rump
anhaengerkupplung
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Batterie laden während der Fahrt


ralfid am 29 Mai 2016 18:32:51

Hallo zusammen,
wir haben seit Januar nun endlich unseren Carado T334, unser Wohnmobil und sind total glücklich.
Nun ist mir heute beim Spaziergang durch den Kopf gegangen, wie viele km man eigentlich fahren muss bis eine leere Bordbatterie sich wieder aufgeladen hat.
Gibt es da Richtwerte oder so?

War wie gesagt nur ein Gedankenblitz

Danke für eure Antworten
Ralf

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Trashy am 29 Mai 2016 18:54:20

Hallo,
das ist ganz einfach.
Strom x Zeit
Hast du eine 88Ah Batterie so lädt sie eine Stunde mit 88 Ampere oder 88 Stunden mit 1 Ampere oder alle möglichen Produkte dazwischen...
Wenn die Aufbaubatterie wirklich leer ist...ich gehe mal von Blei aus.....so verbleiben vielleicht 30 Prozent nicht nutzbare Restkapazität......natürlich kann man auch hier noch was auf die Spitze treiben...
Diese, über den Daumen, 60 Ah müssen nun nachgefüllt werden.
Deine Lichtmaschine hat eine Leistung x bei Drehzahl y.
Von x ziehst du nun den Verbrauch der Fahrzeugelektronik ab, evtl. Fahrlicht usw.
Der Rest steht der Aufbaubatterie zur Verfügung.
Je nach Schaltung wird u.U. erst bei voller Starterbatterie umgeschaltet.
Gruß
Trashy

Heimdall am 29 Mai 2016 21:26:05

Ralf
Ein Ladezyklus einer Batt. dauert schon beim laden außerhalb eines WOMO's mind. 12 Stunden. IM Womo während des Fahrens wird Strom verbraucht, also kannst du dir leicht ausrechnen dass die NIE voll wird.
Lies dich doch mal in den vielen Threads zu Batteriethemen hier im Forum ein. Du wirst staunen was du alles noch nicht weisst.......was aber wichtig ist wenn du dir Ärger und Kosten ersparen willst.

Anzeige vom Forum


rkopka am 29 Mai 2016 21:32:50

Trashy hat geschrieben:Je nach Schaltung wird u.U. erst bei voller Starterbatterie umgeschaltet.

Die Carado haben normalerweise das EBL99. Da werden die Batterien mit dem Motorstart parallel geschaltet.

Bei der Rechnung kommt dann noch der Spannungsabfall über die Kabel von der Lichtmaschine bis zur Aufbaubatterie dazu. Bei modernen Womos evt. noch die Spielereien der Motorelektronik mit der Ladespannung um weniger Sprit zu verbrauchen. Und natürlich spielt der Ladezustand beider Batterien eine Rolle. Am besten bekommt man die Werte mit einem Batteriecomputer. Alles andere ist bestenfalls eine Schätzung mit sehr hoher Fehlermöglichkeit. Nach dem was einige so geschrieben haben, kann man wohl grob davon ausgehen, daß kaum mal mehr als 30A fliessen. Eher im Bereich von 5-15A.

Heimdall hat geschrieben:Ein Ladezyklus einer Batt. dauert schon beim laden außerhalb eines WOMO's mind. 12 Stunden. IM Womo während des Fahrens wird Strom verbraucht, also kannst du dir leicht ausrechnen dass die NIE voll wird.

Nur kann man das nicht vergleichen. In dem Fall lädt ein Netzladegerät mit den eingestellten Werten und Fähigkeiten bzgl. Strom. Während der Fahrt dagegen kommt es von der Lichtmaschine, mit anderen Einschränkungen.

RK

Gast am 29 Mai 2016 21:33:45

Hallo,
die Erklärung von Trashy ist natürlich super - mir aber zu umständlich.
Ich schaue vor Antritt der Fahrt auf das Controllpanel und dann wenn ich angekommen bin - so weiß ich, wie voll meine Batterien sind.

Sonnige Zeiten
gerwulf

Schrauber71 am 29 Mai 2016 22:15:21

Als ich noch kein Solar hatte habe ich vor dem WE-Tripp mein Womo immer an Landstrom angeschlossen, da war die Batterie dann voll bei der Abfahrt und natürlich auch noch bei Zielankunft.

Den Verbrauch im Urlaub muß man halt im Auge behalten, ein Batteriemonitor ist da schon eine gute Hilfe. Hier im Forum gibt es auch eine Low-Budget-Version. Diese habe ich auch verbaut und bin zufrieden.

Gruß Manfred

berny2 am 29 Mai 2016 23:22:25

Heimdall hat geschrieben:IM Womo während des Fahrens wird Strom verbraucht, also kannst du dir leicht ausrechnen dass die NIE voll wird.

Ist auch meine Meinung. Wenn man lange genug fährt, dürfte die Batterie vielleicht eher zu 90% geladen sein. Kommt auch auf ihren Zustand an.

Gast am 30 Mai 2016 00:26:52

Trashy hat geschrieben:Hallo,
das ist ganz einfach...

Gruß
Trashy


Naja, ganz so einfach ist es nun wirklich nicht.
Das was du schreibst ist so dermaßen theoretisch, dass man das in der Praxis niemals vorfinden wird.
Das was rkopka schreibt entspricht wohl eher der Realität.
Wenn Ralf dann noch bei der Fahrt den Absorber auf 12V laufen lässt, könnte es sein, dass man gar nicht lädt,
und dann wundert man sich warum die Batterie nach einem Jahr platt ist. (wenn Ralf wirklich eine Bleisäure hat und jedesmal 7ß% entnimmt, wird sie sicher kein Jahr halten.)

ät TE
Ralf, ich würde zur richtigen Einschätzung deiner Situation unbedingt einen Batteriecomputer verbauen.
Nur dann weisst du wirklich was los ist.

berny2 am 30 Mai 2016 01:22:49

Heimdall hat geschrieben:Ein Ladezyklus einer Batt. dauert schon beim laden außerhalb eines WOMO's mind. 12 Stunden. IM Womo während des Fahrens wird Strom verbraucht, also kannst du dir leicht ausrechnen dass die NIE voll wird.

Wenn's gut geht, zu ~90% - hatte ich mal irgendwo gelesen. Kommt auch auf den Batteriezustand an.

Schrauber71 am 30 Mai 2016 11:16:39

Das geht nun etwas an der oben gestellten Frage vorbei, ist aber ein Lösungsansatz, den hier viele gehen:

"Ein" Solarmodul.

Je nach Verbrauch eine schöne Ergänzung um nahezu autark klar zu kommen. Auch wenn die Kiste mal etwas steht- Batterie immer voll. Schleichende Stromfresserwie Frostwächter, Radiostandby, Selbstentladung etc. lutschen ja auch immer an der Batterie.

Gruß Manfred

ralfid am 30 Mai 2016 15:25:46

Hallo zusammen,
danke für die vielen Antworten. Das ganze war eher eine spontane Anfrage.
Da ich ein Solarmodul verbaut habe, gehe ich eigentlich von genügend Stromkapazität aus, zumal wir im Normalfall nicht wirklich länger als 2-3 Tage frei stehen ohne Lndstrom.

Nochmals danke
Ralf

skysegel am 30 Mai 2016 16:38:42

Hallo zusammen,
ich stand vor der selben Frage und will hier nur grad mal meine Antwort darauf präsentieren, die ich mir nach vielem Lesen und Nachfragen, insbesondere in einem in Selbstbaufragen sehr kompetenten, auf Kastenwagen spezialisierten Parallelforum, zusammen gereimt habe. Ich habe meine Technik meinen Kenntnissen angepasst, über Erfahrungen werde ich aber leider erst nach diesem Sommer berichten können. Vielleicht hilft das hier aber trotzdem jemandem weiter.
Voll laden nur durch Lichtmaschine geht selbstverständlich. Das ist bloß eine Frage der Ladedauer, die abhängig ist von Ladetechnik, Batterietyp und Grad der Entladung. Insbesondere bei der Ladedauer liegt der Hase im Pfeffer. Bei mir war die Vorgabe, dass ich drei bis vier Tage mit Gas zu heizen ohne Landstrom überstehe und anschließend die Batterie nur durch fahren in minimaler Zeit so voll wie möglich bekomme. Eine zu 80% entladene Batterie sollte dabei keinen Schaden nehmen, wenn sie nach einer solchen Belastung nicht unmittelbar wieder zu 100% voll wird.
Ich hatte bisher eine im Heck verbaute 100Ah Nassbatterie, die im Winter stark gelitten hatte. Versorgt wurde die von einem cbe516 Ladegerät. Die Verkabelung ist mit 10mm² ausgeführt.
Relativ tief entladen kann man eine Gel-Batterie, leider hat die einen hohen Innenwiderstand. Dadurch hat die lange Ladezeiten. AGM1 Batterien kämen wegen des Innenwiderstands in Frage, aber die Ladespannung der Lima ist mit 14,4V nicht optimal. Hier im Forum bin ich auf die Debatte über die LC-Batterien gestoßen und das war dann der Lösungsansatz. LC-Batterien können tief entladen werden ohne Schaden zu nehmen, wenn sie nicht in einem Rutsch unmittelbar wieder voll gemacht werden und haben zugleich einen sehr geringen Innenwiederstand, so dass sie mit 0,3C geladen werden können.
Ich hab mich für eine 150Ah von Powertrust entschieden. 0,3C bedeutet in dem Fall 45A initialer Ladestrom. Das ging mit zehn Quadrat natürlich nicht. Außerdem reichten die 14,4V Ladespannung nicht aus, selbst dann, wenn die hinten angekommen wären. Deshalb wurde zusätzlich ein B2B-Ladewandler von Votronic verbaut, der die 14,7V/45A bringt (hoffe ich jedenfalls).
Theoretisch ist die zu 80% entladene Batterie nach drei Stunden wieder voll. Stimmt natürlich so nicht. Da spielen noch Leistungsverluste und andere Effekte eine Rolle. Drei Stunden Fahrzeit sind bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70km/h rund 200km. Das kommt dem, was ich nach einer längeren Standzeit an einem Ort so mache, schon sehr nahe. Zumal es mir schon hilft, wenn die Batt in der Zeit so voll wie möglich wird. Den Rest bekommt sie dann vielleicht am nächsten Tag. Der Ladewandler ist intelligent genug, dass er den Ladezustand mitbekommt und in seiner Kennlinie ggf. mit Ausgleichsladung weiter macht, wenn die schon voll genug ist. Mit dem cbe516 wird sie jetzt übrigens nicht mehr voll. Das zu tauschen hätte zu diesem Zeitpunkt mein Budget gesprengt. Macht aber nichts. Mir ging es um das Laden während der Fahrt. Ich gehe davon aus, dass ich zumindest in diesem Sommer, aber auch z.B. in den Weihnachtsferien, selten einen Stellplatz mit Landstrom finde. Zumindest will ich mich davon nicht abhängig machen.
Solar war übrigens keine Option, weil ich den Strom wenn ich ihn wirklich brauche, nur zum Betrieb der Truma brauche. Und das ist dann der Fall, wenn Solar nicht ausreichend Strom erzeugen würde. Für Leute, die auf Korsika einen Kompressorkühlschrank betreiben mag das anders aussehen.

Gruß
Ulli

Gast am 30 Mai 2016 19:14:47

Hallo Ulli,

das stimmt so nicht vollständig.
AGM1 steht voll auf 14,4V, nur AGM2 will 14,7V.
Die Spannung hätte also gepasst, wenn sie an den Klemmen auch ankommen würde.

Der Ladewandler ist intelligent genug, dass er den Ladezustand mitbekommt und in seiner Kennlinie ggf. mit Ausgleichsladung weiter macht, wenn die schon voll genug ist.

Meines Wissens nach kann das nur der B2B von Sterling. Weder Votronic noch Büttner beherrschen das.
Allerdings habe ich den Büttner schon sehr lange. Ob es dort ein stilles Update gab, entzieht sich meiner Kenntnis.

Das das CBE die LC nicht voll laden kann, ist für den Alltag nicht schlimm.
Der Normalfall ist ja so, dass man sein Womo nach Hause bewegt, ausräumt und dann beim Bauern o.ä abstellt.
Man hat also eine volle Batterie die nur noch die Erhaltungsladung braucht.
14,4V entspricht dem Stand-by Betrieb, ist also völlig richtig.

skysegel am 30 Mai 2016 19:14:47

ich-bins hat geschrieben:das stimmt so nicht vollständig.
AGM1 steht voll auf 14,4V, nur AGM2 will 14,7V.

Auf den Punkt muss ich nochmal zurück kommen, nachdem ich jetzt die BA für das VCC1212-45 nochmal in der Hand hatte. Laut BA das Ladewandlers hat AGM1 14,7V und AGM2 14,4V. Meine Erinnerung war dann wohl doch nicht getrübt. Für die Nutzung der vollen Kapazität sollte die LC-Batterie jedenfalls mit 14,7V geladen werden.

Ulli

skysegel am 30 Mai 2016 20:09:36

ich-bins hat geschrieben:das stimmt so nicht vollständig.
AGM1 steht voll auf 14,4V, nur AGM2 will 14,7V.
Die Spannung hätte also gepasst, wenn sie an den Klemmen auch ankommen würde.
War dann ein Versehen von mir. 14,7V ist richtig
Meines Wissens nach kann das nur der B2B von Sterling. Weder Votronic noch Büttner beherrschen das.
Allerdings habe ich den Büttner schon sehr lange. Ob es dort ein stilles Update gab, entzieht sich meiner Kenntnis.
Das war für mich ein heikler Punkt, weshalb ich bei Votronic nachgefragt hab. Der startet bei laufender Lima zunächst mit 14,7V, kriegt aber sofort mit, dass die Batterie "voll" ist und senkt die Spannung auf 13,8V (kann auch 13,5V sein, das hab ich jetzt nicht mehr so genau im Kopf). Sonst hätte ich das Sterling genommen. Mir war das aber lieber eins zu haben, bei dem ich die Leute, die das bauen, anrufen kann.

Ulli

skysegel am 10 Okt 2016 09:24:53

Guten Morgen zusammen,

ich wollte mich nur nochmal melden und einen Zwischenbericht geben, für den Fall, dass das noch jemanden interessiert.
Ich wollte ja auf die Situation vorbereitet sein, dass ich mehrere Tage am Stück heizen muss und die Batterien nur über Fahren wieder laden kann. Das Szenario ist glücklicherweise so nicht eingetreten. Und weil ich den Ladewandler während meines Sommerurlaubs noch nicht abschalten konnte (ich hatte das das Fernsteuerteil für den Votronic noch nicht), zugleich aber irre viel gefahren bin, konnte ich auch noch nichts aussagefähiges berichten, weil die Batterie natürlich immer voll war.
Vergangene Woche war ich ein paar Tage mit abgeschaltetem Ladewandler unterwegs. Bis zur Rückfahrt von Sankt Peter hatte ich 21Ah entnommen. Ich hab dann den Wandler wieder eingeschaltet. Während der Fahrt kann ich im Rückspiegel die Statusanzeige des Steuerteils sehen. Deshalb weiß ich, dass etwa nach 30 Minuten die Batterie wieder voll war. Geladen wurde tatsächlich ach mit 45A, was meine Liebste vor der Abfahrt bei laufender Maschine mit einem Blick auf den Batteriecomputer noch kontrolliert hat.
Nach drei Stunden zu Hause würde die Batterie, obschon die Ladeanzeige wieder bei 100% war, noch mit 1,9A geladen. Wie das zu interpretieren ist, hab ich keine Ahnung. Eigentlich sollte ja da nichts mehr rein gehen.

Gruß
Ulli

Gizmo am 10 Okt 2016 09:47:32

Erhaltungsladung + Messungenauigkeit des Batt.-Computers.

Gruß, Gizmo

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Hilfe zu Bord-Elektronik
Ladeschlussspannung AGM Batterie der Fa NDS
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt