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Hallo, brauch mal Eure Hilfe. Ich habe drei AGM Wohnraumbatterie mit je 95 Ah und einen bereits eingebauten, nicht näher spezifizierten Zusatzlader von 18 A (ist bei Hymer so eingebaut). Fiat Fahrzeug Euro 6. Mein Händler rät mir zu einem Schaud Ladebooster mit 45 A. Macht das Sinn? Belastet das die Starterbatterie nicht übermässig wegen Ladungsdurchsatz, weil man ja mithilfe des Ladeboosters Strom aus der Starterbatterie in die Wohnraumbatterie pumpt? Was denkt ihr? Da kannst du im Forum ganz viel dazu lesen. Der eine braucht unbedingt einen, der andere nicht. Auf jeden Fall Sinn macht es für deinen Händler, wenn du dort einen einbauen lässt. Exemplarisch zwei Fäden aus der jüngeren Vergangenheit, keine Ahnung, ob es nach einer Woche schon wieder einen neuen dazu braucht: --> Link --> Link und die Suche dazu: --> Link Meine Empfehlung hier wie dort: Miss einfach, was an deiner Aufbaubatterie ankommt und entscheide dann selbst. Gruß Ducato666 Der Zusatzlader ist ein Schaudt LAS 1218 xxx , also ein IUoU-Lader mit 230 V Eingang. Funktioniert also nur mit Außenanschluß u. dient der Ladezeitverkürzung, da die Gesamtleistung um 18A vermehrt wird. Hat mit einem IUoU-Booster = Lader mit 12 V Eingang, lädt bei Motor/LiMalauf, aber nichts zu tun . EURO 6 : Gibt DUC Multi = EU6 mit LPEGR u. Eco = EU6 mit SCR = Ad Blue = Harnstoffeinspritzung. Bei letzterem ist wegen dem Ladesystem dringend ein Booster min 45A von Nöten ,denn LiMa wird bei 80% St.-Batt Ladung abgeworfen (Spriteinsparung u. Abgasminderung ), so daß v. d. Fiat-Bordsystem nicht mal eine Batt. halbwegs geladen wird. Die Multi haben konventionelle Elektrik, Booster nicht zwingend notw. Ich pers. würde aber in jedem Fall v. Händler einen Booster einbauen lassen, denn 285 Ah sind kein Pappenstiel . Gr. Richi Ach ja, vergessen. Heutige LiMas, ab 120A , im Schnitt 150A packen alle Booster, auch den größten mit 90 A. Ansonsten sind Eingangsschaltungen vorhanden, die Booster bei 13 bzw. 12,6 V an der St.-Batt leistungsmindern oder ganz abschalten. Mein Büttner z.B. wirft den Booster erst 3 Min. nach dem Motorstart an, damit die Start-belastete Batt.sich wieder aufladen kann. Gr. Richi Hallo Ducato666, danke für die Links. Ich hatte die Suchfunktion vorher schon bemüht, aber bei mir kommen da andere Ergebnisse, vielleicht, weil ich es nicht auf den Betreff reduziert habe. Messen geht nicht, weil ich das WoMo ja erst bekomme und deshalb jetzt geklärt sein muss, ob mit oder ohne Ladebooster. Viele der Posts sind für mich als kompletten Technik Laien auch nicht hilfreich. :-) Danke Richi für die Info. Also nützt das Hymer Teil nur mit Landstrom. Wie gross ist denn der Ladevorteil, den ich bei einem Fiat Multi (40 H mit 180 PS) mit einen Ladebooster generieren kann? Du würdest mir also zu einem Ladebooster raten? LG Achim Hallo Achim, Ob du einen Booster brauchst, hängt stark von deiner Verwendung des Mobil ab. Mein Rapido ist derzeit mit 280 Ah Batterie, 200 Watt Solar, 30 A Ladegerät und 45 A Booster ausgestattet. Damit bin ich von 2014 bis jetzt über die Runden gekommenen, obwohl das Rapido ganzjährig genutzt wird und ich auch oft beruflich damit im Winter unterwegs bin. Im Winter bringt Solar fast gar nichts, der Booster reist es aber raus, eine gute Stunde Fahrt reicht für den Verbrauch eines Tages. Das Ladegerät benutze ich vielleicht 4 mal im Jahr, wenn wir mal auf dem CP stehen. Wichtig: wenn Booster, dann immer wenigstens 45 A! Ich finde, dein Händler berät dich richtig. Ich gehe nun sogar auf 400 Watt Solar und auf 200 Ah Lithium. Das aber vor allem aus Interesse an der neuen Technik und wegen der beiden E-Bikes. Mit der jetzigen Anlage bekomme ich die Bikes zusätzlich zum normalen Verbrauch nicht über Nacht vollgeladen. Grüße, Alf Danke Alf. Aber lädt es wirklich mehr und schneller mit Booster oder ging das auch ohne, ganz normal nur über die Lima? Vielleicht dickere Kabel zwischen Starter und Aufbaubatterie? Der Mehrwert ist für mich noch nicht greifbar und was ausser den Kosten des Boosters sind die Nachteile? Ja, Dann lies einfach mal die Beiträge und bilde dir deine Meinung... Die Links dazu stehen oben. Grüße, Alf :-) Die hab ich mir durchgelesen und nur Bahnhof verstanden. Irgendwo stand, dass es Leute gibt, die gerade mal wissen, wie man eine Batterie anklemmt. Ich weiss das nicht, find das aber auch nicht schlimm. Ich weiss halt andere Sachen. :-) Deshalb ist das Thema Ladebooster für mich noch nicht greifbar und deshalb kann ich mir noch keine wirkliche Meinung bilden und bin für Input sehr dankbar. Moin zusammen, ich hänge mich hier mal mit an bevor ich noch nen neuen Booster Tread aufmache. :D Ich stehe genau vor der gleichen Überlegung grad. Booster ja oder nein. Der Preis für ein 45Ah Votronic schlägt ja nun mit ca 300€ zu buche. Da wir meistens mehr stehen als fahren, 300W Solar auf dem Dach haben tendiere ich im Moment eher zu nein. ABER mir ist grad dieses Gerät über den Weg gelaufen --> Link Wenn ich das richtig sehe ist das ja eine Art Booster nur das er nicht die komplette Elektronic eines Vortronic besitz. Er schaltet nicht ab sobald die Aufbau voll ist. Das ist natürlich nicht gut, aber man kann das ja manuell machen indem man dieses hier dazwischen setzt. Amazon Link Technische Daten Zweitbatterielader 12 V, 80 A Nennspannung Akku 12 V Unterstützte Akkutypen Blei-Säure, Gel, AGM Akkukapazität max. 500 Ah Strombelastbarkeit 60 A (max. 80 A für 5 Minuten) Ladespannung max. 16 V Eigenstromverbrauch (passiv/aktiv) 5 mA/300 mA Schaltschwelle, Zuschaltung* 13,6 V Schaltschwelle, Trennung 12,8 V Kontrollanzeige für Zuschaltung LED Anschlussleitungen L 500 mm / Ø 10 mm² Abmessungen 125 x 62 x 50 mm Gewicht 400 g Was mich ein wenig iritiert sind die 16V amx Ladespannung. Wie verhält es sich damit? Hat vieleicht jemand das Gerät verbaut? Was sagen die Experten dazu? Ich bin gespannt auf die Antworten :D
Wenn dir dein Händler rät einen Ladebooster mit 45A einbauen zu lassen, wird er schon den Grund dafür kennen. :x z.B. Euro 6 Lichtmaschine, zu großer Spannungsfall zur den Versorgungsbatterien wegen zu kleinen Kabelquerschnitten, falscher Batterietyp u.s.w. Aber dann liegt halt ein Mangel vor und der Händler muss den Ladebooster und den Einbau selber bezahlen. Gruß Erik Dieses Gerät ist lediglich ein spannungsgesteuertes Relais, mit einem "Ladebooster" hat dies nichts zu tun. Hallo Oliver, zum 1. Link: Was willst Du mit Spielzeug ? zum 2. Link : Finger davon lassen. Widerstand zu groß, habe vor ungefähr 7 Jahren von Fraron solche Dinger gekauft u.montiert , 60 A u. 25 mm² Anschluß. An der Cote Azur stand ich frei u. lud per Aggregat , von 45 A kamen nur 30A an, das Ding wurde heiß. Ein zweites genauso; habe dann metallisch verbunden, 46 A kamen an. Sektion ergab relat. dünne Messingblechfedern,vom Strom verfärbt, zu wenig Anpressdruck. Sprach dann längere Zeit mit dem einen Fraronbesitzer, der sehr interessiert war. Gr. Richi
Hallo Achim, eine tolle, allerdings ebenfalls sehr technische Erklärung eines Boosters findest Du hier: --> Link Ich will mal versuchen, es - angelehnt an das von Richi geschriebene - vereinfacht und verständlicher zur erklären, zu übersetzen sozusagen: Ein Lade-Wandler oder auch Booster lädt die angeschlossene Versorgungs- oder Aufbaubatterie mit spezifischenn Kennlinien: IU1oU2. Eine Abbildung einer solchen Kennlinie findest Du weiter unten. Je nach verwendeter Aufbaubatterie und Booster können verschiedene Ladeprogramme oder -kennlinien eingestellt werden. Was bedeuten jetzt diese Buchstaben? Nun, sie definieren den Verlauf der Kennlinie, ein Beispiel soll uns weiter helfen, die Ladung einer Blei-AGM Batterie: Wichtig ist zunächst die sog. Ladeschlußspannung der Batterie, also die Spannung, welche sie erreicht, wenn Sie voll geladen wird. Für die o.g. Batterien beträgt diese Spannung 14,4 - 14,7V. Wir beschränken uns der Einfachheit halber mal auf die Typen, für welche der Hersteller eine U1-Ladespannung von 14,7V vorschreibt. Ist der Booster auf das entsprechende Ladeprogramm eingestellt, läuft die Ladung der Batterie folgendermaßen ab: Zunächst wird in der I-Phase (auch Hauptladung oder „Bulk“ genannt) mit konstantem und maximalen Ladestrom I bis zum Beginn der U1-Phase aufgeladen, es werden ca. 75-80% der Kapazität eingeladen. Während dieser I-Phase steigt die Spannung an der Batterie kontinuierlich an, bis sie U1=14,7V (also die Ladeschlußspannung) erreicht. Nun beginnt die U1-Phase (auch Vollladung oder „Absorption“ genannt), während dieser Phase hält der Booster die Spannung konstant hoch und es wird weiter geladen. Mit steigender Vollladung sinkt der Batteriestrom I langsam, aber stetig. Aus der Ladezeit und den Ladestrom, sowie auch aus dem Ladeverlauf während der I-Phase errechnet der Mikroprozessor des Boosters den Punkt, an welchem die Batterie zu 100% voll geladen ist. Hier kommt das „o“ ins Spiel. Es bezeichnet die automatische Umschaltung auf die nächste Phase, die U2-Phase, auch Erhaltungsladung oder „Float“ genannt. Der Booster hat nun auf die niedrigere Lade-Erhaltungsspannung umgeschaltet, in unserem Beispiel , also dem Ladeprogramm für die AGM-Batterien sind das 13,5V. Diese Spannung wird wieder konstant gehalten, es fließt nur noch der (von der Batterie bestimmte) Nachladestrom, welcher für die Erhaltung der Vollladung benötigt wird. Hier die Kennlinie einmal im Bild: ![]() (Quelle: Votronic) Wieso sinkt jetzt aber der Strom in der U1-Phase und wie kann die Batterie bestimmen, wie hoch der Strom in der U2-Phase ist? Ganz ohne die Gesetze der Elektrotechnik kann man das nicht erklären, denke ich. Die mathematische Darstellung des „Ohmschen Gesetzes“ soll uns aber ausreichen, um es zumindest einigermaßen einfach zu halten: U = R * I Zwei der Buchstaben hatten wir oben schon: „U“ also die Spannung, und „I“ den Strom. Jetzt kommt ein dritter hinzu: „R“ der Widerstand. Die Gleichung liefert den Zusammenhang zwischen den drei Größen. Der Booster bestimmt die Ladespannung U gemäß der einprogrammierten Kennlinie, dabei ist die Spannung zur Steuerung die Differenzspannung zwischen der Ladeschlußspannung und der Systemspannung, also der Spannung der Batterie. Ist die Batterie zu Beginn der Ladung entladen, hat also z.B. eine Spannung von 12,0V, ist die Differenz zur Ladeschlußspannung 14,7V groß. Die Batterie liefert die zweite Größe, nämlich den Widerstand R. Der Quotient daraus ist der Ladestrom I. Unsere Beispiel-Batterie wird mit maximalem Strom geladen, also z.B. 45A. Da die Batterie ja nun geladen wird, also Ladung annimmt, wird die Spannung an der Batterie höher, die Differenz zur Ladeschlußspannung immer kleiner, bei gleichbleibenden Widerstand der Batterie würde der Ladestrom jetzt also immer weiter abnehmen. Die Elektronik des Boosters erhöht nun intern aber die Ladeschlußspannung, um die Spannungsdifferenz zur Systemspannung, und damit den Ladestrom hoch zu halten. Rechtzeitig, bevor die Systemspannung die wirkliche Ladeschlußspannung erreicht, wird diese interne Ladeschlußspannung dann wieder verringert. Im Schaubild oben ist das die kurze mit „3“ gekennzeichnete Phase (Orientierungsphase) vor Einsetzen der U1-Phase. In der Hoffnung, dass das obenstehende halbwegs verständlich für Dich war, ist also das Fazit: Die Steuerung eines Lade-Wandlers hält den Ladestrom viel länger hoch als es die Konstantspannung der Lichtmaschine tun würde, daraus resultiert eine deutlich kürzere Ladezeit. Abgesehen davon kannst Du an der Lichtmaschine nicht einstellen, welche Ladespannung Deine Batterie benötigt. Neben dem offensichtlichen Vorteil, dieser hohen Ladeleistung auch bei kurzen Fahrtstrecken, bietet sich ein weiterer, nämlich der Schutz der Versorgungsbatterie und der daran angeschlossenen Verbraucher gegen die teilweise sehr starken Spannungsschwankungen der Lichtmaschinen, wie sie z.B. bei neueren Fahrzeugen eingesetzt werden (dynamisch geregelt).
Ich hoffe, die etwas vereinfachte Erklärung konnte Dir den Mehrwert etwas näher bringen. Wir haben einen Booster verbaut und speziell bei schlechterem Wetter oder im Winter hat er uns schon wertvolle Dienste geleistet und wir wollen ihn nicht mehr missen, Nachteile habe ich noch keine ausmachen können. Ich würde also dem Rat des Händlers folgen, entscheiden musst Du aber selbst... :wink: LG André Hallo Andre, dafür von mir ein Plus und besten Dank für deine tolle Erklärung des nicht so einfachen Sachverhalts. Man schaue sich aber auch mal die Zeitachse so eines Ladevorganges an. Wenn man hier oft so hört ‚nach einer Stunde Fahrt Batterie wieder voll‘, da war der Booster dann aber eventuell noch in der Bulk-Phase, bestenfalls in der Konstantspannungs-Ladephase. Will damit sagen, den kompletten, batteriefreundlichen IoUo... Ladevorgang bekommt man nur durch, wenn man lange genug fährt. Einfach nur Saft in die Batterie drücken wie in der Io-Phase kann die Lima auch, solange denn die Kabelquerschnitte eine ausreichend hohe Spannung an den Batteriepolen ermöglichen, aber das kann man ja nachmessen. Also: wenn die Lima-Verkabelung zur Aufbaubatterie OK ist, dürfte ein Booster auf kurzen Fahrten nicht merklich mehr Saft in die Batterien bekommen. Er kann erst auftrumpfen, wenn auf längerer Fahrt eine optimale Voll-Ladung gefragt ist. Bei grossen Akkubänken kann es sogar sein, dass die Lima ohne Booster schneller lädt, weil sie eben nicht auf 20 oder 40 A begrenzt ist. Sind die Kabel zu Batterie zu dünn, würde ich erstmal diese ersetzen, bevor ich einen Booster für den zehnfachen Preis kaufe, der dann auch andere Kabel braucht. Klar geht es dann mit Booster besser als vorher ohne, man hat ja auch den Kabelbaum überarbeitet :D Wobei ich sagen muss, insbesondere bei den empfindlichen AGMs, die ohne ihre korrekte Ladeschlussspannung gern an Lebensdauer verlieren, ist der Booster wegen der korrekten Ladeschlussspannung wahrscheinlich schon eine gute Idee. bis denn, Uwe
Hallo Andre, Nach deinen schönen Booster- Ladediagramm ist die Ladespannung während der I-Phase (Bulk-Ladephase) zu 98% der Zeit kleiner als die Lichtmaschinenspannung. Dadurch ist der Ladestrom auch kleiner als er durch die direkte Ladung deiner Aufbaubatterie mit der Lichtmaschine wäre. Und damit ist die Ladezeit bei deiner Aufbaubatterie auch wesentlich länger mit Booster- Ladung als mit Lichtmaschinenladung. Nur in der U1-Ladepannungs-Phase ist die Ladespannung deines Boosters größer als die Lichtmaschinenspannung. Ist aber bei der Boosterladung unbedeutend, da die U1-Ladespannung-Phase erst nach ca. 6-8 Stunden Fahrzeit zur Wirkung kommt. ![]() Gruß Erik Hallo Erik, Das ist reine Theorie. Welche Lichtmaschine hat schon über Stunden volle Ladespannung? Meine nicht. Und die Tiefentladephase gibt es meines Erachtens im Normalfall nicht. Grüße, Alf Da bin ich gleicher Meinung!
Ist aber bei der Boosterladung unbedeutend, da die U1-Ladespannung-Phase erst nach ca. 6-8 Stunden Fahrzeit zur Wirkung kommt und das in den wenigsten Fällen zutrift. Wenn man solche empfindlichen AGMs hat muß man mit den Netzladegerät nachladen. Gruß Erik Nur mal so als Gedanke: Viele der Argumente sind sicherlich zutreffend, wenn... Die LiMa tatsächlich liefert und das auch noch mit ausreichender Spannung. Und genau das ist ja, das geben ja sogar die Fzg-Hersteller als Feature an, bei Euro6 (z.T. auch schon Euro5) nicht gegeben. Da können die Kabel dann auch 50mm² haben, wo nichts kommt, ist nichts. Hier greift dann der Booster an und stellt sicher, dass die Spannung überhaupt die notwendigen 14,x V erreicht bzw. überhaupt geladen wird. Ob die Ladekurve ideal ist, ob in "30 Minuten 100Ah geladen werden" ist eine andere Frage, in jedem Fall wird sicher geladen und nicht auch noch entladen... Bei einem DUC von 1992 oder einem T3 würde ich auch die Version mit Kabel wählen, bei einem Sprinter von 2017 den Booster (ggf mit Kabel). Manni Hallo André und alle anderen, Danke für die Antworten und Erläuterung. Also diie Starterbatterie wird geschont, so wie auch die Versorgungsbatterie. Insgesamt werden die Batterien schneller geladen. Nachteil ist nur der Preis, den man für das Teil zahlen muss. Richtig? LG Achim Hallo André, wenn ich mir bei deinem Link etwas weiter unten das Schaubild von Erik ansehe, läd der Booster zwar nachher besser, am Anfang läd doch aber die LiMa ohne Booster besser, oder verstehe ich das falsch (oder bezieht sich das auf LiFePo? Wenn immer wieder von der richtigen Verkabelung gesprochen wird, wie dick sollten denn die Kabel sein, damit es die richtigen sind?
Ist dies wirklich so? Votronic schreibt in der BedAnleitung Ausgang Überspannungsbegrenzung an der Bord-Batterie I (OUT): Zum Schutz empfindlicher Verbraucher ist die Ladespannung auf max. 15,0 V (30 V) bei allen Ladearten begrenzt, unabhängig von der Eingangsspannung, von Ladeprogrammen etc.
Ziel sollte sein den Spannungsabfall unter 250mV zu bringen. Hier kann man seine individuellen Werte eingeben --> Link Länge ist die Summe aus dem Längen von Plus u Minusleitung
Das ist kein Booster sondern nur ein etwas intelligenter Schalter, der das Trennrelais erstzen kann. Daher wird die Ladespannung nicht von dem Gerät gesteuert und die 16V sind nur das Maximum, was man anschliessen darf. Ein Booster setzt die Spannung fürs Laden der Aufbaubatterie höher, die ohne B durch schwache Kabel oder eine "intelligente" Lichtmaschine zu niedrig für eine vernünftige Ladung wären. RK Beispielsweise bei mir: 16qmm, 3m Leitung, 60A Anfangsladestrom, 0,201V Spannungsabfall
Hallo Alf, Welche Lichtmaschinenspannung hast du beim Motorstart ( im kalten zustand direkt an der Lichtmaschine gemessen ?) Was hast du für eine Lichtmaschine im Einsatz ? Meine Bosch- Lichtmaschine hat beim Motorstart bei 10°C eine Spannung von 14,4V die nach längerer Fahrt auf 14,1 bis 14,2 V abfällt. Im Sommer bei hoher Außentemperatur auf 13,8 V. Ist aber auch gut so für die Batterie. Selbst bei 13,8 V Ladespannung ist die Lichtmaschinenspannung noch in 95% der Zeit in der I-Ladephase bei den Booster- Ladediagramm höher als die Boosterladespannung. Gruß Erik
Wie soll der Ladebooster berechnen können wann die Batterie zu 100% geladen ist ? Der Ladebooster kennt nicht den Ladezustand zu beginn der Ladung, auch nicht die Batteriegröße, und auch nicht den noch vorhandenen Kapazitätswert der Batterie. Und wenn noch Verbraucher während der Boosterladung die an der Versorgungsbatterie angeschlossen (Heizung, Licht,Kühlschrank) und eingeschalten sind fliest ein Teil des Boosterladestroms in die Verbraucher und nicht in die Versorgungsbatterien. Gruß Erik Hallo Erik, Die aktuellen Daten findest du hier: --> Link Zum Booster generell: Was viele nicht verstehen, weil sie nur die bunten Prospekte verinnerlicht haben. Der Booster stellt zunächst den Ladestrom, die Spannung ergibt sich. Dann begrenzt er die Spannung, der Strom ergibt sich. Grüße, Alf
Hallo Alf, Bordnetzspannung ist nicht gleich Lichtmaschinenspannung ! Wo hast du dein Messgerät für die Bordspannung angeschlossen und wie genau ist das ? Besser mal mit einen guten Multimeter direkt an der Lichtmaschine nachmessen. Spannungsabfall auf der Masseleitung durch große Verbraucher ? Gruß Erik Alf hat (fast) vollkommen Recht mit der Aussage, mit der Strombegrenzung und die Spannungsbegrenzung. In der Tat ist es so, dass das Ladegerät schon in der I Phase keine Phantasiespannung ausgibt, um den Strom an die Grenze zu trieben, die Spannung ist auch hier unter / gleich der Ladeschlusspannug, allerdings bricht sie zusammen auf die aktuelle Batteriespannung, weil die Batterie viel niederohmiger ist als das Ladegerät. bei Annäherung an die Ladeschlußspannung fällt der Strom von ganz alleine, weil die Differenz der Spannungen zwischen Ladegerät (Schlußspannung) und Batteriespannung immer kleiner wird und damit auch der Spannungsabfall zwischen den beiden Spannungsquellen. Das Einzige Plus beim IUoU ist die Float Phase, hier wird die Spannung gesenkt auf 13.6..13.8V. Zwischen I und erstem U ist nichts zu regeln, das macht die Batterie ganz alleine, es wird nur die LED umgeschaltet, wenn das Ladegerät die Spannung der Batterie in etwa erreicht hat und nicht mehr so stark runtergezogen wird. Ist übrigens bei jedem Laderegler so, nicht nur beim Ladebooster.
Und wenn der Ladebooster tatsächlich durch eine sehr lange unterbrochene Fahrzeit in die Float-Phase schaltet, (nach welchen Regeln ist nicht bekannt) beim nächsten Stopp und wieder Start das Motors beginnt der Ladebooster wieder mit der I-Phase. Den Vorteil kannst vergessen ! Gruß Erik
Also stimmen obige Aussagen zum Regelverhalten schlicht nicht?
Zuerst eine Formel, dann eine Berechnung ohne Zahlenwerte und als Ergebnis kommt der max. Ladestrom des Ladeboosters von 45A heraus ! Bleikristall-Batterien haben z.B. einen Innenwiderstand von 6mOhm. ![]() Wenn man das in deine Formel einträgt kommen halt 450A als möglichen Ladestrom heraus. 2,7V/0,006Ohm ergibt 450A oder bei 45A Ladestrom und 6mOhm Innenwiderstand darf die Differenzspannung zwischen Batterie und Ladegerät nur 0,27 V nach deiner Formel betragen. Passt auch nicht ! Ist das dein Scherz-Beitrag zum Rosenmontag ? Gruß Erik Eine Batterie hat keinen ohmschen Widerstand.... hier muss mit der EMK gerechnet werden (wenn man denn schon rechnen will) --> Link Es geht letztendlich um chemische Vorgänge die durch eine elektrische Spannung ausgelöst werden. Widerstand ist Widerstand, ist einfach Spannungsabfall dividiert durch Strom. Kann man für jedes Ding mit Drähten, durch das Strom fließen kann, ermitteln durch eine Differenzmessung, es spielt keine Rolle ob der Widerstand linear ist (Ohmsche Last) oder nicht und welche Vorgänge dafür ursächlich sind (Materialkonstante, Halbleiter, Elektromagnetische Felder, Chemie).
Genau so ist es ! Gruß Erik
Ganz so einfach ist es nicht Erik, die Regeln sind in der Kennlinie im Gerät hinterlegt zum gewählten Batterietyp, die I Phase beginnt zwar wieder von vorn ist aber auch schnell wieder zu Ende, sobald die Spannungsschwelle der U1 überschritten ist, wenn der Strom weiter abfällt ist die U1 Phase auch sehr schnell wieder vorbei und es geht in Float weiter. Die U1 ist nicht rein Zeitgesteuert, sondern hängt auch vom Ladestrom bei der Schlussspannung ab. Wenn Du ein CTec Ladegerät hast, kannst Du das Mäusekino live verfolgen und die Zeiten messen.
Wenn noch Verbraucher während der Boosterladung die an der Versorgungsbatterie angeschlossen (Heizung, Licht,Kühlschrank) und eingehalten sind fliest ein teil des Boosterladestroms in die Verbraucher und nicht in die Versorgungsbatterien. Dadurch wird die Ladestrommessung verfälscht und die Umschaltung in die U2 Phase wird nicht erfolgen da der Strom nicht unter den Schwellwert fällt. Gruß Erik Na irgend was ist ja immer... Am Besten eine Wechselbatterie mitnehmen und getrennt laden. :mrgreen:
Oder die schön geschriebenen Verkaufsprospekte schnell vergessen ! Und sich genau überlegen ob ein Ladebooster überhaupt einen Nutzen birgt oder durch andere Maßnahmen mehr erreicht werden kann. Gruß Erik
Stimmt. Aber der Link gibt nur die Spannung der unbelasteten EMK an. Damit kommt man auch nicht viel weiter. Daher gibt es eben das Ersatzschaltbild mit der idealen Spannungsquelle und dem Innenwiderstand. Das ist nicht perfekt, aber für viele Berechnungen ausreichend. Der Innenwiderstand ist auch nicht konstant, sondern von allen möglichen Parametern abhängig. Aber immerhin ist er eine Basis für Abschätzungen und Vergleiche bei vorgegebenen Parametern. RK
Batterien sind halt mehr was für Chemiker als für E-Techniker. Auf der ganzen Welt forschen Entwicklungsabteilungen mit Millionenaufwand über neue Batterietechnologien und im Forum gibt es die neue Technologie der Zukunft seid Jahren schon. Bleikristall sag ich da nur ! :idea: Unverwüstlich und nicht kaputt zubekommen ! :rolleyes: Gruß Erik |
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