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Hallo zusammen, nachdem ich viel gelesen habe, nun meine Frage an die Experten. Vorab, es geht für mich nicht um die Grundsatzfrage von wie campt man richtig, sondern würde gerne klare Wünsche erfüllen. Die da lauten Geschirrspüler, Kaffeeautomat und evtl. Dachklima. Habe gerade nen Pilote Galaxy G740C gekauft, nun folgende Eckdaten: Aufbaubatterie tauschen. 105ah raus 280ah rein Amazon Link Ladegerät CTEC MX10 parallel zum EBL271 betreiben 300Wp Solar aufs Dach 3000W Sinus Wechselrichter Amazon Link um damit... Geschirrspüler Bomann TSG 709 --> Linküler-Programmsteuerung/dp/B01N10Q84V/ref=sr_1_cc_2?s=aps&ie=UTF8&qid=1490179907&sr=1-2-catcorr&keywords=Bomann+709 ...der braucht ungefähr 0.7 KWh, Programdauer 2-3 Std pro Tag und ab und zu ne Senseo oder Tassimo mehrmals am Tag autark für 1-3 Tage zu betreiben. Dachklima ist noch außen vor in dem Aufbau, evtl dann ne zweite 280ah Batterie dazu. Was sagt Ihr??? Brauchbar??? Würde mich über Feedback echt freuen. Gruß dombolino Dachklima kannst du vergessen. Von den 280Ah solltest du max. 140Ah verbrauchen. Kaffemaschine geht sicher. Spühlmasch. eventuell. èber WR verbraucht die sicher 1Kw. Das wird eng, ausser du hast genügend Solar und wäschst möglich am Tag. Besser währen da Lifepo4 Batterien. Hallo, welche Systemspannung möchtest du einsetzen?? Ich würde auf 24V gehen, da sind die Ströme geringer, man benötigt nicht so dicke Kabel und oftmals ist es ein wenig preiswerter, wobei das nebensächlich ist. Bei 24V könnte man greenakku 24V/2,4kWh LiFePo Akkus nutzen, die kosten ~1430€/Stck, sind zu 80% nutzbare Kapazität, wiegen 27kg und lassen sich auch koppeln um die Kapazität zu erhöhen. Laut Anbieter können die stehend oder liegend verbaut werden, die Abmessungen sind laut Angabe 442 x 385 x 132 mm und damit wohl kleiner als die meisten Bleiakkus in dieser Kapazität. Die Akkus sind wohl identisch zu den im Netz angebotenen pylontech 48V, nur anders verschaltet, daher andere Spannung, aber identische Kapazität mit 2,4kWh. grüße
Er hat aber sicher ein 12v BORDNETZ. Auch hier im Forum werden Lifepo4 angeboten. Einfach suche benutzen.
Daher frage ich, ich kenne nicht wirklich viele WoMos und weis daher nicht ob diese eine 12V oder 24V LiMa haben. Nur ist der von mir genannte Akku mit knapp 2kWh Kapazität vergleichsweise preiswert zu den ganzen 12V Li-Akkus....zudem in einem akzeptablen Gehäuse untergebracht, nahezu beliebig erweiterbar usw. Da ja relativ hohe Lasten bedient werden sollen (Spülmaschine, Senseo usw.) wäre es vorteilhaft die höhere Systemspannung zu nutzen....man könnte ja die 12V Verbraucher per DC-DC Wandler mit 12V versorgen.... Wie gesagt, nur eine Idee.... grüße
Meiner Meinung nach viel zuviel Aufwand und das wenige eingesparte würdest du so wieder verlieren. Für höhe Ströme sind Lifepo4 das beste was man haben kann. Aber es kostet halt was. Dafür halten sie fast ewig. Eine Bleibatterie hält nicht sehr lange wenn sie dauernd mit höhen Strömen belasstet wird. Schön langsam! Ganz einfach: P (W)= U(V) x I(A) P= Leistung in Watt U= Spannung in Volt I= Strom in Ampere somit ist I = P/U (A) bei einer 1000 Watt Kaffeemaschine in Zahlen 1000Watt geteilt durch 12 Volt= 83 A . Die Anschlusskabel werden dabei schön warm. Bei 3000 Watt für den Wechselrichter 3000Watt geteilt durch 12 Volt = 250A und das hält kein Kabel und keine Sicherung aus. Eine 280 Ah Batterie muss auch mal aufgeladen werden. Die E-Box ist mit einem Ladestrom von 20 A würde nicht gehen. Eine 300 Watt Solaranlage braucht auch gute Sonne. Mein Vorschlag, keine Änderungen vornehmen. Gruß Camper
Wenn die Anschlusskabel ordentlich dimensioniert sind dann wird da gar nix warm. Meine Senseo zieht ca. 125A in der Aufheizphase und meine 42mm²-Kabel werden kein bisschen warm! Hallo dombolino, mit der 280 AH Batterie wirst Du nicht glücklich werden. Es fehlen schlicht ca. 25 kg Blei. D.h. die Bleiplatten sind extrem dünn. Daraus folgt, dass die Batterie nicht sehr Zyklen-fest sein kann. Dazu kommt, dass man bei der Batterie-Technologie, die dort verbaut ist, vielleicht lieber nur 30-40% entnehmen sollte. Dazu noch 3000W Wechselrichter dran, mh, da kannst Du die Batterie auch in 4 Wochen platt machen. (Das habe ich auch schon geschafft :-( , bevor ich mich schlau gemacht habe) Nimm mindestens eine 200 Ah Lithium Batterie. Gruß SaharaJoe PS: kurze und dicke Kabel nicht vergessen Also Kabel und Sicherungen gibt es auch noch für 6000 W Wechselrichter, das ist sicher kein Problem! Du solltest aber tatsächlich nur bei schönem Wetter waschen, dann kannst du sogar noch ein oder zwei Kaffee dazu trinken! Und wie du sselbst schreibst, für die Klima zweiter Akku.
Dann kannst du noch ca. 20% Verluste dazurechnen. Und wenn man die Kabel Dick und möglichst kurz hält, wird da gar nichts warm. Ich Koche je mit eigenem Strom und da fliessen auch mal 300A über ne halbe Stunde. Siehe in meiner Homepage. Nochmals wil man so hohen Strömen ziehen wird Lifepo4 auf die dauer am günstigsten sein. Hallo zusammen, vielen Dank für Eure Ratschläge und Tips. Ich bin ja eher der Typ "Lernen tut man nur Fehler" :-) Von daher versuche ich es erst einmal mit NassBatterien und wenn das dann nicht klappt sehe ich es dann auch evtl. ein für tausende Euronen so ein LitiumIonen Kraftwerk zu kaufen. Ich werde mit Bildern vom Einbau und Erfahrungen im Betrieb berichten. Liebe Grüsse dombolino ...Achso und Danke für den Tip mit den zu dünnen Bleiplatten. Dann wirds doch Amazon Link Gruß dombolino Hallo dombolino, Deine neu verlinkte Batterie wiegt auch nur 59 kg, da fehlen bei der Ah-Leistungsklasse immer noch 20 Kg Blei. Als Vergleich mal die "nur" 260 Ah Varta LAD 260 -> 77 kg. Oder "noName" BIG Solar DC GEL 12 V / 250 Ah -> 70 kg (Wobei ich Gel nicht Hochstrom-Anwendern empfehlen würde -> Lithium). (Tip: Wenn Du bei BIG schaust, kannst Du "Deine" kg-Ah-Klasse ca. 50 EUR günstiger bekommen) Es gibt aber auch andere Marken-Batterien die bei der Ah-Leistungsklasse so zwischen 70-80 kg liegen, nur die kosten alle so ungefähr das doppelte. Wie auch immer Du Dich entscheidest: Viel Spaß, und teile Deine Erfahrung (positive wie negative). Gruß SaharaJoe Hallo, da wir ja bei 12V Systemspannung sind... Ich habe gerade in einem anderen Forum was gelesen. --> Link eine 110Ah Lithiumbatterie die wie ein normaler Bleiakku aufgebaut ist, wiegt etwa 16kg versandfertig und soll ein BMS integriert haben....Davon 2 Stück statt der 70kg Blei, dann kann man um die 2,2kWh Leistung nutzen.... haben nur den nachteil das diese etwa 1270€ je Stück kosten.... sollte man evtl. mal überlegen ob es eine Alternative ist, was eine komplette Lösung von einem der im Forum aktiven Händler kostet weiss ich allerdings nicht. grüße Kommt drauf an, was Du wie lange damit betreiben willst. Aber zu den Randbedingungen: wenn Du wirklich 3kW aus der Batterie ziehen willst, dann fließen Ströme von 3000W / 12V = 250A AGM Batterien kann man mit 1c entladen (280A) , stresst die Batterie natürlich enorm und verringert die Lebenserwartung. Die 3000W kannst Du in etwa für 30 Minuten ziehen, bis die Batterie leer ist (50% Entladung) und der Tiefentladeschutz des Wechselrichters anspricht. Hi, warum nicht gleich 2 Stück hiervon : --> Link 300 AH davon ca. 250 AH Nutzbar bei ca. 1500 Zyklen. Das ganze für 900€ Gruß Flo Zitat aus dem Link von Flo16V: "Über 8000 Zyklen (6530 bei 20% DOD, 3670 bei 40% DOD, 2450 bei 60% DOD)"... wo nimmt der die 8000 her, hat er da versehentlich addiert? Lithium ist die einzige sinnvolle Lösung und auf Dauer mit Sicherheit die kostengünstigste. LG Peter
Na ja, das ist eine Frage der Sichtweise: Kostengünstig nur, wenn man das Womo 20 Jahre fährt und bei den Bleibatterien konsequent und dauerhaft falsch lädt und vor allem falsch entlädt! Wenn einer sagt, ich will kein Gas ich koche mit Strom, dann stimme ich der Aussage zu. Wenn einer 2x im Jahr auf dem CP Urlaub macht ist die Lithium rausgeworfenes Geld. Vielleicht wäre eine situativ bezogene Betrachtung besser? Warum kann man das Thema nicht sachlich sehen oder einfach dazu schreiben: Ich will Lithium, koste was es wolle. Fragend, Andreas Hi, Wenn es nicht aufs Geld ankommt würde ich auch LiFeYpo einbauen.
... eben, daher mal den Eingangspost lesen. Er schreibt nichts von CP, sondern von bis zu 3 Tagen autark und möchte dabei einen Geschirrspüler, eine Kaffeepadmaschine und eventuell noch eine Klima betreiben. Der Wechselrichter soll 3000 W haben. Auf einem CP braucht er weder Wechselrichter noch größere Batterien. Eine Alternative hätte ich ja noch :D : ![]() LG Peter mit einer LiFeYPo4 Batterie muss man das Fahrzeug nicht 20 jahre lang fahren....die baue ich aus und die kommt in´s nächste rein...oder ich finde dafür eine andere Verwendung zb als Stromspeicher für die hauseigene Solaranlage. Hallo alle zusammen also es wurde ein 2500W WR, heißt nicht ich will das dauerhaft ziehen, sondern ich möchte Reserven. Wenn die Spülmaschine läuft sollte zumindest die runtergeregelte Senseo noch nen Kaffee hinbekommen. Wir stehen dann auf Katzenausstellungen evtl. auch mal 2-3 Tage autark. Urlaub dann mit allem, CP SP und evtl auch mal 2-3 Tage autark. Es werden jetzt zusammen ~ 400Ah Blei-Akkus mit 320Watt Solar auf Dach. Werde sowohl vom Einbau als auch vom Betrieb berichten.
Der Beitrag bezog sich - wieder mal - auf die Bleikristall-Batterien und nicht auf LiFeYPO4. Wobei bei 900€ Invest würde ich lieber die LiFeYPO4 nehmen, die können höhere Ströme ab. Die Bleikristallbatterien sind eher was für USV Anlagen mit großen Batteriekapazitäten und geringen Entladeströmen, dann halten die auch sehr lange wartungsfrei. Sie liegen leistungsmäßig irgendwo zwischen Gel und AGM. Der Vorteil ist, dass sie das Problem vom austrocknen nicht haben - deshalb auch die hohe Lebensdauer bei ständiger Erhaltungsladung. anscheinend muss der Themen-Schreiber bei seinem Wohnmobil nicht so auf das Gewicht aufpassen, denn für das alles was er so betreiben möchte, braucht es schon ne Menge Blei Accu,s an Bord :razz:
ich glaube die Idee von Peter ist gar nicht so schlecht, wenn man die Nutzlast des Fzg so anschaut. Pilote G740C Zuladung 1175kg Das ist nicht das Problem
Dann stimmt ja meine Antwort, muss man nur Kochen durch Waschen ersetzen. Aber ich habe halt mit Zitatfunktion nicht dem TE geantwortet sondern dir. Und in dem Post auf den ich geantwortet habe ging nicht hervor, dass du auf den Eingangsbeitrag geantwortet hast. Sorry, aber die "Zitatfunktion" ist echt nützlich um solche Irrtümer auszuschließen Freundliche Grüße, Andreas
Ist ja gut, ist ja gut. Ich korrigiere mich in "muss man mit der Batterie 20 Jahre lang Womo fahren oder sie andersweit nutzen. Für Haussolar nutzen sie übrigens wenig, die arbeiten meist mit höheren Speicherspannungen, die wollen nicht so dicke Kabel verlegen. Gruß Andreas Jeder halt wie er will. Wer jedoch einmal die Vorteile von Lifepo4 erfahren durfte, will nie mehr was anderes. Ok. wenn man das Wohnmobil nur 4 Wochen im Jahr braucht oder nur neben einer Stromsäule steht, ist Blei sicher Sinvoller wegen den Anschaffungskosten. Doch brauche ich dann wirklich alle starken Stromgeräte wie Klimaanlage, Waschmaschine usw.. Auch das hatte seinen Preis. Ich koche mit Strom und bin meist Autark, siehe meine HP.
Und dafür ist Lithium eine tolle und speicherschonende Lösung! Gruß Andreas Ich hatte im Mobil 190 AH Blei verbaut mit 400Wp Solar auf dem Dach. Als Wechselrichter ist ein 1200 Watt Gerät verbaut, um damit eine Senseo Maschine zu betreiben. Das kannste so total vergessen, das wird nichts!! Bei 100% vollem Akku war es möglich ca. 4 Tassen zu machen, danach hat der Wechselrichter nur noch gepiept weil die Spannung zusammen brach. Jetzt haben wir 160Ah Lithium verbaut und was soll ich sagen perfekt!! alles ist gut Ich kann dir von der Blei Lösung nur abraten. Hallo, Eine Senseo 1450W lässt sich am wechselrichter mit 1200W betreiben ohne das dieser in überlast geht?? In einem WW Forum habe ich gelesen das dort jemand mit 3 yellotop akkus und Solar absolut keine Probleme mit dem längeren Betrieb solcher Verbraucher hat. Könnte es sein das deine akkus müde gewesen sind?? Eine Senseo benötigt ohne Verluste etwa 45Wh für eine Tasse, wenn man eine doppelte kocht etwa 60Wh. Da sollte es keine Probleme mit dem zubereiten von 4 Tassen geben, es sei denn die 190Ah Blei waren bei C100 und nicht bei C20/C5. Unsere angebliche 95Ah Blei hatte bei C5 auch nur noch etwa 60Ah Kapazität und wäre dann mit dem großen Verbraucher auch völlig überfordert. Grüße 1200W WR und 1450W Last könnte eng werden, ich würde den WR eine Nummer größer wählen. Zu dem oben geschriebenen: Auch ich hab 190Ah AGM und 400 Wp Solar am Dach, dazu einen 1500W-WR und eine Senseo. Diese Konfiguration läuft seit einem knappen Jahr ohne Probleme. Dass Blei nicht die ideale Lösung ist versteht sich von selbst, aber von "geht auf keinen Fall" kann - zumindest bei mir - nicht die Rede sein. Wenn die AGM's mal das Zeitliche segnen werde ich auf Lithium umrüsten, aber vorher sehe ich keinen Sinn, zumal die "Gelben" ja auch nicht grad billig sind.
Die Optima-Yellowtop Batterien sind eine andere Bauweise und haben einen anderen C-Wert. Sie sind in ihrem Entladeverhalten nicht unbedingt mit normalen Plattenbatterien vergleichbar. Auch preislich nicht!! Mit einer LiFeYPO4 Batterie hast du auch keine Probleme. Gruß Andreas Sehe das so wie Adi. Hab in meinem Womo eh ne neue Blei Aufbaubatterie gehabt und jetzt halt eben für nur 300€ ne zweite dazu geholt. Wenn die beiden dann durch sind nach 1-5 Jahren :-) wird auf LifePo umgerüstet. Werde berichten wenn alles eingebaut ist. So, nachdem das hier zu einem Pro-LiPo und Contra-Blei Threat mutiert ist, hab ich einen neuen Tröt aufgemacht um von meinem Umbau zu berichten. --> Link Trotzdem Danke an alle für die rege Beteiligung und die vielen Gedanken und Tips, und vor allem Danke für Eure Zeit. |
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