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Winterreifen beim Wohnmobil? 1, 2


brawo1 am 25 Aug 2017 08:51:01

cbra hat geschrieben:na dann viel spass

Hier geht es doch nicht um Spaß, sondern um die Frage, darf ich oder darf ich nicht und ich darf definitiv in Österreich, bis auf diese eine Ausnahme, mit Sommerreifen fahren.

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brainless am 25 Aug 2017 09:03:06

cbra hat geschrieben:..aber wenn ich ein auto ganzjährig betreibe, egal ob Womo oder PKW ist doch die logischste bestückung ein radsatz für sommer, einetr für winter.

Das mag DEINER Logik entsprechen, nicht aber den Notwendigkeiten der meisten Forumisten hier.


sommerreifen im winter sind schlecht, wenns schnee hat sowieso, aber mMn auch bei kälte weil erheblich schlechteren grip haben.

Das Thema haben wir schon weiter oben ausführlich behandelt und deine Theorie entkräftet (abgesehen von schneebedeckter Fahrbahn).


winterreifen im sommer gefallen mir auch nicht, ab asphalttemperaturen von ca 30° geht der grip in den keller.

Na, das ist doch mal eine tolle physikalisch-wissenschaftliche Aussage. :lol:



und den wichtigsten aspekt an dem thema sehe ich nicht unbedingt dabei irgendwie irgendwo "durchzukommen" sondern ordentlich und sicher kontrollieren und bremsen zu können.

Genau aus diesem Grund sind die meisten von uns mit Ganzjahres- oder sogar Sommerreifen besser bedient - das "7-Grad Märchen" ist nämlich als solches längst entlarvt,


Volker

cbra am 25 Aug 2017 09:16:28

brainless hat geschrieben:...


#winterreifen im sommer gefallen mir auch nicht, ab asphalttemperaturen von ca 30° geht der grip in den keller.#

Na, das ist doch mal eine tolle physikalisch-wissenschaftliche Aussage. :lol:

....


also wenn ich mit winterreifen im sommer fahre und es ist warm liegt dir rutschgrenze in kurven auf der landstrasse ca 10 km/h weiter unten. nachdem ich gewisse strecken oft ganzjährig befahre kann ich das ziemlich genau sagen. am einfachsten merkt man das in einem kreisverkehr.

7° märchen - ich hab nicht von 7° gesprochen sondern von kalt - also unter 0°

ich habe nicht von schneebedeckt, sondern auch gefrierender nebel und so

und mach mal ein fahrsicherheitstraining mit sommer und winterreifen... ich hab das schon gemacht mit reifenwechsel - interessantes erlebnis.

betr. ökonomie - ein reifensatz hat eine gewisse lebensdauer - ob ich einen satz am stück runterfahre, oder zwei satz abwechselnd ist mittelfristig gesehen doch komplett egal, nach spätestens 50.000,-- ist er durch (winterreifen mMn früher wegen profiltiefe) ob du das am stück fährst oder auf 2/3 saisonen verteilt kommt aufs gleiche

im november werd ich wieder an das thema denken wenn schlecht bereifte autos auf vermeintlich nichtwinterlicher fahrbahn wieder mal eine massenkarambolage bauen

Anzeige vom Forum


Tinduck am 26 Aug 2017 19:54:37

Bzgl. Wirtschaftlichkeit.... die 6 nötigen zusätzlichen Felgen bekomm ich mit den Reifen geschenkt, oder wie? Oder wahlweise die 6 x 20 Euro 2x im Jahr, um die Reifen auf den Felgen umzumontieren?

Das nötige Werkzeug, um an einem 5-Tonner die Reifen selber zu wechseln, kostet auch etwas Kleingeld (OK, ist bei mir vorhanden), bzw. den saisonalen Wechsel beim Reifenhändler gibts auch nicht für 20 Euro wie beim PKW.

Davon ab sehe ich nicht, was bei der Kombi wintertaugliche GJR mit Heckantrieb und Diff-Sperre, optional Schneeketten, wenns grob wird, gross schief gehen sollte. Angepasste Fahrweise ist selbstverständlich, wenn es auch immer Spacken gibt, die meinen, mit Allrad oder Winterreifen geht die Physik aus und man kann fahren, wie man will :D

bis denn,

Uwe

rkopka am 26 Aug 2017 22:05:12

cbra hat geschrieben:betr. ökonomie - ein reifensatz hat eine gewisse lebensdauer - ob ich einen satz am stück runterfahre, oder zwei satz abwechselnd ist mittelfristig gesehen doch komplett egal, nach spätestens 50.000,-- ist er durch (winterreifen mMn früher wegen profiltiefe) ob du das am stück fährst oder auf 2/3 saisonen verteilt kommt aufs gleiche

Das kommt eben darauf an, wieviel man fährt. Bei mir sind es üblicherweise so 10.000km/Jahr (fast nur Sommer). D.h. schon ein Satz ist nach 5 Jahren eher hart, als abgefahren (vorne vielleicht etwas schneller). Mit GJR hat man vielleicht nicht den letzten Grip, dafür spart man sich das Wechseln und man hat öfter einen neuen (dann guten) Reifen, und nicht einen WR, der aber schon alt ist. Bei einem Ganzjahresfahrer mit 50.000km/Jahr sieht das anders aus.
Schon beim PKW, wo ich noch(?) wechsle, kommt das Alter meist vor dem Profil. Und das macht sich gerade bei WR IMHO recht stark bemerkbar.

RK

cbra am 26 Aug 2017 22:26:22

ok, ich weis ja nicht wie ihr das macht, aber wegen "alter" musste ich noch nie reifen wechseln. am womo (nur sommerbetrieb) wird es nach 3 bis 3 1/2 saisonen zeit für neue gummis, am PKW halten die sommerreifen 2-3 saisonen, und die winterreifen 2 saisonen.

und die kohle fürs umstecken beim fachhändler seh ich als betriebskosten und zusätzliche sicherheit, weil der die räder auch gleich checkt.

cbra am 26 Aug 2017 22:29:00

brawo1 hat geschrieben:...
Hier geht es doch nicht um Spaß, sondern um die Frage, darf ich oder darf ich nicht und ich darf definitiv in Österreich, bis auf diese eine Ausnahme, mit Sommerreifen fahren.


besonders beim womofahren gehts mir v.a. um spass -und sowohl zwangspausen als auch grenzwertiges rumgerutsche sind kein spass und will ich im urlaub nicht haben.
ostern 2017 war es am brenner und bayern zunächst warm und fein, dann kam wintereinbruch und der hat paar tage gedauert bis keine winterlichen bedingungen mehr herrschten... da mag ich ned blöd rumwarten, und das ist mMn "kein spass"

und beim normalen PKW ist es auch kein spass falsch bereift unterwegs zu sein, termine abzusagen etc...

rkopka am 26 Aug 2017 22:48:30

cbra hat geschrieben:ok, ich weis ja nicht wie ihr das macht, aber wegen "alter" musste ich noch nie reifen wechseln. am womo (nur sommerbetrieb) wird es nach 3 bis 3 1/2 saisonen zeit für neue gummis, am PKW halten die sommerreifen 2-3 saisonen, und die winterreifen 2 saisonen.

Ständig im Drift :-) ? Nach 2 Saisonen sehe ich gerade mal etwas weniger Profil, aber noch gut zu fahren. Nach 4 Saisonen wechsle ich meist, weil ich Sorgen habe, daß sie zu alt und hart werden oder weil das Profil tatsächlich schon langsam in die Nähe der gesetzlichen Grenzen kommt.

und die kohle fürs umstecken beim fachhändler seh ich als betriebskosten und zusätzliche sicherheit, weil der die räder auch gleich checkt.

Aber mehr als sie anschauen kann er auch nicht. Außer er wuchtet sie noch, was aber zusätzlich kostet. Ich frage mich ja auch jedes Jahr 2x ob ich mir das antun soll. Aber ich habe den kleinen Rangierwagenheber und einen el. Schlagschrauber. Damit geht es recht schnell. Und ich muß die Reifen nur aus dem Keller holen und nicht noch wo hinbringen. Aufbewahrung ist ja auch nicht billig. Aber so kann ich selbst entscheiden, wann und nicht wenn er Zeit hat.

RK

BadHunter am 27 Aug 2017 07:10:42

Also beim PKW hatte ich beim derzeitigen Auto tatsächlich mal Sommer- und Winterreifen (hatte beim Kauf nicht dran gedacht, Ganzjahrseifen zu ordern), bei meiner Fahrleistung von ca. 25.000 Km pro Jahr haben die beiden Sätze jeweils 5 Saisonen gehalten! Wie schafft man das, die nach 2 Saisonen zu verheizen??
Jetzt sind, wie beim Womo auch schon immer, Ganzjahresreifen drauf. Hier im norddeutschen Flachland ist Schnee sowieso eher die Ausnahme, überhaupt winterliche Verhältnisse. Und wenn es tatsächlich mal winterlich wird werden die Straßen ja geräumt!
Wo muss man hinfahren, wenn man wegen Schnee tagelang festsitzen will, weil man "nur" Ganzjahresreifen statt Winterreifen am Womo hat? Und fährt man in eine solche Region, warum nimmt man dann keine Schneeketten mit, die man sich ja leihen kann? Gibt es nicht gerade in solchen Gebieten einen guten Schneeräumdienst?
In mittlerweile 26 Jahren mit Wohnmobilen hatte ich noch nie Probleme wegen der Ganzjahresreifen, nicht einmal, als ich im Dezember/Januar in den Bayrischen Alpen war...

cbra am 27 Aug 2017 13:11:09

rkopka hat geschrieben:.....
Ständig im Drift :-) ? Nach 2 Saisonen sehe ich gerade mal etwas weniger Profil, aber noch gut zu fahren. Nach 4 Saisonen wechsle ich meist, weil ich Sorgen habe, daß sie zu alt und hart werden oder weil das Profil tatsächlich schon langsam in die Nähe der gesetzlichen Grenzen kommt.

....


nicht ständig, aber 1x tägliuch mindestens <,) - zumindest mit dem pkw, das womo lasse ich weniger oft rutschen, aber auch gerne mal

ich fahre PKW ca 40.000 im jahr, mit womo ca 15.000

und als grenze sehe ich nicht die gesetzliche grenze, sondern wenn ich z.b. schlechteres verhalten bei nässe / aquaplaning spüre

BadHunter hat geschrieben:...
Wo muss man hinfahren, wenn man wegen Schnee tagelang festsitzen will, weil man "nur" Ganzjahresreifen statt Winterreifen am Womo hat? ...


es ging um sommerreifen, nicht ganzjahresreifen

und ich wohne in salzburg - alpenvorland...

buerstner720a am 10 Okt 2017 17:03:54

Moin Moin zusammen,

ich kann nur über meine Erfahrung etwas sagen, miteinem Zwillingsbereitem Hecktriebler. Wie das mit Frondtrieblern aussieht habe ich keine Ahnung.

Wir fahren den,--https://www.123reifen.de/cgi-bin/rshop.pl?dsco=119&typ=D-100778&partner=1%3fCountry=DDE&ID=sea_rdd_de_Froogle_Shopping&ef_id=Wdze7wAABFpQxygc:20171010145335:s

und unser WoMo wird das ganze Jahr benutzt. also auch im dicken Schnee. Da ich die Reifen nicht wirklich abgefahren bekomme, kauft mir mein Reifenhändler meine Alten reifen wieder ab und ich lasse so alle 5 Jahre mir neu Ausziehen.
Und auch bei Nässe und im Sommer haben wir keinerlei Probleme.

:womobus: Gruß
aus Ostwestfalen

murksmax am 10 Okt 2017 21:16:41

brawo1 hat geschrieben:Hier geht es doch nicht um Spaß, sondern um die Frage, darf ich oder darf ich nicht und ich darf definitiv in Österreich, bis auf diese eine Ausnahme, mit Sommerreifen fahren.


Moin zusammen,

habe gerade das Thema im Internet nachgeschlagen, da wir Anfang November noch einmal ein paar Tage in den Süden wollen. In Österreich gilt folgendes (Quelle: --> Link):

Code: --> Link
Vom 1. November bis 15. April des Folgejahres gilt für Lenkerinnen und Lenker von Pkw und Lkw bis zu 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht eine situative Winterausrüstungspflicht. Das bedeutet, dass die Autofahrerinnen und Autofahre in diesem Zeitraum bei winterlichen Fahrbedingungen Winterreifen montiert haben müssen.

Für Lenkerinnen und Lenker von Lkw über 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht und Omnibusse gilt eine Winterreifenpflicht. Das bedeutet, dass das Fahrzeug in dem vorgegebenen Zeitraum immer Winterreifen montiert haben muss, unabhängig davon, ob auf der Fahrbahn Schnee liegt oder nicht. Diese Pflicht gilt für Lkw über 3,5 Tonnen vom 1. November bis 15. April und für Busse vom 1. November bis 15. März.


Die Führer von den Wohnmobilen mit einer zGM > 3.5 t müssen also Winterreifen haben - ob Sonnenschein und 20° oder Tiefschnee und -35° - ohne Rücksicht auf Verluste. Ich habe also den gewünschten Reifen bestellt und warte jetzt auf den Termin zum Aufziehen. Allerdings komme ich in A mit zwei Reifen aus, da nur auf der Antriebsachse und der Lenkachse Winterreifen vorgeschrieben sind - bei uns ist eben beides in einem ;D

Zusätzlich muss man natürlich noch ein paar Ketten im Keller haben, nicht um den kontrollieren Schutzmann an der Planke festzumachen, sondern für den Fall von Schnee :lach:

Code: --> Link
Mitnahmepflicht für Lkw über 3,5 Tonnen und Omnibusse
Lenkerinnen und Lenker eines Lkw mt einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 Tonnen oder eines Omnibusses müssen von 1. November bis 15. April geeignete Schneeketten für mindestens zwei Antriebsräder mitführen.

Tinduck am 10 Okt 2017 22:48:21

GJR sind Winterreifen im Sinne des Gesetzes, so sie denn das Schneeflockensymbol aufgeprägt haben.

bis denn,

Uwe

murksmax am 11 Okt 2017 07:43:33

Tinduck hat geschrieben:GJR sind Winterreifen im Sinne des Gesetzes, so sie denn das Schneeflockensymbol aufgeprägt haben.


Moin Uwe,

das ist mir klar, ich differenziere da nicht so genau ;) Mir ging es nur um diewintertaugliche Bereifung...

skytwo am 11 Okt 2017 07:56:01

Wir wollen nächste Woche für ca 4 Wochen nach Spanien, habe jetzt noch Sommerreifen drauf, war am überlegen vorm wegfahren auf Winterreifen zu wechseln, macht das Sinn? (Habe Winterreifen und wechsel normalerweise wen erforderlich).
LG Bernd

Gast am 11 Okt 2017 08:12:16

skytwo hat geschrieben:Wir wollen nächste Woche für ca 4 Wochen nach Spanien, habe jetzt noch Sommerreifen drauf...



Du musst selbst entscheiden ob Du Winterreifen aufziehst. Nächste Woche wirst Du sie noch nicht brauchen.
Aber auf der Rückreise könnte das schon nötig werden, muss aber nicht.

Wir tauschen stumpf nach Kalender. Donnerstag kommen die Winterräder drauf und im März wieder runter...


Gruß

Frank

garagenspanner am 11 Okt 2017 09:27:53

Ich habe Conti Vanco 4 Seasons 2 (Ganzjahresreifen) auf dem 6-Tonner (Heckantrieb).

Ich fahre ganzjährig, und habe in den letzten 5 Jahren hier in Schleswig-Holstein keine Situation erlebt ,
die einen Winterreifen erfordert hätte. So ist die Reifenwahl durchaus individuell zu betrachten.
Unterschiedliches Nutzungsverhalten und unterschiedliche Zielregionen beeinflussen die Reifenwahl.

Der Allrad-Pkw hingegen bekommt Saisonbereifung aufgezogen. (235/40 R18 95Y)

Gruß
Jan

murksmax am 11 Okt 2017 09:30:31

skytwo hat geschrieben:Wir wollen nächste Woche für ca 4 Wochen nach Spanien, habe jetzt noch Sommerreifen drauf...


Moin,

ich sehe das genau so wie Frank. Dazu kommt noch, wo Du in Spanien hin willst und welche Strecke Du zu fahren gedenkst. Wenn Du durch die Pyrenäen willst, solltest Du Dich ggf. darauf einstellen, dass dort schon was von der weißen Masse rumliegt. Spätestens für den Rückweg halte ich es für sinnwoll, in unseren Bereichen schon die Winterräder drauf zu haben. Ich habe früher mehrfach meine Frau Ende Oktober/Anfang November von der Messe in Hamburg abgeholt und habe dort schon die ersten Schneeschauer erlebt. Auch am letzten Messewochenende morgens war dort in den Harburger Bergen schon öfters eine festgefahrene Schneedecke anzutreffen :snowman:

Wenn Ihr natürlich keinen Zeitdruck habt, könnt Ihr auch auf Winterräder verzichten und ggf. warten bis es weggetaut ist oder eine andere Route fahren 8)

rkopka am 11 Okt 2017 09:40:19

murksmax hat geschrieben:Ich habe früher mehrfach meine Frau Ende Oktober/Anfang November von der Messe in Hamburg abgeholt und habe dort schon die ersten Schneeschauer erlebt. Auch am letzten Messewochenende morgens war dort in den Harburger Bergen schon öfters eine festgefahrene Schneedecke anzutreffen :snowman:

Schneedecke hatten wir keine, aber letztes WE in Österreich war der Schnee bis knapp 1000m runter zu sehen und zu spüren bei entsprechenden Temperaturen.

RK

Birdman am 11 Okt 2017 13:46:32

murksmax hat geschrieben:... Die Führer von den Wohnmobilen mit einer zGM > 3.5 t müssen also Winterreifen haben - ob Sonnenschein und 20° oder Tiefschnee und -35° - ohne Rücksicht auf Verluste. ...

Ist das wirklich so? Im zitierten Text ist ja explizit von "LKW" die Rede und m. W. fallen Wohnmobile über 3,5to. in Österreich nicht unter diese Definition. Deshalb gelten dort ja auch die LKW-Durchfahrts- und Überholverbote nicht für Wohnmobile dieser Gewichtsklasse.

Julia10 am 11 Okt 2017 13:55:49

Hier einmal die Fahrzeugklassen und die draraus resultierende Winterreifenpflicht.

--> Link

Julia

buerstner720a am 11 Okt 2017 19:29:18

Julia10 hat geschrieben:Hier einmal die Fahrzeugklassen und die draraus resultierende Winterreifenpflicht.

--> Link

Julia


Moin Moin,

die liste für die ÖSIS ist nicht schlecht ;-)

und das mit dem Einfahren von neuen Pneus ist wichtig, deshalb mach ich meine Reifenerneuerung auch im Spätsommer, so können sie sich schön einlaufen.

:womobus: Gruß

aus Ostwestfalen

brainless am 11 Okt 2017 20:09:05

buerstner720a hat geschrieben:....und das mit dem Einfahren von neuen Pneus ist wichtig, deshalb mach ich meine Reifenerneuerung auch im Spätsommer, so können sie sich schön einlaufen.



Wie werden die Winterreifen denn "eingefahren"?


Volker :?:

Alter Hans am 11 Okt 2017 20:18:16

Man fährt halt ohne die Reifen stark zu belasten: ohne Überladung, nicht so schnell sowie sanft in Kurven bis ca das oberste Zehntel mm abgefahren ist.

Sehe gerade dass Adi das im folgenden post viel schöner erklärt hat. Dem stimme ich voll zu.

Rockerbox am 11 Okt 2017 20:18:49

Das zum Thema "Winterreifen einfahren":

Einfahren von Winterreifen

Alle neuen Reifen (besonders M&S-Reifen) sollten die ersten 200 - 300 km mit mittlerer Geschwindigkeit, auf trockener Fahrbahn eingefahren werden, um die Oberfläche der Reifen-Lauffläche anzurauen.

Das hat einige Gründe:

Reifen werden in Heizformen vulkanisiert, die mit hoher Genauigkeit hergestellt worden sind (1/100 mm) und entsprechend glatt sind alle ihre Oberflächen.

Andererseits sind in den Formen nicht nur alle Details des Profilmusters mit zahlreichen Lamellen enthalten, sondern auch die gesamte Beschriftung und eine Vielzahl von Entlüftungsbohrungen. Dies alles hält den Reifen beim Entformen zurück.

Die Entnahme des Reifens aus der Heizform gelingt aber nur dann mühelos und ohne Deformationen, wenn der Reifen nicht in der Form kleben bleibt. Dazu werden die Reifen auf der Außenseite mit einem silikonähnlichen Trennmittel eingesprüht. Dieses Trennmittel gilt es, beim Einfahrvorgang im Trockenen von der Lauffläche abzufahren und diese gleichzeitig anzurauen, wobei scharfe Kurvenfahrt und extreme Bremsmanöver vermieden werden sollten.

Nur nach einem solchen Einfahrvorgang bringt ein neuer Reifen seine ihm vorgesehene Leistung und sein ganzes Haftungsvermögen. Damit erklärt sich auch, dass neue M+S Reifen VOR dem ersten Schneefall zu montieren sind, um somit noch auf trockener Fahrbahn die Laufflächenoberfläche anzurauen.

Wurde auf neue Breitreifen umgerüstet, ist ein verhaltenes Einfahren besonders wichtig, da sich das Fahrverhalten von Breitreifen gegenüber dem von Reifen mit Normalbreite unterscheidet.

brainless am 11 Okt 2017 20:33:33

Wo hast Du das denn abgeschrieben?
Das hat sich doch sicher jemand bei einem großen Reifenhersteller einfallen lassen. Irgend jemand, dem man keinen "richtigen" Job mehr zutraut, den man aber auch nicht entlassen kann. 8)

Das Trennmittel ist innerhalb von 5 bis 10 Kilometern komplett von der Lauffläche verschwunden.
Vorsicht walten lassen sollten aber Zweiradfahrer nach der Montage neuer Reifen. Ein verantwortungsvoller Monteur geht jedoch hin und läßt das Rad nach dem Auswuchten noch einige Runden gegen einen Schleifklotz laufen - damit ist das Trennmittel schon auf dem Wuchtbock passé.
Heutzutage werden moderne Motoren nicht mehr eingefahren, aber Reifen................


Volker


PS:
Nächste Woche werde ich meine neuen Winterschuhe einlaufen. 8)

Alter Hans am 11 Okt 2017 20:57:50

Volker,
Vor zwei Jahren hatte ich neue, frisch hergestellte Winterreifen montiert und war erschrocken wie wenig Grip die auf die trockene Strasse gebracht hatten. Das verlor sich dann sehr allmählich: sicherlich 1000 km oder mehr. Inzwischen, nach zwei Wintern oder ca 12 Tkm sind sie weit stabiler in Kurven obwohl am Profil nur knapp zwei mm fehlen.

Etwas oT:
Vor Jahrzehnten hatten wir auf den Kabinenrollern runderneuerte Reifen, mit vielen kleinen Stacheln von der Form, gefahren. Die konnte man so montiert gar nicht fahren. Die Haftung war wie auf Kugellagern. :-o
Dann gingen wir dazu über die Stacheln mit einer Rasierklinge abzuschneiden was sehr mühsam war. :mrgreen:

ManfredK am 11 Okt 2017 21:11:11

brainless hat geschrieben:....aber Zweiradfahrer nach der Montage neuer Reifen. Ein verantwortungsvoller Monteur geht jedoch hin und läßt das Rad nach dem Auswuchten noch einige Runden gegen einen Schleifklotz laufen - damit ist das Trennmittel schon auf dem Wuchtbock passé.


OT - Bei den namhaften Motorradreifenherstellern werden Trennmittel seit mittlerweile 2 Jahrzehnten nicht mehr eingesetzt (Verwendung von radial geteilten Formen). "Einfahren" muss man den Reifen aber immer noch, um die notwendige Mikrorauheit herzustellen (gilt auch für den PKW/LKW). Dauert aber je nach Fahrweise nur 5 - 20 km. Abgesehen davon muss der Reifen wegen der andauernden Vulkanisation auch mal Betriebstemperatur erreichen. Erst dann stabilisiert sich der Aufbau.
OT Off

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