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Deutschland Maut für Wohnmobile 1, 2, 3


janoschpaul am 26 Mär 2017 08:45:22

Habt Ihr schon mal bei Krone.at reingeschaut ? (Qualitätsblättchen) :D Sehr witzig was die Österreicher dort so für Kommentare zu unseren Mautthemen schreiben.
Der Tenor ist - Recht haben die Deutschen. Die bekommen Ersatz für die Maut und es wird sich gewundert, dass wir die nicht schon längst haben. 8)

Ich wäre auch sehr für ein europäisches Mautsystem, aber bei der Situation im Moment in Europa ist das nicht zu erwarten. Die werden sich ja schon bei den wirklich wichtigen Themen nicht einig.
Die Wahlentscheidung von der Maut abhängig zu machen? Da gibt es wahrlich wichtigere Themen.

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CCHT am 27 Mär 2017 14:52:55

Hallo zusammen,

von mir nur der Hinweis auf die m.E. interessante Berichterstattung der Berliner Zeitung zur Thematik:

1. --> Link
2. --> Link

Es profitieren halt immer die gleichen "armen" Schweine!
Und wie gesagt, gewählt wird - spätestens - im Herbst.
Ich wünsche euch allen ein gutes und langes Gedächtnis :wink:.

Gruß
Christoph

cbra am 27 Mär 2017 15:32:10

rolf51 hat geschrieben:....
Hallo,
sorry, selbst ich finde die Maut Vorgehensweise auch Schwachsinnig.
Nur deshalb meine Stimme vergeben? Ich glaube wir haben andere Probleme die zu lösen sind und da ist die Maut weit hinten!


ich darf mal wieder nicht bewerten, sonst hätte ich dir jetzt ein positiv gegeben

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fotoLux am 27 Mär 2017 16:50:52

oppi hat geschrieben:Da wohl jedes Wohnmobil mehr als 1800 kg schwer ist, dürfte jedes Wohnmobil 130,00 Euro an Maut Kosten.
Wenn dieser Betrag tatsächlich auf die Kfz-Steuer voll angerechnet wird, finde ich die Maut völlig okay.

Schön für Dich! Aber was ist, mit uns ausländischen Wohnmobilisten?

andwein am 27 Mär 2017 17:02:05

fotoLux hat geschrieben:...Schön für Dich! Aber was ist, mit uns ausländischen Wohnmobilisten?

Zuerst: ich bin absolut gegen die deutsche Maut, ich bin aber auch gegen die Maut in F, NL, CH, A und I. Ich bin für freies Reisen in Europa.
Aber als Vorschlag zu dem obigen Beitrag:
Ihr meldet euer Womo in Deutschland an, zahlt Maut, Versicherung und Steuer und lasst euch dann die 130€ auf die Kfz-Steuer anrechnen. Übrigens, die Steuer, die ermässigt werden soll beträgt für einen Diesel mit ca. 3,5t so ab 380 €uro und höher???
Wie hoch ist den die Kfz-Steuer in A/CH/F/NL und I ?????????
Ich appelliere an alle, rechnet die Kfz Kosten Versicherung/Steuer/eigene Landesmaut mal zusammen und vergleicht sie mit der deutschen Maut!!!!! Fundierte Reklamationen sind immer besser als Vermutungen!!!!!
Und bitte, postet eure Ergebnisse hier, genauso wie die Reklamationen.
Nur eine Anregung, Gruß Andreas

cbra am 27 Mär 2017 17:29:29

andwein hat geschrieben:.....
Wie hoch ist den die Kfz-Steuer in A/CH/F/NL und I ?????????
....


Ich habs jetzt nicht recherchiert, werde ich auch nicht.

ich wohna eber im Grenzbereich GER / AUT und hatte meine PKW's mal in GER mal in AUT angemeldet. - GER war immer billiger.

wir haben hier viele die sich leidenschaftlich damit auseinandersetzen - die sagen alle GER ist billiger.

die vergleichbarkeit ist schwierig, weil bei uns wird das mit der versicherung kassiert ( und ich habe null ahnung wieviel das ist), es gibt nova und überall was anderes.

Ich habe kein grosses problem mit einer strassenmaut, es sollte halt halbwegs vergleichbar sein.

das dumme an der deutschen maut ist jetzt ja die offensichtliche bevorzugung der eigenen bürger, und das widerspricht halt dem europagedanken. hier wurde sogar der einheimischenrabatt auf der festung oder bei den skipässen gestrichen, weil touristen dagegen geklagt haben. finde ich auch nicht so toll, weil ja allgemeine gelder auch zur erhaltung / schaffung eingesetzt werden.
und bei einer festungskarte gleichbehanlung haben wollen und bei der maut nicht sieht halt doof aus.

die sinnvollste art der besteuerung sehe ich nach wie vor in einer anhebung der treibstoffsteuer, wer viel verbraucht zahlt viel, und zwar dort wo er rumstinkt - also halbwegs.

und danke an den negativ bewerter - ich werds nie verstehen warum andere meinungen nicht akzeptoert werden - politikerbashing und egoismus bringen keinen weiter

Gast am 27 Mär 2017 19:00:56

Meiner Meinung nach werden deutsche Autofahrer nicht bevorzugt. Deutsche Autobahnen werden durch die Kfz-Steuer finanziert. Wir haben sie also schon bezahlt und zahlen jedes Jahr für den Erhalt. Autobahnen in Österreich, Italien... sind privat und finanzieren sich durch die Maut.

CCHT am 27 Mär 2017 19:42:42

Besten Dank - wem auch immer - für die freundliche Negativ-Bewertung.
In bester Blockwartmanier, Respekt. Hoffentlich ist derjenige im echten Leben nicht auch so empfindlich, das wäre doch schade.

Trotzdem schönen Abend noch.

P.S. Kleiner Erklärungsversuch: Ich habe lediglich auf die möglichen und wohl auch wahrscheinlichen Mauterhöhungen mittels eines Links verwiesen. Also, voll im Thema. Wo ich polemisch gewesen sein soll, ist mir leider schleierhaft. Zwischen Polemik und Sarkasmus besteht im Übrigen ein Unterschied ;D

CCHT am 27 Mär 2017 21:00:32

Sorry, dass ich meine Reaktion hier reingestellt habe. Lese gerade, dass das so nicht soll.
Hab' daher mal 'ne Abstimmung gestartet.

Guten noch,
Christoph

And now back to the roots :!:

geralds am 27 Mär 2017 22:19:35

Hallo,

mir gefällt die Maut auch nicht. Ich bin sicher, auch die deutschen Autofahrer werden auf Dauer zur Kasse gebeten. Durch die Berücksichtigung der Emissionsklassen werden gerade die Autofahrer, die sich nicht regelmäßig ein neues Auto leisten können, höher zur Kasse gebeten. Völlig unsozial, die Abgase werden dadurch nicht weniger. Wenn es um die Reduktion von Schadstoffen geht, hätte man rechtzeitig gegen die Autokonzerne vorgehen können. Hinweise das da "geschummelt" wurde gab es schon lange.

Aber wenn ich in Österreich unterwegs bin, wird es ganz schön teuer. Ich fahre mit Womo 4,5t schon mal an den Ossiacher See zu Freunden.
Hin und zurück für eine Fahrt ca. 110,-€ (Hilft mir auch nicht, dass Einheimische das auch zahlen. Ich finde es zu viel für eine Fahrt.)
Ich bin fast sicher, soviel werden die Österreicher in D für eine einzige Fahrt nicht bezahlen.

Gruß

Gast am 27 Mär 2017 22:55:42

Also erstmal: Ich bin kein Befürworter der Deutschland-Maut.

Was mir aber so einfällt wenn ich die Posts und die Zeitungen lese:

a) jedes Land macht seine Steuer und Versicherungsprämien eigenentscheidend.
Ist zwar nicht ganz im Sinne des europäischen Gedankens, ist aber legitim.

b) halb ironisch:
wenn die Deutschen im Ausland Maut zahlen, das tun sie ja seit Jahren so, da regt sich kein
Nicht-Deutscher auf daß er die deutschen Straßen (privat) umsonst befahren darf.
Aber nun regt sich jeder Anreiner auf daß er bezahlen soll.
Die Begründung mit der Gleichbehandlung halte ich für vorgeschoben.
Es soll einfach weiter umsonst sein.

P.S. Ich bin dennoch überzeugter EU´ler und mag meine ausländischen Nachbarn :)

Gruß Micha

kater888 am 27 Mär 2017 23:09:40

1. --> Link
2. --> Link


Hallo Christoph,
vielen Dank für die beiden links

die Maut ist nur Nebensache, Mittel zum Zweck.
In Wahrheit geht es um die Privatisierung der Verkehrsinfrastruktur zum Wohle der Investoren ( Heuschrecken) und zu Lasten der Bürger.
Bekomme ich jetzt auch eine negative Bewertung ?
Grüße aus Pulheim
Volkmar

CCHT am 27 Mär 2017 23:15:05

Hallo Volkmar,
gern geschehen :).
Und für den Rest Deines Posts ein "+" von mir!
Gruß
Christoph

rkopka am 28 Mär 2017 02:21:31

andwein hat geschrieben:...beträgt für einen Diesel mit ca. 3,5t so ab 380 €uro und höher???
Wie hoch ist den die Kfz-Steuer in A/CH/F/NL und I ?????????

Aus einem alten Beitrag:
In A zahle ich etwa das Doppelte. Ich hab gerade mal für die Schweiz rechnen lassen (da verstehe ich die Sprache) und da kommt noch mehr raus. Ich (A) zahle fürs 130PS Womo €538, der Schweizer(Zürich) €1045. In D €240 ! Da sag noch mal, ihr zahlt viel.

Auch die Steuern beim Kauf (A: NOVA) sind in vielen Ländern ziemlich massiv, anders als in D wo es AFAIK nicht spezielles gibt. Zusammen mit recht niedrigen Strafen ist D praktisch ein Paradies für Autofahrer in Mitteleuropa.

Micha1958 hat geschrieben: Aber nun regt sich jeder Anreiner auf daß er bezahlen soll.
Die Begründung mit der Gleichbehandlung halte ich für vorgeschoben.
Es soll einfach weiter umsonst sein.

Wie auch schon mehrfach geschrieben ist nicht die Maut der Knackpunkt, sondern daß die Inländer defacto davon ausgenommen werden. Die Politiker wollten ja unbedingt im Inland Punkte sammeln. Hätten sie das zeitlich getrennt gemacht mit einer Umweltsteuerreform und danach oder davor die Maut für alle, hätte es wohl kaum so einen Protest gegeben. Aber jede Bevorzugung von Inländern anderer Länder bekämpfen und dann das !?

RK

WoMo81 am 28 Mär 2017 09:25:36

Guten Morgen!

Also werden noch meinen zig Hundert € Steuern die 130,- abgezogen und ich bekomme so eine kleine Plakette dann mit der Post geschickt oder wie?

Gruß, René

andwein am 28 Mär 2017 14:09:38

kater888 hat geschrieben:...die Maut ist nur Nebensache, Mittel zum Zweck. In Wahrheit geht es um die Privatisierung der Verkehrsinfrastruktur zum Wohle der Investoren ( Heuschrecken) und zu Lasten der Bürger. Grüße aus Pulheim. Volkmar

Und um ein paar Bewegungsprofildaten die im Nachgang dann vom Innenminister als "vorbeugender Schutz vor Terroristen" abgegriffen werden. Für einen Abgleich der Finanzdaten (Steuererstattung) gibt es bereits die Freigabe für die Behörden untereinander.
Aber ich weiß, ich bin ein Schwarzseher, Gruß Andreas

WomoTechnikService am 28 Mär 2017 15:56:59

fotoLux hat geschrieben:Schön für Dich! Aber was ist, mit uns ausländischen Wohnmobilisten?


Die zahlen genauso wie wir in jedem anderen Land, eine einfache Durchquerung Österreichs kostet mich über 100 €, der Weg von Süddeutschland nach Marseille in Frankreich ebenfalls...

LG Peter

fotoLux am 28 Mär 2017 16:24:44

WomoTechnikService hat geschrieben:Die zahlen genauso wie wir in jedem anderen Land, eine einfache Durchquerung Österreichs kostet mich über 100 €, der Weg von Süddeutschland nach Marseille in Frankreich ebenfalls...LG Peter

Wie das? Bei mehr als 7'500 Tonnen?

rkopka am 28 Mär 2017 16:43:59

WomoTechnikService hat geschrieben:...kostet mich über 100 €, der Weg von Süddeutschland nach Marseille in Frankreich ebenfalls...
fotoLux hat geschrieben:Wie das? Bei mehr als 7'500 Tonnen?

Schon ein PKW kostet €55, mit class3 wirds €127. Ist aber auch weiter als in A, wo man eben kein schweres, altes Womo haben sollte. Und ja keine 3 Achsen.

RK

WomoTechnikService am 28 Mär 2017 19:24:05

fotoLux hat geschrieben:Wie das? Bei mehr als 7'500 Tonnen?


Ein 1997er Flair mit 3 Achsen, 5t, roter Plakette und über 3m (Frankreich)...

LG Peter

wolfherm am 31 Mär 2017 11:42:14

Das Gesetz ist jetzt durch den Bundesrat: --> Link

mv4 am 31 Mär 2017 11:47:39

eigentlich ist es eine Autobahn Maut für nicht Inländer...und eine allgemeine Straßennutzungsgebühr für Inländer

maxador am 31 Mär 2017 12:16:41

Portugal mußte bereits wegen des Verstoßes der Gleichbehandlung bei der Maut zurückrudern. Zum Anfang gab es für die Portugiesen und Residenten 10 % Rabatt und 10 Freifahrten pro Monat. Das hatte sich dann schnell erledigt nachdem die EU befand, daß die Portugiesen dann besser dran sind als Ausländer, die die Autobahn nutzen. Das wird mit Sicherheit auch in Deutschland passieren. Nur wird die Maut dann nicht zurückgenommen, sondern die Verrechnung mit der KFZ-Steuer. Damit ist dann letztlich das Ziel erreicht, die Maut in vollem Umfang durchgesetzt zu haben.

dieter2 am 31 Mär 2017 12:20:10

Hat sich diese kleine bayrische E.......... durchgesetzt 8)

Gruss Dieter

geralds am 31 Mär 2017 18:21:41

"Mit mir wird es..."
:ironie:
Ich hätte gerne für jede Lüge eines Politikers / einer Politikerin einen Monatslohn desjenigen Politikers / derjenigen Politikerin. Ich glaube ich würde mir nie mehr Gedanken um mein Einkommen machen müssen.

Aber keine Sorge, alle Fahrer von Fahrzeugen ab Emissionsklasse E12 bekommen die Maut voll erstattet!

Gerald

cbra am 31 Mär 2017 18:22:23

dieter2 hat geschrieben:Hat sich diese kleine bayrische E.......... durchgesetzt 8)

Gruss Dieter


schaumamal

--> Link

pienmajer am 31 Mär 2017 19:10:45

Ich wohne in Holland, und fahre regelmässig nach Aachen oder in der Eifel. Habe zwei PKW ,s und 1 wohnmobil. muss ich dann für 3 Fahrzeugen bezahlen ?

WomoTechnikService am 31 Mär 2017 19:54:14

pienmajer hat geschrieben:muss ich dann für 3 Fahrzeugen bezahlen ?


Genau, wie in Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Slowenien.... und fast allen anderen Ländern!

LG Peter

rkopka am 31 Mär 2017 20:15:12

pienmajer hat geschrieben:muss ich dann für 3 Fahrzeugen bezahlen ?
WomoTechnikService hat geschrieben:Genau, wie in Österreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Kroatien, Slowenien.... und fast allen anderen Ländern!

Mal wieder ein Vorteil der Wechselkennzeichen (zumindest in A). Ab nächstes Jahr gehts auch nur über das Kennzeichen und damit brauche ich dann nur noch einmal zahlen. Für die Tunnelkarte immer schon. In D wirds wohl das gleiche sein, solange sie rein am Kennzeichen bleiben.

RK

TravelX am 01 Apr 2017 12:45:12

Moin moin,

die Maut wird kommen - so sicher, wie das Amen in der Kirche! Mal ehrlich: man findet immer kreativere Wege, wie man uns das Geld aus den Taschen ziehen kann. ;D

Ich denke, dass z. B. Österreich mit ihrer Klage vor dem Europäischen Gerichtshof Erfolg haben wird - dort wird dann die Ungleichbehandlung von Ausländern bei der Maut attestiert und dann wird Dobrint verkünden lassen: "tja liebe Deutsche: wir wollten Euch ja davon ausnehmen, aber die böse EU sagt, dass ihr auch zahlen müsst, damit alle gleichgestellt werden, daher wird es die Rückerstattung über die KFZ-Steuer leider nicht geben. Sorry!"

So oder so ähnlich wird das m. E. nach kommen - ob es nun noch ein Jahr oder 3 dauert...

Dass Deutschland nun mal eines der Transitländer ist, ist nicht zu bestreiten, so dass auch von ausländischen Nutzern unserer Straßen meiner Meinung nach eine Teilhabe an der Sanierung des deutschen Straßennetzes verlangt werden kann.

Alle, die ihr KFZ in D angemeldet haben, leisten jährlich diesen Beitrag bereits in Form der KFZ-Steuer, so dass es eine reine Doppelbesteuerung wäre, wenn Personen, die ihr Auto in D angemeldet haben, auch noch zusätzlich die Kosten der Maut zu zahlen hätten...

Naja wie schön wäre es doch, wenn wir ein einheitliches System hätten, dann wäre ein Streitthema weniger zu besprechen ;-)

Und wie es doch immer ist: einmal eingeführte Steuern werden wir NIE wieder los (siehe Soli-Beitrag).

In diesem Sinne: genießen wir die (noch) mautfreie Fahrt auf deutschen Straßen

TravelX am 01 Apr 2017 12:52:44

Nachtrag:

ich bin vor einigen Tagen von einer kleinen Europa-Rundreise heim gekommen. Dabei bin ich von D über CZ nach AT und dann weiter nach HUN, anschließend Über SK zurück nach CZ und dann wieder nach D. Jedes Land hatte seine eigenen Mautregularien - alles soweit ok, aber insgesamt doch schon beinahe absurd vor dem Hintergrund einer EU - von einer Union ist das europaische Sammelsurium an Einzelstaten zumindest im Bereich Maut noch leider sehr weit entfernt ;-)

rkopka am 01 Apr 2017 13:35:09

TravelX hat geschrieben:Alle, die ihr KFZ in D angemeldet haben, leisten jährlich diesen Beitrag bereits in Form der KFZ-Steuer, so dass es eine reine Doppelbesteuerung wäre, wenn Personen, die ihr Auto in D angemeldet haben, auch noch zusätzlich die Kosten der Maut zu zahlen hätten...

So wie in allen anderen Ländern mit Maut ?! Außerdem gilt wohl, daß nur wenig der KfZ oder Spritsteuern in D wirklich in den Straßenbau fließt. Also ein weiterer Grund gegen eine Steuererleichterung :-)

RK

geralds am 01 Apr 2017 18:04:01

rkopka hat geschrieben:So wie in allen anderen Ländern mit Maut ?! Außerdem gilt wohl, daß nur wenig der KfZ oder Spritsteuern in D wirklich in den Straßenbau fließt. Also ein weiterer Grund gegen eine Steuererleichterung :-)

RK


Stimmt so nicht ganz. In einigen Ländern sind die Autobahnen mit Maut privat finanziert worden. Wenn Du in Italien / Frankreich unterwegs bist, wirst Du Autobahnstrecken mit und ohne Maut finden. Die mautfreien Strecken sind über Steuern finanziert, die anderen privat. (So grob)

Und auch die LKW-Maut sollte in D zusätzlich in den Straßenbau fließen. War nur im 1. Jahr, im 2. Jahr nur noch teilweise und ab dem 3. Jahr war nix mehr von den zusätzlichen Geldern zu sehen. Die Bürger wurden voll vera.... :evil:
Wie soll man da den Politikern noch trauen. Ich traue mich zu prognostizieren, es wird nicht lange kostenneutral für uns bleiben.

Gruß Gerald

Beefeater57 am 01 Apr 2017 19:09:23

Da wirst Du wohl keinen finden der dagegen wetten würde.

Bernd

Stephan2703 am 01 Apr 2017 21:17:15

Außerdem bezahlen wir mit jedem Tanken genug um alle Straßen in Ordnung zu halten. Das zahlt jeder, auch ausländische Autofahrer​, sofern sie hier Tanken. Man müsste das Geld nur mal dafür verwenden. Zumindest scheint die Privatisierung der Straßen vom Tisch zu sein.

FWB Group am 02 Apr 2017 10:15:08

Bei deinem letzteren Satz hast du dich leider völlig verirrt! :wink:

Eine Maut ist die Möglichkeit, den Individualverkehr zahlentechnisch permanent zu erfassen.
Bei einer ( psst ) insgeheim geplanten Privatisierung der Infrastruktur ( Dobrindt und Schäuble lassen Grüssen)
ist daher die Einführung einer Maut zwingendes Übel.

Wie sollen sonst die Investoren für private Infrastruktur in der Lage sein, kaufmännische Entscheidungen zu treffen.
Konkret - es wird ihnen an Hand von konkreten Zahlen schmackhaft gemacht, zu investieren.

Und wenn das passiert und es wird passieren, so wahr wie ich hier sitze,
so verabschiedet euch schon mal von der Entlastung für dt. Autofahrer.
Dann bestimmt der Markt den Preis!

Für Banken, Sparkassen, Versicherungen, Hedgefonds und andere Heuschrecken genau
die gesuchte Investitionsmöglichkeit, im Geld zu verdienen. Die Politik ebnet für ihre Lobbyisten den Weg.
In diesen Überlegungen kommen die Interessen eines Bürgers nicht vor, ausser als Zahler!

Berndhaller am 02 Apr 2017 11:51:50

Von den Hubraumsteuern fliesen nur 15 % in den Straßenbau. Es muss einen doch wundern das wir überhaupt noch Straßen und Brücken haben. :D
Seit vielen Jahren fahre ich durch Europa ohne Autobahnen zu benutzen. Es wäre keine Herausforderung dies in der Heimat :) auch zutun.
Bei einer Staatsverschuldung von 28.000€ pro Einwohner (2.300.000.000.000 €) würde selbst eine Privatisierung der Bundesregierung keine Rolle mehr spielen,
den Unterschied würde man nicht spüren.
Ich bin für ein "Mautfreies Europa für Wohnmobile" :lol:

LG vom Bernd

andwein am 03 Apr 2017 11:18:51

FWB Group hat geschrieben:...Eine Maut ist die Möglichkeit, den Individualverkehr zahlentechnisch permanent zu erfassen.
Bei einer ( psst ) insgeheim geplanten Privatisierung der Infrastruktur ( Dobrindt und Schäuble lassen Grüssen)
ist daher die Einführung einer Maut zwingendes Übel.

So ist es und das ist auch das Ziel!!!! Wer dass nicht sieht macht die Augen zu. Allerdings ist das ein politisches Thema das GsD nicht von allen getragen wird.
Gruß Andreas

Hartensteiner am 03 Apr 2017 18:08:26

Verschwörungstheoretiker und Leute die immer das Schlimmste erwarten, gibt und gab es bei jeder Gesetzesänderung oder Einführung .
In fast jedem Land der EU gibt es Maut oder Benutzungsgebühren . Warum nicht bei uns , selbst wenn es nach einiger Zeit etwas zusätzlich Kosten sollte .
Eine Flasche Bier oder Ein paar Zigaretten weniger kann dieses schöne Hobby Wohnmobil doch entbehrlich machen , oder .
Etwas Zuversicht könnte uns wirklich gut tun und wäre angemessen , nachdem was innerhalb der letzten Jahre an Vorteilen für sehr große Personengruppen
eingeführt und erreicht wurde .
Hartensteiner .

mafrige am 03 Apr 2017 18:28:31

FWB Group hat geschrieben:...Eine Maut ist die Möglichkeit, den Individualverkehr zahlentechnisch permanent zu erfassen.
Bei einer ( psst ) insgeheim geplanten Privatisierung der Infrastruktur ( Dobrindt und Schäuble lassen Grüssen)
ist daher die Einführung einer Maut zwingendes Übel.

andwein hat geschrieben:So ist es und das ist auch das Ziel!!!! Wer dass nicht sieht macht die Augen zu. Allerdings ist das ein politisches Thema das GsD nicht von allen getragen wird.
Gruß Andreas


Genauso sehe ich das auch, da habt ihr voll recht.
Und wir brauchen die nächsten Jahre ca. 30 Milliarden/Jahr Mehrkosten im Haushalt. Da hilft nur die Privatisierung inkl. Maut! 8)

FWB Group am 03 Apr 2017 19:45:01

Hartensteiner hat geschrieben:Verschwörungstheoretiker und Leute die immer das Schlimmste erwarten, gibt und gab es bei jeder Gesetzesänderung oder Einführung .
Hartensteiner .


Das hat mit "Verschwörungstheoretiker" und Co nichts zu tun.
Da reicht gesunder Menschenverstand!

Nur viele glaube immer noch an das ausschließlich Gute im Menschen und lassen sich einlullen....
Mein Großvater hatte 2 Sprüche für mich und mein Leben...damit bin ich immer gut gefahren.

1. "Einkauf bringt Segen" und
2. "Bei Geld hört die Freundschaft auf."

geralds am 03 Apr 2017 23:38:18

Hallo,

wieso "Verschwörungstheoretiker"? Schäuble hat den Vorschlag doch schon eingebracht, zunächst noch etwas verhalten als "Möglichkeit".
Also kreist der Gedanke doch schon bei einigen Politikern.

Gruß Gerald

km99 am 04 Apr 2017 09:25:58

Da kreist nicht nur ein Gedanke. Ich vermute, dass schon die ersten, durch die Lobbyisten verfassten Gsetzentwürfe schon in der Schublade liegen. Allerdings muss erst mal die PKW-Maut durch sein, dann erst kann der Ausverkauf des Staatsvermögens beginnen.

Gruß
Klaus

andwein am 04 Apr 2017 11:43:19

Unser Lkw-Maut-System ist technologisch so ziemlich die Beste Lösung zur Erfassung. Recht teuer, aber genau, und mit Erfassung des Kennzeichens. Dieses System wird, mit Anpassungen, auch für die Pkw-Maut benutzt werden. Da jetzt die "Nicht-Kurzzeit-Vignettenkleber" (sprich die, denen die Maut per Lastschrift abgezogen werden wird, also die in D zugelassenen Kfz) von den "Vignetten Klebern" unterschieden werden müssen, wird das Kennzeichen mit der Kfz-Bestandsdatenbank "on-Line" abgeglichen. Alle, die nicht in der Datenbank gefunden werden und die keine Vignette an der Windschutzscheibe haben, sind "Schwarzfahrer" Auch deren Kennzeichen wird erfasst, vermutlich photografiert (Beweissicherung), Halterfeststellung, Bussgeldbescheid!!!!
Lasst euch diesen Ablauf mal durch den Kopf gehen, dann wird die Problematik des Ganzen ein wenig klarer. So ein kleiner "Nebenherabgleich" nach Halter, Kfz oder anderem ist im Augenblick noch nicht geregelt.
Dabei wäre alles so einfach, die in D zugelassenen Kfzs bekommen zusammen mit dem Kfz-Steuerbescheid auch die Vignette mit Kennzeichenaufdruck. Kein Abholen, keine unterschiedlichen Prüfverfahren, alles optisch durch jede "Schwarzfahrerkontrolle" ersichtlich. Dummerweise wäre dann alles zwar einfacher und billiger, aber auch der kritisierte "nicht Gleichbehandlungsgrundsatz" ganz offiziell und offensichtlich verletzt. Deshalb sollte man immer fragen: Wem nutzt diese teure elektronische Abgleichlösung?? Warum tut es die offensichtlich einfachere und günstigere Lösung nicht??? Wenn man sich diese Fragen einmal stellt ist man "Staatsbürger" und kein "Verschwörungstheoretiker", denn es sind unsere erarbeiteten Milliarden, die hier über den Jordan geschickt werden.
Gruß Andreas

rkopka am 04 Apr 2017 12:05:22

andwein hat geschrieben:Vignette mit Kennzeichenaufdruck. Kein Abholen, keine unterschiedlichen Prüfverfahren, alles optisch durch jede "Schwarzfahrerkontrolle" ersichtlich. Dummerweise wäre dann alles zwar einfacher und billiger,
...
Wem nutzt diese teure elektronische Abgleichlösung??

Automatisierte Vignettenkontrolle ist allerdings wesentlich aufwendiger und teurer. Da reichen die Kameras für Kennzeichen nicht aus, das ist eine ganz andere Klasse. Wir bauen sowas für Österreich. Die Stanzung der Vignette kann gerade so erkannt werden und dafür war schon eine Menge Entwicklung nötig. Wenn da das Kennzeichen drauf soll, muß die Vignette (derzeit) ziemlich groß sein. Sonst erkennt man nur, daß da sowas wie eine Vignette ist. Und die Überprüfung geht sowieso immer über das Kennzeichen, wenn etwas nicht stimmt. Es wird also sowieso gelesen. Lediglich die juristischen Vorraussetzungen ändern etwas, die Technik ist immer die gleiche. Andererseits sind diese Lesestationen teuer, daher nicht gerade alle paar km zu finden, sondern meist nur in der Nähe von Verkehrsknoten.

In A bekommen wir ja die "digitale Vignette" ab nächstem Jahr und zumindest für uns Wechselkennzeichenfahrer bringt das eine leichte Ersparnis. In anderen Länderen (Ungarn) geht es gar nicht anders.

D.h. die Kennzeichen werden jetzt schon fast überall gelesen. Es ist nur die Frage, was macht man damit ?

RK

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