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Ich würde sagen: Wenn der Händler schon seine neuen Wohnmobile schlecht los wird, will er nicht noch mehr rumstehen haben und deswegen keine Gebrauchte kaufen. 6.000 € Rabatt finde ich bei der Marktlage nicht so doll, aber wenn man selbst das Womo kongigurieren will ist meiner Erfahrung nach der Rabatt nicht so hoch als wenn man eins kauft so wie es gerade verfügbar ist u. angeboten wird. Genau...die Finanzlage gibt es einfach nicht her das hereinkommendes Geld wieder in Fahrzeuge zu investieren, erst müssen damit die Kosten bedient werden.
Nun, wenn Du Händler wärst und hättest den Hof voll mit „Neuen Womos“ stehen, würdest Du Dir dann auch noch „Gebrauchte“ dazu stellen? Und auf dem „privaten“ Gebrauchtmarkt stehen sich die Womos auch die Reifen platt….. Gruß Dieter Hallo, mache Preise sind schon erstaunlich, vielleicht auch, weil das Produkt keiner will: WEINSBERG X-CURSION CUV 500 LT "PEPPER" Bj. 2024, neu, Listenpreis 102.949 €, jetzt 69 990 EUR Gesamtpreis, Händler in Augsburg. Manche Fahrzeuge weniger Nachlässe, manche ähnlich viel. Ich denke, dass sich da Knaus auch bei den Kundenwünschen vertan hat und es damit Ladenhüter gibt. Gruß Klaus
Für einen Mini-TI auf VW Bus sind >100k€ ja auch wohl eher Wunschdenken. Selbst 70k€ sind noch ein stolzer Preis für so einen Zwitter aus Bus und TI.
Freut euch doch über den Preis. Hier in Österreich(NOVA...) finde ich das Modell stark herabgesetzt auf euren Listenpreis. RK Es zeigt sich, dass die Listenpreise immer nach oben gehen und eine sinkende Nachfrage zu einer Nachjustierung über Rabatte und Aktionen führt.
Ja, das ist viel Geld - stolzer Preis würde ich unterschreiben. Allerdings passt die Verhältnismäßigkeit weiterhin. Solche Autos hatten immer in etwa den Preis eines Kombis der oberen Mittelklasse mit etwas mehr als Grundmotorisierung und einem Ausstattungspaket. Das ist jetzt immer noch so, denn ein A6, ein 5er oder eine E-Klasse liegen ebenfalls locker in diesem Neupreisbereich. Vor 5 Jahren waren das noch die top ausgestatteten und hochmotorisiertem Varianten. Wer 100.000€ Neupreis noch mit S-Klasse assoziiert, hat sich lange keine Preislisten mehr angesehen. Da geht es mit etwas Ausstattung und kleiner, wenngleich nicht Basismaschine ruckzuck in Richtung 150k und auch die 200k zu brechen ohne das Auto äußerlich auffälliger zu machen ist auch kein Problem.
Wenn dieser Fahrzeugtyp aus der ROADFANS Insolvenz auf den Markt kommt geht da noch was. Die haben ja viel WEINSBERG (und ich gehe davon aus die müssen in großen Teilen demnächst wirtschaftlich verwertet werden). Grüße, Tobias Hier mal die Absatzzahlen der Sternapotheke etwas aufgeschlüsselt Auch die hochpreisigen Luxuskarossen sind deutlich eingebrochen selbst wenn Rabatte gegeben werden sind die Stückzahlen gesamt weit gesunken. --> Link
Die Sternapotheke bezahlt auch immer schon wahnsinnig hohe Löhne und Gehälter - höher als viele andere Industriebereiche (oder die Zulieferer). Dass dies irgendwann zu Ende sein würde, ist an sich keine Überraschung (auch wenn der typische Arbeiter dort mit Rabatten das eigene Produkt durchaus fährt). Und wenn man sich die Preise von (ehemaligen "Volkswägen") wie VW oder Skoda oder Opel anschaut, dann frägt man sich sowieso, wer das noch bezahlen kann. Klar sind jede Menge Features drin, aber davon auch viel Halbgares. Und dass an den Motoren und der Technik gespart wird, merkt man ja bei allen Herstellern - im Womo-Fall auch bei den Stellantis-Produkten oder jetzt aktuell wieder am DPF-Rückruf bei Ford. Bei Elektroautos erschließen sich mir die Preise sowieso nicht, aber da ist auch noch kein echter "Markt" da hierzulande. und im Womo-Bereich ist das weiterhin Nische. Ich würde gerne eine Rückbesinnung auf "Made in Germany" erleben im positiven Sinn, aber ich glaube das ist gelaufen. Zu viele Abhängigkeiten von anderen Ländern, zu wenig Leidenschaft für das Produkt. Knaus arbeitet mit Bestechung, andere kaufen billige Teile ein. Wen ich mir anschaue was ich heute für den "Nachfolger" unseres Hymer neu zahlen müsste (22 Jahr alt), dann könnte ich das einfach nicht aufbringen. Also bin ich auf Qualität (im Gebrauchtmarkt) angewiesen, aber die scheint mir leider abzunehmen. Wenn ein Produkt haltbar und langlebig ist, dann sollte es ruhig auch seinen Preis haben. Also wenn Wohnmobilreisen ein Luxusurlaub wird, dann ist das auch OK. Aber das wird die Branche hierzulande stark schrumpfen und übrig bleiben die Manufakturen. Also ein weiterer Industriezweig dessen Arbeitnehmer keine Kunden des eigenen Produkts werden können. Ich bin mir aber sicher, dass die Preise in nächste Zeit weiter fallen. Wo die Qualität hingeht weiß ich nicht... Was ich nicht verstehe: Warum gehen die Preise denn nicht schon jetzt (weiter bzw. deutlicher) runter, wenn der Markt aktuell so voll ist mit Gebrauchten und teils auch Neuen? Weil alle daran festhalten wollen das die Wirtschaft nur nach oben gehen muss.
weil die Basisfahrzeuge erheblich teuer geworden sind und insgesamt die Produktionskosten ...(Teile...Lohn...Nebenkosten..Energiekosten)
Hallo, die Fahrzeuge stehen bei Händlern und diese haben bereits an die Hersteller bezahlt, wenn jetzt die Händler unter Preis verkaufen haben sie ein großes Problem. Sieht man aktuell an den Insolvenzen selbst renommierter Händler Die Hersteller machen zurzeit noch lieber Kurzarbeit anstatt die Preise zu senken. Schaut Euch doch mal die Analysen vom Womoblog.ch an. Die Zahlen für Neuzulassungen und Ummeldungen sind mehr oder weniger auf dem Niveau von vor dem Corona Hype. Die Händler und Hersteller haben nur dummerweise so weiter produziert und eingekauft, als würde es für immer so weiter laufen. Mittels normaler Rabatte wird so der Überbestand abgebaut und dann können die Hersteller auch wieder neue Fahrzeuge produzieren. Die sinkenden Zinsen helfen natürlich bei der Aussitz-Taktik. Die Preise gehen nicht runter weil die Kosten immer mehr werden. Wenn ich die Kosten meiner Frau einbeziehen würde was sie nebenbei macht könnte ich nichts mehr verdienen. Der Preiskampf ist gnadenlos es wird versucht über die Umsatzmenge zu verdienen. Die kleinen bleiben auf der Strecke Die Preise werden hoch gehalten um den Wert der Fahrzeuge/Gewinne nicht zu schmälern. Kurzarbeit zahlt der Staat/Steuern. Preise reduzieren würde die eventuelle konkursmasse reduzieren
Aber wenn du das so weiter machst, beschei t du dich aber selbst. Deine Kalkulation stimmt halt nicht. Im Handelsblatt gab es kürzlich einen Artikel darüber. --> Link Ich konnte den Artikel ohne Einloggen lesen. "Die Zahlen sehen zunächst gar nicht so schlecht aus [H1 2024], zumindest was die Reisemobile angeht: Nach den ersten zehn Monaten summieren sich die Zulassungen auf 66.710 Einheiten, 10 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das zweiprozentige Minus im deutlich kleineren Wohnwagen-Segment fällt im Vergleich kaum ins Gewicht – 19.611 Neuzulassungen nach zehn Monaten sind knapp 300 weniger als vor einem Jahr." Also der Womo-Markt wächst wohl tatsächlich noch, nur Wowa ist eingebrochen. Das Wachstum ist aber drastisch langsamer als vor 3 Jahren. Wenn ich aber den Hof von Carthago anschaue wo ich ab und an mal vorbei fahre dann haben die auf viel mehr Wachstum produziert, und das ist das Problem. Wird interessant wie H2 2024 ausfallen wird. Vermutlich auch bei Womos runter. 2025 dürfte noch schlimmer werden weil die Wirtschaft ja bekanntlich eine Talfahrt macht und viele Weichen in die falsche Richtung gestellt sind.
...wenn das mal nicht die ganzen "Tageszulassungen" sind, die es bei Womo`s wie auch bei Wowa`s zuhauf gibt.... die stehen dann in der Zulassungsstatistik und auch auf den Höfen.... :mrgreen: Gruß Dieter Hallo, das Plus von den Zulassungen entstand durch den verzögerten Bau von Wohnmobilen. Auch meines sollte 12/23 gebaut sein, es wurde 7/24. Erst 2025 kann man eine Aussage treffen, wie sich die Bestellungen entwickeln. |
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