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Hallo zusammen, wir sind eine Familie aus dem schönen Saarland mit 2 kleinen Kindern uns tragen uns mit dem Gedanken, evtl. doch in ein eigenes Wohnmobil zu investieren. Die letzten 3 Jahre haben wir gemietet, kennen daher auch schon verschiedene Modelle. Der Plan ist, das Mobil dann auch neben einem größeren Urlaub, für kleinere Touren bspw. nach Frankreich oder verlängerte Wochenende zu nutzen. Vom Grundriss her würde uns prinzipiell ein Integrierter mit Heckbett und Teildinette gut gefallen. Da haben wir schon welche von Niesmann und Bischhoff gefunden, allerdings sind die dann auch preislich für uns relativ hoch angesiedelt. Wir würden gerne im Preisbereich bis TEUR 15 bleiben, bis 20 TEUR wäre auch noch ok, wenn vieles stimmt :) Nun habe ich auch noch diesen hier gefunden. Etagenbetten waren bisher nicht unbedingt unser Favorit, aber in Anbetracht des Preises könnte man ja mal drüber nachdenken :oops: Adria 572 DK FIAT 2.0 JTD *ETAGENBETT*1HAND*53.000KM* EUR 17.000 Lohnt es sich, einen Adria in der Altersklasse anzuschauen, könnte der von der Qualität so sein, dass man noch ein paar Jahre Spass daran hat? Habt Ihr andere Modellempfehlungen? Ansonsten wäre ein Modell bis ca. 7 Meter ok. Am liebsten 3,5 To, wir könnten aber auch mehr fahren. Vielen DAnk schon mal Hallo, wie schon per PN geschrieben, sieht der Adria, ich geh mal davon aus das es der aus Sindelfingen ist, noch ganz gut aus und bei guter Pflege und Wartung sollte der auch noch einige Jahre halten. Ich denke nur das ihr mit 84 PS nicht viel Spass haben werdet. Bernd Hallo, EriBeri. Unn e Gruß aus'm Saarland ins Saarland :-) Adria baut generell gute Wohnmobile und ist kein Billigheimer. ABER:
Das ist der völlig falsche Ansatz. Du musst zuerst wissen, was Du möchtest, dann auf die Suche gehen. Wir haben auch zwei Kinder, dreieinhalb Jahre und drei Monate alt. Etagenbetten scheiden für uns komplett aus, weil sie meist nur für Kinder geeignet sind (Gewicht und Größe), somit direkt festgelegt ist, dass die Erwachsenen beide in den Alkoven müssen. Mama mit Kind 1 in einem Bett und Papa mit Kind 2 im andere, das geht dann schonmal nicht. Wollt Ihr Euch das echt antun? Daher mein Rat: Zwei Festbetten, keine Etagenbetten, dann kann man schlafen, wie und wo man will, in jeder möglichen Kombination, auch mal Mama alleine und Papa mit beiden Kindern zusammen usw. Den Adria würde ich mit dem Motor eh ausschließen. Hatte den gleichen Motor mal und bin durchs französische Mittelgebirge gefahren damit - fast ausschließlich im zweiten Gang! Das macht keinen Spaß!!!! Für 15-20.000 Euro bekommt man schon was Anständiges, aber es ist eben älter. Wie begabt bist Du handwerklich? Willst/kannst Du viel oder wenig selber machen? Modellempfehlung wäre ein Concorde-Alkoven mit Heckfestbett und Heckgarage oder ein N&B 7600 Vollintegrierter oder Alkoven, ein Carthago Mondial 52 (scheidet wohl vom Preis her aus, sind meist teurer). Mit zwei Kindern würde ich auf die 3,5 Tonnen pfeifen, das wird immer eng werden oder sogar drüber. Wenn Du bis 7,5 t fahren darfst, dann tu es auch! :-) Woher im Saarland kommst Du? Hier das Ergebnis meiner Wohnmobilsuche mit vielen ähnlichen/gleichen Voraussetzungen: --> Link Vielen Dank für Eure Anmerkungen, die werden wir uns zu Herzen nehmen. Wir haben es auch nicht eilig. Ich werde mir die Modelle aus dem Such Thread mal durchackern, da gibt es ja einige. Selber was reparieren ist eher nicht drin...Kleinigkeiten evtl. aber ansonsten sieht das mau aus :) Wir kommen direkt aus dem Saarbrücker Umland :ja: Danke nochmal! Hallo, bei den Betten bin ich ganz bei Mario. Wir hatten bisher auch Etagebetten und sind bewusst beim neuen Auto auf Festbett im Heck und Alkoven gegangen. Man ist einfach flexibler und auch die Heckgarage ist größer! Hallo zusammen, da muss ich jetzt etwas widersprechen. Die Frage hierbei ist, was einem wichtiger ist, Doppelbett mit Heckgarage oder Etagenbett und Wohnraum bzw. ein kompakteres Fahrzeug, das mit 3,5t auskommt. Da spielt auch durchaus das Alter der Kinder eine Rolle. Wir haben damals unser Fahrzeug mit Heckbett und Garage verkauft und eins mit Etagenbetten genommen, als unsere Drillinge anfingen, zu krabbeln. Da war uns der Wohnraum wichtiger als der Stauraum. Da unser jetziges Womo eh eine Anhängerkupplung hat, kommt dann bei größeren Touren ein 500 kg-Anhänger dran. Bei zwei Kindern könnte ich mir auch einen kurzen Alkoven mit Halbdinette und Etagenbetten bzw. kleinerer Heckgarage vorstellen. Ein solcher Grundriss kommt ggf. auch mit 3,5t hin. Bei einem Budget bis 20 t€ würde an Eurer Stelle bei mobile.de im Umkreis von 100 bis 200 km um Saarbrücken herum suchen. Wenn was interessantes auftaucht, kann man dann hinfahren. Falls Ihr jemanden mit etwas Sachkenntnis (Marken, Qualität und Aufbau) braucht, der mit schauen geht, kann ich mich gerne anbieten (Wohne auch im Umkreis von SB). Danke Alex! Vor allem für Dein Angebot. Wir werden uns hier mal beraten, was wir sinnvoller finden. Eure Argumente leuchten mir alle ein. Bisher hatten wir noch nie Etagenbetten gemietet und kamen mit der Alkoven/ Heckbett Version gut klar. Der Alex mal wieder mit seinen Etagenbetten .... War ja klar. :D Der schwärmt nur deshalb von den 3,5-Tonnern, weil er in Frankreich nichts anderes zugelassen bekam :lol: Nee, im Ernst, der kennt sich echt aus und die Sache mit den Betten ist Geschmackssache. Genau wie Anhängerfahren, das mag auch nicht jeder, ist bei Drillingen aber auch kaum anders sinnvoll/möglich. Ich brauche alleine schon deshalb eine große Heckgarage, um den Liebestest mit Frau und Hund zu machen. Der geht so: Vor der Fahrt in den Urlaub Frau und Hund zusammen in die Heckgarage sperren, erst am Urlaubsort aufmachen und dann sehen, wer sich mehr freut von beiden, mich zu sehen ... :D Hallo, wir sind jetzt auch wieder auf der Suche. Ich hatte ein kurzes schönes Wohnmobil mit Stockbetten hinten. Wir hatten uns vorher mehrere male eines ausgeliehen. Auch für eine mehrwöchige Toskanatour mit unserem Erstgeborenen. Dabei haben wir uns sehr mit den Etagenbetten angefreundet. Unsere Kinder lieben es halt auch. Ihr eigenes kleines Reich, ihre Höhle. Gemeinsam spielen und toben können sie auch im Alkoven. Sie sind 1,5 und 4 Jahre alt. Und auf die Heckgarage können wir auch verzichten. Uns hat sich halt die Frage gestellt: Wie lange brauchen wir wohl dieses bestimmte Wohnmobil? Bei einer Investition kleiner 20KEUR, einem Alter von 15 Jahren wussten wir das die noch lange in die Stockbetten passen. Und wir so schnell nicht wechseln müssen. Wir dachten nicht wirklich daran das Ding zu fahren bis die Kids aus dem gröbsten raus sind. Jetzt...wo wir uns entschieden haben ein wenig mehr anzulegen um etwas gescheiteres zu erhalten denken wir an die großen Mobile von renommierten Herstellern. Und auch mit Etagenbetten. Solange die Kids noch klein sind...was brauchen die schon? Es hat bisher alles in unseren kleinen Bürstner vorher gepasst. Ich bin pro Stockbetten. :D Und was das Gewicht angeht...ich sehe es nicht so wie andere. Selbst wenn ich LKW fahren darf (BCE), so möchte ich doch nicht wie ein LKW bezahlen. Lieber schränke ich mich da etwas ein. Und fahre mit halb vollem Tank ggf. Nachteil: Man muss schon genau gucken, und vor allem wie runtergerockt manche 3,5to sind da deren Vorbesitzer eben regelmäßig die Kilos mehr als ausgereizt haben. Und wenn du handwerklich wirklich nicht so affin bist, dann sollte es etwas mit Sachmängelhaftung sein, evtl sogar der Möglichkeit einer Verlängerung (wird manchmal angeboten). Dann bist du wirklich auf der sicheren Seite. Aus meiner Erfahrung...kaufe nur bei Händlern bei denen du ein gutes Bauchgefühl hast. Auch wenn es den Händlerzuschlag kostet. Privatkauf habe ich jetzt keine Erfahrung...aber ich war immer froh den Weg der Gewährleistung/Sachmängelhaftung gehen zu können. Auch wenn es gute Wohnmobilisten gibt die auf ihr Baby geachtet haben und sorgsam umgegangen sind...aber ich will nicht an das schwarze Schaf geraten. Viele Grüße und viel Erfolg! Ach ja...mein Tipp (den hab ich auch im Auge!): Knaus Sun Traveller 658DKG --> Link Stockbetten sind was für Ersatzteile, nicht für Motoren! :D Wie gesagt, muss jeder wissen. Kommt auch auf die Statur an und die Alkovengröße. Ich bin 1,86 Meter lang und nicht schlank, meine Frau ist ähnlich gebaut. Zu zweit in einem 62 cm hohen Alkoven wäre Platzangst pur. Für 1,70 Meter-Menschen mit 56 Kilo vermutlich nicht so schlimm. Die hätten dann auch in Etagenbetten Platz. Leute, was haltet Ihr Euch an den Etagenbetten oder der Heckgarage auf??? Der TE soll losziehen und sich Fahrzeuge in seiner Umgebung und seinem Preissegment anschauen. Dabei sollte er in Gedanken die Situationen wie mehrtägiges Regenwetter oder Winter durchspielen. Ebenso sind Fragen wichtig, wie kann man zusammensitzen, wenn die Kinder abends schon schlafen. Kann man bequem am Esstisch sitzen, während jemand kocht. Ich hatte einen HymerCamp 644 mit besagter Heckgarage, ein Grundriss, der oft bei deutschen Herstellern (z.B. Knaus, Weinsberg, Carado, Sunlight) vertreten ist, wo sich die Wohnraumtür direkt neben der Beifahrertür befindet. Da war die Küche direkt gegenüber des Tisches. Fand ich persönlich nicht so bequem. Da würde ich heute eher zu den Grundrissen greifen, die bei den Italienern stärker vertreten sind, wo der Kühlschrank hinter dem Beifahrersitz steht und dadurch die Küche weiter nach hinten verschoben ist. Nicht, dass es mir was ausmacht , meiner besseren Hälfte beim Arbeiten zuzusehen :lol: Auch diesen grundrissspezifischen Aspekt sehen andere wiederum ganz anders. Auch auf eine bestimmte Marke sich einzuschießen, finde ich in dem Stadium der Suche nicht zielführend, zumal zwischen den o.a. N&B und Adria Unterschiede bestehen wie z.B. zwischen einem Lexus und einem Ford. (bitte jetzt nicht wertend verstehen, nicht, dass jetzt die Adria-Besitzer schimpfen :wink: ) Wenn EriBeri dann was Interessantes gefunden hat, kann er hier nochmals gezielt nachfragen, was wir davon halten. Dann kommen einerseits eventuelle Bedenken bzgl. Motorstärke oder Zuladung zur Sprache. Wenn ich persönlich dann Bedenken bzgl. des Aufbauherstellers habe, bekommt er von mir eine KN, in der ich ihn auf eventuelle herstellerspezifische Schwächen hinweise, die mir bisher untergekommen sind. Auch wenn Bedenken bzgl. Deiner Fähigkeiten bestehen, braucht man sich in Saarbrücken keine Gedanken zu machen, da es hier eine gute und preiswerte Werkstatt für Fahrzeug und Aufbau gibt (, über die ich jedoch hier nicht mehr schreiben möchte, da ich in letzter Zeit genug Werbung hier im Forum gemacht habe und dadurch seither das Gefühl habe, wegen des Andrangs etwas länger auf Termine warten zu müssen :D ). Alex, Du hast Recht. Wir werden uns verschiedene Modelle in unserem Preissegment anschauen müssen. Dann werde ich mich wieder vertrauensvoll an Euch wenden :) Auf das Werkstattthema würde ich dann zu gegebener Zeit nochmal zurückkommen :ja: :) Bitte nix verallgemeinern :D Unsere 3-er Stockbetten sind 75 x 200 cm gross und haben keine (!) Gewichtsbeschränkung. Also wäre Schlafplatzwechsel kein Problem, aber wir sind uns einig, dass die Stockbetten für die Kinder sind und der Alkoven (150 x 200) für meine Frau und mich. Bei der Auswahl zwischen Stockbetten und Heckbett kommt es auch auf die Eigenarten der Kinder an. Unsere sind recht .... lebhaft :D, wenn die in einem gemeinsamen Bett schlafen müssten, wäre da vor zwei Uhr nachts keine Ruhe rein zu bekommen. In den einzelnen Stockbetten ist relativ schnell nur noch Geschnarche zu hören. Ausserdem hat so jeder seine eigenen Ablagen, jeweils ein Staufach und ein eigenes Fenster, auch das verhindert Streitigkeiten. Und letztlich tragen die Stockbetten zu kompakten Fahrzeugmaßen bei, wir brauchen bei 5 Personen nachts nicht Umbauen und sind trotzdem ohne Heckbühne 'nur' 7 m lang. Und eine Heckgarage vermissen wir auch nicht, weil wir einen durchgehenden Doppelboden haben. Das mit den 3,5 Tonnen würd ich mir mit 4 Personen ganz schnell abschminken, 80% der Mobile sind da schon ohne Gepäck überladen und die restlichen 20% passen dann nicht mehr, wenn die Kinder älter und damit schwerer und anspruchsvoller beim Gepäck (Sportgeräte etc?) sind. Es gibt hier ein paar Leute, die das vehement verteidigen, für uns wäre das nix, weil es einfach nervt. Wir sind mit max. 5,2 Tonnen (knapp 1 Tonne Zuladung) etwas langsamer und teurer, aber dafür ganz entspannt unterwegs. Und mit ausreichend Vorräten und Frischwasser, um im Zielgebiet nicht gleich einen Supermarkt und eine V/E überfallen zu müssen. Die höheren Kosten sind uns das Wert, man gönnt sich ja sonst nix :lol: bis denn, Uwe Jetzt kommt der Speckeierer auch noch mit Etagenbetten. OK, ich geb's zu, ich bin 'ne Minderheit. Aber eine stolze! :D Ohne jetzt Modell oder Betttipps :D geben zu wollen, stimme ich Alex zu. Die einschlägigen Portale absuchen, Entfernung so einstellen, dass man das stressfrei und ohne sich zu verbiegen mal eben abreißen kann. ggf. mehrere Besichtigungen koppeln ,wenn man Zeit und Lust hat. Und dann einfach so viele wie möglich ansehen, anfassen, anhören.... Vielfach ist es ja wohl so, das man etwas unbedingt wichtig fand und dann kommt man in ein Auto rein, was eigentlich gar nicht in das Beuteschema passte und, dann ist es genau das. Alle die Gründe die genannt wurden, sind irgendwie nachvollziehbar, hören sich gut an, aber ob jemand anders und seine Familie damit leben kann, muss jeder selbst erfahren. Daher würde ich anschauen, anschauen, anschauen. Ja, da habt Ihr alle recht. Selbst wenn das Fahrzeug, das man sich ansieht, nicht das richtige ist, man lernt sehr viel bei einer Besichtigung, wenn man genau riecht, hinsieht, sich mit dem Verkäufer unterhält. Ich habe vor dem Kauf drei, vier andere Wohnmobile besichtigt und habe bei jedem einzelnen Schwachpunkte gefunden (in Aufbau und am Fahrzeug selbst), die ich dann beim nächsten abhaken konnte. Und einen Begleiter, der was von Wohnmobilen versteht und ein Feuchtigkeitsmessgerät können bei einer Besichtigung Gold wert sein. Um nochmal grad auf's Gewichtsthema zurück zu kommen. Man kann ein Womo mit 4 Personen entspannt mit 3,5t fahren!!!! Nur halt eben keins, das in Richtung 7 Meter Länge und darüber geht. Ich hatte mal einen Hymer Camp Swing 554. Der hatte 6 Schlafplätze, war unter 6m lang und kam problemlos mit 3,4 t hin. Bei "nur" 2 Kindern könnte ich den heute noch fahren. Ähnliche Fahrzeuge anderer Hersteller (Rimor, McLouis) hatten da sogar noch mehr Gewichtsspielraum. Es ist halt alles eine Frage des Komforts. ...ich möchte noch in die Runde schmeissen, dass ich niemals einen 2,0 JTD kaufen würde. Mir hätte der zuwenig Power. Habe bis jetzt Erfahrungen mit einem 2,3 und einem 2,8 l Motor.
... genau. Und der TE hat nach hochwertigen Mobilen gefragt, die meist nicht in Ultraleichtbauweise daher kommen und ein bisschen über Grundausstattung liegen. Die 6 Schlafplätze bei kleineren Mobilen sind eh nur mit Dinettenumbau, seltenst sind auch 6 zugelassene Sitzplätze vorhanden, die Zahl kann man getrost als Marketing-Gag betrachten. Darüberhinaus liegen Modelle wie das von Dir erwähnte alle schon in höheren Altersklassen, als auch die Fahrgestelle noch leichter waren. Der Prozentsatz der neueren Womos, die leer nach DIN blablabla unter 3 Tonnen liegen, dürfte inzwischen einstellig sein. Und was entspannt ist, entscheidet jeder für sich. Solche Statements führen nur dazu, dass 3,5-Tonner gnadenlos vollgekloppt werden, weil man da ja entspannt mit fahren kann. Wiegen? Wozu, man kann doch entspannt mit 4 Personen fahren, hat der Verkäufer ja auch gesagt... Spätestens, wenn alle 4 Personen Fahrräder mitnehmen wollen, und das nicht im Hochsommer, wenn nur Badehosen und T-Shirts an Bord sind, hört die Entspannung auch auf, oder es materialisiert plötzlich ein Anhänger hinter dem Womo. Wenn es denn eine entspannte AHK hat. Da fahr ich lieber noch entspannter mit über 3,5 Tonnen rum. Bin ja nicht auf der Flucht wie die ganzen Womo-Linksspurraser, die mit unter 3,5 Tonnen natürlich völlig verkehrssicher und entspannt mit 130+ unterwegs sind. Entspannte Grüsse, Uwe Welten prallen aufeinander :) Und schon sind wir wieder mitten in der 3,5t-Diskussion... :roll: Das ist ja jedem selbst überlassen. Ich fahre ja selbst 4,2t. Und selbst wenn ich nicht den alten deutschen Dreier-Führerschein hätte, hätte ich auch kein Problem damit, den C1 nachzumachen. Schau mal nach Italien oder Frankreich (wo viele Wohnmobilmarken herkommen). Aufgrund der Klasse B Führerscheine werden dort noch heute selbst Fahrzeuge mit 7,5 m Länge und sieben Schlafplätzen nur mit 3,5t angeboten. Immerhin reduziert man inzwischen gewichtsbegründet oftmals von 6 auf 5 oder 4 Sitzplätze. Oder warum glaubst Du habe ich den vor 2 Jahren bestellten Rimor Koala 50 (mit 8 Schlafplätzen) zwei Wochen vor Produktion abbestellt? Weil die Penner von Rimor nicht in der Lage (oder sagen wir nicht bereit) waren, mir mehr als 3,5t in's COC reinzuschreiben, obwohl das Fahrgestell 4t konnte und der Händler (Ahorn in Speyer) das vorher mit Rimor abgeklärt hatte. In Deutschland kannst Du wenigstens auflasten. In Italien und Frankreich nicht, interessiert dort aber auch bisher keinen, solange nicht nachgewogen wird!
Er hat als Beispiel einen alten Adria mit 90 PS angegeben :!: :!: :!:
Er hat ein Budget von 15' bis 20' € angegeben... Dafür bekommt er keinen Ducato der aktuellen Serie! Da bekommt man nur ältere Modelle und wenn sie nicht zu alt sein sollen im unteren Preissegment.
Sorry Uwe, wenn ich sage dass 4 Personen mit 3,5t geht, meine ich weder meinen Laika noch Dein Bimobil. Im unteren Preissegment gibt es da durchaus auch heute noch neuere Fahrzeuge auf dem Markt (z.B. Weinsberg, XGO, Asso, Mister, Carado/Sunlight u.v.m.) - natürlich keine mit Doppelboden und Zwillingsreifen... Moin, möchte einfach mal meine Erfahrungen beitragen. Wir hatten zuerst einen Eura mit Heckbett und großer Garage. Da der Doppelboden nicht sonderlich beladbar war, war mit 2 Kleinkindern die Garage auch unbedingt nötig. Die Kinder haben getrennt jeweils bei einem Elternteil geschlafen. Dann haben wir einen Laika mit Stockbetten und Doppelboden gekauft. Der Grundriss war toll. Allerdings war der Doppelboden nicht besonders hoch und man musste beim Beladen schon ein wenig tricksen, ging aber auch. Die Kinder schliefen in den Stockbetten und fanden das toll. Leider mussten wir das Fahrzeug wegen gravierender Mängel zurückgeben. Nun hatten wir beide Varianten ausprobiert und standen vor der gleichen Überlegung wir ihr. Stockbetten oder Heckbett mit Garage? Doppelboden? Marke? Da wir einen holzfreien Aufbau wollten und unser Budget auf ca. 30.000 Euro begrenzt war, kamen eigentlich nur ein Eura Terrestra und Frankia in Frage. Zwischenzeitlich haben wir noch mit einem N&B geliebäugelt, dessen Basis aber nur der Duc 230 war und der keine Klima hatte. Ich habe mir diverse Euras und Frankias angesehen. Der Eura 640VB mit Stockbetten hätte mir gefallen, aber der Stauraum hätte für uns NIE ausgereicht. Durch die Etagenbetten hat man halt nur eine überschaubare Garage und den Doppelboden kann man nur von der Garage aus beladen. Außerdem gab es zu wenige Schränke im Innenraum. Der 650er von Frankia mit Stockbetten hatte ähnliche "Probleme". Der Doppelboden ist fast vollständig durch Installationen belegt. Dafür gibt es viel Stauraum im Innenraum. Ich habe mir also den Grundriss maßstabsgerecht aufgezeichnet und unseren Kram für die Garage entsprechend ausgeschnitten und aufgelegt. Das hätte gerade so gepasst, Fahrräder hätten aber nicht mehr gepasst. Ein Heckträger wäre also notwendig gewesen. Da das Fahrzeug aber nur eine Heckklappe hat, wäre man damit nur noch schlecht an den Stauraum unter dem Etagenbett heran gekommen. So jetzt hatten wir ein Problem. Infrage kam nur ein Womo mit Etagenbetten nur, wenn zusätzlicher Stauraum (Doppelboden und Schränke) vorhanden ist. Außer dem Laika bot das kein Modell auf dem Markt. Der Laika ist aber leider bis 2013 nicht holzfrei und fiel somit raus. Also umdenken! Heckbett und Doppelboden ist doch unsere Lösung. Da gibt es aber auch nicht viele Modelle unter 7m in unserem Preisrahmen, nämlich nur den erwähnten N&B, den Eura 690 HB und unseren Frankia 650B. Der N&B fiel wie oben geschrieben raus, der Eura sollte mindestens 38.000 Euro kosten, der Frankia ist sehr selten. Den Frankia haben wir letztlich gekauft. Wir hatten zu Beginn ein paar Gewährleistungsarbeiten, die der Händler nur sehr wiederwillig ausgeführt hat. Das war SEHR nervenaufreibend. Jetzt haben wir aber ein nur 6,50m langes Womo mit riesiger Garage, Doppelboden, holzfei, tollem Bad, großen Tanks, gutem Möbelbau, zuverlässiger Duc 244 Basis, Fahrerhausklima usw. Das einzige Problem war nun das Schlafen der Kinder. Sie wurden dazu verdonnert, gemeinsam im Alkoven schlafen zu dürfen. Im Vergleich zu unserem "alten" Eura ist der jetzige schon sehr viel kleiner, vor Allem weniger Deckenhöhe. Man sollte vorher probeliegen. Es hat eine Zeitlang gedauert, bis die Kinder das akzeptiert haben. Es gab viele Tage, an denen sie ewig nicht eingeschlafen sind, weil sie nicht zur Ruhe gekommen sind. Mittlerweile funktioniert das aber prima. Wie das in ein paar Jahren aussehen wird, werden wir sehen. So, viel geschrieben und jetzt noch ein Fazit: Wir hatten den Laika und den Eura aufgelastet, der Frankia hat schon 4t. Meiner Meinung nach geht das gar nicht anders mit 2 Kindern. Wir hatten selten Fahrräder, Boote und sonstiges schweres Zeug dabei. Beim Eura und Laika gab es auch keine Sat, Fernseher usw. Und trotzdem war bei Wiegen nicht mehr viel Luft. Der Frankia hat jetzt mehr Ausstattung und ist voll beladen auf der Hinterachse fast an der Grenze, vorner ist noch mehr Luft. Die "Nachteile" eines schweren Mobils nehme ich gern in Kauf. Ein Fahrzeug mit Etagenbetten würde ich nur nehmen, wenn sonst genügend Stauraum vorhanden ist. Ein Fahrzeug mit Holz im Aufbau würde ich nicht mehr kaufen. Und den Händler würde ich mir in einem Umkreis von max. 150km suchen. Gerade am Anfang sind immer irgendwelche Nacharbeiten nötig. Mich hat das mehrere Tage an Fahrerei und Nerven gekostet. Von privat nur kaufen, wenn man viel Ahnung hat und ein zusätzliches Budget für "verdeckte" Mängel einplant. Sich auf nichts verlassen, alles selbst überprüfen und schriftlich geben lassen!!! Viel Erfolg bei der Suche! LG Fred
Wahre Worte, Fred. Vor allem nicht den Gewichtsangaben in den Papieren trauen, sonst passiert sowas: --> Link |
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