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Schuko-Anschluss am CP oder Stellplatz 1, 2, 3, 4, 5 ... 8


geralds am 16 Dez 2019 17:29:36

geralds hat geschrieben:...

Ich habe mir mal den Spass gemacht und bin auf mehreren Stellplätzen im letzten Sommer rumgelaufen und habe die benutzten 230V Anschlüsse nach CEE und Schuko-Adaptern gezählt.

Der höchste Anteil an CEE Kabeln war ca. 80%, der niedrigste knapp über 60%.

Gruß Gerald

cbra hat geschrieben:in GER ?

mach das mal in CRO ;)


Ja waren fast alle in D, einer in NL.

Gruß Gerald

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Gast am 16 Dez 2019 17:32:26

Und wieviel % haben zu Hause eine CEE Steckdose? Oder soll ich fragen - wieviel ‰ :lol:

WomoToureu am 16 Dez 2019 17:53:29

Hatte ich ja ebenfalls geschrieben, dass im Normalfall am Wohnort eine Schukosteckdose genutzt wird. Allerdings entspricht es nicht der Bedienungsanweisung / Vorschriften, was im Falle eines Falles für Ärger sorgen könnte.

Das war aber hier nicht Thema.

Thema war eine grundsätzliche Frage, ob man sich Gedanken machen solle, wenn man sein Campingfahrzeug an eine Schukosteckdose anschließt. Da wir weder das Camingfahrzeug noch dessen Installation kennen, ist die richtige Antwort eindeutig, ja sollte man. Das hat möglicherweise auch Versicherungtechnische Gründe, denn spätestens wenn ein Besucher / Kind usw. einen Stromunfall im Wohnmobil haben könnte da nachgefragt werden ...

Eine Nebenfrage ist aufgekommen wer Prüfungen / Abnahmen machen darf. Natürlich muss es "der Meister nicht persönlich machen", sondern seine Fachleute machen es in seinem Namen. Auch ein "TÜV" Mitarbeiter darf in seiner Freizeit keine Hauptuntersuchungen durchführen, bei beiden sind es auch Versicherungstechnische Gründe.

Wenn wir noch kurz bei einem fixtiven Stromunfall im eigenen Wohnmobil, angeschlossen an eine Schukosteckdose bleiben wollen, wenn das Fahrzeug eine Prüfung ( e-check ) hat, sollte der Eigentümer nachgewiesen haben das sein Fahrzeug "in Ordnung" ist bzw. zum Zeitpunkt der Prüfung mängelfrei war. Was dann die Versicherung ( wenn es jetzt mal in dem fixtiven Fall um eine Kind was danach lebenslang ein Rollstuhl nutzen muss ) dann zum Schukosteckdosenanschluss sagt ist ein anderes Thema.

Wenn der Wohnmobilist dann nachweist, dass er sich wenigstens um "die richtige Polung" gekümmert hat" sollte man Glück haben. Ausnahmen wären nun wieder eine zu dünne Anschlußleitung 3 x 1,5 qmm mit einem Kabelschaden der zu gerade dem Unfall geführt hat, da könnte die Versicherung möglicherweise zumindestens den Versicherten in Teilregress nehmen .... ( Spekulativ - aber denkbar )

Mein Beitrag ( meine Beiträge ) sollen lediglich zum Nachdenken anregen, niemandem "Angst machen". Ja auch meine Gastankflasche ist mit Gurten befestigt und ja auch ich habe Adapter auf Schuko an Bord meines Wohnmobil.

Aber das Wohnmobil und alle Geräte darin sollten in Ordnung sein und der Schukoanschluß die Ausnahme bleiben.
Wer also weiterhin meint eine Schukokabel ( trommel ) 3x1,5 qmm mit entsprechenden Adapter wäre gut und sicher, der macht etwas falsch !

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Altmaerker39638 am 16 Dez 2019 18:04:36

Hallo Leute,
last mal die Kirche im Dorfe. :oops: Solche Aussagen vom Elektromeister: " … Das hat möglicherweise auch Versicherungtechnische Gründe, denn spätestens wenn ein Besucher / Kind usw. einen Stromunfall im Wohnmobil haben könnte da nachgefragt werden …"
Möglicherweise stürzt auch der Mond auf die Erde! Wenn solche Aussagen getroffen werden, sollte es auch mit Daten belegt werden. Ich kenne keinen Fall wo so etwas schon in D behandelt wurde. Unfälle sind doch bis jetzt nur durch fehlerhafte Installation oder defekte Kabel aufgezeigt. Wo steht in welchem zeitlichen Abstand das Wohnmobil elektrotechnisch geprüft werden muss. Bei Gas gibt es diese Regelung, welche auch notwendig ist für die Erteilung des TÜV Siegel. Es ist immer BESSER neue sichere technische Maßnahmen an zu wenden, aber es gibt genau so Regelungen wo es den Bestandsschutz gibt. Das gibt es auch in der Hausinstallation! Aber wer sorgsam eine "Schukodose" benutzt kann auch damit schönen Urlaub machen. Ein Grund der CCE Regelung waren auch die größeren "Verbrauchswerte/Möglichkeit im Campingsektor"!

WomoToureu am 16 Dez 2019 18:17:15

Altmaerker39638 hat geschrieben: Wo steht in welchem zeitlichen Abstand das Wohnmobil elektrotechnisch geprüft werden muss.
Das hat bisher auch noch niemand behauptet.

Nach einem größeren Umbau / wesentlichen Erweiterung der Elektroinstallation - es gibt tatsächlich gewissenhaft Kollegen - werden solche Abnahmen mit Meßprotokoll usw. durchgeführt.

Stromunfälle im Zusammenhang mit Wohnmobil / Wohnwagen gibt es sehr viele: Beispiel auch für den Einsatz von CCE Steckern --> Link

basste315 am 16 Dez 2019 18:38:37

WomoToureu hat geschrieben:Wer also weiterhin meint eine Schukokabel ( trommel ) 3x1,5 qmm mit entsprechenden Adapter wäre gut und sicher, der macht etwas falsch !


Totale Zustimmung, es ist abenteuerlich, welche Kabelquerschnitte bzw. Adapter von vielen "Kollegen" verwendet werden.

Richtig (im Idealfall): CEE maximal 25 m 2,5mm2, die Haushaltskabeltrommel erfüllt diese Anforderungen selten.
Auch abenteuerliche Adapterkombinationen mit zu kleinem Querschnitt und mit Plastiksackerl-Regenschutz sind kriminell.

Helmut

Altmaerker39638 am 16 Dez 2019 18:55:23

WomoToureu hat geschrieben:…..Nach einem größeren Umbau / wesentlichen Erweiterung der Elektroinstallation - es gibt tatsächlich gewissenhaft Kollegen - werden solche Abnahmen mit Meßprotokoll usw. durchgeführt....

Darum sollte ja auch an elektrischen Anlagen nur ein Fachmann oder eingewiesene Kraft unter Kontrolle eines Elektrikers das machen. Nachweis der Tätigkeit mittels Protokoll wird doch schon im 1.Lehrjahr gelernt.Das betrifft ja gerade die Haftung eines Fachbetriebes, wer als Letzter am "Geschehen" war. :oops: Es gibt schon noch mehrere Tausend elektr. Unfälle im Jahr in D, nur auf die Fahrzeugbranche kommen nur 0,2 % , dafür auf den Haushaltsbereich dann 18,9 % bzw. auf das Handwerk 1,4%. (Stand 2017) Man muss halt immer noch sagen: "Ein defekter Schalter oder ein blankes Kabel: sind Geräte oder ein Anschluss defekt, ist das Risiko eines Stromschlages groß. Die unsichtbare Gefahr wird oft unterschätzt. Glück, wenn’s dann nur in den Fingerspitzen kribbelt." Der Strom ist halt Geruchslos und wenn der Mensch es merkt, ist es meistens zu spät!
Darum - Reparaturen an elektrischen Geräten oder Anlagenteilen nur von einer Elektrofachkraft durchführen lassen! :ja:

Rockerbox am 16 Dez 2019 19:57:30

Wieviele BELASTBARE Daten über Elektrounfälle in Wohnmobilen gibt es denn tatsächlich? Und damit meine ich mehr als den einen Link auf einen ungeklärten Zwischenfall aus 2010(!).

Und wieviel davon waren in WoMos mit originaler Verkabelung und wieviel in „verbastelten“ Buden?

Täglich werden sicher hunderte wenn nicht tausende Mobile europaweit mit Schukostecker an Landstrom gesteckt und wir haben (gottseidank) kein „Massensterben“ durch elektrischen Strom.

Und wie hier schon geschrieben schalten auch die „einpoligen“ oder „einphasigen“ FIs nach meinem Kenntnisstand immer allpolig ab, also L und N, selbst dann, wenn sie nur einen Klemmplatz auf der Schiene benötigen (1 TE) wie zb der hier:

Amazon Link

Also bitte keine unnötige Panik schüren wo nicht notwendig.

ppgg am 16 Dez 2019 20:05:26

basste315 hat geschrieben:Richtig (im Idealfall): CEE maximal 25 m 2,5mm2...


Also dürfte ich dieses Kabel --> Link mit 50m Länge nicht einsetzen, obwohl für 32A zugelassen? Die 25m Länge dürften doch wohl nur für die 2,5qmm maßgeblich sein, größerer Querschnitt erlaubt auch größere Leitungslänge? Woher kommen die pauschal immer genannten 25m Maximallänge?

LG Peter

Gast am 16 Dez 2019 20:39:25

ppgg hat geschrieben:...Also dürfte ich dieses Kabel --> Link mit 50m Länge nicht einsetzen...


Die Angaben 2,5 qmm Querschnitt und 25m Länge sind Minimalangaben für die Leitung. Sorgst du dafür, dass die Schleifenimpedanz deiner Verbindung auf dem gleichen oder besseren Wert liegt, kannst du auch ein längere und stärkere Leitung verwenden.

Gruß, Holger

Rockerbox am 16 Dez 2019 20:43:30

hmarburg hat geschrieben:
Die Angaben 2,5 qmm Querschnitt und 25m Länge sind Minimalangaben für die Leitung. Sorgst du dafür, dass die Schleifenimpedanz deiner Verbindung auf dem gleichen oder besseren Wert liegt, kannst du auch ein längere und stärkere Leitung verwenden.

Gruß, Holger


Hallo Holger,
und wie soll der gemeine Mobilist die Impedanz messen? :D

MW sind die 2,5 qmm Minimum und die 25 m Länge aber Maximum.

WomoToureu am 16 Dez 2019 20:51:55

ppgg hat geschrieben:Also dürfte ich dieses Kabel ( anstatt Link: CEE-Verlaengerung-32A-3x6-50m-blau ) mit 50m Länge nicht einsetzen, obwohl für 32A zugelassen? Die 25m Länge dürften doch wohl nur für die 2,5qmm maßgeblich sein, größerer Querschnitt erlaubt auch größere Leitungslänge? Woher kommen die pauschal immer genannten 25m Maximallänge?
Doch das darfst Du, da Du konform der Norm sowohl die mechanische Festigkeit ( Überfahrbahrkeit mit Wohnmobilen auch der "Königsklasse" :roll: :ja: ) entsprechende Widerstandsfähigkeit entgegensetzt, sowie auch die elektrischen Werte konform sind.

Anmerken möchte ich das die 25 m auch gewählt wurden, um Gewicht und Handlichkeit noch zu gewährleisten, ob Du nun Überladen fährst ( da gehen ja bei 3,5 t immer so gewisse Gerüchte .. ) ist eine andere Sache. Vieleicht ein Kabelanhänger mitführen ?

Wenn dann aber bitte mit automatischer elektrischen Aufrollfunktion :roll: :D

Gast am 16 Dez 2019 20:54:12

Rockerbox hat geschrieben:...MW sind die 2,5 qmm Minimum und die 25 m Länge aber Maximum.


Daher gibt man dem gemeinen Wohnmobilisten die Vorgabe mit 2,5qmm und 25m, damit er sich um die richtigen Schleifenimpedanz nicht kümmern muss.

Wenn du einen größeren Querschnitt nimmst vergrößert sich auch die Länge bei gleich bleibender Schleifenimpedanz.

Gruß, Holger

Rockerbox am 16 Dez 2019 20:59:06

Dank dir Holger.
Landstrom ist für mich seit Umstellung auf Li Akku eben kein Thema mehr :mrgreen:

Gast am 16 Dez 2019 21:02:05

Rockerbox hat geschrieben:Hallo Holger,
und wie soll der gemeine Mobilist die Impedanz messen? :D

Ein passendes Messgerät gehört doch wohl zur Grundausstattung eines jeden gemeinen Mobilisten. Amazon Link

Adi, wie gut dass wir kein Netzkabel benötigen. Da haben wir neben dem Kabel auch das Messgerät gespart.
Und vor allem die Zeit zum messen der Polung und der Schleifenimpedanz.
Misst du noch oder wohnst du schon? :lol:

Gruß Andreas

Rockerbox am 16 Dez 2019 21:06:09

Andreas, du sagst es :mrgreen:

Vor allem gibts in der Zeit wo die anderen noch messen schon das erste Bier :lol:

Gast am 16 Dez 2019 21:12:42

Da ich auch LiFePO4 habe bringe ich nur meine Kenntnisse ein, auch wenn ich sie selbst nicht anwenden muss.

Grüße, Holger

WomoToureu am 16 Dez 2019 21:15:10

Tja Ihr Lieben auch wenn ihr noch so viel Solartechnik habt, z.B. derzeit ist selbst in Südspanien ein massive Tiefdruckzone das wir einmal zwischendurch an "Landstrom" auf einem Stellplatz mussten. Dann greif ich mir das CEE 15 m Kabel, Kupplung an Wohnmobil gesteckt, Stecker in Steckdose und Landstrom ist da.

Niemals würde ich auf die Idee kommen irgendwas zu messen oder mir Gedanken zu machen. 24 h später waren unsere 2 x 95 Ah AGM Akkus wieder voll.

In diesem Sinne bin ich da bei Euch, über so etwas Gedanken machen, habe ich keine Lust. Wünsche allen eine gute und vor allem sichere Reise und viel Spaß.

Gast am 16 Dez 2019 21:32:09

Ist schon uhrig hier. Ein Forianer stellt eine Frage und möchte hierfür eine brauchbare Antwort. Und dann kommen Kollegen vorbei und prahlen mit ihrem LMAA Gefühl zu dem Thema.

cbra am 16 Dez 2019 22:09:41

hmarburg hat geschrieben:Da ich auch LiFePO4 habe bringe ich nur meine Kenntnisse ein, auch wenn ich sie selbst nicht anwenden muss.

Grüße, Holger


wo ist da jetzt der zusammenhang mit dem schuko - kabel?

Gast am 16 Dez 2019 22:36:10

cbra hat geschrieben:...wo ist da jetzt der zusammenhang mit dem schuko - kabel?


Lies den Thread, dann findest du meine Kenntnisse, dich ich zum Thema eingebracht habe.

Wo waren deine?

cbra am 16 Dez 2019 22:45:11

cbra hat geschrieben:...wo ist da jetzt der zusammenhang mit dem schuko - kabel?


hmarburg hat geschrieben:Lies den Thread, dann findest du meine Kenntnisse, dich ich zum Thema eingebracht habe.

Wo waren deine?


wenn du den thread gelesen hättest wüsstest du dass ich dazu keine kenntnisse sondern fragen hatte - die dankenswerterweise beantwortet wurden.

was eine akkuart mit schuko steckern zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht

Gast am 16 Dez 2019 22:52:06

hmarburg hat geschrieben:... Und dann kommen Kollegen vorbei und prahlen mit ihrem LMAA Gefühl zu dem Thema.

Ich hatte das Gefühl es ist alles zum Thema (und viel mehr) gesagt. Da darf so ein Einwurf doch wohl erlaubt sein oder?
Gruß Andreas

Gast am 16 Dez 2019 22:54:45

cbra hat geschrieben:...was eine akkuart mit schuko steckern zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht


Der Akku wird hier und da über das 230V-Ladegerät, das in manchen Situationen per Schuko-Stecker angeschlossen ist, geladen.

Gast am 16 Dez 2019 23:00:54

WomoToureu hat geschrieben:Tja Ihr Lieben auch wenn ihr noch so viel Solartechnik habt, z.B. derzeit ist selbst in Südspanien ein massive Tiefdruckzone das wir einmal zwischendurch an "Landstrom" auf einem Stellplatz mussten.

In den letzten 2 1/2 Jahren hat uns keine Tiefdruckzone an eine Steckdose gezwungen. Davon insgesamt 9 Wochen im andalusischen Winter.
Gruß Andreas

WomoToureu am 16 Dez 2019 23:07:54

Bodimobil hat geschrieben:In den letzten 2 1/2 Jahren hat uns keine Tiefdruckzone an eine Steckdose gezwungen. Davon insgesamt 9 Wochen im andalusischen Winter.


Ok, allerdings gestatte mir bitte den Hinweis das meine Frau und ich noch Berufstätig bin und wir im Wohnmobil "On Tour" arbeiten. ( Normaler Bürobetrieb mit Weiterleitungen der Festnetznummern usw. ) Jeder von uns hat eine großes LapTop ( > 50 W ) und wir haben drei Mobiltelefone usw., also schon einen entsprechend hohen Strombedarf. Da hatten auch unsere ca. 200 W Solar auf dem Dach keine Change. ( Sorry fürs OT )

basste315 am 17 Dez 2019 02:26:41

WomoToureu hat geschrieben:
Anmerken möchte ich das die 25 m auch gewählt wurden, um Gewicht und Handlichkeit noch zu gewährleisten, ob Du nun Überladen fährst ( da gehen ja bei 3,5 t immer so gewisse Gerüchte .. ) ist eine andere Sache. Vieleicht ein Kabelanhänger mitführen ?

Wenn dann aber bitte mit automatischer elektrischen Aufrollfunktion :roll: :D


Am besten das laaaaaaaaaaaange Kabel zu Hause an der Schukodose anschließen, dann spart man sich den Kabelanhänger und hat kein Gewichtsproblem. Man muss auch den Reisepass nicht mehr verlängern.

So, Sarkasmus aus, ----vielen Dank für alle gut gemeinten Ratschläge, das Thema ist erschöpfend beantwortet und (hoffentlich nicht nur) ich habe was dazugelernt.

Helmut

Tinduck am 17 Dez 2019 08:46:17

Ironie ein:

So langsam würde ich lieber jeden Tag Stromschläge bekommen, als im x-ten Thread die Gefahren des elektrischen Stroms im Allgemeinen und die heiligen Riten des Elektrohandwerks im Besonderen erklärt zu bekommen.

Ironie aus.

Zum Thema:

WENN die vielgeliebte Adapterkette am Landstromanschluss so gefährlich wäre, wie sie manche hier darstellen, wäre es ja ziemlich einfach, diese Adapter aus dem Handel zu nehmen. Und warum haben die überhaupt ein CE-Zeichen? Da muss man den Elektro-BGs vielleicht mal einen Tip geben, damit da was passiert.
Andererseits spricht die millionenfache Benutzung dieser Adapter, offensichtlich mit Unfallzahlen unterhalb des ppm-Bereichs, klar gegen eine reale Gefährdung. Und deshalb sind sie wohl auch nicht verboten.
Und, wie schon erwähnt: zuhause oder am Abstellplatz dürfte in 90% der Fälle eine Schuko-Steckdose genutzt werden, wenn das Womo am Strom hängt. Da braucht man dann selbst mit CEE-Kabeltrommel wieder einen Schuko-Adapter. Sicher ein Alptraum für die ganzen Elektromeister hier, die Buden müsste man alle direkt mit dem Bulldozer einebnen...

Und zu der These, dass nur Bruchbuden-Campingplätze Schuko-Steckdosen haben: im Camp du Domaine ist das z. B. auch so. Vielleicht ist das ja die Ausnahme von der Regel. Liegt vielleicht aber auch daran, dass die Franzosen verpolungssichere Schuko-Dosen haben! Hilft nur leider nix, ausser man hat ein fest verdrahtetes Kabel mit Schuko male und CEE female.

Am besten nutzen wir alle keinen Landstrom mehr und bauen auch alle Wechselrichter aus, viel zu gefährlich.

bis denn,

Uwe

cbra am 17 Dez 2019 09:02:02

cbra hat geschrieben:...was eine akkuart mit schuko steckern zu tun haben soll erschliesst sich mir nicht


hmarburg hat geschrieben:Der Akku wird hier und da über das 230V-Ladegerät, das in manchen Situationen per Schuko-Stecker angeschlossen ist, geladen.


und AGM darf ich über schuko laden und Li nicht oder wie?? - weiter oben wurde doch mehrfach bestätigt dass es dem 230V ladegerät vollkommen latte ist wierum der 230V Schukostecker ans netzt gestöpselt wird, und die ganze diskussion nur etwas mit brücken in WR zu tun hat. in dem sinne habe ich verstanden dass es auch den brücken egal ist ob da Li, Blei oder sonstwas dranhängt.

wie basste richtig schreibt - alles gesagt, und eigentlich alles geklärt

Gast am 17 Dez 2019 09:16:28

cbra hat geschrieben:...wie basste richtig schreibt - alles gesagt, und eigentlich alles geklärt


So ist es.

Schönen Tag noch.

RichyG am 17 Dez 2019 09:38:29

Uwe,
Den Plus hast Du Dir verdient :ja:

Gast am 17 Dez 2019 09:55:15

Tinduck hat geschrieben:Und warum haben die überhaupt ein CE-Zeichen?


Weil das CE-Zeichen nicht viel aussagt. Das wird vom Hersteller nach eigenem Ermessen aufgebracht, wenn er der Meinung ist, dass sein Produkt den gängigen Regeln entspricht. Und so ein Schuko-CEE Adapter per se ist auch nicht verboten. Es ist nur nach VDE-Norm daran keine mobile Elektroanlage (wie sie ein Wohnmobil ist, das nun mal eine eigene Unterverteilung hat) zu betreiben. VDE-Normen wiederum sind aber auch kein Gesetz, sondern nur eine Richtlinie. Du bekommst also auch keine Strafe, wenn du dein WoMo an so einen Adapter hängst. Sollte allerdings was passieren, dann bist du als Betreiber in der Haftung und nicht etwa der, der dir den Stecker verkauft hat, da nicht nach den anerkannten Normen gehandelt wurde. Um es mal ganz salopp zu sagen: Du kannst dir auch einen Schraubendreher ohne Isolierung mit CE-Kennzeichnung kaufen (die CE-Kennzeichnung sagt nur aus, dass der Schraubendreher als solcher verwendet werden kann) und den in die Steckdose stecken. Wenn du dann eine gewischt bekommst, bist auch du selber schuld und nicht etwa der Hersteller des Schraubendrehers.

Hannus am 17 Dez 2019 12:12:00

Hallo

Es wurde hier mal nach Beispiele für eine kreative Nutzung von Schuko-Anschlüssen gefragt. Dieses hier aber nicht nachmachen, es soll nur mal das Thema etwas auflockern.
Selbst erlebt vor ca. 10 Jahren auf dem Campingplatz in Born/Darß.

Neben mir stand ein Wohnwagen, bei dem, immer wenn er den Kühlschrank in Betrieb nehmen wollte, der Fi des Campingplatzes auslöste. Der gute Mann rief dann seinen Sohn an, nicht ohne ihm mitzuteilen, daß es am Anschluß des Campingplatzes wohl nicht liegen könnte, denn neben ihm steht ein ganz altes Wohnmobil (mein selbstausgebauter T3) und bei dem funktioniert es.
Der Sohn gab ihm dann den Tip, im Schukostecker den Schutzleiter abzuklemmen. Er mache das auch immer so. Und siehe da, jetzt ging auch der Kühlschrank wieder, zur vollsten Zufriedenheit seines Benutzers. Die drei Tage die ich neben ihm stand, ist nichts weiter passiert. Es war aber auch sehr trocken.

Gruß Egon

eddan am 17 Dez 2019 13:11:04

… ich vermute mal, dass mehr als 50% der Mobilisten mit heimischen Stellplatz ihr WoMo über eine Schuko Steckdose laden und hiervon die Hälfte
sich keinen Kopp über die richtige Polung macht und die Steckdose sowieso für alle möglichen Aussenarbeiten verwendet wird.
.
.

thomas56 am 17 Dez 2019 13:17:09

eddan hat geschrieben:… ich vermute mal, dass mehr als 50% der Mobilisten mit heimischen Stellplatz ihr WoMo über eine Schuko Steckdose laden und hiervon die Hälfte
sich keinen Kopp

ich mache mir schon einen Kopp, aber es ändert nichts! Meine Trommel hat einen CEE-Stecker, aber das Haus keine CEE-Dose.......gut, könnte man alles umbauen. :D

eddan am 17 Dez 2019 13:21:08

… jo, das könnte man :mrgreen:

Gast am 17 Dez 2019 13:28:27

thomas56 hat geschrieben: aber das Haus keine CEE-Dose.......gut, könnte man alles umbauen. :D

Wenn dir das wichtig ist (und nur dann :mrgreen: ) und du immer das gleiche Kabel und die gleiche Steckdose nimmst, kannst du einmal durchmessen wo L und N ist und am Stecker ein Zeichen machen, so dass du ihn immer gleich rum reinsteckst.

Gruß Andreas

fschuen am 17 Dez 2019 13:28:46

Ich oute mich mal als Schuko-Nutzer, d.h. ich hab eine billige, leichte und kompakte Schuko-Trommel mit zwei Adaptern. Die nutze ich dann auch bei CEE-Anschlüssen. Ihr könnt also aufhören, aufeinander einzudreschen, und stattdessen auf mich eindreschen. Immerhin hab ich dank diesem Fred hier verstanden, warum man überhaupt so eine riesige CEE-Trommel rumschleppt: OK, die Phase. Funktioniert aber nur, wenn die CEE-Dose auch korrekt angeschlossen ist, und diesbezüglich hab ich mit Drehstromsteckdosen schon nicht so tolle Erfahrungen gemacht.

Unser Womo hat zwei Leitungsschutzschalter hinten im Schrank, die werd ich mir mal angucken. Mein Verdacht ist, dass die P und N absichern, und damit müsste doch egal sein, wo die Phase ist. Richtig gedacht? Wenn dem so ist und ich Platz hab, kann ich noch einen FI dazuwerfen, schadet ja nicht. Wird aber eh nur gelegentlich genutzt.

Zum Thema des Freds: Schuko am Stellplatz find ich gut, spar ich einen Adapter. Die meisten meiner Stellplätze haben aber nur Solaranschluss ...

Gruss Manfred

Gast am 17 Dez 2019 14:34:29

Ich war dieses Jahr auf zwei Plätzen in Norddeutschland, die nur Schuko-Steckdosen hatten. Einer davon, ein Bauernhof mit ein paar Stellplätzen, hatte nur zwei davon. Wenn mehr Leute Strom haben wollten, wurde eine Haushalts-Dreifachsteckdosenleiste dazwischen gesteckt. Natürlich alles nur mit 1,5 Quadrat.
Ich kam mir mit meinem Adapter auf CEE-Normkabel schon komisch vor.
Aber da ich einen 2-poligen FI direkt hinter der Anschlussdose im WoMo habe, war mir das relativ egal.

WomoToureu am 17 Dez 2019 14:52:38

Hannus hat geschrieben:Der Sohn gab ihm dann den Tip, im Schukostecker den Schutzleiter abzuklemmen. Er mache das auch immer so.


Du wirst lachen wie oft ich das schon gesehen habe, das grenzt schon an versuchtem Todschlag, denn den Leuten ist ja bekannt das ein Defekt am Gerät vorliegt und Strom über den Schutzleiter abgeführt wird. Absolut Lebensgefährlich !

An "fschuen": Mal so als Tipp, wir haben ein 15 m CCE Kabel 3 x 2,5 qmm das wir normalerweise immer nehmen. Das hängt ganz normal in der Garagentür wo auch der Füllschlauch aufgehängt ist. Wichtig in Nähe des Schanier aufhängen nicht Schlosseitig ( Hebelarmeffekt ) Wenn die Länge mal nicht reicht haben wir noch ein zweites Kabel mit uns stecken zusammen, verschiedene Adapter haben wir auch.

Lustig finde ich Deinen Satz" Funktioniert aber nur, wenn die CEE-Dose auch korrekt angeschlossen ist.." Das kannst Du erwarten das dies so ist, wenn nicht haftet derjenige der es nicht korrekt hat.

Wenn mir noch eine Bemerkung erlaubt ist:
Bitte reduziert das ganze nicht nur auf das "Schukostecksystem" ! Das Schukostecksystem ist in der Regel in Verbindung mit einer 3 x 1,5 qmm Leitung für eine Bohrmaschine oder Rasenmäher etc.

Das CEE System dagegen besitzt in der Regel 3 x 2,5 qmm Leitungen für Dauerlasten 16 A und mechanischer Widerstandsfähigkeit sowie eine besondere Regensicherheit usw.

Ich bin sicher das der eine oder andere möglicherweise jetzt sensibilisiert ist und vieleicht doch sein Baumarkt Schukokabel zu Weihnachten durch eine richtige CEE Leitung ersetzt !

Gast am 17 Dez 2019 14:57:51

P.S.: die Elekektrik in meiner Wohnung hat schon etliche Jahre auf dem Buckel, als die gebaut wurde, waren Schutzleiter noch nicht modern, und das grün/gelbe Kabel wurde einfach auf den Nulleiter gelegt. Nur bei der Badezimmerrenovierung wurde dort eine echte Erdung und ein FI eingebaut. Es gab in den 30 Jahren, die ich dort wohne, noch nie einen Unfall.

rkopka am 17 Dez 2019 15:56:43

eddan hat geschrieben:… ich vermute mal, dass mehr als 50% der Mobilisten mit heimischen Stellplatz ihr WoMo über eine Schuko Steckdose laden und hiervon die Hälfte sich keinen Kopp über die richtige Polung macht und die Steckdose sowieso für alle möglichen Aussenarbeiten verwendet wird.

Ich würde eher auf 80% zu 99% tippen. Mal von Fachforen (wie hier) abgesehen interessiert sich keiner für sowas. "Die Adapter gibts standardmäßig im Laden, also muß alles in Ordnung sein." "Ist mir doch egal wie die Steckdose aussieht, solange ich Strom habe." Und auf CP sieht man es ja auch überall so vorgemacht. Dürfte ähnlich sein wie bei der Überladung. Nur gibts nichtmal Kontrollen.

dietergli hat geschrieben:P.S.: die Elekektrik in meiner Wohnung hat schon etliche Jahre auf dem Buckel, als die gebaut wurde, waren Schutzleiter noch nicht modern, und das grün/gelbe Kabel wurde einfach auf den Nulleiter gelegt. Nur bei der Badezimmerrenovierung wurde dort eine echte Erdung und ein FI eingebaut. Es gab in den 30 Jahren, die ich dort wohne, noch nie einen Unfall.

Bei meiner Mutter gibts gar keinen FI (60er Jahre Haus). Ist auch legal. Ein Umbau des Sicherungskastens etc. war ihr zu teuer.

RK

andwein am 17 Dez 2019 16:01:55

Rockerbox hat geschrieben:Andreas, du sagst es
Vor allem gibts in der Zeit wo die anderen noch messen schon das erste Bier :lol:

Wieso messen, ich nehm für alles den Phasenprüfer, grins, ducken, wegrennen
Gruß Andreas

mafrige am 17 Dez 2019 16:04:12

... ich habe 2002 mit dem neuen Wohnmobil, ein Kabeltrommel mit 30 m mit 3 x 1,5 mm² vom Hymerhändler mitbekommen.
Seitdem funktioniert es prima, ich gehe davon aus das ich Bestandsschutz auf das Kabel habe.
Auch im Winter friert es nicht fest, kann es jederzeit aus dem Schnee ziehen und aufrollen ... also noch Qualität ... :lol:

Rockerbox am 17 Dez 2019 16:13:14

andwein hat geschrieben:Wieso messen, ich nehm für alles den Phasenprüfer, grins, ducken, wegrennen
Gruß Andreas


Geht auch mit dem feuchten Zeigefinger :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

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