mcduc900 am 30 Mai 2006 11:46:11 Eigentlich sind wir mit unserem Challenger 192GA Bj. 07/2005 sehr zufrieden, aber...
Im Zuge des Einbaus einer Rückfahrkamera mußten div. Verkleidungen demontiert werden. Der Schock war groß. Siehe Bilder...
Einfach mit der Flex abgeschnittene Bleche, nicht entgratet, nicht lackiert, den Müll u. Dreck liegengelassen, Verkleidung drüber fertig!
Das war vor einigen Monaten. Die Bilder gingen an Trigano u. den Händler. Keine Reaktion!
Gary
skylape am 30 Mai 2006 11:50:17 Hallo,
tja so ist das, kommt nur vom Kostendruck !!
Ich hab es auch schon mit gemacht, winzige Kunststoffscharnierchen am Sitzbankstaufach, kleine Schräubchen für den Tischfuß, verchromter Aluminiumfahrradträger (wäre er eloxiert hätte es besser gehalten)...
Lauter kleinigkeiten, die aber die Kosten drücken.
Gast am 30 Mai 2006 11:52:38 Ich befürchte das wird bei einigen Herstellern nicht anders sein.... :?
Gast am 30 Mai 2006 12:13:33 BossCatOne hat geschrieben:Ich befürchte das wird bei einigen Herstellern nicht anders sein.... :?
Ich befürchte sogar das es bei allen Hersteller, an "unsichtbaren" Stellen ähnlich aussieht. In Mainz habe ich einen "gestrippten" Carthago Mondial gesehen - da sah der übergang F-Haus / Kabine auch nicht viel sauberer aus :?
Es sind halt Kostenfaktoren und Aktienrenditen die die Hersteller zur "schnell, schnell" Produktionen verleiten - da bieten sich diese - für Kunden kaum sichtbaren - Bereiche ja an. Normalerweise gehören solche Ausschnitte ja nochmals Punktgeschweißt und ordentlich versiegelt, vom beseitigen der Schnittspäne mal ganz zu schweigen (in Verbindung mit Feuchtigkeit sind Rostnester ja vorprogrammiert) :(
skylape am 30 Mai 2006 12:23:37 Hallo,
noch was, wie sieht es mit der Steifigkeit der Fahrerkabine aus bzgl. Crashverhalten ?
Kein Wunder wenn manche Alkoven oder TI Dichtigkeitsprobleme in diesem Bereich bekommen.
FranzS am 30 Mai 2006 12:57:59 Mit Challenger hab ich noch andere Erfahrung machen müssen.
Totalausfall der Heckbeleuchtung und das mitten in der Nacht auf der Brennerautobahn.
Die Ursache hab ich schnell gefunden. Unter dem Boden hinter den Radkästen, genau da wo der ganze Schmutz vom Hinterrad hingeschleudert wird, sitzt links und rechts jeweils ein kleiner Verteilerkasten (die haben sich nichtmal die Mühe gemacht das Ding auzudichten) in diesem Kasten ist eine Platine mit Steckern und aufgelöteten Steckerbuchsen. Diese Kästen waren voll mit Schlamm und Wasser, die Leiterbahnen der Platinen zum Teil aufgelöst die Kontakte der Steckerbuchsen z.T. wegkorrodiert. Auf dem Campingplatz hab ich dann die Platinen und Steckerbuchsen mit Hilfe eines Lötkolbens und etwas Kupferdraht repariert. Zu diesem Zeitpunkt war die Garantie seit 2 Wochen abgelaufen. Wieder zuhause hab ich meinen Händler angerufen der mir Reparatur auf Kulanz zusagte. Termin gemacht und er hatte dann nur eine Platine vorrätig. Jetzt warte ich darauf, daß er mir die Ersatzteile kostenlos zuschickt. Einbauen kann ich die Dinger auch selbst.
Ansonsten sind wir mit unserem Challanger recht zufrieden.
Ich denke andere Hersteller haben auch ihre Schwächen.
und allzeit gute Fahrt
FranzS :autofahren:
Camperfan am 30 Mai 2006 17:46:54 Ja, die kochen halt alle nur mit Wasser, der eine mit mehr, der andere mit weniger :(
Nasenbär am 30 Mai 2006 21:18:35 Leider hatte ich bei meinem Dethleffs auch ziemlichen Pfusch entdeckt, als ich mal was abbaute, um ein Kabel zu verlegen. ZB. war ein Heizungs-/Lüftungsrohr, daß durch ein 2cm größeres Loch im Boden nach draussen ging, nicht abgedichtet, weil die dafür gedachte Silikonraupe ca. 2cm neben das Rohr gekleckert war. Bei einer von den gegenläufig anzuziehenden Schlauchschellen war eine in eine Richtung angezogen, sodaß die eine Seite nur durch einfaches Aufstecken abgedichtet war, was dann auch nicht allzulange dicht war. :? Usw....
Die Monteure haben leider Vorgaben, die sie zeitlich einhalten müssen. Und wer guckt schon in verbaute Bereiche- der Vorarbeiter und die Qualitätskontrolle jedenfalls nicht.
, Heinz
rs270550 am 31 Mai 2006 09:25:21 Es ist schon verwunderlich, mit welcher "Ruhe" Ihr diese, doch graviedenden, Mängel beschreibt, wenn aber eine Schranktür nicht 100%-ig gerade eingebaut ist, Euch hier im Forum "richtig" beschwert!!
,
Rolf
Diesel-Junkie am 31 Mai 2006 09:36:07 Tja Rolf,
die Schranktür fällt Dir sofort auf. Aber wer baut shon in den ersten Wochen die Verkleidung ab.
Es wär aber natürlich nett wenn die Hersteller Digi-Fotos vom Bau mitgeben würden. Lohnt sich für die aber nur wenn sie eine weiße Weste haben.
skylape am 31 Mai 2006 09:39:34 Hallo,
eigentlich gehört in jedes WoMo eine Verlegungsplan für die Elektrik, für das Zu- und Abwasser und für die Heizung und das Gas, ein Elektroschaltplan für den EBL reicht da nie aus !!!
canter am 31 Mai 2006 10:07:17 Hallo Gary,
hab gerade deine eigentlich erschreckenden Bilder gesehen. Wenn weder Händler noch Aufbauhersteller reagieren würde ich die Bilder direkt an Fiat-Transporter schicken.
Die "Armen Säue" dort müssen solchen Pfusch dann im Rahmen der Durchrostungsgarantie wieder gerade biegen bzw. lassen dich mit deiner Garantieanfrage abblitzen da Fiat für solchen Pfusch ja gar nicht verantwortlich ist.
canter am 31 Mai 2006 10:21:20 Hallo Gary,
nochmal ein schlauer Kommentar von mir. Ich hab die Bilder gerade einem Kollegen gezeigt ( KFZ Meister / hat bis vor einigen Jahren TV Übertragungswagen gebaut ) Sein Kommentar dazu:
Händler / Aufabuhersteller anbieten mit dem KFZ zur Prüfung beim TÜV vorfahren. Er meint so wie das gebaut/geschnitten ist muss der TÜV das Womo sofort Stillegen da erhebliche Mängel/Verarbeitungsmängel die auch auf die Stabilität der Fahrgastzelle auswirkungen haben können sowie eine erheblich Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalles bestehen. Da helfen auch ein paar Plastikverkleidungen über den scharfen Metallkannten nichts.
mcduc900 am 31 Mai 2006 10:40:10 Hallo,
es handelt sich um einen Ford, was aber nicht von Bedeutung ist.
Ich habe eben den link zu diesem thread an Ford u. Trigano geschickt. Mal schaun!?
Meine These: Das interessiert, wie immer, Niemanden!!
conga am 31 Mai 2006 10:45:58 Hallo Gary,
ich glaube den Block "Wohnmobil Technik" in dem sich dein Thread befindet, kann man nur öffnen, wenn man als User angemeldet und eingeloggt ist. Da werden Ford und Trigano sich wohl erst recht nicht die Mühe machen, auch wenn Du ihnen den Link geschickt hast.
skylape am 31 Mai 2006 12:24:14 Hallo zusammen,
da bin ich echt froh, das ich einen Kastenwagen habe, da hällt wenigstens der Käfig einem Crash einigermaßen stand, und fällt nicht gleich wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
Gibt es da nicht TÜV- oder Hersteller-Vorgaben für solche Blechausschneidungen ?
Wie sieht es mit der Haftung bei Personenschäden aus, wenn so ein labbriges Chassis bei einem Unfall zerpröselt ?
rs270550 am 31 Mai 2006 13:55:05 Tja, Fragen über Fragen!!
Antworten?
Hilflosigkeit!
Vor langer Zeit habe ich schon einmal geschrieben, daß die Womos von "Facharbeitern" zusammengeschustert werden!! Vorgefertigte Teile und Akkuschrauber!
Außen HUI und hinten PFUI
Das gilt natürlich nicht für jeden Wagen, aber (vielleicht) doch für den VIELE?!
Wir lassen uns eben von einer abgerundeten Schrankwand blenden.
,
Rolf
Seekater am 01 Jun 2006 16:22:37 canter hat geschrieben:....nochmal ein schlauer Kommentar von mir. Ich hab die Bilder gerade einem Kollegen gezeigt ( KFZ Meister / hat bis vor einigen Jahren TV Übertragungswagen gebaut ) Sein Kommentar dazu: Händler / Aufabuhersteller anbieten mit dem KFZ zur Prüfung beim TÜV vorfahren. Er meint so wie das gebaut/geschnitten ist muss der TÜV das Womo sofort Stillegen da erhebliche Mängel/Verarbeitungsmängel die auch auf die Stabilität der Fahrgastzelle auswirkungen haben können sowie eine erheblich Verletzungsgefahr im Falle eines Unfalles bestehen. Da helfen auch ein paar Plastikverkleidungen über den scharfen Metallkannten nichts.
nun das Urteil ist nicht unbedingt fachkundig (was nicht negativ für den Kfz-Meister ist, der kann wohl weder die Stelle, noch die Bauart richtig einschätzen, TV-Ü-Wagen werden aus akustischen Gründen nach gänzlich anderen Konstruktionsprinzipien gebaut)
- zum einen sieht es bei der Mehrheit aller WoMos (auch deutsche Hersteller) in ähnlicher Preisklasse unter der Verkleidung nicht viel anders aus. Ich fahre nahezu den selben Wagen und habe vor dem Kauf verglichen...... also da müßten viele still gelegt werden.
- zum anderen muß - um eine europäische Betriebserlaubnis zu erhalten - gerade diese Konstruktion beim TÜV vorgelegt werden, gerade weil in der B-Säule die Sicherheitsgurtbefestigung ist. Du kannst also davon ausgehen, daß die Sache ausreichend stabil ist. Es sei denn Ch. baut im Nachhinein anders als bei der Typprüfung zur EU-Betriebserlaubnis - was ich aber nicht glaube, denn dann wäre Ch. durch eine einzigste Klage und den dann nötigen Rückruf aller von Ihnen je gebauten Fahrzeuge schon längstens Pleite
- ein weiteres Sicherheitsrisiko besteht nicht, da die Stellen HINTER der Sitzposition in der Fahrgastzelle liegen und sich durch Crash-Unfälle (bei denen soweit ich weiß momentan nur die Frontal-Unfälle geprüft werden) die Problemzonen vom Insassen weg bewegen. Eine Gefährdung in diesem Fall besteht nur beim seitlichen Aufprall von schräg hinten in einem sehr eng tolerierten Winkel, dessen Aufprallenergie außerdem noch genau auf diese Stelle auftreffen muß. Auch da ist dann zu bezweifeln, ob der Personenschaden mit z.B. runden Falzen an den Blechen geringer wären.
- und der Werterhalt (geflext, kein Rostschutz) nun das interessiert den TÜV nicht die Bohne (außerdem lest mal in der aktuellen Reisemobil: ALLE Fachleute sind der Ansicht, daß die Wünsche der Kunden nach einem schnelleren Wechsel der WoMos gehen, also geringere Lebensdauer gefragt sei...... ich bin zwar gänzlich anderer Ansicht, doch glaube ich durchaus daß das die Konsequenz aus dem momentanen Verhalten der Käufer ist).
Außerdem: Der Bereich ist im Innenraum, solltest Du dort Rost an den Teilen haben, kann man Dir sofort einen Bedienfehler, sprich mangelndes Lüftungsverhalten im Gebrauch unterstellen. Die Stelle unterliegt "nur" der normalen Luftfeuchtigkeit eines Innenraumes. Unlackierte Bleche werden z.B. als Designermöbel in jedem Möbelhaus verkauft....... (finde ich zwar absolut schwach, diese Argumentation, doch so ist das eben)
Und der Müll der dort noch rumliegt: nun das ist nicht schön, doch welcher Schaden entsteht dem Kunden dadurch, wenn es unter der Verkleidung nicht sauber ist.
Bevor ich mißverstanden werden:
Ich finde die Sache auch nicht o.k. und fände bessere Qualität unbedingt erstrebenswert, doch wir leben in einer Geiz ist Geil-Gesellschaft. Wieviel seid Ihr denn bereit für bessere Qualität auszugeben ? Welcher Mehrwert träte durch bessere Verarbeitung an dieser Stelle denn ein ? (Ich habe die Verkleidung bei meinem nach knapp 2 Jahren zum ersten Mal herunten gehabt, Rost war da gar nichts). Zudem findet der Zuwachs in der WoMo-Branche nahezu ausschließlich im Low-Price-Segment an. Was glaubt ihr wie's bei den noch billigeren "Joint" "McLouis" oder ähnlichen aussieht, oder warum Ch. jetzt die noch billigeren "Flash" nachgelegt hat......
Meine obigen Zeilen sind zudem nicht meine Meinung zu dem Fall, sondern die Aussagen, wie sie eine mögliche "Gegenseite" vertreten würde. Welchen Schaden, welchen Mangel wollt Ihr denn bei Ch./Ford geltend machen (Ford kann da sowieso gar nichts dazu, das passiert ausschließlich in Tournon)
Ich fahre wie gesagt, nahezu dasselbe Auto und habe auch schon heftige Schlachten mit Ch. und dem Händler geführt (lest mal unter --> Link meinen Bericht zum Chausson O92, der ist an dieser Stelle genau baugleich). Ich gehe nur etwas "cooler" mit diesen Dingen um, weil ich nichts anderes erwartet habe.
Also nochmal: Ich will keinesfalls diese Fertigungsqualität gut heißen, nur mal die Dinge in einen anderen Zusammenhang stellen.
Viele
Seekater
PS: Ich schreibe oben immer "Ch." das steht sowohl für "Challenger" wie auch für "Chausson", die beide baugleich sind und aus dem selben Werk in Tournon, Südfrankreich, kommen
Friedrich am 01 Jun 2006 17:07:33 Seekater, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen.
Du hast Dir mit diesem Bericht viel Mühe gegben wofür Dir ein großes Dankenschön gebührt.
Deine Ausführungen beziehen sich grundsätzlich auf alle unsere Dinge des täglichen Lebens. Jeder (fast) will ein mögliches Viel, für eine viel zu geringe Bereitschaft dafür zu geben.
Aus diesem Grunde ist in der von Dir angesprochenen Branche das Qulitätsniveau erheblich gesunken. Vergleicbar auch die enormen Dimensionen der Discounter.
Nochmals Danke.
MfG
Frieder
Ps. Deine Berichte sind sehr gut fundiert
und geben manchem etwas.
Gast am 01 Jun 2006 18:59:07 Es ist in diesen Fällen leider nicht mehr: You get what you pay for
Denn auch "große" Namen arbeiten, leider, oft mangelhaft.
Einige Bemerkungen möchte ich dennoch zu Seekaters Bericht loswerden: Die (Basis)Fahrzeuge erhalten ihre EG-Zulassung ja schon im "Rohzustand", sprich kompl. Fahrgestell. Die Mobilbauer erhalten ihre Genehmigung wenn sie bestätigen alle Normen eingehalten zu haben - zusätzliche Tests (Aufprall, Abgasnormen etc.) finden ja nicht mehr statt. So zumindest die Aussage eines kleinen Herstellers bei der Werksbesichtigung.... d.h. wenn das Fahrgestell ersteinmal eine Zulassung hat....... :?
Ich persönlich halte jeden Eingriff in die Grundsubstanz für gefährlich.
MuM am 01 Jun 2006 20:12:35 Hallo FranzS
Ich habe im März 05 das gleich Problem bei meinem Challenger 123 gehabt.
Nachdem die verschiedenen Aufbaulampen im Wechsel ausfielen, hat der Händler die Verteilerdosen hinter den Radkästen geöffnet und die schwimmenden Platienen hjerausgenommen. Er hat die Anschlüsse abgeschnitten, die einzelnen Kabel mit Lüsterklemmen verbunden und die Verteilerdosen richtig abgedichtet. Seitdem habe ich keine Probleme mehr. Da kein Eletroverlegeplan vorhanden war, musste er die zugehörigkeit der Anschlüsse ausprobieren. Auf den Plan warte ich noch heute. Wozu die Platienen notwendig waren weiss keiner.
Ich hatte einiges an Schäden bei der Auslieferung und Verarbeitungsfehler.
Es sei ein Womo, das während des Streiks gebaut wurde und wohl auch Sabotage, so die Erklärung des Verantwortlichen von Trigano auf der Messe in Düsseldorf, für die sich die Firma wohl nicht verantwortlich fühlt, ich war PLATT.
Wenn es Probleme mit Challenger gibt, kann ich nur empfehlen direkt mit Trigano und dem Verantwortlichen zu sprechen, da die Händler an Garantieleistungen nicht interessiert sind, weil Trigano nicht die hohen Wekstattpreise bezahlt. Wenn man mit der Verarbeitung nicht zufrieden ist, soll man sich ein teureres Mobil kaufen, habe ich mehrmals gehört.
Vieleicht sollte man die Erfahrungen mit Herstellern und Händlern mehr bekannt machen um Etwas zu verändern.
Manfred MuM
Seekater am 02 Jun 2006 08:49:57 DAKOTA hat geschrieben:Es ist in diesen Fällen leider nicht mehr: You get what you pay for
Denn auch "große" Namen arbeiten, leider, oft mangelhaft.
ja dafür haben wir ja dann die Foren…… DAKOTA hat geschrieben:Die (Basis)Fahrzeuge erhalten ihre EG-Zulassung ja schon im "Rohzustand", sprich kompl. Fahrgestell. Die Mobilbauer erhalten ihre Genehmigung wenn sie bestätigen alle Normen eingehalten zu haben - zusätzliche Tests (Aufprall, Abgasnormen etc.) finden ja nicht mehr statt. So zumindest die Aussage eines kleinen Herstellers bei der Werksbesichtigung.... d.h. wenn das Fahrgestell ersteinmal eine Zulassung hat....... :?
Ich persönlich halte jeden Eingriff in die Grundsubstanz für gefährlich.
Interessante Info, die ich durchaus für stimmig halte. Allerdings ebenfalls mit einer kleinen Nebenbemerkung: Sowie ein Eingriff in vorher zur EU-Zulassung schon freigegebene Komponenten erfolgt, erlischt die EU-Zulassung. Sprich die Aufbau-Hersteller müssen sich jeglichen Eingriff am Basisfahrzeug schon vom Basisfahrzeug-Hersteller freigeben lassen. Anders ausgedrückt: Laß' mal einen einzigsten Unfall mit Todesfolge passieren, bei der eine beteiligte Versicherung einen Gutachter einschaltet und der stellt fest, das Fahrzeug hätte in dem Zustand gar keine EU-Zulassung mehr gehabt….. da kann dann der WoMo-Hersteller, der das zu verantworten hat seinen Laden wiederum dicht machen. Also ich glaube die "Billig-Hersteller" sind alle an einer Stelle sehr gut: Nämlich ganz klar zu entscheiden wo wieviel gepfuscht werden kann. Ansonsten gebe ich Dir natürlich recht (Eingriffe in die Grundsubstanz), doch damit sind wir dann wieder beim Eingangsthema: Wer will heute noch einen neuen TI oder einen neuen Alkoven kaufen, bei dem die Fahrerhausrückwand drin ist, oder das Dach nicht ausgeschnitten ist ?? Ganz abgesehen davon, gibt es bei Oberklasse-Fahrzeugen der Königsklasse, den Integrierten ja nun gar keine Crash-Tests. Als Anlage mal ein Photo, von einem WoMo-Unfall (WoMo am Stauende, LKW hinten aufgefahren). Ich glaube - mit Ausnahme von vielleicht den ausgebauten Kastenwägen - würden alle so aussehen. MuM hat geschrieben:Wenn es Probleme mit Challenger gibt, kann ich nur empfehlen direkt mit Trigano und dem Verantwortlichen zu sprechen, da die Händler an Garantieleistungen nicht interessiert sind, weil Trigano nicht die hohen Wekstattpreise bezahlt. Wenn man mit der Verarbeitung nicht zufrieden ist, soll man sich ein teureres Mobil kaufen, habe ich mehrmals gehört. Vieleicht sollte man die Erfahrungen mit Herstellern und Händlern mehr bekannt machen um Etwas zu verändern. Manfred MuM
Dem kann ich nur bedingt zustimmen. Ich hatte auch Probleme mit der Unterflur-Elektro-Installation (nachzulesen unter --> Link ). Bei diesbezüglichen Mängeln ist zu unterscheiden, ob diese während der gesetzlichen Gewährleistung oder danach passieren. Während der Gewährleistung ist der Händler verpflichtet die Mängel zu beseitigen und nicht Trigano. Bei den Händlern werden vielfach die von Trigano erstatteten Kosten für Garantieleistungen als Grund angeführt, zu pfuschen. Anders ausgedrückt, viele Händler sind bei den Stundenlöhnen, die sie gerne erzielen würden, nicht daran interessiert, Gewährleistungsarbeiten für Ihre Kunden auszuführen, weil das Entgeld, das Trigano ihnen dafür zahlt eben niedriger ist. Eine ordentliche Mängelbeseitigung kannst Du aber – während der gesetzlichen Gewährleistung – problemlos bei den Händlern einklagen. Außerdem halte ich diese Argumentation vielfach für eine Ausrede, ich hätte auch gerne mehr Geld für meine Arbeit……. Und Trigano fordert - aus meiner Sicht vollkommen zurecht - eine Einreichung einer Photo-Dokumentation von ausgeführten Garantieleistungen. Außerdem werden Garantieleistungen direkt von der deutschen Niederlassung, bzw. bei Chausson vom deutschen Vertrieb bezahlt. Also auch die Ausrede: "Die Abrechnung mit Frankreich dauert immer solange" ist eine Ausrede. Die Händler haben alle deutsche Vertragspartner.
Genauso halte ich die Trigano-Argumentation mit der Streiksituation für eine Ausrede. Aus meiner Sicht sind das alles Zeichen von mangelnder Qualifikation der Arbeiter am Band und mangelhafter Endkontrolle bei Trigano. Außerdem schwankt auch das eingesetzte Material. Bei meinem Wagen ist die Qualität der unter dem Wagen verbauten Anschlußdosen sehr wechselhaft, sowohl billigst-Teile ohne Gummi-Dichtungen, sowie massivste Dosen mit Gummidichtungen aus dem oberen Preissegment wurden verbaut. Andererseits habe ich auch schon 'nen Chausson gesehen, der excellente Unterflur-Elektro-Installation ab Werk hatte. Ich tippe mal darauf, daß da der Hilfsarbeiter der sonst das macht gerade krank war und der Vorarbeiter selbst am Band stand ……
Seekater
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