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Das Wohnmobil und die große Freiheit - oder doch nicht? 1, 2, 3


Berioldir am 03 Jun 2021 19:49:38

Hallo zusammen,

ermöglicht das eigene Wohnmobil die "große Freiheit", wie sie von den Herstellern regelmäßig beworben wird?

Meine persönlichen Erfahrungen beziehen sich auf die Nebensaison der Jahre 2017/2018, Italien und Südfrankreich. Dort waren die meisten Campingplätze gut gefüllt bis voll, aber auf dem ein oder anderen Campingstellplatz/öffentlichen Stellplätzen hat man doch noch einen Platz bekommen. Sobald die Hauptsaison anfing, wurde es sehr schwierig.

2019 und insbesondere 2020 scheint sich das ganze deutlich verschärft zu haben. Wenn man sich die Zulassungszahlen anschaut, ist das auch nicht verwunderlich. Mehrere meiner Freunde/Arbeitskollegen haben sich unabhängig voneinander ein Womo angeschafft, sind auf's Geratewohl losgefahren und mussten feststellen, dass sie die Campingplätze eigentlich lange vorher reservieren müssten um einen sicheren Platz zu bekommen. Ihre Erfahrungen waren schon etwas frustrierend, insbesondere wenn einem die Campingbranche suggeriert: Fahr einfach drauf los und stell dich "irgendwo" hin. Stehe einsam und alleine an einem Sandstrand und sitze am offenen Lagerfeuer.
"Irgendwo" ist inzwischen häufig verboten und wird auch kontrolliert. Campingplätze häufig voll, ebenso wie Stellplätze. Mit dem Fahrzeug an den Strand? Unmöglich. Offenes Feuer? Würde ich nicht riskieren!

Völlig zu Recht haben sie mich gefragt:
Wo ist die große Freiheit und vor allen Dingen die Spontanität, wenn ich mich Monate vorher durch eine Reservierung festlegen muss?
Natürlich gibt es das Problem im thüringer Wald kaum, aber sie bevorzugen alle touristische Gegenden wie die Cote d'azur, die ligurische Küste und die Algarve.
Selbst ein Wochenende im Allgäu (Sonthofen, Oberstdorf) ist schwierig, man kann sich auf keine öffentlichen Parkplätze mehr hinstellen, dort wurden überall Verbotsschilder aufgestellt.

Wie praktiziere ich es selbst?
Ich bin zum großen Freisteher geworden - tarnen, täuschen und leave no traces sind mein Motto. Ist aber ganz klar auch nicht immer entspannt, wenn man immer weiß, heute Abend könnte jemand an der Tür klopfen und zur Weiterfahrt auffordern/ eine Strafe aufbrummen. Und richtig lang ausschlafen geht auch eher selten, da frühes Aufbrechen angesagt ist.

Wie sind eure Erfahrungen?

Viele Grüße
Alex

Anzeige vom Forum

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NeuerCamper2021 am 03 Jun 2021 20:44:29

Hallo Alex,
wer an deine beschriebenen Werbefilme glaubt hat einen an der Klatsche.
Wir sind jetzt das erstmal mit unserem Wohnmobil nach Kroatien unterwegs. Nicht reserviert, einfach los. Plätze satt, außer man möchte einen ganz bestimmten Platz, das sollte man aber schon seit Jahren 1 Jahr im Voraus tun und kostet auch extra Geld. Also...nix Neues.
Neu für uns, waren die überfüllten Rastplätze durch LKW,s in Deutschland. Wer sich die Lenkzeiten ausdachte, hat nicht an extra Parkplätze gedacht. Auch das ließ sich lösen mit einer Übernachtung auf einem Autohof für 20€ .Dagegen waren in Slowenien und Kroatien jede Menge kostenlose Übernachtungen auf fast leeren Rastplätzen möglich.
Wie es z.Zeit in Frankreich und Italien aussieht kann ich nicht beurteilen. Habe die Acsi Karte und bezahle hier auf Camping Polari bei Rovinj bis zum 25.6. 18€/Tag direkt am Meer inkl. Super WLAN, Stom,Wasser- und Abwasseranschluß und Pools.


Grüße eines Anfängers
Hans
P.s. Ausblick vom Stellplatz

NeuerCamper2021 am 03 Jun 2021 20:47:20

Bild wird nicht geladen, sorry

Anzeige vom Forum


frankjasper8 am 03 Jun 2021 20:51:27

Die große Freiheit; tja, das war wohl mal in den letzten Jahren so, aber besonders seit der Pandemie sind die Wohnmobilurlauber zahlenmäßig sprunghaft angestiegen. Neukäufe oder Mietfahrzeuge nehmen stark zu. Die Urlauber entdecken die "Heimat" wieder.
Entsprechend voll sind daher auch die Stell- und Campingplätze, besonders an den "Hot-Spots" wie Nord-oder Ostsee, Rhein-Mosel-Region oder Bayern. Noch dazu kommen die Schulferien, die sich im Sommer auf nur wenige Wochen zusammen gezogen haben. Papa, Mama und die Kinderchen sind ja auf die Ferien angewiesen, Omma und Oppa können auch außerhalb der Ferien auf "große Fahrt" gehen.

Wenn man die angesprochenen "Hot-Spots" etwas links liegen lässt, ist die Chance auf freie Plätze noch ganz gut, die oben erwähnte "große Freiheit" im Bezug auf freies Stehen wird aber durch zunehmende Parkverbote und Höhenbeschränkungen auf öffentlichen Parkflächen stark eingegrenzt.

huohler am 03 Jun 2021 21:00:57

Die große Freiheit gibt es immer noch, aber wie schon immer - nie an Touri- Hotspots!
Hans, hast du tatsächlich versucht auf Rastplätzen zu übernachten? Das ist eigentlich die erste Regel die man mit dem Wohnmobil lernt: Nie auf Rastplätzen übernachten!
Von der Autobahn abfahren, in den nächsten Ort und auf dem Parkplatz am Friedhof/Freibad/Sportplatz o.ä. hinstellen. Die 5 oder 10 Minuten Umweg würde ich immer in Kauf nehmen.

Hubert

Kuhtreiber am 03 Jun 2021 21:18:27

NeuerCamper2021 hat geschrieben:.. Habe die Acsi Karte und bezahle hier auf Camping Polari bei Rovinj bis zum 25.6. 18€/Tag direkt am Meer inkl. Super WLAN, Stom,Wasser- und Abwasseranschluß und Pools.


Bist du dir da sicher, nur €18,-? Das kommt mir für Kroatien sehr günstig vor.

frankjasper8 am 03 Jun 2021 21:25:35

Autobahn-Raststätten - ja, anfangs meiner wohnmobilen Reisen habe ich da in den frühen 90er Jahren auch Erfahrungen gesammelt, Rastanlage "Nürnberg-Feucht", Vaterstetten bei München oder die Raststätte "Rhön" und "Riedener Wald", da habe ich damals schon übernachtet.
Damals gab es noch nicht so viele Stellplätze entlang der Autobahnen. Wer "nur" zum übernachten anhalten wollte, musste fast zwangsläufig auf die Raststätten fahren oder kilometerlange Umwege zu Campingplätzen nahe der Autobahnen in Kauf nehmen.
Heute würde ich nicht mehr auf die Raststätten zur Übernachtung fahren ... oder nur noch in absoluter Notlage. Erstens gibt es heutzutage mehrere Stellplatzfüher in den Netzwerken oder in Papierform, die in Autobahnnähe viele Übernachtungsmöglichkeiten anzeigen
und zweitens ist der LKW-Verkehr inzwischen so stark, dass man doch die sowieso schon knappen Stellflächen an den Autobahnen für die "Trucker" freihalten sollte. Die haben nämlich nicht die Möglichkeiten, mal schnell von der Autobahn runter zu fahren und auf "der grünen Wiese" zu übernachten. Die "Trucker-Romantik" gibt es nämlich auch schon lange nicht mehr... :)

chrisc4 am 03 Jun 2021 21:34:18

Wir sind inzwischen 20 Jahren mit dem Wohnmobil unterwegs und ich blicke mit Wehmut zurück wie leger das damals noch war.
Wir waren z.B. oft in Italien direkt am Strand, da standen viele Italiener mit ihren Wohnmobilen, viele kamen auf uns zu und haben uns zu Espresso oder Wein eingeladen. Wasser und Entsorgung gab es kostenlos oder für Kleingeld auch an manchen Tankstellen.
In Südtirol standen wir direkt an der Seilbahn oder auch mitten im Bergdorf auf einem Parkplatz, Entsorgung der Toilette auf Nachfrage bei einheimischen, manchmal auf einem Misthaufen, natürlich ohne Chemie.
Da waren Wohnmobile bei den Einheimischen noch gerne gesehen und willkommen!
Diese Zeiten sind wohl endgültig vorbei!
Heute gibt's überall Verbote oder Teppichstangen, Wohnmobile sind inzwischen sehr unbeliebt, haben einen schlechten Ruf! Leider gibt es inzwischen viel zuviele davon und Ferienwohnungen, Hotelzimmer stehen immer öfter leer. Es gibt Berechnung wieviel Geld ein Urlauber am Tag ausgiebig, da schneiden Wohnmobile extrem schlecht ab.
Die regionalen Politiker möchten die Wohnmobile am liebsten aus ihrer Region verbannen.

Gruß
Hans

NeuerCamper2021 am 03 Jun 2021 22:10:42

Hallo Kuhtreiber,
da bin ich mir 100% sicher weil ich gestern für 30 Tage in der 1.Reihe 540€ bezahlt habe.
Und darum komme ich im September ab dem 15.9. wieder weil es ab da wieder nur 18€ sind.
Habe nichts vergleichbares und gutes in Italien oder Frankreich bis jetzt gefunden.

Gruß
Hans

Elgeba am 03 Jun 2021 22:38:35

Große Freiheit und Wohnmobil,das ist inzwischen ein Widerspruch in sich,ich fahre seit 18 Jahren Wohnmobil,aber einen solchen Hype wie derzeit hätte ich nicht für möglich gehalten,wenn sich das nicht in den nächsten 1-2 Jahren wieder ändert,werde ich einige sehr ernsthafte Überlegungen anstellen müssen,vielleicht steige ich wieder um auf das Flugzeug,mal sehen.


Gruß Bernd

Gast am 03 Jun 2021 23:00:09

chrisc4 hat geschrieben:Wir sind inzwischen 20 Jahren mit dem Wohnmobil unterwegs und ich blicke mit Wehmut zurück wie leger das damals noch war.
..

Gruß
Hans

...und was habt Ihr draus gelernt? Was bitte ist die große Freiheit? Es ist das, was der jeweilige daraus macht. Wer Campingplätze sucht, wird Campingplätze finden, so wie sie eben sind. Campingplätze sind für uns die All- Inclusive Hotels der Pauschalreisenden, die (für uns ) einfach zu meiden sind, groß, voll und belegt mit vielen Menschen, denen wir gar nicht begegnen wollen. Wir sind seit 3 Jahren mit dem WoMo unterwegs und all die oft geschilderten Probleme (voll, belegt, etc- PP) hatten wir bis heute nicht. Offensichtlich "fahren" wir anders. Nicht dahin wohin alle fahren, nicht dann wenn alle fahren und an Orte wo wenige hin fahren. Wir sind seit 2 Wochen Italien unterwegs, wir waren auf keinem CP, nur auf individual Stellplätzen, oder Agricultur haben tolle Menschen kennen gelernt, auf manchen Plätzen waren tatsächlich mal 3 Womos, auf den meisten waren weniger, lecker Wein, tolles Öl, hervorragendes Essen, aber ich hätte kein Problem, wenn die meisten weiter auf die CP´s fahren, denn ich glaube mittlerweile, das die meisten gar nicht wissen, was sie wirklich wollen und was sie unter individuell verstehen sollten. Da muß man sich schon manchmal Mühe geben und suchen, anstatt einfach auf den nächsten CP zu fahren, der dazu noch oft teurer ist als ein wunderschöne Bauernhof oder etwas ähnliches.

Aber Alles GuT :-) bleibt da wo Ihr hinfahrt, dann haben WIR unsrere Ruhe :mrgreen:

Und um auf die Frage des TE zu antworten: JA gibt es - oft aber nur woanders und das ist gut so! :mrgreen:

gordan am 04 Jun 2021 05:23:47

Warum so viel jammern!?
Wie in manchen anderen Sachen, auch was viele Regeln und Verbote betrifft, sind grade die Deutschen die Vorreiter. Wo kann man noch in Deutschland parken, dass keiner sofort durch Fenster nicht schaut und fragt sich was du da eigentlich willst!? Das ist seit Jahren so und nicht erst seit Gestern.
Teppichstangen und Verbote waren zu erst und meistens deutsche Erfindung. Wenn ich mich gut erinnere, Parkverbote gab es zu erst am Nordsee- und Ostseestrand. Viel später kamen die Italiener, Spanier oder Kroaten damit nach.
Es ist ein wenig unfair sich zu beschweren, über die Sachen die man erstrecht zuhause nicht macht oder nicht machen darf. Mittlerweile ist das alles Normalität geworden und da wird sich in die Zukunft mit Sicherheit auch nichts mehr ändern. Trotzdem sehe ich nicht alles so schwarz!?
Wir fahren Womo seit über dreissig Jahren und haben mit der Zeit viel gelernt. Die letzten Jahren, sind wir 8-10 Monate jährlich unterwegs im Sommer wie im Winter. Im Sommer fahre ich meinen Jer-Ski und im Winter Schneemobil. Das war schon immer mein Traum und so lang ich das noch kann, möchte ich nicht drauf verzichten. :D
Wir besuchen so gut wie nie Camping- oder Stellplätze und bleiben manchmal bis zu zwei Wochen auf gleiche Stelle. Trotzdem, uns hat noch nie jemand nachts geweckt oder vom Platz weggejagt.
Wo wir nicht willkommen sind, fahren wir einfach nicht hin. Warum auch!? Es gibt noch so viele Ecken auf der Erde wo man willkommen ist und seine Freiheit ungestört geniessen kann. Mensch muß sich nichtmal verstecken. Wichtig ist, die Plätze immer sauber zu halten und nichts hinter sich liegen zu lassen. Der Welt ist so groß und Plätze gibt es mehr als genug. Mensch muß die nur finden. :)

Gruß Gordan

Tinduck am 04 Jun 2021 09:08:26

Mit Kindern und an Ferien gebunden ist es tatsächlich nicht so einfach, noch ein wenig Individualismus beim Womo-Fahren zu haben. Da läuft es oft (aber nicht immer) auf den gebuchten CP hinaus. Wobei es auch schöne Ziele gibt, wo man immer was bekommt. Normandie/Bretagne z. B. ist selbst in den Sommerferien ohne Vorbuchungen machbar, wenn man jeden Tag woanders ist. In unserer Sommertour 2017 hatten wir (mit 2 Womos unterwegs) einen einzigen CP und einen Stellplatz, der für eine Nacht nichts frei hatte. In drei Wochen. Einfach weitergefahren, der nächste hatte Platz.

Als Nebensaisonfahrer mit 2 Personen an Bord kann man sich da noch wesentlich besser ausleben, weil selbst an den Hotspots nicht so viel los ist.

Die größte Lüge sind eigenlich die Fotos mit happy Familie und Lagerfeuer am einsamen Strand. Dass die da (selbst wenn sie so eine Stelle fänden) nach einem Tag wieder wegmüssen, weil Klokassette voll und 95-Ah-Batterie leer sind bei dem Womo mit Serienausstattung, steht nicht dabei... die Versprechen von der großen Freiheit könnten die Hersteller noch nichtmal dann einlösen, wenn nicht alles überfüllt wäre, einfach nur weil der Großteil der verkauften Womos erbärmlich ausgestattet ist, was Autarkie angeht. Echt ein Witz, dass ein Womo mit 2 Schlafplätzen mit dem gleichen Schwarzwasservolumen angeboten wird wie eins mit 6.

bis denn,

Uwe

KAWADO am 04 Jun 2021 09:27:49

Kuhtreiber hat geschrieben:Bist du dir da sicher, nur €18,-? Das kommt mir für Kroatien sehr günstig vor.


Mir auch

.... und ich denke in der Preisliste --> Linksind das keine KUNA :wink:

oder anderer Platz?

Chippe333 am 04 Jun 2021 09:41:34

Hallo,
dass immer mehr Verbotsschilder kommen ist nichts neues und hausgemacht.
Wir standen jetzt für 2 Tage am Rossfeld und neben uns auch etliche Camper die keine Toilette an Bord hatten. Geschäft ins Gebüsch gemacht, Campingausrüstung vorm Mobil weil drin kein Platz, Mülleimer vom Kiosk mit eigenem Müll vollstopfen da mitnehmen und ordnungsgemäss entsorgen ja schwierig ist.
Also nicht wundern wenn immer mehr Verbote kommen.
Für mich ist es selbstverständlich den Platz sauberzu verlassen.
Allzeit gute Fahrt

Tinduck am 04 Jun 2021 09:46:02

Naaaeeeeiiiin, das ist doch nur ein böses, diskriminierendes Gerücht, dass die Camper ohne Toilette an Bord beim Freistehen in die Büsche kacken. Die halten einfach 2 Wochen an, Bundeswehrschokolade machts möglich!

/Ironie off

bis denn,

Uwe

thomas56 am 04 Jun 2021 10:16:19

Berioldir hat geschrieben:
Ich bin zum großen Freisteher geworden - tarnen, täuschen und leave no traces sind mein Motto. Ist aber ganz klar auch nicht immer entspannt, wenn man immer weiß, heute Abend könnte jemand an der Tür klopfen und zur Weiterfahrt auffordern/ eine Strafe aufbrummen.
Wie sind eure Erfahrungen?


Meine Erfahrung sagt mir, dass es genau diese Tarner und Täuscher sind, die uns immer mehr Teppichstangen und Verbote einbringen!

goorooj am 04 Jun 2021 10:20:27

Ich bin mit Wohnmobilen aufgewachsen, damals ab Ende der 70er.

Damals gab es noch eine scharfe Trennung zwischen den Wohnwagen-Spiessern auf den Campingplätzen ( Dauercamper mit festem Platz und Teppich im Vorzelt waren so das Übelste... eigentlich Schrebergärtner ohne Garten ) und den Wohnmobilfahrern die sich einfach wild überall hin gestellt haben... meistens umgebaute Busse, LKWs und Transporter, Weissware war eher die Ausnahme, eher ein amerikanisches Ding mit den dicken Winnebagos.... aber mit Toilette, bitteschön... Porta Pottis gabs damals schon. Die Womos meiner Eltern wurden dann immer grösser, bis zum Reisebus mit eingebautem Holzofen.
Dafür hat man dann auf Comfort verzichtet. Deswegen hatte man ein Wohnmobil. Nicht, um organisiert auf Camping- oder Stellplätzen zu stehen. Mein Spanisch, französisch, italienisch, portugiesisch habe ich damals bei Einheimischen gelernt, nicht in der Schule.

Mit den immer komfortabler werdenden Wohnmobilen... ich sag jetzt mal Hubstützen und und Markisen waren der Anfang vom Ende, jetzt hats elektrisch ausfahrende Treppchen.... waren dann die Dauercamper so ab den 90ern immer mehr auch im Wohnmobil unterwegs.... und seitdem gehts abwärts. Die Spiesser haben mittleweile sogar den Nerv über selbstausgebaute Kastenwägen die Nase zu rümpfen... Ich habe schon kommentare wie "Eigentlich schöner Stellplatz, aber leider viele verrostete Kastenwägen als Nachbarn" gelesen. Da kommt mir die Galle hoch.

Und die Spiessermentalität hat sich auch ziemlich breitgemacht, leider... gabs damals noch einen regen Austausch mit den Einheimischen ( deswegen ist man ja schliesslich hingefahren, Party am Strand bis zum Sonnenaufgang, oder früh um 5 rausfahren mit dem Fischer den man am Abend in der Kneipe getroffen hat... war schon geil ) , hocken heute viele eher abgeschottet in ihren fahrbaren Reihenhäusern und konsumieren einfach nur Gegend bzw. bleiben generell unter sich. Pauschalreisende mit eigenem Hotel. "Majorka" mobil. Deswegen machen auch die Einheimischen den Riegel vor, was hätten die denn noch davon?
Das schlimmste was ich jetzt gesehen habe war ein rein deutsch belegtes Stellghetto in Spanien mit deutschen Fahnen, deutschem Fussball auf dem Fernseher in der deutschen Kneipe mit deutschem Wirt, deutschen Würstchen und deutschem Bier, alle Wohnmobile brav in Reih und Glied. Die blieben auch einfach auf ihrem Platz. Andererseits bleiben die auch vom Strand weg, eigentlich ok.

Ich habe versucht das zu lösen mit einem kleinen Camper unter 2 Metern Höhe, der unter den Höhenbegrenzungen durchpasst, hat auch eine Weile gut funktioniert aber die Begrenzungen werden jetzt auch immer niedriger... und die Selbstbeschränkung mit der fehlenden Stehhöhe lohnt sich nicht mehr.
Ich habe das mittlerweile über 40 Jahre schmerzhaft mitbekommen als die schönen wilden Plätze immer mehr zugestellt und dann dichtgemacht oder zugebaut wurden. Porto Covo, Odeceixe, Garrucha, Leucate, Sete, Piemanson....
Das Problem ist auch dass mit jedem Platz der dichtgemacht wird, sich dann mehr auf dem freien Rest drängelt. Mathematik.
Das ist ja jetzt keine neue Entwicklung, schon vor 10 Jahren habe ich Stellplätze in Südspanien gesehen die im Winter komplett voll waren. Damals neu, heute die Norm.

Es gibt noch ein paar von den wilden Plätzen in Europa. Eine Handvoll. Aber die sind entweder ein gut gehütetes Geheimnis, aus nachvollziehbaren Gründen, oder die Dickschiffe kommen da rein technisch gar nicht erst hin.
Wenn du heute wild stehen willst geht das nur wie ganz früher.... mit einem umgebauten Kastenwagen. Und ja nix darüber erzählen.
First Rule of Freistehen Club: Dont talk about Freistehen Club.

Mein Vater, mittlerweile auch schon knapp vor den 80ern, hat das für sich schon vor Jahrzenten mit grossen Allrad-LKWs gelöst und fährt die immer noch. Dafür gibts noch ruhige Stellen. Der war jetzt auch erst damit im Senegal vor ein paar Jahren... Ich persönlich habe den Weg des Kastenwagens ohne Fenster, nur mit ausreichend Dachluken gewählt. Und einer ausreichend grossen Toilette, ich weiss echt nicht warum es noch Womos ohne Klo gibt.
Ich weiss nicht was ich mache wenn ich dann in Rente gehe. Der ursprüngliche Lebensentwurf mit dem Wohnmobil erscheint mir bis dahin hinfällig.... vielleicht ist ein kleines Haus in Süditalien doch keine schlechte Idee.

Tinduck am 04 Jun 2021 10:28:54

goorooj hat geschrieben:Ich persönlich habe den Weg des Kastenwagens ohne Fenster, nur mit ausreichend Dachluken gewählt.


D'accord mit allem, was du schreibst.

Was ich nicht verstehe: wenn Du auf deinem geheimen Freistehplatz bei den Einheimischen stehst, warum darf dein Kasten dann keine Fenster haben? Oder anders gefragt: wofür wird der gehalten, wenn nicht für ein Wohnmobil? Wild übernachtender Klempner? Sind die willkommener??

bis denn,

Uwe

goorooj am 04 Jun 2021 10:43:49

Tinduck hat geschrieben:
D'accord mit allem, was du schreibst.

Was ich nicht verstehe: wenn Du auf deinem geheimen Freistehplatz bei den Einheimischen stehst, warum darf dein Kasten dann keine Fenster haben? Oder anders gefragt: wofür wird der gehalten, wenn nicht für ein Wohnmobil? Wild übernachtender Klempner? Sind die willkommener??

bis denn,

Uwe


In südlichen Ländern fahren viele Einheimische mit ihrem Laster nach der Arbeit noch an den Strand und bleiben da bis spät abends. Die sind auch in der Regel unbelästigt, die Polizei geht vielfach gezielt auf ausländische Womos.
Aber ums kurz zu machen:
Weil wir einfach in der Stadt unterwegs sind, Leute treffen und nur zum Schlafen im Womo sind, das dann irgendwo zentral steht. Oder einfach auf dem Strand sind. Oder mit den Rädern unterwegs, oder mit dem immer eingepacken Faltboot und Zelt einfach ein paar Tage ganz weg.... ist auch kein so auffallend lohnendes Einbruchsziel.
Wir fahren ja weg um zu erleben, nicht um dasselbe machen was wir daheim auch machen. Deswegen sind auch Fernseher, Sat-Schüsseln noch nie ein Thema gewesen.
Wir waren jetzt die Woche vor Pfingsten erst in der Normandie, standen trotz Lockdown unbelästigt mitten in der Stadt mit einer Handvoll anderer Guerillacamper und haben Freunde besuchgt die da wohnen... und deren Freunde, haben schon Einladungen in andere Städte und jetzt mehr Plätze zum Besuch auf dem Plan als wir ursprünglich hatten als wir hingefahren sind....

Kuhtreiber am 04 Jun 2021 11:32:02

KAWADO hat geschrieben:
Mir auch

.... und ich denke in der Preisliste --> Linksind das keine KUNA :wink:

oder anderer Platz?


Diese Preise kenne ich auch. Deshalb war ich überrascht über die €18,-. Die Preise in Kroatien sind in den letzten Jahren leider deutlich gestiegen :)

BadHunter am 04 Jun 2021 13:22:02

Naja, die ganz große Freiheit, wie vor 30 Jahren, als ich mein erstes Wohnmobil hatte, ist nun mal Geschichte. Damals hatte ich, wie so viele, einen Kastenwagen (LT), den ich teilweise selbst ausgebaut habe, teilweise habe ausbauen lassen, und damit war ich dann in Spanien, Südfrankreich, Dänemark, oft auf tollen Freistehplätzen direkt an Stränden, zusammen mit Surfern aus allen möglichen Ländern und Regionen.

Aber ich könnte es mir auch heute nicht vorstellen, irgendwann mal ohne Wohnmobil zu sein, obwohl es nicht immer einfach ist. Da hilft nur, soweit möglich, antizyklisch zu fahren, also möglichst dann, wenn andere wieder nach Hause fahren, vor allem ausserhalb von Ferienzeiten, Und dann irgendwo hin, wo nicht alle hin wollen. Ich wohne in Schleswig-Holstein, also genau dort, und in Küstennähe, wo gerade jetzt gefühlt jeder hin möchte. Wenn wir, wie Anfang Juli, also innerhalb der Sommerferien (weil mein Sohn mit seinen 15 Jahren eben noch Schüler ist), mal für eine Woche irgendwo Urlaub machen wollen, dann wird das rechtzeitig geplant und eben mal ein CP gebucht.
Wenn wir dann, ohne meinen Sohn, der sonst bei seiner Mutter lebt, unseren Haupturlaub machen wollen, dann machen wir das ausserhalb der Ferien, oder irgendwo, wo Ferien keine so große Rolle spielen. Letzteres war z.B. in Schweden so, wo wir tolle Freistehplätze hatten, oder andere Plätze anfahren konnten, auf denen immer noch etwas frei war.
In der jetzigen Zeit war es letzten Sommer bei einer Italien-Rundreise herrlich (trotz Ferienzeit), überall fanden wir auf den CP reichlich freie Plätze, während es hierzulande überall brechend voll war, weil die Leute sich teilweise nicht getraut haben, ins Ausland zu fahren. Selbst für unsere erste Zwischenübernachtung kurz vor der Österreichischen Grenze an einem Sonntag Abend, wo man normalerweise immer Platz gefunden hat, weil die Wochenend-Fahrer dann wieder weg sind, haben wir auf 2 großen Stellplätzen, die wir angesteuert haben, keine freie Ecke mehr, so dass wir dann für die eine Nacht an der Straße vor dem Platz, zusammen mit 2 anderen Mobilen, übernachtet haben. Soviel zu Stellplätzen in Deutschland während der Corona-Zeit....
Dieses Jahr geht es Ende August für 3 Wochen nach Kroatien, dann sind die Ferien zuende, wir reservieren nichts und suchen uns vor Ort dann Plätze, die uns nach vorheriger Reccherche gefallen könnten. Sollte zu der Zeit auch völlig entspannt funktionieren.

Mein Fazit seit Jahren: wenn man unbedingt fahren möchte, und sei es gerade auch nur mal für ein Wochenende in überschaubarer Entfernung, dann bleibt meist nur reservieren, womit ich auch kein Problem habe, aber die "richtigen" Urlaube werden dann gemacht, wenn die Zahl der Reisenden nicht mehr so hoch ist.
Dann stellt sich auch dieses Gefühl der Freiheit wieder ein.

tiroler am 04 Jun 2021 13:57:15

Freiheit ist was man selber mit sich selber macht.

Fahren in der nicht Ferien Zeit wenn man kann. Wir sind immer außerhalb dieser Zeit Unterwegs ohne zu Buchen.

Aber was mich zur Zeit am meisten erschüttert ist was zu Zeit auf unser Autobahn A13 Richtung Brenner Unterwegs ist.
Wohnmobile aufgepackt bis übers Dach, Auto / Motorrad am Hänger usw. Da muss man sich schon Fragen ist das noch Campen wenn ich Haus und Hof mit nehmen muss. :cry: :cry: :cry:

BURAN am 04 Jun 2021 14:12:28

tja dann .. will ich auch mal meinen VW Bus Senf dazu geben ..

( kurz zum Kackthema ... ich hab ein Portapotti im Bus .. unbenutzt .. für Notfälle ... und beim Campen noch nie in den Wald gekackt ..
von daher sind für mich CP erforderlich )
Grosse Freiheit iss zz nicht .. mit Bus schon gar nicht .. aber es soll Leute geben die das entspannt finden ,mit dem Bus im Wald zu stehen.. ohne Wc .. .. für mich wär das nix )
eben 2 Busse auf nem Waldparkplatz getroffen .. jungs aus dem Norden

Da fahre ich jetzt seit einem halben Jahr einen VW Bus .. und hab noch nie drin gepennt
Fürs Ausland braucht man noch einen PCR Test .. das ist mir lästig ..
jetzt an Fronleichnam hätte ich beruflich mal ne Lücke gefunden wegzufahren .. aber von Nordsee bis Bodensee alles dicht .. hab mindestens 20 absagen
mit der Harley mal Plätze im Pfälzer Wald angefahren .. alles dicht

und so steht der Bus vor der Tür .. den Sl hab ich in 7 Monaten nur 200 km bewegt .. der Bus macht mir jeden tag spass .. ich mutze ihn täglich für Baustelle, Hundegassi anfahrt .. und auch mal um im Weinberg für ein PIC nic zu stehen
nur geschlafen hab ich noch nicht drin :-( ich habe zwar ein Porta potti .. aber meine Freundin verweigert das stringent
also bleibt nur CP
und das ist auch gut so .. denn ich bin auf meinen vielen Fahrten mit vielen anderen Womos letztlich doch gerne auf CP gefahren , wo man sich ungehemmt ausbreiten kann .. keine lange Sucherei , keine Angst vor unliebsamen Gästen .. morgens Brötchen und abends das Restaurant ...

denn auf der Suche nach der grossen Freiheit habe ich schon sooo viele Urlaubstage mit fahren verdödelt --- ich glaube zur Reisezeit und an den Hotspots kann man das einfach vergessen , und muss sich mit den Plätzen abfinden die kommerziell angeboten werden

ich habe schon viele schöne Plätze gefunden .. und ich bin mir sicher dass die nach Corona , und nach der ersten Freiheitshysterie auch immer noch da sind ..aber es sind eben nicht die Plätze an den bekannten Urlaubszielen .. dabei ist es ganz einfach ..

fahre einfach dahin wo nicht alle hinfahren , und dann wenn alle hinfahren
wer meint im Hochsommer am Mittelmeer oder an einem Bergsee allein stehen zu können , der will bestimmt auch an Weihnachten schön alleine am Ski lift stehen

meine ziele zum " relativ " unbesorgten Reisen .. der Cotontin .. und die äussersten Zipfel der Bretagne .. aber auch in der Provence , in Sardinien und Korsika habe ich schöne Plätze , die ich immer wieder gerne anfahre .. sorry .. die verrate ich nicht .. und das war auch immer ausserhalb der Hochsaison

zurück zum Thema .. die Fotomotive der Hochglanzprospekte sind verlockend .. und es ist möglich sowas zu finden .. nur nicht immer dann wenn man mag :-)

CKgroupie am 04 Jun 2021 15:03:03

Früher war alles besser . :D :D :D

Also ich fahre erst seit 2006 Wohnmobil und ich mag es immer noch. Klar, Cote d'Azur muss man reservieren, aber irgendwo im französischen Inland auf einen Camping municipal sind wir immer noch unter gekommen, sogar im Juli/August.

Sommer-Ferien waren natürlich immer schon voll. In Schottland im Oktober hatten wir jedoch massig Platz. Und schön war es auch!

Wer spontane Freiheit beim Reisen will, muss eben zu den richtigen Zeiten und an die richtigen Orte reisen. Deshalb reserviere ich für den Sommer auch. Da ist mir die Freiheit zu stressig und ha, ich will ans Meer. Die übrige Zeit des Jahres geht es spontan und da haben wir bisher immer noch was gefunden.

DonCarlos1962 am 04 Jun 2021 15:33:44

Gerade macht KNAUS im TV Werbung für die "große Freiheit" in ihren Mobilen!!

Wenn man den Werbespot, mit der Botschaft seinen Urlaub vollkommen frei gestalten zu können sieht, weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll.

LG Carsten

Chippe333 am 04 Jun 2021 16:01:12

Die Freiheit hat man nach wie vor.
Wichtig ist meiner Meinung nach sich zu arrangieren mit anderen Campern. Die Egoisten unter den Campern und möchte gern Rechthaber, haben scheinbar das grösste Problem mit der Freiheit!! Hmmm

Bepe am 04 Jun 2021 16:57:36

Hallo zusammen!
Wenn ich diesen Threat lese, was ich leichtsinnigerweise getan habe, kommen mir die Tränen.
Nein, nicht aus Mitleid, sondern aus Verzweiflung. Da beklagen sich die Bewohner des freiheitlichsten Europas, das es je gab, über mangelnde Freiheit!
Und früher war natürlich alles besser! Und wahrscheinlich aus Holz!
Früher, als es noch 3 oder max. 4 Wochen Urlaub gab. Früher, als sich nur wenige ein Auto leisten konnten und noch viel weniger ein Wohnmobil. Früher, da waren die Urlaubsorte noch nicht überlaufen. Woher auch?
Aber:
Früher, da konnten viele von denen, die heute jammern, noch gar nicht in Urlaub fahren!
Aber es war besser!
Deutschland, der Weltmeister des Jammerns!

Tut mir leid, das musste ich mal los werden. Jammert ruhig weiter!

Gruß
Bernd

Jorgi am 04 Jun 2021 17:33:50

Hallo zusammen
Ach manno Bernd, hör doch auf zu jammern :razz:

Gruß Jürgen

Bepe am 04 Jun 2021 17:45:37

Hallo Jürgen,

der war gut!

Gruß
Bernd

WomoToureu am 04 Jun 2021 18:43:06

Bepe hat geschrieben:Wenn ich diesen Threat lese, was ich leichtsinnigerweise getan habe, kommen mir die Tränen.
Nein, nicht aus Mitleid, sondern aus Verzweiflung. Da beklagen sich die Bewohner des freiheitlichsten Europas, das es je gab, über mangelnde Freiheit!


Verstehe Deinen Beitrag absolut nicht, es jammert nur einer und der bejammert keineswegs die Freiheitlichen Grundrechte, sondern dass er "der Täuscht und Trickst" sich jetzt mit seinem Psyeudo WOMO auf öffenltiche Parkplätze an Hot Spot hinstellen kann.

So etwas finde ich absolut lächerlich, denn das ist öffentlicher Verkehrsraum und das was er will ist eine Sondernutzung.
Es entstehen derzeit immer mehr Stellplätze und Campingplätze oder werden vergrößert und Modernisiert. Selbstverständlich wird auch überall in Europa der Wohnmobil und Wohnwagenflut immer gezielter auf diese gelenkt. Wer das als "Unfreiheit" bezeichnet, wird bei mir kein Verständnis finden.

Wir selbst fahren einen VI, wenn einige hier pauschal über Kastenwagenfahrer herziehen finde ich das auch nicht in Ordnung. Wir kennen viele die einen Kastenwagen fahren ohne Klo aber immer nur auf SP und CP sind und überall dort auf Toilette gehen. Wenn nun wo auch immdr hingemacht wird, werden wohl mehr oder weniger alle dran beteiligt sein, die kein Klo im Fahrzeug haben. Das war leider schon immer so.

goorooj am 04 Jun 2021 19:31:59

WomoToureu hat geschrieben:So etwas finde ich absolut lächerlich, denn das ist öffentlicher Verkehrsraum und das was er will ist eine Sondernutzung.


Das finde ich jetzt dann doch mal eine Erörterung wert, hier ein kleines Plagiat zum Thema:

Vorbedingung: Das Auto ist angemeldet, versteuert, versichert.

Da Parken sog. „Gemeingebrauch“ ist, ist auch das Parken mit dem Wohnmobil überall zulässig, wo es nicht ausdrücklich verboten ist.

Anders ist es, wenn man das Wohnmobil nicht nur abstellt, also parken, sondern darin übernachten will. Auch dies ist grundsätzlich zulässig, wenn es nicht dem dauernden Wohnen an ein und derselben Stelle dient. Das Ruhen und Übernachten im Wohnmobil im öffentlichen Verkehrsraum auf Reisen zum Zwecke der Wiederherstellung der körperlichen Fahrtüchtigkeit ist erlaubter Gemeingebrauch, darüber hinaus aber genehmigungspflichtige Sondernutzung; Hentschel „Straßenverkehrsrecht“, 39. Auflage zu § 12 Rdnr. 42 a) m.w.Nw. sowie Wolfgang Berr, „Wohnmobile und Wohnanhänger“, Rdnr. 465 ff.

Danach liegt also bei einer einmaligen Übernachtung in aller Regel keine Sondernutzung, sondern noch Gemeingebrauch vor. Mithin ist das einmalige Übernachten im allgemeinen Straßenraum in jedem Falle zulässig, es sei denn, an der konkreten Stelle des öffentlichen Verkehrsraumes besteht ein allgemeines Parkverbot für dieses Fahrzeug. Diese bundesrechtlichen Regelungen können durch Landesgesetze nicht eingeschränkt werden.

( und hier möchte ich nochmal ein paar Ausrufezeichen setzen ) !!!

Auch Landschaftspflegegesetze, wie sie zum Teil existieren, können so ohne weiteres das einmalige Übernachten auf öffentlichen Parkplätzen und öffentlichen Straßen nicht einschränken. Etwas anderes gilt, wenn campingähnliches Leben stattfindet, also das Aufstellen von Tischen, Stühlen, das Herausdrehen der Markise oder das Aufbauen eines Vorzeltes. Das ist kein Parken mehr, sondern Sondernutzung, die ohne Genehmigung nicht erlaubt ist. Bei einem mehrtägigen Übernachten und Abstellen eines Wohnmobils auf einem öffentlichen Parkplatz zu Zwecken des wiederholten Übernachtens, handelt es sich ebenfalls nicht mehr um Gemeingebrauch, sondern Sondernutzung. Dies ist ohne Genehmigung der Sondernutzung nicht erlaubt. In diesen Fällen wird die Straße nicht mehr vorwiegend zu Verkehrszwecken, sondern zu Wohnzwecken genutzt. Ein derartiges Abstellen zu Zwecken des Bewohnens des Wohnmobils stellt daher kein zulässiges Dauerparken im Sinne des § 12 StVO mehr dar und wäre nur mit entsprechender Sondernutzungsgenehmigung möglich.

Solange ich auf Reisen bin, also am nächsten Tag weiterfahre, kann ich stehenbleiben wo ich will.

Hier noch ein Schreiben vom Kreisverwltungsreferat München dazu:
--> Link

Das Aufstellen von Wohnanhängern/Campinganhängern im öffentlichen Straßenraum ist im Rahmen des § 12 StVO auch in reinen und allgemeinen Wohngebieten für die Dauer von zwei Wochen erlaubt, soweit diese Fahrzeuge betriebsbereit sind. Das Aufstellen zu Wohnzwecken ist kein Gemeingebrauch einer Straße, sondern Sondernutzung. Das Ruhen oder Übernachten in Wohnwagen/Campinganhängern im öffentlichem Verkehrsraum auf Reisen zum Zwecke der Wiederherstellung der körperlichen Fahrtüchtigkeit ist erlaubter Gemeingebrauch, darüber hinaus aber genehmigungspflichtige Sondernutzung.•Das Aufstellen von Wohnmobilen zum Zwecke des Parkens ist grundsätzlich ohne Einschränkung überall möglich, wo auch das Parken von Pkw zugelassen ist. Voraussetzung ist nur, dass diese Fahrzeuge betriebsbereit und zugelassen sind. Das Aufstellen von Wohnmobilen zu Wohnzwecken ist kein Gemeingebrauch einer Straße, sondern Sondernutzung. Das Ruhen oder Übernachten in Wohnmobilen im öffentlichem Verkehrsraum auf Reisen zum Zwecke der Wiederherstellung der körperlichen Fahrtüchtigkeit ist erlaubter Gemeingebrauch, darüber hinaus aber genehmigungspflichtige Sondernutzung. Die Überwachung der Parkregelungen fällt in den Zuständigkeitsbereich der Polizei. Das Überwachen der Einhaltung von § 12 Abs. 3 a – Regelmäßigkeit des Parkens – ist nur mit einem entsprechenden Überwachungsaufwand nachzuweisen.

chrisc4 am 04 Jun 2021 19:49:35

Zu diesem Thema schreibt der ADAC
Zitat
Bei Urlaub auf öffentlichem Parkplatz gilt nicht die StVO
Das OLG Schleswig hat die Rechtsbeschwerde verworfen. Die Wohnmobilfahrerin hat eine Ordnungswidrigkeit nach dem LNatSchG begangen, indem sie ihr Wohnmobil auf dem öffentlichen Parkplatz aufstellte und dort übernachtete, so die Richter. Die Übernachtung diente nicht der (verkehrsrechtlich erlaubten) Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit der Wohnmobilfahrerin auf dem Weg zu einem anderen Fahrziel. Die Wohnmobilfahrerin hatte ihr Ziel St. Peter-Ording nämlich schon erreicht.

Die Übernachtung war die erste von mehreren geplanten Urlaubstagen. Dieses Verhalten war nach Ansicht der Richter nicht mehr vom straßenrechtlichen Gemeingebrauch gedeckt, sondern war eine unzulässige Sondernutzung des Parkplatzes. Zitat Ende

In ähnlichen Fällen haben Gerichte entschieden, daß das nur zum Übernachtung zugelassen ist und nur entlang der Reiseroute. Der Verursacher wurde am späten Vormittag im Wohnmobil angetroffen.
(Ich finde gerade nicht den Link etc.)

Gruß
Hans

WomoToureu am 04 Jun 2021 20:27:26

goorooj hat geschrieben:Solange ich auf Reisen bin, also am nächsten Tag weiterfahre, kann ich stehenbleiben wo ich will.


Wie Du meinst ..... :D

Woher hast Du Dein Wissen ? Aus der Wohnmobil Werbung ?

goorooj am 04 Jun 2021 23:16:29

WomoToureu hat geschrieben:
Wie Du meinst ..... :D

Woher hast Du Dein Wissen ? Aus der Wohnmobil Werbung ?


Wie hast du es geschafft in dem Beitrag die Quellen nicht zu finden? KVR München z. B.

goorooj am 04 Jun 2021 23:26:30

chrisc4 hat geschrieben:Die Wohnmobilfahrerin hat eine Ordnungswidrigkeit nach dem LNatSchG begangen, indem sie ihr Wohnmobil auf dem öffentlichen Parkplatz aufstellte und dort übernachtet.... Die Wohnmobilfahrerin hatte ihr Ziel St. Peter-Ording nämlich schon erreicht.



Wenn Sie angegeben hat dass das Ihr Ziel ist... Naja.
Ich habe genau ein Ziel wenn ich reise, das ist zuhause. Alles andere ist Route, ich übernachte nur vor der weiterfahrt.

Der Nachweis ist, laut Quelle KVR, so schwer zu erbringen dass jemand nicht nur übernachtet um danach weiterzureisen, dass in der Regel davon abgesehen wird.
Wenn sie jetzt angegeben hat dass sie am Ziel ist.... Hm. Schwierig.

Auch noch im Naturschutzgebiet.

rkopka am 05 Jun 2021 00:24:24

Tinduck hat geschrieben:Normandie/Bretagne z. B. ist selbst in den Sommerferien ohne Vorbuchungen machbar, wenn man jeden Tag woanders ist. In unserer Sommertour 2017 hatten wir (mit 2 Womos unterwegs) einen einzigen CP und einen Stellplatz, der für eine Nacht nichts frei hatte. In drei Wochen. Einfach weitergefahren, der nächste hatte Platz.

Ich war nach dem 15.8. unterwegs und haben da teilweise noch deutlich mehr suchen müssen. Allerdings haben wir auch erst am späteren Nachmittag gesucht, da wir untertags unterwegs waren. Besser natürlich im Landesinneren.

weil Klokassette voll und 95-Ah-Batterie leer sind bei dem Womo mit Serienausstattung, steht nicht dabei... die Versprechen von der großen Freiheit könnten die Hersteller noch nichtmal dann einlösen, wenn nicht alles überfüllt wäre, einfach nur weil der Großteil der verkauften Womos erbärmlich ausgestattet ist, was Autarkie angeht.

Und mit der Fahrstellung für den Tank könnten sie auch nicht mal mehr Spülen :-).

RK

hampshire am 05 Jun 2021 06:06:24

Wer erinnert sich an den ersten Urlaub verliebt und zu zweit? Uns gehörte die Welt! Unsere "grosse Freiheit" beim Reisen als privilegierte Mitteleuropäer ist Kopfsache. Wer sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt, weil er nicht überall im Womo stehen darf oder weil viele andere ebenfalls unterwegs sind, braucht auch nicht über andere Orte oder Reisearten nachdenken. Er nimmt sich ja immer selbst mit in seinen Urlaub. Vielleicht ist es ja genau das, was früher besser war.

BadHunter am 05 Jun 2021 08:07:42

Bepe hat geschrieben:Früher, als es noch 3 oder max. 4 Wochen Urlaub gab. Früher, als sich nur wenige ein Auto leisten konnten und noch viel weniger ein Wohnmobil.


Naja, um sooo viel früher geht es wohl eher nicht! In den letzten 30 Jahren, was ja nun eine überschaubare Zeit ist, hat sich in der Wohnmobilwelt und dem damit verbundenen Reise schon viel verändert....

Freiheit, ja, was ist das? Auch, wenn es nun mal schwieriger geworden ist, schöne bzw. freie Plätze zu finden, ist damit natürlich die Freiheit nicht eingeschränkt! Jeder darf wie er/sie will, mal von den Einschränkungen der letzten eineinhalb Jahre abgesehen. Nur sind eben die Umstände nicht gerade einfacher geworden. Durch immer mehr Wohnmobile sind die Plätze immer voller und es ist eben oft schwer, überhaupt irgendwo in schönen Gegenden einen Platz zum Übernachten zu finden. Das war eben nun mal vor ein paar Jahren noch sehr viel einfacher!

Und zu den Massen, die nun aktuell unterwegs sind, voll bepackt und mit Anhängern usw: klar, jeder Camper sollte den Wunsch, endlich wieder einfacher verreisen zu können, nachvollziehen können. Wir müssen leider noch bis zum Urlaub warten, weil wir nicht ganz so flexibel sind und nebenbei auch noch arbeiten müssen, aber wenn wir losfahren, dann sind wir auch ordentlich bepackt: Surfsachen auf dem Dach und dann auch noch einen Motorradanhänger hinten dran, für manche scheinbar nicht nachvollziehbar, aber für uns eben gerade im Urlaub wichtig, diesen Hobbies gerade auch in anderen Ländern und im Urlaub, wenn Zeit ist, nachzugehen! Oder spricht da der Neid aus manchen, die eben "nur" mit dem Mobil unterwegs sind? Mal etwas überspitzt gesagt.... Für mich hat es auch nichts mit dem teilweise so verpönten "Glamping" zu tun, wenn jemand so bepackt unterwegs ist. Ich sehe einfach nur Leute, die Hobbies haben, welche Sie im Urlaub auch genießen wollen.
Wir genießen es, im Urlaub viel zu sehen, Rundreisen zu machen, verschiedene Plätze anzufahren, dort das Motorrad abzuladen und die Gegend damit zu erkunden. Dazu auch mal eine ganze Woche an einem Platz zu bleiben, wenn es uns dort gut gefällt. Am liebsten hätte ich sogar noch ein Motorboot dabei, bin ein "Wassermensch" und liebe es, Küsten auch von der Wasserseite zu sehen. Alles das ist möglich, und das bedeutet für mich Freiheit. Ich habe nur Schwierigkeiten, ein Boot (Schlauchboot) zu finden, das gewichtsmäßig noch mitgenommen werden kann, neben dem dazugehörigen Motor mit mehr als 25 PS und Zubehör... Und ehrlich: auch der Aufwand ist es mir in einem 3-wöchigen Urlaub mit mehreren Stationen nicht wert.

Ich finde, man muss jedem auch die Freiheit der eigenen Urlaubsgestaltung zugestehen. Wer 3 Wochen an einem Platz stehen möchte, von mir aus gern! Dann bucht man eben für diese Zeit.

Der einzige Punkt in dieser Diskussion ist es doch, dass immer mehr Camper unterwegs sind und es eben schwieriger wird, an schönen Orten spontan noch Plätze zu finden.
Und da denke ich, dass sich das wieder zumindest etwas entspannen wird, wenn in den nächsten Jahren wieder Normalität einkehrt und nicht die Masse der Manschen in Deutschland bleiben will, sondern sich wieder vermehrt in Europa verteilt.

Gast am 05 Jun 2021 08:21:31

Max Gedanken gehen da glaube ich in die richtige Richtung, denn auch hier ist Differenzierung notwendig.

Wer mit dem WoMo die große Freiheit verbindet und dann nur Kurzurlaube in der näheren Umgebung macht oder nur in Hotspots fährt, hat das ganze nicht wirklich ganz verstanden und wird das Gesuchte nie finden.

Reisen fängt bei uns da an, wo Land und Leute ins Spiel kommen, wo man längere oder anderen Entfernungen bewältigt, wo Individualismus anfängt eine Rolle zu spielen und natürlich der eigene Anspruch an sein Reiseverhalten vorhanden sein sollte.
Für mich sind diejenigen, die nur nach CP/SP suchen nicht diejenigen, die wirklich Reisen oder individuellen Urlaub machen wollen, für die ist das WoMo nur ein vermeintlich preiswerteres Hotel.
Es gibt überall und in jedem Land, Landvergnügen, Agricultur oder Pendants dazu, die sind alle besser als jeder CP, individueller, angenehmer, man lernt das Land und die Leute und lokale kulinarische Köstlichkeiten kennen. DAS ist für mich Reisen und nicht. z.B der überfüllte CP in Damp.

Nur meine unmaßgebliche Meinung.

Gruß

WomoToureu am 05 Jun 2021 09:20:16

goorooj hat geschrieben:Wie hast du es geschafft in dem Beitrag die Quellen nicht zu finden? KVR München z. B.


Derartige "Quellen" die nur von Parken sprechen oder von Übernachtung auf der Reise z.B. an einer Autobahnraststätte helfen nicht wirklich weiter. Denn Dir geht es ja darum, dass Du übernachten willst wo Du willst, dass hattest Du ja auch geschrieben.

Besonders an schönen Stränden, Naturschutzgebieten oder anderen HotSpots wird man Dir schon klar machen, dass es so nicht geht. Denn es ist entweder privates Gelände oder öffentlicher Raum den Du nutzt und auf beiden ist es Dir ohne ausdrückliche Erlaubnis verboten.

Im Wohnmobil schlafen ist eine Sondernutzung und zur Wiederherstellung der Fahrtauglichkeit mutet man immer stärker werdend dem Wohnmobilsten zu, rechtzeitig auf einen Stell - oder Campingplatz zu fahren. In Portugal oder den Niederlanden wird dies sehr streng gehandhabt, wir alle hoffen das es in Deutschland noch so bleibt wie es ist, aber auch bei uns ist die Tendenz unübersehbar. Wem haben wir es zu verdanken, Du weißt es.

( Denjenigen die es immer übertrieben haben )

pipo am 05 Jun 2021 09:36:43

Aus meiner Sicht ist die große Freiheit für die große Masse lediglich ein Werbeslogan. Camping ist ein Lebensgefühl und sehr sehr viele Menschen sind eben mit Auto und Flieger unterwegs, da sie sich Camping nicht vorstellen konnten und dieses Lebensgefühl nicht finden werden. Viele Neu- und Gegenheitscamper waren im vergangenden Jahr enttäuscht, dass ihre Wohnmobile gar nicht dafür ausgelegt sind frei zu stehen. Aber Stell- und Campingplätze waren eben überlaufen. Darüber hinaus gehört zu einem entspannten Urlaub aber auch eine gewisse Sicherheit, die diese Gruppe im techn. überladenen Womo nicht gefunden hat.

Ein Großteil wird wieder in den Fieger steigen, ein Hotel oder eine Ferienwohnung buchen und das ist auch gut so. Was bleibt ist der Trend mit jedem umgebauten Kombi irgentwo sich hinzustellen und die Umwelt zu verschmutzen. Sieht toll aus auf Insta, aber da werden auch nur die schönen Seiten gezeigt. Ich möchte hierzu erähnen, dass nicht alle Freisteher gewissenlos in den Altag hineinleben, aber zur Zeit sind es eben zu viele. Und hier steuern die Gemeinden dagegen. Wildcamper kassieren in vielen Landesteilen empfindliche Strafen. Das ist die Realität und nicht die Hochglanzprospekte der Hersteller.

Es gibt tatsächlich noch viele Länder, in der ich die große Freiheit finde. Aber eben zur Zeit und wohl auch in Zukunft nicht mehr in Deutschland :!:

thomas56 am 05 Jun 2021 11:22:01

pipo hat geschrieben:Viele Neu- und Gegenheitscamper waren im vergangenden Jahr enttäuscht, dass ihre Wohnmobile gar nicht dafür ausgelegt sind frei zu stehen.

Mit welchen Womos stehen denn die Altcamper frei, wo alles dafür ausgelegt ist?

Sauerbraten am 05 Jun 2021 12:19:03

Hallo, ich find's immer ganz witzig das die sogenannten Alt- Camper sich gar nicht vorstellen
können, dass man mit weniger Technik als sie selber haben auch lecker campen ja sogar freistehen kann. Auch im Winter. Hat ja mitunter auch mit Geld zu tuen, was ja einige nicht so zur Verfügung haben.
Zum Thema Dreck: Wir sehen immer öfter junge Leute/ Familien in untauglichen Fahrzeugen am auserkorenen Freistehplatz Müll aufsammeln, der definitiv nicht von ihnen stammt, den sie auch noch
zur nächsten Entsorgungmöglichkeit mitnehmen. Einfach so, wegen der Umwelt, find ich super. Hab ich bei den Altvorderen noch nicht gesehen. Und die immer wieder zitierten Tretminen können auch mal von den Tagesparkern sein, die haben (auch) kein Klo dabei und keinen Klappspaten wie ihn ein erfahrener Camper dabei hat. :lol:

bigmacblau am 05 Jun 2021 12:21:40

Ich bin in der privilegierten lage ausserhalb der Ferien zu reisen. Und egal ob Norwegen, Frankreich Italien oder sonst wo in D, es gibt genug einsame und schöne Plätze wenn man sie sucht, und man wirklich autark ist. Autark, das Zauberwort. Viele halten sich für autark wenn sie den Bongo nur alle 2 tage leeren müssen, und finden es unverschämt das sie keinen Sat Emfang haben weil da geade ein Baun steht. Ich denke das Hauptproblem ist unser Anspruchsdenken welches vehindert das wir "schöne"Plätze finden. Das Problem der Camper sind die Camper. :lol:
Und zur Werbung, na ja wer glaubt den in Wirklich das hier die Realität abgebildet wird. Dann müsste ich mich aber über tausend andere Werbungen aufregen wie Abnehmen, Schönheit , Gesundheit usw.
Also ich geniese mein Camperleben. Und wenn ich irgendwo nicht stehen kann na dann halt woanders.

Nur meine Meinung
Gruß Wolfgang

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