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Gibt es große Probleme wenn man in Nord- und Südeuropa unterwegs ist und das Wohnmobil ca. 3.35 Meter hoch ist? Muß man häufig mit Brückendurchfahrtshöhen von 3.20 Metern rechnen und gibt es gängige Routen die diese Brücken umgehen? Gruß Volker Kommt drauf an, wo man so rumfährt. Reisebusse kommen auch an jedes touristische Ziel... Wir sind 3,30 m hoch und mussten in Italien einmal umdrehen, weil unser LKW-Navi gerade Satelliten-Verwirrung hatte. Ausweichstrecken sind eigentlich immer vorhanden, viele Wege führen nicht nur nach Rom. Jetzt kommt gleich sicher einer mit Flachmobil und behauptet, er könnte in einem 3,30er keinen Urlaub machen, weil er nirgendwo hinkommt. Die Bedürfnisse sind halt verschieden. bis denn, Uwe Moin Moin, da Europaweit Fahrzeuge mindestens 4,00 Meter hoch sein dürfen, stellen deine 3,35 kein Problem dar. Grüße Ralf. Wir sind 3,45m hoch und hatten bisher nie ernsthafte Probleme. Ich erinnere mich an 2 Situationen, wo es gut war, sich nicht nur auf sein Navi zu verlassen. Selber aufpassen ist schon wichtig. Ausweichmöglichkeiten waren immer vorhanden. in frongroisch wirds halt auf der bahn teurer... alleswirdgut hartmut Ok, vielen Dank schon mal für die bisherigen hilfreichen Antworten. Gruß Volker Servus Parkhäuser und Tiefgaragen meiden :D Parkplätze mit der Teppichstange kommt keine Weißware drauf egal wie hoch. Gibt immer wieder niedrige Durchfahrten. Oft auch Tankstellen, musst halt woanders hinfahren. Wenn du nur auf ausgetretenen Pfaden unterwegs bist wirst du keine Probleme haben, wenn du irgendwo hin willst wo sonst keiner ist kanns schwer werden. Wobei meiner Erfahrung nach Länge+Breite öfter ein Hindernis sind als Höhe. Ich bin in Frankreich mal in der Nähe von Portes in den Cevennen ( schöner Stellplatz am Chateau übrigens ) nur durchgekommen weil ich da mit einem kurzen Kastenwagen unterwegs war, die Wohnmobile die ich unterwegs gesehen habe musste alle wieder umdrehen. Da ging die Strasse in eine Kurve an einer Steinmauer entlang, rechts Gebäude, 2 Meter breit. Da war die Hauptroute wegen Bergrutsch gesperrt, der Umweg für LKW war 30 Kilometer, ich habs halt mal auf der kürzesten Route probiert. Sowas kann dir überall passieren, aber im Zweifelsfall musst du halt umdrehen oder gleich der Ausschilderung für LKW folgen. Auch in italien hatte ich eher Breitenbegrenzungen an Brücken, die sind teilweise recht schmal. Also wenn du die touristenroute fährst wirst du keine probleme haben, wenn du mit absicht abseits jeder zivilisation unterwegs bist kann es kitzlig werden :mrgreen: Hallole, hier- siehe Bildchen - passten wir mit unserem Eura Terrestra 700EB durch. ![]() ---war 2,90 m Höhe max auf dem Schild--- :) Für dein Womo wird es aber nicht passen. Pass gut auf...wünscht Stegi
sag das mal dem hier :lach: :lach: :lach: ![]() Nun als Rentner haben wir viel Zeit, wollen auch nur kleinere Etappen fahren. Den Sommer in Skandinavien in die Natur (hoffentlich brückenfrei, :lach:) aber auch die Baltischen Länder, und im Spätsommer dann der Sonne hinterher gen Süden um dort den warmen September/Oktober, so wie das angenehme Winterklima zu erleben. Ich denke, wenn man umsichtig fährt, und wenn Brücken oder Tunnel in den Karten erscheinen man die Durchfahrtshöhe rechtzeitig checkt, sollte es machbar sein. Letzten Sommer auf unserer Tour durch Italien musste ich mit unserem Fahrzeug, 3,15 m hoch, zu ersten Mal umdrehen, weil eine Unterführung zu niedrig war... Das erste Mal in 15 Jahren. Allerdings achte ich unterwegs schon aus Gewohnheit auf Höhenangaben und habe dann lieber schon mal eine andere Route gesucht... In Italien gab es ein Schild mit der Aufschrift "3 m", ausserdem einen Hinweis auf eine maximale Fahrzeuglänge, hatte ich so noch nie gesehen... Ich habe dann an einer geeigneten Stelle angehalten und bin ein Stück zu Fuß gegangen, meine Frau hat im Fahrzeug gewartet. Und siehe da: wir wäre da nie und nimmer durchgekommen, und eine Wendemöglichkeit hätte es nicht gegeben, zudem war die Unterführung wechselseitig mit einer Ampel geregelt und die Straße führte in der Zufahrt von beiden Seiten durch Mauern und einen schmalen Fußweg begrenzt bergab. Unten angekommen sah ich die niedrige Unterführung, in die man in einem Winkel von 90 Grad hätte hineinfahren müssen, bei unserer Höhe und mit Anhänger hätten wir festgesteckt, hätten sämtliche Fahrzeuge hinter uns zurückschicken müssen und dann selbst rückwärts ein paar hundert Meter zurückfahren müssen. In Unsicheren Situationen also, wenn irgendwie möglich, erstmal zu Fuß vorgehen und die Lage checken. Hi, unser Zebra ist 3,45 m hoch und in 5 Jahren und >110.000 km mussten wir zwei Mal einen Umweg fahren, beide Male an Bahnunterführungen. Und einmal etwas Luft ablassen, auch Bahn, in Kroatien. Allerdings bin ich schon ein paar Dutzend Mal raus und habe durchgewunken, z.B. auf den Faröern und in Chicago Downtown. Ich finde eher tiefhängende Äste problematisch, da ist meistens kein Warnschild dran. :D Liebe Grüsse, Harriet
Wie wahr, wie wahr. Und das Navi weiß auch nichts davon!! Bin mit Surfausrüstung so um die 3,5 bis 3,7m, gepasst hat es eigentlich immer, nur die Tankstellen sind das "Abschätzproblem" Deshalb "Navi und Höhe" klappt nicht, diue Tankstellendächer sind auch in D nicht erfasst. Grinsend, Andreas
... oder überhaupt unbeschilderte (oder verwitterte) Höhenbegrenznung ... ![]() Seit wir aber einen "Laser-Entfernungsmesser" an Bord haben ... die 40 Piepen sind gut investiert .. :ja: guckt ihr (beispielsweise) DA : --> Link ![]() Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Sehr gute Idee! Hallo, mit LKW Navigation gibt es eigentlich nie Probleme, einmal in Italien musste ich ca. 500m Rückwärts. Wir sind in Frankreich auch oft auf Nebenstraßen unterwegs und standen noch nie vor einer niedrigen Brücke. Man muss wie immer im Leben das Hirn eingeschaltet lassen und nicht planlos fahren. At Wolfgang Das IPhone hat auch eine Messfunktion.
Iiiigittt ... :eek: Dazu braucht´s ja ... ein Apfelteil ... :( :wink:
...oha, mit der Funktion vor einer Unterführung rumtüteln, nee, geht gar nicht :roll: Aber das obige Gerätebeispiel könnte mir auch gefallen. Zwei Mal hätte ich es bisher gebrauchen können, in Südnorwegen und Kroatien. Grüße der Duc Servus Mein Höhenmesser sitzt auf der Beifahrerseite. Sehr teuer, aber rentabel und jeden Cent wert.... :lach: Franzl
Hallo Wolfgang, danke für die Idee. Ich habe so ein Teil noch zu Hause rumliegen. Werde ich morgen direkt mal einpacken. Hi Volker und willkommen im Forum ;-) Egal wie hoch du bist, es wird immer etwas geben, was niedrig ist. Gerade Frankreich hat überall unnatürliche Höhenbegrezungen, Tankstellen, Parkplätze, Einkaufszentren uvm In den kleinen Dörfern sterben die unbeschilderten Höhenbegrezungen langsam aus. Achte immer darauf in der mitte zu fahren, wenn es eng wird. Fahr nie durch etwas, wenn du kein gutes Gefühl hast. Wenn du 3.35 hoch bist, dann merk dir 3.4 oder 3.5 wenn du Reserve einplanst und schreib es Dir ins Cockpit. Weiche nie mehr davon ab. Wünsche Dir Unfallfreie Fahrt ;-) Lg, Sascha
Hallo Sascha, vielen Dank für den Willkommensgruß! Danke für Deine Tipps, ich werde diese beherzigen. Dir auch weiterhin eine unfallfreie Fahrt! LG Volker Was bisher noch nicht ganannt wurde ist die ADAC-(Problemlos)-Mitnahme bis 3,20 m. Unser WoMo hat 3,19 m also passt es, ansonsten gibt es aber zu dem Thema auch schon ausreichend Lesestoff. Ein beliebiger Link unter vielen: --> Link
Bei uns gibts auch so eine Falle. Eine Bahnunterführung - direkt daneben ein Möbelgeschäft mit Leihtransportern und früher noch ein Womohändler. Da habe ich einige davon gesehen oder über sie in den Verkehrsnachrichten gehört. Ansonsten schliesse ich mich den Vorschreibern an. Sehr selten ein Problem. Auf den Hauptrouten gibts dann teilweise große beschilderte Umfahrungen für LKW, wenns doch mal niedriger wird. Auf Nebenrouten (Bahn, Autobahn-Unterführungen) oder in Städten (auch da meist Bahn) muß man mehr aufpassen. Vor allem wenn man sich sehr vom Navi leiten läßt. Sonst halt Tankstellen und Supermärkte, die LKW fernhalten wollen. RK Schwierig wirds wenn du Tunnel auf Passstrassen hast. Falzarego hat eine Begrenzung bei 3.30, Albula auch, da bist du mit 3.35 schon mal draussen. Stilfser Joch hat von Bormio zum Pass hoch eine 3.30 Begrenzung. Und dann kommen noch Tunnel dazu die IM Tunnel eine Kehre haben, z.B. San Boldo ist auf 3 meter beschränkt, ein extrem schönes ding aber halt echt eng, einspurig mit ampel... da kriegst du auch noch Probleme mit der Länge ...
Ja, und gefühlte 3000 Ortsdurchfahrten in Italienischen Altstätten haben nur 2 Meter Breit Straßen..... Schilder sollte man schon lesen, verstehen und danach Handeln ;-)
und wenn man weiter sucht findet man sicher noch weitere Strecken die auch mit 2,8 m Höhe nicht befahrbar sind ,aber dafür hat der Weltgewandte Camper sein Maultier im Anhänger :lol:
Und in diese ragt in 3m Höhe noch der Balkon eines Hauses rein!! Schaut einfach nach dem "Langnese Eis Liefer Lkw". wenn der durchfährt passt es bei euch auch! Gruß Andreas
lies dir mal die Frage des Threaderstellers durch... gibt es häufig Höhenbegrenzungen genau um die 3.20 und gängige Routen um die zu umgehen. ich glaube jetzt nicht dass er keine Schilder lesen kann. Um plötzlich halb auf dem Pass vor einer zu niedrigen Durchfahrt zu stehen musst du schon ziemlich blind sein, natürlich steht das schon unten irgendwo. Er will einfach wissen wie häufig das ist dass man dann Umwege fahren muss. Breite ist noch ein ganz anderes Thema. Um in Italien mit einem Full Size Wohnmobil in eine Innenstadt zu fahren brauchst du schon eine ordentliche Portion Masochismus.
ist mir in F in La Rochelle passiert.....die Kellner von den Straßenkaffees habe Stühle/Tische weggezogen und die Markisen eingedreht. :D Klar muss man die Höhe beachten, aber das gehört dazu und man wächst mit den Aufgaben. Zurückfahren musste ich in 39 Jahren mit dem Womo 2x, ich nenne das mal nicht erwähnenswert, weil selbst mit dem PKW musste ich schon öfter mal zurücksetzen.
Ich hab auch schonmal ein komplettes Womoverbot in einer Hafenstadt in Italien erlebt. Und das war voll berechtigt ! Ich wurde mit einem eher kleinen (europäischen) Pickup zum Tauchen vom CP abgeholt, und der kam an einigen Kurven geradeso um die Ecken.
Hattest du dich verfahren ? Da kommt man doch gar nicht so leicht hin ? Mit der Zeit wird man recht aufmerksam bei sowas. Man bleibt auch mal stehen und geht erst schauen, wie die Lage ist. Und manchmal hofft man nur, daß am Ende der Straße eine Umkehrmöglichkeit ist und man nicht alles rückwärts fahren muß :-). RK
hatte mich gewundert, dass die Busse alle geradeaus gefahren sind.....mein TomTom sagte rechts abbiegen und da stand ich in der Fussgängerzone mit schon 6 PKW hinter mir. Hallo zusammen, wir hatten 3 "Höhenerlebnisse" in den letzten 25 Jahren. Wenn wir unser Kajak auf dem Dach haben, sind wir momentan 3,40 m hoch. 1x Tunnel in den Schweiz - ca. 15 km Umweg. 2 x Italien - beides Mal stand 3,30 oder 3,20 dran - wir haben mit dem Zollstab nachgemessen: 1x mussten wir umdrehen (ca. 5 km Umweg) - einmal hat die wirkliche Höhe der Unterführung für uns gereicht. Soll heißen: nachmessen ist sogar manchmal sinnvoll (bei kurzen Unterführungen). Grüße Achim hallo Isch hab da meine eigene Höhenbegrenzung, die hab ich nach Fiatbus 238 Hochdach vor 40 jahren selbst gebaut = 2,70 Meter Garagentor. Da geht nixx mehr mit tiefer oder höher machen!! und da es so niedere Weisware nicht mehrgibt bleibt als Auswahl nur ein Kastenwagen!!! So long Mit dem entsprechenden Navi eigentlich kein Problem. Ich mußte bisher nur einmal zurück, und warum: Habe mich auf meinen ortskundigen Beifahrer verlassen und das Navi ausgelassen. Gruß Heinz Unsere womos sind wegen gardasee unrudung 3,45 hoch - passt perfekt, auch toskana, südfrankreich, cro etc auf den letzten ca 150.000km kein probleme.gutes navi hilft und wenn es in der pampa mal unklar ist austeigen und mit laser messen Mmn ist in ita 350 eine oft gesehene grenze, bei uns in aut eher 360 Die ganz niedrigen mit 220 sind selten Hallo liebe Mitforisten, damit es nie Zweifel gibt und man nicht lange suchen oder überlegen muss, habe ich mir diese Merkhilfe selbst erstellt und laminiert auf das Lenkrad geklebt. Offiziell ist der Eura zwar nur 2,85 m hoch, aber ein bisschen mehr schadet nicht. ![]() Wir fahren meist ohne Plan Und so kommt man oft in Situationen wo große Womos hinderlich wären Überhängende Balkone , Eisenbahnunterführungen , Stadttore , .. ja sogar Tankstellenüberdachungen , oder Platanenbestand .. oder direkt am Gehweg montierte Schilder , in Verbindung mit geneigter Fahrbahn bieten oft genug unüberwindbare Hindernisse Sicher bietet ein hohes Wohnmobil hohen Wohnkomfort .. für uns war es aber , nicht zuletzt wegen der hohen Maut in Frankreich , wo wir bevorzugt reisen , neben Länge und Gewicht aber der wesentliche Kaufentscheidende Grund unter 3 m zu bleiben . Ok der vw bus war etwas zu klein , und auch der Kasten war mit 2 richtigen Hunden etwas Eng .. zz sind wir ganz zufrieden
Ich hab auch schon einiges gesehen. Balkone sind meistens deutlich gekennzeichnet, wenn sie wirklich zu tief sind, weil wir nicht die höchsten Fahrzeuge auf den Straßen sind (Müllfahrzeuge, Busse...). Das gilt auch für andere Hindernisse. Anderes, gerade niedrige Unterführungen, haben nach meiner Erfahrung oft so niedrige Werte, daß man schon unter den oben genannten 2,7m bleiben muß, damit es sich noch ausgeht. Damit ist dann aber ein großer Teil von Womos raus. Ich hab oben von einer Bahnunterführung geschrieben - die hat 2,8m.
Wenn man wirklich viel dort unterwegs ist, kann man so argumentieren. Zumal der subjektive Komfortgewinn kaum monetär zu bemessen ist. Bei mir ist es seltener und da fällt die höhere Maut bei den Gesamtkosten fast nicht mehr auf. RK Prinzipiell muss man immer aufpassen. Auch in D gibt es z.B. Bahnunterführungen mit unter 3 m Durchfahrtshöhe. Selbst in der Landeshauptstadt Dresden gibt es eine Bahnunterführung einer Hauptstraße mit Straßenbahnen, wo jährlich mehrere LKW stecken bleiben. Am kritischsten ist es in Italien, da es dort wenig Kriegsschäden gab und die mittelalterlichen Stadtzentren gut erhalten und sehr eng sind. Besonders "eng" war es in Ostitalien. In der Mitte das Apenningebirge, das mit Vorgebirge manchmal fast bis an die Adria reicht. Von Nord nach Süd gibt es vielfach nur eine einzige Staatsstraße und eine Eisenbahn. Eisenbahn und Straße kreuzen sich oft und manche Bahnunterführungen sind unter 2,50 m hoch. Ein VW-Bus geht gerade so durch, aber weder Bus, noch LKW noch Womo. Oft ist ein Warnschild zur lichten Höhe erst unmittelbar vor der Unterführung, so dass man kaum wenden kann. Auf ein LKW- oder Campernavi sollte man sich nicht 100 %-ig verlassen, denn das Straßennetz in Italien ist schlampig digitalisiert. Was haben wir im konkreten Fall gemacht? 1. Ruhe bewahren, Frau mit "Valium" versorgen 2. LKW und Busse beobachten. Da es ja oft nur eine einzige Straße an der Küste gibt, müssen die ja irgendwie mit der niedrigen Unterführung klar kommen. 3. Den großen LKW nachfahren. Es ging dann über abenteuerliche Nebenstraßen bzw. Dreckwege etwas bergauf und dort gab es einen unbeschrankten Bahnübergang. Die Umleitung war nicht durch Schilder gekennzeichnet. Auch im Navi gab es keine Warnung. An einer zweiten Stelle ging die Staatsstrasse mitten durch eine mittelalterliche kleine Stadt. Da die Straße sehr eng war, teilte sie sich in zwei getrennte Richtungsfahrbahnen - sehr sehr eng mit tiefen Balkonen. Wir fuhren entsprechend Navi und Ausschilderung und plötzlich gestikulierten Rentner eines kleinen Cafes, das etwas zurück gesetzt war. Grund: Wir dürften nicht die ausgeschilderte Strecke fahren, da zu eng und zu niedrig und dafür falsch in der gegenläufigen Einbahnstraße fahren. Das würden alle großen Fahrzeuge so machen. Wenden war unmöglich und nach kurzem Überlegen sind wir diesem Rat gefolgt - mit mulmigen Gefühl. Aber der LKW hinter uns ist uns gefolgt und Gott sei dank ist auf dem kurzen Stück niemand entgegen gekommen. Wie schon anderswo geschrieben - habt keinen Ehrgeiz, in mittelalterliche Städte und Dörfer hinein zu fahren! In der Toskana hatten wir keine diesbezüglichen Probleme. Die Toskana ist meiner Meinung nach sowieso die schönste Provinz Italiens. Ausnahme: Um zu einer bekannten Ausgrabungsstätte zu kommen, musste man durch einen sehr schmalen und niedrigen Tunnel - ohne Warnschilder. Das Heimtückische dabei war, dass der Tunnel immer enger und niedriger wurde und in der Mitte einen Knick hatte. Man konnte also nicht sehen, ob etwas entgegen kommt. Der Tunnel war so eng, dass wir die Spiegel einklappen mussten. Wir hätten die Türen nicht öffnen können. Wie in Italien üblich, war hinter uns sofort eine wild hupende Schlange aus PKWs und Rollern, so dass wir nicht zurück setzen konnten. Also Augen zu und durch. Vor der Ausgrabungsstätte standen einige große Touribusse, die unmöglich durch den Tunnel gekommen sein können. Wie sich heraus stellte, sind diese Touribusse über Feldwege gefahren und nicht auf der offiziell ausgeschilderten Strecke. In Norwegen gibt es Unmengen z.T. sehr langer Tunnel. Je nach Baujahr sind diese sehr unterschiedlich ausgestattet. Es gab sehr wenige Tunnel europäischer Bauart, also zwei Richtungsfahrbahnen und Decken betoniert. Die meisten Tunnel waren schon älter und nur durch den Fels gehauen, d.h. Felszacken, die von oben und der Seite Richtung Fahrbahn hingen, natürlich alles nass (verschluckt Scheinwerferlicht) und ohne Beleuchtung. In der Fahrbahn bis zu 20 cm tiefe Löcher. Die schlechteste Kategorie von Tunneln war noch abenteuerlicher, weil nur einspurig ohne Ausweichmöglichkeiten für den Gegenverkehr. In Norwegen gibt es manchmal auch am Straßenrand senkrechte Felswände, aber manchmal hängen diese auch über und an so einer Stelle haben wir einen Womo-Unfall gesehen. Die Straße an sich war gut asphaltiert und zweispurig, so dass das Womo sicherlich zügig gefahren war. Das Dumme war, dass die Markise des Womos an einem überhängendem Felsen angestoßen war, so dass diese mit voller Wucht abgerissen wurde. In den Lyngen Alpen sind wir durch einen Tunnel der schlechtesten Kategorie gefahren, einige km lang und einspurig. Und plötzlich kommt einem mittendrin ein 40 t -LKW entgegen. mit einer Scheinwerferkette auf dem Dach (wegen den Felszacken in den unbeleuchteten Tunneln). Die Scheinwerfer waren so hell, dass man trotz der Kurven im Tunnel den LKW schon vor weitem ankommen sah. Durch dieses helle Scheinwerferlicht sahen wir, dass alle ca. 400 m eine Ausweichstelle war, die wir nutzen konnten. Mit unserem eigenen funzlichen Licht hätte man so eine Ausweichstelle nicht gesehen, bzw. ob dort niedrige Felszacken runter reichten. In Frankreich im Vorgebirge der Pyrenäen gibt es auch etliche sehr enge Straßen und sehr enge lange Tunnel. An einer Stelle sah der Tunnel so abenteuerlich aus, dass wir nicht durchgefahren sind und lieber einige Hundert m auf der schmalen und kurvigen Straße zurück gesetzt haben. Auch hier hat das LKW-Navi nicht gewarnt. Wir waren dort, um Katharerburgen zu besichtigen. Ich könnte noch lange so fortfahren, aber das würde den Platz sprengen. Welche Ratschläge kann ich machen? - unbedingt ein LKW- oder Campernavi haben, kein PKW-Navi. Das hilft, gefährliche Stellen zu umfahren - nicht in kleine mittelalterliche Städte, z.B. in Italien hinein fahren. Diese Städtchen befinden sich oft auf einem Berg, aber unten ist manchmal ein LKW- und Busparkplatz. Also nicht aus Faulheit und Bequemlichkeit doch hoch fahren. - in kritischen Gegenden fahren wir die Strecke erst einmal virtuell mit google street oder so (macht meine Frau) - meine Frau wird leicht panisch - ich halte da ein Beruhigungsmittel bereit. - an manchen Stellen ist es besser, die Frau mal aussteigen zulassen, damit diese sieht, ob man durch eine Unterführung hindurch kommt, denn auf die Ausschilderung der lichten Höhe kann man sich nicht verlassen. - Als Womo sollte man sich nicht hetzen bzw. zu gewagten Fahrmanövern drängen lassen. Manchmal ist eine enge Stelle deshalb gefährlich, weil etwas entgegen kommt. Ein Beispiel von einigen aus Italien: Gegenüber von San Marino in Italien befindet sich auf einem hohen Tafelberg der Ort San Leo. Normalerweise fahren wir nicht in so ein Bergdorf, aber in San Leo gibt es einen Womo-Stellplatz und da müssen ja Womos hoch und wieder runter kommen. Die einzige Zufahrtsstraße führt direkt an der Felswand teilweise um den Berg hinauf und herunter. Auf der einen Seite senkrecht hoch und an der anderen Seite fast senkrecht runter. Die Straße war zwar nur 1 1/2 Fahrbahnen breit, aber zunächst leer. Also haben wir es riskiert. Auf 2/3 der Gesamthöhe wurde die Straße etwas schmaler, so dass kein PKW vorbei kommt und genau dort kommt uns ein PKW entgegen und hupt und betätigt Lichthupe. Nun muss man wissen, dass Italiener meist freundliche Leute sind, aber sobald sich ein paar Räder unterm Hintern haben, werden sie egoistisch und hektisch. Da wir mit dem Womo nicht einige Hundert m auf der schmalen Straße zurück setzen wollten, machten wir ein Zeichen, dass der Italiener mit seinem Panda zurück setzen solle, aber der war stur. Mit der Zeit bildete sich hinter uns und hinter dem Italiener eine längere Schlange. so dass eine scheinbar aussichtslose Situation entstand. In so einer Situation hat sich in Italien Folgendes bewährt, den ein Womo hat einen großen Vorteil: Statt sich von der Hektik der Italiener anstecken zu lassen, machten wir den Motor aus und standen von unseren Sitzen auf und kochten in aller Ruhe Kaffee. Zur Not hätten wir dort übernachtet. Nach etwa einer Stunden verloren die entgegen kommenden PKW-Fahrer ihre Ruhe und setzen bis Sen Leo zurück. Fazit: Nicht von Hektik anstecken lassen und sich nicht zu riskanten Fahrmanövern verleiten lassen. Danke für die schönen Schilderungen. Es kommt halt auch immer darauf an, wie man das sieht. Wenn man schon beim Gedanken ans Rückwärtsfahren einen Schweissausbruch bekommt, besser Mikro-Kawa kaufen und nicht von der Hauptstrasse abweichen. Wenn man solche Begegnungen wie von dir geschildert auch als Erlebnis und Erfahrung sieht, kommt man auch mit größeren Mobilen in der Pampa ordentlich klar. bis denn, Uwe |
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