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Hallo Gemeinde, es geht mir darum mit welchen technischen Mitteln es im mobilen Einsatz möglich wäre Grauwasser so zu filtern/recyclen das es wieder für kochen, duschen und Zähneputzen nutzbar wird. Was meint die Schwarmintelligenz dazu? :idea: (Bitte keine Grundsatzdiskussionen. Eine Zulassung nach DVGW bekommt man mit so einer Bastelei natürlich nicht, ist aber auch nicht mein Ziel.) Bei der Suche im Forum habe ich im Zusammenhang mit Grauwasser filtern noch nichts gefunden bzw. nur in anderem Zusammenhang im Wohnwagen-Forum oder das Thema Osmose an sich. Fertige Lösungen habe ich im Netz 2 gefunden (z.B. Carawater), bin aber nicht so überzeugt davon, weil Fragen offenbleiben. Im Vordergrund steht die Autarkie. Kosten, Stromverbrauch, Wartungsaufwand und Frostschutz der Filteranlage spielen eine untergeordnete Rolle. Die grobe Idee ist es, über mehrere Filterstufen (10“ Gehäuse) das Grauwasser aufzubereiten. Alternativ über eine 5 Stufige Umkehrosmoseanlage mit Rückspülung und zusätzlich vorgelagerten Sedimentfilter. Dabei bleiben 2 Stoffe übrig bei denen ich mit der Recherche nicht sonderlich viele Lösungen finde bzw. mir unsicher bin ob das funktionieren kann. Zum einen Seifen / Tenside und Öle wie Körperfett oder einfach das was aus Teller und Pfannen im Abfluss landet. Für Öle und Fette habe ich 2 Hersteller gefunden die Filterkerzen anbieten, die in der Lage dazu sein sollten das Öl fest zu binden. Bei Seife sollte es der Aktivkohlefilter schaffen. Aufbau: 1. Stufe – 10“ Nylon Siebfilter 50 Micron (kann ausgewaschen werden) 2. Stufe – 10“ Sedimentfilter 5 Micron (muss am häufigsten ausgetauscht werden) 3. Stufe – 10“ OilLock Filter (zum festen binden der Öle im Wasser) 4. Stufe – 10“ Aktivkohleblockfilter 5 Micron 5. Stufe – 10“ Aktivkohleblockfilter 5 Micron + Kapillarmembran 0.02 Micron Das Ganze System soll über eine 12V Pumpe (6Bar/70Watt) und 3-Wegeventil am Grauwassertank mit Pumpenvorfilter versorgt werden. Die Gehäuse der Aktivkohlefilter sollen über Vibrationsdämpfer vom Fahrzeug entkoppelt werden, um ein Brechen der Filter zu vermeiden. Als Ausbeute würde ich max. 80L in 24h annehmen bei einem Verbrauch von 630Watt für 30L als mittleren Tagesbedarf. Gruß Carsten Servus In der vergangenen Zeit waren Berichte/Diskussionen im Forum Grauwasser für die WC-Spülung zu verwenden. Von den WC-Hersteller hat einer so ein System jetzt gemacht. … Wie lange oder wie oft denkst du willst das Wasser wiederverwenden? Filterreinigung und Gewichtsproblematik ist nicht außer acht zulassen . Wenn sowas Funktioniert wäre ich an so einem System interessiert, könnte ich mir für die Waschmaschine vorstellen.....
Hallo Fledermaus, wenn man aus 100Liter 1000Liter Nutzen kann bis die Filter voll sind und ein Filtersatz grob überschlagen mit 150€ zu Buche schlägt, wäre das Ziel eigentlich schon erreicht. Hängt natürlich vom zunehmenden Verschmutzungsgrad ab und günstig mit <17Cent/Liter ist anders! Zum Gewicht: Es sind halt 900KG weniger Wasser was mit herumfahren müsste.
Hast du vor die Sahara von Ost nach West zu durchqueren,und selbst dort brauchst du keine 1000 Liter an Bord..oder tobt langeweile :lol:
Warum? Du fährst immer mit deinem 100-Liter-Tank herum (Menge mal angenommen), ob du die jedesmal frisch tankst oder dir aus deinem Abwasser "erzeugst" ist egal. Oder hat dein Pathfinder einen 1000-Liter-Tank? :wink:
Nord nach Süd reicht mir schon, aber auch dafür fehlt mir die Zeit. Ich sehe es eher so: Wenn ich aus 100Liter 200 weiter Liter generieren kann, dann eben 4 bis 5 mal. Musste aber nur 4 bis 5 mal statt 10 mal Wasser bunkern. Reine Bequemlichkeit nicht alles abbauen zu müssen um seinen geliebten Kitespot ohne jegliche Ver- und Entsorgung zu verlassen. (Bitte nicht das Thema Toilette! Die reicht 2 Wochen.)
Vielleicht etwas! Das Projekt des 1. LockDown und Projekt des derzeitigen Lockdown ist umgesetzt. Will nicht sagen das ich für einen 3. plane, aber... Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Gut für diesen Fall hab ich mir einen Zusatztank eingebaut, und bin über dem zGG. aber für den Strand geht das schon. Will ich noch ausgiebig testen bevor ich weiter berichte.
Bissl Offtopic: Nachdem jetzt seit letztem Jahr der strand in Beauduc auch dicht ist, würde mich der Platz interessieren... Beauduc ist aktuell offen, bin letztes weekend dort gewesen mit dem Bike. Das ist doch mal eine gute Nachricht, sind die Klötze am Strand wieder weg? Dann gleich ontopic: wie siehts denn aus mit destillieren, gäbe es am strand nicht genug sonne/energie dafür? Schwarzer tank, tauchsieder ( solaranlagengetrieben natürlich ) rein und dampf auf der schattenseite destillieren. dann katadynfilter, und micropur rein. nur jetzt mal so als grundlegende idee. Wenn ich sehe wie viele Beiträge es im Forum gibt wie man stinkende Grauwassertanks behandeln kann dann frag ich mich, Grauwasser zu Trinkwasser recycelt? Nein Danke, nicht für mich. Wie kompliziert ist es denn aus Salzwasser/Meerwasser, Süßwasser zu gewinnen? Ich dachte beim Thema Strand jetzt auch eher an Meerwasser. Das Grauwasser würde ich nicht zum duschen oder so hernehmen... Es gibt zumindest für Boote Umkehrosmoseanlagen die aus Meerwassser Trinkwasser machen... die gehen auch mit 12 volt... kosten aber richtig geld. --> Link Moin Moin, gegen Öle und Fette kannst du ein Mehrkammersystem vorschalten: ![]() Das leichtere Öl / Fett schwimmt auf, die schweren Schmutzpartikel sinken ab. So musst du nur das vorgereinigte Wasser mit deinen Filtern bearbeiten. Eventuell reicht auch eine einfachere Variante mit 2 Prallplatten, eventuell kannst du das schon in deinen Grauwassertank integrieren. ![]() Grüße Ralf.
Und was macht er mit den 1000 Liter Grauwasser ? Ins Meer kippen ? Er hat doch keine 1000 Liter Grauwasser! Er hat "nur" 100 Liter und aus denen will er immer wieder Trinkwasser machen! Du brauchst für die umkehrosmose "spülwasser". deswegen funktioniert das auf booten, die jagen einfach 100 liter meerwasser durch um 10 liter trinkwasser zu machen. der rest wird dazu verwendet den dreck der übrig bleibt aus der anlage zu spülen. umkehrosmose mit meerwasser geht sicher auch im womo, es gibt auch billige osmoseanlagen für zuhause, um das "ungereinigte leitungswasser" zu "trinkwasser" zu machen... frage ist halt ob diese unprofessionellen billigen anlagen tatsächlich auch funktionieren oder ob das einfach nur betrug ist. Amazon Link deswegen war ja meine frage mit dem destillieren, das ist definitiv weniger "verschwenderisch". Ich hoffe ich zitiere alle richtig...danke für die rege Teilnahme.
Dann würde ich korrekter Weise aber auch einen zusätzlichen oder größeren Grauwassertank benötigen.
Ein Labor mit Starkstromanschluss wollte ich nicht aufbauen müssen. :D
Über eine Osmoseanlage recht einfach. Aber auch diese Anlagen werden im Hafen wegen den Ölverschmutzungen ungern betrieben. Wo ich wieder bei der Eingangsfrage wäre.
Für so einen Abscheider muss das Fahrzeug definitiv ruhig stehen und dieser Teil darf nicht trocken fallen.
Siehe 1. Zitat Wenn du ein Fahrrad dabei hast: Nimm einen stabilen Gepäckträger und 2 große Kanister. 1x Grauwasser und 1x Trinkwasser, dann kannst du zu der V/E fahren. Oder du wechselst eben den Standort wenn alles leer/voll ist und ermöglichst so auch anderen einen Stellplatz zu bekommen. Soll ja nicht in Dauercamping ausarten. :wink:
Statt Meerwasser könnte man aber auch Grauwasser nehmen und dieses wieder Rückführen. Natürlich nur bis die Verschmutzung zu stark wird. So ist es bei dem Anbieter "siehe oben" umgesetzt. Gedanke: Was, mal vom filtern abgesehen, vielleicht funktionieren könnte wenn du wirklich dein grauwasser wiederverwenden willst: 1. du nimmst einen alten 12V nauticboiler, legst das thermostat still so dass er nicht mehr nach temperatur abschaltet. stattdessen schliesst du den schalter an einen arduino an. 2. du hast 2 sensoren im boiler, einer für minimumfüllstand und einer für maximum. 3. du hast einen sensor der die Spannung misst die vom solarpanel kommt und einen für die spannung der batterie am arduino. 4. eine pumpe die das wasser vom grauwassertank in den boiler befördert. Logik auf dem arduino: Die pumpe wird angeschaltet sobald das minimum unterschritten wird und abgeschaltet sobald das maximum überschritten wird. 5. Noch mehr arduinologik: Der boiler wird angeschaltet sobald genug power von den solarzellen da ist UND die Batterie voll ist UND genug wasser drin ist. Der boiler wird abgeschaltet sobald die Power der Solarzellen abfällt ODER die batteriespannung unter einen bestimmten wert fällt ODER zu wenig wasser drin ist. 6. ein zusätzlicher flansch oben im boiler wir an eine kupferleitung angeschlossen die in einer spirale zur abkühlung durch den normalen wassertank gehen könnte. das kondensierte wasser geht dann in den 2. brauchwassertank fürs duschen etc. 7. der dreckwasserbodensatz aus dem boiler kann ab und an in einen kanister abgelassen werden der dann die nicht mehr verwertbare Grauwasserreduktion enthält. 8. sobald der grauwassertank leer ist oder der brauchwassertank voll, wird auch abgeschaltet. Vorteil ist dass das ding komplett alleine automatisiert arbeiten könnte und immer das optimum rausholt. ab und zu musst du halt manuell die eingedickte brühe aus dem boiler ablassen. Aber du könntest dann theoretisch auch meerwasser reinschütten, völlig egal. Als weiterer Vorteil muss du dir auch keine Gedanken um Filter oder Keime machen, das einzige was mit durchgehen würde wäre chemie die unter 100° verdampft. Und, wenn du den Brauchwassertank isolierst, hättest du sogar über einen gewissen zeitraum am abend warmwasser zum duschen.
Finde ich vom sehr hohen Stromverbrauch abgesehen gut. Außerdem könnte man alternativ noch Schnaps brennen. :D Wenn du mal bei Snow and Curt (google) reinschaust, der hat so eine Anlage gebaut. Ich glaube man kann das auch gegen Entgelt runterladen und nachbauen. Erschien mir aber wartungsintensiv und eher was für die die wirklich weit ab von Frischwasser reisen.
Danke für den Hinweis! Mit dem Suchbegriff "recirculating shower" findet man auch einiges an Videomaterial. Das ist mit Sicherheit ein interessantes Gedankenexperiment. Von den Kosten her natürlich Humbug, aber das hast Du ja selbst gesagt. Die Idee mit dem Fahrrad und den Kanistern ist ganz gut. Allerdings dann 2 x am Tag die Tour, wenn man 40 L am Tag verbraucht? Mit Anhänger vielleicht OK. Die Frage ist auch noch, was wiegt so eine monumentale Filteranlage und wieviel Platz nimmt sie weg? Wären da ein paar Kanister Reservewasser nicht wesentlich einfacher umzusetzen? Mal ne ganz blöde Idee. Hat dein Womo eine AHK? 750 Kg Klaufix, 2 x 500 Liter Tank drauf. Einen für Frischwasser, einen für Abwasser. Damit hättest Du für echt kleines Geld und ohne laufende Mehrkosten deine Reichweite was das Wasser und Abwasser angeht um 500% erhöht. Und man könnte oben auf die Tanks noch ganz locker nen Fahrradhalter oder sonstwas montieren. Elektrische Pumpen für den Komfort... bis denn, Uwe Das könnte man glatt zum Autark-Anhänger aufbohren. Zusätzlicher Fäkaltank, Reservegasflasche, 400 Ah LifePO mit drauf... :disse: bis denn, Uwe
Moin Uwe, ein 750kg Klaufix hat je nach Ausführung ungefähr 600kg Nutzlast. Und da sollen 2 Stck 500 Liter Tanks drauf, eventuell noch Fahrräder?. Dann hast du den Klaufix aber ruck zuck um mehr als 100% überladen. Ob das auf Dauer eine "kostengünstige" Lösung ist? Aber es gibt ja auch gebremste Hänger in der 1.200kg Klasse.. Gruß Uwe
Warum sollte man denn den 500L Abwassertank schon vorfüllen? :lol: :lol: :lol: Oder fährst du im Womo auch mit 2 vollen Tanks los? Jetzt verstanden? :ja: Grüße
Wie willst du es schaffen, Abwasser und Frischwasser gleichzeitig voll zu haben? Ein bisschen hab ich schon nachgedacht :D Edith sagt, Energiemacher war schneller! bis denn, Uwe
Bier :bia: hast Du vergessen!
Da hab ich genug Platz im Doppelboden für reserviert :D bis denn, Uwe ich bin mal mit Anhänger nach Südfrankreich gefahren, das war mal so gar nicht lustig mit 80 dahin... Ich habe schon vor Jahren die wilden Strandaufenthalte für mich so gelöst dass ich einfach an der letzten Versorgung vor der Wildnis alles aus dem Heckstauraum ins Womo stelle und dann ordentlich Faltkanister mit Wasser vollmache, zusätzlich hole ich mir noch, was noch reingeht, aus dem letzten Supermarkt vor der Wüste 5-Liter-Trinkwasserbomben, die sind super. Das geht bei mir weil hecktriebler, zwillingsreifen, da komme ich auch noch vorwärts wenn da übergewicht drauf ist. Die paar Kilometer zum Strand kontrolliert keiner. Damit hatte ich eigentlich immer genug für eine Woche Piemanson oder so wenn ich in salin de giraud einmal voll gemacht habe. Spätestens dann musst du eh Toilette ausleeren fahren. Hallo, hat den jemand das System von Carawater installiert ? Nennt sich dort AUTARX Wasserfiltersystem. Die Firma hatte einen Stand auf der Messe in Düsseldorf. Habe mich dort informiert. Klang alles sehr logisch. Bereitet das Grauwasser so auf, dass es sogar als Trinkwasser verwendet werden kann. Würde ich zwar nicht machen, aber zum duschen müsste es doch ausreichend sein. Kostet ca. 1500 € ohne Einbau. LG Christian
Wichtig sind die Betriebskosten, Filterwechselintervalle und Stromverbrauch. Arbeitstemperatur, Wintertauglichkeit, Keime im Hochsommer. Das System ist doch vom Landstrom für 2 - 3 Wochen unabhängig und wartungsfrei? Also ich denke ich hole mir das System von Carawater. Werde noch ein wenig drüber lesen. Wir trinken nur Flaschenwasser und kochen auch mit dem. Wir müssen immer als erstes Wasser besorgen, mit allem anderen sind wir lange versorgt. Wir sind zu 4 und Duschen oft im Wohnmobil. Ich überlege mir aber den Küchenablauf (Teigwarenwasser) in den Fäkalientank zu leiten oder ein Grau und ein Dunkelgrau Abwassertank zu verbauen. Hallo liebe Mitforisten, in diesem Youtube Video wird der Einbau eines solchen Systems gezeigt: --> Link
Danke für den Link. Mich stört nur das es nicht mehr Details zur Filterleistung gibt. Die Aussage zum Schluss "super Wasser" reicht mir bei so einem empfindlichen Thema nicht aus. Von einem mutmaßlich mit Frischwasser gefüllten Grauwassertank das Wasser in den Frischwassertank laufen zu lassen... :-? Ich bin mir sicher das es möglich ist das schlimmste Grauwasser mit überschaubaren Aufwand in Trinkwasser zu verwandeln. Aber diese in Blech eingehauste Osmoseanlage könnte auch ein 50€ Baumarktmodell aus dem Aquariumzubehör sein. Ein echter Langzeittest für dieses System würde mir eventuell etwas Skepsis nehmen. Hallo, ich verwende mein Grauwasser höchstens zum Ausspülen meiner WC Kassette, würde auch nie mit gefiltertem Grauwasser duschen oder gar trinken! Gruß Walter Pepper MG
Da bin ich mir je nach Grauwasser nicht so sicher. Alles, was wasserlöslich ist, bekommt man mit einfachen Filtern nicht raus, da muss man dann mit Aktivkohle oder Osmose ran. Das ist für mich kein überschaubarer Aufwand, sondern ein Groschengrab. Wie oben schon beschrieben, bräuchte man ein mehrstufiges Filtersystem (erst Fett und Schwebstoffe abtrennen, dann Adsorptionsfilter oder Osmose für alles andere), wenn hinten Trinkwasser rauskommen soll. Wenn man sich beim Füllen des Grauwassertanks keine Disziplin auferlegt (also ganz normal wie zuhause alles in den Ausguss kippt, was anfällt... Spülwasser, Dusche, kalter Kaffee, Nudelwasser :D ), gehe ich jede Wette ein, dass eine beliebige Filterkombination, die man in einem Womo unterbringen kann, nach einem Tag dicht ist. Dann kostet einen ein Liter Frischwasser per Filtration wahrscheinlich mehr als ein Liter Diesel... Vielleicht wäre ein zweiter Tank zielführender, in den z. B. nur gering verschmutzes Wasser kommt (Dusche). Das liesse sich vielleicht mit weniger Aufwand oder zumindest mit höherer Filterreichweite wieder aufarbeiten. Ein anderer Punkt ist der Energieaufwand. Für einen Osmosefilter müsste z. B. die Pumpe die ganze Zeit laufen, um die 'dreckige' Seite permanent mit neuem Wasser zu versorgen. Wenn Wasserreinigung so einfach und billig wäre, hätten wir in vielen Teilen der Welt kein Trinkwasserproblem. bis denn, Uwe
Die Idee finde ich gar nicht schlecht. Zum Duschen verbraucht man bei Weitem am meisten Wasser, bei dem die Menge an eingebrachten Fremdstoffen im Verhältnis zur Wassermenge am geringsten ist. Daher ließe sich das Duschwasser am leichtesten recyceln. Das würde dann zwei weitere Tanks bedeuten, einen Hellgrauwasser-Tank aus dem recycelt wird und einen zweiten in welchem das Duschwasser gebunkert wird, sowie einen getrennten Wasserkreislauf bedeuten. Man könnte dann, wie hier im Forum zu lesen ist, den Hellgrauwasser-Tank für das Sammeln von Regenwasser vom Dach nutzen (ist sehr weich und daher zum Duschen geeignet). Einziges Problem bleibt dabei noch die Warmwasserbereitung, entweder einen zweiten Boiler oder das Wasser zum Kochen und Spülen auf dem Gasherd erhitzen. Wird aber keine Lösung für Fahrzeuge unter der 3,5 Tonnen Grenze sein können. ;-)
Das gilt, glaube ich, für die allermeisten hier diskutierten Lösungen, ausser dem externen Versorgungsanhänger. Zumindest, wenn mehr als eine Person im Womo reisen soll... bis denn, Uwe
UUUps, ein Kiter Und wo gehts du aufs Wasser?? Franzl
Auf Salzwasser...
Bist Du Dir da so sicher? Reinigungsmittel im Wasser ... wie kriegt man die raus? Ich habe ja Erfahrung mit Recycling von Duschwasser ... aber nur zur WC-Spülung ... --> Link Und glaubt mir: Das Wasser - makro-filtriert - stinkt, wenn es nach 3 Tagen nicht umgesetzt ist und/oder wenn man nichts beifügt, bestialisch! Bin sehr skeptisch, dass man dieses Wasser - mit vernünftigem Aufwand - aufbereiten kann ... :nixweiss: |
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