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Hallo liebe Foris, Gleich vorweg,wir sind nicht vermögend und arbeiten hart für unser Geld.Unser Chausson ist inzwischen 18 Jahre alt und haben inzwischen seit dem Kauf einiges Geld investieren müssen dass unser Schätzchen uns sicher an jeden unserer gewählten Orte bringt. Nicht falsch verstehen,wir lieben unser Wohnmobil und diese Art zu Reisen. Allerdings,muss man sich im Alltag dann doch ein bisschen einschränken aber das ist es auf jeden Fall wert. Aber worauf verzichten für sein geliebtes Hobby.Ist es überhaupt ein Verzicht oder nur pragmatisch gesehen eine notwendige Maßnahme um sich das teuere Hobby zu leisten? Worauf würdet Ihr verzichten oder besser dann doch lieber das geliebte Hobby aufgeben ?Wo ist die Schmerzgrenze? Moin, ich verzichte zB zuhause zu bleiben und nötige Arbeiten am / um das Haus zu erledigen. Manchmal ist das schwer :mrgreen: Ich würde es nicht als verzichten beschreiben, aber mir sind einige Sachen sehr unwichtig, wofür viele Menschen viel geld ausgeben. Wir haben in Sachen Elektronic minimum, Aldi Fernseher, günstige Handys mit Aldikarte, kein Tablet oder was es da alles gibt. Meinen CD Player habe ich mir 1985 zum Abschluss meiner Ausbildung gekauft, und der rest der Anlage ist vom Konfirmationsgeld von 1981 :razz: Unser Womo ist mit Abstand das teuerste und neuste Fahrzeug, sonst haben wir einen 5 Jahre alten Daccia Sanderro und einen noch älteren Fiat Dobblo. Wenn es knapp wird mit dem Geld, würde ich erst mal günstiger wegfahren. Denn das kann man mir dem Womo ja super: nur kurze Strecken, günstige Stellplätze, immer selber kochen, und man hat einen Urlaub, kaum teurer als zu Hause. Ich würde mein Hobby aufgeben, wenn ich es mir nicht mehr leisten könnte :? Bis dahin gibt es reichlich Möglichkeiten, Ausgaben zu überprüfen und einen guten Haushaltsplan aufzustellen. Zigaretten :ja: Alkohol :ja: Disingnerkleidung :) Versicherungen durchforsten, ob noch sinnvoll oder zu teuer, es kommt halt immer auf die eigenen Bedürfnisse an, auch was ich verzichten kann und will :ja: Julia "Verzicht" ist vielleicht nicht immer der richtige Ausdruck. Beispiele: "Verzichten" muss ich nicht auf Zigaretten, weil ich nicht rauche und nie geraucht habe. "Verzichten" könnte ich - wenn ich wollte - abends auf ein Glas richtig guten Rotwein (wenn ich müßte oder wollte). Will ich nicht. "Verzicht" ist für mich immer negativ konnotiert: man schafft etwas nicht an, was man sonst vielleicht angeschafft hätte (Geldmangel? Arbeitslos? Krank geworden?); oder man schafft etwas ab, was man sonst behalten hätte. Auf Dinge, die ich eh nicht gekauft hätte (Designer-Klamotten, alle zwei Jahre neuen Plasma-Fernseher, alle vier Jahre neuen Benz), kann ich ja gar nicht verzichten. Ich kann z.B. auch nicht auf ein Haus verzichten, weil das für mich nie in Frage käme: dazu bin ich zu lange unterwegs im Jahr. Im Moment verzichte aber ich auf 25% meines Brutto-Gehaltes, weil mir die dadurch gewonnene Freizeit sehr viel wichtiger ist und ich vom Rest immer noch sehr gut leben kann. Ich würde auch nicht auf einen Hund als Begleiter verzichten. Auf einen PKW habe ich bereits verzichtet, denn das bißchen Bequemlichkeit "zu Hause" lohnt nicht die Ausgaben dafür. Steht sich ja sowieso die Räder eckig ... lg. Su. Viel Potential zum sparen sehe ich noch bei allen Abos oder Verträgen. Sei es bei Zeitschriften, der Bankverbindung, bei Gas und Strom, Telefon oder Versicherungen, ein Wechsel lohnt sich fast immer, weil Kundentreue nicht mehr honoriert wird. Sicher kann man auch auf die ein oder andere Versicherung oder das Abo verzichten. Ist natürlich alles ein wenig Arbeit, welche man nicht unbedingt über die großen Portale, welche ihr Geld mit neuen Verträgen verdienen, regeln sollte! Hallo, wenn mein Einkommen sinken würde, würde ich als erstes ein Hobby das Wohnmobilreisen aufgeben. Es ist eine schöne Art zu Reisen und etwas zu erleben, ist für mich aber nicht das wichtigste. Dass wir konkret auf etwas verzichten, kann ich nicht sagen. Ist aber auch Einstellungssache, ohne Wohnmobil würden wir uns fast genauso verhalten. Aber wir fahren neben dem Wohnmobil nur ein Mini-Preiswert-Auto. Essen gehen wir zu Hause seltener, als zu der Zeit als wir noch auf Urlaubstage für Wohnmobilreisen angewiesen waren. Das liegt aber auch daran, dass wir beide gerne kochen und das Angebot an Lokalen, die für uns eine wirklich interessante Speisekarte haben, eher überschaubar ist. Mal zum Griechen mit autentischer Küche ohne Schnick Schnack und genauso die gute italienische Küche, wo die Mamma noch kocht, darf es aber trotzdem regelmäßig sein. Umso häufiger genießen wir das Essen gehen auf Reisen. Rauchen tun wir sowieso schon sehr lange nicht mehr, dadurch können wir uns jeden Theater-, Kino- Konzert- Museumsbesuch leisten. Dabei schränken wir uns überhaupt nicht ein, weder zu Hause noch auf Reisen. Unterhaltungselektronik, PC, Fernseher und anderes erreicht regelmäßig ein hohes Alter. Verzichten muss ich allerdings auf einen großen Garten aus dem wir uns ernähren könnten. Der passt nicht zu unsrem Reiseverhalten. Ich verzichte auf die Anschaffung eines Neuwagens. Jahrelang bin ich diesem Fetisch erlegen. Seit 17Jahren kaufe ich ohne Emotion und nur, wenn es nicht mehr anders geht. Das waren genau zwei Fahrzeuge. Hätte ich dies schon immer gemacht und das gesparte Geld angelegt, bräuchte ich heute wahrscheinlich nicht mehr arbeiten :evil: Für die Teilfinanzierung unserer großen Reise werde ich mein geliebtes Motorrad verkaufen und wir werden bei unseren Reisen mehr aufs Geld schauen um möglichst viel bis dahin zurücklegen zu können. So stehen mit Rumänien und Bulgarien ab nächstem Jahr günstigere aber deswegen nicht weniger interessante Länder auf der Liste. Eine gute und konsequente Haushaltsplanung/Haushaltsführung hilft schon mal, nicht auf so viele Dinge verzichten zu müssen, welche das Leben lebenswert machen. In der heutigen Zeit mit ihrem Überfluss und den täglichen Konsumverführungen ist man ohnehin gezwungen täglich ganz bewußt zu verzichten. Ansonsten lauert, wie bei so vielen, die Schuldenfalle. Richy Verzichten heißt ja, etwas nicht mehr zu kaufen, was man sonst kaufen würde, wenn man nicht ein Hobby hätte. Ich denke schon, dass es da einiges gibt, wenn man sein (Kauf-)verhalten mal auf den Prüfstand stellt. Da ist einiges eingefahren, was man gar nicht so bemerkt. Auch wir werden uns ein wenig einschränken müssen (mein Mann geht nun in Altersteilzeit) und haben auch überlegt, wo man am besten sparen kann. Haben auch überlegt, eins der drei Autos abzuschaffen, aber das ist z. Zt. noch keine Option. Da ist uns aufgefallen, was man so an Zeugs kauft, worauf man gut und gern verzichten kann, ohne dass es einem wirklich weh tut. Ich kaufe z.B. jede Woche Mengen an Zeitschriften, da kommen bestimmt fast 50,-- EUR zusammen. Und ich muß zugeben, dass ich bei weitem nicht alle lese - weil ich nicht dazu gekommen bin und irgendwann sind sie zu alt. Ich kaufe Reinigungszeug engros, was dann jahrelang in der Ecke steht. Und so ließe sich die Liste schon fortsetzen :lach: . Den Schrank voller Klamotten, die ich auch nicht mehr trage (obwohl teilweise neu), Schnickschnack in Bezug auf Deko etc. Da geht schon eine Menge Geld drauf im Monat. Aber aufs Wohnmobilreisen möchten wir nicht verzichten - schon gar nicht, wo wir jetzt dann eeeeeeeeendlich alle Zeit der Welt haben! Da verzichten wir lieber aufs Essengehen und kochen selbst, Museen sind eh nicht so unser Ding, teure CPs werden wir auch meiden .... Wennn wir allerdings beide noch berufstätig wären, würde die Überlegung schon anders aussehen. Dann würde ich wohl eher aufs Wohnmobil verzichten. Ob jemand überhaupt verzichten muss, hängt ja von den individuellen finanziellen Verhältnissen ab. Ich würde auf ein entsprechend preiswertes gebrauchtes Wohnmobil zurückgreifen, wenn meine finanziellen Mittel stark begrenzt wären und ich aber auf ein Womo nicht verzichten möchte. Der Spaß am wohnmobilreisen hängt nämlich nicht von Glavitrine, LED-Sternenhimmel, Garage, Alde-Heizung usw. ab. Außerdem würde ich nicht mit Neu-Pkw Geld verbrennen. Ich brauche eigentlich auf nichts zu verzichten weil ich Geld dadurch einspare das ich alle Arbeiten an meinem Haus selbst erledige was sehr viel an Handwerkerrechnungen einspart.Ich fahre nur gebrauchte Fahrzeuge da man beim Kauf von Neufahrzeugen viel Geld verliert während PS starke SUV gebraucht sehr günstig zu haben sind.Später werde ich vielleicht auf einen Wohnwagen umsteigen,das würde auch noch mal eine größere Einsparung bringen. Bernd Ich liebe mein Hobby so sehr, dass ich auf die Arbeit verzichtet habe. Bin ca. 300Tage im Wohnmobil. Wenns an der Zeit ist werde ich auch auf mein Haus verzichten. Ich habe rausgefunden, dass man sehr wenig braucht zum Leben und zum Glück. Ich habe meine BMW damals verkauft weil ich nicht auf die Gesellschaft unseres Hundes beim Reisen verzichten wollte und das Geld dann im Gustl angelegt. Jetzt überlege ich aktuell auf den Rasenroboter zu verzichten um mir dafür lieber eine Sat-Schüssel leisten zu können All das weil ich immer mehr "fühle" was mir wichtiger ist und wenn ich auch mitbekomme wie es Menschen gehen kann die buckeln wie die Sau immer alles zurücklegen und dann auf einmal wegen Krankheit oder noch schlimmeren das nicht mehr nutzen können, schränke ich mich lieber bei divsresen Dingen ein um mir so mehr Komfort auch beim WOMI leisten zu können. Also nicht zu waretn bis ich es dazu bekomme sonder halt statt dessen Hallo Wir verzichten auf nichts, da wir zufrieden sind mit dem was wir haben. Wenn wir auf etwas verzichten, dann ist es übermäßiger Konsum von Dingen die uns die Werbung aufschwätzen will. Obwohl die Deutschen zu den reichsten Europäern gehören, sind sie weder zufriedener noch glücklicher als andere. Unser Womo bzw. das Reisen damit macht uns glücklich und auf dieses Glück möchten wir nicht verzichten. Vielleicht tragen wir dann dazu bei, dass die Deutschen in der Statistik vom Glück einen Platz besser werden. ;-)
DAS trifft´s doch wirklich sehr gut ... :zustimm: Und falls irgendwann mal tatsächlich aus welchen Gründen immer "Verzicht" angesagt wäre, sind wir mit der neuen Situation sicher auch zufrieden. Auf Pauschalurlaub Sparsam gelebt hatten wir schon immer. Auf Kredite mit Zinszahlungen hatten wir nahezu immer verzichtet. Am Haus arbeite ich sehr viel selber, so dass wenig Handwerkerrechnungen auflaufen. Kleine Reisemobilchen, Hausgeräte, PKW, Fahrräder, Elektronik haben bei uns eine sehr lange Nutzungsdauer, so gut wie immer zweistellige Jahreszahl und mehr. Luxus sowie einige der heute angesagten Geräte hatten bzw. haben wir gar nicht. Das sehen wir nicht als Verzicht. So müssen wir nicht auf Reisen verzichten und leisten uns sogar den Luxus von Campingplätzen. Recht viel Geld geht inzwischen für die Gesundheit drauf. Nur so können wir uns das Reisen in der Zukunft erlauben. Und hoffen dass es noch einige Zeit möglich sein wird. Das ist natürlich der Standpunkt eines letztlich doch wohlhabenden deutschen Rentners. (wenn auch die Renten recht gering sind).
Demenz...denn sie wissen nicht was sie wollen... würde so gerne verzichten auf alles was damit zu tun hat :(
:mrgreen: vollkommen am Thema vorbei, das ist doch kein Verzicht sondern Luxus :ja: Ich würde auf Reisen verzichten auf denen ich für CP oder SP extrem viel zahlen müsste. Ich würde nicht zwangsläufig auf mautpflichtigen Autobahnen reisen, wenn es auch über Bundes- oder Nationalstraßen zum Ziel führt, vorausgesetzt es wird dadurch nicht ein zu großer Umweg. Ich würde mich in meinen täglichen Leben daheim etwas einschränken, Restaurantbesuche und kulturelles Leben, vielleicht auch unnötige neue Bekleidung weglassen. Das wäre es denn aber auch schon für uns. Wenn es dann weiter kneift kommt das Womo halt über kurz oder lang weg. Habe noch ein leistungsstarkes Motorrad welches ich unter anderen für die Fahrten zur Arbeitsstätte nutze, das würde ich aus heutiger Sicht behalten. Damit ließe sich auch nicht genug sparen. Das Haus würde ich nicht verkaufen, es hätte für uns auch noch Wert wenn Geld schon längst keinen mehr hat.
Das nehme ich mir auch ständig vor. Viele der üblichen Geldsenken (Rauchen...) habe ich nicht. Andererseits gibts doch regelmäßige Posten, bei denen ich auch manchmal denke, daß das auch anders/nicht gehen könnte. Und ein Reihe von Sammelleidenschaften, die ich aufgeben sollte. Aber ich hab das ja gesammelt, weil es mir was bedeutet hat. Außerdem verliert man meist sehr viel beim Wiederverkauf.
Das war bei mir auch immer wieder die Überlegung. Auch weil es zu einigen Hobbys besser paßt und bei anderen zumindest neutral wäre. Das Womo ist für mich nicht Hobby sondern Mittel zum Zweck, sei es nun Urlaub oder Veranstaltungen. So fahre ich auch nicht einfach weg, nur damit ich im Womo bin. Wenn es ein Ziel gibt, dann stellt sich die Frage, ob es sinnvoll ist, mit dem Womo zu fahren. Und wenn ich das Womo schon habe, dann soll es auch genutzt werden, daher schon länger keine Flugreisen mehr. RK "Verzichten" tu ich eigentlich nicht, aber ich lese mir sehr genau aus, was ich denn überhaupt will und brauche. Vor Jahrzehnten habe ich denFernseher in den Garten geschmissen und ihn dort elendiglich verrotten lassen. Danach regelkonform entsorgt. Das bedeutet, dass ich auch im WoMo keinen Fernseher brauche ...............und anderswo auch nicht. Ausser auf Fahrt in einem Bistrot oder Cafeteria. Wegen des Wetterberichts - nicht wegen der Nachrichten. Zeitungen lese ich seit 10 Jahren nur noch online. Es gibt online auch klügeres als die mantraartig wiederholten ots- und dpa-Meldungen. Klimaanlage habe ich auch keine im WoMo. Es heisst ja Wohn m o b i l. Wenn's mir zu warm wird fahre ich an einen kühleren Ort. Und ja doch: Meine liebgewordenen Gauloises leiste ich mir noch immer. Einzig der Laptop ist unverzichtbar - damit ich auch von unterwegs ins Forum komme. Ich habe vor x Jahren meine Tageszeitung abbestellt. Weder ein Verlust noch ein Verzicht. Für das eingesparte Geld gehe ich im Ausland ins Internet. Schnellere Nachrichten gibt es dort genug. Zeitschriften kaufe ich schon lange nicht mehr. Zeitung und Zeitschriften kosteten 1000 Euro im Jahr. Wir verzichten auf Schnäppchenmentalität und Billigkram. Man erliegt schnell der Verlockung, weil es ja so günstig ist, aber eigentlich braucht man es entweder nicht oder wenn doch, gibt es schnell den Geist auf oder ist für den Verwendungszweck sowieso unzureichend. Einmal Qualität kaufen spart in der Zukunft eine Menge Geld. Ausserdem machen wir uns nix aus teuren Klamotten, und was man braucht, wird im Outlet gekauft. Fahrzeuge immer gebraucht kaufen, den hohen Wertverlust der ersten Jahre dürfen gern andere tragen. Auch die Urlaubsform mit Womo spart eine Menge Geld gegenüber Pauschalreisen oder Ferienwohnungen. Das liegt aber an der Personenzahl (5) und der Tatsache, dass wir immer in den Ferien fahren müssen. Für 2 Personen in der Nebensaison würde das wohl eher nicht stimmen, wenn man die Abschreibung des Womos mit einrechnet. Das eingesparte Geld landet in der Abzahlung des Hauses und dem generellen Lebensunterhalt einer 5-köpfigen Familie. Das Womo würden wir aufgeben, wenn es ungenutzt rumsteht. Die Gefahr besteht aber eher nicht :D bis denn, Uwe Verzicht würde ich es auch nicht nennen. Mir ist das Womo das wichtigste "Du lebst das Ding ja" sagte mal eine liebe Freundin. So ist es. Wichtigste Wagen läuft, Tank voll. Einschränken, ich schränke mich ein. Es ist für mich kein Verzicht keine teure Marken Klamotten zu tragen, immer alles neuer, grösser, teurer zu haben. Meine Ansprüche sind nicht so hoch und wenn ich vor der Entscheidung stehe was zu kaufen, denke ich immer genau nach und reche aus wie viel "Tank voll" das sind. Oftmals ist es dann so das ich nicht kaufe ;D Vor wenigen Monaten habe ich auch beschlossen, dass ich ja mal sparen könnte. Da habe ich endlich die 3 Mitgliedschaften in Hundevereinen gekündigt, in denen ich seit über 10 Jahren nur noch zahlendes Mitglied bin. Und vor 3 Wochen habe ich endlich meinen Kabelanschluss gekündigt und mir ans Haus eine Schüssel installieren lassen. Das hatte ich auch schon ewig vor mir hergeschoben. Ich war einfach zu bequem, das vorher anzugehen. Wenn ich reise, verzichte ich am ehesten auf CP, vor allem, wenn die über 30 € kosten. Da ich dort idR erst abends anreise und am nächsten Tag weiterfahre, verkneife ich mir den Luxus einer großen eigenen Parzelle. Ausser auf eine bessere Gesundheit muß ich zum Glück auf nichts Verzichten, was ich sonst gerne hätte. Ich war schon immer ein sehr genügsamer Mensch den man jederzeit zurück in die 70ziger Jahre beamen können, ohne daß ihm dann irgend etwas aus der heutigen Zeit fehlen würde. Als Internetzugang reicht mir eine Monats Flatrate mit Aldi USB Stick und Guthaben Aufladung. Und für Telefongespräche reicht mir ein billiges Prepaid Handy mit Guthaben Aufladung. Mir persönlich würde auch heute noch eine öffentliche Telefonzelle ausreichen. Deshalb nahm ich mein Handy auf meine Reisen erst gar nicht mit. Im Urlaub will ich auch von niemanden angerufen werden. Wenn man mal selbst anrufen möchte, dann eine funktionierende Telefonzelle zu finden, gestaltet sich zwar zum Abenteuer, bringt aber auch ungeheuren Spaß mit sich. Auch im täglichen Leben brauch ich keinen Verzicht zu üben. Ich besitze ein älteres Wohnmobil und einen älteren Wohnwagen, und ein Freizeitgrundstück auf dem ich seit Jahren illegal wohne. Da ich seit Jahren auch in keinem festen Arbeitsverhältnis stehe, und auch nicht mehr stehen möchte, kommen die Gelder für den Lebensunterhalt daher nur unregelmäßig rein. Wichtig ist mir, daß das Geld für die ganzjährige Versicherung und Versteuerung von Wohnmobil und Wohnwagen fürs kommende Jahr immer als erstes zusammengespart und zurückgelegt wird, und auch wegen event. Reparaturen auch immer ein kleiner Überschuß vorhanden ist. Essen und Trinken ist bei mir der kleinste posten. Darin bin ich und mein Hund anspruchslos und genügsam. Lebensmittel vom Discounter, Gemüse wächst bei mir auf dem Freizeitgrundstück. Rauchen tu ich seit 30 Jahren nicht mehr. Bei einem Stimmungstief wird Ab und an mal eine Flasche Wein geleert. Ansonsten trinke ich nur Wasser. Und was das Wohnmobil Reisen betrifft. Jeder Euro mehr im Monat, der über die monatlichen Fixkosten hinausgeht, kommt sofort in die Reisekasse. Habe ich Arbeitsmäßig gerade länger Leerlauf, und es ist genug in der Reisekasse daß ich mindestens eine Woche lang in Deutschland unterwegs sein kann, dann bin ich auch schon weg. In den letzten Jahren habe ich Deutschland als Reiseziel neu entdeckt. Ich lebe wahrscheinlich gar nicht lange genug, um mir noch alles schöne von Deutschland ansehen zu können. Von daher nehme ich auch alle Sehenswürdigkeiten die es zu sehen gibt und mich interessieren auch mit. Dafür ist mir auch kein Euro zu viel und kein Euro verschwendet. Verzichten tu ich auf meinen Reisen auf Campingplätze und gebührenpflichtige Stellplatz Übernachtungen. Ich gebe da aber auch ehrlich zu. Würde ich mich mit meinem Wohnmobil die ganze Urlaubszeit Zeit auf gebührenpflichtige Stellplätze stellen müssen, oder auf Campingplätze ausweichen müssen, dann könnte ich mir mit meinem geringen Budget gar Wohnmobilurlaub leisten, und hätte mir auch gar kein Wohnmobil mehr zugelegt. Aber ich will damit jetzt kein Wohnmobilist für seine Urlaubsweise verunglimpfen. Es stimmt mich nur nachdenklich, wenn ich Eltern mit zwei kleinen Jungs vor einer Burg antreffe, wo die Jungs gerne die Burg besichtigen würden, aber der Vater dann meint, das wäre zu teuer für die Familie. Später sah ich die Familie dann nochmal, als ich unten im Ort gerade an dem gebührenpflichtigen Womo Stellplatz vorbeifuhr. Die Familie stieg gerade in ihr Wohnmobil ein. Die Burgbesichtigung der ganzen Familie wäre in etwa genauso teuer gekommen wie eine Stellplatzübernachtung. In der Näheren und weiteren Umgebung der Burg gab es genug schöne kostenlose Stellplätze ( ich stand ja mit anderen Womos auch auf so einem Platz) wo man für eine Übernachtung stehen konnte. Hätte der Vater für nur 1 Übernachtung einen kostenlosen Stellplatz gesucht, dann hätte er die Kosten für die Burg Besichtigung schon wieder raus gehabt. Denn das kann es doch wirklich nicht sein, daß im Urlaub bei einem autarken Wohnmobil die Stellplatzkosten eingeplant sind, und Besichtigungen hinten an stehen müssen. Wo ist da der Sinn des ganzen Urlaubs?
Ich kenne natürlich nicht die dortigen Verhältnisse, aber ich hab auch schon Besichtigungen ausgelassen, weil mir Kosten zu "Nutzen" einfach zu hoch erschien. Nicht weil ich es mir nicht leisten konnte, sondern weil ich mich vielleicht geärgert hätte, soviel Geld auszugeben ohne wirklich was davon zu haben. Manche Sehenswürdigkeiten sind so wichtig (Eiffelturm z.B.), da nimmt man es einfach in Kauf. Bei anderen reicht mir dann u.U. der Blick von außen. Speziell wenn auch ein Reiseführer das entsprechend schreibt. Oder eine Besichtigung ist in einer Kombikarte mit drin und ich bin nach 5min wieder raus und bin froh, daß mich das nicht noch was gekostet hat. Wobei in den letzten Jahren oft die Schlangen davor eher das abschreckende waren :-) RK Sehe ich wie RK. Für mich muß ein gewisser Kosten/ Nutzenfaktor stimmen. Wir stehen überall viel Frei, in Österreich ist auch die Stellplatzdichte nicht sehr hoch. Verzicht im Sinne des TE machen wir eigentlich nicht. Touren werden nach Lust und Laune und Zeit gemacht. Essen müssen wir ja zu Hause auch. Somit fallen noch Spritkosten und ev. Stell/ Campingplatz an. Campen ist ja nicht, oder nicht mehr die günstigste Urlaubvariante. Dafür kommt man aber öfters weg uns sieht bzw. erlebt Dinge anders. bert Moinsen, wir gehen nicht raus, haben keine Statussymbole, laufen rum wie die Penner, hier gibt es keinen Verzicht, interessiert uns halt nicht... Wir lieben Wein und gutes Essen, das Reisen mit teils teureren Nebenkosten und manchmal möchten wir etwas machen, das einfach nur Spaß macht, aber kostet halt etwas. Wir frönen noch anderen Hobbies wie Moped, die Knipserei, die Taucherei... Ich möchte die finanzielle Freiheit haben, dieses alles zu tun und mich auch nicht wie Tinduck bereits schrieb mit Billigkram abgeben müssen oder etwas nicht tun zu können wo mir gerade nach ist. Das WoMo-Fahren ist, zumindest wenn man hier etwas investiert hat, wirtschaftlicher Blödsinn, wie jedes Hobby halt. Dafür kann man sich oft und lange ein WoMo mieten... Reisen geht auch ohne Verlust von Spaß und Lebensfreude günstig, so wie früher dann. Bevor ich also darüber nachdenken würde, wo ich mir irgendwo im "normalen" oder täglichen Leben oder auf Reise etwas abzwacken zu müssen um die nächste Reparatur oder SP zu bezahlen oder wie ich den Tank wieder voll bekomme, wäre das WoMo das Erste, was abgeschafft werden würde. Ok, meine Meinung... Entscheidend ist die die Wertigkeit, wie wichtig einem etwas ist... LG vom Mikesch Wir müssen auf nichts verzichten, leben grundsätzlich tendenziell bescheiden. Mein PKW läuft mit Autogas und gehört der Marke ohne Statussymbol an. Arbeiten im Haus und an den KFZ werden allesamt von mir selbst verrichtet. Mein Handy ist bestimmt älter als...mein Laptop ist ein betagtes Thinkpad. Wir leben unseren Verhältnissen entsprechend und wir müssen am Ende des Monats nicht schuaen ob wir noch zur Tanke fahren können. Ich würde mich für kein Hobby soweit einschränken wollen, daß es an anderer Seite zwickt, würde mir dann eher ein anderes zu legen. ...hatte mal die Gelegenheit mir einen alten Porsche (vom Kumpel) kaufen zu können...mein Frau legte ein Veto ein, durfte mir Sportschuhe kaufen und habe diverse Marathone...nicht das der Porsche außerhalb der Möglichkeiten...das Leben halt :-) Gruß Manfred Verzichten eigentlich auf nichts. Liegt aber auch an den Ansprüchen. Sat TV, unnötig. Heckgarage nö. Wir haben doch den Alkoven nicht abgeschafft,um über eine Riesengarage wieder unter dem Dach zu kleben. Fahrradträger hinten, nö, geht ja das schöne grosse Badfenster nicht mehr auf. Eigentlich verbessert man sich doch auch immer im Lauf der Jahre. Als outdoor mit Rucksack wurden noch Bleistifte abgesägt und Zahnpastatuben sofort halb ausgedrückt um Gewicht zu sparen. Das einzige ist das man sich eigentlich unter den einem Tier zustehenden Raum begibt. Mit unserem Kleinen passt es grade noch. Menschen sind da anspruchsloser. TierSchHuV § 6 Anforderungen an die Zwingerhaltung Ein Hund darf in einem Zwinger nur gehalten werden, der den Anforderungen nach den Absätzen 2 bis 4 entspricht. In einem Zwinger muss 1. dem Hund entsprechend seiner Widerristhöhe folgende uneingeschränkt benutzbare Bodenfläche zur Verfügung stehen, wobei die Länge jeder Seite mindestens der doppelten Körperlänge des Hundes entsprechen muss und keine Seite kürzer als zwei Meter sein darf: Widerristhöhe Bodenfläche in cm mindestens Quadratmeter bis 50 6 über 50 bis 65 8 über 65 10 2. für jeden weiteren in demselben Zwinger gehaltenen Hund sowie für jede Hündin mit Welpen zusätzlich die Hälfte der für einen Hund nach Nummer 1 vorgeschriebenen Bodenfläche zur Verfügung stehen. So gesehen sind doch manche Womo Besiedelungen recht fragwürdig. :-) Ich bin viele Jahre Gespann gefahren. Den ersten WoWa habe ich in der DDR gebaut (gesamt 11 Stück) Nach unserer Übersiedlung in die Pfalz war erst mal für 4 Jahre Ruhe. Wenn das Campingfieber erst mal da ist wird man es nicht wieder los. Also wieder eine Caravan gekauft, als Zugfahrzeug einen Landrover/Discovery und sofort nach Nordafrika, danach eine Gruppenreise nach Israel und Jordanien, Kroatien und Südeuropa schlossen sich an. Dann.......keine Lust mehr, alles verkauft und segeln gegangen, gechartert in Kroatien, Griechenland und Türkei. Mann wird älter....vor 5 Jahren kam der Entschluss ein WoMo soll es sein und die Suche fing an. Ich wollte einen Hymer BC 544, gebraucht und akzeptabler Zustand. Es war nicht einfach, aber ich hatte Erfolg. Ich fand im Münsterland einen mit wenig Kilometer und unverbastelt. Es ist ein Hobby, aber bezahlt. Gut wir haben nur noch einen PKW, aber das langt. Meine Frau fährt mit dem Zug zur Arbeit, damit ist sie 30 Min. weniger unterwegs und die Monatskarte kostet 87 €...Sprit waren es ca. 200 € Das ist aber das einzige was wir eingespart haben. Essen gehen wir eher selten, fahren aber gern CP's an.......wenn es passt leisten wir uns auf Tour auch mal für eine Woche ein Boot und lassen das WoMo in der Marina stehen. Auf Pauschalreisen und Wintersportzirkus verzichten wir ganz. Ah,...wenn ich lese CP fahren wir gern an... Diese haben natürlich mehr Kompfort zu bieten als schlichte Stellplätze etc. Aber hier, in diesem Punkt spare ich gern mit dem Womo. Es grenzt für mich nehezu an einer sportlichen Disziplin möglichst kostenfrei zu stehen- dafür habe ich mir ja ein Womo gekauft um u.a. die Übernachtungskosten zu sparen und stehen zu können wo ich will. Es gibt immer noch viele Stellplätze die kostenfrei anzufahren sind, auch reichlich Gelegenheiten einfach irgendwo stehen zu bleiben nachdem man ein Ausflugsziel erreicht hat- das liebe ich. Einerseits diese Kosten einzusparen- auf einem Campingplatz sind schnell mal gut 25 Euro weg, mit 4 Personen- und die mob. Freiheit. Und für 2-3 Tage kann ich autark stehen bevor ich V/E und ggf. Strom benötige. Ansonsten bin ich geneigt den "Luxus" *hüstel hoch zu halten, nehme gern die Räder mit, Wein und Bier sollten auch nicht fehlen und manchmal macht auch etwas aufwändigeres Kochen (auf Urlaub bezogen) spaß. Der Omnia "Backofen" ist ja hinreichend bekannt und kommt gelegentlich zum Einsatz. Dann noch eine sicher streitbare Sache: Spülen mag ich im Urlaub/WE-Tripp nicht so sehr, hier kommen recht häufig Pappteller und Einweggbesteck zum Einsatz- je nach Speise. Der morgentliche Kaffee gehört für mich allerdings in ordentliche Tassen. Und ich muß gestehen, auch wenn ich es früher immer belächelt habe, mag ich doch den vorhandenen Fernseher mit Satschüssel. Selber hätte ich die Kombi wohl nicht nachgerüstet, war aber beim Kauf dabei und ich habe es zu schätzen gelernt auch wenn damit "Feuertonne" und Buch lesen etwas in den Hintergrund geraten sind. Das Womo,...da haben wir schon ein nettes Hobby, hm? ;-) Gruß Manfred Womo ist für uns ganz einfach Lebensqualität, und genau so ein Posten in den Lebenshaltungskosten, wie andere Dinge auch. Wenn es mal knapp sein sollte, wird in Summe eingespart, und nicht an einzelnen Positionen. Gruß Karsten ich verzichte seit 20 jahren auf Kirchensteuer, seit 30 jahren auf miete, kaufe keine teuren Klamotten, würde NIE ein neues womo, NIE einen neuen pkw und NIE ein neues mopped kaufen. ansonsten fröne ich dem reisen, wein, weib, Gesang, guter Gastronomie, öffentlichen Volksbelustigungen wie Kino, Konzerte... - halt allem, was mir gefällt! :ja: früher gut - heute besser! hartmut Ich verzichte seit langem auf ein Fahrrad - aus Überzeugung ;-) sowie auf die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn´s am Geld hapern würde, würde ich als Erstes das Womo verkaufen. Das Wohnmobil ist nicht unser Hobby, ist nur eine der vielen Urlaubsarten. Als Hobby habe ich was anderes. Gruss Dieter |
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