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Hallo, Gibt es eigentlich Erfahrungen, wie realistisch die Gewichtsangaben für Fahrzeug ("Masse im fahrbereiten Zustand") und Zubehör in den Katalogen der Hersteller sind, insbesondere Knaus? Werden die 5% Toleranz oft ausgenutzt oder paßt das angegebene Gewicht in der Regel und wird nur im Ausnahmefall überschritten? Wie aufwendig ist es einen Neuwagen zu wiegen, wenn der nicht selbst zur nächsten Waage fahren darf, kann man z.B. radweise mit einer mobilen Waage wiegen (und wo bekäme man die her? Die meisten Händler, auch größere, scheinen so etwas nicht zu haben.) immer zu einer waage fahren., wenn der händler das nicht möchte, macht er halt kein geschäft. in summe stimme die angaben nie, egal, welcher hersteller. Meine Erfahrung mit dem Boxstar von 2019 waren im Bezug auf das Gewicht positiv. Die Radlastenwaage aus dem Zubehör zeigte im Mittel aus 5 Messungen 3090 kg an, das Wiegen auf der Waage beim Entsorgungsbetrieb hier am Ort 2960 kg. Mit Tank halb voll, 80l Frischwasser,und 2 Bikes auf dem Heckträger haben mich dann doch sehr überrascht,zumal ich u.a. eine automatischeische Sat,TV,AHK,Kaffemaschine WR und unzählige Kleinigkeiten nachgerüstet hatte, und die Karre auch bis auf das kleine Handgepäck der Dame reisefertig war ,und der Hund auch schon an Bord war. Die beiden 95Ah Akkus hatte ich allerdings direkt gegen eine 150AH billig Lifepo getauscht. :mrgreen: Wenn Knaus es schaffen würde die Abfälle wie Kabelstücke ,Quetschverbinder und sonstigen bei der Produktion anfallenden Müll selbst zu Entsorgen sind da bestimmt auch noch 1 oder 2 Kilo Ersparniss drin. :mrgreen: Mit gewichtigen Grüßen Roland Hallo, was ich bisher gelesen habe, gelten Knaus eher als Schwergewichte. Wir persönlich sind bei unserem 2020er Knaus Sky TI 650 MEG PS mit 160PS und 9 Gang Wandler nicht mit den 3.500kg ausgekommen und haben auf 4.000kg aufgelastet. Ich denke wenn man einigermaßen zuverlässig mit einer mobilen Waage verwiegen will, dann muss man zumindest zwei Plattenwaagen haben und gleichzeitig achsweise messen. Anderenfalls hast Du eine einseitige Belastung was das Ergebnis verfälschen dürfte. Das Problem ist, dass das Gewicht des ‘nackten’ Fahrzeugs und die Zusatzausstattung ab Werk noch halbwegs stimmen mag (allerdings können schon dort die 5% zuschlagen, die aus einem Fahrzeug mit schon knappen 300 Kg Zuladung ein nicht mehr legal zu bewegendes Fahrzeug machen können). Wobei in den COC dann auch gern mal nur die Daten vom Basismodell stehen, weil das homologisiert wurde. Bei vielen Herstellern baut aber der Händler bestimmte Sachen noch ein (TV, Markise, 2. Batterie, Solaranlage etc. pp.), und die sind oft in der Gewichtsberechnung nicht mit drin. Also: - Gewicht gleich inklusive der 5% kalkulieren. Spart böse Überraschungen. - Bei Vertragsabschluss das Leergewicht im fahrbereiten Zustand mit in den Vertrag aufnehmen. Macht der Händler das nicht, ist was faul. - Vor der Abnahme / Übergabe des Fahrzeugs mit roten Nummern vom Händler zur nächsten Waage fahren. Achsen auch einzeln wiegen (Hinterachslast ist auch oft ein Problem)! Wenn zuwenig Zuladung übrig, Übergabe mit Hinweis auf den Kaufvertrag verweigern. Dann hat der Händler das Problem, nicht ihr. Bei Gebrauchtkauf sowieso vorher auf die Waage, wer weiss, was da alles eingebaut wurde. Hier mal ein Link zu einem Knaus-Fall, der gewichtsmäßig gründlich in die Hose ging --> Link Aktuell gibts noch nen Laika-Thread, gleiches Problem --> Link Mein Rat: Wenn du ein Womo über 7 m Länge möchtest, geh auf über 3,5 Tonnen, am besten Maxi-Fahrwerk, wenn Fiat als Basis. Sonst stehst du früher oder später bei Goldschmidt oder CS auf der Matte und gibst das doppelte Geld aus, um aufzulasten. bis denn, Uwe
Moin, oder bei fehlender zweiter Waage eine Ausgleichsplatte verwenden :) Aber genau so sollte man wiegen und nicht anders! Leider sind Achslastwaagen unbezahlbar, denn die am Markt erhältliche orangene (Womo) oder gelbe (Wowa) Waage halte ich eher für ein Schätzseisen... Die öffentlichen Plattenwaagen taugen nur was zur Ermittlung des Gesamtgewichts. Achslastwaagen hingegen zu finden, ist für meine Begriffe unmöglich und man muss zu einer Prüforganisation wie TÜV oder Dekra. Oder zu mir :D Zum Thema. Die Gewichtsangaben von Knaus halte ich für einigermaßen realistisch (Beispiel: 4,05m-Markise mit 31 kg). Mittlerweile sind auch die im Konfigurator angegeben Werte enthalten und es wird sogar beim erreichen des Worst Case eine Warnung eingeblendet: ![]() Daher wäre meine aktuelle Empfehlung für eine erste Gewichtsermittlung den Online-Konfigurator zu nutzen. Zugegebenermaßen funktioniert das nur bei den jeweils aktuellen Modellen. Grüße der Duc
Hallo Uwe, den Händler möchte ich sehen, der das in den Vertrag aufnimmt. Außer er nimmt die 5% mit in den Vertrag auf, bringt aber nichts.
Das kann man so nicht stehen lassen. Bei meinem lag vor 2 ,5 Jahre der Unterschied inkl. nachträglich montierter Extras, zwischen Gewicht (nach Konfigurator) und Wiegeergebnis bei <30kg . Die 5% Regel hat mich eh noch nie interessiert, das es ein nicht greifbares "etwas" ist. Mich hat immer nur das reine Leergewicht (aber mit vollem Dieseltank) interessiert, denn nur auf der Basis kann man vernünftig das Gesamtgewicht (Reisefertig) errechnen. Ja und wiegen, wiegen und nochmal wiegen, ist am Ende das einzig Wahre. Gruß
Hallo Rolf, doch, selbst wenn man die 5% mit reinschreibt, hat man eben den Vorteil, dass man alles darüber hinaus, was man ja auch noch gern untergejubelt bekommt, eben nicht alzeptieren muss. Der Händler muss halt im äussersten Fall sagen ‚den Wagen verkauf ich ihnen nicht als 3,5 Tonner‘, auch wenns weh tut. bis denn, Uwe
Ich hatte den Thread zuerst im Kastenwagenforum gepostet und er wurde hierher verschoben. Deswegen fehlt der Kontext: es geht um Kastenwagen, in dem Fall 6m. Ich halte das Gewichtsrisiko in dieser Klasse für sehr gering, es geht aber um Neufahrzeuge auf dem Hof des Händlers und bereits mehrere Händler haben gesagt: das Fahrzeug kann nicht auf eigenem Antrieb zur Waage fahren bevor es verkauft ist, weil es dann kein Neufahrzeug wäre. Ein Händler war bereit, ein Maximalgewicht in den Vertrag zu schreiben (weniger als 5% über Katalog, aber mehr als das Kataloggewicht), aber der hat das Fahrzeug das ansonsten am unteren Ende unserer Rangliste steht. Mit 2,5% über Kataloggewicht (Summe aus Angabe für "Masse im fahrbereiten Zustand" und Angaben für die Sonderausstattungen) wären wir auf der sicheren Seite. Mit 5% nicht. Ich bin ja in gewissem Maße risikofreudig aber wenn die Erfahrung sagt, dass 50% aller Neufahrzeuge an der 5%-Grenze liegen, dann wäre mir das doch zu riskant.
Mit einem Händlerkennzeichen (rote Nummer) hat das Fahrzeug noch keine Zulassung und bewegt werden die Fahrzeuge auch oft mit solchen Kennzeichen ohne Schaden im Verkaufspreis quer durch D . Das ist eine verdammt schlechte Ausrede des Händlers :lach: der wird wissen was beim wiegen auf der Anzeige steht :evil: Das mit dem Neufahrzeug ist eine dämliche Ausrede. Jeder Händler weiss, wie er den Tacho vor der Auslieferung zurückstellen kann. Funktioniert unter einem bestimmten Kilometerstand auch mehrfach. Ob das toll ist, kann man sicher diskutieren, aber gängige Praxis ist es. Wenn die dich nicht zur Waage lassen wollen, wird das schon seinen Grund haben. Und wenn 5% statt 2,5% Gewichtsdifferenz dich platzen lassen, ist das Projekt mit 3,5 Tonnen vielleicht doch unterdimensioniert? Kawas sind pro m Länge schwerer als normale Womos, da fangen die Gewichtsprobleme weit unter 7 m an. bis denn, Uwe Bei Neufahrzeugen steht häufig beim Kilometerstand ein "H". Damit kann man locker 200km weit fahren und dann den Tachostand wieder einmalig auf Null stellen. Wenn man will geht das. Bei meinem Pössl 2Win 6m war das Fahrzeug reisefertig bei 3460kg. Achslasten haben auch gepasst. Mit dem Neuen war ich inzwischen schon 4mal auf der Waage. Komme aber nicht unter 3560kg. Werde wohl auflassen. Geht nur mit umschreiben auf 3850kg Zusätzlich hat der Händler das Fahrzeug vor dem Vertrag gewogen, kein Problem
Ich denke so gering ist das Gewichtsrisiko gerade bei Kastenwagen nicht. Insbesondere bei den 6m oder 6,36m-Varaianten ist es sogar recht häufig. Ein 6 m. Kasten wiegt oft leer mehr als mancher 6,5 m TI. Unsere Erfahrungen bei den letzten 3 Mobilen mit den Leergewichten war eigentlich sehr gut. In allen 3 Fällen waren die Mobile ( Eura, Dethleffs, Pilote) defakto am Tag der Übergabe um 10 bzw. 17 bzw. 20 Kilo (gleiche Reihenfolge der Hersteller) leichter als die aufaddierte Prospektangabe (Basisfahrzeug + alle zubestellten Extra´s). Ich kann zwar nur über diese 3 Hersteller bzw. Fahrzeuge urteilen, denn die vorhergehenden Mobile hatten in den Prospekten keine Angaben zum Gewicht der Mehrausstattungen (hat damals noch niemand wirklich interessert), die drei jedoch sind aber schon mal sehr korrekt mit Ihren Angaben. Damit konnte man also als Kunde sehr wohl vernünftig arbeiten. Das die Mobile minimal leichter waren, ergibt sich wohl daher, das die Prospektangaben in den allermeisten Fällen zur Sicherheit ein wenig nach oben gerundet waren und keineswegs nach unten, wie oft behauptet wird. Das von uns aktuell bestellte Mobil eines deutschen Herstellers (ein Sondermodell mit recht hoher Ausstattungsfülle) gibt im Sondermodellprospekt ein ca. 200 kg höheres Gewicht an, als man sich selber errechnen kann, wenn man das Grundmodell mit allen beeinhalteten Mehrausstattungen zusammenkonfiguriert. Ich bin mal gespannt wie da die Wirklichkeit aussieht. Hoffentlich ist das Ding um 200 Kg. leichter als der Prospekt sagt.... :juggle: Tom Hallo, mein Adria habe wurde vom Händler vor der Auslieferung gewogen, mit einer genauen Punktlandung lt. Werksangabe. Bei meinem jetzigen Womo kauf wurde ich explizit auf die Gewichtsproblematik hingewiesen und musste dafür unterschreiben, also nichts wird untergejubelt! Sinnvoll ist vor kauf sich zu informieren ob der Hersteller die 5% ausnützt. Meine gelesen zu haben, dass einige Hersteller ein Gewichtsprotokoll beilegen. Habe mich auf eine Händlerempfehlung im Bekanntenkreis verlassen. Einen Pössl Trenta mit umfangreicher Zubehörausstattung zum nachträglichen Einbau bestellt. Bereits in den Verkaufsverhandlungen wurde ich auf das fahrfertige Gewicht, Kraftstofftank und Wassertank gefüllt incl. Zubehör hingewiesen. Was soll ich sagen, es war eine Punktlandung, mit Radlastenwagen je Achse und mit Gesamtgewicht, das Protokoll bei der Auslieferung (3165 kg) erhalten. Besser geht es kaum und ich wusste für uns 2 Personen welche Zuladungsreserven genau zur Verfügung stehen.
:top: Das hast du in meinem Fall auf den Punkt gebracht. :| Warum gehen denn alle von einer 5 % Gewichtserhöhung aus - die entsprechende EU VO spricht von +- 5 % ——- somit könnte das Wohnmobil ja mal 5 % weniger wiegen als es sollte. :roll: Denkt doch mal positiver - gerade in diesen Zeiten :? Geht davon aus, dass ich den KNAUS SUN TI in alle nur erdenklichen Richtungen gewichtsmäßig gerechnet habe. Schlussendlich wurden meine Rechenergebnisse durch einen Gerichtsgutachter, der das Fahrzeug auf seiner geeichten Radlastwaage gewogen hat, bestätigt. Bis auf 10 kg haben alle Katalogangaben gestimmt. Speziell in der 3,5 t WohnMobilKlasse wird das Gewicht durch die Mindestnutzlast PM und die eingetragenen Sitzplätze a 75 kg (INKLUSIVE KLEIDUNG - is nix mit nackt fahren!) „gedeckelt“. Bei Wohnmobilen gilt für die Mindest-Nutzlast (PM) folgende Anforderung: PM in kg ≥ 10 (n + L) Dabei gilt: „n“ ist die Höchstzahl der Fahrgäste zuzüglich des Fahrers und „L“ ist die Gesamtlänge des Fahrzeugs in Metern. Bei einem 6 m Kastenwagen / WoMo / TI / VI ... M1 Wohnmobil mit 4 eingetragenen Sitzplätzen sind das 40 kg Gepäck + 60 kg Ausrüstung = 100 kg Hinzuzurechnen sind noch 3 Sitzplätze (der Fahrer ist bereits in der fahrbereiten Masse) a 75 kg (inkl. Bekleidung) = 225 kg In Summe sind das 325 kg - diese von der zul. GM abgezogen 3.500 kg - 325 kg = 3.175 kg darf dein 6 m Wohnmobil MAXIMAL wiegen mit 90 % gefüllten Tank und der vom Hersteller angegeben „Fahrbefüllung“ für Frischwasser. Du kannst also dein Fahrzeug mit Zusatzausrüstung, mit den Gewichtsangaben des Herstellers, bis Max. 3.175 kg konfigurieren - wenn dir die verbleibende Nutzlast von 325 kg für deine persönlichen Bedürfnisse und Nutzung reichen. Kommen jetzt noch die ominösen 5 % Produktionsschwankung dazu, so ist das Fahrzeug nicht mehr zulassungsfähig - rote Karte und das Fahrzeug geht an den Hersteller zurück. Anders herum gesehen, würde der Hersteller die 5 % Produktionsschwankung ausnutzen, muss er um die Zulassungsfähigkeit nicht zu verlieren, die 5 % vom PRODUKTIONSGEWICHT zu den bereits berechneten 3.175 kg abziehen und das als maximales bestellbares/produzierbares Gewicht preisgeben - :? Rechnet das doch mal durch und stellt fest, was da noch an Zusatzausrüstungsverkauf für den Herssteller übrig bleibt. :cry: :cry: : Da würde sich jeder Hersteller und Händler selbst ins Bein schießen. Was hier viel zu wenig diskutiert und von den Herstellern/Händlern gefordert wird, ist die Angabe der tatsächlichen ACHSLASTEN. Welcher Hersteller gibt denn die Achsbelastungen der Basismodelle bekannt - geschweige denn bei einem von/mit dem Kunden konfigurierten Wohnmobil. Frag mal bei KNAUS oder deinem Händler dies an - sag ihnen, dass die tatsächlichen Achslastgewichte für jedes Fahrzeug und jede Variante in der EG Typengenehmigung, Voraussetzung für die Homologisierung und somit Zulassung in der EU, gedruckt steht. Man muss nur nachsehen - wie eine Telefonnummer im Telefonbuch nachschlagen. Wer nichts zu verbergen hat, der kann doch ... - eigentlich muss er ... Warum tun sie es dann nicht? :| Moin, wir haben 2017 einen Knaus Sky I neu gekauft. In der Preisliste stehen 3.150 kg für die Masse im fahrbereiten Zustand. Für das ab Werk eingebaute Zubehör werden die Einzelgewichte in der Liste genannt, bei uns kamen 176 kg hinzu. Damit war für uns klar, dass eine Zulassung mit 3.500 kg nicht möglich war und wir haben uns für das Maxifahrwerk mit 4.000 kg entschieden. Nach Auslieferung habe ich gleich ins COC geguckt. Dort stehen im Punkt Massen Nr. 13 als Maximalzahl 3.190 kg und bei der tatsächlichen Masse (Nr. 13.2) 3.332 kg. Eine Kontrollwiegung beim örtlichen Bauhof hat 3.340 kg ergeben. Bei unserem Womo stimmen also die Angaben von Knaus. Hallo, Wir haben unseren Knaus Van Platinum TI 7 m lang direkt nach der Übergabe gewogen. 2920 kg inklusive der bereits eingebauten Markise, Satellitenantenne, Solaranlage und einer LiPo Batterie. Vor der ersten Tour dann nochmals auf die Waage: 3340 kg, inkl Diesel und Wassertank voll, 2 Fahrrädern und 2 Menschen an Bord. Also wirklich kein Problem bei dem Fahrzeug mit 3,5 Tonnen auszukommen. Wir nehmen aber auch nicht Unmengen an Getränken und besonders viel Krams mit ...und mit welchem Gewicht war dabei die HA belastet? Grüße der Duc
Diese Frage kann ich dir nicht beantworten, da wir das nicht korrekt wiegen konnten. Da die Fahrräder aber schon mal in der heckgarage und nicht auf einem Träger transportiert werden, hilft das ja schon Wenn wir bei einer Kontrolle die achslasten nicht einhalten, kann man wenigstens noch umpacken. Wenn aber das Gesamtgewicht zu hoch ist, hilft nur Ausladen und stehen lassen Na, da drücke ich feste die Daumen. Nachdenkliche Grüße der Duc
Na dann viel Spass dabei, den Heckgarageninhalt im Fahrerhaus unterzubringen - unter Einhaltung der Ladungssicherung. Bei ner überladenen HA wirst du genauso ausladen müssen wie bei zu hohem Gewicht, weil der Krempel schlicht nirgendwo anders untergebracht werden kann. bis denn, Uwe Hallo, ich sehe bei 3340kg überhaupt kein Problem mit der Hinterachse, dann hätte das Vorderachsgewicht weniger wie 1300kg eher unwahrscheinlich, bzw. 50kg. aus der Garage raus und nach vorne. Problematischer sehe ich die aufgelasteten auf 3850kg, die mit >3700kg fahren, da werden die Achslasten meistens überschritten.
Wir haben das gleiche Fahrzeug, kein LiPo und kein Solar, dafür aber u.a. Dachklima und 2. Batterie, Heckstützen und Tittstufe als Extra zur Serie. Wir haben das Fahrzeug nach Übergabe mit 100% Frischwasser, 2x Alu Gas, 100% Tank und Fahrer beim TÜV gewogen mit 3170kg. Dabei hatte die VA 1580 und die HA 1590 kg. Somit mache ich mir bei den Achslasten auch erstmal keine Gedanken. Dadurch, dass der Frischawassertank in der Sitzbank und der Abwassertank auch eher Mitte/ Vorn sitzt sind die Achslasten m.E. ganz gut austariert. Und ja, wir müssen mit dem Gesamtgewicht etwas aufpassen, aber auch hier war ich vor dem letzten 2-Wochen Urlaub auf der Waage und wir waren (mit 100% Flüssigkeiten) noch ein Stück von den 3,5t entfernt. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Das zeigt ja, dass zumindest bei diesem Modell das Gewicht passt, sofern man nicht den ganzen Hausstand mit auf Reisen nimmt. Man muss ja auch nicht mit vollem Wassertank durch die Gegend fahren. Bei größeren Fahrzeugen ist die 3,5 t Gesamtgewicht aber wohl nur auf dem Papier erreichbar. Ich habe diesen Sommer in einem anderen Forum von einer Teilnehmerin gelesen, die in Norwegen überladen angehalten wurde. Es war ein mietmobil mit 2 Erwachsenen und 2 Kindern und allerlei Geraffel beladen. Zu guter letzt war es nur möglich mittels Abschleppdienst huckepack bis zur Fähre zu kommen. Fahren durften sie nicht mehr. Hat einige hundert Euro gekostet. Zum Glück waren sie auf dem Heimweg. Muss man im Urlaub nicht unbedingt haben
Hallo, zu deiner Aussage sage ich: doch! Wir machen das, denn sonst bräuchten wir kein Wohnmobil. Es würde uns sonst unsere Flexibilität bei unseren Roadtrips rauben. Schau doch einfach mal in den Fahrzeugbrief was da so an Lasten möglich ist und dann schau wo das schwere Zeug sitzt. Bei kleinen Transportern ohne Zwillingsreifen sind die Achslasten teils recht knapp, das heisst bei 3,5t hast du z.b. maximal 2000 hinten und z.b. 1800 vorn... Bei den Maxi-versionen sind meist bei gleichem zulässigen gesamtgewicht deutlich höhere einzelne achlasten möglich. --> Link Die wirklich schweren Tanks, Batterien sind aber ja in der Regel ( bei fertigen Kastenwagenmobilen ) immer mittig oder eher vorn eingebaut. Man sollte auch das Gewicht der mitreisenden Passagiere nicht unterschätzen, die sitzen ja in der Regel auch vorn. Jetzt mal angenommen du hast 400 kilo Zuladung. Nimm zwei wohlgenährte Eltern mit zwei wohlgenährten Kindern und es sitzen 300 Kilo Lebendgewicht vorn auf bzw. nahe der Achse. Dann kann natürlich hinten nicht so viel reingepackt werden, aber für sowas ist das Auto ausgelegt. die restlichen 100 kilo ganz hinten reinzupacken ist kein Problem. Wenn du jetzt zwei Fliegengewichte hast und 120 Kilo vorn, kannst du die gesamt möglichen restlichen 280 Kilo nicht einfach auf die Hinterachse packen. Hallo zusammen, Habe mir mit dem Konfigurator von Knaus meinen Kastenwagen zusammengestellt und es werden 171 kg Zubehör angezeigt. Hab mir den Taschenrechner genommen und komme auf 179 kg. Schlecht programmiert von Knaus. Sind zwar nur 8 kg. Aber wer garantiert, dass die Gewichtsangaben der Zubehörteile so stimmen. Also nicht nur auf den Konfigurator vertrauen. Gute Fahrt
Ich habe keine Erfahrung, wie es bei Knaus ganz allgemein aussieht, kann aber sagen, dass es bei meinem Knaus sehr gut gepasst hat. Die Abweichung im CoC-Papier zu meinen, auf Basis der Angaben von Knaus voraus errechneten Werten betrug ca. + 0,7%. |
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