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Booster oder schaltbares Kabel parallel 1, 2, 3, 4


Inselmann am 31 Mär 2022 10:04:03

Tinduck hat geschrieben:
NIEMAND ausser den Kistenschiebern behauptet, dass immer ein 1:1-Austausch möglich ist.


Verstehe deinen Beitrag nicht. Hatte ich was anderes gesagt?


Tinduck hat geschrieben:Und vielleicht werden die ja auch vorsichtiger, wenn sie mal ein ausgebranntes Fahrzeug bezahlen müssen?

bis denn,

Uwe


Da brennt doch nichts ab. Es werden die Sicherungen fliegen.
Und das wirkliche Problem ist das dann ein tiefentladener Li Akku nicht mehr mit geladen werden kann weil der Ladestrom die Verkabelungsstärke übersteigt und die Sicherung fliegt raus.

Warum liest man das dann nicht dauernd in den Foren?

Weil im täglichen Gebrauch wohl seltenst bis UVP entladen wird (weil wir ja alle aus Kapazitätsangst zu viel Ah rumschleppen) und in den meisten Fällen mit Solar nachgeladen wird und die Solaranlage ohnehin nie den max Ladestrom eines Li Akkus bereitstellt und die Verkabelung für die Solar Leistung richtig bemessen (meist überdimensioniert) ist.

Aber alles nur meine Halblaien Meinung....

PS war da nicht auch noch die Empfehlung einen entladen en Li Akku NICHT mit zu hohen Strömen zu laden??

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andwein am 31 Mär 2022 10:12:38

Hannus hat geschrieben:Hallo Inselmann
Weißt du zufällig was für eine Regelung dein altes Netzteil hat. Ich vermute eine Thyristorregelung. Diese wird warscheinlich durch die Ladeelektronik der LiFePo ausgehebelt und es fließt an Strom alles was geht.

Ich weiß es nicht, aber so wie beschrieben ist es einfach ein Trafo mit 18V , ein Grätzgleichrichter und ein Siebkondensator.
Das ist OK für eine Ladespannung mit 14V, 20A Dauerlast und ergibt zusammen mit einer Bleibatterie eine W-Ladekurve. Und genauso ist mein Auto-Batterielader 12V aufgebaut, er hat noch eine Drehspul-Amperemeter und lädt als mobiler Lader meine Autobatterien seit 45 Jahren.
Wenn da ein Thyrister drin ist fresse ich einen Besen!
Gruß Andreas

Inselmann am 01 Apr 2022 10:08:02

andwein hat geschrieben:Das ist OK für eine Ladespannung mit 14V, 20A Dauerlast...
Gruß Andreas


Aber wie erklärt sich das mit Blei Batterie zuerst dran nur 20A fliessen und mit Li zuerst dran 70A?

Für mich als "Ausprobierer" sieht das aus als wenn die Bleibatterie der "bremsende" Teil ist.
So wäre es ja auch im Fahrzeug verkabelt. Lima direktand Starterbatterie. Aufbaubatterie mittels Trennrelais von Starterbatterie aus verkabelt.
Wird nun ein zusätzliches dickeres Kabel installiert, kann das dann die "Bremse" (aka Bleibatterie) umgehen und mehr Strom fließt? Dickere Kabel = weniger Widerstand als Bleibatt?

Wer weiss, vielleicht finde ich etwas Zeit das ganze in einem Versuchsaufbau mal durchzuspielen.
Glaube ich aber eher nicht, schade. Und mir extra Kabel anschaffen nur dafür will ich auch nicht.

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rkopka am 01 Apr 2022 10:16:59

Inselmann hat geschrieben:Wird nun ein zusätzliches dickeres Kabel installiert, kann das dann die "Bremse" (aka Bleibatterie) umgehen und mehr Strom fließt? Dickere Kabel = weniger Widerstand als Bleibatt?

Das macht aber keinen Sinn, da die Bleibatterie nicht in Serie sondern parallel hängt. Evt. war die Spannung mit Netzteil und voller Pb so hoch, daß irgendwas an der Li Batterie oder im Netzteil die Ladung begrenzt hat ?

RK

andwein am 01 Apr 2022 15:27:14

Inselmann hat geschrieben:.....Das ist OK für eine Ladespannung mit 14V, 20A Dauerlast...
Aber wie erklärt sich das mit Blei Batterie zuerst dran nur 20A fliessen und mit Li zuerst dran 70A?
Für mich als "Ausprobierer" sieht das aus als wenn die Bleibatterie der "bremsende" Teil ist.

Ich äußere mich jetzt definitiv nicht zu dem Thema dickes Kabel, dünnes Kabel, schaltbares Kabel, nur damit das später nicht wieder missinterpretiert werden kann!!
Die Bleibatt hatt zwar eine niedrigere Ladespannung (Chemie/Typ abhängig) aber einen wesentlich höheren Innenwiderstand!! Bei manchen Pb zu Li mit dem Faktor 10.
Gruß Andreas

Ostseebaer am 01 Apr 2022 18:31:37

Inselmann hat geschrieben:Aber wie erklärt sich das mit Blei Batterie zuerst dran nur 20A fliessen und mit Li zuerst dran 70A?

Ach verdammt :? - Du redest ja von einem Versuchsaufbau Starter-Blei - lange Leitung - Aufbau-Lithium ... nicht von einem Direkt-Hybrid (und selbst da hätte ich den Leitungswiderstand nicht vernachlässigen dürfen :oops: ).
Wie sieht denn deine Verbindung zwischen den Batterien aus (Länge, Querschnitt)?
andwein hat geschrieben:Die Bleibatt hat [...] einen wesentlich höheren Innenwiderstand!! Bei manchen Pb zu Li mit dem Faktor 10.

Yep - und eine lange Leitung zwischen den Batterien (insbesondere je dünner sie ist :wink: ) ist vom Widerstand diesbezüglich nicht zu vernachlässigen.
Wenn man sich daher mal das Ersatzschaltbild mit den Widerständen aufmalt, wird klar, wer den Stromfluss bestimmt.
Asche auf mein Haupt :oops:

Stocki333 am 01 Apr 2022 20:34:00

Ostseebaer hat geschrieben:Wenn man sich daher mal das Ersatzschaltbild mit den Widerständen aufmalt, wird klar, wer den Stromfluss bestimmt.
Asche auf mein Haupt :oops:

Reich mir die Hand zum Bunde, wir sind zwei......
Und ich dachte schon ich steh alleine in der Pampas.
Grinsend Franz

Inselmann am 02 Apr 2022 08:47:43

Wie kann ein zu dünnes Kabel der strombegrenzende Widerstand sein?

Warum sind im Netz Kabelquerschnitt Rechner zu finden wo man den MINDEST Querschnitt fuer einen Strom errechnen kann?

Wenn genug Strom fließt dann wird ein zu dünnes Kabel zur Gefahr.

Wenn meine Li im leeren Zustand 70A aufnehmen kann, dann MUSS ich den Kabelquerschnitt entsprechend anpassen sonst wirds WARM oder die für den Kabelquerschnitt ausgelegte Sicherung wird schmelzen.

Ein extrem langes zu dünes Kabel könnte vielleicht gehen, aber das wird ja auch einen Spannungsabfall verursachen. Dafür gibt's ja auch Rechner im Netz....

Stocki333 am 02 Apr 2022 09:59:46

Inselmann hat geschrieben:Wenn genug Strom fließt dann wird ein zu dünnes Kabel zur Gefahr.

Wenn die Potentialdifferenz groß genug ist: Ja
Wenn meine Li im leeren Zustand 70A aufnehmen kann

Du unterschätzt die Lithium. Die kann viel mehr aufnehmen. Die bekommt mit deinen 70 A nooch immer einen Lachkrampf.
dann MUSS ich den Kabelquerschnitt entsprechend anpassen sonst wirds WARM oder die für den Kabelquerschnitt ausgelegte Sicherung wird schmelzen

Nur bedingt richtig. Ist die Potentialdifferenz gering. Wird dir das Dünne Kabel den Stromfluss begrenzen. + Der Ersatzwiderstände.
Dein Versuchsaufbau geht an der Realität vorbei. Betonung liegt hier im Wohnmobil. Das kannst du nähmlich nicht so einfach simulieren.
Ich schreibe bewust nicht Volt. Sondern Potentialdifferenz. Den durch den NT hast du keine definierte obere Grenze.
Ändere deine Versuchsaufbau.
NT auf eine Starterbatterie, parallel. Nt auf 14,4. = Ladeschlusspannung. Entspricht den Bedingungen im Fzg.
Parallel schliest du die Lithium an. 20 - 50% Ladungsmenge. Mit einem Kabel von jeweil 2,5 m für +/-. Gesamt 5 m.
Und jetzt siehst du an der App den Ladestrom. Gemessen wird immer nach einer Minute. Damit ist die Lithium auf seiner Spannung, die der Spannung entspricht, die es bei dem Ladestrom einnimmt.So filterst du die Spitzen raus. Die waren immer da. auch bei Blei.
Dann verdoppelst du die Kabelstärke.
Und dann weißt du, was das ausmacht.
Der Gesamtwiderstand ist im Wohnmobil höher. Also weniger Stromfluss. Alle Kontaktstellen und Sicherungen sind als ein kleiner Widerstand zu betrachten.
Das wäre ein Versuchsaufbau, der dir die Zusammenhänge im Fzg spiegelt. Wenn auch nur im Ansatz.
Dein Versuchsaufbau war im Ansatz falsch. Für die Bedingungen im Womo.
Ein extrem langes zu dünes Kabel könnte vielleicht gehen, aber das wird ja auch einen Spannungsabfall verursachen. Dafür gibt's ja auch Rechner im Netz....

Diese Überlegung ist falsch. Vom Ansatz her. Weil dein Testaufbau falsch war. Damit sind deine Schlüsse auch falsch.
Ist aber nur meine Ansicht.
Franz

andwein am 02 Apr 2022 10:14:40

Inselmann hat geschrieben:..........Wenn meine Li im leeren Zustand 70A aufnehmen kann, dann MUSS ich den Kabelquerschnitt entsprechend anpassen sonst wirds WARM .

Alles eine Frage der Zeitdauer. sag halt wielange du meinst dass eine 100Ah Li einen 70A Ladestrom fließen lässt und ich sage dir ob das Kabel mit 4 oder 6mm2 eine Temperatur von 20/40/60/80 oder 100° erreicht.
Warm kenn ich nur in zwischenmenschlichen Beziehungen, bei technischen Fragen bevorzuge ich Grad in Celsius oder Kelvin!!
Gruß Andreas

rkopka am 02 Apr 2022 10:17:40

Inselmann hat geschrieben:Wie kann ein zu dünnes Kabel der strombegrenzende Widerstand sein?
Warum sind im Netz Kabelquerschnitt Rechner zu finden wo man den MINDEST Querschnitt fuer einen Strom errechnen kann?

Das sind zwei unterschiedliche Auswirkungen des gleichen Effekts. Für die Strombegrenzung darf es nicht ZU dünn sein. Dafür gibts diese Tabellen mit dem Mindestquerschnitt. Wobei man da noch aufpassen muß, was sie als Grenze definieren: die Erwärmung oder nur den Spannungsabfall. Außerdem sind die Tabellen auf eine bestimmte Verlegung (in der Wand...) und auf Dauerbetrieb ausgelegt. Beim Laden ist das nur selten ein Dauerstrom.
Ein dünnes, nicht zu dünnes, Kabel kann den Strom begrenzen, weil an ihm eine Spannung abfällt und dadurch der Gesamtstrom niedriger wird (bei fixer Spannung).

Wenn genug Strom fließt dann wird ein zu dünnes Kabel zur Gefahr.

Wenn ZUVIEL fließt.

Wenn meine Li im leeren Zustand 70A aufnehmen kann, dann MUSS ich den Kabelquerschnitt entsprechend anpassen sonst wirds WARM oder die für den Kabelquerschnitt ausgelegte Sicherung wird schmelzen.

Das soll sie ja auch. Nur wenn das Kabel für 70A ausgelegt ist, aber eben recht lang ist, werden sich gar nicht erst 70A einstellen.

Ein extrem langes zu dünes Kabel könnte vielleicht gehen, aber das wird ja auch einen Spannungsabfall verursachen. Dafür gibt's ja auch Rechner im Netz....

"zu dünnes" ist eine unklare Angabe. Wenn die restlichen Werte bekannt sind und durch den Spannungsabfall und/oder Sicherung klar ist, daß nicht mehr Strom fliessen kann, ist es nicht mehr "zu dünn".

Zeit und Anwendung sind da wichtige Parameter. Ich habe im Modellbau 4mm2 Kabel für 160A. Aber die sind recht kurz, ebenso wie die Zeit. Dann geht alles gut und man hat nur geringe Erwärmung.

RK

Inselmann am 18 Apr 2022 21:12:03

Hatte endlich Zeit den Li-Akku ins Wohnmobil einzubauen.
Mangels Zeit muss ich die Verkabelung original lassen, also nach wie vor über den EBL.

Fahrzeug Ford Transit mit Hymer Aufbau 2007.
EBL99 mit Hymer Verkabelung mit der üblichen 50A Sicherung
Victron Solar regler 100/30 mit 2x130W Panel
135Ah 4S Akku mit 200A JDB BMS

Akku auf 65% entladen und heute die Lima Ladung getestet. 20A bei 13.8V
Die 20A blieben konstant auf der ca 1.5h langen Fahrt. Zwischendurch mal den Kühli auf 12V laufen lassen und auch dann noch ca 20A. Also kann die Lima noch mehr liefern.
Der Solar regler war die ganze Zeit AUS.

Den Solar regler lass ich erstmal mit 14.4V, die Lima machte bisher auch nicht mehr.
Zellen bis auf 0.005V gleich, egal welcher SOC.

Stocki333 am 19 Apr 2022 07:01:47

Inselmann hat geschrieben:
Die 20A blieben konstant auf der ca 1.5h langen Fahrt. Zwischendurch mal den Kühli auf 12V laufen lassen und auch dann noch ca 20A. Also kann die Lima noch mehr liefern.

Ja, wohin liefert sie jetzt. Liegen wahrscheinlich auf der Strasse. Die 50 A. Das du halt keine Anzeige wegen Umweltverschmutzung bekommst. :rofl: :auslach: :fahrrad2: :kuller:
Franz

Inselmann am 14 Mai 2022 10:28:42

Neuer Test.
Li-Akku bis auf 3V Zellspannung entlanden. Hat mit normaler Wohnmobilnutzung 4 volle Tage gedauert.
Blockspannung grade so mal 12V. Motor gestartet und es flossen 54A die aber gleich langsam abnahmen und nach ca 5min sich auf ca 35A eingependelt haben.
Die Stromstaerke faellt langsam ab mit steigender Spannung. Sieht fuer mich alles im gruenen Bereich aus.

Wenn ich das hinkriege zeitlich werde ich das dann mit einem schaltbaren Kabel testen irgendwann.

PS schnell mal den Landstrom angesteckt und der EBL laedt mit 15A. Die Lima hatte 1min vorher aber noch mit 35A geladen.

Hannus am 14 Mai 2022 12:12:12

Dann brauchst du noch ein zweites Ladegerät das mindestens 20A liefern kann, wenn du auch mit Landstrom auf 35A kommen willst.

Inselmann am 14 Mai 2022 14:13:44

Hannus hat geschrieben:Dann brauchst du noch ein zweites Ladegerät das mindestens 20A liefern kann, wenn du auch mit Landstrom auf 35A kommen willst.


Landstrom Ladung ist mir eigentlich egal. Wollte nur wissen ob eine leere Li das eingebaute Ladegerät zu stark beansprucht.

andwein am 14 Mai 2022 15:51:45

Inselmann hat geschrieben:......Landstrom Ladung ist mir eigentlich egal. Wollte nur wissen ob eine leere Li das eingebaute Ladegerät zu stark beansprucht.

Zu stark nicht, halt bis max 15-18A für eine gedachte 100Ah Bleibatterie. Überlastet wird das Ladegerät damit nicht, dafür ist es konzipiert.
Gruß Andreas

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