aurumargentum am 30 Mai 2021 04:46:43 Liebe Leute, Bei vielen Fragen nach teilintegriertes Wohnmobil oder Kastenwagen (die ich über die Suche gefunden habe) geht es häufig um mehrere Personen oder zusätzlich mit Haustieren und/ oder Motorrad. Bei mir wäre höchstens wünschenswert ein Fahrrad im Wohnmobil zu sichern. Bei mir stellt sich diese Frage aber nicht, sondern nur für 1 Person und zwar für mich mit kleinen 1,75cm. Ein Bett reicht. - Es sollte so autark wie möglich sein. So eine Kombination aus Ladebooster, Solar und Honda Invertergenerator. Habe geplant im Sommer längere Zeit auf einem Platz zu stehen (ein Wohnmobilstellplatz habe ich bereits als Favorite für den Sommer. Ist allerdings nur ein Stellplatz. Kein Strom usw.) und zum Oktober hin sicherlich mal in den Süden fahren. Jedenfalls hauptsächlich freistehend. Ein Laptop wird von mir allerdings jeden Tag und aus beruflicher Sicht fast ununterbrochen benutzt. Ansonsten brauche ich kein TV. Dafür ist unter anderem auch ausschließlich mein Laptop da. Internet wäre somit wichtig wegen Streaming. Viele Elektrogeräte brauche ich nicht. Waschmaschine wäre allerdings top. Auf der Suche nach Wohnmobile habe ich jedenfalls so etwas gesehen. - Sollte wintertauglich sein und ohne, dass ich mir im Winter den Hintern abfriere, Wassertank zufriert oder irgendwann der Boden wegrostet. - Vernünftige Dusche bei der man danach nicht trocken wischen muss bzw. Klo trocken wischen muss, weil alles nass geworden ist. Würde ein Kastenwagen reichen oder doch eher teilintegriertes? Bei welchem Hersteller umschauen?
macagi am 30 Mai 2021 06:15:40 Kastenwagen fällt weg, würde ich sagen. Es gibt wohl welche mit isoliertem Abwassertank, aber keinen mit Doppelboden. Teilintegrierter ist im Winter meist schlechter als Vollintegriertert oder Alkoven. Wir haben unser jetziges Womo - Alkoven mit Doppelboden - geholt weil ich vor einem Termin auch mal gerne Duschen wollte, auch im Winter, ohne dass der Abwassertank einfriert. Laptop ohne Stromanschluss geht eigentlich nur im Sommer bzw März bis Oktober mit geeigneter Solaranalage ohne Landstrom. Im WInter kommt die Heizung dazu die Strom frisst. Da geht ohne Landstrom meist gar nichts für längere Zeit.
StefanDo1969 am 30 Mai 2021 07:16:10 Kastenwagen mit Doppelboden wäre z.B. der Lastrada Avanti C. Kabe und Westfalia haben glaube ich auch was mit Doppelboden im Angebot.
Fledermaus am 30 Mai 2021 08:24:08 Servus Halt auch die Frage des Geldes.....?.
Oder wie es dir bei Schlecht Wetter in einem kleinen KAWA geht, oder ob du mehr Platz und Luftvolumen brauchst.
Einen (kleinen) VI und einiges Umbauen wäre mein Tipp.
docmart am 30 Mai 2021 10:33:50 Hallo
ich würde dir zu einem kleinen TI raten, der ist günstiger und geräumiger als KaWa, aber noch klein genug, um auch frei zu stehen. Alleine unterwegs reicht dir vielleicht ein Hubbett. In Mittel- und Südeuropa brauchst du keinen Doppelboden - ein dicker Sandwichboden und eine Dieselheizung reichen auch für den ganzen Winter aus.
Schau dir doch mal den Benimar Tessoro 487 an. Da passt auch ein Fahrrad in die Garage.
Was meinst du?
Lg Martin
Swch am 30 Mai 2021 13:06:26 Hallo aurumargentum und herzlich willkommen im Forum
Wenn du das ganze Jahr im WoMo leben willst, dann je größer desto besser und am besten gleich 3.5to.
Du brauchst für 4 Jahreszeiten Klamotten, wenn du nicht ständig in der Jogginghose rum läufst.
Separate Dusche muss sein, dann musst du weniger putzen, trotzdem ist die öffentliche Dusche x mal besser.
Bett fest und am Besten Doppelbett, man weiß ja nie was noch kommt.
Heizungen am besten Diesel, dann sparst du dir die Gasfüllfahrten.
Wasser und Abwasser, je mehr desto besser. Mindestens 160l/120l am besten mehr.
Die Waschmaschine schlag dir aus dem Kopf. Du musst sowieso alle 2 Wochen Wasserfüllen gehen und Scheisse leeren, da kannst du auch zur Wäscherei vorbeischauen und Wäschesack abgeben. Wie willst du im Winter deine Wäsche trocknen? Reine Platzverschwendung, übel zum beladen und vibriert wie die sau.
Solar versuch 600-1000W drauf zu bekommen und zwei 300-500Ah LiFe Batterie. Kostet etwa 2-4k€, aber dafür musst du Dir kaum noch Sorgen machen wegen Strom.
Booster klar, wenn du dir einen neumodischen Motor nimmst.
Honda, damit machst du Dir keine Freunde, ausser du stehst 100m von anderen entfernt. Dann lieber mal Campingplatz/Stellplatz für eine Nacht anfahren und 1000Ah nach Laden.
Wechselrichter, wenn du sowieso ständig am Lapi hängst, dann kannst du Kühlschrank auch gleich auf 220V laufen lassen. Also einen KompresserKühlschrank! Du freust dich im Süden wie ein Kleinkind darüber und du hast weniger Gasverbrauch.
Bau dir ein WLAN Modem fest ein. Am besten mit einer gut verstärkende Rundantene auf dem Dach für ein gutes LTE Signal. Rechne da mit 300-500€.
Tja, wie immer. Miete mal für ein WE ein Model, dann schreib auf was gut und was schlecht war. So nach dem 2-4 Model wirst du genau wissen was du willst und mit der Zeit steigen die Ansprüche, auch mit deinem Alter.
Je offener du an die Suche gehst, desto größer ist die Vielfalt am Markt.
LG, Sascha
Fledermaus am 30 Mai 2021 15:23:13 Servus Sascha Stimme ich zu, bis auf die Waschmaschine, funktioniert bei uns tadellos. Candy 4 kg aus dem Haushalt, mit Wechselrichter funktioniert das ganze bis 60° bei Votronic 1700W.
aurumargentum am 30 Mai 2021 16:11:10 Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten und Tipps. Ich habe mir einige von euch genannten Hersteller und paar Modelle angeschaut. Meine Tendenz geht in Richtung teilintegriert. Vollintegriert habe ich anfangs auch mal geschaut, aber nach dem Lesen von Erfahrungen zwischen TI und VI geht es wohl aufgrund von bautechnischen Besonderheiten beim VI im Bezug auf Wartungs- & Reparaturarbeiten eher ins Geldbeutel als beim TI. Zu der Waschmaschine: Alle 2 Wochen für ca. 2 Stunden den Lärm, die Vibration usw. ertragen wäre für mich verkraftbar, da ich gerne so selten wie möglich zu den Campingplätzen fahren würde und lieber an den freien Wohnmobilstellplätzen wäre, da es dort je nach Wohnort viel Platz gibt und man nicht anderen auf die Pelle rückt. Das klingt jetzt merkwürdig, aber ich mag die beengten ''Wohnflächen'' und Parkplätze bei verschiedenen Campingplätzen vor allem in Deutschland nicht, aber gegen beengten Wohnraum im Wohnmobil habe ich nichts. Aufgrund meiner bisherigen Wohnsituation kenne ich es eh nicht anders. Klar wäre bei Waschmaschine das Problem mit dem Trocknen im Winter. Naja, wäre ohne Fahrt in Wäscherei wo es ja auch Trockner gibt allgemein ein Problem mit der Wäschetrocknung im Winter. Da muss ich noch überlegen ob Waschmaschine lohnt oder nicht. Zu der Sache mit dem Doppelboden. Ich möchte auf jeden Fall vorbereitet sein auf Winter bzw. kalte Jahreszeit, weil man ja nie wissen kann ob es dauerhaft finanziell, gesundheitlich oder aus welchen Gründen auch immer, möglich ist im Winter in Deutschland regelmäßig in den Süden zu fahren. Da wäre mir ein Doppelboden doch wichtig. Bei den Produktbeschreibungen der hier genannten Modelle und Hersteller kann ich allerdings nicht herauslesen ob da ein Doppelboden eingebaut ist oder nicht. Ist das normal, dass so etwas nicht standardmäßig erwähnt wird vom Hersteller? Doppelbett ist mir nicht wichtig und ich würde Doppelbett gegen mehr Platz eintauschen. Ich sehe aber bei vielen Wohnmobilen, dass ein Doppelbett normal ist. Selbst bei einem Kastenwagen. Jedenfalls habe ich schon mal dank der Hinweise von euch einige Anhaltspunkte um mich umzuschauen. Übrigens, vor einiger Zeit habe ich mal bei einem Wohnmobil, der an einer freien Stelle geparkt war einen kleinen Windgenerator von Rutland gesehen (Sunset 15540 WG 914i). Spielerei bei der mickrigen Leistung oder zusätzliche Ergänzung für die Autarkie? Honda-Invertergenerator wäre eh nur für absolute Notfälle auf freien Stellplätzen wo ich einen damit nicht belästigen kann. Wegen Verbraucher: Kaffeemaschine brauche ich nicht. Wasserkocher reicht mir Gas bzw. Wasserkocher benutze ich eh selten. Föhn benutze/ habe ich nicht. Habe eh Kahlkopf. Kühlschrank mit Gefrierfach und ein Kombigerät (Mikro, Grill & Backen) ist aber ein muss. Ansonsten, tja... Laptop, WLAN-Modem, Handy, Akkuladegerät. Ansonsten fällt mir nicht ein was ich für weitere elektrischen Verbraucher als absolut notwendig erachten würde.
Inselmann am 30 Mai 2021 16:20:03 aurumargentum hat geschrieben:Honda Invertergenerator. Habe geplant im Sommer längere Zeit auf einem Platz zu stehen (ein Wohnmobilstellplatz habe ich bereits als Favorite für den Sommer. Ist allerdings nur ein Stellplatz. Kein Strom usw.)
Da geht fuer mich schon das eigentliche Problem los.....
aurumargentum am 30 Mai 2021 17:28:07 Probleme sind da um gelöst zu werden.
Swch am 30 Mai 2021 17:38:32 Hallo aurumargentum
Windräder sind Spielerei. Die Daten auf den Windrädern sind sehr fantasievoll.
Mikro, Grill & Backen zieht recht kräftig, 1000W?, Strom, was wieder der Autarkie widerspricht.
Ab Nov bis Mrz ist Solar bescheiden.
Evtl. Solltest du dir eine trocken Toilette einbauen, sonst kommst du mit 2+ Wochen frei stehen schlecht hin.
Dann hast du aber auch schon so viele Wünsche, dass dein Model nicht von der Stange gibt ;-)
Bei wievielen Stellen liegt den das Budget?
Jeder hat andere Wünsche und Bedürfnisse, was für den einen gar nicht geht ist für den anderen voll okay. Deshalb fahren wir auch unterschiedlich Kisten spazieren ;-)
Vielleicht noch eine Idee: Ein Bett benutzt du 8h pro Tag und 30 Tage im Monat und braucht 2m x 0.8m Platz und wiegt 10kg. Eine Waschmaschine benutzt du 2 mal im Monat für 2h und braucht Xm x Ym Platz und wiegt Z KG.
So kannst du dir dein Wunsch Aufbau zusammenstellen.
Aber um dich ein bissel auf die Tatsachen zurück zu holen. Die meisten "freien Wohnmobilstellplätzen" sind auf eine bestimmte Tagesanzahl beschränkt. Vergiss es mal 1 Monat in der Pampa in Deutschland herum zu stehen.
Die Realität sieht eher so aus, dass du alle 3 Tage den Platz wechselst oder Kostenpflichtige Stellplätze anfährst.
Alternativ du kennst den Landbesitzer und er erlaubt es.
LG, Sascha
Roman am 30 Mai 2021 18:01:55 Hallo aurumargentum, kann man aus Deinem "Namen" schließen, dass Geld keine Rolle spielt.... ?.... :D Ansonsten wurde dieses, m.E. wichtigste Thema, noch nicht erwähnt. Willst du neu kaufen oder soll es ein gebrauchtes Mobil sein ? Wenn neu, wann wird das gute Stück benötigt ? Wenn es in Richtung Individualausbau geht und das wäre m.E. der richtige Ansatz, dann musst du aktuell mit Lieferzeiten von bis zu 2 Jahren rechnen. Allein würde ich immer einen ausgebauten Kawa vorziehen. Dort ist vieles machbar, was du bei einem TI nicht für viel Geld und gute Worte bekommst. Ein Modell, das recht gut für deine Wünsche passen würde, wäre z.B. der Bresler Junior 541 DK-G, G wie Garage: --> LinkDort würdest du z.B. eine Fahrrad rein bekommen. Dazu ist das gute Stück nur 5,41 m lang, also ideal für Parkplätze in Städten und bei Supermärkten usw. Dadurch dass das Bett oben ist, hast du bezogen auf die geringe Außenlänge, innen trotzdem einen großen Wohnraum. Dazu kommt die 100 % ige Wintertauglichkeit, da in dem Fahrzeug wirklich jeder Zentimeter gedämmt ist und alle Tanks im beheizten Doppelboden untergebracht sind. Bei Bresler sind darüber hinaus viele Wünsche erfüllbar. So kann man ohne weiteres eine Trockentrenntoilette TTT einbauen lassen. Aber auch Veränderungen beim Möbelbau sind möglich. Aber der Bresler ist kein Billigheimer, womit wir wieder bei meiner Eingangsfrage wären...... Gruß Roman
lonsome am 31 Mai 2021 11:47:23 Hallo, Da komme ich doch wieder mit dem Alkoven an. So ein kurzer Alkoven mit 5,50 m Länge bietet viele Vorteile, die ich schätze. Ich bin auch alleine unterwegs ohne Hund, auch im Winter. - Fahrerhaus kann man durch Isoliervorhang abtrennen, so bleibt es kuschelig warm im Wohnteil ohne angelaufene Scheiben vorne etc.. - Bett im Alkoven ist beste Raumausnutzung, da der Platz über dem Fahrerhaus sonst ungenutzt ist. - Einen Teil des Bettes nutze ich als Lager für ganz leichte Dinge. - Meiner ist winterfest ohne Doppelboden, da der Abwassertank gut beheizt ist. - Dusche abgetrennt von Toilette mit Klapptüre, geht super, benutze ich regelmäßig. - Viel Platz und Höhe, da es kein Hubbett gibt o. ä.. - Kein Platzverbrauch im Wohnraum durch Bett. - Kein Umbau nötig, wenn man sich mal schnell 10 Minuten hinlegen will. Wenn ich mir derzeit ein Womo kaufen kaufen würde, dann wohl den kurzen Alkoven von Eura. Der hat auch Doppelboden, 140 L Frischwasser (wenn ich es richtig weiß) etc.. Man kann ihn auch mit LiFePo4 Batterie ordern, auch sehr praktisch, wenn man viel Strom braucht. Gruß Klaus
macagi am 31 Mai 2021 12:39:58 Trockentoilette ist ein guter Hinweis, das Limit der Autarkie wird meist im Toilettenbereich erreicht. Alkoven sind generell besser gedämmt wie TIs. VIs sind gut gedämmt, haben aber die grosse im Winter kalte Frontscheibe. Unser jetziger Alkoven braucht im Winter nur halb so viel Gas wie der alte VI. Doppelboden steht normalerweise dabei, wenn nichts da steht ist er nicht da. Dafür bekannte Hersteller sind Eura, Carthago, manche Dethleffs, viele Frankia, manche Hymer, und die bekannten Luxusmarken (NB, Concorde usw.). Der Doppelboden ist nicht nur gut im Winter sondern bietet generell viel Stauraum für Dinge die man nicht immer sofort braucht. Wenn man im WInter auf den Abwassertank angewiesen ist sollte man bedenken dass man einmal darin eingefrorenes Wasser nicht so leicht wieder rauskriegt sollte es länger unter Null sein. Den Ablasshahn kriegt man vielleicht noch aufgetaut, mit Föhn oÄ....aber für das Wasser muss man in wärmere Gefilde oder in eine Halle.
lonsome am 31 Mai 2021 12:47:50 Hallo,
Noch vergessen: Für mich wäre auch sehr wichtig die Tankgröße Frischwasser. Es ist ein Unterschied, ob Du 90 oder 140 l bunkern kannst. Bei den meisten KaWas sind die Tanks eher kleiner, das war für mich immer ein Ausschlusskriterium.
Auch bei einer Waschmaschine: Woher das Wasser, woher der Strom? Generator, ja, für den Strom. Und das Wasser?
Vielleicht auch interessant die Dachfläche, die Du für Solar nutzen kannst, wenn du viel Strom brauchst.
Gruß Klaus
Jjoerg am 31 Mai 2021 15:12:45 Hallo, mir wäre auch als erstes der La Strada Nova eingefallen. Schau doch auch mal bei Globetraveller vorbei: --> Linkdie haben zumindestens einen Abwassertank im Doppelboden trotz Kastenwagen und beim Voyager Z sogar eine separate Dusche. Lg Jörg, der gerne den Nova M gekauft hätte aber nicht ins Bett klettern wollte.
rogers am 31 Mai 2021 17:42:46 Ich lebe und arbeite dauerhaft seit 2016 am Laptop im Wohnmobil, bin auch nur eine Person ohne Hund oder Katze. Angefangen mit einem Kastenwagen auf 3,5 To kann ich aus Erfahrung sagen, es geht nur mit viel Abenteuerlust, denn es ist im deutschen Winter darin auf Dauer zu dunkel, Fußkalt und bei schlechten Wetter auch einfach zu Eng. Dazu kommt die geringe Zuladung für Batterie, Frischwasser, Solar, zu viel Kondenswasser und und und. Ich habe im Kastenwagen einen Winter in Spanien verbracht und das war ganz OK, dann einen Winter in Deutschland und danach wusste ich ganz genau, was ich nicht mehr wollte. Jetzt fahre ich einen Alkoven mit großem beheizten Doppelboden, 200 Liter LPG Gastank, 400 Ah LiFePo4 Batterien, 500 Wp Solar, TTK Toilette und über 300 Liter Frischwasser durch den Winter. Meine Begrenzung liegt jetzt eher beim Kühlschrank mit seinen 190 Litern, alles andere reicht auch für gute 10-14 Tage im kalten Winter. Alle Geräte werden dafür aber nur mit 12 Volt betrieben, der Kühlschrank ist ein Absorber (Im heißen Sommer erweitert durch eine Kompressor Kühlbox), nur einen kleinen Wechselrichter zum E-Bike laden und das wars. Ein knapp über 7 Meter Alkoven mit Fussbodenheizung und Rundsitzgruppe ist für mich ein Fahrzeug, wo auch lange dunkle und kalte Winter locker zu ertragen sind. Es ist inzwischen, auch ohne Waschmaschine, ein 4,8 Tonner und auch der reicht nicht ganz für die Sachen, die man so mit sich rumschleppen muss und darum hängt auch noch ein 1,2 Tonnen Anhänger hinten dran. Wer dauerhaft im Wohnmobil leben und arbeiten möchte, dazu eine gewisse Autarkie erreichen will, den Winter auch in Deutschland verbringt, braucht dafür einfach viel Gas, viel Strom, viel Solar, viel Toilette und viel Frisch- Abwasser um ein ruhiges Leben führen zu können. Dafür sind eigentlich auch 4,8 zu wenig, besser wären 7,5 Tonnen und wenn ich einmal ein erschwingliches Fahrzeug (Alkoven) mit Rundsitzgruppe, um die 7 Meter als 7,5 Tonner finden sollte, wäre dieses mein Favorit, denn dann würde noch mehr Frischwasser, mehr Batterien und mehr Gas möglich sein und es könnten im Winter auch mehr als 20 Tage autarkes stehen werden und nicht nur ca. 10 - 14 Tage wie heute. Gruß Roger
macagi am 31 Mai 2021 18:01:50 Der rogers hat das ja ganz gut beschrieben. Ich habe auch schon einen Winter im Womo verbracht, Projekt im Ruhrgebiet.....
Inzwischen habe ich auch noch einen Wohnwagen, der dann auf einem CP in Projektnähe steht. Wohnmobil nur noch wenn nur SPs und keine CPs in der Nähe sind. Man bedenke - der CP hat Strom, manche auch Gas, und es gibt Handwerkermonatspreise (meist). Heizung wird eigentlich nur teuer wenn es längere Zeit unter Null hat. Ich brauche dann ein bis 2 11kg Flaschen die Woche.
Roman am 31 Mai 2021 18:10:12 Jetzt sind wir wieder an dem Punkt, an dem der TO mal wieder lenkend eingreifen müsste, damit die Vorschläge nicht in Richtungen gehen, in die er gar nicht möchte. Ich lese aus seinem Eröffnungsbeitrag nicht unbedingt heraus, dass er dauerhaft im Womo leben möchte, nur gelegentlich für längere Zeit...?
Gruß Roman
Gast am 31 Mai 2021 22:43:43 rogers hat geschrieben:Ich lebe und arbeite dauerhaft seit 2016 am Laptop im Wohnmobil, ... ...
Jetzt fahre ich einen Alkoven mit großem beheizten Doppelboden, 200 Liter LPG Gastank, 400 Ah LiFePo4 Batterien, 500 Wp Solar, TTK Toilette und über 300 Liter Frischwasser durch den Winter.
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Gruß Roger
Das ist ein Beitrag aus dem realen Leben! - Alle Achtung! Die einzigen Optimierungsmöglichkeiten, die ich überhaupt sehen würde, wäre, Frage: Doppelboden zwingend?? Geht vielleicht auch ohne? Statt 200l Gas, wäre eine Dieselheizung möglich, viele Hersteller gehen heut dazu über, und das Gas nur noch zum Kochen, spart Gewicht und Trockentoilette (überlege ich gerade selbst), wären schon die optimale Maßnahme, würde ich mal drüber nachdenken. 400Ah Life und 200 - 300l Wasser klingt plausibel, Drunter würde ich es eher nicht gehen. Gruß
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