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Moin, ich stelle die Frage mal im spezialisierten Forum...und hoffe eine nicht zu detaillierte Empfehlung zu bekommen... Wir haben unser ersten. o.g. WoMo gekauft und wollen damit vor allem im Sommer Rundreisen machen mit 4 Pers.. Da liegt natürlich nahe die Sinnfrage nach Solar zu stellen. Platz für 2 Module müsste ja bei der Länge da sein.... Geplant wäre eine Selbstmontage... Gibt es gute Sets die ihr empfehlen könnt? Gruß Stephan Hi --> Link Hat diverse gute Set's, alles dabei was es zur Montage braucht. Allerdings sehr genau ausmessen, ob wirklich genug Platz, auch mit Dachhauben usw ;-) Gruss PS: hoffe genug nicht zu detailliert :-) Danke! Die Anmerkung kam weil oft Spezialisten sehr tief in der Materie sind die einen dann überfordern... :wink: Hallo Stephan, Sets sind meist teurer und die Komponenten nicht immer Top. Hier kannst Du sehen wie ich es gemacht habe. Wieviel Panele Du letztendlich montieren willst hängt natürlich vom Platz und dem Verbrauch ab. --> Link Generell würde ich immer etwas mehr einplanen, da im Winter der Ertrag bescheiden ist. Danke! Ich versuche mal herauszufinden was ich denn brauche und überhaupt unterbringen kann.... Sinnvoll erschiene mir z.B. im Hochsommer die Klimaanlage direkt über solar laufen lassen zu können..... VG Stephan OK, danke, ich weiß nicht wieviel Leistung ich brauche, es ist ein FS drin, Kühlschrank und Kühlbox....na ja und die Klima...
Kann ich voll und ganz bestätigen. Dort habe ich auch gekauft, selbst in Gießen abgeholt und dabei noch einen Mini-Lehrgang zum Einbau erhalten. Auch bei Fragen während des Einbaus wurde mir geholfen.
Relevant ist ja nur der Fernseher und vielleicht die Kühlbox. Kühlschrank und Klima laufen sowieso über Gas bzw. Landstrom. Bei Fahrten im Sommer sollten 100 Wp ausreichen, mehr ist natürlich sicherer, vor allem im Frühjahr und Herbst. Ich habe nur 100 Wp montiert, aber die Anlage auf mehr ausgelegt, sodass ich problemlos erweitern kann, falls es nötig werden sollte. Grüße Frank Hallo, ich habe meine von preVent --> Link gekauft, 2 x 100 W, mppt-Regler, paar Kabel, Befestigungen, Kleber. Einzeln sicher günstiger als im Set. Klimaanlage wird mit dieser Größenordnung sicher nicht gehen, da braucht es wohl etwas mehr Leistung. Und die jeweils angegebene Leistung ist ja die unter optimalen Bedingungen (max. Sonne senkrecht von oben wenn das Mobil waagerecht steht), das klappt wohl in den seltensten Fällen. Wenn dein Kühlschrank automatisch von Gas nach Strom(12V) umschalten kann kannst den evtl. noch so anschließen dass bei Leistungsüberschuss dieser über Solar geht. Kommt auf den Kühli an.
Dann würde ich an deiner Stelle in den BDAs, techn Daten, nachlesen und GGF auf 12V umrechnen. Na ja, die Ernüchterung durch die Realität wird folgen. Das ist nicht bös gemeint, Gruß Andreas ..deswegen stand ja auch eingangs die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Solartechnik...wegen der Praxis abweichend zur Papierlage.. Oder wie soll ich Deine Anmerkung verstehen? Zur Not eben lieber 200W verbauen auch wenns theor. zu viel wäre.... Da war aber von einer "na ja Klimaanlage" nicht die Rede, die kommt erst später. Überlege dir mal was ndu wirklich brauchst!!!!! Eine gute Klimaanlage von 30°C runter auf 24°C wirst du über die normale 12V-Installation /Standart-Lima/100Ah Aufbaubatt/200W Solar nicht über 5-6 Stunden betreiben können. Da aber keine Daten von Bordnetz/Batts/Klimaanlage zur Verfügung stehen ist diese Aussage natürlich eine Vermutung! Gruß Andreas
Tja, das ist nun mal so wenn Ihr eine brauchbare Anlage montieren wollt. Ihr müsst eine Energiebilanz erstellen. Welche Geräte ziehen wie viel Strom wie lange? Dann bekommt ihr den Stromverbrauch pro Stunde in Ah. Als nächstes stellt sich die Frage, wie lange wollt ihr bei eurem Tagesverbrauch schlechte Tage, bspw. Regen, überbrücken. Danach richtet sich die Größe der Batteriebank. Denn Bleibatterien sollte höchstens 30-50 % entladen werden Ja, das wäre sicher der ganz korrekte Weg. Da man das aber nur begrenzt kalkulieren kann würde ich sagen 200W sollten es schon sein für den Anfang. Man kann ja das System so auslegen das man ggf. noch ein Modul nachrüsten kann. Da Du aber nicht unbegrenzt Blei mit rumschleppen kannst, musst Du Prioritaeten setzen. Klar kannst Du es Dir einfach machen und Komplett-Sets kaufen. Aber da liegt der Hase im Pfeffer, entweder Du zahlst zu viel fuer zu wenig Leistung (160 W Set fuer schlappe 900 Euro), oder Du pflanzt Dir das Dach voll (im Sommer schaltet Dir die Solaranlage u.U kurz nach Sonnenaufgang wg. voller Batterien ab, da Du ja nur 2 Wochen im Juli unterwegs bist, vorsicht Veranschaulichung!, bringt Dir in diesem Fall die riesige Anlage nichts, auch wenn die Hausdachmodule gerade 130 Euro/250W geradezu schweinebillig waren. Soweit die Beispiele. Daher kommen naemlich die dummen Sprueche, zu teuer, zu aufwaendig, usw. Die Anlagen waren falsch dimensioniert und/oder falsch montiert bzw. nicht nach dem Anforderungsprofil geplant. Genau deswegen muss der gute Fachmann ins Detail gehen!! Falls Du ne Klima betreiben willst, brauchst Du einige Quadratmeter, dein Womodach alleine wird nicht ausreichen, solange das kein Lkw ist. Rechne mal selbst nach, was der Kompi zieht, deine Sols dagegen liefern koennen. Ob ne Anlage nachruestbar ist, haengt davon ab, dass Du ohne Probleme identische Module spaeter noch bekommst, oder ob gerade der Hersteller geschlossen hat. Abgesehen davon, ob der alte Regler dann sicher ueberholt ist, weil die neue Akkutechnik noch nicht in der Software enthalten ist. Ueberdimensionierte Regler verursachen unnoetige Verluste. Dann kannst Du gleich komplett umruesten! Neue Module, neuer Regler, schon hat man ne neue Anlage erstellt. Moin Stephan, Einiges hat ja schon Andreas erklärt. Von einer 200 Wp (peak=Spitzenleistung), also Sonne im Zenith und gleichzeitig etwa 20 Grad Celsius, denn bei deutlich höherer Temperatur darfst Du nur eine "Stromernte" von ca. max 14 A erwarten. Jegliche Möglichkeit, eine Klimaanlage im konventionellen Sinn zu betreiben, scheidet damit aus. Grundsätzlich zugrundegelegt werden muss zusätzlich für Deinen nächsten Schritt die Speicherkapazität Deiner Aufbaubatterien, wenn es um einen AES-Kühli geht. Hier im Forum gibt es dazu endlose Erfahrungsberichte. Schaue unter "AES". So kann es z.B. bei einer Bewölgung durchaus dazu kommen, dass der Kühli bei einer etwa 100 Ah Batterie zwischen Gas und 12 V hin- und herschaltet. Insofern empfehle ich gerade auch für "Saisoncamper" zur Vermeidung unnötiger und wenig effizienter Umschaltung mindestens gut konditionierte Batterien mit einer Kapazität von 230 Ah (C20). Dann ist man selbst am darauffolgenden "bewölkten Tag" auf der sicheren Seite, ohne eine Tiefentladung der Batterie zu riskieren. Ich empfehle pro leistungsfähiger 100 Ah Batterie für die Saisoncamperzeit 100 Wp Solarpanels oder eben auch entsprechend für sichere 3 Tage 200 Ah Batteriekapazität und 200 Wp Solar. Grüsse Felix52 :) Meine Erfahrung. :ja: OK, es stimmt natürlich, man muss de Kirche im Dorf lassen....
Ernte wäre eher Ah und nicht A, aber du meinst sicherlich den Spitzenstrom. Wobei die 14A Stromspitze ja schon eher dem Laborwert entspricht. In der Realität sind solche Werte nicht möglich, auch nicht wirklich bei kühleren Temperaturen. 14A hast du bei erhöhten Temperaturen gerade mal bei 300 Watt - ergo liegt die Stromspitze eher im einstelligen Bereich :ja: Na dann sehe ich mal welche Kapazität die beiden Bordakkus haben und wähle dann 100W/100AH, sozusagen 1 V/H..... :wink:
Wobei das nur bei serieller Verschaltung wichtig ist. Parallel müssen sie nur halbwegs die gleiche Spannung liefern. Und das ist meist nur eine Frage der Zellenzahl. Der Rest ist Physik.
So schnell ändert sich das meistens auch nicht. Vor allem würde die neue Akkutechnik meist viel mehr kosten als ein neuer Regler (Lixx).
Gibts da Zahlen dazu ? Die Steuerlogik sollte immer etwas das gleiche (und nicht sehr viel) brauchen. Starke Leistungstechnik hat oft geringere Widerstände und damit sogar weniger Verluste (muß sein, damit bei Vollast nicht alles wegschmilzt). Sind also wirklich die Grundverluste bei gleicher Belastung soviel höher ? RK Ich will mal ein bisschen zusammen fassen (alle Angaben beziehen sich auf 100Wp und auf Deutschland): Bei 100Wp ist rechnerisch ein Maximalertrag von 50Ah pro Tag (waagerecht montiertes Modul) 90% davon (also 45 Ah = ich sag mal Hochsommer) sind von Mitte Mai bis Anfang August möglich 75% davon (also 37,5 Ah = Sommerreisezeit) sind von Mitte April bis Ende August möglich Erwirtschaften tut man aber eigentlich nur bis zu ca. 30Ah (an einem sonnigen Tag) einzelne Tage sind vielleicht mal mit bis zu 40Ah drin. Ich denke das die meisten so einen Tagesverbrauch (für das normal übliche im Sommer -> keine Klima, Mikrowelle elekt. Kaffeemaschine ...) von 40Ah haben werden. Es soll jetzt keine Diskussion über -> ich brauch aber nur 20 oder mir reichen grad 100 ... werden. Bei 100Wp ist also eine 100%ige autakie nicht drin. Aber man kann damit sie deutlich schon verlängeren (bei guten Wetter vorausgesetzt) Wenn 240Ah Batteriekapazität vorhanden (maximale Entnahme 50%) kommt man nur mit Batterie 3 Tage aus. In den 3 Tagen hab ich aber bis zu 90Ah erwitschaftet das reicht für weitere 2 Tage ... Somit kommt man vielleicht auf 7-8Tage, da man schon relativ autak im Hochsommer. Bei 200Wp währe man dann wahrscheinlich im Hochsommer voll autak und Sommerreisezeit relativ autak. Wir haben 400Wp auf dem Dach das reicht für uns um zwischen Anfang März und Ende Oktober voll autak zu sein. Für Dezember bis Februar ist der Solarertag praktisch nicht wirklich vorhanden (maximal 4Ah/100Wp). Bei der Planung der Solaranlage würde ich Module nehmen die deutlich Über 20V (besser noch 36V) haben und dazu einen guten MPP-Regler, da hat man bei heißen Modulen noch einen besseren Ertrag (Hohe Temperatur niedrigere Spannung -> das kann bei 18V Modulen bis zu Spannungen führen die unter der Ladespannung der Batterie liegen). Ob du fertige Sets nimmst oder du dir die Einzelteile zusammen suchst ist nicht das entscheidende, eher schon bei wem du kaufst da gibt es Anbieter die sind generell recht teuer (Warum denk ich grad an die Penny-Werbung???) und welche die bieten die Sets recht nah an den Einzelteilkosten an
Da du hier einen Wert für die "meisten" postulierst, eigentlich schon. 1A Licht, 2A TV, 3A Laptop, alles je 5h -> 30Ah, D.h. selbst wenn ich den ganzen Abend zuhause hocke und gleichzeitig TV und Laptop betreibe, bin ich noch drunter !? Und meistens läuft nur eine Unterhaltungskiste. Immer vorausgesetzt man sitzt jeden Abend auch drin vor der Glotze, was ja die meisten vehement bestreiten würden. Das passiert eher bei schlechtem Wetter und da kann man fast nicht genug Solar haben um autark zu bleiben.
Kann man so nicht sagen. Zum einen ist es immer eine Frage des Wetters. Bei Sonnenschein reicht mir eine 100Wp auch mit einer kleineren Batterie (95Ah) bei meinen Verbrauchern ohne Zeitbegrenzung. Aber das ist wie bei allem eine Frage der Parameter: was, wie lange unter welchen Bedingungen ? D.h. 100Wp kann von viel zuwenig bis gut ausreichend sein. Jemand ohne TV, der früh schlafen geht, kommt vermutlich sogar bei schlechtem Wetter damit aus. Mit Kaffeemaschine, E-Bike, Computerspielen den ganzen Tag über, braucht man wohl >1kWp :-) Man muß nicht unbedingt die genauen Daten aller Geräte haben, aber man sollte zumindest grundsätzlich wissen, was man betreiben will, wann, wo und wie man Urlaub machen will und was man gewillt ist auszugeben. Auch eine schöne Rechnung nutzt nichts, wenn die Anlage dann weit über dem Budget liegt. Und gerade auch bei Zusatzbatterien kommt noch die Gewichtsfrage mit ins Spiel. RK |
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