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Holzboden im Wohnmobil


Cherryflyer am 23 Mär 2021 13:01:06

Hallo WoMoFreunde,
viele Wohnmobile werden nach wie vor mit einem Holzboden ausgeliefert, zB. Carado usw.,.....
Wie werden diese von den Herstellern gegen Festigkeit geschützt und was muß man als Halter eines solchen Fahrzeuges beachten?
Mir geht es hauptsächlich um die regelmäßige Pflege eins solchen Unterbodens!
Gute Fahrt und bleibt gesund!
Alois

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taps am 23 Mär 2021 13:12:49

Hallo,
bei Dethleff gabs zur jährlichen Dichtigkeitsprüfung immer eine Dose Holzschutzmittel zum sprühen...
Keine Ahnung, was das genau war.
Gruß
Andreas

Gast am 23 Mär 2021 13:19:37

Hallo Alois,
die meisten Unterböden aus Holz sterben nicht an zu wenig Pflege.
Die größten Schäden entstehen durch schleichend eindringendes Wasser. Meist sind es Undichtigkeiten im Aufbau Wand / Dach und in der Entstehungsphase nicht erkennbar.

Man erkennt solche Probleme sehr gut wenn es nach längerer Trockenphase stark regnet und man sich den Boden mal von unten ansieht. Da muss es 100% trocken sein, keine Flecken oder so (voraus gesetzt er wird nicht bewegt beim Regen).

Ansonsten den Bodenbereich im Spritzwasserbereich besonders schützen, zB Spritzlappen hinter den Reifen bewirken viel.

Zum Schutz der Holz-Flächen: Ich würde auf jeden Fall atmungsaktive Schutzanstriche nehmen, nichts was eindringende Feuchtigkeit drinnen hält. Hier einfach den Hersteller fragen was original drauf ist und mit diesem Produkt auch nachbessern. Gruß

Anzeige vom Forum


Gast am 23 Mär 2021 13:26:47

Cherryflyer hat geschrieben:Hallo WoMoFreunde,
viele Wohnmobile werden nach wie vor mit einem Holzboden ausgeliefert, zB. Carado usw.,.....
Wie werden diese von den Herstellern gegen Festigkeit geschützt und was muß man als Halter eines solchen Fahrzeuges beachten?
Mir geht es hauptsächlich um die regelmäßige Pflege eins solchen Unterbodens!
Gute Fahrt und bleibt gesund!
Alois


Servus

Ich hatte 2 Wohnwagen mit Holzboden, der Erste war gebraucht, und verfault und ich hatte sehr viel Arbeit den wieder herzurichten.
Den Neuen hab ich von Anfang an, jedes Jahr besichtigt, besonders die Stöße an den Bodenplatten, die nicht aus einer Platte bestanden.
Dann die gefährdeten Stellen, der Übergang zum Aufbau. Wenn da aufgrund eines überfahrenen Bordsteins, oder so, sich iwas löst, oder bewegt, und nicht gesehen wird, verfault dir die Platte unterirdisch.
Wichtig das der Aufbau abtropft, und zwar überall 100% ig. Wenn iwo das Wasser sich an oder in den Boden saugt, wirds iwann problematisch.
Damals stand schon fest, nachhaltig gesehen.........nie wieder Holzboden.
Pflegeöle, wie Owatrol etc findes im Netz. Der Boden ist leicht zu pflegen.....aaaber die Kanten, Ecken und Übergänge.. :cry: :cry:

Wenn du das Womo, mit Holzboden, nur einige Jahre fahren willst, kein Problem.
Ich hab mir mit 60 ein Womo gekauft, das nirgends mehr Holz verbaut hat, denn ich möchte mit Unterbodenpflege den Rest meines Lebens, wenn möglich, nichts mehr am Hut haben. Hab ich 40 Jahre lang gemacht.

Mein Tip, gib etwas mehr Geld aus, und du hast eine große Sorge weniger.....und das bis zum Ende deines Camperlebens.

Bin jetzt mal gespannt, wer mir widerspricht, oder seinen Holzboden lobt....ohne was dran gemacht zu haben... :ja:


Franzl

Rockerbox am 23 Mär 2021 13:32:04

Wenn man senem Boden was Gutes tun will spendiert man ihm je nach Belastung und Fahrleistung pro Jahr oder alle zwei Jahre eine Behandlung mit Owatrol.

--> Link

Kostet keinen Fuffi und ist gut für's Holz. Mache ich alle zwei Jahre.

Trashy am 23 Mär 2021 14:15:55

Moin,

man kann sich auch selbst ein Halböl herstellen.

Terpentinersatz und Leinölfirnis im Verhältnis 1:1 mischen. Da hat man dann so ziemlich das Gleiche wie Owatrol Öl.
Das Ganze dann mit der Pumpspritze aufbringen.

Fledermaus am 23 Mär 2021 14:20:39

Servus
Zuvor sollte man prüfen, nachfragen was original aufgebracht wurde, ob sich das mit Lösungsmittel verträgt.

Das gleiche Material wäre sicher von Vorteil

Gast am 23 Mär 2021 14:36:41

Hier wird immer vom Unterbodenschutz geschrieben, wenn es um Holzböden im Aufbau geht.
In meinem alten Fendt Womo waren die Abwasserleitungen aus Pvc diese hatten irgendwann kleine Haarrisse. Weil diese Leitungen hinter den Möbeln verliefen, viel das erst auf,als der Boden im Eingang nachgab.

Trashy am 23 Mär 2021 16:16:32

Fledermaus hat geschrieben:Servus
Zuvor sollte man prüfen, nachfragen was original aufgebracht wurde, ob sich das mit Lösungsmittel verträgt.

Das gleiche Material wäre sicher von Vorteil


Stimmt. Da Adi es schon länger macht und Owatrol einen sehr hohen Lösungsmittelanteil hat kann es bei Carado nicht schaden. Original wurde mit Dekaphon gearbeitet.

andwein am 23 Mär 2021 18:22:46

Cherryflyer hat geschrieben:......viele Wohnmobile werden nach wie vor mit einem Holzboden ausgeliefert, ....Wie werden diese gegen Festigkeit geschützt. Alois

Mein Holzboden (nun im stolzen Alter von 13 Jahren) wurde vom Hersteller vor dem Aufsetzen/ Montieren mit Unterbodenschutz behandelt. Von einem Autohaus nach ca. 2 Jahren im Rahmen einer Chassis-Unterbodenschutzbehandlung nachgesprüht und von mir vor ca. 4 Jahren aus der Sprühdose nachgesprüht. Alles bis heute OK.
Gruß Andreas

palstek am 23 Mär 2021 18:32:45

Ich bürste die zugänglichen Stellen des Holzbodens alle 2-3 Jahre gründlich ab und sprühe sie mit Elaskon Caravan C-UBS --> Link ein, vor allem die sichtbaren Schnittkanten. Bei manchen exponierten Stellen trägt das Spritzwasser doch einiges von diesem Material wieder ab.

Grüße
Frank

drkklaus am 23 Mär 2021 19:22:29

nethunter hat geschrieben: Ich würde auf jeden Fall atmungsaktive Schutzanstriche nehmen, nichts was eindringende Feuchtigkeit drinnen hält.

Das ist das 1. Gebot bei Holzunterbauten.
Daher
palstek hat geschrieben:Elaskon Caravan C-UBS --> Link

ist die erste Wahl.
Alle Unterbodenpflegemittel, welche meistens für metallische Flächen vorgesehen sind, sind Gift fürs Holz.
Große Klaus

xenio am 23 Mär 2021 21:34:21

...irgendjemand hatte hier im Forum dieses Mittel empfohlen, weil er meinte, dass es dem vorhandenen Unterbodenauftrag von Sunlight/Carado ähnlich wäre:

--> Link

Schöne Grüße
Jens

drkklaus am 23 Mär 2021 22:07:13

xenio hat geschrieben:...irgendjemand hatte hier im Forum dieses Mittel empfohlen, weil er meinte, dass es dem vorhandenen Unterbodenauftrag von Sunlight/Carado ähnlich wäre:
--> Link

Meinem Wissen nach ist Dekaphon speziell für Blechteile gedacht um Vibrationen zu minimieren. Also zur Entdröhnung, :idea: sicherlich als Korrosionsschutz… aber auf/für Holz… :?:
Aus dem nordöstlichsten Sachsen
Klaus

babenhausen am 23 Mär 2021 22:20:54

Ich verwende Carlofon für den Rostschutz.Wird auch gerne von diversen Militärs verwendet

--> Link

drkklaus am 23 Mär 2021 22:26:02

:?: :?: :?:
Hat denn schon mal jemand bei Capron, Sunlight/Carado, nachgefragt was die da so darübermachen?
LG
Klaus

Gast am 24 Mär 2021 07:18:49

drkklaus hat geschrieben:sicherlich als Korrosionsschutz… aber auf/für Holz… :?:
Aus dem nordöstlichsten Sachsen
Klaus


Schau mal in die Produktbeschreibungen auf der Dekalinhomepage. Dort wird Holz als geeigneter Untergrund erwähnt.

turbokurtla am 24 Mär 2021 08:40:54

bayernfranzl hat geschrieben:Bin jetzt mal gespannt, wer mir widerspricht, oder seinen Holzboden lobt...

Ich. 8)
Du hast vergessen zu erwähnen warum dein Wowa verfault ist.
Ich weiß es trotzdem, weil er oben undicht war. :mrgreen:
Wenn oben eine Dichtheit gewährleistet ist, brauchts auch nix am Holzboden zu machen.
Durch Wasser von unten fault kein Boden, außer du stellst den Wagen auf den Kopf. :D
Gruß Kurt

dieterk am 24 Mär 2021 17:13:33

andwein hat geschrieben:Mein Holzboden (nun im stolzen Alter von 13 Jahren) wurde vom Hersteller vor dem Aufsetzen/ Montieren mit Unterbodenschutz behandelt. Von einem Autohaus nach ca. 2 Jahren im Rahmen einer Chassis-Unterbodenschutzbehandlung nachgesprüht und von mir vor ca. 4 Jahren aus der Sprühdose nachgesprüht. Alles bis heute OK.
Gruß Andreas


So sieht es bei mir auch aus.
War ab Werk mit Unterbodenschutz für Holzböden behandelt. Das habe ich dann nach 4 Jahren großzügig wiederholt. Gabs von Dethleffs in der Sprühdose. Schaue seither regelmäßig drunter und sprühe die Kanten nach, vor allem die Kanten der Garagenvertiefung (Holzschichtplatten).
10 Jahre alt, alles easy bisher.

Gruß
Dieter

drkklaus am 24 Mär 2021 17:42:32

:tach:
Ich versuche mal eine Erklärung.
Die Funktionsweise von Elaskon C-UBS erschließt sich einem bereits bei der Verarbeitung. Die „körnigen“ Bitumenteilchen bilden nach Aufbringen eine poröse, also atmungsaktive Schicht. Diese schützt wirkungsvoll gegen Eindringen von Spritzwasser und sogar gegen kleine Steinschläge. Abtrocknungszeit liegt bei ca. 2 h.
Das Dekalin Dekaphon besteht aus naphthalinen Bestandteilen, vergleichbar mit Rohbenzin. Deshalb braucht dieses Mittel auch länger, damit die „benzinartigen“ Lösungsstoffe wirklich ablüften können. Haftet natürlich auch auf Holz.
Soweit meine nicht fachmännische Betrachtung.
Wirklich gute Werkstätten wie Caravan… in Bautzen, haben mehrere Schutzsysteme entwickelt. Für Holz wird eben C-UBS genutzt und empfohlen.
Wie immer kann das jeder für sich entscheiden, wir haben immer die Qual der Wahl.
Grüße aus Niederschlesien
Klaus.

Fledermaus am 24 Mär 2021 17:58:19

drkklaus hat geschrieben::tach:
also atmungsaktive Schicht.

Klaus.


Hallo Klaus
Diese Ausdrucksweise bin ich von dir gar nicht gewohnt . :D

Ist das nicht eine Wasserdampf-Diffusionsoffene-Schicht.

Hoffe doch nicht das die Atmet ;D

Rockerbox am 24 Mär 2021 17:58:37

Owatrol dringt tief ins Holz ein und ist hydrophob und atmungsaktiv. Ich finde es sehr gut für den Holzboden, insbesondere bei Kanten und Übergängen.

starlight am 24 Mär 2021 19:04:05

Ich war heute beim TÜV mit meinem 17jährigen WoMo (Baujahr 2003, EZ 2004, jetzt ca 115000 km)
Der Unterboden Holz und das Fahrgestell einschließlich aller Fahrwerkskomponenten noch wie neu. Auch nirgends nur ein Hauch von Holzschäden oder Rost.
Auf die richtige Konservierung und Pflege kommt es an.
TüV ohne jegliche Beanstandungen.
Es ist nicht richtig, einen Holzboden generell zu verteufeln.

drkklaus am 24 Mär 2021 19:17:34

Fledermaus hat geschrieben:Hallo Klaus
Diese Ausdrucksweise bin ich von dir gar nicht gewohnt . :D
Ist das nicht eine Wasserdampf-Diffusionsoffene-Schicht.
Hoffe doch nicht das die Atmet ;D

Fledermaus,
seit langem habe ich mal wieder Freude am Forum empfunden. Danke dafür.
Zum Sachlichen: Du hast natürlich RECHT, die Schicht atmet nicht, sie lässt atmen… :lach:
und ist hydrophob. ;D
Grüße aus Sachsen, der Heimat von Elaskon (Keine Werbung, ist nur Tatsache :lol: )
Klaus

frankkk am 24 Mär 2021 19:45:44

turbokurtla hat geschrieben:
Wenn oben eine Dichtheit gewährleistet ist, brauchts auch nix am Holzboden zu machen.


Stimmt nicht immer.
Ich hatte mal einen Pilote da war die "Stoßstange" nicht richtig montiert/Konstruiert.
In der Stoßstange waren eine Art Leitbleche.Die sollten verhindern das Spritzwasser von der Hinterachsräder an die Bodenecken kommt,aber der Winkel der Leitbleche passte nicht.
Regen der an der Rückwand runterlief wurde jetzt ständig (10 Jahre) zur Bodenplatte geleitet.
Ende vom Lied: Bodenecken weich Holz morsch.

Das gute am Holzboden/Ständerwerk ist, das man immer alles reparieren kann.

grüße Frankkk

turbokurtla am 25 Mär 2021 08:36:16

frankkk hat geschrieben:
Stimmt nicht immer.

Richtig.
Das sind aber ganz große Ausnahmen.

Rockerbox am 25 Mär 2021 08:42:17

Mann hat geschrieben:Unterbodenschutz
Tipps & Tricks
UNTERBODENSCHUTZ FÜRS WOHNMOBIL
So pflegen Sie Ihren Unterboden richtig

Mann hat geschrieben:Eine offenporige Beschichtung lässt außerdem auch Feuchtigkeit an das Holz heran und ist kaum resistent gegen Spritzwasser und Steinschlag. Gegen solche Einflüsse schützt ein handelsüblicher Unterbodenschutz auf Bitumen-, Kautschuk-, Wachs- oder Asphaltba­sis (3M, Teroson). Mit Sprühdose oder Pinsel aufgetragen, bildet dieser eine mehr oder weniger dicke, wasserundurch­dringliche Schicht. Einen ähnlichen Schutz gewährleistet eine wetterfeste, aber wasserdampfdurchlässige Dickschicht­lasur (Sikkens).


Auch da kann man unterschiedlicher Auffassung sein, hat diese dicke, wasserundurch­dringliche Schicht irhendwo einen Riss oder Löcher (Plattenübergänge, Kanten, Steinschläge), dann kann dort Feuchtigkeit eindringen und dann gammelt es UNTER dieser schönen Schicht fröhlich weiter und man sieh es nicht.

Da hab ich lieber meine Owatrol-Schicht drauf, die hydrophob ist und wo ich zumindest SEHEN kann, wenn irgendwo Beschädigungen am Boden auftreten.

Fledermaus am 25 Mär 2021 10:48:33

Servus

Adi da hast recht, eine Wasserdampf-Diffusionsoffene-Schicht hat viele Vorteile gegenüber einer Dampfdichten Beschichtung.
Die Dichten Beschichtung müssen bei Beschädigungen entfernt werden, Holz muss erst wieder austrocknen, und dann kann ein neues System aufgebracht werden.
Ein zu dicker Auftrag der Beschichtung schädigt die guten Eigenschaften.

Bei GFK beschichteten Böden, die Dicht sind, ist es wichtig das keinerlei Feuchtigkeit über Schnittkanten, Bohrlöcher, Schrauben eindringen kann, sonst kommt es auch hier zum Torf, so wie an den Wänden.

Das Produkt sollte auf die vorhandene Schutzschicht abgestimmt sein.

So nebenbei. Ein Wasserdampfmolekühl ist 1000mal kleiner als Wasser...
Bildlich dargestellt, wäre dann Wasserdampfmolekühl als feiner Sand, dann wäre der Wassertropfen so groß wie ein großer Luftballon.
Vielleicht kann man sich dadurch besser vorstellen wie ein Wasserdampfdiffusionsoffener und Wasserdichter Anstrich funktioniert.

kapewo am 25 Mär 2021 11:29:09

Holzböden immer nur mit DEKAphon oder Owatrol behandeln. Unterbodenschutz auf Bitumenbasis hat da nichts zu suchen.
Holz nimmt Feuchtigkeit auf und muß diese auch wieder abgeben können. Durch Risse im Bitumen würden die Feuchtigkeit an Holz kommen, das Holz würde sie aufnehmen und nicht wieder abgeben können. Wichtig sind Abtropfkanten am unteren Ende der Aufbauwände, damit außen herabfließendes Wasser unten abtropfen und somit und nicht an den Boden gelangen kann.
Falls nicht vorhanden können solche Abtropfkanten nachgerüstet werden. Das habe ich an meinem damaligen Chausson auch gemacht. Damit waren die Ecken und Ränder des Bodens auch nach Regenfällen trocken im Gegensatz zu vorher.

andwein am 25 Mär 2021 11:31:58

Mann hat geschrieben:... Wichtig ist ein feuchtigkeitsverdrängender (hydrophober) Schutzanstrich.
Verschiedentlich wird darauf hingewiesen, dass der Anstrich offenporig sein solle, da das Holz atmen müsse. Feuchtigkeit, die bereits ........

Nur meine Meinung:
Das mit dem Feuchteverdrängendem Anstrich sehe ich genauso!
Warum wird der Holzboden von unten/oben feucht, wo kommt das her? Bei einem Womo ohne Wasserschaden sehe ich keinen Grund für Feuchte von oben und bei einem Feuchtedichten Unterbodenschutz auch keinen von unten.
Ich sehe aber viele Gründe, das Holz von unten gegen Steine, Dreck und Feuchtigkeit zu schützen. Und deshalb sehe ich bei einem Unterbodenschutz eines Holzbodens keine Begründung für Öle. Die dringen zwar leicht in die Oberfläche ein, werden aber auch wieder abgewaschen (ich habe eine Holzüberdachung mit Wetterseite!). Bei Wachsen kann man diskutieren und ein Bitumenhaltigen Schutz kann einige Steinchen ab ohne gleich undicht zu werden.
Aber die Diskussionen sind vielfältig, schlussendlich zählt aber nur das ohne Fäule erreichte Alter!
Gruß Andreas

Jobelix am 25 Mär 2021 11:41:55

Nur mal so als Laie, ist ein Siebdruckplatte, die ja in der Regel verwendet wird, nicht komplett wasserdicht? Abgesehen von den Schnittkanten. Was soll da eine "atmungsaktiver" Anstrich bewirken?
Ich lass mich gern belehren. :)

thomas56 am 25 Mär 2021 11:44:38

andwein hat geschrieben:Warum wird der Holzboden von unten/oben feucht, wo kommt das her?


Ich kann das nur von Bildern die ich im Netz gesehen habe beurteilen und da sind teilweise Schäden schon bei der Herstellung vorprogramiert!
Wenn ich 2 Hölzer stumpf am Fahrzeugboden ohne Abtropfkante zusammensetze ist es nur eine Frage der Zeit is es anfängt zu verrotten.
Gegensteuern kann man nur mit regelmässiger Pflege mit allen möglichen Mittelchen oder einer Abtropfkante auf Dauer.

Rockerbox am 25 Mär 2021 11:48:33

Jobelix hat geschrieben:Nur mal so als Laie, ist ein Siebdruckplatte, die ja in der Regel verwendet wird, nicht komplett wasserdicht? Abgesehen von den Schnittkanten. Was soll da eine "atmungsaktiver" Anstrich bewirken?
Ich lass mich gern belehren. :)


Also mein T447 hat sicher keine Siebdruckplatte als Boden ....

Fledermaus am 25 Mär 2021 14:28:13

Jobelix hat geschrieben:Nur mal so als Laie, ist ein Siebdruckplatte, die ja in der Regel verwendet wird, nicht komplett wasserdicht? Abgesehen von den Schnittkanten. Was soll da eine "atmungsaktiver" Anstrich bewirken?
Ich lass mich gern belehren. :)


Wasserdicht bedeutet nicht das kein Wasser eindringt.
Letzt endlich ist es ein Holzbauteil und mit welcher Qualität der Verleimt ist?

Bei denn ganzen Dichtbeschichtungen, die gut sind, ist die Problematik wie kann das eingedrungene Wasser wieder entweichen.
Das durch Beschädigungen eingedrungen ist.
Daher die Empfehlung ein dünnschichtiger wasserdampfdifusionsfähiger Anstrich


Als Vergleich, das Material (GFK und Alu) von Wand und Dach vom Womo sind absolut Wasserdicht, trotzdem verfault bei dem einen oder anderen das darunter befindliche Holz.
Warum?
Weil durch Schrauben und sonstige undichtheiten Wasser eingedrungen ist und nicht mehr entweichen kann.

Anstriche, Beschichtungen, Holz atmen nicht, sonst würde es in der Hütte ziehen. Es ist die Wasserdampfdifusion.

Gast am 25 Mär 2021 19:25:21

turbokurtla hat geschrieben:Ich weiß es trotzdem, weil er oben undicht war. :mrgreen:
Wenn oben eine Dichtheit gewährleistet ist, brauchts auch nix am Holzboden zu machen.
Durch Wasser von unten fault kein Boden, außer du stellst den Wagen auf den Kopf. :D
Gruß Kurt


Drei Aussagen, 3x falsch.....mera sag i ned ..... :roll:

Gast am 25 Mär 2021 19:43:03

turbokurtla hat geschrieben:
Du hast vergessen zu erwähnen warum dein Wowa verfault ist.



Interessiert eigtl nicht warum er verfault war.....wenn kein Holzboden da ist, kann keiner verfaulen.
Und um nichts Anderes geht es in meinem Beitrag.
Kein Holzboden, kein Problem.

Gast am 25 Mär 2021 19:46:13

bayernfranzl hat geschrieben:
Du hast vergessen zu erwähnen warum dein Wowa verfault ist.



Interessiert eigtl nicht warum er verfault war.....wenn kein Holzboden da ist, kann keiner verfaulen!!!!!

Und um nichts Anderes geht es in meinem Beitrag.
Kein Holzboden, kein Problem.[/quote]

drkklaus am 25 Mär 2021 22:56:45

Jobelix hat geschrieben:Nur mal so als Laie, ist ein Siebdruckplatte, die ja in der Regel verwendet wird, nicht komplett wasserdicht? Abgesehen von den Schnittkanten. Was soll da eine "atmungsaktiver" Anstrich bewirken?
Ich lass mich gern belehren. :)

Jobelix,
ich versuch es mal.
Die Siebdruckplatten sind mir bekannt und als sehr feuchtigkeitsresistent einzustufen.
Problematische Stellen können jedoch durch zum Beispiel Steinschläge entstehen.
Problemstellen sind die Stirnseiten (abgesägte Kanten) und die Durchführungen, Bohrlöcher…
Da kann schon mal Wasser eindringen und die Platte geht auf wie gewässertes Sperrholz. (Habe ich schon gesehen bei eingelassenen Spannschellen bei einem offenem Anhänger)
Nun ist die Frage wie bei Dir, ob Weinsberg gerade die Schnittkanten etc. versiegelt hat.
Fazit -> Holz, Stirnholz ganz besonders, Durchführungen, geschädigte Stellen, auch bei GFK-Beschichtung etc. sollten gegen die Möglichkeit eines Feuchtigkeitseintritts geschützt werden.
Wenn diese beschriebenen Stellen jedoch voll versiegelt werden, so kann das Holzmaterial gegebenenfalls eingetretene Feuchtigkeit auch nicht wieder abgeben, keine Wasserdampfdifusion. Der Anfang vom faulenden Ende. Daher hier die Bemerkungen im Forum, das bitumenähnliche Anstriche, welche auf Metallteilen üblich sind, auf Holz nicht sinnvoll sind.
Daher: Eine hydorphobe Beschichtung. -> Wie eine Diode in der Elektrik -> Wasser rein, NO, „Wasserdampf“ raus, OK.
Fledermaus hat die „Physik“ gut beschrieben. --> Link
Nicht gegen Feuchtigkeit voll versiegelte Schrauben zum Beispiel, wirken im Holz wie ein Docht, welcher auf Grund der unterschiedlichen, physikalischen Eigenschaften der Werkstoffe (Wärmeleitfähigkeit)… Feuchtigkeit ins Holz einbringt.
Grüße aus der momentan trockenen Oberlausitz
Klaus
P.S. Bei intakter Siebdruckplattenoberfläche, und/oder GFK-Beschichtung, sonstigen Alu-... kein Handlungsbedarf.

kapewo am 26 Mär 2021 01:17:56

Jobelix hat geschrieben:Nur mal so als Laie, ist ein Siebdruckplatte, die ja in der Regel verwendet wird, nicht komplett wasserdicht? Abgesehen von den Schnittkanten. Was soll da eine "atmungsaktiver" Anstrich bewirken?
Ich lass mich gern belehren. :)

In der Regel bestehen die Holzböden aus einem Lattenleiterrahmen mit einer Styropor-/Styrodurdämmplatte die oben (innen) und unten (außen) mit ca. 5mm starken Sperrholzplatte verklebt ist.
Abgehängte Garagenböden bestehen öfters aus Siebdruckplatten mit entsprechender Sieb/Film-Beschichtung..

Rockerbox am 26 Mär 2021 09:50:02

drkklaus hat geschrieben:Nicht gegen Feuchtigkeit voll versiegelte Schrauben zum Beispiel, wirken im Holz wie ein Docht, welcher auf Grund der unterschiedlichen, physikalischen Eigenschaften der Werkstoffe (Wärmeleitfähigkeit)… Feuchtigkeit ins Holz einbringt.


Moin,
aber was die Wärmeleitfähigkeit mit einer Feuchteeindringung zu tun haben soll verstehe ich nicht ...

turbokurtla am 26 Mär 2021 10:36:51

bayernfranzl hat geschrieben:Interessiert eigtl nicht warum er verfault war.....

Aber genau darum gehts doch hier.

Viele meinen weil es unten faul ist kommts vom Holzschutz des Unterboden.
Und das ist eben falsch.
Ich habe in über 30 Jahren weit über 100 Wasserschäden repariert.
Da spricht man dann von praktischer Erfahrung, vom Wissen wie Wasser in Wänden läuft,
wo es wann und warum fault und wie sich hierbei verschiedene, verklebte Hölzer in Verbindung mit Wasser verhalten.
Und das sind keine Internet Recherchen.
Gruß Kurt
.. der sich hier jetzt zurückhält

drkklaus am 26 Mär 2021 11:06:49

Rockerbox hat geschrieben:Moin,
aber was die Wärmeleitfähigkeit mit einer Feuchteeindringung zu tun haben soll verstehe ich nicht ...

Moin, moin.
:runningdog: Nur mal auf die schnelle Schnelle.
Feuchtigkeit schlägt an kälteren Oberflächen nieder.
Schrauben kühlen schneller aus als Holz.
Stichworte Kältebrücken und Taupunkt.
LG
Klaus

Rockerbox am 26 Mär 2021 13:47:02

drkklaus hat geschrieben:Feuchtigkeit schlägt an kälteren Oberflächen nieder.
Schrauben kühlen schneller aus als Holz.
Stichworte Kältebrücken und Taupunkt.
LG
Klaus


Naja Klaus,
das ist aber schon eine mega theoretische Betrachtung .... darüber mach ich mir keinen Kopf.

Wenn die Schrauben ordentlich eingedichtet sind kann nix passieren.

drkklaus am 26 Mär 2021 14:52:45

Rockerbox hat geschrieben:Wenn die Schrauben ordentlich eingedichtet sind kann nix passieren.

Adi, sag ich doch. Gut eindichten.
Die Praxis ist aber die, das ich mal einen CI Riviera hatte. Die Kederleisten sind mit diesen Gummibändern abgedeckt.
Die Schrauben fast alle verrostet und das nicht nur am Kopf.
Und da konnte ich dieses "Hineinziehen" der Feuchtigkeit ins Holz gut beobachten.
Sicherlich spielen hier noch weitere Fakten eine Rolle.
Nochmal, wenn alles gut abgedichtet ist, ist alles OK. Da können die "Kältebrücken" nicht viel Schaden anrichten.
So, jetzt haben wir unser Womo auf dem Hof, also Winterschlaf beendet.
Erste Maßnahme: Wasseranlage abdrücken, Biofilmentfernung und Desinfektion...
LG
Klaus

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