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Schuko-Anschluss am CP oder Stellplatz 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8


Gast am 20 Dez 2019 19:25:11

hmarburg hat geschrieben:Bei der ganzen Brücken-Diskussion geht es ausschließlich um diese Schaltung:

26469

Hier ist am Wechselrichter eine Brücke von PE auf N zu setzten um die Funktion des FIs nach dem WR zu gewährleisten.


Moin,

genau das Bild ist eines von mehreren Varianten eines Büttner Wechselrichters. Für mich ergibt sich nach der mittlerweilen weit abschweifenden Diskussion folgendes:

1. Ein Wohnmobil hat normalerweise auf beiden Leitungen FI - also Sicherheit gegeben, egal wie Ich meinen Adapter anschließe.
2. Ein Wohnmobil wie unter 1 und mit einem Wechselrichter mit oder ohne NVS sowie fachlich richtiger Installation hat im o. g. Beispiel von Holger bei WR mit NVR auf beiden Leitungen FI - also Sicherheit gegeben, egal wie Ich meinen Adapter anschließe. Ohne NVR ist zumindest der Büttner sowieso safe.
3. Ich habe mir gerade mal die Beschreibung von Büttner durchgelesen- weil Ich keinen WR habe und brauche...Probleme kann (will??) Ich nicht erkennen.

Fazit: Wenn nicht rumgemurkst wird gibt es keine Probleme, egal wie rum Ich den Schukostecker des Adapterkabels einstecke.

Worüber diskutiert ihr also noch - genießt die Weihnachtszeit... ;D

Nichts für Ungut
Gruß
Jürgen

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mafrige am 20 Dez 2019 19:27:18

mafrige hat geschrieben:...die Aufgabe einer Sicherung ist es, elektrische Geräte und Leitungen zu schützen. Eine Sicherung schützt vor Überlast oder einem Kurzschluss.
Hat eigentlich mit der Trennung nichts zu tun.


hmarburg hat geschrieben:Da gebe ich dir recht. Trotzdem hast du hier keine Schutztrennung.

Gruß, Holger


Holger,

die "gelb-gestrichelte Leitung PE und PA" müssen natürlich den Strom "vor dem Trenntrafo" abschalten, dachte das es klar war.

rolfblock am 20 Dez 2019 19:33:22

hmarburg hat geschrieben:

Damit verstößt du gegen die Festlegung der Schutztrennung. Das solltest du als E-Ing aber wissen.


Das weiss ich sogar. Und trotzdem tue ich es ganz bewusst und mit voller Absicht.
Weil es bei mir keine Doppelfehler gibt!
Das liegt an der Eigenart eines Womos, wo nur wenige Verbraucher gleichzeitig am WR hängen.
Z.B. drei Ladegeräte für E-Bike Akkus. Oder mal ein einzelner Fön. Elek. Zahnbürste. Laptop Ladegerät, Stabmixer.....
Das einzige Gerät mit Schutzleiter ist der Lötkolben. Alles andere ist schutzisoliert.

Da ich keine NVS habe, kann immer nur entweder WR oder Landstrom an die Steckdosen gesteckt sein.
Bei Landstrom hab ich einen FI und LS.
Beim WR brauch ich das nicht, da der WR den LS selber macht und FI eh nicht funktionieren kann.

Daher empfehle ich auch keine NVS, da damit die Problemchen erst kompliziert werden. Und in keiner Weise sicherer, im Gegenteil.

NVS und Booster sind die kompliziertesten Bauteile in der Womo Elektrik. Zum Glück kann ich in meinem alten Womo auf beides verzichten.

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mafrige am 20 Dez 2019 19:43:58

CamperJogi hat geschrieben:...

Fazit: Wenn nicht rumgemurkst wird gibt es keine Probleme, egal wie rum Ich den Schukostecker des Adapterkabels einstecke.

Worüber diskutiert ihr also noch - genießt die Weihnachtszeit... ;D
...
Gruß
Jürgen


Jürgen das habe ich und auch andere schon ganz vorn so ähnlich gesagt.
Man kann Kabel 3 x 1,5 mm² mit 30 m mit bis zu 16 A = 3500 W belasten (im Wohnmobil/CP/SP wird bei 4A/6A/10 A in der Regel abgeschaltet).
Mit Schukostecker, egal ob links oder rechts rum eingesteckt alles ist sicher ... :daumen2:

Gast am 20 Dez 2019 20:10:36

28034

Verfolgt mal diese braune Linie. Die soll hier die Phase darstellen wenn vorne links ein Schukostecker (ich schreibe jetzt extra nicht falsch herum, denn falsch herum gibt es bei einen Schukostecker nicht) eingesteckt wird.
Und siehe da es fliegt ein Fi. Bei glück nur der, der in deiner Reichweite liegt (wo man selbst ran kommt). Wenn man Pech hat, einer wo nur ein Platzwart herankommt und wann man ganz viel Pech hat, sind andere Camper davon betroffen. :twisted:

Um weiteren Diskussionen entgegenzuwirken.
Diese Zeichnung stellt eine zulässige und normgerechte Schaltung dar, die auch so auf vielen Booten in gebrauch ist.

mafrige am 20 Dez 2019 21:02:33

alpa58 hat geschrieben:28034

Verfolgt mal diese braune Linie ... Und siehe da es fliegt ein Fi. ...
Diese Zeichnung stellt eine zulässige und normgerechte Schaltung dar, die auch so auf vielen Booten in gebrauch ist.

Hallo Rahom,

dieses Gerät ist für CEE Anschluss und CEE hat definierte L1, N, PE .
Beim Schuko-System wirst du nie eine Verbindung von L1 und N zu PE haben ... macht auch bei dein Beispiel keinen Sinn ... :lol:

geralds am 20 Dez 2019 21:42:08

Hallo,

ich halte den Ausflug Richtung Schutztrennung mit mehreren Verbrauchern für gefährlich. (Auch wenn es von Feuerwehren angewendet wird.)
Da betrifft auch die kommentarlose Veröffentlichung von solchen Prinzipbildern.

Einige Anmerkungen dazu:
- Mit NVS nicht anwendbar da keine Trennung von PE und PA (Schutzpotentialausgleich) möglich
- Der Stromerzeuger (hier WR-Gehäuse) darf nicht mit PE verbunden sein.
- Es muss nach VDE 0100-410 eine Sicherung gegen Doppelfehler vorhanden sein. D.h. der erste Fehler muss erkannt werden.
Zitat:
C.3.7 Bei Auftreten von je einem Isolationsfehler in zwei verschiedenen Betriebsmitteln und unterschiedlichen Außenleitern muss innerhalb der Zeit nach Tabelle 41.1 DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2007-06 abgeschaltet werden.

Ich würde diese Lösung nur für Fachleute empfehlen, die wissen was sie tun, auf was sie sich einlassen und was sie zu beachten haben.

Ich kann daher für alle anderen nur empfehlen die Lösungen wie sie Votronic beschreibt, anzuwenden.

Gruß Gerald

andwein am 21 Dez 2019 11:05:25

mafrige hat geschrieben:.....auf den Bild oben ist doch an der Farbe der Leitung zu erkennen, das nur L1/2/3 und N Leiter durch den Transformator getrennt sind! Der Schutzpotenzialausgleich PE und PA müssen mit einem RCD natürlich den Strom vor dem Trenntrafo schalten.

Sorry, es sind hier viele Bilder im Umlauf! Ich habe nicht auf das Bild sondern auf den Text geantwortet.
Und zu deinem Bild mit den "fremden WR"
1. Die sind nicht für den deutschen Markt gebaut, sonst müsste da eine Schukodose sein
2. Sie sind sicherer, weil genau diese verpolungssicheren Stecker das beschrieben "drehe Schokostecker" Problem gar nicht aufkommen lassen
3. Unser gesamtes Schukosystem ist in Bezug auf Wo ist der L1 wo der N Leiter nicht das Gelbe vom Ei, die andewren europ. und amerik. Steckersysteme sind da sicherer. (Achtung: diese Aussage bezieht sich nur auf die Stecker/Dosen!
Gruß Andreas

rkopka am 21 Dez 2019 11:25:52

andwein hat geschrieben:3. Unser gesamtes Schukosystem ist in Bezug auf Wo ist der L1 wo der N Leiter nicht das Gelbe vom Ei, die andewren europ. und amerik. Steckersysteme sind da sicherer. (Achtung: diese Aussage bezieht sich nur auf die Stecker/Dosen!

Dafür muß ich mich darauf verlassen, daß die Dosen und Stecker immer alle richtig verkabelt sind. Wenn irgendwo ein Fehler passiert, habe ich eher mehr Risiko. Beim Schukosystem dagegen ist es mir in vielen Fällen einfach egal. Also warum nicht die Geräte lieber so konstruieren, daß nichts passieren kann ? Für Hersteller die auch am dt/österr... Markt verkaufen wollen, ist das sowieso Pflicht.

Und ich sehe eine mögliche Umstellung z.B. auf das franz. System nicht als wahrscheinliche Option. Da besonders die Dosen betroffen wären, die meist fix eingebaut sind, wäre eine komplette Umrüstung ein Riesenaufwand, der sich über Jahre oder Jahrzehnte ziehen würde und erst mehr Sicherheit bringt, wenn wirklich alles umgestellt ist. Und dann nur für Geräte, die nicht sowieso davon unabhängig sind, so wie alle, die gar keinen Schutzleiter nutzen. Und bei den vorhandenen Geräten müßte man in vielen Fällen trotzdem den Stecker ändern oder einfach was neues kaufen, obwohl das nicht nötig wäre. Oder es gäbe wieder haufenweise Adapter dafür. Ich bin sicher, so etwas nicht mehr zu erleben.

RK

Gast am 21 Dez 2019 11:31:51

rolfblock hat geschrieben:...Das weiss ich sogar. Und trotzdem tue ich es ganz bewusst und mit voller Absicht.
Weil es bei mir keine Doppelfehler gibt!
...


Tja, dann kannst du nur hoffen, dass bei deiner internen Installation der Steckdosen nie ein Fehler in Form eines Drahtbruchs auftritt.

proff56 am 21 Dez 2019 18:07:49

geralds hat geschrieben: (Auch wenn es von Feuerwehren angewendet wird.) ....
....
- Der Stromerzeuger (hier WR-Gehäuse) darf nicht mit PE verbunden sein.
- Es muss nach VDE 0100-410 eine Sicherung gegen Doppelfehler vorhanden sein. D.h. der erste Fehler muss erkannt werden.
Zitat:
C.3.7 Bei Auftreten von je einem Isolationsfehler in zwei verschiedenen Betriebsmitteln und unterschiedlichen Außenleitern muss innerhalb der Zeit nach Tabelle 41.1 DIN VDE 0100-410 (VDE 0100-410):2007-06 abgeschaltet werden.

Korrekt, nicht nur bei Feuerwehr angewendet, ..... und deshalb werden für diese Art der Stromnetze (IT-System) sogenannte "Isolationsüberwachungsgeräte" verwendet, bzw. sind vorgeschrieben. Siehe hierzu z.B. --> Link

Beispielsweise im Krankenhaus (OP-Raum) ist das IT-Netz eine Anwendung, um die Sicherheit zu erhöhen, also nicht wie in unserem Thread zwangsläufig aufrund des Stromgeneratorbetriebs (WoMo, Feuerwehr ....).

thomas56 am 21 Dez 2019 18:23:04

und wird es komplizierter mit der NVS wenn neben dem WR noch ein Generator mit eingebunden wird?
Auf Richtigkeit kontrollieren kann ich das ja nicht und in Gedankenlosigkeit ist es mir bestimmt schon passiert, dass Netzanschluss, WR und Generator gleichzeitig eingeschaltet waren.

wolfherm am 21 Dez 2019 18:51:48

Meint eigentlich einer von euch, dass das noch einem normalen Wohnmobilnutzer hilft? :D

Gast am 21 Dez 2019 18:53:19

Wolfgang - kannst Du Gedanken lesen?

;D

Gruß
Jürgen

wolfherm am 21 Dez 2019 18:54:21

CamperJogi hat geschrieben:Wolfgang - kannst Du Gedanken lesen?

;D

Gruß
Jürgen


Manchmal. Wird behauptet. :D

proff56 am 21 Dez 2019 19:37:43

wolfherm hat geschrieben:Meint eigentlich einer von euch, dass das noch einem normalen Wohnmobilnutzer hilft? :D

Glaube ich auch nicht :lol:

.... aber nennt mir einen "technischen" Thread mit fachlichen Grundlagen, wo es sich anders verhält :roll: :mrgreen: :oops:

thomas56 am 22 Dez 2019 12:02:00

Was ist denn ein normaler Wohnmobilnutzer? :gruebel:

wolfherm am 22 Dez 2019 12:13:00

thomas56 hat geschrieben:Was ist denn ein normaler Wohnmobilnutzer? :gruebel:



Du, ich und viele andere, die nicht auf dem Regelwerk schlafen und 45 Jahre Erfahrung nach einem Studium der Fachrichtung Elektrotechnik gesammelt haben.

thomas56 am 22 Dez 2019 12:25:53

Folglich wären Elektrostudierte unnormal und interessierte Laien gleiten auch in die Unnormalität ab?
Aber bleibt ja jedem selber überlassen welchen Stoff er interessant genug findet um damit seinen Speicher zu belasten.

andwein am 22 Dez 2019 12:34:21

thomas56 hat geschrieben:Folglich wären Elektrostudierte unnormal und interessierte Laien gleiten auch in die Unnormalität ab?

Ach Thomas, Es wird hier halt viel gefragt, falsche Dinge behauptet und wenn dann einer richtig antwortet ist er spitzfinderisch und ein absolut unnormaler Nutzer. Das ist halt so
Frohe Weihnachten, Gruß Andreas

wolfherm am 22 Dez 2019 12:42:03

Hallo Andreas,

das hast du jetzt aber gründlich mißverstanden. Die Experten hier hauen sich seitenlang die Vorschriften und Fachausdrücke um die Ohren. Ich schreibe es jetzt mal anders: Der nicht elektrotechnisch ausgebildete User weiß dann nach der fünften Gegenrede nicht mehr, was denn nun richtig ist. Woran erkennt dieser arme User, auf wen er hören soll? Das ist das Dilemma.

Vielleicht habe ich mich jetzt verständlicher ausgedrückt.

andwein am 22 Dez 2019 12:57:56

wolfherm hat geschrieben:Hallo Andreas, das hast du jetzt aber gründlich mißverstanden.Woran erkennt dieser arme User, auf wen er hören soll? Das ist das Dilemma.

Ja, das ist das Dilemma. Aber damit muss ein Forum leben wenn nur ein schriftlicher Gedanken/Wissensaustausch möglich ist. In einem Gespräch kann man auf Tonfall und Intension des Gegenübers eingehen.
Und auf wen er hören soll oder will ist ganz schwierig. Aber wenn jemand nicht nur die Überschrift und den letzten Beitrag liest kann man recht schnell die Spreu vom Weizen trennen.
In diesem Sinne, an alle Mitglieder ein frohes Weihnachtsfest, Gruß Andreas

basste315 am 22 Dez 2019 13:53:09

andwein hat geschrieben: Aber wenn jemand nicht nur die Überschrift und den letzten Beitrag liest kann man recht schnell die Spreu vom Weizen trennen.
In diesem Sinne, an alle Mitglieder ein frohes Weihnachtsfest, Gruß Andreas


Wie recht Du hast, danke Andreas!

Ebenfalls ein besinnliches Weihnachtsfest!

Helmut

Tinduck am 22 Dez 2019 18:43:57

Heute grad wieder einen neuen Indikator gefunden, ob die Phase auf der richtigen Leitung sitzt.

Wir haben ne olle Truma 6002 mit 230-Volt-Zusatzheizung, die wird durch so einen grünen Kippschalter geschaltet, der leuchtet, wenn die Zusatzheizung läuft (also in ‚an‘-Stellung).

Heute glomm der Schalter beim Anschliessen des Landstromes, obwohl die Zusatzheizung aus war. Kein volles Leuchten, nur ein Glimmen. Schuko-Stecker umgedreht, glimmt nicht mehr.

Preisfrage: war die Phase jetzt vorher oder nachher auf der richtigen Leitung? Ich schätze, nachher, aber wissen tue ich es nicht...

bis denn,

Uwe

Jagstcamp-Widdern am 22 Dez 2019 19:19:22

elektrischer vollidi fragt:

kann ich zuhause einfach noch den wasserkocher einstecken wie seit 10 jahren (so alt isser...) oder ist das mit dem neumodischen strom (womöglich von irgendwelchen randeuropäern oder gar franzosen..) jezz irgendwie gefährlich :?:

dasz ich auf irgendwelchen sp oder cp nie mehr landstrom ziehe is eh klar :!:

allesbleibtgut
hartmut

Gast am 22 Dez 2019 19:58:11

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:elektrischer vollidi fragt:

kann ich zuhause einfach noch den wasserkocher einstecken wie seit 10 jahren (so alt isser...) oder ist das mit dem neumodischen strom (womöglich von irgendwelchen randeuropäern oder gar franzosen..) jezz irgendwie gefährlich :?:


Höchst Gefährlich!
Erst mal solltest du ihn nur am FI benutzen. Ist aber in älteren Gebäuden nur für Badezimmer vorgesehen. Du solltest ihn deshalb im Badezimmer betreiben, z. B. auf dem Badwannenrand. Ist auch sehr bequem wenn man beim Baden warm nachkippen möchte.
...
...

proff56 am 22 Dez 2019 20:18:44

Bodimobil hat geschrieben:Höchst Gefährlich!
Erst mal solltest du ihn nur am FI benutzen. Ist aber in älteren Gebäuden nur für Badezimmer vorgesehen. Du solltest ihn deshalb im Badezimmer betreiben, z. B. auf dem Badwannenrand. Ist auch sehr bequem wenn man beim Baden warm nachkippen möchte.

:lol: :lol:

holger65 am 22 Dez 2019 20:35:17

alpa58 hat geschrieben:Hallo Holger65,

da muß ich dich aber entäuschen. Ich habe eine VICTRON Multiplus 12/3000/120-2x16 und dieser schaltet definitiv nicht ab.


Bei meinem funktioniert das definitiv nicht! das Relais schaltet nicht durch. Erdung am Gehäuse + 3 x FI ( 1 x vor dem Multi + je 1 x an Ausgang 1 und Ausgang 2)
Das Relais versucht in regelmäßigen Abständen anzuziehen, rattert dann kurz und schaltet ab. die 230 Volt gehen NICHT durch.

Verpolung aufgehoben am Eingang (fertig konfektioniertes CEE Kabel war am Stecker falsch gepolt - wurde so gekauft)
......Relais zieht an und schaltet auf beide Ausgänge durch.

PS: nein abschalten tut er nicht, Wechselrichter funktioniert.....aber den Landstrom durchschalten auf alle Steckdosen im Womo tut er dann nicht und darf er auch nicht.

Holger

Gast am 22 Dez 2019 23:06:37

wolfherm hat geschrieben:...Du, ich und viele andere, die nicht auf dem Regelwerk schlafen und 45 Jahre Erfahrung nach einem Studium der Fachrichtung Elektrotechnik gesammelt haben.


Warum meint dann aber jeder, er müsse sich an ein Fachgebiet ran wagen, das von Menschen als Beruf erlernt oder sogar als Studium absolviert wird.
Schuster bleib bei deinen Leisten, fällt mir dazu nur ein.

Gruß, Holger

thomas56 am 23 Dez 2019 10:01:39

hmarburg hat geschrieben:Warum meint dann aber jeder, er müsse sich an ein Fachgebiet ran wagen, das von Menschen als Beruf erlernt oder sogar als Studium absolviert wird.
Schuster bleib bei deinen Leisten, fällt mir dazu nur ein.



Dann haben also Elektriker noch nie am Auto geschraubt, noch nie ein Zimmer tapeziert und um den Garten kümmert sich der Gärtner usw usw.? :lol: :lol: :lol:

rkopka am 23 Dez 2019 10:36:13

thomas56 hat geschrieben:Dann haben also Elektriker noch nie am Auto geschraubt, noch nie ein Zimmer tapeziert und um den Garten kümmert sich der Gärtner usw usw.? :lol: :lol: :lol:

Natürlich haben sie das. Allerdings muß man hier zwei Punkte bedenken.
Wie sehr hat es mit Sicherheit zu tun ? Wenn ich einen Garten bearbeite, sterben vermutlich viele Pflanzen, aber sonst ist es unkritisch. Aber z.B. würde ich nur ungern an der Gasanlage rumschrauben, ohne daß es dann wer kontrolliert, und ich lasse auch die Bremsanlage von wem machen, der Erfahrung hat.
Hat der Fachfremde grundsätzliches Verständnis für das Thema und Übung oder hat er nur ein paar Internetseiten gelesen und nicht wirklich verstanden, was er da tut ? Oder geht er mit völlig veraltetem Wissen vor ? Mir fallen da so tolle Beiträge mit Berechnungen im Strombereich ein, die die Einheiten falsch benutzen und darauf beharren, daß es egal ist, wie man das rechnet, bzw. daß ihr (falscher) Weg der richtige sei. Da fragt man sich, was rauskäme, wenn die einen FI verkabeln (siehe auch andere Threads).

RK

Gast am 23 Dez 2019 10:58:53

thomas56 hat geschrieben:...Dann haben also Elektriker noch nie am Auto geschraubt, noch nie ein Zimmer tapeziert und um den Garten kümmert sich der Gärtner usw usw.? :lol: :lol: :lol:


An Bremsanlage und Motor gehe ich am Auto nicht ran. Radwechsel und Leuchtmittel tauschen führe ich durch.
Beim Womo und früher in der Wohnung lasse ich die Finger von der Gasversorgung/-Verrohrung.
Tätigkeiten, durch die ich niemanden gefährde und die ich mir handwerklich zutraue mache ich.

Gruß, Holger

thomas56 am 23 Dez 2019 11:31:13

hmarburg hat geschrieben:Tätigkeiten, durch die ich niemanden gefährde und die ich mir handwerklich zutraue mache ich.


Und warum dürfen dann Andere nicht so von sich überzeugt sein wie du von dir?

Wo ist denn der Unterschied ob ein Kind vom selbstgebauten Carport welches wie ein Kartenhaus zusammenklappt erschlagen wird oder einen Stromschlag erleidet, tot ist tot?
In allen Gewerken pfuschen Autodidakten mit Selbstüberschätzung rum und überall rollt der Fachmann nur noch mit den Augen. Auffällig ist aber, dass nur bei den Elektrikern das Geschreie besonders groß ist.

Gast am 23 Dez 2019 11:40:42

thomas56 hat geschrieben:...
Und warum dürfen dann Andere nicht so von sich überzeugt sein wie du von dir?

Wo ist denn der Unterschied ob ein Kind vom selbstgebauten Carport welches wie ein Kartenhaus zusammenklappt erschlagen wird oder einen Stromschlag erleidet, tot ist tot?
In allen Gewerken pfuschen Autodidakten mit Selbstüberschätzung rum ...


Ich würde auch kein Carport planen und bauen, denn ich bin davon überzeugt, dass das meine Fähigkeiten übersteigt.
Einen Bausatz, der von einem Fachmann hinsichtlich seiner technischen Daten ausgelegt wurde und für den es eine Aufbauanleitung gibt, den würde ich wiederum aufstellen.

Gruß, Holger

thomas56 am 23 Dez 2019 11:50:30

hmarburg hat geschrieben:Einen Bausatz, der von einem Fachmann hinsichtlich seiner technischen Daten ausgelegt wurde und für den es eine Aufbauanleitung gibt, den würde ich wiederum aufstellen.


und für einen FI-Einbau oder Wechserichteranschluß gibt es keine Anleitungen?

Ich selber schliesse noch nichtmal eine 12V-Dose in der Garage an, obwohl ich weiß wie es gemacht wird. Das dient aber dazu, um den Fachmann zu beurteilen.
Ich habe schon Respekt vor erlernten Berufen und bei Elektrik hätte ich kein Problem mit der korrekten Verkabelung, aber bei der Verbindung Kabel und Quetschung fehlt mir die Urteilskraft......bei 95mm² sowieso. :ja:

andwein am 23 Dez 2019 12:11:35

thomas56 hat geschrieben:......Und warum dürfen dann Andere nicht so von sich überzeugt sein wie du von dir?

Also ich drücke das mal so aus: Überzeugt von sich selbst ist jeder, aber Überzeugung dass man es abschauen und nachbauen kann (nach Forum/Web Anleitung) genügt weder bei Lenkungsproblemen noch bei 230V Installationen. Wenn man die Treats "Schukoanschluss oder WR durchliest sind über 50% Fragen, die selbst ein "nur angelesenen Hobbybastler" nicht stellen dürfte.
Das Problem besteht nicht in der Lernfähigkeit sondern in der Faulheit sich mit den Themen zu beschäftigen. Kernsatz dieser Einstellung ist: Das muss schneller und kürzer gehen, zum Lesen habe ich keine Zeit.
Nicht umsonst führt die Bundesrepuplik für einige Berufe wieder die Meisterpflicht ein. Bei den elektrotechnischen Berufen (Elektroinstallateur) war sie nie aufgehoben.
Sorry für meine Meinung, trotzdem Frohe Weihnacht, Andreas

Gast am 23 Dez 2019 12:13:52

Und nicht jeder der sogenannten Fachleute ist auch wirklich einer. Die wenigsten Elektriker (natürlich nicht die hier im Forum) kennen sich mit Fahrzeugelektrik, geschweige denn mit Wohnmobilelektrik aus. Da vertraue ich eher einem Wohnmobilisten, der sich seit vielen Jahren mit dem Thema beschäftigt.
Gruß Andreas

w112 am 23 Dez 2019 12:23:49

Obwohl ich ja in dem anderen Beitrag nahezu gesteinigt wurde melde ich mich nochmal. Heute ist mein Ective CSI 302 in Probebetrieb gegangen und ich bin dabei, einige Messungen zu machen. Und ich werde von Gerald, dem ich sehr vertraue und der auch die fachliche Ausbildung hat online unterstützt.

Wir werden alle Szenarien durchspielen. Auch mit 180 Grad verdrehtem Schukostecker. Es ist nicht zulässig, aber der leichtfertige Umgang mit dem Thema seites der Campingplätze und möglicherweise Nutzer bestärkt mich in der Annahme dass das gelöst werden muss. Ich halte Euch in dem anderen Beitrag auf dem laufenden.

thomas56 am 23 Dez 2019 13:05:10

andwein hat geschrieben:Nicht umsonst führt die Bundesrepuplik für einige Berufe wieder die Meisterpflicht ein.

die erkennt der Laie aber nicht mehr.....weil das sind nun Bachelor Professional! :lol:

Die Abschaffung der Meisterbriefe war einer der größten Fehler überhaupt und diesem Fehler haben wir auch großteils den Fachkräftemangel zu verdanken!
Ein weiterer großer Fehler war die Zusammenlegung von mehreren Sparten zu einem Beruf.

dieter2 am 23 Dez 2019 13:48:44

thomas56 hat geschrieben:
Die Abschaffung der Meisterbriefe war einer der größten Fehler überhaupt


Entweder Europa oder kein Europa.

Firmen kommen aus Ländern der EU wo es keine Meister gibt und machen die Arbeit hier in Deutschland, ganz legal.

Gruss dieter

wolfherm am 23 Dez 2019 14:21:02

Jetzt kommt ihr aber sehr weit vom eigentlichen Thema weg.

Gast am 23 Dez 2019 14:24:11

thomas56 hat geschrieben:und für einen FI-Einbau oder Wechserichteranschluß gibt es keine Anleitungen?


Die von dir genannten Anleitungen sind nur Teilanleitungen und betrachten nicht das Gesamte.
Bis jetzt habe ich keine Komplett-Anleitung für den Einbau einer Wohnmobil-Elektrik inklusive der Auslegung der Komponenten gefunden.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Gruß, Holger

fschuen am 23 Dez 2019 14:40:27

Bodimobil hat geschrieben:Und nicht jeder der sogenannten Fachleute ist auch wirklich einer.


Korrekt, und vielleicht noch schlimmer: Die Zeit ist ein kritischer Faktor - wenn sich irgendwas schneller hinspaxen lässt, wird das auch so gemacht. So wird der engagierte und informierte Amateur zwar erheblich länger brauchen, aber häufig auch bessere Qualität abliefern als der Profi - zumindest, wenn es um Wissen geht. Eher schwierig wird es bei allen Themen, bei denen es auf die Routine ankommt: Lackieren, Verputzen, Klavierstimmen oder Schweissen. Der Elektrokram gehört eher nicht dazu, das moderne Material wird immer idiotensicherer - das ist wohl eher dem Fachkräftemangel geschuldet als den Amateurschraubern.

Gruss Manfred

Gast am 23 Dez 2019 14:51:48

Waren wir nicht bei diesem Thema?

--> Link

Der bringt es auf den Punkt!

Tschüss und weg...Countdown zur Abreise läuft.... ;D

Gruss
Jürgen

w112 am 23 Dez 2019 15:32:09

hmarburg hat geschrieben:

Bis jetzt habe ich keine Komplett-Anleitung für den Einbau einer Wohnmobil-Elektrik inklusive der Auslegung der Komponenten gefunden.
Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Gruß, Holger


Das habe ich bedauerlicherweise auch nicht. Auch keinen nachvollziehbaren Verdrahtungsplan für meine Anwendung. Die VDE Vorgaben aus 2016 habe ich nun mehrfach gelesen, viel Theorie, dann habe ich mir auch einige Bücher gekauft. Das letzte wieder vor ein paar Tagen, 180 Seiten mit viel Begriffserklärungen und Berechnungsempfehlungen, ein paar Produkt und Gerätefotos, ein paar grobe nicht detailierte Schaltbilder und ganz viele Diagramme. Nichts anderes als eine langweilige Powerpoint Präsentation die ums Verrecken nicht auf den Punkt kommen will.

Zum Glück weiss ich nun auf alle Fälle schon mal wer es nicht kann, wie es nicht geht, warum es nicht geht, wo ich mein Womo nicht hinstellen sollte, habe Einblicke in die EU gewonnen, weiss wie ein Krankenhaus und ein Feuerwehrauto verkabelt wird.

Den Rest werde ich dann auch noch rausfinden.

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