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Hallo zusammen, am 18.09.2016 waren wir mit einem Mietwohnmobil in Italien auf der Schnellstraße von Florenz Richtung Livorno auf der linken Fahrspur unterwegs. Höhe der Stadt Empoli hörten wir ein Geräusch. Kurze Zeit später machte ein Fahrer eines vorausfahrenden Fahrzeuges Handzeichen damit wir rechts anhalten. Da wir nicht wussten was es sich mit dem Geräusch auf sich hatte sind wir in der Parkbucht stehengeblieben. Der sehr gut angezogene und gepflegt aussehende Fahrer des Autos vor uns stieg rasch aus und zeigte uns seinen kaputten Außenspiegel. Dann lief er schnurstracks hinter unsere Wohnmobil-Beifahrertür und zeigte uns Abriebspuren von seinem Spiegel den wir beschädigt hätten. Wir wollten die Polizei informieren. Er machte Stress, er hatte es sehr eilig und schrieb Euro 280,-- auf einen Zettel. Wir schrieben das italienische Kennzeichen EF 883 RT auf, Audi A 1 TDI, weiß und gaben ihm das Geld. Er sagte, was wir fast nicht verstanden haben, er heißt Paolo Caruso, wohnhaft Empoli, Via Uceo 21. Telefon 3206090283. Angaben waren falsch! Er wurde sehr aggressiv und wir verlangten seine Unterschrift, die er auf den Zettel kritzelte. Dann versuchte er das von uns notierte Kennzeichen durchzustreichen. Wir rissen ihm den Zettel weg. Er machte noch mehr Stress und wollte uns keinen Ausweis zeigen. Dann wollten wir sein Auto fotografieren. Er riss den Heckdeckel auf, damit kein Kennzeichen zu sehen ist, sprang in sein Auto und raste davon. Am nächsten Tag sind wir in Follonica zur Polizei. Die wollten uns nicht anhören, wollten auch nicht an ihrem PC das Kennzeichen eingeben und verwiesen uns auf unsere Versicherung. Unser Wohnmobilvermieter sagte uns nach unserem Urlaub, dass wir an einen Betrüger geraten sind. Der Bursche fährt mit kaputten Spiegel herum, hat unser Wohnmobil während der Fahrt aus seinem Autofenster heraus mit einer Stange markiert und so von uns Geld für seinen Außenspiegel ergaunert. Wir haben uns an den Zentralruf der Autoversicherer in Hamburg gewandt. Dort haben wir erfahren wo das Auto des Gauners versichert ist. Die italienische Versicherung gab uns eine Steuer-Nr. und einen Namen mit dem wir aber nichts anfangen können. Wir lassen die Sache jetzt auf sich beruhen. Wir hätten niemals gedacht, dass uns jemand auf so eine Art und Weise Geld abnehmen kann. Aber der Kerl hatte seine Rolle sehr gut eingeübt und uns mit seinem gespielten Stress überrumpelt. Karin und Florian Pech gehabt, soviel Stress könnte er bei mir nicht aufbauen, das ich ihm Geld gebe. Soll er die Polizei rufen und dann sehen wir weiter. Na ja, andere sind da skrupelloser, das war ja zum Glück noch ne harmlose Nummer. Angestochene Reifen oder brennende Lumpen unterm Womo heben den Stresslevel rasch etwas höher. Ich hatte beim Lesen eigentlich erwartet, dass das Womo ausgeräumt wird, während der Typ draussen sein Tänzchen wegen des Spiegels macht. Nochmal Glück gehabt. Geld hätte der von mir aber auch nicht bekommen, höchstens die Karte meiner Versicherung. Verbucht es unter Lehrgeld. bis denn, Uwe Es ist einfach gesagt, dass man kein Geld bezahlt hätte. Aber man will ja nicht unbedingt Ärger provozieren und bei so einem nervösen Italiener, der weder Mundwerk noch Gestik im Griff hat, ist schnell mal was falsches entschieden. Das kann jeden treffen. Blöd, dass es immer mehr solche Typen gibt. Hallo an Alle Im Mai 2014 wurden um Barcelona auf der AP7 mit Halsbrecherischer Art gestoppt überfallen und ausgeraubt. Auf einer 4 Spurigen voll befahrenen Autobahn Mittags ca. 13.30h und keiner macht etwas dagegen. Alle Autos sind vorbei gerast und taten nichts dergleichen, vor allem war unser Leben sehr gefährdet, da sie ersten 2 Spuren nur LKW s und Womos waren und wir fuhren in der 2ten Spur. Man warf uns etwas unters Womo, was einen richtigen Knall gab und dann bremste uns ein Golf mit Spanischen Kennzeichen aus und schrie uns zu dass unsere Räder runter gefallen wären und wir einen Unfall verursacht hätten. Ich wollte nicht stehen bleiben, aber vorne wurde der Golf immer langsamer und überholen konnte ich nicht und fuhr auf den Pannenstreifen und verriegelte die Türen. Er hat dann einen angeblichen Polizeiausweis in Zivil oder so irgend etwas gezeigt und mein Partner wollte sich diesen genau ansehen und machte die Türe auf und ging raus. die Beiden gingen dann nach hinten und die anderen haben dann mich ausgeraubt inklusive kompletter Handtasche mit allem drum und dran und dann sind diese grad abgehauen. Ich wollte denen hinten rein fahren, aber mein Partner hatten den Kopf neben den Reifen und hat alles kontrolliert un so war ich blockiert und wüsste auch nicht ob ich es gemacht hätte wegen dem grossen Schaden !!! Er hat nichts gemerkt von dem ganzem im Fall,die wollten laut Guarda Zivil das ganze Womo haben, aber weil ich angeschnallt blieb, konnten sie mich nicht raus reissen, Sie waren zu viert !! Als wir die Polizei riefen kamen die schon gar nicht und dann fuhren wir weiter bis zur nächsten Polizeistation um Anzeige zu erstatten. Muss man, sonst bekommt man keine Ersatzausweise und auch wegen der Versicherung. Hatte ich eine Wut auf die spanische Polizei, das kann ich Euch sagen, aber genützt hat es ja nichts eigentlich. der Schaden Betrug an die 6000.- Franken, mit Ersatzbrillen, Ersatzschlüsseln vom Auto und Haus und ein wenig Bargeld sowie Photokameras und sämtliche Ausweise. Weil Sie eine komische Waffe in der Hand hatten, hat die Versicherung alles bezahlt, inklusive Bargeld !! Dann gilt es als Raubüberfall!! Wäre das ganze Womo weg gewesen, wäre das ein Schaden so an die 100 000.- Franken und mehr gewesen. Mit E-Bikes neu und Laptop usw. Die Versicherung hat die 6000.- Franken gerne bezahlt als den ganzen Schaden von der Vollkasko und sämtliches dazu. Wir hätten nie gerechnet, das uns so etwas passiert und es kann in jedem Land passieren wie auch schon im Rheintal in der Schweiz, wo man ja gar nicht rechnet damit hat uns die Polizei in der Schweiz gesagt. Wichtig ist, dass wir Gesund geblieben sind und uns nichts passiert ist. Wir sind weiterhin Reisefreudig und lassen uns nicht einschüchtern !!! einen schönen Abend, Schneggenhaus Aua. Ist immer schwierig, richtig zu reagieren in der jeweiligen Situation. Aus den Gemeinsamkeiten der Überfälle kann man aber sicher ein paar Verhaltensregeln destillieren. auch wenn man sich wahrscheinlich nicht immer an jede halten kann: - Türen zu, Knöpfe runter! IMMER während der Fahrt, auch bei Ampelstopps etc. - Wenn möglich nicht anhalten, nur weil einer winkt und schreit. Bei Reifenpannen ändert sich das Fahrverhalten, das merkt man! Bei Zwillingsreifen und Doppelachsen hinten kann man langsam auf dem Standstreifen zum nächsten Parkplatz fahren, wenn hinten nur ein Reifen platt ist. - Wenn man zum Anhalten gezwungen wird, NICHT aussteigen! Scheibe einen Spalt runter, Wertsachen dabei ausser Reichweite, Türen verriegelt lassen und dann diskutieren. Beifahrer macht deutlich sichtbar Fotos und ruft die Polizei an. - Muss man das Fahrzeug verlassen, z. B. weil es hinten kokelt, aussteigen und sofort wieder abschliessen. Niemals die Türen offen lassen und weggehen! - Wenn Waffen im Spiel sind, entweder brav alles aushändigen (risikolosere Variante, Versicherung zahlt) oder - für die bockigen bzw. mutigen unter uns - Weiterfahrt erzwingen ohne Rücksicht auf Hindernisse. Könnte dann aber schwierig werden, den eigenen Schaden zu regulieren. - Lieber die Mautstrecke benutzen. Auf der A7 z. B. dürfte zumindest unterwegs kaum was passieren, auf die AP7 darf jeder Verbrecher umsonst und ungefilmt drauf... Ich weiss, alles sehr schlau und muss man erstmal hinkriegen in dem Moment. WENN man es aber hinbekommt, gibts gefrustete Banditen. Ausser wenn der Punkt Waffeneinsatz zum Tragen kommt. bis denn, Uwe Hallo! Sicherlich alles richtig, ABER:
Hier würde ich noch diskutieren wollen ;-) Die meisten dieser Meldungen kommt halt doch von Autobahnen !! Hallo Uwe, ich glaub es ist genau umgekehrt, die A 7 ist mautfrei, die AP 7 ist mautpflichtig. Liebe Grüsse Mondmann
... und auch nicht immer richtig :? Kommt schon auf den jeweiligen Fall an ... Wir sind in Italia einem Trickbetrüger aufgesessen : beim rückwärts ausparken aus einer Lücke tritt jemand schnell hinters Auto, schlägt mit der flachen Hand auf die Rückwand, legt sich in den Staub --- :eek: :eek: --- hab jemanden umgefahren :!: Gegen DM 200 (damals) wollte er seine Knie-/Hüftschmerzen "vergessen" ... :roll: Nix bezahlt, Anzeige erstattet, Versicherung gemeldet. Versicherung bezahlt - trotz meines Versuchs das zu verhindern - den Schaden plus Kosten plus plus plus - jetzt schon DM 500 WEIL : billiger, als vor Gericht den Fall gewinnen, dann aber auf den Kosten sitzen bleiben. Mein Schadensrabatt war futsch : hätte ich vor Ort bezahlt (oder noch ein bissi gehandelt), wär deutlich günstiger für mich gewesen. Wie gesagt : kommt stark auf den jeweiligen Fall an :!:
DAS ist die richtige Einstellung dazu - find ich :ja:
Nein, dass diskutieren wir hier: --> Link wuerde ne fest montierte Kamera hilfreich sein fuer sowas? zum einen hat man eine Aufzeichnung wie man angehalten wurde, zum anderen koennte es potenzielle Gauner einschuechtern oder abhalten?
:eek: Also sollte man wohl das Signal der Rückfahrkamera aufzeichnen um einen Beweis zu haben. :roll: Was es nicht alles gibt......man wird ja oft genug über die verschiedenen Maschen aufgeklärt, aber es kommen ja auch immer wieder neue, noch dreistere und vorallem aggressivere, dazu. Als nicht Betroffener kann man natürlich leicht reden, aber ob alle dann auch in der Situation richtig und so cool handeln!? Ich bin sicherlich nicht ängstlich, aber ich kann mir nicht vorstellen wie ich in der Situation tatsächlich reagiere.....hoffentlich dann aber angemessen. Jedenfalls danke ich jedem der hier die "Tricks" veröffentlicht um andere aufzuklären und zu warnen, auch wenn man sich dann anhören muss .....hätte, hätte, Fahrradkette. Grüße und weiterhin angstfreies Reisen Thorsten Und es sind nicht nur Italiener,Spanier oder oder. Bisher hatte ich zweimal Kontakt zu Gaunern mit Deutsch als Muttersprache immer im Ausland. Ein Pärchen ist wohl im Großraum Verona/Mantua unterwegs mit einem Wohnmobil auf Ford Transit weiß blaue Streifen und schon lange abgelaufener TÜV.Bei denen war angeblich das Auto kaputt(und der Tüv schon 4 jahre abgelaufen) Und einmal vor etwa 20 Jahren in Spanien mit einen Bettelgeschichte (armer gerade ausgeraubter Landsmann mit der Bitte um Bargeld) Als ich ihm anbot ihn zur Polizei usw zu bringen war er ziemlich schnell weg...
Am besten eine 360 Grad Kamera, dann ist man einigermassen auf der sicheren Seite.... .... Nachteil: ziemlich aufwändig, man braucht 4 Einzelkameras, um das zu realisieren. :? ![]() Oder eine Begleitdrohne ginge natürlich auch! :D :lach: Moderation:Siemüller, Wir haben 50 Euro bezahlt..... Im August 2016 auf der SS47 in Merlo, 12 km vor Bassano del Grappa. Einer hieb mit einem Hartgummi-Stab hinter einem Busch stehend aufs fahrende Womo. Lief dann so in etwa ab wie bei Karin und Florian mit erzeugtem Stress und viel Geschrei und vorbeidonnerten LKWs. Und wenn jemand sagt:" Von mir hätten die nix gekriegt!" Da wäre ich gern mal Mäuslein... ![]()
Und der Artikel mit der "Ablocke" stammt übrigens von Dir siemüller :mrgreen:
Merke: Wer im Glashaus sitzt... :mrgreen:
Schreibt man "das" nicht mit "sz"......oder hab ich da was bei ner Rechtschreibreform verpasst???? Ich schreibe uebrigens von nem "auslaendischen" Rechner, ae, oe usw zu suchen ist mir zu muehsam. Viel Spass beim Korrigieren:-D Moderation:Das Thema ist offensichtlich durch. Hallo zusammen, es gibt Neuigkeiten. Die italienische Versicherung mit Sitz in Udine, Italien hat sich gemeldet und uns mitgeteilt, dass das Kennzeichen EF 883 RT zu einem VW Polo gehört. Die Autobesitzerin ist eine alte Dame die kaum noch fährt. Das Kennzeichen ist bei der italienischen Versicherung aufgefallen und in weitere Schadensfälle verwickelt. Die Polizei ermittelt jetzt. Leider war unser erster Polizeikontakt am 20.09.2016 erfolglos. Dort wollte man uns nicht anhören und auch das italienische Kennzeichen nicht überprüfen. Karin und Florian Und was sind jetzt die Neuigkeiten? Hallo, mir ist gerade auf dem Weg von Pisa nach Florenz auf der Autobahn das gleiche passiert. Es gab ein seltsames Geräusch. Daraufhin überholt mich ein Auto und gibt mir Zeichen, dass ich rechts ranfahren soll. Er zeigt mir seinen kaputten Aussenspiegel. Ich bin total überrascht, kann leider kein Italienisch. Er zeigt auf meinen rechten Aussenspiegel, der leichte Kratzer aufweisst. Er war gepflegt und ich habe in dem Moment an meiner eigenen Zurechnungsfähigkeit gezweifelt, habe dem Typ zunächst 150, dann, am Ende 250 Euro gegeben. Er gab mir die Hand und verschwand. Ich hatte leider keine Lust gehabt, die Polizei zu rufen und durch diese Verzögerung einen Termin zu verpassen. Der Typ war gepflegt und nicht unfreundlich. Erst später sind mir Zweifel gekommen, habe gegoogelt und poste es jetzt. 250 Euro verloren wegen meiner Einfältigkeit. LG Lehrgeld.... Bin mir nicht sicher, wie ich in der Situation handeln würde, aber wenn ich Beschiss wittere, bekomme ich immer ziemlich Adrenalin.... womöglich müsste dann der Italiener die Polizei holen :D Am klügsten wäre es wohl, einfach (?) per Handy die Polizei anzurufen, offensichtlich das Kennzeichen zu notieren und ansonsten die Ohren auf Durchzug zu stellen... so vom Sofa aus analysiert. Dann wird der Betrüger irgendwann das Weite suchen, bevor die kommen. bis denn, Uwe
Ich hab (damals) die Polizei gerufen und Anzeige erstattet ... Magst Du nachlesen, was passiert ist : --> Link Billiger für mich wäre "bezahlen" gewesen .. :motz: Den Verlust des SFR würde ich in Kauf nehmen, bevor solcher Abschaum mit seiner Nummer direkt vor Ort durchkommt. Wenn keiner mehr direkt zahlt und die immer über die Versicherung gehen müssen, fiegen sie a) eher auf und es wird b) auch zu mühselig, kein schnelles Geld mehr. bis denn, Uwe Hallo, Das Thema gibt es immer noch auf der Strecke. Am 14.07.2018 weiser Fiat Panda auf der Ortaufahrtsstaße SR439 in Ponsacco nach Pontedera. Am 16.07.2018 weiser VW Golf 2.0 auf der Autobahn nähe Ginestra und Lastra a Signa. Habe von einheimischen erfahren das es nicht nur nicht Urlauber versucht wird. Das Thema ist auch der Polizei bekannt. Ich bin auf der Autobahn einfach ohne anzuhalten weitergefahren, das war auf der Autobahn zum Glück gut möglich. Halbe Stunde später auf dem Rückweg hatte der weise VW Golf 2.0 schon sein nächstes Opfer in der Haltebucht Gruß telikojaner Was mich hier wundert, ist dass diese Stories immer von Usern kommen, die neu sind und von denen man dann auch fast nichts mehr hört.Was ist der Grund dafür? na, da passt meine diesj. Erfahrung auf Sardinien ja sehr gut. Dort haben die Kerls mit dickem Filzstift den Spiegelschaden auf den Womos gekennzeichnet: --> Link nach der Abzocke gesucht und hier fündig geworden. Finde dann kann auch hier auch mal darüber berichten. Habe kein Wohnmobil somit kann ich hier nichts weiter beitragen.
Man sollte nicht alles negativ in Frage stellen, nur weil die User neu sind. Wer den Rat nicht braucht oder lesen möchte, muss in doch nicht lesen :)
Es sind auch Alteingesessene mit ihren "Stories" dabei.... Warum sollten wir hier Lügengeschichten erzählen? Weil wir gerade mal nichts zu tun haben :? Begegnungen dieser Art wünsche ich niemandem. Ich denke fleissige Forumuser haben den Vorteil, dass es Mitglieder in diesem Forum gibt, die entsprechende Warnungen einstellen. Somit ist man entsprechend vorbereitet. Betroffene wiederum möchten unbedingt warnen und finden über Suchmaschinen dieses Forum. Daher vielleicht die hohe Anzahl von TE mit geringen Beiträgen. Wirklich neue Betrugsmaschen gibt es nicht, aber die Durchführung ändert sich sicherlich. Es gibt ihn immer noch!!! Wir fuhren am 28.06.2018 auf der gut ausgebauten SR429 von Poggibonsi Richtung Certaldo, als mir im Rückspiegel ein weißer Audi A1 auffiel, der es eilig zu haben schien. Da die Straße sehr übersichtlich war und einen nicht benutzen Randstreifen hatte, fuhr ich leicht rechts mit Blinker rechts. Er überholte zügig, um aber 2 Haltebuchten später anzuhalten. Ich dachte noch, das hat sich aber nicht gelohnt. Während ich an ihm vorbeifuhr, hörte ich hinten ein "Pock"! Wir schauten uns an - was war das? Kurze Zeit später überholte mich der weiße Audi A1 wieder mit gestikulierten Andeutungen, anzuhalten. Wir schauten uns an - vielleicht ne Klappe auf oder so? Wir hielten in der nächsten Parkbucht. Ein gepflegter freundlicher junger Mann stieg aus und deutete auf Italienisch irgend was Wichtiges an. Ich fragte was auf englisch. Er deutete mit 2 Händen eine Berührung an und zeigte auf seinen Rückspiegel. Dessen Glaseinsatz hatte etliche Sprünge. Ich deutete irgendwas mit was hab ich damit zu tun an und er zeigte mir daraufhin Gummispuren an meiner Außensteckdose, die, so muss ich gestehen, neu waren. Tja, soo nah fahre ich ja normalerweise nicht an PKWs vorbei, und während er Beträge nannte, die ich als 300 oder 400 interpretierte, zeigte ich ihm meine Versicherungskarte. Er zeigte auf seine Armbanduhr und sagte Ospitale oder so und fifty fifty, und da ich keine Lust hatte, irgendwas mit Polizei oder so - wir wollten ja schließlich Certaldo besichtigen, gab ich ihm 150 Euro, womit er sich nach einem kurzen Fehlversuch, auf 180 zu erhöhen, zufriedengab und davon fuhr. Na gut, wenn in 3 Wochen Italienurlaub nichts Schlimmeres passiert, ok. Am Nächsten Morgen googelte ich mal nach "Rückspiegel Trick" und fand dann DIESEN Thread. Da musste ich natürlich laut lachen. Ich sagte, bei soo viel Naivität meinerseits und mit so einem freundlichen und überzeugendem Auftreten seinerseits hat er sich die 150 Euro wirklich redlich verdiehnt! Nein, ich habe mir nicht sein Kennzeichen aufgeschrieben, nein, ich habe nicht überprüft, ob sein Rückspiegel die gleiche Höhe hatte wie meine Außensteckdose, und ja, eigentlich fuhr ich nicht nah genug an ihm vorbei - irgendwas setzte aus - hätte ja sein können, dass plötzlich noch ein paar andere Autos halten - oder so... Hinter dem Fahrer saß eine Frau im Wagen, die wird es wohl mit einem Gummihammer oder ähnlichem gemacht haben - im richtigen Moment mit langem Arm. Wir haben aber nichts gesehen im Rückspiegel bei dem "Pock". Also: Es gibt ihn immer noch und er treibt immer noch sein Unwesen! Hm, offensichtlich. Ich warte ja mal drauf, dass die einen Ausländer als Opfer aussuchen, der perfekt italienisch spricht und ihnen dann verbal das Fell über die Ohren zieht :D bis denn, Uwe Wenn ich das hier so lese, stelle ich mir insgeheim die Frage: "Wie würde ich wohl selbst reagieren?" Eigentlich lasse ich mich nicht so schnell übers Ohr hauen.....tja, eigentlich! Sicherlich haben die "Gauner" den Überraschungseffekt auf ihrer Seite....kann man auf sowas tatsächlich souverän reagieren und vielleicht einfach androhen die Polizei zu rufen oder oder oder.....echt schwierig. Ich finde es aber super das Betroffene hier berichten und man vielleicht tatsächlich etwas vorbereitet sein kann, sollte es einen selbst mal erwischen. Danke für den Erfahrungsbericht. Da hilft nur die Polizei rufen bzw. damit zu drohen. Ansonsten sehe ich es wie meine Vorschreiber: Ob man tatsächlich in dieser Situation die Nerven behällt ist sehr fraglich, versuchen die Betrüger doch alles einem aus den inneren Ruhe zu bringen :wink:
super einstellung! respekt dass min sich von sowas nicht den schönen urlaub vermiesen lässt !
hehe - eine gute freundin hat in ihrer studienzeiot in neapel als köchin gearbeitet - sie kann offenbar auf derbstem neapolitanisch schimpfen - haben wir mal in ITA an einer tankstelle erlebt als ein italiener meinte sich vordrängen zu müssen - sein gesicht war filmreif :) ICH kann zwar kein Italienisch, aber mein Baseballschläger ..... fließend ..... :D
wahrscheinlich meinst du das nicht ernst. Falls doch: Körperverletzung NUR aus dem Grund Vermögen/Eigentum zu schützen geht nie gut aus vor Gericht (Körper höherrangig). Außer in den USA, aber dort gelten ja auch die Menschenrechte generell nicht so ganz komplett... nix für ungut ;D
Blöd wenn der "Gegner" schneller oder gar effektiver bewaffnet ist. Halte die "gewaltige" Reaktion definitiv unangebracht und unangemessen. Aber jeder wird und kann da ja individuell reagieren. Grüße Ich hatte ja auch nirgends geschrieben, dass ich dem netten Zeitgenossen gleich den Schädel einschlagen werde ..... manchmal reicht das "Zeigen" des Equipments ..... aber wie man im Endeffekt reagiert im Fall des Falles kann eh keiner sagen, der erste Tip ist Handy zücken und (zumindest so tun als ob) "laut und deutlich" die Carabinieri rufen, aber auch darauf vergessen viele. Alleine schon das Aussteigen ist grenzwertig, die meisten vergessen dabei, die Türe abzuschließen ..... Einladung zum unerwünschten Besuch möglicher Komplizen ..... Am besten ist, hoffentlich nie in solche Situationen zu kommen. Allerdings möchte ich wenn schon denn schon nicht ganz "nackig" dastehen ......
ich hatte zunächst auch an einen scherzhaften beitrag gedacht, v.a. wegen des smileys. wenn du das jetzt bestätigts möchte ich doch ein paar punkte zu beneken geben # bist du dir sicher dass du den schläger auch verwendest wenn der gegner nicht eingeschüchtert, sondern eher "motiviert" wird # bist du so geübt im umgang mit dem teil um damit in einen kampf zu ziehen? # drohungen zu deren umsetzung nicht bereit oder in der lage ist können die sitution eskalieren und dann nach hinten losgehen. # wegen paar hundert euro würde ich nichtmal einen schubser riskieren, geschweige denn eine prügelei mit baseballschlägern und ähnlichem # wenns blöd ausgeht siehts du dann sogar vor gericht den kürzeren Moderation:Das Thema "Germanische Hausordnung" klärt bitte per KN. Ich werde jetzt jeden Beitrag hierzu löschen - pipo Hallo, ich möchte auch etwas zu bedenken geben. Da ja hier anscheinend immer alle Betroffenen fröhlich zahlen wird der Kollege sein Geschäftsmodell die nächsten Jahre (leider) erfolgreich weiter führen. Ich hoffe dass niemand mit gesundheitlichen Problemen in diese Situation kommt. Aber naja, unser Geld wird immer gerne genommen, egal wo auf der Welt... Nur meine Meinung Viele Grüße Volker |
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