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Wertes Forum, ich habe hier über die letzten Jahre immer mal wieder mitgelesen, nun ist es soweit unser erstes (eigenes) Wohnmobil wird Ende Mai geliefert - Vorstellung mit allem PiPaPo mache ich dann wenn es soweit ist. Im Vorab gibt es natürlicherweise schon die eine oder andere Frage - zum geplanten Überwintern in Spanien im nächsten Winter kommt natürlich auch das Thema Gasversorgung auf. Wenn ich es richtig mitgelesen habe wäre der Festeinbau der vorgenannten Alugas-Tankflasche(n) notwendig um in D legal LPG tanken zu dürfen. Meine Frage vor dem Hintergrund des Wohnens in Blicknähe zum freundlichen französischen Nachbarns wäre, ob das Betreiben einer in Frankreich (nach)gefüllten Alugas Tankflasche in D als nicht festeingebaute Gasflasche legal ist & daran anschließend ob das betanken dieser "losen" Flasche in unseren Nachbarländer ebenso als Ordnungswidrigkeit und/oder Schlimmeres gewertet wird? Macht mich bitte mal schlau, thx -mike
Ich würde Dich gern schlauer machen, verstehe aber nicht, was Du fragst? Wir sind in der EU! Die Vorschriften gelten überall, die Strafen sind im Ausland meist höher. Gruß Andreas Danke für die Auskunft -mike Och, wenn die Antwort ausreicht, habe ich die Frage wohl wirklich nicht verstanden :) Er hat gerfragt ob zb. in Frankreich es auch verboten ist wie in Deutschland Alutankflaschen zu befüllen die nicht fest eingebaut sind. Hallo Mike, wir waren letztes Jahr 10 Wochen in Frankreich. Die Tankflaschen habe ich mehrfach nachgefüllt. Hat sich nie ein Tankwart drum gekümmert, im Gegenteil, die halten sogar Adapter parat. Grüße Heiinjoy Da bleibt die Frage ja leider immer noch im Raum. Gelten jetzt für alle Länder der EU die gleichen Regularien - d.h. Regelung wie in D (Festeinbau für Eigenbetankung LPG vorgeschrieben) oder kocht da jedes Land sein eigenen Süppchen? Sollte letzteres der Fall sein & der Betrieb einer "Tankflasche" im normalen "Tauschflaschenmodus" legal möglich sein, wäre dies für mich die einfachste Lösung - legales Auftanken der Tankflasche in Frankreich UND trotzdem legaler Betrieb der Tankflasche in D. & besten Dank für die Auskünfte -mike
Sorry, soweit ich weis kocht da jedes Land sein eigenes Süppchen. Grüße Heiinjoy
Das mag ja sein. Mir wäre es auf jeden Fall zuviel Stress, mich individuell auf das jeweilge bereiste Land einstellen zu müssen. Daher, Tankflasche fest einbauen und alle sind zufrieden. Wo ist das Problem.... ? Hab ich noch nicht erkannt.... ? Gut "Blicknähe zum freundlichen franz. Nachbarn" hab ich auch (fast). Aber was nutzt mit das wenn ich mit einer in Frankreich gefüllten Tankflasche nach Irland oder Norwegen fahre und selbige dort leer wird.... ? Verstehe ich nicht.... Gruß Roman Hier in Dänemark kansst du Tanken so viel wie du willst. Niemanden wird sich darüber kümmern - und es gibt auch keine Gasmafia wie in Deutschland die glaubt das ein Verein Gesetze schreiben kann. Leider gibt es weniger als 10 Tankstellen wo LPG gekauft werden kann und der Preis ist dobbelt so hoch wie in Deutschland weil es keine Steuerbegünstigung gibts. MfG Thomas V. NB: Bezüglich eigene Suppe. Im EU Land Dänemark kriegst du einen Unterboden Gastank nie durch die "Dänische TüV". Ist ganz einfach verboten. Da du ja überwintern möchtest würde ich mal grundsätzlich empfehlen flexibel zu bleiben. Wenn du eine Tankgasflasche fest einbaust solltest du zusätzlich mit einer Duomatik eine 2. Flasche anschließe können. So könntest du auch auf dem Platz eine Flasche tauschen oder kaufen. Dann musst du nicht mit dem Fahrzeug los. Zum eigentlichen Thema: Wenn dein System in Deutschland abgenommen ist wirst du überall grundsätzlich tanken dürfen. Ich empfehle aber einen fest eingebauten Tankstutzen von außen zugänglich. Problem ist hier nur die Frage der Steuer aufs Gas. In Italien ist Gas als Fahrzeugantrieb subventioniert. Deshalb gibt es Probleme es zum Heizen und Kochen zu tanken.
In der Tat ist es in Nord-Italien auf Autobahnen nicht mehr möglich, LPG zu tanken, welches nicht dem Antrieb des Motors dient. Wie es im Süden Italiens ausschaut, berichte ich demnächst.
Nein, das ist für die EU definitiv falsch! Die Normen/Vorschriften heißen ja auch EN..... (Europa Norm) Aber jeder Camper kocht sein eigenes Süppchen, entweder weil er es nicht besser weiss oder weil er es nicht wissen will. Das gilt auch für Stoppschilder an Kreuzungen!!! Die Vorschriften sind gleich, die Strafhöhe unterschiedlich und manche Autofahrer machen was sie wollen. Eines ist aber bei allen sicher: Die EU ist schuld!!!!! Gruß Andreas
Das ist richtig, die ist immer schuld. Ohne die EU hätten wir noch unseren 7.5t Führerschein, mehr Freude beim Reisen mit den Umtausch von Währungen, mehr Spass beim Handeln und echte Auslandsurlaubserlebnisse. Dank EU gibts in jedem Land Lidl, Aldi und Spar, un man zahlt mit dem Euro. Einheitssumpf statt regionale Vielfalt.
Ich weiss, das war spassig, nicht ernst gemeint! Ich hätte für den "EU-Einheitssumpf" eine Anregung, die ihn abwechslungsreicher macht: In Frankreich auf einer Kreuzung die deutsche Nationalhymne singen, in Italien auf dem Markt mit Kuna bezahlen, in Holland in einer Kneipe nach dem Zustand der holländischen Nationalelf fragen, etc, etc Da wird der Urlaub in Europa richtig interessant! Grinsend, Andreas
Wie soll das praktisch funktionieren ? Die haben doch sicherlich die Pistolen an den Säulen nicht geändert ....? In Süditalien (Apulien) haben wir letztes Jahr zweimal ohne Probleme Gas nachgetankt. Einmal sogar mit Tankwart. Gruß Roman
Ich habe in Sueditalien auch schon LPG getankt bekommen. Und da liegt der Haken, es WIRD meistens betankt in Italien, kein Selbstanken. Und der Tankwart ist ja auch nicht von gestern und weiss das ein Diesel nicht mit LPG faehrt. Danke erstmal für die vielen Meinungen & Auskünfte. Ich denke es wird eine Alugas Tankflasche im Festeinbau & der zweite Platz bleibt für eine Tauschflasche frei. thx -mike
Die wohl beste Lösung für alle denkbaren Fälle. Gruß Roman Hallo, Das Verbot des selbstbetankens von Tankgasflaschen kommt aus der Betriebssicherheitsverordnung und das ist ein deutsches Gesetz, welches meiner Meinung nach nicht auf EU- Recht basiert. Das kann in anderen Ländern anders geregelt sein. Aus Wikipedia: Zitat. Die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist die deutsche Umsetzung der Arbeitsmittelrichtlinie 89/655/EWG[1], später ersetzt durch Richtlinie 2009/104/EG[2], und regelt in Deutschland die Bereitstellung von Arbeitsmitteln durch den Arbeitgeber, die Benutzung von Arbeitsmitteln durch die Beschäftigten bei der Arbeit sowie den Betrieb von überwachungsbedürftigen Anlagen im Sinne des Arbeitsschutzes. Das in ihr enthaltene Schutzkonzept ist auf alle von Arbeitsmitteln ausgehenden Gefährdungen anwendbar. Und eine Tankstelle ist eine überwachungsbedürftige Anlage. Gruß Scout Ich wohne seit 16 Jahren in Frankreich und benutze seit dieser Zeit eine Alu-Tankflasche ohne je ein Problem bei der Betankung gehabt zu haben- noch davon gehört. Die Flasche ist mit Stahlband gesichert und auch an ihrem Fuss in einer Klinke gesichert nach Einbaukit der deutschen Gasfachfrau. Der Füllanschluss ist inwändig dem Gaskasten an einem Winkel angeschraubt. Gruss inzman
Man lese EWG für "Europäische Wirtschaftsgemeinscschaft" und EG für "Europäische Gemeinschaft". Also keine nationale Regel sondern eine europaweite Regel. Aber vielleicht fällt England in zwei Jahren aus dieser Regelung????? Nur zur richtigen Interpretation, Gruß Andreas Hallo, es ist leider so, dass eigentlich einheitliche Vorgaben in der EU unterschiedlich umgesetzt werden. Ein nettes Beispiel: Wer ein Wildgehege betreibt und das Fleisch verkaufen will, muss die Tiere auch irgendwann töten (erschließen). Die EU verlangt, dass die "fachmännisch" erfolgt. Deutschland fordert auf Grund dieser Forderung jetzt einen Jagdschein. In Österreich kann der Besitzer des Geheges weiterhin seine Tiere erschließen. Es reicht ausreichende Erfahrung im Umgang mit Schusswaffen nachzuweisen. Die hat ein Besitzer der das Gehege schon jahrelang betreibt. D.h. gleiche EU-Richtlinie, unterschiedliche Umsetzung. Das gleiche gilt beim Anschluss von Gastankflaschen. Hier kommt auch noch die unterschiedliche Sprache mit hinzu. Während es in der deutschen Übersetzung etwas schwammig ausgedrückt ist, was der "Gasverein" genutzt hat eine feste Verrohrung zu fordern, wird in der englischen Übersetzung auch ein Schlauch erlaubt. (horsepipe kann auch mit Schlauch übersetzt werden) So verwenden die Niederländer z.B. die englische Übersetzung und bauen Gastankflaschen auch mit Schlauchverbindern ein. Auch sie behaupten das das EU-konform ist. Wir in Deutschland haben schon die Tendenz alles (von Ausnahmen mal abgesehen) noch ein wenig genauer (strenger) zu nehmen, als es eigentlich gefordert wird. Gruß Gerald Ergänzung Mein letzter Beitrag ändert aber nichts daran, dass wir und in Deutschland nach den Auslegungen wie von DVFG beschrieben, richten müssen. 20g in Fahrtrichtung 8g quer zur Fahrtrichtung feste Verrohrung der Tanks Es hilft auch nicht ein deutsches Fahrzeug in NL ausrüsten zu lassen. Es gilt auch dann noch die deutsche Auslegung. Es sagt nur etwas über die unterschiedlichen Umsetzungen in den einzelnen Ländern aus! Gruß Gerald Bei mir gilt "es muß sicher sein" Vorschriften zum Vorteil anderer sind hinderlich und werden gewöhnlich entsprechend ausgelegt. |
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