte die Qualität stimmen und auch die Funktionalität. Ich meine damit - sich lösende "Teile" im Mobil, undichte Versorgungsleitungen oder wellende Seitenwände oder konstruktionsbedingte Mängel in der Heizung. Ich denke ein großes Problem ist die Vielfallt der Produkte und die schnellen Wechsel der Mobil-Typen. Erstaunlich finde ich, d.d. Steigerungsraten der Absätze trotz der genannten Probleme immer noch da sind. Hoffentlich haben wir ALLE Mobile mit guter Qualität und Verarbeitung und viel Freude an den Fahrzeugen. Ich kann negative Meinung schon verstehen, da selber auch erlebt. Am Vorgängerfahrzeug war außer Unterbodenschutz am Holzboden noch nicht mal Lack am F., sondern nur "Füller" vorhanden, das sollte auch bei 65k€ wohl drin sein. Ich fahre einen preiswerten Chausson und bin immer noch zufrieden und hab neu mit allem Zubehör sogar weniger als 50000€ bezahlt. So mit 10 Jahren werden wir das Teil wieder verkaufen und wieder in ein neues WoMo , wieder in dieser Klasse investieren. Lieber alle 10 Jahre neu, als 20 Jahre in den gleichen Möbeln, vor allem lügt sich jeder in die Tasche, der ab einem gewissen Alter nicht mit größeren Reparaturen ,betreffend Versorgungsanlagen, Auto etc. rechnet, wenn man entsprechende Km fährt.Übrigens, wir waren vor kurzem erst bei Bosch, diese haben sich die Elektrik angeschaut und gemeint, dass die Verarbeitung hochwertig wäre.. da gäbs andere Wohnmobile. Der Preis sagt also wenig aus, auch wenn natürlich die Möblierung jenseits 200000 hochwertiger ist.
danke daß das mal jemand aufgedröselt hat.... und von den rund 6000.- € Händlermarge sollen möglichst noch 10% Nachlass auf 60.000.- für den Käufer drin sein, und vom Rest darf er dann 2 Jahre Gewährleistung geben, die Firma und Familie unterhalten, Personal bezahlen..... gottseidank daß es dann noch das Finanzamt mit einer heftigen Steuerrückzahlung gibt was mich noch interssiert, was ist von den 29.000 der Materialanteil und wieviel Stunden Arbeitszeit gehen für die Montage, Disposition etc drauf? weiß das jemand? grüße klaus Liebe Foristen, Ich bin ja nun mal ganz einfach gestrickt - und deshalb freue ich mich über jeden, der mit einem uralten Gespann und einem uralten Schleppwagen oder einem uralten oder futschneuen Wohnmobil Land und Leute erkundigt. Wir sind glücklich mit unserem Rentnerbetten-Campscout. Wir konnten uns diesen nur leisten, weil die Lebensversicherung einen Hüppel Euro auf unser Konto überwiesen hat. Frederick Lieber Frederick, ich freue mich mit Dir!!!! Richy
Mir hat ein Individualausbauer mal glaubhaft versichert (vorgerechnet, sicher mit pauschalierten Werten), daß allein in den (hochwertigen) Ausbau der Kabine knapp 2.000 Mannstunden einfließen ... Facharbeiter, keine Helferlein .. :eek: Fand ich enorm ... ich komme nächste Woche anläßlich des 5-jährigen Morelo-Jubiläums mit der Geschäftsleitung zusammen, mal sehen ob man denen was entlocken kann grüße klaus hallo zusammen, ich habe gerade eure komentare gelesen, mano man, ist ja richtig zündstoff drin. :oops: das man sich über ein hobby so aufregen kann. :sky: Hallo Klaus, trage doch etwas konstruktives bei und erzähle uns welches Fahrzeug DU fährst und Deine Erfahrung mit dessen Qualität :wink: Dein Profil ist ja sehr geheimnisvoll. Hier muß sich niemand schämen :mrgreen: Richy nein nein ich schäme mich nicht. wir fahren seit einem monat einen fiat ducato 250 ( baujahr 2008 ) mit einem detleffs aufbau . also alles noch ziemlich neu für mich.bis nun bin ich sehr zufrieden damit.kann natürlich auch noch nicht viel dazu sagen. :ja: Mille Grazie :daumen2: Richy :) Hallo, auch hier wird auf hohem Niveau wieder etwas zerredet. Ich zumindest wundere ich mich auf Ausstellungen immer wieder das manche Womos unter 50000€ angeboten werden können! Es fallen höhere Montagekosten in der Herstellung wie bei einem PKW an! Keine Automatisation, geringere Stückzahlen. Schaut mal z.B. auf einen VW Buss Preis, kleinere Geräte, geringer Stauraum und das > 60tds€. Wenn ich da vergleiche müssten die Womos deutlich teurer sein, oder ist das mehr Blech teurer oder besser wie der Sandwich-Aufbau des Womos? An der Qualität und Arbeitsausführung bei Womo-Herstellung muss noch intensiv gearbeitet werden. Preislich finde ich diese im Vergleich zum PKW nicht überzogen. Oh, Mann, wenn ich Qualität bis in die letzte Rille brauche , dann habe ich die zu Hause . Bei einem Womo , bin ich als Ersatz zu einem mobilen Zelt unterwegs. Da brauche ich Wasch -und Duschgelegenheit , Kocher und Bett und dann bin ich schon zufrieden. Schnell sollte es sein und fast geschenkt . Andere sehen das anders , aber ich habe mein Recht , der andere auch . Da schaue ich nach dem Angebot , was zu mir passt und zwar solange , bis ich die Ausführung finde die einen Kompromiss darstellt. Vielleicht hat er einfach falsch geguckt . er hätte besser bei den Fahrzeugen bis 50000 € gucken sollen . Ich habe so eins , ohne Fehler und ohne Pappe , alles OK. Wenn der Themenstarter unter 100000 € nichts passendes gefunden hat , sein Pech . Vielleicht ist es nur eine Schönfärberei seines Oldtimers . Evtl. macht er sich Mut noch länger damit zu fahren . So geht es mir mit eingelaufenen Schuhen . Persönlich neige ich eher zu moderner Ausführung ,einschl. Fahrgestell, als zu einem Bastelfahrzeug mit Oldtimerkennzeichen . Aber watt den enen sin Uhl, is den annern sin Nachtigall. Hartensteiner . Ja, lieber schlabuster - da hast Du für Dich doch die richtige Erkenntnis gewonnen - weiter so!
das war schon im Verhältnis 1992 so, dass der Ducato einige tausend DM billiger war. Ist wohl immer noch so. Damals lagen auch noch Welträume zwischen den beiden Fahrzeugen, heute fahre ich im Ducato so komfortabel, dass ich keinen Grund für einen T5 sehe.
Als "Normalverdiener" bleibt halt nur "Billigmobil" neu oder "besseres" Mobil, dafür aber einige Jahre (Jahrzehnte) am Buckel. Nach einigem Ärger mit dem alten habe ich für mich lieber auf ein sehr neues gesetzt in der Hoffnung, daß der Ärger länger ausbleibt. Was mich eher gestört hat, als ich vor ein paar Jahren gesucht habe, war der Preissprung. 10 Jahre vorher waren die Preise für ein jeweils vergleichbares Womo (Größe, Motor, Alter...) gefühlsmäßig bei der Hälfte ! Und das bei unserer sehr niedrigen Inflation. Ich hab sogar ein identisches (gleiches Baujahr) zu meinem alten gefunden zum gleichen Preis wie 10 Jahre zuvor - also gar kein Wertverlust ? (K.A. ob er den Preis bekommen hat.) Es ist zwar überall etwas mehr Elektronik zu finden, aber im Prinzip hat sich am Aufbau und der Innenaustattung nichts geändert. RK |
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