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Hallo, meine Kriterien für ein WOMO Kaufen wären folgende: Es sollen 1-2 Personen nutzen, also eher meistens 1 zur Not auch mal 2. Letztlich fahre ich rum zum Sport machen, also hauptsächlich Rennradfahren, Alpepässe am liebsten aber evtl. würd ich es auch nutzen im Winter zum Skifahren. Ich würde das WOMO mittel- längerfristig gerne eher länger am Stück nutzen, also einige Wochen auch als Homeoffice im Süden wenn hier miese Suppe ist, z.b. Ich würde dann eher mal ne Woche oder 2 hier stehen dann weiter, also nicht jeden Tag fahren. Es könnte schon fast ein bisschen in Richtung Tiny House gehen aber so, dass das Ding selber fährt. Ich hab mich schon umgeschaut und zig Videos geschaut über WOMOs, das Problem ist ein bisschen die Hersteller stellen eigentlich eher heraus, dass noch mehr Menschen in den WOMOs schlafen können, 4, 6 Leute das will ich aber eigentlich gar nicht und auch die Möglichkeit gar nicht bezahlen und auch z.b. keine Hubbett in der Gegend rum fahren was ich nie brauche. Es würden mir auch weniger Sitzbänke* (brauch eigentlich nur eine und kein Face to Face) reichen, wenn ich dann insgesamt mehr Platz hätte oder das WOMO kleiner/kürzer sein kann. *Mit Sitzbänke sind Sitzmöglichkeiten innen gemeint, dass so ein Teil 2 Fahrersitze hat, kann man wohl nicht vermeiden und ist ja auch sinnvoll. Es muss auch kein Billigteil sein, ich wäre durchaus bereit für Qualität zu bezahlen, wenn ich dafür was gutes für mich fände. Was ich nicht will: Camperbus mit Schiebetür! Ich wil ein WOMO mit richtiger Haustür. Ich bin jetzt eigentlich bei Alkovenmodellen. Im Alkoven schlafen und dann eine bequeme Sitzgruppe wo man sich tagsüber hinfläzen kann, wenn es mal regnet oder auch im Herbst, Winter, bzw. mit einem Arbeitsplatz. Das alles ohne Umbauen. Und dann natürlich das Ganze möglichst kurz. Welches ist denn das kürzeste Alkovenmobil was ihr kennt? (Ich denke wenn man ein WOMO mal wirklich für 1 Person optimieren würde, könnte man ein Alkovenmobil auch noch ein Stück kürzer als 6m bauen ohne Komfortverlust, wenn wirklich alles weggelassen würde für mehr als 1 Person, auch alle Optionen ;-) ) Ist jemand mit ähnlichen Kriterien wie ich alleine unterwegs und kann was empfehlen? Freue mich auf Vorschläge damit ich weiter Videos schauen kann und vielleicht was finde was ich noch nicht gesehen habe, die Eierlegende Wollmichsau für Einen. :-) Matthias So ein Kleines von Euramobil, sind unter 6m. Und haben Doppelboden, also gut beim Skifahren (frostsicher). Was ich jetzt noch gefunden habe ist der Dethleffs Evan I 560 D ich vermute aber fast da ich sonst nichts gefunden habe, dass der nie gebaut wurde und nur eine Studie war? Eigentlich genau das was wich wollte, irgendwie kommen die Teile die ich will nicht über das Studienstatium raus :-) Du bist wahrscheinlich einer der wenigen Interessenten für einen solchen Grundriss.
Hallo Matthias, ich fahre auch sehr gern und viel Rennrad, und ich würde auch darauf achten, dass das WoMo eine ausreichend große Garage hat. Vor allem in der Höhe sollte das Rad stehend bequem hineinpassen, aber auch Werkzeug, Ersatzteile, Laufräder und Schuhe suchen eine Bleibe. Das wäre unter anderem auch meine Präferenz. Ein Fahrzeug von 6 mtr Länge ist nun nicht so viel länger als ein normaler Kombi-PKW und mit dem kurzen Radstand ist das WoMo doch wendig. Deshalb würde ich mich nicht so sehr auf die Länge versteifen. Gruß Dieter Falls ich mal ein neues brauche (ähnliche Vorstellungen) käme der Carado A132 infrage --> Link Wenn man nicht mehr Leiter steigen will oder kann, hat man dort immerhin noch viel Stauraum und hinten genug Schlafplatz. RK Hallo Matthias, schau mal den Forster T 599 HB an. 599 lang, Garage unter dem Bett für 1 Bike und holzfreier Aufbau Wenn’s hochwertig sein soll, dann gibts interessante Grundrisse bei Woelcke. Gruß Grandeur Ich würde auch einen TI mit Heckbett und Garage fürs Sportgerät drunter empfehlen, wie der eben genannte Forster. Auch wenn es noch kürzere Alkoven gibt, aber denen fehlt dann die Heckgarage. Dann lieber einen halben Meter länger. Hubert Den neuen Bürstner Nexxo Van T 590 G,oder Travel Van 590 G. Beide 5,99m und nur 2,20m breit.
Aber machen TI hier überhaupt Sinn ? Wenn man länger unterwegs sein will, braucht man Platz. Und ein Alkoven bringt einem eine Menge zusätzlichen Platz bei gleicher Länge. Außerdem wird man dann nicht täglich weit fahren, womit der Spritvorteil (so gering er auch sein mag) ebenfalls schrumpft. Breite Womos haben kaum mehr als 2,32m. Sind da 12cm so merkbar ? RK Hallo RK, Alkoven sind sehr praktisch und bieten viel Wohnraum auf kurzer Fahrzeuglänge. Meist fehlt aber die große Fahrradgarage bzw. das Alkoven-Mobil wird auch mind. 6,5 -7m lang. Zudem gefällt vielen die Optik nicht. Die 12cm an Aussenbreite merkt man deutlich im Innenraum und etwas beim Fahren. Gruß Grandeur Wingamm IBIS 500, 5,00 m lang Oder Wingamm Performer 5,10 m lang, Das ist ein Wohnmobil auf T4 Basis mit GFK Monocoque Oder neuer: Wingamm Micro, 5,30 lang auf T5 /T6 Basis Servus Würde auch denn Gedanken der Zusatzausstattungen beim kauf schon einfließen lassen. Solaranlage, Sat, DVBT2; Wie groß ist die Dachfläche? wie sind die Dachfenster angeordnet? Welche Fläche ist zur Verfügung für die Solarplatten? Welche Größe kann ich montieren? Bei TI wird die Dachfläche kleiner gegenüber von VI oder Alkoven. Batteriesystem. Wo ist der Platz dafür? Booster - Ladegerät? Ist im Aufbau ein BUS-System. Batterien unter dem Sitz? Wechselrichter,.. wo montieren TV-System welche größe ist möglich und wo können diese montiert werden. Das/die Fahrräder sind wie groß und passen wie in die Garage? Welches Werkzeug wird dafür mitgenommen? Haben noch Tisch und Stuhl daneben Platz,.... Sind vielleicht alles Nebenfragen die eine oder andere wird wichtig sein, und sollte bei der Auswahl helfen ( Plus-Minus-Liste) Kleine Womos sind halt auch innen klein, ist ein sehr persönliches Gefühl... Für eine Person, ich würde für mich schauen das ich bequem Sitzen/Essen kann und eventuell vom Polsterer mir die Sitzbank neu machen lassen. und einen schönen großen Tisch, Würde keine Hecksitzgruppe nehmen die für eine Person schon recht groß ist. Dafür ein Bett wo ich auch wenn es mir nicht so gut geht auch 2,3 Tage drinnen liegen könnte, Bei mir wäre es ein Quensbett, und da gibt es große unterschiede wie man dort ins Bett kommt. so kann ich mittig durch das Womo schauen, …. Die Küche; wie will ich kochen,? wie oft? was will ich kochen? genügend Arbeitsfläche? Abwaschbecken,..... Bei der Auswahl vom Fahrzeug, die Nebensachen berücksichtigen, sonst wird das beste FZ zum schlechten FZ wenn die eine oder andere Sache nicht passt. Vielleicht :) . Aber ich wüsste nicht, warum der von dir genannte Alkoven mehr Sinn machen sollte als der TI. Das zweite Bett ist unnötig, und mit 3.14m Höhe finde ich jetzt auch nicht so prickelnd. Er sucht ja nur deswegen einen Alkoven, um dort zu schlafen und ein (Rund)-Sitzgruppe: Die Halbdinette lädt weder in dem Alkoven von dir noch im TI dazu ein. Der Vorteil der beiden ist, dass in die Heckgarage das (teure) Rennrad reinpasst. Ansonsten würde wohl eher der Eura Mobil AO 570 HS passen, aber da ist die Heckgarage zu niedrig für ein Rad. Dann muss das Rad auf den Träger. Ich glaube, er hat schon Probleme den passenden Grundriss zu finden. ;D
Wo würden dich die Höhe stören ? Außer du hast eine Garage/Carport, die nicht hoch genug ist. Ein Alkoven ist eben nicht nur ein Bett sondern auch ein großer Stauraum, weil gesagt wurde: längere Fahrten. Z.B. 210x160x ~80(?) = ~2,5m3 !!! Ich schlafe gern oben. Aber wenn ich zu Treffen fahre, ist der Alkoven voll geräumt und ich schlafe (in meinem) im Heckstockbett. Ich hab auch schon den halben Alkoven vollgeräumt und in der anderen Hälfte geschlafen. RK
Das glaube ich auch :ja: , darum hab ich versucht einen anderen Gedanken ins Spiel zu bringen, Oft gelingt es wenn man sich die Sache von einer anderen Seite anschaut. Wenn ich drei Rennräder mitnehmen will hat sich schon vieles Gelöst, oder will ich kochen wie zu Hause fallen viel Grundrisse aus dem Rennen. Solch ähnliche Fragen höre ich sehr oft Berufsmäßig, und dann wird erarbeitet was gebraucht wird und nicht was gewünscht wird. :ja: Immer diese Garagenfetischisten :D Es gibt Alkoven mit Hecksitzgruppe, das ist doch genau das, was er will. Hochwertige Fahrräder kann man auch in einer geschlossenen Heck-Box transportieren, die auf einer Heckbühne aufbaut. Und für den sonstigen Campingpröddel ist unter der Hecksitzgruppe genug Platz, erst recht mit Doppelboden. bis denn, Uwe Das steht ja wiederum seinem Wunsch nach so kurz wie möglich entgegen ;D Bisher ist halt die Quadratur des Kreises noch nicht gelungen. :lach: Bei dem Eura Mobil könnte ja vielleicht das Rennrad in die Garage gelegt werden? :nixweiss: Ich habe mit den oben erwähnten Voraussetzungen einige Jahre ein solches Fahrzeug gefahren, was für mich sehr nahe am Optimum war: einen Knaus Sky Traveller 500D. 2,33m breit, 2,30m hoch, 5,66m lang. Gelegentlich waren wir zu zweit unterwegs, ich oft aber auch alleine zum Relaxen, für Touren bei Schlechtwetterflucht, zum Sportmachen (Radfahren) usw. Weshalb ich mich für das Fahrzeug entschieden hatte: Außenmaße (wollte es auch kompakt, aber hasse Vans), jederzeit verfügbares Festbett mit Lattenrost in fürstlicher Größe (2,08m lang), bloß kein zweites Bett hinten / unter der Decke / sonstwo, durch das in den Alkoven "ausgegliederte" Bett über dem Fahrerhaus steht für den Rest des kleinen Autos eine beachtliche Menge Wohnraum zur Verfügung, der sehr viel Komfort auf kleinem Raum möglich macht. Dazu großer Kleiderschrank, separate Dusche (!), genug Platz in Dusche, Toilette, Waschbereich (bin 1,96m hoch und über 100kg schwer); 110l Kühlschrank und gut nutzbare Küche, Truma Combi4 Heizung / Therme, Markise, elektrisches Midi-Heki. Später hatte ich sogar eine vollautomatische Satanlage und einen 22"-TV eingebaut, was nochmal Komfortgewinn war. Nur eine Heckgarage gibt es in diesem Fahrzeug nicht. Es gibt zwar ein rückwärtiges, durchgehendes Bodenstaufach, dieses ist aber nur ca. 30cm hoch und 50cm lang (Breite über das gesamte Fahrzeug, also 2,30m). Mit diesem Auto habe ich einen Riesenspaß gehabt, weil es sooo viel kompakt auf ganz kleinem Raum bietet. Verkauft habe ich es lediglich, weil ich über die Jahre ein Opfer meiner eigenen Dekadenz geworden bin und der Ansicht war, mit vierzig nun mehr Platz haben zu wollen, einfach so. Viele der damaligen "Bedingungen" habe ich aber beibehalten, z. B. kann ich ohne eine separate Dusche und ein festes Bett mit Komfortmatratze und Lattenrost nicht leben. Manch anderes Gimmick ist beim neuen Auto hinzugekommen, was ich auch schon nicht mehr missen will, z. B. eine Eberspächer Dieselheizung oder ein Backofen.
Genau ... und er hat geschrieben, dass es kein Billigteil sein muss, wenn die Qualität stimmt ... oder so ... Damit wäre mein Fahrzeug auch eine Überlegung wert: PhoeniX 6500 RSL (neu heisst er nun 6600 und ist nicht mehr knapp 7 m... sondern gut 7 m :wink: ): Längsbetten im Alkoven / Rundsitzgruppe hinten / darunter Garage für einen Roller oder zwei Räder ... das würde ihm doch die Wünsche erfüllen :nixweiss: Hallo, Für denselben Zweck habe ich einenPepper MG, allerdings einen mit Querbett (2019), mit Solar, Fernseher und LiPo ist er für mich, als Solofahrer, ideal. Leider gibts den Pepper-Grundriss nicht mehr. Falls Geld keine Rolle spielt hätte Niesmann-Bischof noch den Smove TI mit Querbett und einem Tisch in der Mitte. Gruß Walter Allzeit gute Fahrt Pepper Mg Hallo und Servus. Diese Diskussion ist für mich recht interessant, da ich demnächst (d.h. in diesem Jahr) ein WoMo kaufen möchte. Welches, weiß ich noch nicht, auf alle Fälle aber einen TI. Zu 70% werde ich allein fahren, daher habe ich den Etrusco T6900SB in der engeren Auswahl. Allerdings muss ich erst mal noch checken, wieviel ich noch zuladen kann, wenn ich die von mir gewünschten Extras einbauen lasse - soweit sie denn Sinn machen :) Viele Grüße aus dem Rupertiwinkel (das ist zwischen Chiemgau und Grenze zu Österreich :D ) Viele Grüße Willi
Hallo Matthias, ich kann Dir unseren Camper Pössl Vario 499 vorstellen. Das Basisfahrzeug ist ein Citroen Jumper, 2,0l Blue HDI 130PS Euro6, 4,95m lang, 3,15m hoch. Der Motor wurde downsized und ist was das Drehmoment anbelangt grässlich. Ich werde in Zukunft immer den größten Motor nehmen. - 6-Gang-Getriebe, - Tagfahrlicht, - beheizte Außenspiegel, - Antenne im linken Außenspiegel für FM und Digital, - Lederlenkrad, - Fahrerhausklimaanlage - Webasto Zusatzdieselheizung mit Funkschalter (sehr geringe Reichweite) - Beifahrer-Airbag - Tempomat, ESP/ASR, Berganfahrhilfe - Verbrauch bei gemässigtem Fahrstil (max 110kmh) 10l/100km (der Bauhöhe geschuldet). Ich habe ein Chiptuning ausprobiert und bin begeistert. Das Drehmoment super und über 10% niedriger Verbrauch. Leider nicht eintragungsfähig. Wurde entfernt (leider, seufz). - Fahrer- Beifahrersitz mit Sitzlehnen, drehbar. - 180Ah AGM Aufbaubatterie unter Beifahrersitz. - Versicherung Vollkasko 477€ - Steuer 230€ Grundsätzlich kann ich zum Aufbau sagen: Erste Sahne! Ich bin jedes Jahr auf die CMT und den Caravan-Salon gegangen. In diesem Segment habe ich keinen besseren Aufbau gefunden. Sowohl was das Design als auch die Ausführung betrifft. Die Mineralstoffoberflächen für für Tisch, Herd, Spüle und Bad sind einfach Premium. Die Beleuchtung ebenfalls. Ich habe 2 *11kg Alugas mit automatischer Umschaltung und Heizung im Bad. Das reicht, bei der Fahrzeuggröße und ca.21°C, für eine Woche. Ich besitze eine Kantop Fahrerhaus Isolation, die Spitze ist. Ein 3-flamm Herd mit Piezozündung ist selbstverständlich. Das Bett ist wunderbar groß und mit einem Visco-Topper auch bequem. Man muss etwas beweglich sein, sonst hat man ein Problem rein/rauszuklettern. Ich bin 63 Jahre,77kg und 1,80m und habe kein Problem. Ach ja, das Kamasutra kann man vergessen. Man kann eben nicht alles haben. Der Kühlschrank ist für 2 Personen ausreichend groß, aber es ist ein Absorberkühlschrank und für warme Gegenden über 45°C völlig ungenügend. Sollte mein Bier dieses Jahr wieder 25° warm sein, fliegt das Teil irgendwie raus. Ich habe jetzt noch 2 PC-Lüfter eingebaut letztes Jahr, aber da ich mich in gemässigten Zonen aufhalten musste, konnte der Härtetest noch nicht durchgeführt werden. Ich habe keine Markise, da die, bei einem 5m Kasten, zu klein ausfällt. Ich habe mir ein einklippbares Zeltplanensystem ausgedacht, dessen Größe ich nach Bedarf und Platz verdoppeln kann. Die Seitentür hat ein Fliegenschutzgitter und eine elektrische Trittstufe. Das Bad hat einen großen Spiegelschrank, eine Dusche mit Duschvorhang (benutzen wir nicht), eine bequeme Banktoilette (wir können damit 5 Tage frei stehen) mit dahinter liegendem großen Kleiderschrank. Im Wohnraum gibt es zusätzlich noch 5 Oberschränke und mehrere Unterschränke inkl. einem Apothekerschrank, so dass wirklich ausreichend Platz für einen Campinghaushalt vorhanden ist. Die Heizung ist eine Truma Combi 4, die zuverlässig und geräuscharm ihren Dienst versieht. Bedient wird die Heizung über eine CP classic, was vollständig ausreichend ist. Den ganzen neuen digitalen Kruscht braucht kein Mensch beim Campen. Ich bin Ingenieur und bestimmt kein Technikfeind. Ich habe das Winterpaket gekauft und damit auch eine Heizung des Abwassertanks mit Landstrom. Ich habe einen Lade-Booster VCC 1212-30 für die 2 AGM Aufbaubatterien eingebaut, da ich die bestmögliche Ladung haben wollte. Außerdem noch 2 220V Steckdosen für Landstrom (es gab nur eine Steckdose über der Spüle) und einen 300W Sinus Wechselrichter für die elektrische Zahnbürste beim Freistehen. Eine zusätzliche 12V Buchse und 2 USB Ladebuchsen. Da wir zu jeder Jahreszeit Campen gehen, werde ich noch eine elektrische Fußbodenheizung einbauen. Damit kann man zwar nicht den Bus heizen, macht aber ein angenehmes Gefühl. Aber wo viel Licht ist, gibt es auch Schatten. Man fragt sich manchmal, wie eine Endabnhme bei einem Hersteller aussieht. Es gibt nichts schlimmeres in einem Wohnmobil, wie einen Wasserschaden. Davon hatte ich zu Anfang gleich 2. Zuerst war die Durchführung des Stromkabels der Wasserpumpe undicht. Ein Problem, das im Pössl-Forum schon Jahre bekannt ist. Nach Reparatur wieder Tank gefüllt und wieder lief Wasser durch den Bus. Diesmal im Urlaub. Diesmal war es eine nicht verschlossene Tanköffnung, die für ein anderes Modell gebraucht wird. Beide Probleme zeigen: die Dichtigkeit des Wassersystems wurde Herstellerseitig nie geprüft. Aber alles in allem bin ich mit dem Aufbau, vor allem was das Raumgefühl bei einem 5m Kastenwagen anbelangt, sehr zufrieden. Die Raumaufteilung ist im Verleich zum Standard-Kastenwagen sehr anders. Das Bett ist im Dach, sehr breit, sehr lang, aber nicht sehr hoch. Der Teil, der nicht über das Fahrerhaus ragt, ist hochklappbar, sodass man eine sehr gute Stehhöhe hat. Aber auch, wenn das Bett heruntergeklappt ist, kann man darunter bequem sitzen. Unter dem Bett ist eine Halb-Dinette, an der 4 Personen bei gedrehten Fahrer-Beifahrersitzen sitzen könnten. Hinter der Dinette ist der Kühlschrank in bequemer Höhe mit darüberliegenden Staufächern. An der Seitentür ist wie üblich die Kochstelle und Spüle (klein). Über eine Stufe, unter der der 55l Frischwassertank liegt, gelangt man in den hinteren Teil, wo der Sanitärbereich ist, der für einen 5m Kastenwagen gigantisch groß ist. Ich habe einen Roller, den ich auf einer Fiedler Aluplattform mitführe. Dazu habe ich die Hinterachse mit Goldschmitt Schraubenfedern verstärkt. Die Fiedler Plattform hatte ich schon bei meinem alten Knauss City 500 dran. Ich hatte sie damals gewählt, weil sie die leichteste Plattform war (25kg) und die Hintertüren zu öffnen waren, ohne dass ich sie abmontieren musste. Der Roller ist ein Yamaha delight mit 115ccm, der vollgetankt nur 85kg wiegt. Selbstverständlich können wir auf der Plattform auch unsere Fahrräder und Skier etc. mitnehmen. |
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