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--> Link 200 km Reichweite. Schaun wir mal was davon reell übrigbleibt. Hat die einschlägige Presse schon über diese Fahrzeug berichtet? Mit welchem Ergebnis? Ich habe vorher noch nichts davon gelesen. Ich habe davon noch nichts gehört, empfinde das ganze für unsere Zwecke auch als vollkommen ungeeignet. Für uns geeignet ist nur eine Lösung, nämlich die Brennstoffzelle. Wenig Gewicht, aufgetankt ähnlich schnell wie unsere Diesel! Das Problem ist momentan nur, das es noch keine Triebwagen für uns gibt und das Tankstellennetz noch relativ dünn ist. Hieran wird aber gearbeitet! Das kann nicht funktionieren. Du willst doch nicht nur Kurzstrecken fahren und über Nacht tanken. Was funktionieren wird ist ein Hybridantrieb. Hier sind Vorschriften bez. Führerschein, Geschwindigkeitsbeschränkungen u.s.w. wegen des höheren Gewichts ein Hindernis. Bei Alois Kober ( ALKO ) wird gerade was entwickelt. Ja das mit der Firma Iridium habe ich schon gelesen...200km...gut dann muss man sich die restlichen 600km von der Tagesetappe vom ADAC hinbringen lassen :D Die Fa. Goldschmitt hatte ja mal eine Technologie entwickelt und darauf ein Patent erworben wo man herkömmliche Dieselmotoren problemlos mit Erdgas betreiben kann. Mangels Nachfrage wurde das Patent an eine russische Fa. Verkauft. oder das ganze WOMO mit Solarzelle erstellen? Würde mich mal interessieren, was damit möglich wäre. Es gibt einen Ducato ,Daily und auch die Großen aus der Abteilung Heavy mit Erdgas,CNG teils sogar LNG von Fiat/Iveco im laufenden Programm. Leider hat der Ducato als Wohnmobil zumindest in der 3,5 To Grenze Gewichtsprobleme (Gewicht der Tankflaschen) mal abgesehen von den höheren Kosten gegenüber der Dieselmaschinen. Mit DER Reichweite wohl eher was für Leute, die das Womo nur als Statussymbol vorm Haus stehen haben. Demonstriert aber fein, dass Elektroantrieb für schwere Fahrzeuge im Moment totaler Blödsinn ist. Wenn überall, wo jetzt Tankstellen stehen, Tausch-Akkus mit der 4-fachen Energiedichte zur Verfügung stehen, können wir nochmal drüber reden. Brennstoffzelle geht vielleicht besser, aber auch da muss erstmal das Tankstellennetz existieren - oder die Brennstoffzelle mit LPG funktionieren. Zum Thema Solar - vergiss es. Das liefert vielleicht ein hundertstel der Antriebsleistung, wenn man sich ein KW Solar aufs Dach packt. bis denn, Uwe
Optimaler Test: Nordkap im Winter …. :lol: Ich bin sowieso für (genormte) Tauschakkus. Wie ich´s mir (sehr einfach gesehen) vorstelle: Einfahrt wie in eine Waschhalle bei der Tanke. Kreditkarte in den Schlitz. Fahrzeug wir in einer Laufrinne vorgezogen. Von unten kommt ein Maschinenarm der die alten Akkus entriegelt, Restkapazität mißt und den Akku zum laden in ein Lagersystem weiter gibt. Der neue Akku kommt von der anderen Seite. Nach der Kapazitätmessung wird der unter das Auto gehoben, verriegelt und das Fahrzeug weiter geschoben. Je nach Fahrzeugtyp bekommt man einen oder mehrere der gleichen Akkus. Bezahlt wird die Kapazität-Differenz zwischen dem entnommenen und dem eingebauten Akku. Meinetwegen kann es ja auch noch unterschiedliche Akkutypen geben, soweit das die Logistik hergibt. Die Akkus werden entweder vor Ort geladen, oder werden zugeliefert. Wenn die Batterien zumindest Europaweit genormt wären, könnte man so in kurzer Zeit auch bis in den Urlaubsort kommen. Lokale Stromproduzenten (früher Bauern :lach: ) könnten sich noch etwas dazu verdienen. Der Akku würde, wie unsere Gasflaschen, einmal gekauft und ab dann im Tausch gehandelt. Ich weiß, dass ist mehr als Blauäugig und etwas naiv. Aber grundsätzlich fände ich das gut. LG Carsten Im Moment sehen die E Tanken doch so --> Link: Sich auf einenkompatiblen Akku für alle zu einigen ist wirklich zu viel verlangt :lol: Der Name weckt schlechte Erinnerungen - in den 90igern gab es eine Firma Iridium, die Satelliten ins All schoss um ein weltumspannendes Mobiltelefonnetz zu erschaffen. Der Plan war gut, das Netz gibt es Unter anderem namen). Die Firma ist jedoch pleite gegangen, weil sie vom terrestrischen Netz wie wir es jetzt alle kennen überholt worden ist.....RIP! Elektro funktioniert nur für Kleinfahrzeuge in der Stadt und dann muss man auch noch zusätzlich die Möglichkeit haben, sein Fahrzeug zuhause zu laden. Ich stell mir grade vor, wie es ist, im 4 Stock eines Mietshauses zu wohnen und soll ein Kabel aus dem Fenster hängen, um an der Stasse mein Auto zu laden. S chwachsinn!!! Und für uns Wohnmobilisten undenkbar!!! Vom Gewicht der Batterien mal ganz abgesehen. Nein, das vernünftigste für Langstrecke wird die Brennstoffzelle werden, egal ob Womo, Auto, Lieferverkehr, LKW, Züge usw. Das Tankstellennetz für Wasserstoff baut sich langsam auf. Aktuell haben wir in Deutschland rund 60 Tankstellen und bis 2022 sollen es 400 sein. Das und nur das ist für uns die Lösung. das Tankstellennetz für Wasserstoff in Europa --> Link Fazit:derzeit für ein Reisefahrzeug vollkommen unbrauchbar mangels Tankstellendichte siehe Karte Die Nachfrage fetzt - 8 To gesamt! Das E Wohnmobil ist ein Anfang. Über die Hilde vom Herrn Benz in Ri Mannheim hat man dazumal auch gelächelt. Es war immer so und wird auch so bleiben. Irgend wann setzt sich etwas durch oder eben nicht. Hallo,
hmmm wir haben ein vollwertiges Fahrzeug für vier plus Hund, der Kofferraum ist sogar größer als bei dem Verbrennervorgänger und wir schaffen es sogar über die Stadtgrenzen hinaus. Zuhause laden wir nur im Notfall, geladen wird an Ladesäulen vom Stromversorger oder bei Lidl, Ikea o.ä. Ich denke auch das sich für größere Fahrzeuge eher die Brennstoffzelle durchsetzen wird aber das wird noch dauern. --> Link :-)
Gabs ja schon, nur nicht sehr erfolgreich --> Link.
Könnte man ja auch stappeln. D.h. ein PKW nimmt einen, ein Womo eben 2 oder 3. RK Die Brennstoffzelle ist dummerweise aber auch nur eine Krücke, nach ca. 3.000 Betriebsstunden sind normalerweise die Membranen hin, und dann muss der gesamte (!) Stack gewechselt werden :evil: Erinnert mich an den RO80, da wurde immer der ganze 2-Scheiben-Motor gewechselt 8) Warum nicht Methan, das ist im wesentlichen Erdgas. Da können die Verbrennungsmotoren weiter betrieben werden, gibts ja schon in Mengen. Nun zu den Problemen: a) falls man die CO2 Klimastory glaubt: so hat Methan bei der Ausbeute natürlich ein ("Tödliches Killermolekül" Bild Diktion ) CO2 und 2 H2O pro Methan Molekül, d.h. immer noch einen geringen CO2 Ausstoss, anders als bei H2. Aber! die speicherung von H2 ist viel aufwändiger als von CH4. die Tankstellendichte ist sehr gering. Über Unterschiede des Unfallrisikos zw. Methan und H2 kann ich mich nicht auslassen, meine aber Methan ist sicherer.Die BrennstoffzellenTechnik ist kompliziert. Ob die Brennstoffzelle wirklich so einen besseren wirkungsgrad hat weiss ich nicht. b) der Hauptvorteil des H2 ist natürlich, dass er per Elektrolyse ruckzuck in einfacher Weise aus wasser und Strom erzeugt werden kann. Ich vermute aber, dass wenn sich die Industrie anstrengt auch die Synthese von ch4 in grosstechnischen Umfang möglich ist im Labor ist das m.W. schon gelungen. Die einfach Lösung wäre dann Methan-Autos verbunden mit Solar-Methan Fabriken. Allerdings dürften die Politiker sich schon für die komplizierte und teure technik entschieden haben. mfg Als ich vor mehr als 2 Jahren hier meine Prognose zu E-Womos genannt hatte, die mangels Erkenntnissen nur auf meinen Erfahrungen mit E-Autos beruhte, gab es noch nie so viele Neuentwicklungen in sooo schneller Zeit. Aber das betrifft den Pkw-Bereich. Es geht allein um merkantil lohnenswerte Massenfertigung! Das anderweitig entstandene Engagement beruht schlicht und einfach auf A)- kostenloser Werbung und B)- Image Aufwertung. C)- Auf Notwendigkeiten und Zwängen. Meistens auf allen DREI Ursachen gleichzeitig! So etwa im Beispiel UPS-Paketservice i.V.m. Iridion: Da brauchte man in Paris, um am Ende der Paketzustellungskette aus aller Welt auch die begehrte innere City von Paris zu erreichen, einfach E-Transporter. Auf Basis eines quasi "entkernten" "Sprinter" u.ä. wurden 100 Exemplare bis 2016 umgebaut. Pro Fahrzeug so richtig TEUER. Aber nur für den Einsatz-Zweck in Paris City. Mehr nicht. Ich gehe von einem Einzelpreis damals 2015 in Höhe von sechstelliger Höhe aus. Hier mal ein aktueller Preis vom absoluten Marktführer in dieser Branche: --> Link s.Seite 6 Es kommen also defacto im Winter etw 80 nutzbare km an Reichweite heraus und das reicht für Zulieferzwecke in Paris-City, aber eben nur dort. Preise für den nackten Kastenwagen etwa ab 80 T €! So wird das auch die nächsten Jahre bleiben. Es fehlt einfach an merkantilem Interesse, weil keine ausreichenden Stückzahlen erzielt werden können. Und jetzt werden solche "tollen Ideen" und Neuerung als Restware angeboten. Unter dem Motto: "Wir sind innovativ, haben das Ei des Columbus neu erfunden, sind umweltfreundlich und bekommen natürlich "kostenlose Eigenwerbung" durch die Presse. Hatten wir schon bei den deutschen Autoherstellern im E-Auto Bereich.! Jahrelang Strichzeichnungen, dann Studien. Jetzt "Reservierungsmöglichkeiten". Ok, BMW war mit dem "i" halbherzig" vor Ort. Der wird sogar verkauft. Daimler hat sogar den E-Smart. Aber von wem wird der denn seit zig Jahren gebaut? Also auch die Verbrennermotoren UND die E-Motoren? Flixbus und einige Nahverkehrsbusgesellschaften haben ja nun auch mehrere 100 Linienbusse in Betrieb. Allerdings kann ich deren Herstellerquelle nicht nachbilden, weil es mir nicht gelingt, die diesbezüglichen Buchstaben auf meiner Tastatur einzustellen. ;D Sorry für die Ausschweifung. Aber ein Wohnmobil mit der gewünschten Reichweite sowie einem akzeptablem Preis kann ich mir für die nächsten 5 Jahre genausowenig vorstellen wie ein Brennzellen-WoMo. Liebe Grüße :) da schließe ich mich felix an der Vorteil von Diesel/Benzin ist nun mal daß über 90% des "Treibstoffs" nicht mitgeführt werden muß, sondern aus der Luft geholt wird, denn zur Verbrennung von 1 kg Diesel werden nun mal 14,5 kg Luft benötigt grüße klaus Wenn Du wüsstest, was gerade die Wärme (kälte)pumpen von EVs zur Enteisung, klimatisierten Vortemperierung an "Luft" verbrauchen. Aber die kommt wenigstens schadstoffrei wieder "raus".
Das sehe ich leider ganz genauso. E-Mobile sind im Grunde richtig geil, das Problem ist nur die mangelnde Reichweite, die Ladezeiten,das Akkugewicht, der PREIS und letztendlich der schlechte ökologische Fußabdruck (Für die Herstellung von Fahrzeug und Akku (Seltene Erden etc.) Vielleicht ein kleines für die Stadt aber sonst nicht. Für mich liegt die Zukunft eher in der Brennstoffzelle und den zugehörigen Wasserstoff erzeugt mit regenerativen Energien und einem GUTEN Tankstellennetz. Leider alles nicht vorhanden. Alles andere ist eher dem derzeitigen E-Hype geschuldet, hat aber alles eher wenig Sinn und Verstand.
Ich hoffe, ich habe den Ironiemodus übersehen. Akkus sind eine einzige Umweltsauerei. Umso schlimmer, da es ja bereits bessere Techniken gibt wie Erdgas für Dieselmotoren und für die ganz neuen Fahrzeuge die Brennstoffzelle. Müssen wir denn erst wieder die veraltete Schubladentechnik bezahlen um uns dann in 10 Jahren die nächste Generation kaufen zu dürfen??
daran habe ich auch schon gedacht, denn wenn ich mich recht erinnere wurden nach der Glülampe erst die Energiesparlampen und dann anschließend die LEDs propagiert grüße klaus
wie hoch ist da der aufwand - 3.000h sind ja in der gegend von 150 - 200.000km - seh ich jetzt nicht als extremes drama.
Naja, bei ca. 400 Betriebsstunden im Jahr kommen wir dann nicht einmal auf 10 Jahre. Weiterhin hat die Zelle keine konstante Leistung - sie altert. Aber das kann man alles in den Griff bekommen und günstig wird diese Technik dann auch. Jeder ist jetzt für Elektro, wen es die mal dann reichlich gibt, stellen die fest das es doch nicht so sauber ist und man doch was anderes kaufen soll oder muss, weil Elektro die Umwelt zerstört(siehe Diesel) am Ende ist es doch egal wie wir die Erde zerstören. LG Bernd Hallo, ich habe mir mal ein paar Gedanken um Elektroautos und gemacht. Sicherlich ein weites Feld, mir geht es jedoch nicht darum dieses Feld umfangreich zu betrachten. Nur um einige grundsätzliche Gedanken. Die Zahlen die ich um folgenden nenne sind daher auch nicht auf die letzte Genauigkeit optimiert, sondern sollen nur einige Zusammenhänge verdeutlichen. Bleiben wir zunächst mal beim Wohnmobil. Wir wollen 500km fahren und benötigen dafür ca. 60l Diesel. Ein Liter Diesel hat einen Energieinhalt von ca. 10kW. D.h. wir benötigen für die 500km ca. 600kW. Kosten: Bei 1,50€/l kosten die 500km 90,-€ Wie sieht es beim Elektroantrieb aus? Wenn man unterstellt, dass ein E-Antrieb einen doppelt so guten Wirkungsgrad wie ein Dieselantrieb hat, müssten für die Strecke ca. 300kW benötigt (gespeichert) werden. Unterstellt man 80% Wirkungsgrad von der geladenen Energiemenge bis zum Antrieb, kostet bei einem Bezugspreis von 0,27€/kW ein kW am Antrieb ca. 0,34€. Bei 300kW also ca. 100,-€. D.h. von den Energiekosten sind beide Antriebsarten nicht so unterschiedlich. Mal nur ganz grob - was kostet eine Batterie für 300kW? Mal nur für Winstonbatterien: Nehmen wir 200Ah Zellen. Eine Zelle 3,25V * 200Ah *0,9 = 585Wh. Um 300kW zu speichern werden also ca. 512Zellen benötigt. Bei einem Preis von 300,-€ pro Zelle sind das über 150.000,-€. Das Gewicht wäre 512 * 7,3kg ca. 3.700kg. Mal eine lustige Betrachtung von großen Tankstellen. Am Irschenberg hat die Shell-Tankanlage 10 Spuren für PKW. Bei einer Tankzeit von angenommenen 4 Minuten können da 150 Fahrzeuge/h betankt werden. Setze ich 50kW Ladegeräte voraus, braucht man 6 Stunden um eine 300kW Batterie zu laden. Bei 150KFZ/h müssten 6*150 = 900 Ladestationen vorhanden sein. Das benötigt mehr als 3 Fußballfelder Platz. Und wie sieht es bei PKW´s aus? Daten aus --> Link Mit einem 85kW Speicher fährt der Tesla Model S angeblich 528km. Tesla gibt für den 75D bei 100km/h und 20°C 466km an. --> Link Also ähnliche Werte. Ein 85kW Speicher hat etwa den gleichen Energieinhalt wie 8,5l Diesel. Selbst wenn der E-Antrieb ca. den doppelten Wirkungsgrad wie ein Dieselantrieb hat, entspräche das einem Verbrauch von 3,4l/100km für ein 2t schweres Fahrzeug. Ist das glaubwürdig? Von Heizung und Klimaanlage mal ganz zu schweigen. Ein Bekannter von mir hat so ein Fahrzeug. Er muss u.a. einmal pro Woche eine Strecke von 300km und zurück fahren. Laut seiner Aussage muss er zwischendurch auf jeder Strecke Strom nachtanken, auch im Sommer. Er nimmt inzwischen einen Diesel aus dem Fuhrpark für die Strecke. Ich denke wir werden mit den Angaben für die Reichweite von E-Fahrzeugen mindestens so belogen wie bei den übrigen Verbrauchsangaben der Autohersteller. Wenn es insbesondere im Winter mit Heizung nicht noch viel schlimmer ist. E-Fahrzeuge sind was für den Kurzstreckenbetrieb, egal ob Busse oder PKW. Und ob E-Antriebe in Summe so umweltfreundlich sind, muss zumindest unter heutigen Verhältnissen (erst 33% der Energie wird regenerativ erzeugt) unter Einbeziehung der Batterie-Produktion und des Recyclings mit ??? versehen werden. Gruß Gerald
300kWh
Wenn man schon rechnet, dann aber richtig. 50kW Ladegeräte 6h -> 300kWh (wie auch oben). RK ja, Entschuldigung, das war zu flapsig :oops: hallo Gerald, gut gemacht !! hast Du noch einen griffigen Vergleich parat was 45 MW Anschlußwert bedeuten? grüße klaus PS: kW oder kWh können 85 % eh nicht unterscheiden Hallo, zu 45MW Anschlusswert fällt mir momentan auch nichts ein. Aber vielleicht kann man sich ja über den Energiebedarf annähern. Ich denke man sollte aber nicht mit 300kWh Akku´s rechnen. Nimmt man den Tesla mit einem 85kWh Akku, sieht das etwa so aus: Berücksichtigt man 5% Ladeverlust und 10% Wandlerverluste (vom Ladegerät) benötigt man ca. 2 Stunden um den Akku an der 50kW Ladestation zu laden. Das würde 300 Ladestationen bei dem Beispiel bedeuten. (Wohnmobile dürfen dann aber da nicht geladen werden :) ) Unterstellen wir mal eine Person hat einen Energiebedarf von 3,5kWh pro Tag. (Das entspräche bei einem 3 Personenhaushalt ca. 3800kWh pro Jahr, also relativ realistisch) Bei der Tankstelle nehme ich mal 12 Stunden Betriebszeit. D.h. 300*50kW *12h = 15.000kWh. Nimmt man die 3,5kWh pro Person und Tag, entspricht das also dem Bedarf von ca. 4.300 Personen. In der Zeit wären 12*150= 1800 Tesla-Fahrzeuge geladen worden. Gruß Gerald P.s. diesmal habe ich hoffentlich kein "h" weggelassen. :razz: Und doch wieder ein Fehler drin: 300*50kW *12h = sind natürlich 180.000kWh 180.000kWh / 3,5kWh = ca. 51430 Nimmt man die 3,5kWh pro Person und Tag, entspricht das also dem Tagesbedarf von ca. 51.430 Personen. Gruß Gerald
Moin Gerald, da bist Du auf glatten Boden gelangt. :wink: Ach sooo... :eek: Paar Gedanken, nicht umfangreich betrachten, nicht auf die letzte Genauigkeit optimiert, einige Zusammenhänge verdeutlichen......?
Fehlt da nicht,etwas? Etwa die sonstigen Kosten?
Falsch: Es gibt keinerlei gesicherte Fakten diesbezüglich, ausser denen von seit Jahren bekannten Verbrauchswertungen von Kastenwagen wie dem Röno Master. Deshalb gehe ich von etwa 3 - 400 kWh max für Wohnmobile aus. Mal so eigenerfahrungsgeschätzt.
Da fehlen mir die Worte..... :eek: :( (So etwas erträgt man nur schweigend). Wie nennt man denn die Steigerung von "fake news"? Bei den derzeit aufgerufenen Preisen von namhaften EV-Batterieproduzenten ruft man 6.T € pro 43 kWh inkl. komplettem Batteriekasten und BMS auf. Mit 10 Jahren Garantie. Die ist zur Überraschung der Autohersteller seit 2013 von bisher 8 Jahren eben auch auf 10 Jahre angehoben worden. Zusätzlich weitere Bereiche etwa als Sekundärspeicher bei einem SOC von 70 % sind realisiert. Damit reduziert sich die Wiederverwertungsnegativtheorie deutllich. Diese Stromspeicher etwa für Solarfelder sind Realität, werden betrieben. Den Rest Deines Posts zitiere ich jetzt einfach unterstrichen und kursiv nachfolgend: Mal eine lustige Betrachtung von großen Tankstellen. Am Irschenberg hat die Shell-Tankanlage 10 Spuren für PKW. Bei einer Tankzeit von angenommenen 4 Minuten können da 150 Fahrzeuge/h betankt werden. Setze ich 50kW Ladegeräte voraus, braucht man 6 Stunden um eine 300kW Batterie zu laden. Bei 150KFZ/h müssten 6*150 = 900 Ladestationen vorhanden sein. Das benötigt mehr als 3 Fußballfelder Platz. Jou, und direkt nebenan ist ein Braunkohletagebau, der den Strom liefert. Im alten Wiki aus 2013, Du musst nur richtig lesen. Gerade in Bezug auf Tesla! Die hatten schon 2013 weltweit Ihre Ladestationen ab 135 kw Ladeleistung eingerichtet. Jetzt deutlich höher. An einem heißen Sommertag an einer Autobahntankstelle muss Deine Ehefrau vor dem WC deutlich länger anstehen als die Ehemänner in der Warteschlange vor der Zapfsäule. Ein Tesla ist dann längst wieder aufgeladen und vorgeheizt oder gekühlt. Ein 85kW Speicher hat etwa den gleichen Energieinhalt wie 8,5l Diesel. Selbst wenn der E-Antrieb ca. den doppelten Wirkungsgrad wie ein Dieselantrieb hat, entspräche das einem Verbrauch von 3,4l/100km für ein 2t schweres Fahrzeug. Ist das glaubwürdig? Von Heizung und Klimaanlage mal ganz zu schweigen. Es macht keinen Sinn, DIR zu erklären, dass Heizung und Klimaanlage beim EV identisch sind. Es handelt sich um energiesparende Wärmepumpensysteme. Kennst Du vielleicht von Deinem Wäschetrockner. Ein Bekannter von mir hat so ein Fahrzeug......... Er muss u.a. einmal pro Woche eine Strecke von 300km und zurück fahren. Laut seiner Aussage muss er zwischendurch auf jeder Strecke Strom nachtanken, auch im Sommer. Er nimmt inzwischen einen Diesel aus dem Fuhrpark für die Strecke.......... Jou, das kenne ich..... "Ein Bekannter von mir" :freude: :freude: :freude: :rofl: Ich denke wir werden mit den Angaben für die Reichweite von E-Fahrzeugen mindestens so belogen wie bei den übrigen Verbrauchsangaben der Autohersteller. Wenn es insbesondere im Winter mit Heizung nicht noch viel schlimmer ist. E-Fahrzeuge sind was für den Kurzstreckenbetrieb, egal ob Busse oder PKW. Jou, mit 3 EVs seit 2015 im täglichen Dauerpraxisbetrieb kann ich Dir sagen, dass es für uns sehr angenehm ist, im Winter nie Eiskratzen zu müssen, einen auf 23 Grad C vorgewärmten Innenraum zu betreten mit vorgeheizten Sitzen, die automat. Luftreinigung, den Iosinator mit vorwählbaren Düften sowie autom. Umschaltung auf Umluft zu genießen. Etwa an der roten Ampel, wenn vor Einem ein Verbrenner steht. Und im Sommer? Da sinds dann eben auch 23. Grad dank der Kühlung. Auch hier schön einfach durch Knopfdruck. Und dann herrscht Ruhe im Inneren und Wohlgefühl. Magst Du das nachvollziehen? Ich kann Dir für meine fast wöchentlichen 510 km von Jever nach Berlin diesbezüglich das erstklassige Restaurant in Neustadt-Glewe empfehlen. Selbst der 50 kw Lader dort ist schneller als das Menü für uns. Und umsonst. Das Menü dort ( 3 Gänge) kostet etwa 25 € pro Person bei vergleichbaren Benzinkosten von 140 € für die 1020 km Strecke. Das macht noch mehr Spaß. :) Und na klar: Nach 3 Stunden Fahrzeit sollte man auch eine Pause machen, oder? Und ob E-Antriebe in Summe so umweltfreundlich sind, muss zumindest unter heutigen Verhältnissen (erst 33% der Energie wird regenerativ erzeugt) unter Einbeziehung der Batterie-Produktion und des Recyclings mit ??? versehen werden. Das ist nun völlig danebengegriffen!!!! Alle Stadtwerke-Stromversorger in Deutschland bieten ausschließlich Strom aus eneuerbaren Energieressourcen an. Auch die meisten sonstigen Stromanbieter. Und dafür gibts dann halt eine klare ges. Regelung: Desto mehr Ökostrom verbraucht wird, desto weniger sonstiger Strom steht zur Verfügung! Das wird auch umgesetzt. Qua lege. Und dann wäre ja da noch ne Kleinigkeit übrig. Es lohnt sich trotzdem, sie zu erwähnen. Vielleicht erlaubst Du mir das. Diesel stinkt und tötet Menschen. Es gibt deshalb eine von einer oligarchischen Minderheit "Fahrverbote" für das Wohnmobil. Das betrifft auch mich. Aber man sollte der Wahrheit ins Auge sehen (können). Ohne, dass Jeder seinen Beitrag leistet, wird es wohl nicht funktionieren. Immerhin: Ich habe in den letzten 3 Jahren eine deutlich 4 stellige Summe an Kosten eingespart. Und richtig viele Tonnen an Schadstoffen. :ja: Ich bin weder "grün" noch realitätsfern. Aber: Wat mut, dat mut Ganz so einfach ist das eben nicht. Wenn man den verlinkten Artikel --> Link liest, stellt man fest, daß man das "Für und Wider" rational sehr schwer greifen kann, weil es eben nicht simpel sonder hoch komplex ist. Deshalb endet dieser auch mit dem Fazit, daß am Ende jeder "das glaubt was er gerne möchte" :-) Ich bin zwar eher für E-Technik oder sinnvolle Alternativen wie Wasserstoff, das Gesamtpaket überzeugt mich aber noch nicht, weder das Eine noch das Andere. NUR tun müssen wir etas, das ist zumindest unbestritten. Hallo,
Ja, es ging mir hier nur um die Energiekosten.
Ich bin von 300kWh ausgegangen, Du schätzt 3-400kWh. Wieso liege ich da so falsch?
War vielleicht wirklich nicht ganz fair mit den Winstonzellen als Preisbasis zu rechnen. Die kleinen Rundzellen, die u.a. Tesla einbaut sind natürlich preiswerter. Aber nehmen wir ruhig mal Dein Beispiel mit 3-400kWh: Da bräuchte man also 8-9 Blöcke a 6.000€ macht 48.000 - 54.000,-€ Ein Womo hält aber in der Regel deutlich länger als 10Jahre. Und der Wiederverkaufswert? Ich zumindest würde kein ca. 6-8 Jahre altes Fahrzeug kaufen, ohne dass vorher der Akkublock getauscht wurde. Also verdoppelt sich auch in diesem Fall der Geldeinsatz für die Akkuausrüstung auf 96.000 - 108.000,-€ Für die Differenz bekommt man schon ein richtig schönes Womo. Du zitiertest
Und alle E-Fahrzeuge profitieren von der Tesla Ladestation, oder doch nur Tesla?
na ja, kein Kommentar
Lassen wir das von meinem Bekannten, gut er fährt gerne schnell - aber wenden wir uns anderen Quellen zu: Das Tesla Model X (laut Tesla eine Reichweite von 565km, Preis ca. 115.000,-€) ist in einem Test gegen einen Volvo über 475 km angetreten. --> Link Wie der GRIP-Testfahrer Matthias Malmedie das Ende der Strecke zurückgelegt hat ist sehenswert. Und der Winterbetrieb, trotz energiesparendem Wärmepumpensystem kann man das hier nachlesen. --> Link --> Link Da kauft man also ein Auto für über 80.000,-€ um im Winter knapp über 200km fahren zu können?
Nun die Stromversorger bieten zwar nicht ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energieressourcen an, aber bieten den Tarif in dem Umfang an, wie ihnen dieser geliefert werden kann, bzw. sie ihn vielleicht auch selbst erzeugen. Es ist volkswirtschaftlich völlig egal ob der "grüne" Strom in ein Auto oder das Bügeleisen einer Hausfrau fließt. Es wird zur Zeit nur ca. 33% des erzeugten Stromes aus erneuerbaren Energien in D erzeugt. Und wenn die Person A nur Strom aus erneuerbaren Energien bezieht (beziehen will), bekommen die anderen Verbraucher halt weniger davon ab.
Volle Zustimmung
Die Schadstoffe, die bei der Akku-Produktion und dem anschließenden Recycling entstehen, zieht Du aber ab? Ich habe viele Jahre einen Passat Diesel gefahren und war so naiv mit dem Modell auch was für die Umwelt zu tun - war wohl doch nicht so prickelnd. Und was die "eingesparten" Kosten angeht. Der Passat kostet ca. 42.000,-€, das Tesla Model S ca. 82.000,-€. Die Fahrzeuge habe ich immer so 4 Jahre oder knapp 100.000km gefahren und dann in Zahlung gegeben. Soviel kann man mit dem Tesla nicht einsparen. Und ob Tesla den Preis halten kann bei einem Verlust von 718 Millionen Dollar im ersten Halbjahr 2018? --> Link Aber mal die Schnellladestationen von Tesla außen vor. Wie sieht das mit den Lademöglichkeiten bei normalen Häusern oder Wohnungen aus. Die meisten Einfamilienhäuser haben eine Hausanschlusssicherung von 35A. Wohnungen in Mehrfamilienwohnungen in der Stadt oft nur 25A Max. Leistung bei 35A --> 24kWh Max. Leistung bei 25A --> 17kWh Und Waschmaschine und Bügeleisen sollen ja auch noch funktionieren. Da diese Geräte den Anschluss 1-phasig belasten, ist selbst der Doppelladeranschluss von Tesla mit 22kW eventuell schon zu viel. Wenn unsere Regierung tatsächlich bis 2030 40% aller neu zugelassenen Fahrzeuge mit E-Antrieb haben will, muss bald was getan werden. Nur mal einige Punkte: Nicht überall werden die Ortsnetztrafo´s genügend Reserven haben. Welche Lösungen können für Laternenparker angeboten werden. Die Gesetze für den Schutz des Eigentums müssen geändert werden, sonst ist ein Einbau von Ladestationen in Tiefgaragen von Mehrfamilienhäusern eventuell nicht möglich. Gruß Gerald Hallo, da ja die Angaben meines Bekannten, der zugegebener Maßen gerne schnell fährt, angezweifelt wurden, habe ich mal Angaben gesucht, wie sich die Reichweite bei zügiger Fahrweise ändert. Hier Angaben von Tesla selbst: --> Link Bei 140km/h kommt mal mit dem Fahrzeug in der Tabelle also tatsächlich keine 300km mehr. Gruß Gerald
10kWh 600kWh
Hier sinds jetzt kW. RK Es geht ja nicht nur um die einzelnen Hausanschlüsse mit der begrenzten Leistung. Die Krux sind die Erdleitungen oft an der Kapazitätsgrenze im Strang des Straßenzuges . Wer an einem Strangende seine Hütte hat bekommt oft z.B.keinen größeren el.Durchlauferhitzer genehmigt mangels Kabelkapazität. Kommen dann in solch einem Straßenzug noch einige E Fahrzeuge dazu muss das Netz ertüchtigt werden und/oder die Ladezeiten und Ladeleistung gesteuert werden. Dazu sind die Regionalen Anbieter aber ich nenne es mal schwer zu bewegen denn es kostet sie viel Geld
Hallo zusammen! Man sollte aber fairerweise ein Tesla Model S nicht mit einem VW Passat vergleichen. Der Tesla dürfte eher zur Oberklasse gehören. Dann relativiert sich das mit dem Preis schon wieder. Und die Gebrauchtwagenpreise für Tesla sind schon ziemlich hoch. Selbst bei Laufleistungen jenseits der 300.000 km. Viele Grüße Thomas
Wie wäre es damit: Ein Braunkohlekraftwerke der Größe Grevebroich NW (a´38 MWh) mit einem jährlichen CO2 Ausstoß von 130 Mio. Tonnen. Viele Grüße, Andreas
Das mag schon stimmen. Aber jeder hat eine andere Einstellung zu PKW´s. Für mich sind sie reine Gebrauchsgegenstände. Sie sollen mich einigermaßen bequem von A nach B bringen. Endgeschwindigkeiten um 200km/h reichen mir völlig. Wegen der Nutzung kommen für mich außerdem nur Kombi´s in Frage. Ich liebe es die Klappe öffnen zu können und 6 Getränkekisten plus sonstige Einkäufe einladen zu können. Oder meine Frau bringt mich und 2-3 Freunde samt Flugausrüstung auf den Berg. (Gleitschirmrucksäcke sind nicht gerade klein.) Das ging mit dem Tesla oder auch anderen Fahrzeugen mit ähnlichen Karosserieformen nicht. :) Gruß Gerald
Die Zahlen passen nicht unbedingt zu den Wikipedia Daten. "Kraftwerk Neurath liegt im Süden von Grevenbroich (ist das gemeint ?): Das Kraftwerk besteht aus sieben Blöcken (3 × 300 MW, 2 × 600 MW und 2 × 1100 MW nominal), die zwischen 1972 und 1976 sowie 2012 errichtet wurden, und besitzt eine Bruttoleistung von ca. 4400 MW. Eingespeiste Energie pro Jahr 31.300 GWh Mit einem CO2-Ausstoß von 32,1 Mio. Tonnen ...im Jahr 2015" RK |
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