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Guten Morgen, wir sind 3 Erwachsene mit 1 großen Hund 50kg und 1 kl. Hund 10kg. Im Bereich Wohnmobil haben wir absolut keine Erfahrungen und möchte hier über das Forum euch um Tipps und Ratschläge bitten. Bisher haben wir nur in Hotels oder private Pensionen unseren Urlaub verbracht. Leider ist das mit einem großen Hund nicht immer möglich da dieser als Listenhund gelistet ist und unser "Baby" direkt als Böse abgestempelt wird. Deswegen möchte wir in Zukunft unabhängig sein und unser Häusschen direkt mitnehmen. :-) Einige Eckdaten zu uns: -Es sollte ein Diesel sein da wir längere Strecken fahren möchten. -Maximal 3,5t da nur FS Klasse B vorhanden. -Sollte für uns 3 Erw. Schlaf Möglichkeit bieten und etwas Platz für die Hunde. Große Ansprüche haben wir nicht und suchen auch kein Luxus Wohnmobil. Preislich haben wir uns bis max 30-40000 Euro vorgestellt. Könnt ihr uns bitte empfehlenswerte Anbieter nennen und vorallem, worauf wir achten sollten bzw müssen? Wir freuen uns sehr auf eure Antworten. Liebe Grüße :-) Steffen62 Hallo Bei drei Erwachsenen und einem ziemlich grossen Hund (der kleine Hund fällt nicht so ins Gewicht) werdet Ihr mit einem 3,5-er wahrscheinlich nicht gut hinkommen, wenn Ihr längere Touren machen wollt'. Wir, zwei Erwachsene und zwei Hunde ( 8 und 12 kg), fahren im Durchschnitt für 4 Wochen. Wir nehmen so wenig wie möglich mit, kaufen Lebensmittel vor Ort und haben auch nur zwei Stühle, einen kleinen Alucampingtisch, Cobb Grill und eine Sonnenblende für die Markise, dazu noch ein EBike. Wir sind also "genügsam" unterwegs. Trotzdem sind wir am Limit mit den 3,5t. Führerschein wäre auch für grosse Womo's vorhanden aber wir wollten auf keinen Fall über 6 m Länge. Es war unsere Entscheidung ..unter 6m nicht über 3,5t...aber uns war immer bewusst, dass wir dann auf das Gewicht achten müssen. Wenn nur 3,5t möglich sind und Festbetten für Alle kein Muss ist würde ich einen Alkoven mit umbaubarer Rundsitzgruppe im Heck nehmen. Das gibt zwischen der im Heck befindlichen Rundsitzgruppe und dem Fahrerhaus genügend Platz für den großen Hund zum liegen und schlafen. Wenn Ihr Festbett im Heck nehmt und Hubbett kommt Ihr mit dem Gewicht schlecht hin und mit der Dinette in der Mitte ist für den Hund kein Platz. Wenn Ihr ein Modell gefunden habt welches evtl passen könnte....mietet erstmal eines für eine Woche! Manchmal bewährt sich das Traummodell dann in der Realität doch nicht so gut wie man dachte! Viel Spass und viel Glück beim suchen!
Also, ich kann meinem Vorposter nur beipflichten. Wir haben einen Dethleffs 5830 mit Küche im Heck, umbaubarer Dinette mit Möglichkeit zum Umbau auf Rundecke und Alkoven. Wir sind ein Paar mit zwei Hunden (23 und 11kg) und für uns erscheint der Platz grade mal ausreichend. Ohne Alkoven, aber mit Festbett hinten wirds von Gewicht und Länge wirklich eng für Euch. Wenn Ihr Euch wirklich für immer auf ein Wohnmobil festlegen wollt, wie wäre es mit einer Erweiterung des Führerscheins (wobei ich nicht weiß was das kostet)? Ansonsten, wie ich hier so rausgelesen habe, scheint mir ein Ducato/Boxer als Grundlage (meiner ist ein 2,8 JTD) ein zuverlässiger Geselle zu sein, er sollte allerdings mehr als 100 PS haben, wenn man in die Berge will. Aber das kann man überall hier im Forum nachlesen. Viel Erfolg bei Eurer Suche Moin, bei drei Erwachsenen würde ich keine Rundsitzgruppe hinten nehmen. Denn in der Regel muss der dritte Erwachsene dann während der Fahrt ganz hinten sitzen. Ihr solltet ohne Erfahrung auf keinen Fall einfach ein Womo kaufen. Es bleibt nur diverse Grundrisse zu mieten und ein paar Tage testen. Zusätzlich auf die Waage fahren und schon wisst Ihr, ob Ihr mit 3,5t hinkommt. LG Fred
Ausser ihr habt unseren Grundriss, mit Hecksitzgruppe und Dinette vorne, 4 Gurte. Nachtrag.... Es sollte wohl kein Problem sein, wenn ein Erwachsener hinten im Heck sitzt... ist ja kein Kleinkind welches dauernde Aufsicht braucht. Wer immer hinten sitzt kann aus dem Fenster schauen, lesen, Beine hochlegen usw. Mich würde dies nicht stören, ausserdem kann man sich abwechseln mit dem sitzen auf der Rundsitzgruppe. Ihr schreibt Hunde ges. 60 kg und natürlich auch bißchen zum futtern, dann kommt ihr mit 3,5 Tonnen nicht hin, Sitzgruppe ständig umbauen ist Stress. Guten Tag, Ja das wirld ein 3,5to Problem werden. Aber möglich ist es, mit Verzicht in anderen Dingen. Wir haben einen Weinsberg 700DG. Heckquerbett und Alkoven sind groß genug für 3 Erwachsene. Die Mitteldinette bietet Platz zum Gegenübersitzen. Durch eine kleine Umbaumassnahme schafft man es Prima eienn Raum für die Hunde in der recht geräumigen Heckgarage zu schaffen. Wenn Ihr z.B. auf Fahrräder verzichtet, und ich bitte um Verzeihung...3 Erwachsene nicht körperlich stark Übergewichtig sind, könnt Ihr es schaffen die 3,5to einzuhalten. Wenn mann Fahrer ubd Bwifahrersitz mit Drehkonsolwn ausstattet, aind das zwar ca. 30kg mehr, bietet aber einen immensen Raumvorteil. Eine grosse Solaranlage und 2 AGM Batterien werden da bivht zu machen sein. Aber eine kleine Solar mit einer guten LiFePo sind bestimmt noch drin. In der Heckgarage..dann evtl mit Durchgang für die Hunde, kann man dann immernoch genug verstauen. Wie haben unseren zwar auf 4to aufgelastet, aber wir mReisen mit 2 Erwachsenen und einem Jugendlichen und 3 Katzen. Haben eine grosse Solaranlage 560Ah LiFePo und Frehsitze und Backofen,3 Fahrräder Unterflurstaukästen, 5m Markise...grösserer Kühlschrak, Doppelboden in der Heckgarage....Aussenküche und etwas weiteres Schnickschnack...so sind wir knapp unter 4to. Wenn ich nicht Irre hat unser Weinsberg in Grundausstattung 550kg Zuladung, bei 3,5to. Sorry für die vielen Rechtschreibfehler, habe es am Hdy getippt. Ich danke euch allen für die wertvollen Infos. Werden uns einige Wohnmobile anschauen und wie ihr auch Probe fahren. :-)
Wenn Ihr da mal nicht vom Regen in die Traufe kommt.... Mit einem Wohnmobil ist die Situation zwar deutlich besser als als Hotelurlauber, aber auch hier ist nicht alles eitel Sonnenschein. Gewichtslimits (bezüglich Hundegrösse;)) und unerwünschte Hunderassen sind nicht nur in Hotels sondern auch bei Campingplätzen ein Thema, mit einem grossen Listenhund ist man auch hier definitiv nicht überall willkommen. Dann gibt es in Europa Länder mit Ein- und Durchreiseverboten für diese Hunde. Wer z.B. mit einem Pitbull auf dem Landweg von Deutschland nach Spanien will hat ein Problem, weil Frankreich für diese Rasse komplett tabu ist. Mit dem Flugzeug fliegt man einfach drüber, mit dem Auto oder Wohnmobil kann eine Polizeikontrolle oder missgünstige Hundehasser-Stellplatznachbarn die die Ordnungsmacht rufen ziemlich unangenehme Folgen haben. Und es gibt lokale Beschränkungen bis hinunter auf Gemeindeebene z.B. in Österreich und der Schweiz. Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal eines anzuschaffenden Wohnmobils, ganz besonders falls die Hunde bei Besichtigungen etc. mal (länger) alleine im Mobil bleiben müssen: eine (Stand-)Klimaanlage die den Wohnbereich kühlt auch ohne dass der Motor läuft. Normale Wohnmobile sind im Vergleich zu Häusern sehr schlecht isoliert. Wenn so ein Gefährt zwei Stunden lang in der Sommersonne steht wird es da drin sehr ungemütlich warm. Kann man nachrüsten, kostet ca. 2000 Euro für eine Anlage auf dem Dach und ca. 30 kg Zuladung. Moderation:Dein Beitrag beantwortet nicht die Frage des Themenstarters, beachte bitte unsere Postingregeln
Bringt aber nur was, wenn man auch 230V hat oder eine recht potente Solar/Batterieanlage. Damit nicht unbedingt ideal, wenn man irgendwo besichtigen will und nicht am CP stehen bleiben will. Und auch nicht für 3,5t, obwohl Li relativ leicht ist. Und dann kommen noch die Fragen, was ist, wenn Klima oder Strom ausfällt ? RK
Ohne Landstrom also Hund mitnehmen oder Besichtigung ausfallen lassen. Ist aber auch nicht wohnmobilspezifisch, wobei es sich da sicherlich ein wenig langsamer aufheizt, als im PKW. Gegen ausfallende Klimaanlage oder Strom kann man sich benachrichtigen lassen, z. B. mit der Truma iNet-Box. Seinen Ausflug sollte mann dann halt so wählen, dass man im Notfall schnell genug zurück kommen kann. Wobei bei uns in den letzten 7 Jahren nur ein einziges Mal beim Klimabetrieb der Strom am CP ausfiel - und daran waren wir selber schuld. Klima + Nespresso und dann noch der föhnende Teenager waren dann doch zuviel des Guten. ;D Der einzig sinnvolle nächste Schritt ist, dass ihr einen Grundriss findet, der FÜR EUCH passt. Wollt ihr Festbetten, ist Umbauen ok, oder ein Hubbett - ist das Umdrehen des Fahrersitzes zur Sitzgruppe ein Problem? Und die Hunde müssen auch irgendwohin. Mit einher geht die Wahl des Fahrzeugtyps (Kastenwagen, Alkoven ...) - und wenn ihr unsicher seid, dann leiht oder mietet unbedingt ein vermeintlich passendes Modell mindestens für einen Wochenendurlaub. Dieser Schritt ist deshalb entscheidend, weil er das einzige ist, was sich später nicht mehr ändern lässt. Es macht keinerlei Sinn, sich in dieser Planungsphase mit irgendwelchen Ausstattungsdetails zu beschäftigen. Wenn ihr passende Modelle gefunden habt, könnt ihr euch auf die Suche nach guten Gebrauchten machen - das dürfte bei eurem Budget das sinnvollste sein. Wenn die Ausstattung, die ihr persönlich gerne hättet, dann schon enthalten ist, ist das natürlich fein. Den Hund auf die Waage zu setzen halte ich als ersten Schritt nicht für sehr hilfreich. Speziell in diesem Forum wird jede Frage nach 3,5-Tonnern reflexhaft mit "das geht nicht" beantwortet, ungeachtet der Tatsache, das geschätzte >90% der Womos mit 3,5 Tonnen rumfahren. Die Zuladung der Womos <7m sind in ähnlichem Bereich wie bei PKW, und damit hat's ja im Hotelurlaub auch geklappt. Und genau wie beim PKW ist es kein Problem, beim Gewicht "ans Limit" zu gehen. Heisst ja zulässige Gesamtmasse und nicht unzulässige Gesamtmasse. Gruss Manfred
Mit offiziellen 3,5t, aber sicher nicht mit echten. Und wenn es heißt, 3 Erwachsene und Hunde im Gewicht eines Erwachsenen, dann ist der Einwand bei vielen Womos gerechtfertigt. Wenn das Womo beim ursprünglichen Listenleergewicht bliebe, wäre es ja nicht so schlimm. Aber es wird noch einiges eingebaut und eingeräumt.
D.h. du nimmst ins Hotel eine komplette Küchenausstattung, Bettzeug, Sessel, Tisch, Griller, Essen... mit ? Einen Tank mit Wasser ? Zufällig ist bei mir die mögliche Ladung laut Papieren bei PKW und Womo exakt gleich. Nur ist das offizielle Leergewicht des Womos vermutlich ohne Markise... gerechnet, weil sehr niedrig. Beim PKW hast du meist gar nicht den Platz ihn zu überladen, außer du transportierst Steine. Und ja, wenn man 50kg über dem Limit ist, wird sich die Fahrphysik nicht groß ändern. Aber irgendwann schon. Außerdem wird es irgendwann auch teuer (zumindest im Ausland). RK rkopka hat recht. Mit einermaßen vernüftigen Zusatzausstattung kommt ihr nicht. Wollt ihr auf alles verichten: Markise-Fahrräder-Lebensmittel für alle mehr als für einen Tag-Wasser für unterwegs-Campingausrüstung-autarke Stromversorgung wenigstens für 1 Tag usw. Es gibt auch noch die Möglichkeit "etwas" überladen zu fahren, wenn das Fahrgestell Auflastbar ist, dann ist wenigstens keine Verkehrsgefährdung mit dabei. In Ö wird es aber .zBsp. mit schon über 2 % richtig sau teuer. Letzendlich muß das jeder für sich selbst entscheiden, wir machen es nicht mehr. Ich würde unbedingt mal ein mobil für eine Woche mieten und gucken, wie ihr überhaupt darin zurecht kommt. Die 3,5 Tonnen Grenze erscheint mir völlig unrealistisch, es sei denn ihr urlaubt wirklich sehr asketisch und verzichtet auf den meisten Komfort. Bevor Zehntausende Euro ins falsche mobil versenkt werden, investiert lieber in eine Miete. Danach weiß man zumindest, was gut oder schlecht im mietmobil war und kann entsprechend planen. Und auf die Waage fahren wenn alles eingeladen ist, damit ihr eine Vorstellung bekommt, was das Gewicht betrifft. Gruß Birgit Hallo Steffen 62, ich vermute mal das Ihr 3 plus die 2 Hunde auf rund 300Kg kommt. Leider gibt es zu viel Sachen die ihr nicht weg lassen könnt. Macht eine Tabelle wo Ihr alle Gewichte eintragt die Ihr vorher messen könnt. Wer hätte gedacht was z.Bsp. 3 Kissen und 3 Decken wiegen? Der große Hund braucht viel Futter am Tag? Nur eine Alu-Gasflasche oder ohne Kabeltrommel(für Landstrom), Keile und Wasser losfahren? Hätte bei unserem Womo nie gedacht wie schnell 600kg Zuladung zusammenkommen. Und die müsstet ihr erst mal real als Zuladung haben. Bedenkt: Auch mit dem Mietmobil kann man in eine Wiegekontrolle kommen. Gruß Andi Ich empfehle auch zu mieten. Wir sind seinerzeit so zum Thema Womo gekommen. Du kannst daraus auch eine WinWin Situation machen. Such dir ein Ziel, das vielleicht weiter weg ist. Miete das wohnmobil dort und fahre oder fliege zum Startpunkt, den du mit dem Wohnmobil erst nach laaanger fahrt erreichst. Ich weiß nicht, was eure Ziele sind und wie das mit hunden geht, aber Island und Neuseeland sind Ziele, bei denen ein Mietmobil wahrscheinlich günstiger und zeitlich gesehen besser ist, als das eigene vor Ort zu bringen. Ich weiß nicht, wo du wohnst, aber für mich mit Kindern ist sind einige Ziele schwer zu bewerkstelligen, weil die Anfahrt sehr weit und die Zeit begrenzt ist (Lofoten, UK, usw.) Hi Steffen. Ich würde mal nach älteren Wohnmobilen schauen, neue sind grundsätzlich ziemlich übergewichtig. Ich hatte vor Jahren mal einen Concorde 620 Baujahr 1989, zugelassen für 6 Personen, mit Gesamtgewicht von nur 3,1 Tonnen mit dem wir auch mal zu sechst auf Festivals gefahren sind. Damit sind wir auch oft mit 3 Erwachsenen und 2 Hunden bis z.B. Südspanien in den Urlaub gefahren :mrgreen: Also bei älteren Wohnmobilen geht das schon, vor allem wenn die noch Beckengurte auf den hinteren Sitzen bzw. gar keine gegen die Fahrtrichtung haben, die tüvgerechten Gurtböcke sind recht schwer... und wenns damals noch keine Pflicht war muss man die auch nicht nachrüsten. ihr seid ja erwachsen. Wichtig ist eigentlich wie ihr die Betten haben wollt, ein grosses aus einer umbaubaren Sitzgruppe im Heck oder lauter einzelne. Meins hatte etwa 1.60 breit im Alkoven, 1.40 aus der Sitzgruppe und noch 2 Stockbetten. Das untere Stockbett hat als Hundeplatz gedient, mit einem kleinen Babygitter davor damit die Hunde da auch drin bleiben, hatten dann aber ein Fenster zum rausschauen und Luft. Schaut einfach mal was es so gibt, schwer wirds nur wenn ihr entweder alle übergewichtig seid oder tausend Sachen mitschleppen wollt. Ein Fahrradträger auf dem Heck mit Elektrorädern kann ganz schön was an Gewicht mitbringen... oder XXL-Campinggestühl bzw. -liegen, der komplette Biervorrat für 2 Wochen, der Weber Jumbo Holzkohlengrill etc. Ich war immer überrascht was Leute teilweise mitschleppen. Dann müsst ihr, wenn ihr jetzt nicht unbedingt auf Campingplätze wollt ( mit Listenhund ) bedenken dass Solarzellen drauf müssen, um auch frei oder auf stromlosen Stellplätzen stehen zu können. Wenn ihr aber keinen Fernseher betreiben wollt und der Kühlschrank eh mit Gas läuft könnt ihr mit der vorhandenen Batterie auskommen. Ist immer eine Frage wieviel Luxus ihr haben wollt. So ein elektrisch ausfahrbares Treppchen ist halt schwerer als ein Plastiktritt. Und das läppert sich dann.
Manches ist aber nötig und kein Luxus mehr. Womos mit höherem Eingang und 2stufiger Treppe kann man ohne Motor kaum benutzen, außer man will immer sportliche Betätigung. Und da bringt auch ein Plastiktritt nicht mehr viel, außer für die Standzeit am CP. RK
Hallo Steffen, die Kollegen sind zwar redlich bemüht, Euch weiterzuhelfen. Letztlich unterliegt das Projekt "Wohnmobil" Eurer Entscheidung und da kann Euch keiner helfen. Aus eigener Erfahrung kann ich Euch nur raten, besucht WoMo-Händler und seht Euch die unterschiedlichsten Fabrikate und Modelle an, besorgt Euch Daten, macht Bilder (innen/außen) zur Hilfestellung für Überlegungen zu Hause. Wie andere schon geraten haben, mietet Euch mal ein Mobil, welches in Frage kommen könnte etc. etc. Im Forum wurde dasThema Klasse B/Gewicht schon öfter besprochen und in einem solchen Fred las ich auch mal von einem WoMo mit einem fahrbereitem Leergwicht von ca. 2.800kg und einem zGG von 3.500kg. Bei 3 Personen und den 2 Hunden und einem ca.-Gewicht von 300kg verblieben ca. 400kg zur freien Nutzung. Summa summarum muß Zeit und Geduld investiert werden, um nach Möglichkeit die beste Alternative zu finden. Wenn ich schreibe "aus eigener Erfahrung", heißt das, wir haben auf der Suche nach einem Wohnwagen sehr lange die unterschiedlichsten Händler sowie div. Messen besucht. Nachdem dieser WoWa in die Jahre gekommen ist und wir einen neuen wollten, ging das Spiel von vorne los. Leider sind die Innovationen bei den Wohnwägen nicht so intensiv wie bei den Wohnmobilen, tlw. sogar recht konservativ. Lange Rede - kurzer Sinn, da wir nix Gscheits gefunden haben, wir aber parallel auch WoMos angesehen haben, wurde es spontan und recht überraschend ein WoMo. Aber es ging eine lange Zeit mit der Beschäftigung dieses Themas voraus, sodaß wir uns auch sehr schnell entscheiden konnten. Bzgl. Klasse B und "Gewichtsproblem" möchte ich hier auf eine bereits sehr intensiv besprochene Möglichtkeit hinweisen, das Gewichtsproblem zu umgehen. Abhilfe könnte hier ein Anhänger mit Kofferaufbau oder Plane schaffen (Klasse B: Kfz <= 3.500kg plus Anhänger <= 750kg -> Kombigewicht <=4.250kg), mit dem man z.B. die Campingmöbel, Grill, Lebensmittel, Getränke usw. usw. tranportieren kann, ohne das Zugfahrzeug damit zu belasten. So einen Anhänger kann man neu oder gebraucht für rel. kleines Geld kaufen wie zB. diesen 750kg-Anhänger mit Plane Link zum eBay Artikel oder diesen Stema-Anhänger neu --> Link oder diesen --> Link. Zu berücksichtigen wären dabei noch die Kosten für die Anhängerzugvorrichtung. Also ein überschaubares Invest von maximal Pi x Daumen € 2.000,-, welches Euch aber entspannende Möglichkeiten bietet.
Beim Parken und Freistehen aber sehr unpraktisch, langsameres Fahren, weniger Böschungswinkel. D.h. es ist eine Option, die aber auch so einige Einschränkungen mit sich bringt. Für manche Nutzungen fast egal (nur bis zum CP oder Treffen und dort stehen), für andere (ständig rumfahren ohne CP, auch mal enge steile Straßen z.B. zu einer Burg, wo der Parkplatz eng ist) dagegen ist es unmöglich bis sehr unpraktisch. RK
Der TE spricht in seinem Fred von einem Gewichtsproblem, nicht aber von einem Geschwindigkeits-, Rangier- oder sonstigen Problemen. Wer mit so nem kleinen Anhängerchen ein Problem auf engen steilen Straßen hat, der hat die auch ohne Anhänger. Und ob ein WoMo das richtige Fahrzeug ist, um eine Burg zu besuchen, ist eh die Frage. Auf den allerwenigsten Parkplätzen solcher Sehenswürdigkeit habe ich ein WoMo gesehen, von Bullis und KWs abgesehen. Alle WoMo-Fahrer wissen doch (oder sollten es wissen), daß an markanten Besichtigungspunkten der Parkraum sehr eingeschränkt ist und noch häufiger südlich der Alpen das Befahren der Städte und Dörfer bzw. das dortige Parken ebenfalls eingeschränkt ist. Böschungswinkel, Rampenwinkel, darf's vielleicht noch die Wattiefe sein sind doch hier auch nicht die gefragten Attribute. In dem Fall würde ich doch gleich nach nem 4x4 mit höherem Fahrwerk fragen und schauen.Mit dem Anhängervorschlag erhält der TE einen Denkanstoß, wie er mit den ihm gegebenen Möglichkeiten das Maximum herausholene kann. Ansonsten kann ich Deine Kritik als langjähriger WoWa-Gespann-Fahrer nur schwer nachvollziehen, muß man doch bei jeglicher Form des Reisens einen Kompromiss finden. "Wasch mir den Kopf, aber mach mich nicht naß!" funktioniert auch hier nicht! Na, vielleicht erhalten wir von Steffen mal ein feedback wie die weitere Planung aussieht ![]()
Nicht unbedingt. Ohne kann man leichter an die Böschung ran, mal rückwärtsfahren oder enger Umdrehen, ohne den Hänger abzukoppeln. Das meiste wird auch mit Hänger gehen, aber viel mühsamer.
Also ich mach das (zwangsläufig) immer mit Womo. Und ja, manchmal ist es eng, manchmal (sehr selten) auch zu eng. Aber was wäre die Alternative ? Erstmal wo einen Platz suchen (einige km entfernt) und dann zu fuß ? Ging damals mit meiner Mutter nicht. Natürlich schätze ich die Lage erstmal ein oder gehe sogar ein Stück rein, um zu schauen.
Die Wattiefe ist mir auch egal, obwohl ich beim letzten Schottlandurlaub meine erste Furt durchfahren habe :-). Aber der Böschungswinkel ist relevant, wenn man auf einem engen steilen CP ist (oft z.B. in Kroatien), oder bei manchen speziellen Parkplätzen oder selbst Einfahrten zu Läden oder Gasthäusern. Ich bin mit dem PKW mit AHK schon mal hinten aufgesessen bei einer normalen Firmeneinfahrt (habe ihn dann höher legen lassen). Und bei einem regelmäßigen Treffen stehe ich auf einem Platz auf einer kleinen Anhöhe, wo ich nur gerade so eben ohne viel Aufsetzen hoch komme. Womos mit AHK haben da keine Chance (selber beobachtet).
Deshalb schrieb ich auch: für manche Arten des Urlaubs kein Problem, für andere unbrauchbar. Und ich war früher auch mit dem Wowa unterwegs. Da ist es klar, daß vieles nicht geht. Aber dafür kann man mit dem PKW rumfahren und den Wowa am CP lassen. Ist einfach anders. Aber das kommt eben auf die individuellen Wünsche an. RK Genau das ist das Problem an einem Womo mit Anhänger, man hat alle Nachteile eines Wohnwagengespanns, aber leider ohne dessen Vorteile (abgesehen von einem Autoanhänger mit Auto drauf, da hat man wenigstens die Mobilität vor Ort wie bei einem Gespann)... insofern würde ich den Klaufix immer als letzte Lösung sehen. Die Frage ist jetzt noch, was ist billiger? Anhänger + AHK oder Auflasten + C1-Schein? :) Wenn eine AHK schon vorhanden ist, dürfte der Anhänger deutlich billiger kommen als die Auflastung... bis denn, Uwe na ja, ein oppositäres Beispiel läßt sich immer finden ![]() Der Mercedes G (OT) ist einer der besten Geländewagen, trotzdem habe ich einen Fahrer gesehen, der es schaffte, seinen G auf ein ebenerdigen verschneiten Parkplatz festzufahren. Der hat so oft rangiert, bis er unter jedem Reifen eine Eisplatte hatte es gibt also nix was es nicht gibt ![]() |
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