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Hallo und guten Abend, wie ich finde ein interessanter Lesestoff hier, ich hab mir selbst gerade einmal ( natürlich so das es keiner sieht 8) ) an die eigene Nase gegriffen. Vorweg : Einweg Plastikflaschen haben wir auch unterwegs so gut wie nie dabei, selbst Wasser gibt es bei uns aus Mehrweg. Flaschen werden dann vor Ort getauscht oder wandern meistens leer wieder in den heimischen Kasten. Zum Müll: Wir halten es, wenn wir in D unterwegs sind, so wie daheim und trennen nach dem System, welches wir von uns zuhause kennen. An die Nase gefasst weil ich mir ehrlich gesagt bisher nicht wirklich Gedanken darüber gemacht habe, wie das wohl in anderen Bundesländern gehandhabt wird. Werd ich jetzt mal in Zukunft machen. Im Ausland trennen wir "ortsüblich", ich frag auch schon mal an der Rezeption nach was wohin gehört ( und lächle über so manch verduztes Gesicht hinter und vor dem Tresen :lol: ) Grüße Markus Wir trennen unterwegs wie zu Hause, Papier, Glas und grosse Aluteile, der Rest ist das was er ist, Restmüll!! Ach ja, noch vergessen: die Recycling Quote ist mir eigentlich wurscht, ich verantworte das mit meinem Gewissen und vermeide bzw trenne so gut ich kann. Ich hab mal gelesen : wir haben die Erde von unseren Kindern nur geliehen und ich geh mit geliehenen Sachen noch ordentlicher um als mit den eigenen Sachen Unterwegs trennen wir nicht, ich wüsste einfach nicht wohin im Fahrzeug mit den ganzen Behältern dafür.... Wir haben einen kleinen Kunststoffmülleimer, der bei der Küche steht, und eine große Tasche unten im Kleiderschrank für Leergut, also Pfandflaschen... Wenn es auf einem Stellplatz getrennte Container gibt sammle ich beim Wegbringen schonmal größere Kunststoffteile oder Dosen aus dem ungetrennten Müllbeutel und werfe die in den entsprechenden gelben Container, Glasflaschen haben wir sehr selten, wenn vorhanden fliegen die in den Glascontainer. Ich habe aber keine Lust, noch irgendwo einen gelben Sack unterzubringen den wir immer hin und her räumen müssen... Wir sind ja nun ganzjährig unterwegs, seit September in Frankreich, Spanien und Portugal. Überall fanden wir ausreichend Müllcontainer, getrennt in Plastik, Alu, Papier, Glas, Restmüll. Oft musste man die Schilder studieren, wo nun was rein kommt. Denn das ist keinesfalls einheitlich. Aber wir haben uns immer bemüht, im Womo wurde meist sortiert nach Glas, Pappe und trockenen oder verschließbaren Behältern (Dosen, Plastikflaschen, Tetrapaks etc.). Das ganze dann ordnungsgemäß, so weit möglich, entsorgt. Nun sind wir seit 4 Tagen wieder in Deutschland. Es gibt kaum Mülltonnen, auch nicht an offiziell ausgewiesenen der Stellplätzen. Es gibt keine Papiercontainer. Es gibt keine Behälter für Plastik, Alu etc. Nur Glas- und Altkleidercontainer sind zu finden. Wenn wir nun monatelang durch Deutschland fahren - wo sollen wir den Müll ordnungsgemäß entsorgen? In jedem Landkreis neu suchen, wie und wo hier entsorgt wird? Sollen wir einen gelben Sack an den Straßenrand stellen? Wir verzweifeln gerade..... Viele Grüße, Ulrike
Hallo Jens, könnte man in dieser großen Tasche nicht alles sammeln? Wir haben für unsere kurzen Urlaube auch nur einen Behälter für alles (wurde in Berlin mal als brauner Komposteimer verteilt), was gesammelt werden kann und den Bordbehälter für den Restmüll. Gruß Vemi
Hallo Ulrike, genau so machen wir es auf längeren Touren, wenn wir keine andere Entsorgung wie z. B. Container finden. Wir kommen quasi immer auch in einem Ort durch, wo die nächste Abholung ansteht und schon gelbe Säcke auf der Straße stehen. Gruß Vemi
Hallo Jens, besser kann man es nicht sagen. Wir schaffen den Grundstein für eine hoffentlich noch lebenswerte Zukunft. Hier kann eben auch eine gesammelte und recycelte Plastikflasche beitragen. Ich habe einmal gelesen, dass es für den einzelnen Haushalt irrelevant ist, wenn ein Netzteil was einen Watt pro Stunde verbraucht, dauerhaft in der Steckdose steckt (z. B. elektrische Zahnbürste). rechnet man es aber auf das Jahr hoch, sind das schon 8,7 kWh. Es gibt in Deutschland mindestens 40 Millionen Haushalte. Wenn man nun einmal annimmt, es gibt "nur" 10 Millionen elektrische Zahnbürsten, dann reden wir über 87 Millionen kWh pro Jahr. Wenn wir also unseren kleinen bequemen Kosmos etwas verlassen, könnten wir viel mehr bewegen, als wir denken. Gruß Michael Ich habe es mal durgezählt: Bei mir Zuhause müssen wir unseren Müll in 23 unterschiedliche Kategorien trennen. Manches kann ich dann kostenlos einwerfen, anderes wird nach Gewicht meiner Chipkarte berechnet. Im Wohnmobil trennen wir nur PET-Flaschen, Glas und Papier – alles andere ist einfach Müll. Gruss Flatus
Hallo Flatus, da bin ich jetzt neugierig, wie müsst ihr denn zu Hause trennen? Gruß Vemi hier mal als beispiel was mittlerweile technologisch in sachen automatische trennung so ght --> Link ich bin nicht mit der firma verbandelt, mir gefällt aber die techologie und das potential finde es aber wichtig dass man versteht was machbar ist und welche chancen neue technologien bringen Moinsen, das Problem ist ja deutlich komplexer, als es einfach nur in "Ich trenne oder eben nicht einzustufen" denn der gemeine Bürger wurde ja aus rein wirtschaftlichen Interessen, erst durch die Politik zum Mülltrenner gemacht und darf dafür auch noch mehrfach zahlen. Müll ist ja ein Wirtschaftsgut und Umsatzbringer, sowohl bei der Herstellung, als auch bei der Entsorgung 1. Darf die Verpackungsindustrie so viele oft sinnlose Verpackungen (z.B Gemüse einzeln verpackt etc.) herstellen und verkaufen (die zahlt ja der Käufer) wie sie möchte und 2. Wurde ja, um dieser politisch gewollten Müllflut "Herr" zu werden, der grüne Punkt erfunden, den ja ebenso der Verbraucher zahlt. Was politisch fehlt, weil das dem Wirtschaftsinteresse der Entsorgungsindustrie entgegen steht, ist eine Politik der Müllvermeidung denn nur damit würde ein großer Teil der teils nutzlosen Trennung (weil wieder zusammengeschüttet und verbrannt wird) entfallen. Nur Müllvermeidung spart wertvolle Recourcen und schont die Umwelt mehrfach, nämlich bei Herstellung (Öl / Energie) und bei der teils illegalen Entsorgung und Export in afrikanische und asiatische Drittstaaten, wo da Zeug dann in der Landschaft rumfliegt und am Ende teilweise im Meer landet. DESHALB und so lange das so bleibt, trenne ich außer Glas nichts. Wobei zu Hause meine Frau durchaus trennt (hat sich durchgesetzt) aber im WoMo wird nicht getrennt (außer Glas) (da habe ich mich durchgesetzt) Statt dessen versuchen wir schon beim Einkauf konsequent Verpackungsmüll zu vermeiden. Was unverpackt zu kaufen ist, kaufen wir auch lose in papier und / oder Stoffbeutel und der Rest wandert eben in den Restmüll. Denn nur nicht produzierte und konsumierte Verpackungen sparen Müll und Entsorgung, sondern man spart dazu auch noch bares Geld dazu. Wenn das Gesamtsystem funktionieren würde, könnte man bestimmt darüber streiten, aber es funktioniert nachweislich eben nicht, wie aus den Zitaten der Recyclingquoten meiner Vorredner nachzulesen ist. Aber auch das kann jeder gerne machen, wie er möchte, Hauptsache er denkt vorher mal drüber nach. Gruß
Hier freue ich mich ja schon auf mögliche Zahlen durch Heike, die ja bei einem Entsorger arbeitet.
Hallo bigben, darf man es sich so leicht machen und es der Industrie in die Schuhe schieben? Die Industrie bietet doch nur das an, was wir auch konsumieren. Würde die Industrie Pfannkuchen in der Schüttelflasche verkaufen, wenn wir sie nicht bräuchten? Würde die Industrie uns Wäschepods in der Hartplastikdose anbieten, wenn wir diese nicht kaufen würden? Ich sehe letztlich den Verbraucher in der Verantwortung, der alles in kleinsten Mengen portioniert haben möchte, der seine Bananen an der Gemüsetheke in eine Plastiktüte packt und der Mittags seinen in einer aufwendigen Verpackung vorbereiteten Salat essen möchte. Dazu den hippen Smoothie aus der Kühltheke in der 0,25 LIter PET Flasche (ohne Pfand). Das einzige, was ich der Industrie und der Politik anlaste ist, dass Verpackungen nicht sortenrein trennbar sind. Ich würde gerne einmal einen Politiker fragen, warum es unterschiede beim PET-Pfand gibt, einige Angebote also Pfandfrei sind. Warum sind Wein- und Sektflaschen nicht bepfandet? Warum können unbepfandete Dosen aus Polen oder Wasserflaschen aus der Türkei importiert und verkauft werden? Du siehst und ich gebe dir recht, kein einfaches Thema. Gruß Vemi Da brauchst Du nur beim statistischen Bundesamt nachsehen --> Link Man beachte das Balkendiagramm. Seit 1994 (Grüner Punkt seit 1990) hat sich der Kunststoffmüll VERSECHSFACHT und der von Euch mühsam getrennte Verpackungsmüll der, weil er sich aus verschiedenen Kunststoffen zusammensetzt, großteils eben nicht verwertet werden kann, wird zu >53% verbrannt.
Das heißt aber im Umkehrschluss, dass 47% des gesammelten Kunststoffs recycled werden konnten. Spräche für mich für das Trennen. Gruß Vemi 47% würde ich jetzt nicht wirklich eine erfolgreiche Recyclingquote nennen. So gesehen zahlt man ja schon 3 x für die selbe Verpackung: a) die Verpackung an sich, b) Die Entsorgung und c) die Fernwärme / Strom, die/der beim Verbrennen selbiger erzeugt wird. Sinnvoll geht für mich irgendwie anders ;-) Aber natürlich hast Du Recht, das Müllvermeidung u.a beim Verbraucher anfängt und auch das nicht alles verpackungsfrei möglich ist. Das ist mir schon bewußt. Aber so völlig überflüssiger Kram wie z.B. Convenieceprodukte etc. sind allerdings keine Erfindung der Verbraucher sondern vielmehr eine spezielle Produktentwicklung der Supermärkte mit dem Angebot an Single Haushalte. Da muß sich das Bewußtsein bei den Nutzern erst einmal ändern. Ich käme nie auf die Idee, mir ein vorgeschnittenen Salat aus der Plastiktüte zu kaufen, das Risiko mir dabei ein Lokalbiotop einzukaufen wäre mir viel zu groß. Ein frischer Salat, guter Essig und gutes Öl, ein paar Kräuter und was man noch dran haben möchte: Kann das heute keiner mehr????? Wozu braucht Obst und Gemüse eine Plastikumverpackung? Die Dinger haben fast alle eine 100% verwertbare Bioumverpackung. Wenn man sich das schon mal einsparen würde, wäre das zumindest schon mal ein Anfang. Gruß
Ich denke auch oft, dass die junge Generation bis 30 oft gar nicht mehr weiß, wie man selber einen Eierkuchen herstellen kann, oder dass man Kuchen auch ohne Backmischung backen kann... und das alles deutlich günstiger mit weniger Verpackung. Dazu kommt sicherlich, dass die kleine Packung mit vorgeschnittener Ananas ja nur 99 Cent kostet. Die Wenigsten sehen, dass das auf eine ganze Ananas hochgerechnet vielleicht 6-8 EUR wären. Warum bietet CocaCola seit einiger Zeit 250 ml Dosen an? Weil kaum einer sieht, was hier der wahre Literpreis wäre. Ich habe es letztens mal hochgerechnet und bin auf 2 EUR den Liter gekommen (+1 EUR Pfand, da viele Dosen ja sowieso im Müll landen und nicht im Pfandautomaten). Ich bin zwar kein Kriegskind mehr, aber für mich nicht mehr nachvollziehbar. Gruß Vemi ganz so einfach ist es auch nicht - wie ohnehin oben schon mehrfach angeführt ananasbeispiel - viele junge leute leben alleine und wollen keine ganze ananas - da macht es ggf schon sinn nur 1/4 zu kaufen und die anderen 3/4 nimmt jemand anderer - wäre auch blöd den rest wegzuwegwerfen an der stelle werfe ich mal das thema "lebensmittelverschwendung" in den raum - und da liegt mMn eine der begründungen für die meisten verpackungen. lebensmittel besser transportier und portionioerbar zu machen und länger haltbar zu machen. wir leben halt in einer gesellschaft wo die mehrheit nicht zeit hat zum kleinen bioladen zu gehen und ins selber mitgebrachte gebinde was abzufüllen. und das ganz relativ oft wegen haltbarkeit. ich habe mit lebensmittelverpackungen rel. wenig am hut, aber kennzeichnung ( inhaltsstoffe, grösse, gewicht, MHD, herkunftsland,...) will ich nicht auf die gurke gedruckt haben, weiches obst (erdbeeren, kirschen,...) würden im grossgebinde den transport zum supermarkt nicht überleben und es gebe noch viel mehr lebensmittelabfall. bei vuielen produkten geht es um hygiene und MHD - mit stickstoff kommt eben kein sauerstoff dran und die haltbarkeit ist besser ich finde es auch etwas engsichtig dass hier i.a. über verpackungsmüll geredet wird, im threadtitel gehts um mülltrennung. - und da ist der verpackungsmüll nur ein relativ kleiner teil. mMn ist der beste weg allgemein müllvermeidung als prio 1 zu forcieren, und dann gute vernünftige recyclingkonzepte zu erarbeiten, die überregional, lobbyübergreifend arbeiten. wenn es die politik schafft die rahmenbedingungen dafür umzusetzen geht das ratzfatz solange unsere wirtschaft aber davon lebt dass man sich ständig neue klamotten, autos, handies etc kauft wird der müll nicht weniger und solange neumaterial preislich und auch sonst deutlich attraktiver ist als recyclingware wird sich da auch nicht viel ändern wichtig ist das allemal und bislang auch sehr guter thread hier
Ich bin mir nicht sicher, daher möchte ich lieber Nachfragen: Geht es bei Mülltrennung nicht letztlich um Verpackungsmüll? OK, die Ananas war vielleicht ein ungeschicktes Beispiel zur Reduzierung von Verpackungsmüll, aber wie sieht es denn als Alternative mit dem Einwegkaffeebecher aus? Ich meine jetzt nicht die Kaffeetrinker, die selten mal zugreifen, sondern die täglichen Wiederholungstäter. Ich habe mal in einem größeren Konzern gearbeitet, dort bot man Kaffeebecher als Porzellan und Einwegbecher an. Einige Kollegen fragte ich dann, warum sie den Einwegbecher bevorzugen. Die Antwort überraschte mich, denn Sie wollten die Mühe des Zurückbringens nicht auf sich nehmen. Was spätestens beim nächsten Gang in die Cafeteria sicher kein Aufwand gewesen wäre. (nur mal so am Rande). Gruß Vemi
mMn nicht, spielzeug, zahnbürsten, bekleidung, putzzeug, einrichtungskrimskarms, blumentöpfe, kaputte sportgeräte,.... gartenabfälle elektronikschrott KFZ bauschutt industrieabfälle .... ich finde auf die schnelle keine zahl zum anteil des verpackungsmüll am gesamtmüll
ich hätte eher auf hygiene getippt. die flut an weinwegbechern ist ja auch unpackbar, mMn sind die gewachsten papierbecher noch schlimmer als die kunststoffbecher. aber wenn ich bei uns am weihnachstmarkt bin nehme ich immer lieber den einwegbecher, ganz einfach weil ich den geschirrspülern auf einem weihnachtsmarkt viel zu wenig vertraue. Hallo, wenn der Abfall in der Müllverbrennung landet und nicht in der Natur ist es für mich OK. Für die Umwelt schadet die KFZ, Flugzeuge, Schiffe und div. Industriezweige. Alles reduzieren für die Umwelt, der Gedanke ist richtig. Wäre dann gespannt wenn wir Arbeitsverhältnisse wie in der dritten Welt hätten.
Hallo Rolf, was meinst du damit? Das wir, wenn wir auf die Umwelt achten, unseren Lebensstandard verlieren? Keine Autos, keine Jobs, keine Lebensqualität? Gruß Vemi Ich kann die Zahlen erst morgen nennen, die Kollegin ist heute nicht im Haus. Einwegkaffeebecher sind aber nicht typisch für Wohnmobilnutzer - bleibt mal bei dem was im Wohnmobil typisch ist. Wir trennen weitestgehend und transportieren auch schon mal in der Heckgarage 2-3 verschiedene Tüten mit Glas/Papier/Verpackungen, insbesondere wenn wir mehrere Tage etwas abgelegener stehen ohne Entsorgungsmöglichkeit. Was wirklich lästig ist, dass es in Spanien kein Pfandsystem gibt. Dann stehen wir mit schlechtem Gewissen vor dem Supermarktregal und müssen entscheiden ob wir den Wochenvorrat an Bier in 2l Glasflaschen (Drehverschluss) oder 0,5l Dosen oder 0,33l Dosen oder (haben wir noch nie gemacht) in 0,2l Glasflaschen kaufen sollen. In Deutschland werden 2 Kästen a 20x0,5l gekauft und wieder eingetauscht - keine Frage. Aber in Spanien geht jedesmal die Diskussion von neuem los. Und Egal welche Wahl wir Treffen - der Müll muss dann zwischengelagert und irgendwann entsorgt werden. 2 Bierkästen entsprechen 20l = 60x 0,33l Dosen, da kommt was zusammen. Und krieg die mal in den kleinen Mülleimer am Parkplatz rein. :lol: Gruß hicks Andreas ... und weil es auf "umsonst-sp" kaum noch müllentsorgungsmöglichkeiten gibt kommen manchmal gäste bei uns an und drücken ersma 5 grosze beutel in die restmülltonne... :twisted: an der a 81 gips übrigens auf den p und pwc auch keine müllbehälter mehr, da steht "bitte nehmen sie ihren müll wieder mit"! allesbleibtgut hartmut
doch - durchaus. sehe ich oft und auch wir nutzen die manchmal
es gibt auch in österreich kein pfandsystem, in ITA kenne ich auch keines, in FRA auch nicht, jedenfalls nicht für getränke die uns betreffen. wir kaufen softdrinks / wasser immer in PET, die kommen dann ins recycling, und bier wenn möglich in aludosen - und die kommen dann auch ins recycling. aber wir haben selten mehr als 2l bier , 2l softdrinks und 12l wasser dabei, dann wird nachgekauft immer wenn ich durch a oder pl komme nehme ich eine 24er palette egger / ottakringer bzw. zywiec mit... :oops: :oops: :oops: allesbleibtgut hartmut
Hallo Andreas, ich finde, auch Einwegbecher sind des Mobilisten Laster, kurz in der Innenstadt spazieren gegangen und, "Ach Schau mal, wollen wir nicht kurz einen Kaffee auf den Weg?" Nein, Spass beiseite. Ich finde es schon gut, dass wir auch hier über den Tellerrand hinaussehen. Aber gerade bei des Deutschen liebster Nahrung geht es mir oft auch so. Bei uns war es im letzten Frankreichurlaub so. Nehmen wir 4 Kästen mit und gondeln das Leergut durch die Gegend, kaufen wir Dosen oder diese "Spielzeugglasflaschen", oder versuche ich mein Glück beim Discounter und kaufe Plastikflaschen-Einwegbier, welches aus Deutschland importiert wurde und weite Wege hinter sich hat. Wir entscheiden uns dann oft für das Glas, da dieses auch im Ausland am Besten zu recyclen ist. Wir haben aber auch schon "Plastik"-Bier mitgenommen, da dann wenigstens das Leergut wenig wiegt (vom Platz abgesehen). Denn mittlerweile habe ich gelernt, die Pfand-PET-Flasche ist in Ihrer Ökobilanz besser als die Einwegflasche oder die Blechdose. Dieser Threat bildet auch. :) Gruß Michael
Wie ist das eigentlich. Früher war Dosenbier noch chemisch behandelt, damit es auch bei warmen Temperaturen haltbar ist. Ist das heute noch genauso? Gruß Vemi
Das Bier in Österreich ist wie hier in Pfandflaschen. Muss man eben die ganzen "Modegetränke" sein lassen :-) ich werds nie verstehen, warum man kaffee beim gehen aus plastebechern trinkt - nicht wegen müll sondern wegen genusz! :ja: nicht nur auf reisen, auch im "normalen leben" finde ich die 5 min zeit, einen kaffee im stehen (i) oder im sitzen aus porzellan zu trinken. was die mit dem büxenbier machen? keine ahnung, geschmacklich merke ich keinen unterschied! und ja, wenn ich länger in felix austria bleibe, gips einen kasten "huber weisze" mit pfand. allesbleibtgut hartmut
Wie Du schriebst macht ihr das doch sowieso? :gruebel: Solange es richtig entsorgt wird ist es doch auch egal ob Pfand drauf ist oder nicht? Und ohne Pfand kann ich in eine dementsprechende Tonne entsorgen die wir selbst in Spanien oder Frankreich öfters antreffen als wir einkaufen sind. Wir haben ohne Pfand also deutlich weniger zum zwischenlagern ... Gruß Horst
zumindest in europa wird dosenbier nicht anders behandelt als bier das in glasflaschen oder kegs abgefüllt wird. ich kenne keinen abfüller der bier "chemisch" behandelt. tlw wird bei relativ niedrigen temperaturen pasteurisiert um die haltbarkeit mancher biere zu verbessern, das passiert dann aber auch bei flaschenbier aus verpackungssicht halte ich die aludose für bier am besten, weil sehr gut dicht, sehr gut befüllbar, und als vorteil gegen glas mal die absolute lichtblockung, gereingeres leergewicht, bessere stabilität beim transport, im bruchfall deutlich weniger verletzungsgefahr und bessere CO2 bilanz Greenpeace Österreich schrieb einmal: Die Schlusslichter Glas-Einweg: Trotz Altglassammlung und des Einsatzes von Altglas bei der Glasherstellung bildet Glas-Einweg zusammen mit Metalldosen das ökologische Schlusslicht. Die Glasflasche wird bereits nach einmaligem Gebrauch zu Abfall und verbraucht trotz Recycling unverhältnismäßig viel Energie und Rohstoffe. Für das Klima ist Glas-Einweg die ungünstigste Verpackung. Glas-Einweg wird vor allem bei Bier sowie als Kleingebinde für Energydrinks etc. verwendet. Vor allem bei Bier werden vermehrt Einweg-Glasflaschen verwendet. Alu- und Weißblechdose (Getränkedose): Die Herstellung von Metalldosen verbraucht enorme Energie, die verloren geht, wenn die Dose nach Gebrauch im Restmüll landet. Die Sammelquote beträgt weniger als 50 %. Bei der Produktion von Aluminium werden große Mengen an umweltgefährdenden Chemikalien eingesetzt. Außerdem wird der für Aluminium notwendige Rohstoff Bauxit in Dritte-Welt-Ländern unter teils fragwürdigen sozialen Bedingungen und Umweltstandards abgebaut. Der Abbau ist auch oft mit der Abholzung und Zerstörung von tropischem Regenwald verbunden. Immerhin die 2. Wahl: PET-Einweg PET- Einweg schneidet beim Energieverbrauch und den Treibhausgasemissionen deutlich schlechter ab als PET-Mehrweg, kommt aber in diesen Aspekten schon fast an Glas-Mehrweg heran. Wie man(n) es macht, man(n) macht es falsch :D Gruß Vemi
genau - aber gut ist es wenigstens darüber nachzudenken und bewusstsein zu entwickeln. und auch nicht alle vorurteile ungefragt zu übernehmen da sind wir uns einig! :ja: allesbleibtgut hartmut
Bei Glas bin ich mir da nicht ganz sicher. Ich war vor nicht all zu langer Zeit beruflich mal in einem Werk, das Glaswolle zum Dämmzwecken produziert. Die verarbeiten Unmengen an Bruchglas. Für diese Firma wäre es eine Katastrophe, wenn die kein Altglas mehr hätten. Die damit erzeugte Dämmwolle hift dann wieder, Häuser engergiesparsamer zu bauen bzw. nachzurüsten. Auch das darf man nicht ganz außer acht lassen. Bei Einwegglas (Weinflaschen oder Konservengläser) habe ich kein schlechtes Gewissen. Zuhause vermeide ich nach Möglichkeit Einwegflaschen, hier werden (fast) nur Mehrwegflaschen gekauft. Bei Konserven versuchen wir, möglichst Dosen durch Gläser zu ersetzen. In anderen Ländern ist das leider oft nicht möglich, da nehmen wir dann, was angeboten wird. Zum Thema Trennung: Zuhause trennen wir konsequent, schon aus Kostengründen, aber natürlich auch aus Gründen des Umweltbewusstseins. Unterwegs sind wir da nicht ganz so konsequent, da handhaben wir es, wie viele hier. Wir trennen Einwegflaschen (Glas und PET), sowie Tetrapacks (Milch) und Konservendosen, der Rest wandert dann in den Restmüll. Schöne Diskussion, vor allem wenn sie zum Nachdenken anregt und man das eigene Handeln mal hinterfragt. Es kreiert aber auch Anekdoten. Wenn wir losfahren haben wir i.d.R. so 2 Sixpacks Wasser á 1,5l dabei, alles andere kaufen wir unterwegs nach. Nun ist das leer schon ein schönes Volumen, also trete ich sie platt, Deckel drauf, zurück zu Hause blase ich sie für den Pfandautomaten wieder auf :-) Zur Ananas : Bei uns in der Firma würde das so laufen: Ich habe Bock auf einen Ananas und kaufe ein, esse ein Viertel und stelle den Rest in die Küche, versehen mit einem Zettel -4You- und weg ist sie, ganz ohne Müll :-) Gruß wenn du auf einem womo-sp eine 3/4 ananas mit dem zettel hinstellst kommen das sek, das gesundheitsamt und das finanzamt gleichzeitig! :lol: allesbleibtgut hartmut Also, meine Erfahrungen: Grundsätzlich trennen wir im WoMo aus Platzgründen nur halbherzig. Glas und "saubere" Verpackungen lagere ich schon mal im Schrank beim Mülleimer bis zum nächsten Entsorgungspunkt. Alles was versifft ist, landet in einem kleinen eimer. Zu Hause trenne ich vorbildlich. Wobei wir zwei Tonnen haben (Rest- und Wertstoff). Papier ginge in die Wertstofftonne, wird aber separat gesammelt und abgegeben. Früher haben wir auch immer 1,5 PET Sprudelflaschen zum Urlaubsanfang eingelagert und die leeren Pfandflaschen durchs Ausland gegondelt und zu Hause abgegeben. Dann gab es eine Phase in der wir die Flaschen vor Ort gekauft haben, bis ich in Norwegen 2 Euro für die Flasche zahlen musste. Dann haben wir uns so eingerichtet, dass wir wie zu Hause den sodastream nutzen. Funktioniert gut. Das Wasser dafür "tanken" wir am CP in einen 5 Liter Kanister. Eigentlich hätten wir darauf schon viel früher kommen können. :roll: Unsere Sünden bestehen in der Nespresso Maschine (nur zu Hause) und ja, wir nutzen Flaschenpfannkuchen (nur unterwegs). Weil es manchmal spontan losgeht und ich die Dinger die ganze Saison im Vorratsschrank habe. Zu Hause gibt es selbstgemachte Pfannkuchen. Plastikmüll zu verbrennen ist nicht per se schlecht. Es ist ein Mittelweg zwischen "wertvolles Öl direkt verfeuern" und "recyceln/wiederverwerten" Wie so oft, gibt es keine einfache Wahrheit. Einwegflaschen aus PET, die verbrannt werden sind manchmal ökologisch sinnvoller als Glaspfandflaschen, die durch die halbe Republik oder gar noch weiter transportiert werden, weil jede Klitsche die individuelle Flasche hat. Wir haben hier einen Bioladen, der hat Biowasser aus Südtirol in Glasflaschen. Da wird tatsächlich Wasser in schweren Flaschen über die alpen gekarrt und womöglich die leeren Flaschen wieder zurück. was für ein Irrsinn. Aber es steht ja Bio drauf. Recyclebarer Kunststoff ist zwar hilfreich, wenn er mal "versehentlich" in der Umwelt landet, aber es ist trotzdem sinnvoler ihn zu verbrennen. Dann nutzt man nämlich wenigstens die Energie. Wird das Zeug kompostiert, ensteht im Normalfall genau so viel CO2 und auch Wärme. Es geht halt nur langsamer und die Wärme wird nicht genutzt. Gelbe Säcke habe ich schon in allen Weltmeeren schwimmen sehen. Da steht, dank Herrn Trittin drauf, wo die Sauerei herkommt. Hallo, ich lese hier immer wieder von Tetra Pack und Getränkekartons als Wertstoff und die gehören in die gelbe Tonne. Kann mir Jemand einen einzigen verwerter nennen, der das Zeug recycelt? Gruß Andreas
Meines Wissens wird das Papier wiedergewonnen, der Rest (also Kunststoff und Aluminium) landet in der Verbrennung (z. B. Zementfabrik). Ich kann mir gut vorstellen, dass es entsprechende Unternehmen gibt. Interessant ist aber auch, wie viele Menschen nicht wissen, dass das Tetrapak in die gelbe Tonne und nicht ins Papier gehört. Letztens fiel mir auf einem Nutellaglas (Ja ich weiß, darf man auch nicht essen) auf, dass dort Hinweise aufgedruckt waren, wie man trennen sollte, also Glas, Kunststoff und Pappe (die Dichtung im Plastikdeckel). Ich finde, so etwas fehlt auf den Verpackungen. Ich weiß bis heute nicht, wo ich die weiße Odolflasche hineinwerfen kann. Interessanter Weise wusste das mein Entsorger auch nicht. Gruß Vemi |
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