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Wo verbringe ich meinen ersten Winter? 1, 2


tommykrebs am 01 Sep 2020 22:17:40

Hallo Zusammen!

Nun ist es soweit. 12 schöne Jahre habe ich (55) mit meiner Mutter gehabt doch leider war immer klar das diese Zeit eines Tages zu Ende geht. Letzte Woche ist sie nun nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 91 Jahren gestorben. Leider und doch bin ich für sie froh, dass sie nicht mehr länger hat leiden müssen. Da die Rente meiner Mutter sehr üppig ausfiel musste ich in diesen Jahren nicht arbeiten gehen und habe mich darauf beschränkt das Haus in Ordnung zu halten, mit ihr Spazieren zu gehen, für uns einzukaufen und zu kochen. Daneben hatte ich ein Leben in Komfortzone, Klasse 1. Dieses Leben ist nun schlagartig vorbei. Das Haus wird verkauft, ein Wohnmobil ist heute gekauft worden und ich werde wenn das Haus einen neuen Besitzer hat im Wohnmobil (Carado T448) leben. Das Leben im Wohnmobil ist keine fixe Idee von mir. Ich wollte das immer machen und das Haus zu behalten (zu groß) oder in einer Stadtwohnung zu leben und wieder arbeiten zu gehen kommt nicht in Frage. Zumindest nicht jetzt. Ich kenne das Leben im Womo von meiner Weltreise und mir hat es nichts ausgemacht mehrere Monate in einem 5m Campervan zu verbringen.

Meine Ma hat leider keine Rücksicht auf mich genommen und hat mich recht spät im Jahr verlassen so das ich gezwungen bin den nächsten Winter im Womo zu verbringen. Danke Ma, du bist die Beste. (bestimmt die Rache dafür, dass ich ihr geliebtes Haus verkaufe und nicht behalte) ;-)

Jetzt habe ich mich ein wenig Schlau gelesen und stehe vor der Frage ob ich nach Südspanien/Portugal soll, wo es voll und wahrscheinlich auch teuer ist, oder nach Nord- und Westfrankreich, wo es leerer, günstiger aber auch kälter und sehr regnerisch ist. Was würdet ihr mir empfehlen? Ich will mich mit dem Sprung vom großen Haus ins kleine Wohnmobil auch nicht mental überfordern. 2 Wochen im Regen bei 5° zehrt bestimmt an meinen Nerven. Allerdings kann ich auf überfüllte und überteuerte Campingplätze in Südspanien oder Portugal gerne verzichten. Abseits zu stehen scheint auch recht teuer zu sein. Es müsste in Spanien oder Portugal auch nicht unbedingt an der Küste sein. Ich fahre viel Rennrad.

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ak75 am 02 Sep 2020 00:17:14

Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
und verzichte auf Postings, die vom Thema abweichen - oder die die Motivation des Themenerstellers
werten. Wir wünschen uns sachliche und hilfreiche Antworten im Forum - und keine Vorwürfe,
Belehrungen oder Spott. Sowas hilft niemandem weiter.


Mann am 02 Sep 2020 05:57:42

ak75 hat geschrieben:Ist das Satire?

.
nee, das Leben,
denk ich, aber es wurde nicht gerufen den Beitrag zu bewerten.

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WomoToureu am 02 Sep 2020 05:59:11

ak75 hat geschrieben:Ist das Satire?


Schwer zu sagen, wir haben in Spanien und Portugal Dutzende Aussteiger im Wohnmobil kennen gelernt. Einige standen irgendwo fern der Küste ( mir fällt dabei sofort Franz Marschall - auf der legalen Finca Caravana - ein ) und natürlich viele andere die sagen wir "weniger legal" irgendwo stehen. Ich kenne persönlich zahlreiche Kollegen die teils seßhaft in gemieteten oder gekauften Wohnungen / Häusern in Südfrankreich, Spanien, Portugal leben. Selbstverständlich sind weiterhin viele "auf Achse" und wechseln ab und zu den Standort und leben dort als Normaden oder sollen wir das böse Wort Landstreicher sagen.

Wenn hier jemand 12 Jahre seine Mutter gepflegt hat und nun im Wohnmobil leben will, finde ich das ok.

Da wir wie gesagt viele kennen, die mal hier und da "frei stehen" dann wieder eine Woche auf einem Campingplatz sind und so ihr Leben leben, sehe ich das nicht als unglaubhaft, aber beim ersten Beitrag gehe ich ebenfalls davon aus, dass es "ein Scherz " sein könnte.

Um auf die Frage zurückzukommen, in Südfrankreich ist es relativ kalt, die ich kenne haben alle Wohnungen und heizen dort. Auch an der Corsta Brava sind Überwinterer schlecht aufgehoben, die nicht in Wohnungen leben, jedoch kenne ich einzelne. Die meisten sind hinter Valencia zu finden, die meisten in Andalusien wo es meines Erachtens am wärmsten ist.

Beduin am 02 Sep 2020 06:43:18

Im Spanischen Hinterland gibt es sehr viele kostenlose Stellplätze die teilweise auch ver u entsorgung haben

HeideMobil am 02 Sep 2020 07:56:32

Hallo TomyKrebs,

du wirst schnell merken, dass Frankreich ein teures Pflaster ist, Campingplätze geschlossen, Stellplätze gibt es, das Wetter kühl.

In Spanien ist es wärmer, aber oft windig, die Menschen sind freundlich, die Preise sind für Deutsche gut. Jedoch wird es dieses Jahr anders sein als zuvor, angesichts der Corona Entwicklung. Also probiere es aus :)

Beste Grüße von Heidi

tommykrebs am 02 Sep 2020 10:10:13

Vielen Dank für die Antworten. Ich denke ich fahr mal einfach los und mache meine Erfahrungen. Ich werde ja viele Menschen kennenlernen, die mir was erzählen können.

Und ja, da musste ich lachen. Ob das Satire ist....? Nun, wer es vorzieht in einer zu teueren Wohnung zu leben, in einer vollen Bahn (Corona) zur Arbeit zu pendeln, oder stundenlang im Auto im Stau zu stehen um dann oben auf das zu kleine Gehalt, im stressigen Job der zudem keinen Spaß macht, die weltweit höchste Steuerlast zu tragen.... Ja, ich finde das ist Satire, oder eher ein schlechter Scherz. Sicherlich wer die Verantwortung für eine Familie trägt, der ist gezwungen dieses Leben zu führen. Ich jedoch bin allein und auch nicht mehr in der Lage mit 55 einen Job in der Werbebranche zu bekommen, noch jeden Tag 8-10 Stunden irgendwelche Werbemittel zu gestalten. Was bleibt mir also? Für 450€ beim Hit Regale füllen und im Getränkemarkt an der Kasse zu sitzen?
Leute, die letzten 12 Jahre habe ich bis 10 Uhr geschlafen, dann gefrühstückt, bin dann kurz einkaufen gefahren um danach eine Runde Golf zu spielen, Nachmittags mit meiner Ma Kaffee getrunken oder Spazieren gegangen und dann ein Nickerchen gemacht. Gegen halb sechs habe ich immer gekocht so das meine Ma um 18:40 ihre Soap im Fernsehen sehen konnte. Wogegen soll ich das eintauschen? Denn eines steht fest: Ich müsste irgendeinen Job annehmen, der mir wahrscheinlich keinen Spaß macht, für ein Gehalt kleiner als in meiner ersten festen Anstellung vor 30 Jahren um mindestens ein Drittel davon in eine Wohnung zu investieren die die Größe eines Schuhkarton hat.
Ich werde durch den Verkauf des Hauses recht viel Geld auf der hohen Kante haben welches ich natürlich nicht mit vollen Händen ausgeben werde. Ich werde ja sehen ob mir das Nomadenleben gefällt oder auch nicht. Alternativen dazu gibt es für mich nicht viele. Zumindest nicht in Deutschland. Das Beste ist ich lass mich mal treiben. Verhungern oder erfrieren werde ich schon mal nicht.

DoReNo am 02 Sep 2020 13:39:05

Liebe ?
Genau..wie recht Sie doch haben.
Wenn ich könnte würde ich mitkommen. Ich möchte Ihnen aus ganzem Herzen Glück Gesundheit und viele viele unvergessene Momente wünschen.
SIE LEBEN EINEN MEINER TRÄUME ;D
Herzlichst Ihre
Renate Katharina

thomas56 am 02 Sep 2020 13:43:51

Für so eine Aktion bräuchte ich einen Plan B. z.B. was macht man wenn der Wagen zu Schrott gefahren ist oder mal 6 Wochen in der Werkstatt steht, weil die Teile nicht ankommen?

wolfherm am 02 Sep 2020 13:46:11

thomas56 hat geschrieben:Für so eine Aktion bräuchte ich einen Plan B. z.B. was macht man wenn der Wagen zu Schrott gefahren ist oder mal 6 Wochen in der Werkstatt steht, weil die Teile nicht ankommen?



Hotel, Ferienwohnung.....der Möglichkeiten gibt es viele. Nur Mut.

tommykrebs am 02 Sep 2020 14:02:59

Das Womo ist voll versichert und sollte es mir geklaut werden oder ich muss in die Werkstadt, dann werde ich für die Zeit in eine kleine Pension oder ein Hostel ziehen.

Ich muss ja einmal im Jahr eine Dichtigkeitsprüfung machen. Das geht bestimmt auch nicht in 5 Minuten. Das ist alles kein Problem. Wie gesagt, ich habe genügend Geld, es soll halt nur lange reichen. Ich möchte im Schnitt mit 1250€ im Monat auskommen. Also 15.000€ im Jahr. Mal sehen, ich bin guter Dinge.

Der T448 ist jedenfalls schon mal innen schön groß, hat die hellen Polster und durch das große Fenster neben der Tür ist es innen auch schön hell. Hinten mache ich es mir mit vielen Kissen gemütlich.

Und vielleicht kaufe ich mir nochmal einen Schirm und ein Brett und gehe in Frankreich was Kitesurfen oder kann mir in einem Surfshop einen Wellenreiter ausleihen.

Und selbst wenn es eine Woche am Stück regnet ist das immer noch besser als hier arbeiten zu gehen. Ich war in NZ im Herbst 09 mit einem kleinen Campervan auf der Nordinsel unterwegs. Das ist dann schon etwas zäh, wenn es viel regnet.


andwein am 02 Sep 2020 14:23:27

tommykrebs hat geschrieben:.....Und selbst wenn es eine Woche am Stück regnet ist das immer noch besser als arbeiten zu gehen.

Es gibt viele Ansichtenin den Beiträgen die ich nicht teile, aber hier hat der TE recht
Gruß Andreas

huohler am 02 Sep 2020 15:07:05

Ich würde je nach Jahreszeit wechseln. Wir sind schon mehrmals über Weihnachten/Neujahr in Andalusien gewesen und planen dies, falls dieser schxxx Virus es zulässt, auch dieses Jahr wieder zu machen.
Das würde ich in deinem Fall auch im Winter machen. Das einzige was dort im Winter passieren kann sind heftige Regenfälle mit entsprechenden Überschwemmungen. Man sollte schon darauf achten wo man steht, z.B. nicht am ausgetrockneten Flußbett. Wenn so etwas passiert scheint aber 3 Tage später wieder die Sonne und die Ersparniss bei den Heizkosten ist erheblich (gegenüber Nordspanien oder noch weiter nördlich).
Im Sommer wäre es mir dort allerdings zu heiß. Dann würde ich ab März langsam nach Norden wandern und den Sommer in Deutschland oder weiter nördlich verbringen. Im Spätsommer geht es dann wieder runter.

Hubert

RichyG am 02 Sep 2020 15:39:02

Ich finde die Idee durchaus charmant! :ja:
Nimm doch einfach nen Atlas in die Hand und Du siehst, wo es der Wahrscheinlichkeit nach in Europa das bessere Wetter hat. Da Spanien und Co. für diesen Winter (für mich) aus bekannten Gründen eher ausscheiden, steuere ich den italienischen Süden an um zu überwintern. Vielleicht nicht der Klassiker, aber immer noch besser wie deutsches Schmuddelwetter. Den besseren Wein und das bessere Essen gibt´s dort allemal - das ist zumindest mein Geschmack :wink:
Und überfüllte und überheizte Räume aller Art sind mir zur Zeit noch suspekter wie früher. Da sitze ich lieber vor oder in meinem Mobil :ja:

tommykrebs am 02 Sep 2020 16:06:12

Eine Frage, die nicht direkt was mit dem Thema zu tun hat. Ich habe gehört, dass es schwierig bis unmöglich ist in Spanien eine Gasflasche zu bekommen. Mein Freund meinte man müsste eine spanische Adresse vorweisen? Ist das Quatsch? Und macht es Sinn sich eine teure Aluflasche von WYNEN fest zu verbauen um Gas an der Tankstelle zu beziehen? Damit ich nicht mehrere unterschiedliche Gasflaschen durch Europa spazieren fahren muss?

Flatus am 02 Sep 2020 16:06:36

Ich würde zum Überwintern auf jeden Fall etwas weiter in den Süden fahren - Marokko, (Süd-)Tunesien, Griechenland oder Türkei.

Gruss Flatus

RichyG am 02 Sep 2020 16:09:34

Flatus hat geschrieben:Ich würde zum Überwintern auf jeden Fall etwas weiter in den Süden fahren - Marokko, (Süd-)Tunesien, Griechenland oder Türkei.
Gruss Flatus

Zumindest Marokko scheidet mit 99%iger Wahrscheinlichkeit leider aus. Die Grenzen sind noch immer zu und das wird nach meiner Ansicht aus den Fallzahlen zu schließen, auch erstmal so bleiben. Und im Raum des östlichen Mittelmeeres ist das Wetter im Winter auch nicht sooo prickelnd. Aber TE hat sich scheinbar schon auf Spanien festgelegt wie es aussieht.

tommykrebs am 02 Sep 2020 16:12:23

naja, bleibt ja nicht viel...

kedi3001 am 02 Sep 2020 16:24:22

Hallo Thommy,

das klingt für mich nach einem super Plan :)
Du solltest mal bei haco video --> Linkvorbeischauen, da findest du eine Menge Infos insbesondere zu Spanien. Ich glaube eine spanische Gasflasche ist recht einfach zu besorgen und kann fast überall getauscht werden (haco hat glaube ich auch darüber ein Video gemacht).
Ich denke auch, dass Südspanien wettertechnisch die beste Alternative ist. Im Notfall kannst du ja wieder nach D zurück (ging im März ja auch).
Ich würde vorher ausführlich bei youtube recherchieren - es gibt dort eine Menge "Aussteiger", die Vollzeit im Womo leben.

Ich wünsche dir viel Glück bei der Verwirklichung deines Traums :) :) :)

LG
Conny

Beduin am 02 Sep 2020 18:07:19

Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt.



Es ist mal so und mal so. Teilweise kannst günstig auf den CP an eine Flasche komme und dann wieder bekommst ohne Spanische Adresse keine. Dann reicht es aber auch manchmal, wenn du einen CP als Adresse angibst. Wenn du da eine kaufen willst, achte drauf das die einen dunkelblaue Ring um die orangene Flasche hast. Das sind dann die Butanflaschen. Bei reinem Propan kanns sein das das gas nicht mehr fliesst, wenn es draussen zu kjalt ist.
Außer du hast einen Gasflaschenkasten in dem es nicht so kalt wird

Selber reise ich seit 6 Jahren mit einer Tankflasche und will nichts anderes mehr, vor allem schon wegen dem Gewicht der zuwechselnden Flaschen.
Man kann jetzt kucken wo man eine Flasche her bekommt und die rein stellen. Man kann auch versuchen es rechtlich richtig zu machen und zur Gasfachfrau oder zu Carsten Stäbler gehen

WomoToureu am 02 Sep 2020 18:21:31

Beduin hat geschrieben:... Bei reinem Propan kanns sein das das gas nicht mehr fliesst, wenn es draussen zu kjalt ist.
Kann es sein das Du da etwas verwechselst ?

tommykrebs am 02 Sep 2020 18:25:38

Danke, das ist alles sehr hilfreich.

Beduin am 02 Sep 2020 18:44:41

Kann sein das ich Butan und Propan verwechselt habe :oops: aber dafür habe ich ja euch 8)

kossler am 02 Sep 2020 23:39:19

Nimm die orangenen Flaschen in Spanien. Das ist Butan und billiger als die mit blauem Rand (Propan). Ansonsten kannst Du diese Flaschen auf fast jedem Trödelmarkt kaufen und dann beim nächsten Händler (billiger) oder an ser Tanke (teurer) tauschen. Vorraussetzung dafür ist allerdings ein spanischer Adapter. Den tauscht Du mit Schlauch gegen Dein jetziges System, somit ist alles rückbaubar.

Beduin am 03 Sep 2020 06:25:09

Auch wenn ich Butan u Propan verwechselt habe, bei kälte kommt Butan nicht mehr in die Gänge --> Link und wenn du in´s Hinterland willst, da kanns mächtig kalt werden in der Nacht und du bekommst trotz halb voller Flasche die Bude nicht warm

CKgroupie am 03 Sep 2020 06:46:10

Also wenn du im Womo leben willst und viele, verschiedene Länder Europas bereisen möchtest, ist eine Tankflasche sicher eine der Investitionen, die sich am meisten lohnen und dir viel Stress ersparen.

HolgerB am 03 Sep 2020 09:10:00

Klasse was du da vor hast.
Da Du keine Geldsorgen hast Genieße das Leben.

Gruß aus Köln

Tinduck am 03 Sep 2020 09:32:57

Kann mich nur anschliessen, zieh das durch. In deinem Alter noch mal neu mit Sh*t Jobs anzufangen ist irgendwie echt nicht zumutbar.

Bezüglich des Gasproblems, meine Lösung wäre: lass dir von nem Fachbetrieb einen relativ grossen Tank drunterbauen und behalt den Flaschenkasten als Reserve. Ist eine einmalige Investititon, die sich mit Sicherheit auszahlt, und du gehst der dämlichen Diskussion mit den Tankflaschen aus dem Weg.

bis denn,

Uwe

tommykrebs am 03 Sep 2020 09:54:43

Danke, danke..... und danke! Ich schreibe hier gerne weiter wie es mir so in dem neuen Leben so ergeht. Dauert aber noch ein wenig bis ich endgültig auf der Straße bin. Ich bin dabei alles leer zu machen. Es ist der Wahnsinn was sich in einem langen Leben so ansammelt. Und da mir ein minimalistisches Leben gefällt bin ich froh wenn ich alles los bin. Man bekommt nichts mehr verkauft. Meine Ma hatte vor 12 Jahren einen Loewe Fernseher in 32 Zoll für das Wohnzimmer gekauft. Sagenhafte 3000€. Das gleiche Modell steht jetzt für 40€ in den Kleinanzeigen! Und so ist das mit fast allen Dingen, die sich meine Eltern in den vielen Jahren angeschafft haben. Alles ist nichts mehr wert. Selbst die teuren Orientteppiche bringen fast nichts. Das einzige was wirklich wertvoll ist ist das Haus. Nicht weil ich schon letztes Jahr mit viel Aufwand die Außenanlage in einen makellosen Zustand gebracht habe und es ein wirklich schönes Haus ist, sondern weil der Markt leergefegt ist. Aber das wisst ihr ja.

tommykrebs am 03 Sep 2020 10:06:38

Und so ein Haus macht Arbeit. Ständig. Ich werde es nicht vermissen, wenn im Herbst die beiden Lerchen vor dem Haus ihre Nadeln verlieren. Das ist vielleicht eine Sauerei. Überall trägt man sich die Nadeln herein. Und auf das Unkraut zupfen kann ich auch gut verzichten. Drei Balkone ständig kehren wenn es mal windig ist und dann wollen die auch mal geputzt werden. Und dann muss man hier mal streichen und da mal ausbessern. Im Frühjahr alles schön bepflanzen... ich könnte noch ewig weiterschreiben. Oder man macht es wie die neuen Nachbarn zwei Häuser weiter und läßt alles so weit verkommen bis es aussieht wie ein Filmset zu The Walking Dead. Das geht natürlich auch.


SteamingWolf am 03 Sep 2020 10:07:42

Ich würde es in Sizilien, oder so versuchen, aber egal. Spanien/ Portugal ist sehr schön.
Wegen der Gasflaschen...
...kauf Dir zwei Alu-, oder Komposit-Gastankflaschen mit Multiventil, Abschaltautomatik und Füllanzeige. Die kosten nicht die Welt, sind leicht und wenn Du sie wie Tauschflaschen einbaust, ist das auch kein Hexenwerk, das kann jeder einigermaßen handwerklich Begabte selber machen.
Und bevor jetzt wieder schlau gefachsimpelt wird...es ist nicht verboten die so einzubauen. Nur das Betanken darf nur von fachlich versierten Personen durchgeführt werden. Wer diese Personen sind, ist aber nicht näher beschrieben. Ich bin (vor Ewigkeiten) gelernter Kfz-Mechatroniker...ich darf das :D

andwein am 03 Sep 2020 14:06:35

tommykrebs hat geschrieben:dann immer der Atlantikküste nach nach Süden. Ist das Wetter mild und nett, dann lass ich mir mehr Zeit. Ist es schon kalt, dann fahre ich halt mehr Kilometer und schaue das ich da runter komme.

Ich habe so den Eindruck dass hier einige sich noch nicht mit den Corona Bestimmungen der angesprochenen Länder befasst haben. Ich spreche hier nicht von einer "Zurück nach Deutschland Quarantäne" sondern von den jeweiligen Bestimmungen von Camping- und Stellplätzen. Das gibt sicherlich neue Einblicke in das "wohin reisen in Europa"
Gruß Andreas

tommykrebs am 03 Sep 2020 16:17:25

Mit "einige" meinst du sicherlich mich und ja Corona blende ich geschickt aus. :razz:

Gast am 03 Sep 2020 20:39:52

tommykrebs hat geschrieben:Mit "einige" meinst du sicherlich mich und ja Corona blende ich geschickt aus. :razz:


Ja dann, viel Spaß und vor allem viel Glück

babenhausen am 03 Sep 2020 23:04:42

Es mag zwar sein du blendest Corona aus,die Behörden jedoch dich und Corona nicht.
Einige OFW Camper hatten nicht unerhebliche Probleme mit ihrem Dasein,Stellplätze und Campingplätze waren im Frühjahr geschlossen,nicht nur in D auch in wärmeren Gefilden.Dazu kam noch eine Pflicht zur Selbstisolation .

--> Link

tommykrebs am 04 Sep 2020 00:03:44

Jaaaaaa... im Frühjahr. Spielt keine Rolle. Wenn es sich irgendwie ändert, dann werde ich mich dementsprechend anpassen. Kein Problem mir unnötige Sorgen zu machen. Genauso wenig habe ich Angst Corona zu bekommen.

Gast am 04 Sep 2020 05:38:14

tommykrebs hat geschrieben:...und ja Corona blende ich geschickt aus. :razz:


Wenn dich Corona auch ausblendet, hast du es geschafft.

andwein am 04 Sep 2020 12:34:31

tommykrebs hat geschrieben:Mit "einige" meinst du sicherlich mich und ja Corona blende ich geschickt aus.

Ich bin immer wieder faziniert was man alles ausblenden kann. Du verlegst deinen Aufenthaltsort im Winter aus einer Wohnung in ein Wohnmobil und sprichst von südlichen Ländern. Ohne viel Regen und mit Temperaturen die keine Heizung benötigen fällt mit da nur Nordafrika/Marokko ein. Und das ist gesperrt!
Am besten informierst du dich mal hier unter den angeführten Links: --> Link
Nur als Hilfe gedacht, Gruß Andreas

jorgito am 04 Sep 2020 20:53:59

Moin Tommy,
ich hätte mir von der Kohle erstmal ein anständiges Wohnmobil gekauft, was dementsprechend groß ist, winterfest, und die Features hat um darin dauerhaft zu leben. Du hast dir da mehr oder weniger billige Baumarktware gekauft mit der du auf Dauer nicht glücklich sein wirst .

Grüssle
Jorgito

JO57 am 04 Sep 2020 22:26:46

Unabhängig von Motivation und sonstigem. Und ganz abgesehen, dass ich mich nicht ausgerechnet in das in Europa am schlimmsten Corona gebeutelte Land wie Spanien verziehen würde. Aber das muss jeder selber wissen. Ich lebe seit Anfang Mai im WoMo (Sunlight T68). Und das war im Mai schon noch sehr kalt und ungemütlich. Genauso kalt und windig habe ich es auch Anfang November schon mal in Cadiz erlebt. Der Süden Europas kommt für mich derzeit auch deshalb nicht infrage, da man heute nicht wissen kann, welche Ein- und Beschränkungen Corona bedingt morgen wieder erlassen werden. Und in dieser sich dynamisch entwickelten Zeit, wo schon morgen alles ganz anders sein kann, will ich nicht am Ende irgendwo feststecken. Und nachdem ich dank Corona gehindert werde nach Hause ins Warme zurückzukehren (Grenze nach wie vor dicht), habe ich den Entschluss gefasst mir für den Winter lieber eine Ferienwohnung in Deutschland zu nehmen. Die kriegt man im Winter oftmals für einen Apfel und ein Ei und bleibt damit flexibel. Sollte wider erwartend eines Tages eine Heimreise möglich werden, dann ist das auch kein Problem. Aber wie gesagt, jedem das seine....

Beduin am 05 Sep 2020 07:07:15

jorgito hat geschrieben:Moin Tommy,
ich hätte mir von der Kohle erstmal ein anständiges Wohnmobil gekauft, was dementsprechend groß ist, winterfest, und die Features hat um darin dauerhaft zu leben.


Die Ansprüche variieren halt und deine kann man nicht auf alle übertragen. So ein Teil wie du es hast, wöllte ich im Leben auch nicht haben. Zu groß, zu sperrig, zu viel drin. Ich kenne einige Leute die mit ihren günstigen "Baumarkt" Womos, in denen sie dauerhaft Leben, glücklich sind

RichyG am 05 Sep 2020 11:08:14

Recht hast Du Ina!
Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie manche ihren Besitz oder gar ihr Leben zum allgemeingültigen Maßstab erheben :roll:
Noch erstaunlicher, wieviele unanständige Wohnmobile so durch die Gegend fahren und ihre Besatzung doch (irgendwie) überlebt :!:

Didi57 am 05 Sep 2020 16:43:42

RichyG hat geschrieben:Recht hast Du Ina!
Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie manche ihren Besitz oder gar ihr Leben zum allgemeingültigen Maßstab erheben :roll:
Noch erstaunlicher, wieviele unanständige Wohnmobile so durch die Gegend fahren und ihre Besatzung doch (irgendwie) überlebt :!:



:daumen2: :daumen2:

Russel am 06 Sep 2020 16:29:05

Für mich würde In deiner Situation nur alles über dem großen Teich in Frage kommen. Da ist die Infrastruktur, das Wetter, die Möglichkeiten und die Preise erheblich besser.
Und auch ich möchte in einem Carado nicht dauerhaft leben......

Wie bist du eigentlich Krankenversichert? Privat vermute ich?

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