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Das erste eigene Wohmobil 1, 2


harpya am 05 Aug 2016 20:02:18

Christian0511 hat geschrieben:"Lohnen" tut sich der Kauf i.d.R. niemals.


Und wie sich das lohnt.
Was ich gegenüber der Yacht alles gespart habe ist unglaublich.
Schon der Stellplatz kostet, keine 1000 € für 6-7 Monate.
Vom Lebensgefühl ganz zu schweigen.
Lohnt sich die Ausgabe für eine Herzoperation,
das Geld holt man niemals wieder rein.
Der reine Materialwert eines Körpers liegt so bei 3€.

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pedder am 05 Aug 2016 22:27:34

Hallo!

Die kleine Hilfe für morgen ist schon fertig, ich bin ja nicht für den Berliner Fluchhafen zuständig. :lol:

Ein Brief vom Händler ist im Kasten?

Ihr hattet vor 3 Monaten ein neues WOMO bestellt und endlich ist es beim Händler angekommen. Ihr sollt einen Termin zur Übergabe absprechen und bitte das Geld überweisen.

Die Zulassungsunterlagen (früher Brief) sind auch schon bei euch angekommen, entweder vom Werk, oder vom Händler. Und das, obwohl ihr noch gar nicht bezahlt habt. Bei so viel Vertrauen von der Hersteller- und Händlerseite ist man sogar ein bisschen Stolz. Ich hab den Brief, dann ist es mein Auto, was spricht eigentlich dagegen, den Wagen zuzulassen, das Geld zu überweisen und den Übergabetermin zu machen? Nix!. Oder?

Erster Fehlgedanke: In der Zulassungsbescheinigung Teil II steht:

„Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen“.

Euronen auf die Reise geschickt, Termin vereinbart, WOMO zugelassen, mit strahlendem Gesicht hingefahren, guten Tag gewünscht, zum Wohnmobil gehetzt, einmal rumgegangen und die ersten Mängel waren schon außen gefunden und innen ging es weiter.

Das Schlimme, ich hatte die Karre an der Backe, bezahlt, zugelassen usw.

Hätte ich mir den Wagen vor der Überweisung und Zulassung angesehen, dann hätte ich lachend vom Hof gehen können, denn das war nicht das tolle Auto aus dem Hochglanzprospekt, welches ich bestellt hatte.

Wegen dem Mängelberg und mehr als 5 % Übergewicht wurde das Auto einige Monate später zurück genommen.

Es ist viele Jahre her, aber seit der Zeit gilt für mich: Immer erst den Wagen gründlich kontrollieren. Ein Teil der möglichen Probleme kann man so vermeiden. Bei gravierenden Mängeln besser noch ein 2. Mal vor der Zulassung und Bezahlung nachsehen und vor allen Dingen alle gefundenen Mängel und alles dazu Vereinbarte sofort schriftlich festhalten und bestätigen lassen. denn bei einem späteren Kauf ist mir folgendes passiert:

Nach langer Lieferzeit war der Wagen eines anderen Herstellers da, trotz eisiger Kälte nach Absprache (man hätte auch heizen können) erst kurz besichtigt und sofort einige Mängel gefunden, der gravierendste schnell entdeckte Mangel war ein Feuchtigkeitsschaden im Hubbettbereich. Es wurde unter anderem mündlich vereinbart, dass der sehr nasse Stoff komplett erneuert wird. Die Übergabe sollte ein paar Tage später wegen der Kälte in der großen Halle erfolgen. Anschließend habe ich ihn zugelassen und viel Geld überwiesen.

Pünktlich zum Abholtermin waren wir da und, der Wagen stand wieder unbeheizt in der Kälte und nicht wie mündlich vereinbart in der Halle. Der Stoff war notdürftig gereinigt und und und, klar, es stieg Qualm auf. Der Wagen wurde in die Halle gefahren, Gas wurde angeschlossen und weitere Mängel wurden auch gefunden.

Auch da ist eine gute Werkstatt, aber 2 Verkäufer, die ich da kennen gelernt hatte, na ja, nicht empfehlenswert. Ich glaube auch, die wollten sich die Kälte zu Nutze machen.

Ich war kein misstrauischer Mensch, aber seitdem: Nix mehr mündlich mit Händlern!

Mal sehen, ob mir auch noch etwas hilfreiches für morgen einfällt.

Vor allen Dingen für Erstkäufer: :shock:

Schlaft trotzdem gut wünscht

Peter

pedder am 07 Aug 2016 01:15:17

Nur so viel zur Glaubwürdigkeit:

Was würde wohl passieren, wenn eine meiner Angaben nicht beweisbar wäre?

Das weitaus übelste menschliche Erlebnis hatte ich mit Carthago. Nach der Veröffentlichung der weiter unten erwähnten Insolvenzverwalter-Geschichte, wollten die sich doch selber um die Mängel kümmern und meine nicht unbeträchtlichen Kosten tragen.

Zu einigen anderen Sachleistungen sollte ich eine Gutschrift über 500 € bei einem Neukauf bekommen. Ich bin dann dahinter gekommen, dass die Händler ein Schreiben hatten, dass man mir kein WOMO verkaufen soll. Ich stand nicht alleine auf dem Schreiben. Entschädigung versprechen und alles versuchen, dass man sie nicht bekommt? Für mich ist das wenigsten arglistige Täuschung.

Meine 500 Euronen habe ich mir über einen Umweg doch geholt.

So, wer jetzt noch nicht besser aufpasst, hat selber schuld. Gerne beantworte ich weitere Fragen. Meine Telefonnummern sind am Anfang zu sehen.

Ich wünsche allen wenig Mängel, eine gute Werkstatt und weiterhin gute Fahrt und viel Spaß mit der für mich schönsten Art zu Reisen.

Peter

Und wer immer noch nicht genug hat, hier noch etwas:
Bitte auf das Datum achten, es ist schon länger her, könnte aber wieder passieren!


Antwort von Peter Sarwaitz

Dorsten, 08.03.2011, 14:17:15

Hallo WOMO-Gemeinde,
heute ist das Wetter in Spanien schlechter, Zeit etwas zu schreiben:

Seit meiner Mitteilung vom 03. März habe ich den Fortgang der Diskussion, manchmal auch zähneknirschend verfolgt und bitte Euch, folgendes zu bedenken.

Veröffentlichung von Mängeln:

Die Leute, die Ihre Mängel veröffentlichen, sorgen dafür, dass andere Interessenten gewarnt werden. Nur so können wir die Hersteller der zusammengehauenen Fahrzeuge zwingen, zukünftig sorgfältiger zu planen und zu bauen und in den Prospekten nur das zu versprechen, was sie auch halten können.

Also, bitte weiter veröffentlichen, wie ich es auch in anderen Bereichen erfolgreich getan habe. Ich bin deswegen auch schon mehrmals verklagt worden. Dabei habe ich nie verloren und meine Forderungen wurden erfüllt. Am LG Essen war der Termin schon benannt, da knickte die Firma kurz vorher ein.

Wenn Ihr veröffentlicht, bitte aufpassen, dass Ihr die Behauptungen beweisen könnt und nicht beleidigend werden.

Was erlauben sich da Hersteller, ich bleibe mal im WOMO-Bereich.

Mängel können passieren. Die meisten Mängel könnten aber bei einer vernünftigen Endkontrolle erkannt und vor der Auslieferung beseitigt werden.

Ich habe geträumt, dass die Hersteller gerne helfen, wenn es Mängel sind, die nicht allzu teuer sind. Wenn ein Schlosser ein paar Stunden etwas in Ordnung bringt und die Eigentümer auch noch in das Werk fahren, entstehen viel geringere Kosten, als wenn es beim Händler gemacht wird, denn der stellt das wohl dem Hersteller in Rechnung. Noch billiger wird es für die Firmen, wenn die Geschädigten weit anreisen und noch nicht mal die gesetzlich geregelte Erstattung der Fahrtkosten verlangen und das sollen sehr viele sein. Davon kann der Hersteller viel Kaffee und Plätzchen kaufen.

Viele freuen sich, wenn sie einen Kaffee und Gebäck im Werk kriegen und finden den Laden deshalb gut und die Firma schlägt sich lachend auf die Schenkel. So habe ich es geträumt.

Fahrtkostenerstattung bei Garantiefahrten:

Die ersten Garantie-km wurden von dem Händler mit anderen Dingen zusammen erledigt. Auf die folgenden km und Kosten meines von Carthago selbst eingebauten Problems gehen die gar nicht ein, Insolvenzverwalter. Und das mit dem Wissen, dass der Händler sich seinen Aufwand von Carthago zurückgeholt hätte.

5 WOMOs, 5 mal Fiat Ducato bei mir. Der Hersteller aus Berlusconihausen baut seit einigen Jahren zu guten Motoren (130 und 157 PS) einen erbärmlichen Kupplung/Getriebe Antrieb. Der Mangel dürfte allen bekannt sein. Fiat weiß das, baut aber unverändert weiter. Ohne das Fiat eine Veränderung vornimmt, kommt mir auch der nicht mehr auf den Hof. Der gute Motor sitzt noch verbessert im Iveco, oder besser nach dem Stern gucken, für MAN reicht mein Konto nicht.

Für 480 Werkstattkilometer (4 mal Dorsten-Geldern und zurück) mit sehr geringem Erfolg hat Fiat nach Minikrieg eine 100 Euro Gutschrift für eine Inspektion geschickt, nach dem Motto, verklag uns doch, in Frankfurt oder Berlusconihausen…. Die Fahrtkosten zur Verhandlung sind höher als der Nutzen.

Bei einer Wandlung würden für den Verschleiß wohl locker 80 Cent je km, bei sehr teuren WOMOs auch mehr abgezogen. Warum nicht auch die gleichen Summen bei Garantiefahrten, eigentlich rechtlich geregelt.

Hymer hat schon mal mit etwas Druck bei fast 1.500 km kostenlos ein Teil eingebaut, das in der Preisliste fast 1.000 ? kostet. Vorteil für beide, bei Hymer nur der Einkaufspreis, für den Kunden sehr günstig.

Ehrlichkeit

Schön. dass vielen im Werk geholfen wurde. Und jetzt Hand aufs Herz, wie viel hat Euch Concorde für die Fahrten ins Werk für wie viele km erstattet, z. B für die erwähnten 3500 km? Die Ausrede, es war auf einer Urlaubsfahrt, zählt für mich nicht. Einen umgeplanten Urlaub und Umwege gibt es mindestens und der Herstellertrick dabei, ?Komm doch mal auf einer Urlaubsfahrt vorbei,? schafft eine erhebliche Verkürzung bei der Restgarantiezeit, das hilft denen auch.

Bitte auch die melden, die gratis gefahren sind und nicht nur die, die so gestrickt sind wie ich.

Insolvenz, jeden kann es mit jeder Marke treffen

Mein Problem mit Carthago ist durch die Insolvenz von Gelderland entstanden. Obwohl die Garantie noch nicht abgelaufen ist, sagten Carthago und der Anwalt von denen, ich soll mich an den Insolvenzverwalter bzw. den Verkäufer wenden. Kurz erklärt:

10 Jahre Dichtigkeitsgarantie, in aller Werbung ohne irgendwelche Einschränkungen. Der Mangel ist durch Feuchtigkeit entstanden, eben Diesel. Trotz Nachbesserung kann man immer noch durch die Tür nach draußen gucken, Undichtigkeit durch Wind, Jubel, Treffer.

Die Bedingungen waren vor dem Kauf nirgends zu finden, hatte ich auch mit Vertrauen auf die Kataloge (das log kommt bestimmt von Lüge) nicht erfragt. Die bekommt man erst nach dem Kauf bei der Übergabe des Fahrzeuges in einer dicken Mappe überreicht, auf 2 Stellen verteilt, Garantie nach 1999/44EU. Dann die Bedingungen: Da steht Wasser und ein Berg von Ausnahmen.

Wenn ich das richtig verstehe, Jurist triff Busfahrer????? Jubel besser erst mal eingestellt.

Weiß ein Concorde-Fahrer, wer nach einer Pleite des Händlers für die noch laufende Garantie aufkommen muss?

Auszug aus einer Bemerkung eines anderen Carthago-Geschädigten aus einer anderen Ecke:
....... es ist nicht nur die teuerste Mängelkarosse sondern man wird auch noch juristisch so aus getrickst, das die Fa. Carthago sich für keine seiner Mängel zuständig fühlt.
Mit der Aussage “da müssen Sie sich an den Händler wenden der ist für Sie zuständig und juristisch verantwortlich” Zitat Ende. Alle Probleme werden auf dem Rücken der Käufer ausgetragen, nachdem Motto das sind unsere Testfahrer mit Eigenhaftung.
Letzt endlich steht man immer vor der Entscheidung gerichtliche Schritte einzuschlagen. Mit der entsprechenden Nervenaufreibung. Mängelschreiben die nicht beantwortet werden und keine Antworten auf unsere Fragen und wenn dann nur allgemein verbindlich.
Ein Mangel von 60 ist…........

In einem Punkt kann ich dem Schreiber nicht Recht geben: Carthago ist möglicherweise nicht die teuerste Mängelkarosse!

Kritik an berechtigter Kritik von Geschädigten

Da sind dann Bemerkungen über den Ton und ?Wie man in den Wald ruft….usw. Die fragen nicht, wie viele Monate es man im guten versucht hat, die unterstellen einfach, dass man sich im Ton vergriffen hat und nun dafür bestraft wird.

Dann haben wir welche im Forum, die abwertende und fast schon beleidigende Äußerungen machen, wenn man Produkte Ihrer Lieblingsfirma berechtigt kritisiert. Nicht alle gehen damit so locker um, wie ich.

Kleiner Tipp: Legt Euch einen Ordner mit folgendem Namen an, das hilft:

?Missratene Verhaltensmuster?

Jetzt hab ich Hunger!

Peter

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Sealord01 am 08 Aug 2016 11:08:17

Peter, vielleicht solltest du einen eigenen Trööt aufmachen.

pedder am 11 Aug 2016 09:45:06

Hab ich doch, aber einen Link dahin, darf ich ja nicht.

pesbod am 19 Aug 2016 13:57:08

Bodimobil hat geschrieben: Für über 50k finde ich den zu teuer.

Gruß
Andreas


Zumal 11 Jahre alt, gelbe Plakette.....

Mit dem Anhänger geht das doch wohl auch nicht. Gesamtzugewicht wird überschritten. Der darf nur noch 1000 kg ziehen. Und wenn der Anhänger + Smart 1300 kg hat, ist es zu viel.

Für 58.000 € bekommt man auch neue Womo`s wie z.B. den Dethleff T 7057 EB oder Weinsberg Caraloft 700 MEH. Die kosten knapp 45.000 € + Zubehör liegst du bei 55 - 60.000€. Dann etwas verhandeln, und du bist mit einem neuen Wohnmobil in deiner persönlichen Konfiguration unterwegs. Alternative ist, so ein Fahrzeug als 1/2 Jahresfahrzeug aus der Vermietung zu kaufen. Da ist der Wertverlust des ersten Jahres weg.

Zum Thema lohnt sich das.... Wohnmobile sind sehr preisstabil. Zumindest solange, wie man was "gängiges" kauft. Echter Wertverlust tritt doch eigentlich nur im ersten Jahr auf. Wenn ich sehe, dass 4 / 5 Jahre alte Womos für 45 / 48 T€ angeboten werden, im Grunde ähnlich teuer wie Fahrzeuge nach 6 Monaten aus der Vermietung, kann man eigentlich nicht mehr von "teurem Hobby" reden. Schließlich hat man ja einen echten Nutzwert (Urlaub).

Habe gestern Abend gelesen, dass der Wohnmobilmarkt im letzten Jahr um ca. 25% gewachsen ist (Neuzulassungen). Ich denke, die Situation hinsichtlich Restwert wird sich da noch verbessern.

Wahrscheinlich bekommt man bei Verkauf in z.B. 6 Jahren wieder fast das für das WOMO, was man selber bezahlt hat.

Ich habe vor ca. 12 Jahren einen Wohnwagen für 8500 € verkauft, für den ich 7 Jahre vorher selber 17800 DM (Neu) bezahlt hatte.

harpya am 19 Aug 2016 21:19:49

pedder hat geschrieben:Letzt endlich steht man immer vor der Entscheidung gerichtliche Schritte einzuschlagen. Mit der entsprechenden Nervenaufreibung. Mängelschreiben die nicht beantwortet werden und keine Antworten auf unsere Fragen und wenn dann nur allgemein verbindlich.
Ein Mangel von 60 ist…........

Peter


Selbstverschuldetes Elend, will ich ein Brötchen geh ich zum Bäcker, hab ich Rechtsstreit gebs ichs dem Anwalt.
Ich mach mir doch keinen Stress.
Was ja nicht heisst das man gleich schwere Geschütze auffahren muss.
RA nicht gleich Streit, delegieren ist die Kunst.
Die wissen viel mehr als ich.
Das Ganze nicht emotional sondern geschäftsmässig betrachten.

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