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Hallo, wir haben ein altes Alkovenmobil mit sehr gut wärmegedämmtem Aufbau. Da der Wagen halt so alt (21 Jahre) ist, machen wir uns halt so unsere Gedanken, was danach kommen kann. Hierbei kommt immer öfter auch ein Kastenwagen ins Spiel. Hierzu habe ich mal eine Frage an die KW-Fahrer: wie sind Eure Erfahrungen mit dem WGen im Winter? Müsst Ihr, abgesehen von den Scheiben des Fahrerhauses, teile des Wagens mit Isomatten o.ä. dämmen, damit es gemütlich wird? Wie hoch ist der Gasverbrauch? Frieren IM Wagen Wasserleitungen ein? Wie seid Ihr mit den Winterqualitäten Eures Wagens zufrieden? Ich freue mich auf Eure Erfahrungswerte. Schön wäre natürlich, wenn Ihr Angebot, welchen Wagen Ihr habt. Ich würde einen Renault Master nehmen. Du findest hier im Forum eigentlich kaum bzw. keine Beschwerden über diesen Fz-Typ. Die Ausbaumaterialien hatten wir seinerzeit ausnahmslos bei Pieper in Gladbeck gekauft. Dort wurden wir sehr gut beraten, damals vor 24 Jahren. Lediglich der Kompressorkühli hatte die Zeit bis heute nicht überstanden.
Oh weh, mit der Frage machst du wieder ein "Fass auf"..... :mrgreen: Grundsätzlich ist bei den Wintereigenschaften nicht Kawa = Kawa. Sehr allgemein kann man sicher die Behauptung aufstellen, je teurer desto besser die Wintereignung, da besser gedämmt. Einen Einsatz im Winter ohne vernünftige Dämmung kannst du vergessen. Nicht nur, dass du die Umwelt fleißig mit heizt, die Kiste wird auch nie gemütlich sein, da die Wände ohne Dämmung Kälte abstrahlen. Gruß Roman
Ja, deshalb habe ich darum gebeten, dass jeweils angegeben wird, auf welches Fahrzeug sich die Erfahrungen beziehen.
Du meinst jetzt Modelle mit unzureichender Dämmung? Oder denkst Du an den Bereich hinter dem Armaturenbrett? Wenn es um unzureichend gedämmte Modelle gehen sollte, ist das ja gerade das, was ich hier erfahren möchte. :wink: Roman, dass die Wahrscheinlichkeit nachlässiger Dämmung bei einem Bresler oder CS hoffentlich geringer ist, als bei einem deutlich billigeren Fahrzeug, denke ich mir. Ich versuche aber, mir ein grobes Bild zu verschaffen, wie es allgemein bei KW in der Hinsicht aussieht. Vll. interessiert das Bild, das die erfahrenen KW-Fahrer hier zusammentragen können, ja auch andere. Und ich stelle mal ein bisschen
Ich habe mich vor 5 Jahren nach gut 20 Jahren von meinem großen Bimobil auf Mercedes 1124 AF getrennt und bin "back to the roots" auf einen 3,5-Tonner, unter 6 Metern Länge und etwas über 2 Meter Breite gewechselt. Also, mein Burow VIP600L-Kastenwagenausbau ist sehr gut isoliert worden und damit perfekt wintertauglich. Alle Träger und Hohlräume sind mit PU-Schaum aufgeschäumt bzw. mit Matten unter der Verkleidung isoliert. Wie die das machen, kann man hier sehen: --> Link Dies isoliert nicht nur gegen Kälte, sondern auch gegen Hitze und Lärm. Habe auch sonst keine Kältebrücken festgestellt. Abgesehen von den auch bei jedem Alkoven- oder sonstigen Reisemodellen notwendigen Isomatten fürs Fahrerhaus brauche ich also keine weiteren. Eingefrorene Wasserleitungen? Noch nie gehabt. Abwassertank gefroren? Nein, denn dafür gibt's eine elektrische Zusatzheizung. Gasverbrauch? Ja, aber da die Heizung nicht permanent durchballert, sondern nur mal ab und zu wieder nachheizt, kann ich über den Verbrauch nichts sagen. In meinem 30 Liter Gastank sind nach 10-11 Tagen (Eine Woche + 2 WEs) knapp die Hälfte weg, aber ich produzierte ja auch noch Heißwasser fürs Duschen und Waschen und gekocht habe ich auch noch. — OK, wenn man mit einer 11-kg Gasflasche unterwegs ist, könnte das knapp werden. Aber das, was immer als erstes verbraucht ist, ist das Frischwasser, obwohl ich einen 120 Liter Tank habe. ;D Und ja, ich bin (nicht nur) mit den Wintereigenschaften meines Kastenwagens zufrieden. ich möchte jetzt über ostern auch erstmals mit meinem Kasten wegfahren ... und weiss auch nicht so recht wieviel gas ich mitnehmen soll .. früher mit dem Eura reichte eine Flasche 3 bis 4 tage ..auch bei - 20 Grad in Sexten ... aber im KAsten ? :nixweiss: :confused: habe 2 Alugasflaschen .. eine noch etwa halb voll ... und mir daher heute noch ne 11 kg stahltauschflasch dazugekauft .. sollte reichen für 8 Tage .. die Stahlflasche mach ich als erstes dran .. dann kann ich zur Not auch tauschen .. Bin sehr gespannt auf den ersten Wintertest ... LG K
Hallo, es ist natürlich für den der antwortet sehr hilfreich, wenn man in etwas einschätzen kann, bei welchem Kenntnisstand man bei dem Fragesteller ansetzten muss. Auf mich machte deine Frage einen eher naiven, unerfahrenen Eindruck. Wenn du hier schon mal Namen von Herstellern nennst, die wissen, wie man solche Fahrzeuge auch für den Winter vorbereitet, bist du ja nicht ganz unerfahren..... :wink: Da du nach Erfahrungen fragst, beschränke ich mich darauf fest zu stellen, dass unser altueller Bresler voll wintertauglich ist. Die bordeigene Heizung funktioniert sogar so gut und die Ausstömer sind so effizient gesetzt, dass wir die Sprinter Standheizung bisher nicht benötigten, um es auf den gedrehten Frontsitzen kuschelig zu haben. Das ist auch nicht bei jedem TI oder VI selbstverständlich. Alle Leitungen sind in frostfreien Bereichen verlegt, sodass auch hier nichts zu befürchten ist. Gruß Roman Vielen Dank Bernie. Vielen Dank auch Dir Axel, das sind die Erfahrungen, die ich hier gerne "einsammeln" möchte.
Danke Road-King, ich auch :)
Hallo Roman, ich beschäftige mich schon etwas mit dem Thema. CS und Bresler - wieso fallen mir bei Dir immer die beiden ein? ;) - haben wir uns schon angesehen. Burow habe ich mir immer mal die I-Netseite angesehen, La Strada haben wir uns angesehen... Im Moment diskutieren wir, ob es ein günstigerer nicht auch tut. Ich weiß, natürlich macht er das. Was mir wichtig ist, ist die Frage, welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern hinsichtlich der Dämmung gegeben sind. Die sehe ich als Interessent nicht. Die Verkäufer können dazu eher wenig bis nichts sagen. Moin PB64, schau mal hier, was Jürgen (Pössl Verkäufer) hier zur Isolation und Wintertauglichkeit geschrieben hat. Das betrifft zwar Pössl, gilt aber sehr wahrscheinlich für alle Hersteller dieser Preisklasse. --> Link Also nicht überbewerten das Ganze, in einem handelsüblichen Kastenwagen mit ordentlicher Heizung friert keiner. Eine Abdeckung von Front- und Seitenscheiben (aussen!) und ein spaltbreit geöffnetes Fenster verhindern weitgehend Kondenswasser.
Wenn du die Entscheidung nur an dem Thema Dämmung und wintertauglichkeit fest machst auf jeden Fall. Es wäre ja geradezu lächerlich, wenn es nicht möglich wäre mit 4 oder gar 6 KW einen so kleinen Raum ausreichend warm zu bekommen. Die Unterschiede liegen im Detail und in der Art und Weise wie dies geschieht. Nehmen wir als Beispiel den beliebten Heckbettgrundriss. Bei fast allen preiswerteren Ausbauten grenzt das Bett direkt an die mehr oder weniger gedämmten Hecktüren, die noch dazu mit Fenstern versehen sind. Wer dort im Winter liegt, hat sicher ohne zusätzliche Dämmmatte ein Kälte Problem. Natürlich kann ich den Innenraum auf 25 °C aufheizen, aber wer will so schlafen. Bei einem CS-Rondo z.B. ist das Bett nach hinten völlig geschlossen und trotzt so auch den tiefsten Temperaturen. Dort gibt es keine Kältebrücken oder Fugen durch die es reinzieht. Für den Wohlfühlfaktor im Winter ist es weiterhin nicht unwichtig, dass die Heizung, wenn das Mobil mal auf die Wunschtemperatur aufgeheizt ist, auf kleinster Stufe weiter läuft und so die Temperatur unaufällig hält. Sind die Wärmeverluste jedoch groß, muss sie immer mal wieder zwischendurch einen Sprint hinlegen. Das führt zu unangenehmen Temperaturschwankungen. Doppelbodenkonstruktionen die bis zum Fahrerhaus reichen sind auch im Vorteil. Einerseits führt das immer zu warmen Füssen und andereseits kann der Ausbauer so auch ein oder zwei Ausstömer ganz vorne einbauen. Weiterhin ist es gut, wenn die Heizung möglichst zentral im Womo eingebaut ist, damit die Leitungen nicht zu große Längenunterschiede haben. Ich könnte beliebig weiter machen...... :wink: Gruß Roman Hallo Roman, gut nachvollziehbar. Du schreibst von Ausströmern. Heisst das, dass es sich um Umluftgeräte handelt? Wir haben bspw. die Trumatic E1800, die ist recht spersam und auch leise. Viele Dank Roman und Thomas, wie ich Dir, Thomas, schon geschrieben habe, finde ich den Gedanken, mich an eine Thermomatte zu kuscheln, nicht sooo toll. Roman, wir möchten die Entscheidung nicht ausschließlich an der Dämmung festmachen. Die Unterschiede hinsichtlich des Möbelbaus sind aber einfacher zu erkennen als die unterschiedliche Qualität der Dämmung.
Genau deshalb habe ich ja versucht, das Thema möglichst differenziert zu betrachten und nicht einfach geschrieben Pössl & Co sind schlecht gedämmt und alles über 50.000 Euro Grundpreis ist gut gedämmt... :wink: Ich hoffe, dass einigermaßen klar geworden ist, wo ich die Unterschiede sehe. at: Berny2: Mit "Ausströmer" meinte ich diese Dinger: ![]() Die hast du in deinem Ausbau sicher auch. Die E1800 ist im Grunde genommen nichts anderes als die Combi 4 oder 6. Das "Combi" bedeutet lediglich, dass mit der Luftheizung noch eine Warmwasserbereitung kombiniert ist. Gruß Roman
Ich halte Dich nicht davon ab :) Ich würde gern etwas an Deinem Wissen teilhaben.
Genauso isses, Roman, ebenso bzgl. der Trumatc. :) Hallo Axel, in Deinem Burow schläfst Du ja auch direkt vor den Heckturen. Wie sieht es da hinsichtlich Wärme bzw. Zug aus?
Habe da keine Probleme. Die Türen und Fenster sind dicht - keinerlei Zug, die Isolierung ist stark und die Holme sind ausgeschäumt. Das Metall ist deshalb kaum kälter als die Innenraumtemperatur. Ein ganz normaler Vorhang (quasi die Gardine) reicht daher vollkommen aus, um nicht mit der Haut ans Metall oder die Fenster zu kommen. Aber eine Kältebrücke habe ich dort nicht. Ich stelle meinen Kasten bei laufendem Motor auf Umluft. Die Klappen sind zu, es zieht nicht. An die Ratschtür kommt unten eine Schwimmnudel rein. Perfekt! hallo PB 64, wir haben nach mehreren Mieten einen Kastenwagen für 2 Personen ohne Sitzgruppe gekauft. Kurz ausgedrückt sind wir von über 7 Meter auf 6 Meter mit zwei Längsbetten gekommen. Grund ist, mehr zu fahren, als zu stehen. Weiterhin eigentlich mehr bei moderaten Außentemperaturen. Wir sind gerade von einer dreiwöchigen Tour Elsaß, Jura, Provence, Grand Canyon du Verdon, Mittelmeerküste, SanRemo, Lago Maggiore, Schweiz, Kandersteg, zurück. Unsere Truma 6 kann die Kiste ordentlich einheizen, jedoch ist die Gasbeschaffung innerhalb der EU nicht einheitlich. Wir hatten einen Elektroheizer (1500 Watt) vorsorglich dabei. Allerdings begrenzen einige Plätze den Strom am Platz auf 3 A (660 Watt). Wir haben Arktisschlafsäcke und uns ordentlich eingemummelt. Mit dem Kopf im Heck an den mit Isomatten versehenen Glasscheiben bekommt man die Kälte voll ab. Kommt eine Hand im Schlaf an die Wand, ist man sofort wach. Unser KW gehört nicht zu teuren Klasse. Wer im Winter fahren will, sollte peinlichst auf eine ordentliche Dämmung achten. Ich werde im nächsten Jahr das Auto so weit möglich strippen und Dämmmaterial einbringen. Von PU Schaum halte ich nicht viel, da dieser Feuchtigkeit aufnimmt. Derzeit dämme ich einen Oldtimer und teste verschiedene Materialien. Gruß Martin Stelle ein stabiles Kissen (80x40 cm) an Deinen Rücken und die Strahlungskälte ist weg. Welche Isomatten für Dein Heck verwendest Du? Danke Martin, gerade die Erfahrungen mit günstigeren Kästen interessieren mich auch. *Korinthenkackermodus an* Kälte kann nicht strahlen, der Körper merkt nur, dass er zu der kalten Wand hin mehr Wärme verliert als in die restliche Umgebung, weil die Luft dort kälter ist. *und wieder aus* Was im Winter wirklich nerven kann, ist leichte Zugluft, deshalb ist der weiter oben stehende Tip, die Fahrzeuglüftung auf Umluft zu stellen, bevor man den Motor ausmacht, Gold wert. bis denn, Uwe Wir waren 14 Jahre unterwegs mit einem Cartago Malibu: --> Link Nächte bis -30°C hatten wir im Winter sehr gut überstanden. Martin, verrätst Du mir denn bitte auch, welchen Kasten Ihr habt? Danke schonmal im Voraus. Hallo Uwe, danke, wieder was gelernt. Seit ich auf Umluft stelle, brauchen wir keine dicke Decke mehr im Fahrerhaus. Es bläst einfach nichts mehr ins Innere. moin. zunächst: danke für den umluft tipp. kann ich in der nächsten woche ja mal testen... unser karmann dexter wird kuschelig warm und dank dieselheizung geht die, solange genügend strom und diesel dabei sind. die betten sind unter dem dach - da frieren wir nie interessant: unser karmann lag vor vier jahren über romans 50.000er marke. jetzt gibt es ihn für knapp drunter..... |
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