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Axel und Manfred, vielen Dank fuer die hilfreichen Beitraege. Ich glaube nun zu wissen warum das ganze im Fahrzeug montiert so funktioniert. Aber nicht weil das duenne Kabel den Strom begrenzt. Das funktioniert weil da ein schoener grosser Widerstand in Bleiform mit dran haengt. Der begrenzt den Ladestrom und das "duenne" Kabel ist dafuer natuerlich ausreichend. Wenn per LiMa geladen wird ist ja das Trennrelais gezogen und Blei UND Li sind verbunden und die (meistens ziemlich volle) Bleibatterie haelt den max Strom unten. Und in den meisten Faellen ist der Li-Akku nicht total entladen. Wer macht das schon? Denn nur so konnte ich gestern meinen leeren (bis UV Abschaltung entladen) Li-Akku (135Ah mit 200ABMS) wieder laden. Ich hatte eine volle (12.9V Ruhespannung) 100Ah Bleibatterie die ich dann als ERSTES an meine Stromquelle (13.8V 35-40A laut Schild) gehaengt habe und dann den Li-Akku. Ergebnis 20A Ladestrom. Den Li-Akku als erstes angeschlossen und dann die Bleibatt paralell an den Li-Akku --> 70A+ Ladestrom und heisse Strippen Den Li-Akku alleine angeschlossen --> 70A+ Ladestrom und heisse Strippen Erst als der Li-Akku so ca 30% Ladung hatte konnte ich die Bleibatterie entfernen und den Li-Akku direkt laden mit ca 40A anfaenglich und dann weiter fallend mit steigendem SOC. Aber mit 75% SOC immer noch 25A Ladestrom bei gleichen "duennen" Kabeln verglichen mit den 20A Ladestrom bei leerem Li-Akku MIT voller Blei dran. Fuer mich als Halblaie war das aber eine wichtige Erfahrung, auch wenn die Experten das moeglicherweise wieder abwerten. Ich schliesse daraus das ich FALLS ich ein weiteres "dickes" Kabel zur besseren Ladung anbringen werden, das es zur max Leistung der Anlage passen muss (mit entsprechender Sicherung) und das es direkt zur LIMA gehen sollte. Ob das besser ist als dies vom Pluspol der Starterbatterie muss ich noch bei Gelegenheit ausprobieren. Ich schlussfolgere das die Starterbatterie hier der Flaschenhals ist der mit einem zweiten, dickeren Kabel umgangen wird. Das ganze stellt auch die immer beworbene Aussage "kann man 1 : 1 mit Blei tauschen" fuer mich etwas in Frage.....
Der Strom hängt von Spannung und Widerstand ab. Wenn die Spannung gleich bleibt (oder nur sinkt wie bei einer Batterie), dann sinkt auch der Strom, wenn der Widerstand erhöht wird. Außer man hat eine Stromquelle. Dann erhöht die die Spannung (soweit möglich), damit der Strom fließt. Oder man hat z.B. einen DCDC Wandler (wie im Booster), der eine bestimmte Leistung abrufen will und bei niedrigerer Eingangsspannung eben mehr Strom zieht.
Natürlich hat das Kabel einen maximalen Wert, ab dem die Verlustleistung zu hoch wird. Aber vorher kommt am Leuchtmittel weniger Spannung an und es wird nicht mit der Nennleistung leuchten. Trotzdem kann der Strom zu hoch für das Kabel sein.
Wo ist die Leitung und wo wird dadurch die Differenz kleiner ? Der KS zieht nicht "aktiv". Er hat im wesentlichen einen ohmschen Widerstand (nicht bei Kompressor), der bei der anliegenden Spannung zu einen Strom führt. Fällt am Kabel schon Spannung ab, wird auch der Strom sinken.
Wie soll eine Quelle, die parallel hängt, ein Widerstand sein, der den Strom begrenzt. Das macht keinen Sinn. Die Bleibatterie wird vielleicht nicht geladen, aber wenn dadurch die Spannung höher wäre, müßte die leere Li ja höchstens mehr Strom "ziehen". Vorausgesetzt es ist nur eine dumme LIMA und keine, die dann von selber runterregelt. RK
Hallo Axel, gegen einen Elektrotechniker habe ich als interessierter Praktiker wenig Chance, einen "Einwand" zu wagen :wink: . Ich ersuche daher ausdrücklich, mein Posting kritisch zu betrachten und ggfs. "in der Luft zu zerreissen". Ich halte das aus und lerne sicher was dazu ;D . Natürlich hängt der Strom auch vom Verbraucher ab, aber ich denke er hängt doch in erster Linie von der Leistungsfähigkeit des Ladegerätes ab - wenn zu wenig da ist, verhungert der Verbraucher. Als Praktiker habe ich festgestellt, das ein Li-Fe-Akku (vielleicht im Unterschied zu einer Scheinwerferlampe :?: :?: :?: ) nicht "zieht" sondern kräftig "dagegenhält". Insbesondere wenn der Akku voll wird. Um den Stromfluss bei der Initialladung des LiFE-Akkus zu erhöhen habe ich kontrolliert (MM an den Polen, ich saß dabei) teilweise die Spannung am LL massiv erhöht. Ich hatte den Eindruck, daß das Ladegerät mit höherer Spannung besser "drücken kann" um den Widerstand des AKKUs zu "überwinden". Mit einem dickeren Ladekabel ging es noch besser. Natürlich habe ich darauf geachtet, dass keine Akkuzelle mit der Spannung nach oben rauscht - und ich empfehle diese Methode ausdrückklich NICHT ! Vielleicht erklärt das auch das Funktionieren der Methode mit einem Zusatzkabel. Voraussetzung: richtige Kabelstärke mit Amperemeter herausmessen, klarerweise testen wenn der AKKU fast leer ist und am wenigsten dagegenhält, aber sicher nicht zieht :twisted: . So einen starken Lader hat niemand im WoMO, dass man den "Effekt" des "Ziehens" feststellen könnte. Helmut - ich warte auf :steinigung: Hallo Helmut, kein Problem, auch ich teste manche Sachen aus, wie auch das mit dem Laden meine LiFePo mit und ohne Booster, wo dann raus kam, dass der Booster zumindest bei mir nicht ganz verkehrt ist. Was mich "gestört" hat, war die allgemeine Aussage, dass man den Strom durch das kabel verändern könnte. Zumindest kam es so rüber und nicht nur bei mir. Und darum mein kleiner Einspruch.
Passt. Wenn aber das Ladegerät (in dem Fall die Lima) max. 220A bringen kann und der LiFePo auch gewillt ist, einen satten Strom aufzunehmen (bei mir waren es ja 60 oder 70A ,habe das aber gerade nicht mehr im Kopf), dann könnte eine schwache Leitung doch irgendwie warm werden, oder auch mehr.
Logisch, denn eine höhere Spannungsdifferenz bewirkt einen höheren Stromfluß.
Also meines bringt 90A, das finde ich schon "stark". :mrgreen: Gruß Axel man muss sich ja wirklich jedes Wort was man hier schreibt genauestens ueberlegen. als ich "zieht" geschrieben habe war das salopp gemeint......So redet man halt manchmal. "der Wechselrichter hat aber xy A gezogen..." Aber das jetzt eine Diskussion entsteht ob ein Strom "zieht" oder "drueckt" erstaunt mich doch schon.
Vergiß den Spannungsfall an der dickeren, bzw, der Zweiten Leitung nicht. Der Stromfluss über den Accu ist höher, wenn statt 14,0V durch die 2. Leitung 14,2 V am Accu anstehen. Gruß Joachim
Ich denke, DAS ist NICHT die Diskussion. Mir geht es darum, dass immer wieder behauptet wird, dass unbedingt ein Ladebooster zwecks a) Ladestrombegrenzung oder b) ausreichender Ladefähigkeit beim Tausch auf LiFEPo4-Akkus "notwendig" ist, obwohl es andere, einfache und sichere Möglichkeiten zu geben scheint. Anmerkung: Bei Euro 6d Fahrzeugen mit geregelter LIMA ist ein Booster auch für Bleiakkus erforderlich. Steckt da der Handel dahinter :?: Wer sich einen Li-Akku kauft nimmt auch noch einen Booster - der Kunde ist ja bereit ins Börserl zu greifen. Und hat dann noch mehr ggfs. fehleranfällige Elektronik an Bord. Darum gehts (mir), und nicht um "drücken" oder "ziehen". Helmut Hallo.
Oder du gehst her und Schaltest D+ ab mit einem Schalter. Und das 2 Kabel statest du mit einem Trennrelais aus, Auch über einen Schalter geführt. Und D+ So kannst du, wenn es Funktioniert, die EBL Ladung abschalten. Die Zusatzladung übernimmt nun die Funktion des Originalen Trennrelais. Brauchst du aber einmal mehr Strom. Schaltest du das Original wieder ein. Zeitverzögert. Bei mindesten 25% SOC So hast du in kurzer Zeit den Accu voll.
ürde immer von der Starterbatterie abnehmen. Passende Sicherung dazu. Am LI auch eine Sicherung und gut is. Und bist einer der wenigen die solche hohen Ströme über das EBL bekommen. meistens ist es zuwenig. Vermutlich kurze Leitungswege. Sonst bleibt dir nur der Weg über einen Booster. Eines könntest du noch versuchen. 2-3 Midisicherungen in den Ladezweig einbauen. In Serie. Damit hast du mehr Widerstand. Um den Strom zu bremsen. Hat den Nachteil, wenn der Accu sehr voll ist. Der Ladestrom nimmt immer mehr ab. Franz Nur nochmal falls das überlesen wurde. Ich habe mit einem Netzteil geladen und der Akku ist nicht im WoMo. Ich teste erst mal alles bevor das unter dem Sitz verschwindet und ich kann nicht mehr beobachten. Warum auf Probleme warten wenn ich das im Vorfeld etwas simulieren kann? Franz, D+ abschalten ist ja eher ungünstig. Das Signal wird ja anderweitig noch gebraucht. Ich kann aber für ne Weile nicht dranbleiben, andere Verpflichtungen.
Das wird eine spannende Fahrt, immer ein Auge auf dem Tacho und das Verkehrsgeschehen und ein Auge auf der Handy-App um den richtigen Schaltzeitpunkt zu erhaschen. Alleine das war für mich einer der Gründe einen Booster einzubauen. Vor Fahrtantritt entscheide ich mich, ob der Solarertrag ausreichend sein wird um meinen Akku wieder voll zu bekommen. Wenn ja, schalte ich den Booster ab, wenn nein, lasse ich ihn aktiv. Dann setzte ich mich hinters Steuer und genieße die Fahrt.
Fakt ist: mit Booster funktioniert es immer, in jedem Fahrzeug mit Euro irgendwas, und bei jeder Batterie. Mit dem anderen Punkt hast du auch recht, in vermutlich >80% der Fälle ist eine Lösung mit dickerem Kabel und einer Strombegrenzung ebenfalls möglich, und ausserdem robuster, billiger und nützlicher (z.B. Starthilfe). Die Strombegrenzung über das Trennrelais würde ich dabei mit einer selbstrückstellenden Sicherung realisieren. Sie dient nicht der Ladestrombegrenzung, sondern sichert für den Fall, dass man bei laufendem Motor und geschlossenem Trennrelais den Wechselrichter an der Aufbaubatterie betreibt, weil sich ein Mitfahrer (m/w/d) einen Kaffee zieht. Dann schiebt der Generator kräftig nach. Und da schlägt die Stunde des Bastlers: du musst ein paar Sachen ausprobieren, nachmessen, vielleicht umbauen. Wenn du zum Händler gehst, erwartest du exakt einen Werkstattbesuch, es sollen möglichst wenig Stunden aufgeschrieben werden, und die Lösung muss garantiert funktionieren. Also kommt ein Booster rein, der ist auch billiger als das Ausprobieren und Nachmessen, wenn du es nicht selber machst. So gesehen ist "der Handel" schuld, aber das ist kein Grund für Verschwörungstheorien. Vom Standardhändler gibt's halt nur Standardlösungen. Gruss Manfred Moin Inselmann, mein Aufbau ist wie folgt: Werksverdrahtung (10mm2) so gelassen, wie Original, also auch den D+, Aufbaubatterien 1x Blei 90 AH, 1x Lifepo 100Ah, jeweils mit Natoknochen trennbar, neue Leitung 16 mm2 auf kurzem Weg von Starterbatterie zu den Aufbaubatterien (mit Trennrelais und Schalter für das Trennrelais), natürlich auf beiden Seiten Sicherungen. Normalbetrieb: über D+-Steuerung wird mit ca. 25 A geladen, je nach dem, wie Leer die LiFePo ist. 2te Leitung zugeschaltet: Es wird mit ca. 50 A geladen. Läuft so seit ca. 1 Jahr, und die 2. Leitung wird nur bei Bedarf zugeschaltet. Gruß Joachim
Ich finde das toll! Die eigenen Erkenntnisse sind die besten Erkenntnisse!! Außerdem gibt es da nichts abzuwerten, das ist alles OK, tiefere Erklärungen braucht es nicht. Gruß Andreas
Da hast du Recht Andreas. Aber so finde leider nur raus was man nicht machen sollte. Warum das so ist vertehe ich dann auch nicht wirklich :lol: Also ich meine die wissentschaftliche/elektrische Erklaerung. Da muss dann ein "Wissender" helfen und dafuer poste ich hier im Forum und freue mich ueber die Bereitschaft zur Diskussion und Hilfestellungen. :daumen2: PS als meine persoenliche "Sicherheitseinstellung" werde ich erst mal den UVP auf 2.75V setzen oder gar auf 3V. Dadurch vermeide ich die hohen Ladestroeme vorerst mal. Aber mal ehrlich, wer entlaedt denn schon bis UVP? [quote="Inselmann"]........Ich finde das toll! Die eigenen Erkenntnisse sind die besten Erkenntnisse!! Andreas.... Da hast du Recht Andreas. Aber so finde leider nur raus was man nicht machen sollte. Warum das so ist vertehe ich dann auch nicht wirklich /quote] Wenn man die Komponenten und Geräte im Wohnmobil stromtechnisch verstehen will kann man entsprechende Bücher lesen. Im Web gibt es eine große Auswahl als Print oder eBook! Einfach mal suchen! Gruß Andreas Andreas, natürlich lese ich was es so alles gibt und weiss auch wie Geräte funktionieren. Aber warum der Ladestrom niedriger ist wenn die Bleibatterie zuerst am Ladegerät hängt und dann erst an den Polen der Bleibatterie, sowas ist für mich die Grenze an Wissen. Da brauche ich den Fachmann der sowas genau weiss.
Könntst du das mal genauer erklären. Woher kommen dann die Ampere die du angegeben hast. Irgendwie passt das ganze nicht zusammen. Mit deinem Posting von weiter oben. Was hast du jetzt wirklich getestet. Bei den 70 A die du angegeben hast. War das gar nicht im Fzg. gemessen. Franz Franz, hatte ich doch weiter oben geschrieben. Ich habe ein 13.8V Netzteil das laut Typenschild 35-40A liefert. Damit habe (oder besser wollte) ich die entladen Li aufladen bis eben 13.8V. Und mit der Aussage der Strom Begrenzung mit dem dünnen Kabel dachte ich das es kein Problem sein sollte. Aber das flossen (ich sage extra nicht "ziehen" :D) gleich mal 70A+ und alles wurde sehr schnell warm. Aber mit der Blei zuerst am Ladegerät und die Li and die Pole der Blei flossen nur ca 20A. Li zuerst und dann Blei - - > 70A So wie oben bereits geschrieben.
Tut mir leid deswegen. Aber als ich kam zum Zug, war der Bahnhof weg. Genau so viel verstehe ich jetzt noch immer. Woher kommen dann die 70 A, von denen du Schreibst. Wo und Wie gemessen. Franz
Ein 40 A Netzteil, das 70 A "fleißen" läßt :?: Verstehe ich auch nicht :roll: . Aber das wird sich ja aufklären lassen :wink: . Helmut Moin,
also eine Möglichkeit fällt mir da auf Anhieb ein: Netzteil ohne Verpolungsschutz - da fließen locker 70 A Entladestrom - werden ja durch das dünne Kabel begrenzt ... :mrgreen: <Duck-und-weg> Sobald nächste Woche meine LiFePo da und das Womo aus der Werkstatt zurück ist, werde ich das dann mal am dann Hybrid ausprobieren - also das Anschließen an Blei- oder LiFePo-Polen - aber OHNE Verpolen - hoffentlich! Grüße Georg Das Netzteil ist eine alte Gurke und hat 13.8V 35-40A als Daten angegeben. Deshalb hatte ich mir auch keine Gedanken wegen den Kabeln gemacht. 70A von der BMS App angezeigt und mit Zangenamperemeter gemessen. Offensichtlich konnte der Akku 70A vertragen, sonst wäre das ja nicht geflossen. Nur die Kabel waren für 70A zu dünn..... Ich stehe auf dem Schlauch. Verstanden hab ichs noch immer nicht. Wie du am Fzg die 70 A herbekommst. Bei einigen Metern Kabel und Steckverbindern. Franz Moin Franz,
er redet nicht vom Fahrzeug - er hat bislang "nur" einen fliegenden Testaufbau mit einem Laborladegerät verwendet. Ein Hybrid aus Blei und LiFePo - und dabei "sehr merkwürdige" Messergebnisse bekommen - sehr stark unterschiedliche Ladeströme, je nachdem an welchen Batteriepolen des Verbundes er das Ladegerät angeschlossen hat. Und das verwirrt mich nun wieder. :wink: Grüße Georg
Das tröstet mich. Wollte schon einen Termin beim Pyschiater b ;D :lach: :ja: uchen. Franz Funktionieren wird das. Ich frage mich nur wo der Gewinn ist? Bis 50A schafft das Trennrelais des 99er. Also nur mal ab und an bei Tiefentladung und wenn ich dann an den Schalter denke... Bin ein Freund von manual override aber nicht von solchen manuell geführten Sachen. Was ist denn so verwirrend? Leere Li an Netzteil angeschlossen - - > 70A fliessen Leere Li an Netzteil angeschlossen UND volle Blei parallel an Pole von Li angeschlossen - - > 70A fliessen Volle BLEI ans Netzteil ZUERST angeschlossen und selbe LEERE Li parallel an Pole von Bleibatterie angeschlossen - - > 20A flossen.(Was ja so wie im Fahrzeug ist) Also, warum fließt da weniger Strom? Alles mit den gleichen (für 70A zu dünnen) Kabeln und Steckern. Li mit ca 30% SOC geladen und dann ALLEINE wieder direkt mit gleichen dünnen Kabeln and Ladegerät - - > 40A fließen und fallen langsam mit steigendem SOC.
Ich vermute mal, das hast du am Küchentisch gemessen. :mrgreen: Aber wo ich auf dem Schlauch stehe. Wieso du diesen Ladestrom im Fzg hast. Irgendwie kann ich mir das nicht vorstellen. Ds dort bei leeren Accus da 70 A fliesen. Franz
Warum soll das nicht so sein? Bei mir fließen auch 70A, wobei damals der LiFePO-Akku nur bis auf 20% entladen war und die AGM noch voll waren. Wenn die auch noch entladen gewesen wären, wäre der Ladestrom sicherlich noch höher gewesen. Da die Lima bei mir 220A kann, ist diese nicht der begrenzende Faktor. Gruß Axel
Ich gebe auf. Franz, der Akku steht auf dem Küchentisch. Zusammen mit einen 230V Netzteil. Moin, ich schließe mich Helmut an: was sehr irritiert: Das Netzteil kann lt. Angabe max. 40A liefern, liefert aber 70A an den Li-Akku.(?) Hat das NT keinen Überlastschutz? Dann muss es sehr robust sein, um das auszuhalten. Volker Irgendwie ist das alles hätte, hätte, Fahrradkette. Ich würde wie folgt vorgehen: 1) Herausfinden, was für eine Sicherung in der Leitung Starterbatterie <-> EBL verbaut ist 2) Ersatzsicherung besorgen, Strommesszange besorgen 3) Akku einbauen, mit irgendeinem Verbraucher halb leer nuckeln. 4) Strommesszange auf die Leitung zwischen Starterbatterie und EBL 5) Motor starten, Stom ablesen. Wenn die Sicherung hält und der Strom nach einer Minute niedriger ist als der für das EBL maximal zulässige Strom => alles so lassen. Fliegt die Sicherung oder ist der Strom höher (NACH dem Anfangspeak!) als das EBL darf, über schaltbare Zusatzleitung oder Booster nachdenken. Die 'dünne' Leitung zwischen Starterbatterie und EBL ist übrigens kein Problem, solange die Sicherung für den Leitungsquerschnitt korrekt bemessen ist. Davon würde ich bei einer nicht verbastelten Verkabelung erstmal ausgehen. bis denn, Uwe
Ein Problem ist sie nicht, aber der lange Weg begrenzt halt den Ladestrom. Mein Knaus lädt bei ziemlich leerer Batterie mit 15 A, und mit dem kürzeren, dicken Kabel werden da 45-50 A draus. Meine Batterie ist mit 60 Ah ja eher von der kleineren Sorte, da kann ich mir gut vorstellen, dass da bei Kollegen auch 70 A durchgehen. Wenn die Batteriepole zugänglich sind, kann man das eigentlich recht einfach mit einem Starthilfekabel ausprobieren. Gruss Manfred
Weil 40A draufsteht hatte ich mir ja wegen der Kabel keine Sorgen gemacht. Aber es flossen70A+ und das Netzteil würde seeehr warm und fing an zu riechen. Das ist ne alte alte Gurke und scheinbar nicht "geregelt" genug um bei zuviel Last abzuschalten. Ich bin ja noch in der frühen Testphase und will meine Hardware kennen bevor es unter dem Sitz verschwindet. Das im Fahrzeug testen folgt danach mit Sicherung fliegen oder nicht. Aber wer weiss warum es mit der Blei zuerst dran weniger Strom fließen lässt?
Warum sollen da keine 70A fließen, Trafo auf 18V, Gleichrichter gut ist. Keine Regelung. Überlastungsschutz meist als Thermosicherung in der Trafowicklung! Wenn man es kurzschließt fliessen kurzfristig sogar 100A!! Ihr müsst alle mal ein bisschen zurückschalten in der Elektrotechnik!! Was "Inselmann" beschreibt ist zwar die Technik vor 40 Jahren, aber es funktioniert immer noch. Und es lädt alle Batterien, auch die totgeglaubten wo die heutigen Ladegeräte die Ladung verweigern weil sie nur noch 5V messen. Gruß Andreas
Jetzt ist der Groschen gefallen. Asche auf mein Haupt. Ich war ja der Meinung, du hast den Accu im Fzg. Hier haben wir wohl beide zu viele Zeilen geschrieben. :mrgreen: Sorry, für das Mißverständnis von meiner Seite.
Hast aber Zusatzkabel verlegt. Richtig oder Falsch. Franz
Nein, das originale Kabel was Dethelffs beim XXL verbaut. Ist eben ein 35mm²-Kabel. Gruß Axel
Ups, das hatte ich so nicht erwartet. Das nenne ich mal Vernünftig und Sinnvoll. Hier kannst du natürlich aus dem Vollen schöpfen. Gruß Franz
Darum auch bei mir dann ein Booster um eine Begrenzung hinzubekommen. Anfänglich hatte Dethleffs nur eine 60A-Sicherung verbaut, die aber gleich beim ersten Betrieb durch brannte. Da waren aber nur die 2x 150A AGM im Spiel. Jetzt mit dem zusätzlichen 280Ah-LiFePo würden der Strom sicherlich extrem hochgehen, wenn alle Akkus leer wären. Der Booster begrenzt das ganze aber auf 70A echten Ladestrom, was ca. 90A Strom für die Ladeleitung bedeutet. Die Sicherung ist jetzt eine 120er, die dann nur auslösen würde, wenn es tatsächlich einen Defekt oder Kurzschluß gäbe. Gruß Axel Moin,
ja, nach dieser seiner Info machte mir das auch keine Sorgen mehr. Aber wie ist es damit:
Bei einem Parallelverbund zweier Akkus Blei / LiFePo dürften m.E. keine so gravierenden Unterschiede (20 zu 70) in Abhängigkeit von den Anschlusspunkten auftreten - es sei denn, die Parallelverbindung(*) wäre sehr hochohmig - bis gar nicht vorhanden ... ? Sich fragend Georg (*) über die es bislang ja noch keine näheren Infos gibt Hallo Inselmann Weißt du zufällig was für eine Regelung dein altes Netzteil hat. Ich vermute eine Thyristorregelung. Diese wird warscheinlich durch die Ladeelektronik der LiFePo ausgehebelt und es fließt an Strom alles was geht. Mit der Bleibatterie kann die Regelung ganz normal anfangen zu arbeiten und wird dann auch nicht mehr durch die zusätzliche LiFePo gestört.
Es geht doch bei der ganzen Sache nicht darum, welche Technik das Ladegerät von Inselmann besitzt, sondern man sieht bei dem Test von ihm deutlich, dass die LiFePo einen Strom aufnehmen, der höher ist, wie die verwendete Leitung verträgt. Nichts anderes wollte er mit seinem Beitrag mitteilen. Heißt somit auf das Womo bezogen: Wenn dort die Leitungen zu dünn sind und von der Starterbatterie in Verbindung mit der Lima ein hoher Strom fließen kann, den dann auch der Akku aufnehmen kann, dass es dann schon eine Rolle spielt, was für eine Leitung verlegt ist. Ist die zu dünn, dann fliegt hoffentlich die vorgeschaltete Sicherung, die auf die Leitung abgestimmt sein sollte. Gruß Axel Egon, ich habe keine Ahnung welche Regelung da verbaut ist. Ich hatte die Idee die Bleibatterie da mit anzuschließen aus reiner Verzweiflung. Mein Li Akku steht da, völlig entladen und ich muss einen Tag später weg für ne Woche. So lange wollte ich den Akku nicht entladen stehen lassen. Netzteil angeschlossen und Autsch, alles wird heiß und dampft. Schock Horror. Da ich es nicht weiss kann ich nur vermuten das es mit dem Innenwiederstand zusammenhängen kann. Das ist ja einer der Li Vorteile, schnellere Volladung und hohe Aufnahme selbst bei 90% SOC. Die ganze Aktion war kein geplanter Testaufbau. Aber sehr lehrreich. Hätte ja weiter oben schon geschrieben, als vorläufige Sicherheitsmaßnahmen setze ich UVP auf 3V um eine zu tiefe Entladung zu verhindern. So werde ich hoffentlich zu hohe Ströme verhindern bis ich Zeit habe die Serienverkabelung anzupassen.
Axel, danke für die Zusammenfassung (musste ich leider kürzen) Ich war mit der "dünne Kabel begrenzt" Situation schon vorher skeptisch und habe es mir nun mit Selbstversuch bestätigt. Aber wenn selbst Li Akku Vertreiber mit 1:1 Austausch werben ohne Warnung das die Verkabelung mindestens den max Ladestrom aushalten muss die ein entladen er Akku aufnehmen kann, dann wirds mir schon ein bisschen bange....
NIEMAND ausser den Kistenschiebern behauptet, dass immer ein 1:1-Austausch möglich ist. Und vielleicht werden die ja auch vorsichtiger, wenn sie mal ein ausgebranntes Fahrzeug bezahlen müssen? Wie soll das auch gehen, eine solche Batterie müsste sich ja genau wie eine Bleibatterie verhalten und hätte deshalb auch alle Nachteile derselben - bis aufs Gewicht vielleicht. bis denn, Uwe |
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