ReinSig hat geschrieben: Und was kommt hinein :?:
Wahrscheinlich Natrium-Ionen Akkus. Ist doch jetzt ganz aktuell!
Hubert
Wahrscheinlich Natrium-Ionen Akkus. Ist doch jetzt ganz aktuell! Hubert
Gute Stimmung und Kernfusion! Kalt! Wow! Ich wusste schon immer, dass Wohnmobilisten der Zeit weit voraus sind . :oops: Ende Blödelmodus :oops: Nun aber wieder ernsthaft, ich bitte Sie!
Das geht ganz einfach: Wechselrichter und Heizlüfter mit 1000 Watt ein. Dann bekommst Du fast 100 A Laststrom. Jetzt kannst Du einfach mit dem DVM den Spannungsabfall messen. Bei 100 A und 0,08 milliOhm sind das 8 milliVolt.
Das ist absolut richtig. Genauso wie der Vorschlag Bolzen und zwei Muttern zu verwenden. Es bedeutet aber auch etwas mehr Bauhöhe über den Zellen. Diese habe ich und andere nicht. Deshalb die einfache Version mit Sensorkabelschuh über der Spannscheibe, praktischer Ansatz, funktioniert, und hat mit Wissenschaft nichts zu tun. Zu den Übergangswiderständen und der Wissenschaft: 1. Bei meinem Ausbau messe ich zwischen Pluspol Sockel und BMS Relais Ausgang (incl. 200 A Sicherung) etwa 1 milliOhm. Kann man vernachlässigen? Von wegen! Das ergibt bei 200 A einen Spannungsabfall von 0,2 Volt und gesamt immerhin 40 Watt !!! Verlustwärme auf kurzer Distanz. Dort heizen ja auch noch Kabel und Sicherung......Das setzt sich dann fort im gesamten Bordnetz, über den Messshunt zum Verteiler / Wechselrichter, und wieder zurück zum Minuspol. Da kommt was zusammen, und ich will wissen wie viel bevor es Überraschungen gibt. 2. Dein BMS Relais alleine erzeugt bei 200 A schon 16 Watt.....usw, usw.....die Wärme muss über die Anschlussleitungen abgeführt werden. Diese heizen sich aber selbst auf..... Du hast keine großen Ströme? Gut, das macht es für Dich einfach. Aber es gibt hier eben immer mehr Anwender mit Wechselrichter und hoher Leistung..... 3. Meine Sorge mit der Korrosion von CU Verbindern war unbegründet. Aber das wollte ich selbst messen.....Du magst das als Übertreibung sehen, ich und manche andere freuen sich über Fakten, auf die man sich verlassen kann. Nichts für ungut! --fk Ich hab durchaus auch höhere Ströme, aber erstens ist die Einsatzdauer eher kurz und zweitens sind die Anschlusskabel dafür in entsprechenden Querschnitten ausgeführt. DAS ist mE mindestens genauso wichtig wie vernünftige Anschlüsse, wenn nicht noch wichtiger. Verlustwärme muss abgeführt werden und das geht am besten über ausreichend „Masse“ wie entsprechende Kabelquerschnitte. Ein Dauertest mit einem Mini-Backofen über mehrere Stunden hat bei mir zb bei keiner Verbindung mehr als Handwärme ergeben. Und da sind auch höhere Ströme geflossen. Aber ich nehm nichts für ungut, keine Sorge. :ja:
Da die Ströme immer höher werden, ist das gar nicht so wenig. Bei 400A bedeutet das 12,8W ! Das kann schon zu Erwärmungen führen. Und meistens summieren sich die Werte auch noch über die verschiedenen Kontakte oder wenn mal einer nicht ganz so ideal montiert ist. RK
Da bin ich 100% bei Dir! Ohne das unnötig breit treten zu wollen. Ich habe gerade eine Reihe von Messungen an Kabeln mit einem Querschnitt im Bereich von 1,5 qmm bis 90 qmm gemacht. Dabei liegen die Messwerte in der Regel höher, als die Theorie vorhersagt. Meine Vorgehensweise ist, ich möchte herausfinden woran das liegt. Das muss natürlich nicht sein. Selbstverständlich ist ein Test auf Handwärme völlig ausreichend. Allerdings bin ich als neugieriger Ingenieur damit nicht zufrieden......und andere hier im Forum auch nicht. Verschiedene Meinungen sind doch kein Problem, wenn man dabei freundlich miteinander umgeht. In diesem Sinne wünsche ich Dir einen schönen Sonntag. --fk
Ja klar, jetzt musst du nur schreiben, dass 400A schon der Regelfall sind....Wer betreibt in seinem Wohnmobil Geräte mit 5000 W gleichzeitig?
Einige der Anfragen hier gingen schon in die Richtung. Und auch bei Entladeströmen für Li Akkus. Bei zwei Herdplatten und etwas mehr ist man schon fast da. Obwohl in solchen Fällen sicher 24V (oder mehr) besser wäre. Die Regel ist es sicher noch lange nicht. RK Das ist genau der Punkt. Warum Polanschlüsse und Verbinder unter Schutzgas abdrehen und montieren (verhindert zuverlässig Korrosion im Moment der Montage! :D ), wenn man bei 48 Volt noch mit Bananensteckern arbeiten könnte (ok, leicht übertrieben…)? Wenn ich einen 4 kW Wechselrichter bräuchte, würde der garantiert nicht mit 12 V gefüttert. bis denn, Uwe Ich oute mich schonmal vorab - die Komponenten für meinen neuen 24 V Akku sind unterwegs. 1p8s, 100 Ah. Vorgesehen für ein Womo, welches mich (ich habs schon angedeutet) unerwartet, überraschend und ungeplant als Besitzer auserwählt hat. Sobald was zu berichten ist, gibts auch nen extra thread.
Also bis 1000 W geht dann wirklich gerade noch mit Bananas, das sind 20 A.... eigene Erfahrung..... Eines möchte ich für mich abschließend kundtun: Die Kollegen die hier posten werden sicher keine Probleme mit jedweder Art Kontaktproblematik zu erwarten haben. Warum? Weil ihnen sicher bewusst ist, welche Konsequenzen unsaubere Anschlusstechniken ** nach sich ziehen können. Ich bleibe dabei (fast) alle Ausfälle in der (besonders)"Hochstromtechnik" werden durch mangelhafte, unsachgemäße Ausführung der Kontaktstellen verursacht. Ein gewisser Teil sicher auch durch zu geringe Querschnitte und Isolationsschäden, bei denen keine Leitungsschutzsicherung auslöst. Konsequenzen daraus wurden hier schon aufgezeigt und das wird sicher ein Umstieg auf höhere Spannungen sein. Ob dann 48V- (Kleinspannung, höchstzulässige Berührungsspannung nach VDE) das Ende ist, glaube ich eher nicht. Das wird in anderen Fred's schon lebhaft diskutiert und in E-Auto Technik schon(Antriebsbereich bis 800V) verwendet. Dann gibt es neue Diskussionen: lebensgefährlich, Isolierung/Abschirmung .... ** wurden hier alle ausführlich behandelt, wie ich finde.
1x Li und 1x AGM als Hybridlösung. Auf die Li warte ich noch. Und dann kommt erst einmal eine ausgiebige Testphase der Kombination im Keller. Die Ströme der Hybridlösung müssen dringend festgehalten und analysiert werden. Das Testset für die Belastung, für die Ladung und für die Messungen steht bereit. Gruß Andreas Mach unbedingt nachvollziehbare Messungen in einer Klimakammer. :lol:
Darf ich mal nachfragen, was Dich zu dieser ungewöhnlichen, interessanten Kombination veranlasst.
... mit Lichtmaschine und Booster
Er kanns nicht lassen! Ach ja Pfeffersalz :evil:
Ich nehme an, die Vorteile. :mrgreen: Ein paar gibt es ja.
Die da wären? Würde mich schon interessieren, oder soll das verheimlicht werden. ;D
Klar, darfst du. 1. Ist überhaupt nicht ungewöhnlich, Hymer machts und Büttner bietet schon Nachrüstkits an 2. Bin Skifahrer, Womo steht auch im Winter im Freien, Innentemperaturen öfters mal unter 0°C (siehe Erfahrung mit geplatztem Vorfilter der Wasserpumpe) 3. Die ganzen Temperaturtest und Diskussionen verschweigen (oder sind sich dessen nicht so richtig bewußt) ein Problem. Die Ladung der Aufbaubatterie direkt beim Losfahren im Winter. Meine Lima liefert da an die 14,8V (Temperaturkompensation) und damit besteht die Möglichkeit eines OVP Falles für die Li. Der kann ruhig eintreten, meine AGM liefert ja weiter! 4. Ich nehme die Vorteile der Li gerne entgegen (Gewichtseinsparung, Strom ohne Spannungseinbruch, höher Nettokapazität ohne mehr Platz) und verbinde diese mit den Vorteilen einer Bleibatterie (Liefert und lädt auch bei Temperaturen unter -10°C) 5. Ich kann die Bleibatterie als Puffer gegen Einschaltstromspitzen (WR, Klimaanlage) benutzen, die bei einigen unterdimensionierten BMS (kurze JBDs) für Abschaltungen sorgen. Das sind meine Gedanken dazu, ob diese sich in der Praxis als richtig erweisen kann ich erst nächstes Jahr sagen. Schaun mer mal, Andreas at "pfeffersalz" meine Klimakammer heißt Keller, hat immer gleiche Temperatur aber wesentlich mehr Platz zum Arbeiten als die von ECS! ät andwein Da hab ich mich wohl verirrt, dachte an eine direkte Parallelschaltung der beiden ... At Andwein, schöner kann mans kaum erklären. Würdest einen Gutn bekommen, wenn du nicht schon soviele hättest. :mrgreen: :mrgreen: Einzig Punkt 5 ist spannend, weil die Bleibatterie einen höheren Innenwiderstand hat als die LiFe. Hauptstrom (bei Belastungsstoss) wird also LiFe liefern, aber die Blei hilft etwas mit, wieviel ist eine wohlfeile Spekulation, ich biete 20-30 % an. Immerhin kann auch das einen Unterschied ausmachen. Und vor allem deswegen, weil es nämlich wurscht ist, wenn die LiFe in Overload geht... nimmt halt Blei dann den ganzen Strom, lädt die Kondensatoren.... und wenn die LiFe dann nach ihrem Verweigerungsdelay wieder ans "Netz geht", ist die Arbeit getan - alle arbeiten wieder friedlich zusammen. Ich bin sehr gespannt, was deine Tests ergeben. Und Acki wird sagen - ich habs ja immer gesagt... :D
Was verstehst du unter "direkter Parallelschaltung"??? Die beiden Batteriepacks sind direkt parallel, Die Li Zellen gehen wie es sein soll über ein BMS Übrigens, noch ein Vorteil: Wenn die verdammte Blei-Ladeelektronik zickt: Kein Umschalten aus Float in Charge weil Spannungsunterschied zu gering, Kein Alarmton bei leerer Li weil Alarmgrenzen von ELB auf weit niedrigerem Blei-Level sind, etc mir egal, die AGM liefert weiter. Ist ja wie schon "sonnentau" vor Jahren zeichnete eine "Stützbatterie" Ich bin halt ein Typ, der auch nichts gegen einen Reservekanister hat, Grinsend Andreas
Jetzt hab' auch ich es verstanden :oops: . Ich mache Wintercamping nur auf den Kanaren, deshalb nur noch Lion ... Bitte verstehe es nicht als Klugsch...... aber es sind LiFe, nicht LiIon. LiIon ist der Name der Rundzellen im Laptop, die angeblich brennen... (und es ist leider auch Oberbegriff für fast alles, wo Strom und Lithium drin ist. Somit ggf. Missverständlich...)
Da hast Du selbstverständlich recht und ja die brennen. So erlebt mit meiner BMW R51. Mit Lion meine ich immer die aktuell im Thr. betroffene Akkuart. Reine Angewohnheit. Kabelschellen sind ja auch keine Kabelschuhe :mrgreen: Wir sollten aber vllt. die Abschweifungen beenden, sonst schmeisst uns der Admin raus ... ![]() |
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