Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.
ich möchte einen Wechselrichter installieren, mein Gedanke, in die 230 V Leitung von der CEE Dose zum FI bzw der Sicherung im Womo, ein Relais zu setzen und da den WR einspeisen.
Weil ja der Kühlschrank und das EBL dann aber auf Landstrom gesetzt werden müssen, wären die beiden ohne FI und Sicherung,
Teil 2: Wohnraumbatterie + Sicherung (ausgelegt auf 12V Zuleitung zum WR) -> Leitung zum Wechselrichter (Ausgelegt auf den maximal zu erwartenden Strom) -> Wechselrichter (Gerät muss ein TN-C Netz zur Verfügung stellen) -> FI -> NVS-Relais
Fledermaus am 15 Nov 2020 10:37:57
Servus Du solltest zusätzlich FI und LS gleich nach Landstromeingang setzen sonst sind Kühli und EBL ohne Schutz. Selbstgebauter NVS ist okay hatte ich damals auch gemacht, mich hat gestört das das Relais recht warm wurde. Hab es dann gewechselt auf einen 2pol 1-0-2 Schalter, somit kann ich bestimmen ob ich Strom vom Wechsel. oder Landstrom nehme ( geringe Landstromabsicherung)
Anzeige vom Forum
camwei am 15 Nov 2020 10:47:22
Danke für die schnellen Antworten.
Ja, einfach das NVS Relais 50 cm weiter einbauen, hinter dem original FI und LS.
Manchmal ist es einfach und man kommt nicht drauf.
Aber dafür gibt es ja dies tolle Forum.
D A N K E Gruß Jörg
Scout am 15 Nov 2020 10:58:45
Ich habe die Einbindung des Wechselrichters folgendermaßen realisiert. --> Link
Gruß Scout
leverkusen3 am 15 Nov 2020 11:41:05
Hallo
Bei mir ist die Netzvorrangschaltung durch einen Victron Multiplus 2000 realisiert, der an Stelle des alten Ladegerätes in der 230 V Leitung hängt. Das ist bei meinem Auto (Forster T699 ) erfreulicherweise hinter den Anschlüssen von Kühlschrank und Truma E. Die Leitung zu den Steckdosen war dort sowieso in einer („einfachen“) Klemme verbunden und ließ sich dadurch getrennt auf Ein und Ausgang des Multiplus legen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
kdupke am 15 Nov 2020 14:05:31
Fledermaus hat geschrieben:Du solltest zusätzlich FI und LS gleich nach Landstromeingang setzen sonst sind Kühli und EBL ohne Schutz.
Weder FI noch LS schützen Kühlschrank oder EBL.
LS schützt die Leitungen hinter dem LS, damit ein Kurzschluß keinen Kabelschaden erzeugt.
FI schützt jemanden, der den EBL anfasst, wenn der EBL einen Schaden hat.
Den Kühlschrank bzw. den EBL droht Ungemach nicht durch einen Leitungskurzschluß außerhalb, sondern durch einen Fehler im Gerät (dann ist es aber schon kaputt) oder aber durch Überspannung (von außen oder durch defekten WR, wenn daran angeschlossen). Ggf. noch durch Unterspannung.
gruss kai
Fledermaus am 15 Nov 2020 18:46:06
Servus Richtig kdupke, ein Plus für :?: :trotz: Denke dem TE ist sein Planungsfehler schon klar
camwei am 17 Nov 2020 22:00:37
Jau, alles klar, :daumen2: :daumen2:
Kann leider den DANKE Button nicht drücken.
Gruß Jörg
fanchuan am 20 Jan 2021 01:48:48
Hier meine Lösung für Landstromanschluß und Wechselrichter.
Ich war 13 Jahre mit unserem Katamaran auf Weltumsegelung und hatte dieses Problem ohne Elektronik oder Relais "narrensicher" gelöst und werde wohl die gleiche Lösung in unserem Carado T449 einbauen wenn er im Juni 2021 geliefert wird.
Die Lösung ist ganz einfach, es werden an einem geeigneten Platz 2 Stück 230V Schukosteckdosen eingebaut, eine ist mit dem Ausgang des Inverter verbunden, die 2. Steckdose wird direkt mit dem Landstromanschluss verbunden und hat keine weitere Verbindung im WoMo. Mein 220 Volt Netz im WoMo wird einen Stecker haben der je nach Situation entweder in die Invertersteckdose oder in die Landstromsteckdose eingesteckt wird. Natürlich hat der Inverter und der Landstromanschluss entsprechende Absicherungen und Erdungen. Diese Lösung stellt sicher, dass es zwischen Inverter und Landstromanschlüsse nie zu einer Konfliktsituation kommt weil ja die Stromversorgung für das WoMo immer "händisch" umgesteckt werden muss. Relaisprobleme oder eine Fehlbedienung auch durch Gäste wird damit ausgeschlossen. Mit dieser Konfiguration habe 13 Jahre gut gelebt. Wenn jemand einen elektronischen Inverter kennt der sich automatisch einschaltet wenn ein Verbraucher Strom benötigt wäre ich dankbar für eine Info. Auf dem Schiff hatte ich einen solchen 2.000 Watt Inverter mit Sinus, allerdings hatte der einen Ringkerntrafo eingebaut, war extrem robust und hat alledings 24 kg gewogen. Das möchte ich dem WoMo nicht zumuten.
Viele Grüße an alle Bernd
Wuidsau am 20 Jan 2021 03:46:27
Servus, fast alle WR sind heute trafolos und arbeiten mit Hochfrequenz. Alles was sehr kleine Bauform hat. Bspw. die von Victron.
Deiner auf dem Schiff hatte einen Trafo weil das dort viele Vorteile mit sich bringt (darunter wenig Funkstörungen und, ganz wichtig, galvanische Isolation was dort der Hauptvorteil ist!!) und Gewicht dort gleichzeitig als Ballast gerechnet werden kann (genauso wie die Bleibatterien). Baut man dort auf Lithium um, muß ggf. eine neue Stabilitätsberechnung erfolgen und neu ballastiert werden!!!
MfG Charly
Manred80 am 20 Jan 2021 07:43:23
Wuidsau hat geschrieben:Servus, [...] ggf. eine neue Stabilitätsberechnung erfolgen und neu ballastiert werden!!!
Bei einem Katamaran kann ich mir soetwas nicht vorstellen. Und ob die paar Kilo Einsparung beim Batteriegewicht bei einer gängigen Sportyacht mit einer Verdrängung in Höhe einiger Tonnen einen Unterschied machen, der eine erneute "Stabilitätsberechnung" nach sich ziehen müsste, bezweifle ich auch.
Etwas anders könnte es natürlich sein, wenn eine Yacht an der Vendée Globe teilnehmen soll. ;D
fschuen am 20 Jan 2021 11:00:42
camwei hat geschrieben:ein Relais zu setzen und da den WR einspeisen.
Hier muss ich mal intervenieren; einfach "ein Relais zu setzen" ist alles andere als ok.
Ein Womo ist 230V-seitig nichts anderes als eine Mehrfachsteckdose. CEE rein, n-mal Schuko raus. Als Extra nah am Eingang ein LS. Nun gibt es hier die Meinung, das wäre ein Netz, und man muss noch einen Schaltschrank verbauen mit Anti-Verpolung, FI, THX und Dolby Plus, die Materie ist furchtbar kompliziert und da darf nur der Fachmann ran. D'accord, ich empfehle dann einfach die Geräte so zu benutzen, wie sie gemacht sind.
Das ändert sich in dem Moment, wo ich meine Mehrfachsteckdose mit zwei Netzkabeln ausstatte. Macht keiner? Doch, genau das hab ich, wenn ich aus Landstrom oder WR mindestens eine gemeinsame Steckdose beglücke. Hier habe ich den einzig wirklich wichtigen Sicherheitsaspekt bei WR-Einspeisung: es muss sichergestellt sein, dass die beiden Einspeisungen immer voneinander getrennt sind. Wenn ich umschalten möchte, dann geht das nur über spezielle Schalter (mit Nullstellung in der Mitte) oder spezielle Relais (zwangsgeführte Relais aka Netzvorrangschaltung). Bei normalen Umschaltern oder Relais können durch Funken einzelne Kontakte festbraten, wodurch ein nicht definierter Schaltzustand den WR mit dem Landstrom verbindet. Theoretisch kann man sich dann an der Einspeisdose einen Stromschlag abholen, in der Praxis wird man eher durch das Feuerwerk gefährdet.
Die oben dargestellte Lösung mit separaten Steckdosen für den WR ist natürlich die technisch einfachste und sicherste.
Gruss Manfred
Wuidsau am 20 Jan 2021 18:51:00
Manred80 hat geschrieben: quote="Wuidsau"{Servus, [ ggf. eine neue Stabilitätsberechnung erfolgen und neu ballastiert werden!!! ]
Bei einem Katamaran......in Höhe einiger Tonnen einen Unterschied machen, de.."Stabilitätsberechnung" nach sich ziehen müsste, bezweifle ich auch.
Etwas anders könnte es natürlich sein, wenn eine Yacht an der Vendée Globe teilnehmen soll. ;D
Wenn Du bei ner ordinären Segelyacht den Kiel ausräumst und dort anstatt Bleibarren Stromspeicher aus Blei versenkst, nutzt das schon. Es gibt Motorboote mit riesen Batteriebänken. Diese sind teils in der Ballastrechnung mit berücksichtigt. Bei größeren Umbauten muß das geprüft werden ob es in das Schwimmverhalten eingreift. Egal ob man größere Netzwinden auf Fischerboote stellt oder Batteriebänke aus Blei gegen Li ersetzt. MfG Charly B
Manred80 am 20 Jan 2021 21:05:55
Wuidsau hat geschrieben:[...] bei ner ordinären Segelyacht den Kiel ausräumst und dort anstatt Bleibarren Stromspeicher aus Blei versenkst, nutzt das schon. [...]
Hallo Charlie.
Ich möchte Dir nicht zu nahetreten und es ist meiner Meinung nach auch hier am Thema vorbei, diese "Ballastfrage" ausführlicher zu diskutieren. Da Du aber so beharrlich insistierst: Deine Aussage oben macht auf mich den Eindruck, dass Du möglicherweise vom Riss gängiger Segelyachten nicht viel Ahnung hast: Meiner Kenntnis nach befinden sich in Kielen von Sportsegelyachten keine Bleibarren als Ballast!
Im Übrigen schrieb Bernd:
fanchuan hat geschrieben:[...] mit unserem Katamaran [...]
Alle Katamarane, die ich kenne und gefahren habe, hatten üblicherweise schwertähnliche Kurzkiele in jedem Rumpf - ohne Bombe, ohne eine Art "Ballastsystem".
Von Motoryachten habe ich zugegebenermaßen keine Ahnung, aber ein Ballastsystem mit Bleibarren kann ich mir auch da nur schwer vorstellen, wer sollte das auch bezahlen wollen?
Viele Grüße
Peter
Wuidsau am 20 Jan 2021 21:36:57
at Manred, Tut mir leid, aber nach 10 Jahren an der Küste, in Schlicktown, bekommt man schon so einiges mit Es gibt diverse Yachttypen, darunter auch Selbst- oder Umbauten. "Pläne sind vorgegeben, was Du draus machst ist Deine Sache" Ich habe selbst einige Typen gesehen, wo der Kiel aus Blechplatten geschweißt ist und entweder betoniert wurde oder mit Blei oder Schrott gefüllt wurde, sowie einige Kats. Das dauert nicht lange bis jemand auf die Idee kommt, daß der Bleiballast auch gleich Strom speichern kann und trotzdem keinen Platz im Schiff wegnimmt. Und die Batterien werden dort eingeschweißt. Klar hast Du beim Kielschwerter, Hubkieler oder teils Kimmkieler keinen ausreichenden Raum im Kiel geschweige überhaupt diesen.
Gehe mal auf die BSU-Unfallberichte, immer wieder saufen Kutter oder andere größere Berufs und Freizeitboote nach eigenen unqualifizierten Umbauten ab, meist aufgrund zu geringer Stabilität (topplastig nach mehreren Decksumbauten, aufrichtendes Moment zu gering wg. fehlender Ballastierung oder geänderter Montage der technischen Ausrüstung). Was spricht dagegen mal nen Schiffbauer hierzu zu befragen??
Auch beim Madame Pele Unfall (2005) hat ein Kollege in den 3 großen Boots-Foren Anfragen gestellt, wie man am Billigsten ein neues unbekanntes Boot mit einigen Mängeln "von der Ostsee nach Holland" (überspitzte Darstellung, weiteres kannst Du im Bericht vom 1.5.2005 nachlesen!) überführen könnte. Wir rieten damals alle ab, dann hörte man nichts mehr vom TE. 6 Monate tauchte sein Fall auf der BSU Site auf. Beide sind beim Versuch der Überführung abgesoffen nach Technikausfall!!!
P.S.: Falls Du das Youtube-Portal "Dumm Tüch" kennst, weißt Du was man im Norden auch sonst so anstellen kann (macht Spaß, die Geschichten der Werner Filme sollen hart an die Realität angelehnt sein, was ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann, wenn da zwei bis drei gelangweilte Schrauber nach einigen Jever ein paar verrückte Ideen haben)
Und wieder zurück zum Thema!!!!
Manred80 am 21 Jan 2021 08:16:48
Hallo "Wuidsau".
Wuidsau hat geschrieben:[...] nach 10 Jahren an der Küste, [...] Ich habe selbst einige Typen gesehen, wo der Kiel [...] mit Blei [...] gefüllt wurde [...] Und die Batterien werden dort eingeschweißt. [...] beim Kielschwerter, Hubkieler oder teils Kimmkieler keinen ausreichenden Raum im Kiel [...]
Ich vermute, da Du an der Küste wohnst, verstehst Du auch einiges über Seemannsgarn.
Wuidsau hat geschrieben:[...] Und wieder zurück zum Thema!
Viele Grüße
Peter
Wuidsau am 21 Jan 2021 15:07:00
Ja, das haben wir gesponnen als wir mal nach Schweißarbeiten auf der Werft noch auf ein Bier zusammensaßen. Das waren die besagten Batteriehalter im Kiel einer Reinke. 8)
leverkusen3 am 21 Jan 2021 16:41:52
Wuidsau hat geschrieben:Servus, fast alle WR sind heute trafolos und arbeiten mit Hochfrequenz. Alles was sehr kleine Bauform hat. Bspw. die von Victron.
MfG Charly
Hallo in meinem Victron Multiplus 2000 werkelt aber ein fetter Ringkerntrafo, der bestimmt für die Hälfte des Gewichts verantwortlich ist.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
fschuen am 21 Jan 2021 17:07:43
leverkusen3 hat geschrieben:...in meinem Victron Multiplus 2000 werkelt aber ein fetter Ringkerntrafo...
Die Victron Multiplusse sind sicher sehr gut, robust, gar nicht so teuer und wären meine erste Wahl, wenn ich am Ende der Welt eine Immobilie bewohnbar pimpen wollte. Sind aber nicht wirklich für Womos gemacht, und ausser für die Schwerlastfraktion auch m.E. nicht wirklich geeignet.
Gruss Manfred
leverkusen3 am 22 Jan 2021 08:32:00
fschuen hat geschrieben: Die Victron Multiplus......... Sind aber nicht wirklich für Womos gemacht, und ausser für die Schwerlastfraktion auch m.E. nicht wirklich geeignet.
Gruss Manfred
Hallo Manfred
Warum meinst du, das mein WR für mein Womo nicht wirklich geeignet ist?
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
Wuidsau am 24 Jan 2021 10:26:57
Quatsch! Der Multi ist klar geeignet! Der Trafo sorgt evtl. sogar für galvanische Trennung oder entsprechend magnetische Regelung, was ggf. den FI vereinfacht. Aber das steht im Handbuch. MfG Charly
fschuen am 25 Jan 2021 10:28:04
leverkusen3 hat geschrieben:Warum meinst du, das mein WR für mein Womo nicht wirklich geeignet ist?
Guten Morgen,
nicht für's Womo gemacht, sondern IMHO für die Almhütte, das Landhaus oder die sonstige Offgrid-Immobilie. NIcht für's Womo gemacht heisst nicht per se ungeeignet, aber eher zu schwer, zu teuer und für den Dauereinsatz gedacht. Wenn ich mir das Kochfeld in der Küche vs. Womo anschaue, oder die Stühle aus der Womo-Garage mit denen auf der Terasse vergleiche, da denke ich, das ein kompakter, billiger HF-Inverter besser ins Camping-Bild passt und für 95% der Anwender die bessere Wahl ist.
Gruss Manfred
leverkusen3 am 25 Jan 2021 13:10:45
fschuen hat geschrieben:........., aber eher zu schwer, zu teuer und für den Dauereinsatz gedacht........
Gruss Manfred
Hallo Manfred
Zu: zu schwer: Mein Victron Multiplus 2000 wiegt 12 Kg. Dafür bekomme ich -einen WR mit 2000 VA, -einen automatischen Transferschalter, der sogar noch an niedrig abgesicherten CPs die vollen 2000VA garantiert, -ein voll programmierbares Ladegerät mit 80 A Ladestrom für meine 360Ah Li Batterie, -alles kompakt in einer Kiste mit nur wenigen Anschlüssen.
Ein Standard Wechselrichter dieser Leistung wiegt 6 Kg, ein separates Ladegerät mit diesem Strom mindestens ebenfalls so viel. Dazu kommt der Aufwand für die mechanische Montage und die zusätzlichen Kabel. Diese Gewichts Rechnung habe ich vor dem Kauf gemacht und sie ist zu Gunsten des Victron ausgefallen.
Wesentlicher als die Gewichts Rechnung, die noch etwa auf das Gleiche heraus kommt, ist die Problematik des zur Verfügung stehenden Einbauraums. Der Victron passt ohne Probleme unter den Sitz im Ducato. Die Lüftung ist dabei unbehindert und die Kabelanschlüsse sind nach Abnahme der serienmäßigen Verkleidung der Sitzkonsole frei zugänglich. Die Leitungslänge der Hochstromverkabelung zur Aufbaubatterie ist unter einem Meter.
Damit ein diskreter Aufbau aus WR, Ladegerät dieser Stärke, Transferschalter und dazugehöriger Verkabelung einigermaßen Servicefreundlich und ausreichend Belüftet installiert werden kann, ist eine halbe Wand in der Heckgarage belegt.
Die Probleme einer solchen Installation mit ihren langen Leitungen und deren nachträglichem Einbau füllen hier im Forum viele Seiten.
Zu Teuer? Mit 1200 Euro sicher etwas teurer als der Aufbau aus Einzelkomponenten, die für ab etwa 900€ zu haben sind, ohne Montage und Montagematerial.
Das die Victron Komponenten für Dauereinsatz gebaut sind ist ja kein Nachteil. Klagen über mangelnde Qualität oder schlechten Service sind sehr selten.
Meine Meinung dazu ist, das gerade diese Geräte genau für unseren Einsatz ideal sind. Je kleiner das Womo ist, desto eher muß ich auf Victron Komponenten zurückgreifen. Im 5 T Dickschiff oder in der Almhütte ist Platz nicht mein Problem.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas
camwei am 19 Apr 2021 11:01:53
Hallo, ich habe nochmal eine Skizze gezeichnet. Ist das so OK ? Oder ist da noch ein Fehler drin? Vielen Dank im voraus Gruß Jörg
Fledermaus am 19 Apr 2021 12:30:46
Servus Mit den 16 Quadrat zum Wechselrichter kommt mir klein vor. Was sagt der Hersteller?
Fledermaus am 19 Apr 2021 12:32:22
Servus Sicherung zum Wechselrichter und Solarlader fehlen.
camwei am 19 Apr 2021 13:02:23
Von dem + und - Sammelpunkt wo ich mit 70² ankomme , sind es nur 20 cm mit dem 16².
Sicherung hab ich doch eingezeichnet.
Danke Gruß Jörg
Fledermaus am 19 Apr 2021 13:06:49
camwei hat geschrieben:Von dem + und - Sammelpunkt wo ich mit 70² ankomme , sind es nur 20 cm mit dem 16².
Sicherung hab ich doch eingezeichnet.
Danke Gruß Jörg
Servus Ja auf der 70er, aber nicht auf der 16er für Solarregler und Wechselrichter
camwei am 19 Apr 2021 14:58:43
Jau, dann setzt ich da noch eine hin.
Danke Gruß Jörg
HartyH am 20 Apr 2021 02:35:07
Fledermaus hat geschrieben:Servus Ja auf der 70er, aber nicht auf der 16er für Solarregler und Wechselrichter
Hallo Jörg,
das Kabel vom Solarregler hat nur 6 mm² also wie Fledermaus geschrieben, absichern. Die 200A-Sicherung gehört in die Nähe der Aufb.-Batterie. Die 30A-Sicherung von den Solarmodulen brauchst du nicht, es fließt maximal eh nur der definierte Kurzschlußstrom. Besser wäre hier ein einpoliger Schalter. Zur Not geht auch ein Sicherungsautomat.
Zum Anschluß Netzvorrangschaltung kann ich erstmal nichts schreiben, da kommt bestimmt von den Anderen noch Input.
camwei am 20 Apr 2021 10:16:55
Hallo,
ich danke euch, jetzt ist alles klar. Die 200A Sicherung war sowieso gleich hinter + Pol der Aufbau-Batterie geplant.
Was ich Übersehen habe ist die Sicherung im 6² Kabel.
Aber dafür gibt es ja das tolle Forum hier.
Ich würde euch gerne ein Positiv geben. Das geht leider nicht. SCHADE.
Nochmals vielen Dank Gruß Jörg
Fledermaus am 20 Apr 2021 10:26:45
Servus Mit einem schönen Bilderbericht wirst es schaffen das auch du freigeschaltet wirst.
.....auf schöne Bilder von deinem Umbau, ein Plus im Vorhinein...... :ja:
camwei am 20 Apr 2021 11:21:02
Hallo Gerhard, danke für den Tip.
Dann seid gespannt auf den Bericht. In 6 Wochen soll unser T 447 da sein, dann geht,s los.
Gruß Jörg
olliko1972 am 10 Aug 2021 07:28:49
Hallo zusammen ,
kurze Frage ,ich habe es ähnlich vor so anzuschließen ,leider ist es bei mir am Landstromeingang ein bißchen pragmatisch gelöst vom Hersteller , Sicherung ist natürlich vorhanden ,von da aus gehts auf eine Klemme wo dann das Kabel aufgelegt ist welches zu den Steckdosen/Kühlschrank/EBL und Klimaanlage geht ,also kann ich an dieser Stelle nicht nur die Steckdosen anschließen. Meine Frage ist nun ob ich es trotzdem da anschließen kann ,dann könnte ich alles über den WR betreiben wenn ich nicht an Landstrom hänge , werde ich natürlich nicht machen ,Klimaanlage wird zu viel Strom ziehen ,und den Kühlschrank betreibe ich eh immer auf Gas ,habe kein AES ,kann also von Hand so schalten wie ich es gerne hätte ,nur eine sache beschäftigt mich noch ,ich möchte natürlich nicht über den WR dann meine Starter und Aufbaubatterie laden ,die werden wenn ich Autark stehe über Solar geladen ,und das reicht mir ,kann mir jemand sagen was ich hier tun muss um das EBL da auszuschließen!?
Vielen Dank im voraus
camwei hat geschrieben:Hallo, ich habe nochmal eine Skizze gezeichnet. Ist das so OK ? Oder ist da noch ein Fehler drin? Vielen Dank im voraus Gruß Jörg
camwei am 22 Okt 2021 11:36:51
Hallo, hier wie versprochen der Einbau.
Ich habe ein passendes Sperrholzbrett angefertigt, das beim T 447 vorne rechts in den Staukasten passt. Dann den Laderegler montiert.
Wechselrichter, Netzvorrangschaltung und Verteilerdosen montiert.
Alles verkabelt.
Sicherungen eingebaut.
Ein passendes Sperrholzbrett als Abdeckung angefertigt.
Die originale Sicherung versetzt.
Und in den Stauksten eingebaut.
Jetzt noch das EBL und den Kühlschrank umgeklemmt.
2. Fi und Sicherung montiert. Fertig.
Halter für die Solar Panels aufs Dach geklebt.
Solarmodule angeschraubt und verkabelt.
Gruß Jörg
camwei am 22 Okt 2021 12:27:34
Olliko 1972,
Hallo, du musst vom EBL und Kühlschrank eine neue 230 v Leitung legen. siehe meine Skizze.
camwei am 22 Okt 2021 12:46:56
Es muß so verkabelt werden.
Gruß Jörg
AnReg am 24 Nov 2021 23:57:02
Hallo Zusammen,
möchte das Thema nochmals hochholen. In meinem Exsis möchte ich genau das gleiche installieren wie Jörg, eine Wechselrichter für die 230V Versorgung. Mit 271Ah LiFe und 400Wp Solar hoffe ich, stromautark zu sein. Zum Umschalten sehe ich aber keine Netzvorrangschaltung vor, sondern einen von Hand bedienten Umschalter, der L, N und PE umschaltet , mit Mittelstellung. Es wurde hier ja schon erklärt, dass der WR ein TN-C Netz zur Verfügung stellen muss. Im Solartronics WR mit 2kW ist dieses TN-C Netz schon verkabelt. Der WR braucht dann noch einen eigenen FI. Wenn ich jetzt mal nach TN-C Netz und FI google, erscheinen einige Beiträge, nach denen sich das gegenseitig ausschließt. Jetzt bin ich etwas verwirrt. Was sagen die Experten dazu?
Grüße Andreas
MaBeBi am 12 Mai 2022 07:34:18
AnReg hat geschrieben:Hallo Zusammen, möchte das Thema nochmals hochholen.
Ich bin gerade dabei den WR in unserem Challenger 328 (baugleich zum Chausson 788) erstmal so wie Andreas anzuschliessen (über einen 1-0-2 Umschalter Landstrom/WR) und den nur für die Kaffeemaschine oder das ebike Laden zu verwenden, obgleich mein ECTIVE CSI 20 Wechselrichter sowohl eine NVS/Netzvorrangschaltung und auch ein Batterieladegerät hat. Einige der im Challenger verbauten 230V Steckdosen hängen jedoch am gleichen Kabel wie der Kühlschrank und sind im Unterboden verschaltet, d.h. die vorhandene Infrastruktur (Trennrelais, Solarladeregler, Ladebooster und das bisherige im Fahrzeug vorhandene CBE-Ladegerät) soll - wo vernünftig - eingebunden werden, zuverlässig und sicher soll es natürlich auch sein. Ich habe glücklicherweise einen sehr erfahrenen Challenger Spezialisten kennengelernt, der mir dabei hilft und für die hilfreichen Kommentare hier im Forum will ich auch mal Danke sagen!
Mauerblume am 18 Mai 2022 11:35:56
camwei hat geschrieben:Es muß so verkabelt werden.