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Wo fängt die Selbstüberschätzung an ? Mit 18 oder mit 80 Jahren. Ich denke mal. dass die Selbstüberschätzung bei jugendlichen Fahrern größer ist als bei älteren Verkehrsteilnehmern. Die Risikobereitschaft ist bei welcher Altersgruppe denn höher ? Ja, ich war auch mal einer Derjenigen, die schnell, sehr schnell gefahren sind. Damals gab es auf Landstraßen keine Beschränkung der Geschwindigkeit. Aber Alkohol und Drogen waren nie im Spiel. Seit 1959 den Führerschein und in all den Jahren gab es einen Unfall mit Sachschaden. Und das mit einem 2 CV, war schon ein Kunststück. Kenner wissen, dass damit ein Citroën ( Ente ) mit 600 ccm gemeint ist. Gut es mag Statistiken geben, die die höhere Beteiligung an Unfällen bei älteren Führerscheinbesitzern " belegen ". Mag glauben wer will, was Statistiken betrifft. In ein paar Monaten besitze ich den Führerschein 59 Jahre und sehe auch keinen Grund darin, sich jährlichen Überprüfungen der Fahrtüchtigkeit ab einem gewissen Alter zu unterwerfen, wie hier mal angedeutet wurde. Ich kann von mir behaupten, dass ich sicherer fahre als manch jüngerer Fahrer. Ich überschätze mich nicht selbst, reagiere auch noch sehr gut und fahre ganz gelassen und ohne Risiko. Den letzten Satz hätte ich besser nicht schreiben sollen. Warum wohl :?: Ganz einfach: ich bin kein Selbstdarsteller, will es auch nicht sein. Ich bin ehrlich genug um zu sagen, dass ich die Fragen im Prüfungskatalog für die Erlangung eines Führerscheins mit Sicherheit nicht alle richtig beantworten könnte. Viele Antworten würde ich falsch beantworten. Wer von den zahlreichen Beteiligten und den Lesern, die sich nicht zu diesem Thema äußern, würden eine erneute Prüfung bestehen ( also nur in der Theorie ) :?: Eine große Anzahl mit Sicherheit nicht. Das bedeutet aber auch nicht, dass diese Personen häufiger an Unfällen beteiligt sind. Ach so, noch etwas. Wie nett, dass Herr mercurius in seinem Kommentar vom 19.01. 16.17 h uns mitteilt. dass er seine Privatpiloten-Lizenz mit 71 erfolgreich verlängern konnte. Habe auch alle Kommentare mit einem Schmunzeln zur Kenntnis genommen. Ein schönes Thema wurde zur Diskussion gestellt :D Schönen Abend wünsche ich den Lesern. Gruß Manfred, der alles gelassen nimmt, sich aber auch gerne mal aufregt :) Klar ist es in Österreich schön. Meine Antwort bezog sich auf die Art und Weise wie Du hier verpfichtende Untersuchungen lobpreist. Ich schrieb zuvor schon dass ich nichts gegen solche hätte. Nur argumentierst Du so als wenn die Verkehrssicherheit durch ältere Menschen in besonderer Weise und gefährdet wird. Ich bin absolut bei Dir bei Piloten oder meinetwegen auch Busfahrern. Aber danach gibt's wichtigere Baustellen zur Reduzierung von Unfällen als eine zwangsweise Untersuchung. Ich hab immer ein Unbehagen vor radikalen Vertretern. Gruß Micha In England kann der Hausarzt (GP) den Führerschein aus gesundheitlichen Gründen entziehen. Zusätzlich gibt es Angebote, dass ältere Menschen mit einem Fahrlehrer eine Runde drehen. Das ist freiwillig. Meinen Schwiegervater hat die Reaktion des Fahrlehrers , der die Fahrt vorzeitig abgebrochen hat ziemlich beeindruckt. Er hat das Auto dann stehen lassen (und ich habe die Batterie rausgebaut). Mein Vater ist inzwischen kein guter Autofahrer mehr, sein Auto ist 2 Jahre alt und natürlich ein wichtiger psychologioscher Mobilitätsfaktor.Als Familie sind wir auf uns gestellt mit ihm zu reden. Ein unterstützendes Angebot wie in England hielte ich für sehr gut. Eine Altersgrenze wird der Thematik nicht gerecht. In 2015 gab es insgesamt 378 156 Unfälle! Diese Verteilen sich auf die Altersgruppen wie folgt: 18 - 25 Jahre: 4,8 Mill. verursachen 63 152 Unfälle, entspricht 4.800.000/ 63.152= jeder 76 baut einen Unfall! 25 – 65 Jahre: 36,1 Mill. verursachen 254 165 Unfälle, entspricht 36.000.000/254.165= jeder 141 baut einen Unfall 65 – und älter: 13,7 Mill. verursachen 45 949 Unfälle, entspricht 13.700.000/ 45.949= jeder 298. baut einen Unfall Es ist doch daraus ersichtlich, das selbst die größte Altersgruppe 25-65 Jahre doppelt soviel Unfälle baut wie die > 65 Jahre ... :mrgreen: Vorschlag, wenn die Altersgruppe > 65 Jahre zur Untersuchung muss, dann sollte die Altersgruppe 25 - 65 Jahre in der gleichen Zeit 2. Mal zur Untersuchung ... :lol:
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen: :top:
Genau. Deshalb fordere ich, daß jemand zukünftig nicht automatisch mit dem Erreichen des 18. Lebensjahres volljährig wird, sondern erst nach einer Eignungsprüfung. Für die Berechtigung zur Nutzung eines Computers mit Internetanschluss (wg. der möglichen Öffentlichkeitswirkung) bin ich auch für eine Prüfung. Ohne Internetanschluss könnte das frei sein. Da kann man seine geistigen Ergüsse halt nicht so schnell verbreiten. Gruß Frank PS: Merkt Ihr eigentlich, wie wenig Faktenbasiert (bis auf diejenigen, die - mit Recht - einschlägige Statistiken zitieren) die - o Wunder - nahelegen, eher ein Mindestalter statt eines Höchstalters festzuschreiben diese Diskussion ist?
Lieber Gerd, das sind doch Milchmädchenrechnungen, da die gefahrenen Kilometer nicht berücksichtigt werden. Junge Fahrer legen im Jahr 10-20.000km zurück. Mein Vater hat mit seinem VW Golf II GTD ein mal im Jahr (!) getankt. Trotzdem fuhr er in seinen letzten Jahren wie der letzte Heuler. Dass da nie was passiert ist, ist ein Wunder. Er hielt sich aber für absolut verkehrstüchtig, ist ja klar. Wenn also die Altersgruppe 25-65 Jahre mit ca. 15.000km Fahrleistung im Jahr doppelt so viele Unfälle baut wie die >65 mit, sagen wir: 5.000km Fahrleistung jährlich....wer baut dann mehr Unfälle pro gefahrenem Kilometer? Ich bin sicher auch nicht dafür, alles und jeden zu kontrollieren und reglementieren, auch ist schon genug verboten auf dieser Welt. Aber wenn sich bei diesen Untersuchungen herausstellt, dass jemand nicht mehr fahrtüchtig ist: Weg mit der Pappe. Wer kann denn da dagegen sein? Hier in Spanien sind Führerscheine anders als weiter oben beschrieben von Anfang an nur temporär gültig. Der obligatorische Seh-, Koordinations- und Reaktionstest entscheidet, ob der Lappen verlängert wird. Und wer nix mehr sieht oder auf nix mehr reagiert muss Omnibus fahren. Liebe Grüße Ödi Moin Loide! Ein immer wieder gern kontrovers diskutiertes, aber ich finde auch ein notwendiges Thema. Ich muss berufsbedingt alle 3 Jahre zum Gesundheits-TÜV und das ab den Alter, wo ich in den Beruf "losgelegt" habe. Altersgrenze ab spätestens 18 . Der "Katalog" ist ein A4-Wälzer mit ca.5cm Dicke. Hatte bei mir auch schon mal "zu geschlagen". Und da war ich gerade mal 36. Infarkt, Schlaganfälle, Kreislaufkollaps, etc.sind nicht mehr eine Frage von hohem Alter. Deswegen halte ich eine starre Altersgrenze für wenig zielführend. Was also tun? Ich weiß es nicht. Ein Appell an die Vernunft reicht wohl eher auch nicht. Staatliche Gesetze oder Vorschriften? Wahrscheinlich wird wohl nix Anderes möglich sein, aber dann ohne Diskriminierung von Teilen der Bevölkerung. Das italienische Modell könnte da evtl. ein Ansatz sein. Und gerade "uffn platten Land" ist auch bei Senioren ein Kfz.ja weniger Kür sondern mehr Pflicht, um den Alltag zu meistern. War z.B. bei meinen Großvater der Fall. Vaddern(ehm.Kurierdienstfahrer) hat mit 71 den Lappen nicht abgegeben aber mir das Kfz "übergeholfen". Auf ne spontane Nachfrage zum Jahreswechsel gab's als Antwort ein klares Nein zum Autofahren.Allerdings ist man auch in der "Luxussituation" eines Top-ÖPNV. Schwierig....... ob ich später soviel Vernunft habe? Sonnigen weiterhin. Uwe
Wenn man die Statistik auf Unfälle pro gefahrene km umlegt, sähe die Sache sicher wieder ganz anders aus. Und das ist eigentlich relevant. In dem Alter gibt es sicher deutlich mehr Fälle von Personen, die gar nicht mehr fähig sind ein Auto zu fahren (ohne wenn und aber, z.B. bettlägerig...) oder sogar nie gelernt haben zu fahren (wird sicher immer weniger). Wenn man dagegen die absoluten km nimmt, die die Gruppe fährt, wird es wohl wieder weniger sein.
Warum nicht. Allerdings ist es eine Tatsache, daß der Mensch im Alter abbaut. Daher wird man wohl in der dritten Gruppe viel mehr Problemfälle vorfinden. Es läuft immer auf eine Risikoabwägung raus. Und auf verärgerte Wähler contra Wähler, die einen Sinn drin sehen. Was hier umso schlimmer ist, weil jeder weiß, daß er mal zu der Gruppe gehören wird und daher sicher gehen will, daß er ja nie den FS verliert. Der Eigennutz kommt da vor dem Gemeinwohl. Ist es eines der großen Probleme der Menschheit - sicher nicht. Kostet es Menschenleben - ja. Sind es viele Leben - kommt auf den Vergleich an. Kann man das Problem durch Tests feststellen - zum Teil ja. Jetzt könnte man sagen, Luftverkehr ist extrem sicher, also wozu sollte man die Piloten untersuchen, es passiert doch sowieso fast nichts, und das meist nicht mit alten Piloten. Nur hier ist das Sicherheitsdenken viel ausgeprägter. Deshalb wird das nie stattfinden. RK
Lieber Frank, kannst du das erklären? Oder bist du beim Lesen der "einschlägigen Statistiken" auch auf die fehlende Fahrleistung der einzelnen Altersgruppen reingefallen? Liebe Grüße Ödi Ach je. Das könnte man unendlich auswalzen. Das überlasse ich aber gern Anderen. Ich habe leider keinen Vater mehr, den ich mit seiner Tankfrequenz gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe vergleichsweise anführen könnte. Gruß Frank Lieber Frank, du vermisst eine faktenbasierte Diskussion hier und antwortest dann nicht mal auf einfache Fragen? Da hätte ich etwas mehr erwartet. LG Ödi
Ja Ödi, das stimmt so nicht ... ;D Der gefahrenen Km im privaten Bereich differenzieren nur von 11.000 km älter 65 Jahre - 13.000 km der Jüngeren. Man muss aus den 20.000 km die Berufskraftfahrer herausrechnen, da diese einen sehr kleine Unfallhäufigkeit bezogen auf gefahrene km haben. :lol: Wenn man alle privaten Fahrten auswertet, bleibt es bei den oben genannten Fakten .... :mrgreen: Ihr seht, dass es keine Statistik gibt, die alle Belange berücksichtigt. Wenn man sagt, das Flugzeug ist sicher, dann nur weil die Millionen Passagiere und die Milliarden km mit dem privaten Flugverhalten verrechnet wird. Um zu beurteilen, wer mehr Unfälle auf wieviel km macht, müssten alle Unfälle auf Alter, Geschlecht und berufliche/private Reisen analysiert werden. Wir müssen die oben genannten Statistiken akzeptieren ... :lol: Resümee: die Jüngeren Fahrer sind eine Gefahr für die älteren und sollten privat nur noch öffentliche Verkehrsmittel benutzen. Wir älteren werden dann noch weniger Unfälle bauen u.s.w. .... :lach:
Ödi, jetzt könnt man ja rechnen: Wenn die >65 viel weniger fahren dann begegnen die mir auch weniger oft. Also müßte ich mehr befürchten von einem jüngeren "abgeschossen" zu werden. Weil ich dem ja viel öfter begegne. Vielleicht sollte man behördlich auch "sechs" ab 65 beenden, weil wegen Herz und so... :gruebel: (War jetzt Ironie) Aber im Ernst: Ich klink mich hier jetzt aus, das wird langsam zu albern. Und bevor ich auf die Toilette gehe schau ich erst mal in die Statistik wie viele da verunglücken. Nicht daß mir da noch was passiert. :eek: Gruß Micha
Du kannst in der Toilette ausrutschen ... :lol:
Statistiken zitieren um eine Diskussion zu verbessern? Die Signifikanz der erhöhten Unfallverursachung von Männern im Straßenverkehr ist gerade bei schweren Unfällen im Vergleich zu Frauen ist erheblich höher als die Signifikanz bei älteren Menschen gegenüber jüngeren. Aus dieser Faktenlage kann man ja auch den Schluss ziehen, dass daher nur noch Frauen fahren sollen und der Straßenverkehr so sicherer wird. Fakten zitiert in die eigene Richtung interpretiert Blödsinn deduziert. Fragestellungen wie in diesem Thread lassen sich ohne eine Abwägung, die gesellschaftliche und juristische Aspekte beinhalten überhaupt nicht lösen. Der Ruf nach “Fakten” greift viel zu kurz.
Dann kommen eben die alternativen Fakten :lol: Hier einmal ein aktuelles Beispiel von unendlich vielen: Zitat: "Am Dienstag, 16. Januar kam es ... zu einem schweren Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden. Ein 87-jähriger BMW-Fahrer rangierte mit seinem Automatikfahrzeug auf dem Kundenparkplatz des ... Marktes. Aus noch ungeklärter Ursache beschleunigte der Mann seinen PKW und kollidierte zunächst mit einem geparkten Audi. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Audi gegen einen Zaun geschoben, wodurch das Fahrzeug kurz zum Stehen kam. Sekunden später beschleunigte der BMW erneut, schob den Audi durch den Zaun, querte dabei mit diesem die xxxStraße und schob ihn weiter gegen eine Hausfassade an der yyyStraße. Glücklicherweise wurde bei dem Unfall niemand verletzt ..." Ein Einzelfall? Nein, bei weitem nicht. Die polizeilichen Verkehrsunfallstatistiken sind voll davon. Das ist ein Mengenproblem. Wer schützt die Gesellschaft, also die anderen Verkehrsteilnehmer, unsere Kinder usw. vor solchen altersstarrsinnigen egoistischen Menschen? Wie viele unschuldige Menschen müssen durch solche Leute erst noch tot oder zu Krüppeln gefahren werden? Wo bleibt die Solidarität mit den Opfern? Was tun unsere Politiker? Nichts, dafür ist die Lobby der Kfz.-Industrie und der Automobilclubs zu groß. Das sind alles potentiale Autokäufer, zahlende Club-Mitglieder und Wähler. Was für eine Verlogenheit! Oh Gott, was bringst du hier für eine Polemik rein. Hast du auch mal in den Polizeibericht vom 16 Jan. geschaut? Wieviele andere Verkehrsunfälle mit unter 70 jährigen sind an dem Tag nicht so glimpflich ausgegangen. Aber wenn man lang genug sucht findet man bestimmt noch nen zweiten Unfall mit einem Senior, und wenn da auch nur steht : "Das Fahrzeug des alkoholisierten Fahrers prallte gegen das geparkte Auto des 73 jährigen Rentners" Zwei Fragen: 1. Wie alt bist Du? 2. In welchem Alter hast Du vor, Deinen Führerschein der Behörde freiwillig zu übergeben? ein Neunzigjähriger fährt seinen Porsche rückwärts aus der Garage, bremst vor dem gegenüber liegenden Bretterzaun...gibt erneut Gas und fährt rückwärts in den Zaun....gibt nochmal Gas und fährt noch weiter in Zaun. Ich bin dann hingegangen und habe gefragt ob ich den Wagen zurück auf die Strasse bringen soll. Er sagte das macht er schon alleine, er findet nur wieder mal den Vorwärtsgang nicht. Irgendwann klappte es aber und er brauste davon. Als er zurück kam, stellte ich mich vorsorglich hinter eine Mauer. Sein Nachbar 94 Jahre alt hatte seinen Porsche schon vor 2 Jahren verkauft und fährt heute nur noch mal den MINI seiner Frau.
Aber nur weil er "Rücken" hat und aus der tiefen Sitzschale immer so schlecht raus kam. :lol: Thomas, was willst Du damit sagen :?: :?: :?: Hallo Richy, zu Deinen beiden Fragen: da schreib ich halt nochmal dazu: 1. Bin 75 2. Eine gesetzliche Altersgrenze halte ich für falsch. Begleitendes Fahren mit einem Fahrprüfer wäre eine Möglichkeit die ich akzeptieren würde. Ein Alter kann ich für mich nicht angeben. Vielleicht fahre ich aber später trotz Führerschein gar nicht mehr. Er muss nicht unbedingt eingezogen werden. Risiken minimieren tu ich seit einigen Jahren und auch jetzt. Nachts fuhr ich jahrelang fast gar nicht. Seit ich wieder besser sehe fahre ich wieder - weitgehend auf bekannten Strassen. Zeiten mit Berufsverkehr meide ich. Da wäre ich manchmal ein Hindernis. Freitag nachmittags meide ich große Innenstädte. Wenn ich mich nicht wohlfühle fahre ich nicht. Wenn ich müde werde unterbreche ich die Fahrt und ruh mich aus. All das hatte ich als jüngerer Mensch meist nicht getan. Damals war ich wegen Leichtsinn und zu schnellem Fahren gefährlicher, auch für andere, gewesen als heute. Ich denke nicht dass ich der einzige alte Mensch bin der so handelt. Einen Amtsarzt brauche ich dazu nicht. Mein Haus- und mein Augenarzt genügt. Eine vorher festgelegte Altersgrenze brauch ich auch nicht. Die allgemeine objektive Situation zu beurteilen ist wegen der unzureichenden Statistiken höchstens für Fachleute möglich. Nicht für mich. Deshalb führe ich mich beispielhaft an. Mich selber kenne ich am besten. Ich weiss auch dass es Gegenbeispiele gibt. Hatte mal einen in der Verwandtschaft. Dem wurde der Führerschein ohne Brimborium entzogen als er ein Polizeiauto streifte (ein Bagatellunfall). Da hatten wir alle aufgeatmet. Hallo. Also, eines wird hier immer deutlicher : Egal ob im "Wechselrichterthread" , im "Alu GastankflaschenThread" oder eben hier - der deutsche Michel kann anscheinend ohne Vorschriften, Ver- und Gebote nicht (über)leben. Ich frag mich, ist das genetisch bedingt? oder Ergebniss jahrelanger Dressur ? Der "gesunde Menschenverstand" und handeln auf eigene Verantwortung ist in der deutschen Bevölkerung leider am aussterben. Und erschwerend kommt noch hinzu , dass auch noch fast jeder allen anderen seinen Willen und Meinung aufzwingen will. LG Robert :) Genau richtig so Alter Hans ! :) Fuehrerschein nicht abgeben, koennte ja mal irgendein Notfall eintreten, wo du dann nochmal fahren musst. Und dann waer's halt irgendwie schlecht, wenn du keinen Schein haettest. Dafuer mal ein Positiv. Und gegen Uneinsichtigkeit hilt absolut kein Mittel, ob der betrunken, unter Drogen oder Alt ist. So jedenfalls meine Meinung, mein Vater hat's ebenfalls so gehaendelt, Fuehrerschein behalten, nicht mehr gefahren. Nur gewaschen hat er das Auto noch regelmaessig, war so eine Gewohnheit. Denke mal, das war wichtig fuer Ihn. Gruss von der schoenen Mittelmosel (Pegelstand zur Zeit 7,78 m) Achim Hans, ich sehe das genau wie Du! Diese ganz Diskussion ist in meinen Augen hirnrissig und typisch deutsch. Die Argumente in solchen Diskussionen sind immer dies-Gleichen. Es sind die anderen, welche die Fehler machen. Die Politiker versagen und/oder sind gekauft. Es wird gleichzeitig nach gesetzlichen Regelungen geschrien und auf den mündigen Bürger und die zunehmende Überwachung verwiesen. Deutschland ist deshalb so überreguliert, weil es die Bürger so wollen, gerichtlich erstreiten und es ihnen eine scheinbare Sicherheit vortäuscht. Eigenverantwortung eines jeden Einzelnen von uns ist die Zauberformel. Jedoch werden die Länder und Mentalitäten herablassend belächelt, die auf genau diesem einfachen System funktionieren. Die meisten hierzulande werden das jedoch niemals begreifen. Auch deshalb bin ich so gerne in der Welt unterwegs.
Das mit den Vorschriften ist aber in vielen Ländern so. In den westlichen modernen Kulturen über geschriebene Gesetze, in älteren Kulturen durch Überlieferung und Tabu. Das war dort sicher nicht viel einfacher. Ja nach Land werden unterschiedliche Gebiete unterschiedlich streng reglementiert. Heutzutage wegen Sicherheit oder aus kommerziellen Gründen, sei es zur Gleichbehandlung oder manchmal auch aus Protektionismus. Wenn man z.B. von USA oder GB hört, was die für Vorschriften z.B. bei Bau und Häusern haben, dann sind wir gar nicht mehr so überreguliert. Was wäre die Alternative ? In manchen Bereichen wäre es unsicherer, in anderen käme es genauso zu Streit, nur daß es keine Regeln dazu gäbe, also entweder Anarchie oder Richter und Polizei müßten ständig nach Gefühl entscheiden, oder man löst die Sachen mit eiem Faustkampf. Vielleicht waren die Reglen früher einfacher (Altes Testament...), aber eine Vorrangregel für Ochsengespanne dürfte relativ einfach sein. In unserer heutigen komplexen Wert reicht das aber nicht mehr. Wer allein auf einer einsamen Insel wohnt ohne Strom, Internet... braucht wenig Regeln. Aber schon mit 2 Personen kommt man um eine gewisse Zahl davon nicht umhin. Und wenn der andere unvernünftig ist, gibts dort genauso Ärger. Ich bin in der SW Entwicklung. Dort gibt es nichts lästigeres, als wenn Details nicht genügend spezifiziert sind. Das macht erst bei der Entwicklung Ärger und nachher sagt der Kunde, er hätte das aber anders gemeint. RK Das Thema hat bisher nie zu einem Ergebnis geführt. Wer mag kann sich ja nochmal die Argumente vom letzten Mal durchlesen. --> Link Und wenn der Tag noch nicht rum ist, gibts hier noch was zum Thema --> Link Die Suche bringt noch viel mehr, dies ist nur eine kleine Auswahl als Sonntagslektüre. Und ich glaub, dann können wir für diesjahr das Thema abheften. --> Link Zumindest bis zum Sommerloch :mrgreen: Liebe Tipsel, Du hast Recht: Dieses Thema ist zu sensibel, um in einem Forum auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen! Dabei lautete (zumindest inhaltlich) meine Eingangsfrage ja nur: "Darf jeder selbst entscheiden, wie lange er ein Wohnmobil steuert, oder gibt es objektive Kriterien, die eine solche Entscheidung erleichtern?" Es gibt ja einige gute und sachlich richtige Postings... Also ich ziehe meinen Beitrag von oben zurück. Wieder einmal hatte ich außer Acht gelassen, dass hier viele Tröds nach relativ kurzer Zeit am eigentlichen Thema vorbei auf das Niveau abdriften: "Herr Lehrer, und was ich sonst noch zu sagen hätte." Nichts für ungut und einen schönen Sonntag noch.
Gute Entscheidung :!: Respekt :!: Dein Beitrag war schon mehr als grenzwertig :!:
Echt - wer sagt das !!
[quote="lmcmike"Echt - wer sagt das !![/quote] Steht doch da ;D
Ich auch. Aber wir sind nicht beim Wunschkonzert. Wo sind deine Fakten? Die Tankfrequenz Deines Vaters? Ähem.... Es geht doch um Reisemobilisten, oder? Was denkst Du, in welcher Altersklasse mehr mit dem Wohnmobil gefahren wird, also die größere Erfahrung bei Reisen mit dem Wohnmobil vorhanden ist? So kann man dieses Ping Pong weiterspielen. Am Besten, wenn man bezüglich Statistiken den Blick ein wenig verengt. Gruß Frank |
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