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Trinkwasser aus dem Tank? 1, 2, 3


taps am 08 Jan 2020 14:10:13

Gino hat geschrieben: - Nach dem Füllen des Trinkwasserspeichers im Womo ca. 2 Stunden bis zum trinken warten, damit die Silberionen wirken können!
Mit freundlichen Grüßen
Gino

Hallo,
wenn Du frisches Trinkwasser eingefüllt hast, warum dann 2 Stunden warten?
Wir benutzen das Wasser aus dem Hahn wie zu Hause.
Ein Freund fragte mich neulich, wie ich den Frischwassertank reinige.
Garnicht! Das Fahrzeug ist neu und ich weiß ja, was ich eingefüllt habe. Silberionen kommen bei uns aus einem Netz und vor der Einwinterung wird trockengewischt.
Allerdings sind wir bezüglich möglicher Beeinträchtigungen auch nicht sehr empfindlich und:
erklärte Mineralwasserflaschenkaufverweigerer:-)
Gruß
Andreas

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Gast am 08 Jan 2020 16:38:55

Wasser trinken wir nur abgekocht (Kaffee) oder mit Malz und Hopfen versetzt und steril in 0,5l Flaschen abgefüllt. Besser als alle Filter und Sterilisationsbemühungen.
Gruß Andreas

Jobelix am 08 Jan 2020 19:16:06

Wir nutzen auch nur den großen Tank. Beim Trinkwasser verlasse ich mich auf meine Sinne und auf das Bauchgefühl und ich lasse es immer erst ein wenig laufen bevor es in den Tank kommt.
Geschmacklich ist das Wasser immer eine Wundertüte, aber bisher war noch nichts Ungeniessbares dabei.
Silberionen kämen mir nur rein, wenn ich mir nicht 100% sicher wäre und keine Aussicht auf besseres Wasser besteht
Den Tank halten wir selbst sauber. 2x im Jahr wird "desinfiziert" (Danklorix)
Das Gepämpel und Gehampel mit einem zusätzlichen Kanister wäre mir zu umständlich. Zuhause trinken wir auch aus dem Hahn.
Wenn wir Lust auf Mineralwasser mit Kohlensäure haben, wird's vor Ort gekauft. (Der Müll nervt allerdings)
So machen wir das schon 18 Jahren und Montezuma hat sich bisher noch nicht gerächt - und wir waren schon in einigen Ländern im Süden.
Außerhalb Europas mag das alles ganz anders aussehen, aber bis auf Weiteres zieht's uns da nicht hin. :D

Jeder hat ein anderes "Empfinden" was Wasser angeht, deshalb ist jede Art des Wasserbunkerns auf Ihre Weise "richtig" :D
Dies ist nur unsere Vorgehensweise :)

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cbra am 08 Jan 2020 22:15:17

Bodimobil hat geschrieben:Wasser trinken wir nur abgekocht (Kaffee) oder mit Malz und Hopfen versetzt und steril in 0,5l Flaschen abgefüllt. Besser als alle Filter und Sterilisationsbemühungen.
Gruß Andreas


also ich kenne keine sterile bierabfüllung - is aber eh egal ;)

Gast am 08 Jan 2020 22:23:12

cbra hat geschrieben:also ich kenne keine sterile bierabfüllung - is aber eh egal ;)

Aber keimfrei! Hier aus der Geschichte des Bieres:
Die heute scherzhaft gebrauchte Bezeichnung des Biers als „flüssiges Brot“ hat einen ernsthaften historischen Hintergrund: In früheren Zeiten galt Bier als geeignetes Getränk für Kinder, da es einen geringeren Alkoholgehalt hatte und durch das Kochen der Bierwürze weitgehend keimfrei war, was vom damaligen Trinkwasser nicht behauptet werden kann.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bier
Also gesünder als Wasser! :lol:
Gruß Andreas

Scout am 09 Jan 2020 00:09:29

ArAl hat geschrieben: Was haltet Ihr von Biostream als Alternative zu Micropur?
biostream® asepticaPRO (5 x 10 ml)
und davor
biostream® TRAVEL (250 ml)
oder
biostream® ZERO (1000 ml)


Biostream und Micropur sind keine Alternativen.
Biostream ist Chlordioxid und ein Desinfektionsmittel.
Micropur ist ein Mittel auf Basis Silber und dient zur Stabilisierung vom Trinkwasser aber nicht zum Desinfizieren.
Stabilisieren heißt vor Wiederverkeimung schützen.

Grob formuliert, Chlordioxid kann über Wochen wirken Silber über Monate.

Gruß
Scout

franzose01 am 16 Jan 2020 16:37:39

Und was ist mit Micropur Forte? Wozu wird das eingesetzt?

MoHo am 07 Feb 2020 13:02:19

Alle Chloride desinfizieren zwar, aber hinterlassen Spuren, die erstens nicht gesund sind und zweitens einen ungewollten Geschmack hinterlassen.
Ich habe mir nun einen Mikrofilter von Bestcamp-Filter nach dem Wassertank einbauen lassen, der entfernt 99,99% der Mikroorganismen und das Wasser schmeckt wie Wasser riechen und schmecken muss.
Man hat mir erklärt, dass man diesen Filter nach dem Tank einbaut, weil sich bei der Hitze im Sommer die Mikro-Organismen an den Tankwänden absetzen und vermehren und dann bei jeder Fahrt von den Tankwänden wieder abgewaschen und mit dem Wasser aus dem Tank durch die Leitungen gepumpt wird.
Der Händler empfiehlt dabei zuerst eine Desinfektion des Tankes mit einem Lebensmittel-Desinfektionsmittel durchzuführen, das auch für Zapfanlagen verwendet wird. Diese entsprechen den höchsten Standards, bilden keine schädlichen Rückstände und sind obendrein auch noch günstig zu kaufen.

Gast am 07 Feb 2020 15:13:54

Jobelix hat geschrieben:Wir nutzen auch nur den großen Tank.
So machen wir das schon 18 Jahren und Montezuma hat sich bisher noch nicht gerächt - und wir waren schon in einigen Ländern im Süden.

Dito, seit 31 Jahren. Selbst mit dem Boot, das 11 Monate im Jahr ungenutzt in der Halle steht verfahre ich nicht anders.

Die Tanks lasse ich im Winter immer offen, so dass sie trocken sind. Gereinigt habe ich sie noch nie. Nützt auch herzlich wenig, weil man die Leitungen ja nicht reinigen kann.

Ich spüle aber vor Saisonbeginn immer mit Aktivsauerstoff und gebe danach hin und wieder Micropur dazu.

Passiert ist bis heute nichts, auch wenn beim ersten Spülen das Restwasser in den Leitungen aus dem Vorjahr immer mal wieder etwas faulig riecht. Das vergeht aber recht schnell wieder.
Außer Kalkablagerungen im Tank gibt es auch keine sichtbaren Spuren, obwohl das Womo mittlerweile 24 Jahre alt ist.

Wir nutzen das Wasser aus dem Tank für alles, einschließlich für den SodaStream.

nulpe am 07 Feb 2020 18:22:32

MoHo hat geschrieben:Alle Chloride desinfizieren zwar, aber hinterlassen Spuren, die erstens nicht gesund sind und zweitens einen ungewollten Geschmack hinterlassen.


Das ist leider nicht richtig: Chloride (z. B Kochsalz)desinfizieren nicht, noch sind sie in normaler Konzentration schädlich.
Die chlorhaltigen Stoffe, die allein (außer Ozon) zur Trinkwasserdesinfektion zugelassen sind, wirken durch Abspaltung von elementarem Chlor, das beim "Verbrauch" zum Chlorion (Chlorid) reduziert wird. Da bleibt nix Schädliches über.

nulpe am 07 Feb 2020 18:45:36

Ergänzung:
Auch unsere Trinkwässer hier werden gechlort. Nur kann das Chlor exakter bemessen werden, so dass beim Verbraucher kein riechendes Chlor mehr ankommt, sondern nur noch die geringen Spuren von Chlorid. Im Süden sind die Leitungen oft marode und liegen dicht unter der Oberfläche. Da lässt sich eine so feine Abstimmung nicht erzielen. Also muss ein Überschuss von Chlor zugegeben werden. Schädlich ist das nicht, allenfalls unangenehm.
Dort ist es sicherer ein Leitungswasser mit starkem Chlor-Geruch zu trinken als nicht mehr riechendes Wasser aus dem letzten Ende der Leitung.

ToniPETER am 07 Feb 2020 19:33:06

Servus!

Verwendet jemand das System von "Famous"

Louis51 am 06 Mär 2020 14:41:06

Hallo zusammen.
Ich lasse mein Frischwasser für den Tank durch einen Brittafilter laufen. Probleme mit Kalk und anderen Sachen habe ich nicht. Ich trinke das Wasser roh seit 2 Jahren und ich habe körperlich keine Beschwerden. Bin das ganze Jahr unterwegs und fülle daher sehr oft den Wassertank auf. Fast alle füllen mit der Gieskanne auf, das kostet mir jedesmal ein Lächeln, denn sie wissen nicht was sie tun. Alle machen es damit ist es gut, darüber sollte mann nachdenken.
Gruß Louis51

Rollator am 06 Mär 2020 14:57:52

Für Kaffee und Tee nehmen wir Wasser aus der Flasche, fürs Klo und zum Abwaschen und Duschen das unbehandelte aus dem Tank. Wir machen das seit 20 Jahren so und reisen gut damit. Es muss uns gefallen und nicht anderen. Ob die uns deswegen für blöd halten, weils auch anders geht, ist uns ehrlich gesagt auch egal. ;-)

RichyG am 06 Mär 2020 15:11:00

Louis51 hat geschrieben:Fast alle füllen mit der Gieskanne auf, das kostet mir jedesmal ein Lächeln, denn sie wissen nicht was sie tun.

Auch ich fülle hin und wieder mit der Gießkanne meinen Tank. Z.B. wenn ich an einer öffentlichen Quelle tanke. Ich würde nach vielen Jahren des Unterwegssein schon behaupten zu wissen, was ich tue. Denn ich fühle mich noch immer bei bester Gesundheit. Aber wahrscheinlich weißt Du besser und ich bin nur ein eingebildeter Gesunder :wink:

Gast am 06 Mär 2020 18:10:55

Louis51 hat geschrieben:Hallo zusammen.
Ich lasse mein Frischwasser für den Tank durch einen Brittafilter laufen.


Hast du schonmal den Filter auf Keimbelastung testen lassen.

Wir benutzen das Tankwasser zum kochen und zum Kaffee machen und auch zum Zähneputzen, hatten noch nie irgendwelche Beschwerden . Es kommt auch keine Chemie in den Tank.

Einzig zum Durstlöschen nehmen wir Wasser aus dem Supermarkt.

maranot575 am 07 Mär 2020 09:35:34

Hallo Louis51,

wie benutzt man den Brittafilter. Kannst Du mal einen Link schicken

Gruss Heinz

Elgeba am 07 Mär 2020 10:32:49

Auch ich fülle hin und wieder mit der Gießkanne meinen Tank. Z.B. wenn ich an einer öffentlichen Quelle tanke. Ich würde nach vielen Jahren des Unterwegssein schon behaupten zu wissen, was ich tue. Denn ich fühle mich noch immer bei bester Gesundheit. Aber wahrscheinlich weißt Du besser und ich bin nur ein eingebildeter Gesunder :wink:[/quote]

Genau so ist es.Chemikalien gehören nicht ins Trinkwasser,Ausnahme in Afrika,was an einer Gießkanne schädlich sein soll erschließt sich mir leider nicht und ich bin seit über 15 Jahren mit dem Wohnmobil und davor 12 Jahre mit dem Campingbus unterwegs.

Gruß Bernd

Gast am 07 Mär 2020 12:05:17

Mir ist auch unklar, warum immer noch diese Mythen um das Trinkwasser in der EU und Montezumas Rache im Umlauf sind. Es gibt schon lange eine EU-Trinkwasserrichtlinie und in vielen Ländern, die wir Deutschen früher als rückständig betrachtet haben ist die Trinkwasserqualität inzwischen besser als bei uns. Als Beispiel sei Kroatien genannt.

Wir trinken seit 30 Jahren im Womo und auf dem Boot aus den Tanks ... nicht abgekocht und ohne Filter Schnickschnack. Wir nutzen dabei z.B. den SodaStream.
Die Wahscheinlichkeit, dass Durchfall in der EU auf das Trinkwasser zurück zu führen ist, dürfte gegen Null tendieren. Da sollte man dann die Ursache getrost an anderer Stelle suchen

Und der Transport des Wassers von der Zapfstelle mit einer Gießkanne ist auch nicht bedenklicher, als das Wasser durch einen Kunststoffschlauch laufen zu lassen. Ich behaupte sogar, dass das hygienischer ist, weil die Gießkanne zwischendrin immer wieder austrocknet.

Ach so ja, den Wasserauslauf an der Zapfstelle desinfizieren wir natürlich immer vor der Entnahme, weil man ja nie weiß, wer da vorher mit was auch immer dran war.

RichyG am 07 Mär 2020 12:25:10

Zingaro hat geschrieben:Ach so ja, den Wasserauslauf an der Zapfstelle desinfizieren wir natürlich immer vor der Entnahme, weil man ja nie weiß, wer da vorher mit was auch immer dran war.

Auch das ist meist nur etwas für den Kopf :wink:
Denn wenn die Einwirkzeit nicht eingehalten wird, ist die Desinfektion (die dann ja gar keine ist) wirkungslos.
Ich desinfiziere nicht. Dort, wo auch die Einheimischen ohne Bedenken zapfen, tue ich das auch. Ausnahme: Außereuropäisch. Da kann das schon wieder ganz anders sein, wie Bernd das ja schon erwähnte.

Gast am 07 Mär 2020 12:55:54

Danke für den Tipp. Wir benutzen Sagrotanspray. Einwirkzeit 30 Sekunden. Wasser nachlaufen lassen und los geht's. So ist alles safe und sicherlich keine "Kopfsache"

Außerdem soll es auch schon "Einheimische" gegeben haben, die Gott weiß was an ihren Händen hatten, als die den Schlauch angeflanscht haben, nachdem sie vorher die Kassette entleert haben.

RichyG am 07 Mär 2020 12:58:45

Zingaro hat geschrieben:So ist alles safe und sicherlich keine "Kopfsache"

Das war auch nicht explizit auf Dich bezogen! Es lesen bei diesem Thema auch viele andere mit :wink:
Übrigens werden auch 20 Sekunden sehr oft unterschätzt (auch nicht auf Dich bezogen!!!).

Fazerfahrer am 07 Mär 2020 18:35:10

Hallo,

wir haben uns ein Knaus Wohnmobil bestellt bei dem ein BWT Wasserfilter System verbaut ist. Hat jemand von Euch damit schon Erfahrung? Erreicht man damit (wenn Regeln beachtet werden wie verlässliche Zapfstelle, eigener Schlauch) eine Trinkwasser Qualität?

RichyG am 07 Mär 2020 18:41:26

Das ist in meinen Augen ein Marketinggag von Knaus und Weinsberg. Etwas, das andere noch nicht haben. Wie etliche Vorschreiber schon erwähnten, ist das in Europa absolut überflüssig. Da kommt das Trinkwasser schon aus den Hähnen. Solltest Du in (Nord-)Afrika unterwegs sein, ist das schon etwas anders. Aber dann muß der Filter für teuer Geld auch regelmäßig gewechselt werden. Die rudimentäre Pflege des Frischwassertanks macht da schon mehr Sinn.

FilderWomo am 07 Mär 2020 20:35:17

Fazerfahrer hat geschrieben:Hallo,

wir haben uns ein Knaus Wohnmobil bestellt bei dem ein BWT Wasserfilter System verbaut ist. Hat jemand von Euch damit schon Erfahrung? Erreicht man damit (wenn Regeln beachtet werden wie verlässliche Zapfstelle, eigener Schlauch) eine Trinkwasser Qualität?


Ich habe den Filter auch dabei gehabt, aber noch nicht eingebaut. Ich habe jetzt erst einmal ein Silberionennetz
in den Frischwassertank getan und werde mal schauen, ob ich den Filter dann im Frühjahr überhaupt einsetze.

Die Silberionen sind primär um Ablagerungen zu vermeiden. Ein Kollege von mir hat da gute Erfahrungen mit gemacht.

kdupke am 07 Mär 2020 22:34:31

Wie prüft ihr oder die Kollegen das mit 'der Tank ist dann sauber'? Gibt es dazu fundierte Untersuchungen zum Thema (Silberionen, -netze, Chemie, Filter etc.)?

Bezüglich Verkeimung ist das Problem häufig nicht da zu finden, wo eine ständige Entnahme stattfindet, sondern immer da, wo Wasser längere Zeit steht. In den US heisst es, wenn es nach Chlor riecht, dann ist es Trinkwasser - das klappt aber in Europa so nicht....

gruss kai

Gast am 07 Mär 2020 23:04:51

kdupke hat geschrieben:
Bezüglich Verkeimung ist das Problem häufig nicht da zu finden, wo eine ständige Entnahme stattfindet, sondern immer da, wo Wasser längere Zeit steht. In den US heisst es, wenn es nach Chlor riecht, dann ist es Trinkwasser - das klappt aber in Europa so nicht....

gruss kai


Wenn es nach Chlor riecht ist das nicht gut, Chlor ist (fast)geruchlos und erst in Verbindung mit Harnstoff ensteht Trichloramin und das riecht.

drkklaus am 07 Mär 2020 23:58:21

Hallo ArAl
Frag doch mal beim Hersteller nach den Wirkstoffen (Datenblatt) nach.
Und dann können wir es bewerten…
- Nachhaltigkeit
- Aggressivität gegen… (Alu, CNS, Dichtstoffen..)
Grüße aus Niederschlesien
Klaus

Scout am 08 Mär 2020 13:23:06

Es handelt sich um Natriumdichlorisocyanurat auch bekannt unter dem Namen Troclosennatrium.

pwglobe am 08 Mär 2020 14:57:14

Hallo,
ich reinige bzw. desinfiziere den Trinkwassertank und die Leitungen ein bis zweimal jährlich.
Früher mit Danklorix, mittlerweile mit einem speziellen Mittel für den Lebensmittelbereich.
Dieses Mittel ist nur über den Fachhandel erhältlich und auch nur in großen Gebinden (z.B. IPC Tanks), deshalb füllt es mir ein Bekannter ab und ich spende in die Kaffeekasse.
Wenn ich jetzt Trinkwasser einfülle kommt aus dem Hahn auch Trinkwasser raus, demzufolge kann man es wie zuhause auch verwenden.
Da in Frankreich das Trinkwasser teilweise etwas nach Chlor riecht, weichen auch mal auf Wasser aus dem Supermarkt aus.
Übrigens ist gerade in Frankreich so viel Chlor im Wasser, dass der Tank automatisch desinfiziert wird,
dies haben mein Bekannter und ich sogar mit einem Labortest nachgewiesen.
Ich habe Abstriche aus dem Tank und den Leitungen genommen und er hat die Proben im Labor geprüft.

drkklaus am 08 Mär 2020 16:19:32

Hallo liebe Gemeinde.
Ich habe mir zum Thema Wasser in Mobilen schon die Finger wund geschrieben.
Daher hier der Versuch einer Zusammenfassung, ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit und am allerwenigsten „nur so ist es richtig“.
- Anlage sauber halten, glatte lebensmittelechte Oberflächen ohne Nährböden für die unliebsamen Organismen erhalten wir unter anderem durch Entkalkung. Meine Empfehlung: Amidosulfonsäure (z.B. --> Link)
- Desinfektion der Anlage mindestens 1 x Jährlich, dabei auch die benutzten Wasserschläuche nicht vergessen. Meine Empfehlung: Danklorix (z.B. Amazon Link)
- Konservierung bei längeren Stillständen unserer offenen Wasseranlage. Meine Empfehlung Silbersalz 1g / 100 Liter (z.B. --> Link) –Silberdrähte und/oder –schwämme verlieren die Wirkung durch Patinabildung (Omas Tafelsilber musste ja auch immer poliert werden) und kolloidales Silber (z. B. [url]https://www.amazon.de/Kolloidales-unentbehrlichem-auffüllbarem-Konzentration-unabhängigen/dp/B01ETALWYY/ref=sr_1_4?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&keywords=kolloidales+silber&qid=1583674979&s=drugstore&sr=1-4[/url] ) ist einfach zu teuer.
- Wasser als Nahrungsmittel kaufen oder abkochen, im Zweifelsfall kann man auch einen Keramikfilter zum Einsatz bringen (z. B. Amazon Link) Eiswürfel in der Gastronomie einfach meiden!

Einiges kann man hier nachlesen.
--> Link

Also bleiben wir gesund und wachsam ohne Panikmache.
Behauptungen wie ich habe es schon XX Jahre so … gemacht und lebe noch, sind keine Argumente!
Also bleiben wir gesund und wachsam ohne Panikmache.

Die wohl östlichsten Grüße an das Forum sendet
drkklaus

pwglobe am 08 Mär 2020 17:23:16

Hallo Klaus,
warum soll ich das Wasser im Tank konservieren?
Unterwegs wird ständig Wasser entnommen und wieder aufgefüllt, zwischendurch lasse ich das Restwasser auch mal komplett ab, da sehe ich keine Notwendigkeit.
Zuhause wird der Tank komplett entleert und die Leitungen ausgeblasen, auch hier muss man nichts konservieren.
Wenn wir nachhause kommen spüle ich mit dem Restwasser den Fäkal und den Grauwassertank und den Rest pumpe ich es in die Zisterne oder den Gartenteich, so kommt nichts zu.
Silber oder Chemie zu Haltbarmachung kommt mir nicht in den Tank.

proff56 am 08 Mär 2020 17:32:22

christiancastro hat geschrieben:...., Chlor ist (fast)geruchlos und erst in Verbindung mit Harnstoff ensteht Trichloramin und das riecht.

Pardon, aber das ist falsch. Chlor hat schon in sehr geringer Konzentration einen charakterischen Geruch. Und Dein Trichloramin wird /würde in Wasser sofort zersetzt, u.a. zu Ammoniak. Den Artikel der Berliner Morgenpost sollte man vielleicht etwas kritischer lesen. :roll: Ich kenne keine Reaktion von Harnstoff in wässriger(!) Lösung, bei der es zu erwähntem Trichloramin "NCl3" kommt ... dasselbige ist übrigens explosiv. :mrgreen:

Ansonsten halte ich es wie klaus, vernunftorientiert, also das Wasser ständig verbrauchen und nicht "unbenutzt" längere Zeit im Tank belassen. Jährlich reinigen, aber Danklorix ist dabei nicht meine Wahl .... ich bevorzuge Chlordioxid . Silberionen nehme ich auch nicht, hat nach meiner Ansicht nichts im Trinkwasser verloren und ist sicherlich nur bei "Haltbarmachen" für längerere Zeit praktikabel.... aber das sei jedem selber überlassen, denn mein Trinkwasservorrat verbleibt nie so lange im Tank, wo ich es als sinnvoll erachten würde.

drkklaus am 08 Mär 2020 17:37:09

Hallo Peter,
ich mache die Silberionen auch nur in den Tank bei längeren Stillständen, ungünstigen klimatischen Bedingungen oder wenn mir die Wasserquelle nicht sicher erscheint. :evil:
Dann habe ich ein gutes Gefühl und verhindere so einiges an "Wachstum" :lol:
Jeder wie er es sehen möchte. :ja:
Grüße
Klaus

Elgeba am 08 Mär 2020 17:43:44

Das ist einer der Gründe weshalb ich mit max. 30 -40 L Wasser losfahre,so habe ich einen schnellen Wasserdurchsatz und kann mir jede Art von Chemie sparen.Nach der Tour lasse ich das restliche Wasser sofort ablaufen und blase die Leitungen mit Druckluft durch und fertig.


Gruß Bernd

Gast am 08 Mär 2020 18:51:03

proff56 hat geschrieben:Pardon, aber das ist falsch. Chlor hat schon in sehr geringer Konzentration einen charakterischen Geruch. Und Dein Trichloramin wird /würde in Wasser sofort zersetzt, u.a. zu Ammoniak.


Zur Info

--> Link

--> Link

--> Link

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drkklaus am 08 Mär 2020 19:14:23

OK :oops:
Ich versuch doch noch mal zur Erklärung meiner Auffassung.
Das Wassersystem welches wir haben ist auch mit Druckluft nicht so trocken zu kriegen, wie es notwendig wäre um eine gewisse Sterilität zu erzeugen. :evil:
Daher bin ich eher dafür, den finanziellen Einsatz (unter 0,01 € / 100 Liter) zu tätigen und eben Silberionen in den Wasservorrat zu geben.
Man beachte dabei die niedrige, notwendige Dosis. Bis 6 Monate ist das Wasser dann gegen Wiederverkeimung, Biofilmbildung geschützt. :lol:
Für mich ist es eine wirkliche Alternative zu anderen Mitteln, da sage ich auch NEIN zur Chemie.
Das Wasser im Wohnmobil wird bei uns nicht zum Trinken verwendet, obwohl man es könnte, und ich bin kein Katastrophobiker.

Noch ein persönlicher Grund. Wenn wir von einer Tour kommen, so lade ich den Wasserbunker richtig voll. Unser Womo dient gleichzeitig an unserem Teich als Gartenlaube. Da spare ich mir die Wasserschlepperei.

Für die Winterpause wird natürlich alles abgelassen und weitestgehend getrocknet.
Im Frühjahr dann wie beschrieben Amidosulfonsäure und danach Danklorix mit viel :cry: Spülung... auch des Grauwasserbehälters.

Liebe Grüße, auch an die Andersdenkenden :ja:
Klaus

Gast am 08 Mär 2020 20:12:17

Also meine, völlig unmaßgebliche und nicht allgemeingültig Meinung:
Silber ist ein Schwermetall und gehört nicht ins Trinkwasser - nirgendwo deshalb ist es in Deutschland für Trinkwasser auch verboten. Silberionen verlangsamen zwar eine Verkeimung, verhindert oder beseitigt sie nicht, weil es nicht desinfizierend wirkt.
Danklorix oder sowas chemieversetztes käme bei mir höchsten in den Abwasser- aber "nie nicht" in den Frischwassertank oder die zugehörigen Leitungen.

Ich versetzte mein Trinkwasser mit 0,2mg Chlordioxid (NICHT Chlor!) gemäß unten stehender Anleitung. Standdesinfektion 1x / Jahr. Chlordioxid ist in D zur Trinkwasseraufbereitung zugelassen, im Gegensatz zu Silberionen.
Wir waschen damit, wir kochen damit und wir trinken es.

Einfach mal lesen - lesen bildet nämlich :mrgreen:

--> Link
--> Link
--> Link inkl. Dosierrechner und andere nützliche Dinge

Gruß

rkopka am 08 Mär 2020 20:38:51

pwglobe hat geschrieben:Wenn wir nachhause kommen spüle ich mit dem Restwasser den Fäkal und den Grauwassertank und den Rest pumpe ich es in die Zisterne oder den Gartenteich, so kommt nichts zu.

Nur hat sowas nicht jeder. Ablassen kann ich nur auf der Straße. VE sind in unserer Gegend selten, nicht nah und meist kostenpflichtig (SP). Füllen geht am Standplatz nicht. Der Wasserhahn wurde nach Beschädigungen abmontiert, bevor ich fragen konnte, ob man da Füllen kann. Zuhause muß ich erstmal 50m Schlauch aus dem Keller über die Zufahrt herauslegen. Da ich diese Spielchen nicht ständig machen will, bleibt das Wasser drin. Dafür habe ich einen getrennten Trinkwassertank, der leicht entnommen werden kann.

RK

Gast am 08 Mär 2020 20:43:18

Ach herrjeh ... ich naiver Tropf habe gerade eben unser Womo aus dem Winterschlaf geholt und den Wassertank einfach so mit Wasser aus dem Hahn gefüllt, bevor es nun in dieser Woche losgeht. Aber sorry, ich habe das ja auch nicht studiert, man möge mit verzeihen, dass ich auch so 60 Jahre alt geworden bin, obwohl ich das üble Gebräu auch noch unabgekocht trinke. ;D

drkklaus am 08 Mär 2020 21:14:19

Wie bereits vermerkt, ich habe mir zum Thema Wasser im Womo bereits die Finger wund geschrieben.
Weiterhin habe ich nur meine Meinung kundgetan.
Bitte, es soll doch jeder tun was er möchte und wovon er überzeugt ist.
Ich bin jetzt raus, der angeschlagene Ton ist nicht mehr so mein Ding.
Liebe Grüße aus der Oberlausitz
Bleibt gesund, achtsam und munter
Klaus
P.S. Sachliche Anfragen per KN jederzeit. Ich hatte beruflich mit Wasserchemie viel zu tun.

Scout am 09 Mär 2020 12:22:28

bigben24 hat geschrieben: Silber ist ein Schwermetall und gehört nicht ins Trinkwasser - nirgendwo deshalb ist es in Deutschland für Trinkwasser auch verboten.

Chlordioxid ist in D zur Trinkwasseraufbereitung zugelassen, im Gegensatz zu Silberionen.

Silber ist nicht mehr in der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) enthalten.
Die Trinkwasserverordnung gilt für den gewerblichen Bereich und da ist Silber nicht mehr zugelassen. Es war übrigens noch nie für eine normale Aufbereitung zugelassen, sondern nur für Konservierung des gespeicherten Wassers in Ausnahmefällen.
Silber kann und darf aber nach wie vor verwendet werden.

Silberhaltige Mittel für den Einsatz im Trinkwasser werden bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) registriert.
Es gibt eine Seite bei der man nachschauen kann wie viele und welche Mittel registriert und damit zugelassen sind.


--> Link

Im Feld Produktart „5- Trinkwasser“ wählen
Im Feld Wirkstoffname Silber eingeben.
Da werden 157 Mittel angezeigt, die als Desinfektionsmittel im Trinkwasser eingesetzt werden können.
In der Liste findet man dann bekannte Namen wie Silvertex, Silberkugel, Certisil, Micropur usw.

Silber oder silberhaltige Mittel können nach der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Medizin weiterhin als Desinfektionsmittel im Trinkwasser verwendet werden.
Sie dürfen lediglich bei gewerblicher Wasseraufbereitung nicht verwendet werden.

Gruß
Scout

Fetzenflieger am 22 Nov 2020 12:08:40

Glasflasche besser? Ausser in D ist mir kein Land bekannt wo es Pfandflaschen gibt. OK es gibt kein Microplastik wenn sie achtlos entsorg wird, aber die Herstellung ist sehr Energieaufwendig, eine Glasflasche in der Umwelt ist auch in 1.000 Jahre noch vorhanden. Die Lösung wäre eine Wasserfilteranlage.

xenio am 22 Nov 2020 13:23:02

Wenn ich die Diskussion hier lese, muss ich ein wenig schmunzeln. Bei dem Thema Lebensmittel Trinkwasser und Hygiene im Womo wird mit "harten Bandagen" diskutiert. Ich frage mich, ob bei der übrigen Aufnahme von Lebensmittel auch nur annähernd ähnlich hohe Standards als Maßstab angelegt werden? (Alkohol Nervengift, Grillen von rotem Fleisch, Bioprodukte, Süßes...) Sorry für das Off Topic :D

SG
Jens

rkopka am 22 Nov 2020 13:35:58

Fetzenflieger hat geschrieben:Glasflasche besser? Ausser in D ist mir kein Land bekannt wo es Pfandflaschen gibt.

Zu allgemein. Pfandflaschen gibt es häufig, in manchen Ländern auch auf Plastik (HR). Glaspfandflaschen gibt es auch z.B. in A (Bier, Wein, wenige Milch, Wasser und Fruchtsäfte). Aber die Menge ist relativ gering.

OK es gibt kein Microplastik wenn sie achtlos entsorg wird, aber die Herstellung ist sehr Energieaufwendig,

Stimmt. Und bei der Glaspfandflasche kommt Transport und Reinigung dazu. Ob das jetzt besser als Plastik ist ? Von Mikroplastik mal abgesehen.

eine Glasflasche in der Umwelt ist auch in 1.000 Jahre noch vorhanden.

Na und ? Wenn man nicht gerade barfuß auf eine Scherbe steigt, sollten die Auswirkungen nicht existent sein. Oder nicht mehr als die eines Steines. Im Wesentlichen sind sie ja nur umgeschmolzener Sand.

Für Womofahrer sind aber Gewicht und Rückgabe eher das Problem.

RK

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