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Winston und EVE - Test Entladung in der Klimakammer 1, 2, 3, 4, 5


Gast am 30 Jun 2021 19:32:44

ReinSig hat geschrieben:....Kurz gefasst: Ein "Turmanschluß" Also mehrere Stromzu-Abgänge an einer Schraube, inkl. Messleitungsanschlüssen(alle Kabelschuhe übereinander-praktisch kreuz und quer- "geht gar nicht" .....


Danke für Deinen Hinweis! Das klingt absolut plausibel. Frage: gilt das grundsätzlich auch bei Signalleitungen, bei denen der Übergangswiderstand keine Rolle spielt?

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ReinSig am 30 Jun 2021 19:38:27

Friedel4 hat geschrieben: Ist zwar eine professionelle Methode, hat aber keinen niedrigeren Innenwiderstand da es zu mehr Kontaktflächen führt.
Jedenfalls habe ich gerne dazugelernt!

Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden :roll: --> Ist zwar eine professionelle Methode, hat aber keinen niedrigeren Innenwiderstand da es zu mehr Kontaktflächen führt.

Acki am 30 Jun 2021 19:50:08

Friedel4 hat geschrieben:...
Ich habe übrigens in meinem Wohnmobil doch eine andere Verbindung, als im Testaufbau. Und zwar mit einem Kupferstreifen, an den Polen, an dem dann die Leitungen separat angeschlossen sind. Ist zwar eine professionelle Methode, hat aber keinen niedrigeren Innenwiderstand da es zu mehr Kontaktflächen führt.
...

Zeig uns bitte mal Bilder!
Die Vorstellung von Li-Systemen ist hier immer gerne gesehen ... und bringt immer wieder gute Ideen in die Entwicklung von neuen Projekten!

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Gast am 30 Jun 2021 19:56:31

ReinSig hat geschrieben:Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden :roll: --> Ist zwar eine professionelle Methode, hat aber keinen niedrigeren Innenwiderstand da es zu mehr Kontaktflächen führt.


Was ich sagen wollte, ich habe zunächst den Übergangswiderstand Pol zu Kupferband, und zusätzlich Kupferband zum Kabelschuh....also 2 Übergänge gegenüber einem. Ist möglicherweise von geringer Bedeutung, wegen der viele weiteren Verbindungen im Hochstromkreis, und wegen dem niedrigen erreichbaren Widerstandswert der optimalen Verbindungen.....

Gast am 30 Jun 2021 20:00:46

Acki hat geschrieben:Zeig uns bitte mal Bilder!
Die Vorstellung von Li-Systemen ist hier immer gerne gesehen ... und bringt immer wieder gute Ideen in die Entwicklung von neuen Projekten!


Willst Du wirklich einen alten Mann auf die Kniee zwingen um im Womo Keller Fotos zu machen...... :roll:

Tinduck am 30 Jun 2021 20:46:23

…hält beweglich, körperlich (beim Fotos machen) und mental (wenn die hier im Forum kommentiert werden) :D

bis denn,

Uwe

Gast am 01 Jul 2021 10:17:59

ReinSig hat geschrieben:....Kurz gefasst: Ein "Turmanschluß" Also mehrere Stromzu-Abgänge an einer Schraube, inkl. Messleitungsanschlüssen(alle Kabelschuhe übereinander-praktisch kreuz und quer- "geht gar nicht" .....


Hallo nochmal,
Ich würde gerne wissen, ob es dazu Normen gibt und wo die Grenzen liegen für Turmanschlüsse. Im Netz habe ich nichts gefunden, mit Ausnahme einer zugelassenen Verbindung mit 3 Kabelschellen übereinander. Ansonsten wimmelt es von Ausführungen mit mehr als einem Kabelschuh.


Könntest Du das "geht gar nicht" in Deinem Kommentar mit nachvollziehbaren Fakten belegen? Verstehe mich nicht falsch, Ich habe keine Zweifel an Deinen Erfahrungen.
Gruß
--fk

Acki am 01 Jul 2021 12:35:05

Friedel4 hat geschrieben:...
Willst Du wirklich einen alten Mann auf die Kniee zwingen um im Womo Keller Fotos zu machen...... :roll:

Ja ... will ich!

Da Du Dich persönlich ja sehr bedeckt hältst - ausser der "Drohung" über das Thema ein Fachbuch zu schreiben - kann ich natürlich Deinen background nicht abschätzen ... und Dein Alter schon gar nicht ;D

Tinduck hat geschrieben:…hält beweglich, körperlich (beim Fotos machen) und mental (wenn die hier im Forum kommentiert werden) :D

bis denn,

Uwe

Schöner lässt es sich kaum formulieren! :zustimm:

ReinSig am 01 Jul 2021 14:25:24

Könntest Du das "geht gar nicht" in Deinem Kommentar mit nachvollziehbaren Fakten belegen? Verstehe mich nicht falsch, Ich habe keine Zweifel an Deinen Erfahrungen.
Gruß
--fk


Ja klar: "mit Turmaufbau und geht gar nicht" meine ich im Beispiel von Friedel4, dass hier Kabelschuhe unterschiedlicher Art und Querschnitte(Leiter) gemeinsam auf einem A2 M8 Anschluß "draufgequetscht" werden. Dünne, leichte Kabelschuhe unter Beilagscheibe und Spannscheibe. Dann wird in der Regel viel zu fest angezogen(die "dicken Anschlüsse" sollen ja halten, was oft zur Folge hat, dass die "kleinen,schwächeren" zu stark gepresst(gequetscht) und an der Übergansstelle abreissen/anreissen usw... Kleinste Bewegungen(Ströme?) reichen aus, um den verblieben Restanschluß abzutrennen bzw. den Querschnitt verringern. Wenn es wirklich nicht anders geht, dann setze ich in diesem speziellen Fall einen Stahlbolzen M8 8.8( nicht A2 wg. Dehnung). Hier lege ich die Hochstromanschlüsse als erstes mit Beilagscheibe und Mutter(Drehmoment) und darüber die "schwächeren" Kabelschuhe. Hier wird dann sanft angezogen :mrgreen: Die abgebildeten Beispiele kenne ich, da sind alle Befestigungskomponenten (Schrauben, etc)passend zueinander verbaut/montiert. Auch wenn das gängige Praxis ist, ich mache das nicht so - wenn wie abgebildet- Stromschienen da sind. Da bekommt jede Leitung einen separaten Anschluß/Schraubpunkt. Lange Rede, kurzer Sinn: Ist alles "fachmännisch" ausgeführt, passen alle Komponenten zusammen, wird es auch passen. (Anm: Es wird auch in der KFZ-Welt noch viel gelötet und das ist auch oft ein"geht gar nicht" :D
Normen/Vorschriften - da gibt es die VDE, mit hunderten Seiten wo spez. auf die Anschlussarten eingegangen wird. Manchmal haut man die mir auch um die Ohren.
Gängige Praxis --> nur weil es viele(die meisten)so machen, ist es nicht autom. richtig ... :D
Bilder : was ich als fachmännisch richtig ansehe(Vorsicherung 350A) in unserer HV


rolfk am 01 Jul 2021 19:08:19

Darf ich Mal ohne Hintergedanken fragen, warum deiner Meinung nach "löten nicht geht" ?

Gast am 01 Jul 2021 19:23:58

ReinSig hat geschrieben:Ja klar: "mit Turmaufbau und geht gar nicht" meine ich im Beispiel von Friedel4, dass hier Kabelschuhe unterschiedlicher Art und Querschnitte(Leiter) gemeinsam auf einem A2 M8 Anschluß "draufgequetscht" werden......


Hallo Reiner,
saubere Arbeit ...Deine Bilder. Respekt.
Ich habe gelesen, gegoogelt, geknobelt und für mich persönlich dann folgenden Kompromiss gefunden.
Ich möchte an den Polen der Zellen zusätzlich zu der Verbindungslasche, oder dem Kabelschuh, eine (nur eine) Signalleitung anschließen. Deine Kommentare habe ich versucht zu berücksichtigen und bin zu folgender Lösung gekommen:


Ich schätze, dass hier die Verteilung der Druck- ebenso, wie der Scherkräfte ein guter Kompromiss sind. Sollten mehr Signalleitungen angeschlossen werden, dann müssen diese über einen Verteiler geführt werden. Sollte eine weitere Hochstromkabelschelle angeschlossen werden, dann wird diese unter der ersten Kabelschelle befestigt.

Ich meine, dass das ein guter Kompromiss ist.
Gruß
-- fk

Gast am 02 Jul 2021 06:38:38

Friedel4 hat geschrieben: Sollte eine weitere Hochstromkabelschelle angeschlossen werden, dann wird diese unter der ersten Kabelschelle befestigt.

genauer:
Sollte eine weitere Hochstromkabelschelle angeschlossen werden, dann wird diese unter der Spannscheibe befestigt.
-- fk

Gast am 02 Jul 2021 08:28:21

Zu diesem Thema gibt es im Forum einige gute Hinweise: --> Link

ReinSig am 02 Jul 2021 10:40:28

pfeffersalz hat geschrieben:Zu diesem Thema gibt es im Forum einige gute Hinweise: --> Link

ät pfeffersalz
Danke für den Link. Ja, perfekt! Hätte mir viel Schreibarbeit erspart, da ich gerade mit einem China-Multimedia-Naviceiver-Android9-2DIN... -Teil beschäftigt bin :wink:
ät rolfk
hier
--> Link
ist schon ein paar Jahre her u. habe mich dann ausgeklinkt. Das Th. Löten wo-wie-womit etc. ist fast schon ein "Religionskrieg", je nach Sichtweise. Einig sind sich alle: Löten da wo es Sinn macht, das muß Jeder für sich entscheiden. ICH löte nur da, wo mit Sicherheit keine Bewegungen der Leiter(Drähte) entsehen können und Vibrationen absolut ausgeschlossen sind. Klemmverbindungen mit verlöteten Aderenden sind (nach VDE)unzulässig. (wo das steht muß der Betreffende selber suchen :mrgreen: )

rolfk am 02 Jul 2021 10:45:23

pfeffersalz hat geschrieben:Zu diesem Thema gibt es im Forum einige gute Hinweise: --> Link

Na, ich kann mich dem positive Aspekt der Informationen im Link ja nicht verschliessen, aber eine ganze Menge davon ist aus dem falschen Grunde richtig oder falsch erklärt.

Immerhin, das Ergebnis zählt, und das ist schon eine ganze Menge.

ReinSig am 02 Jul 2021 11:05:14

ät Friedelk
Das artet ja langsam in Arbeit aus :wink:
Also: CU-Bänder als elektr. Verbindung zu den Zellen finde ich persönlich als beste Lösung(flexibel, leider Gewinde(für Messltgn. etc.) einbringen -wie bei Cu-Schienen- sehr schwierig. Im Bild habe ich versucht meine "Anschlussphilosophie" rüberzubringen.
Jetzt sollte es aber reichen.

Ich lasse mich immer wieder zum kritisieren animieren. :oops: Sagte doch eine ehem. Kollegin: "Du bist wie ein Teebeutel!" Ich: "Warum ...?" "Weil du dich immer irgendwo reinhängst..! (Ich werde mich zuk. in mehr Zurückhaltung üben).
Allerdings, der Unterhaltungswert hier ist schon auch sehr hoch :mrgreen:


Gast am 02 Jul 2021 11:36:16

rolfk hat geschrieben:Na, ich kann mich dem positive Aspekt der Informationen im Link ja nicht verschliessen, aber eine ganze Menge davon ist aus dem falschen Grunde richtig oder falsch erklärt.


Der verlinkte Threqad ist nicht gesperrt oder so. Schreibe ruhig deine besseren Erkenntnisse. :lol:

Edit: oh, nun gesperrt. Seltsam?

Gast am 02 Jul 2021 11:37:19

ReinSig hat geschrieben:ät Friedelk
Das artet ja langsam in Arbeit aus :wink:
Also: CU-Bänder als elektr. Verbindung zu den Zellen finde ich persönlich als beste Lösung(flexibel, leider Gewinde(für Messltgn. etc.).......


Ich verwende natürlich auch die CU-Verbinder, die aus gestapelten Cu-Blechen bestehen. Frage: was ist wenn die einzelnen Bleche korrodieren. Wenn man dann an den Verbindern vor der Verschraubung die aüßeren Bleche reinigt, dann besteht die Gefahr, dass der Strom primär über das untere Blech nur fließt. Soweit nur reine Theorie. Werde ich aber demnächst nachmessen an einigen älteren Verbindungen.
Werde berichten.
-- fk

rolfk am 02 Jul 2021 16:18:57

pfeffersalz hat geschrieben:
Der verlinkte Thread ist nicht gesperrt oder so. Schreibe ruhig deine besseren Erkenntnisse. :lol:

Edit: oh, nun gesperrt. Seltsam?


Ich werde mich hüten, hier ein Gemetzel loszutreten, es wird hier gerade großartige Arbeit hier geleistet. Dafür Daumen hoch !

Daher nur ein paar Hinweise, die ich bereits einmal schrieb:

Die (Pol) Schrauben haben nicht das Problem, sich durch Vibration zu lösen, sondern durch Fliessen des Materials (Alu und Kupfer) lässt die Spannkraft nach (ohne dass sie sich aufdrehen). Daher ist Tellerfeder völlig richtig und ein Sprengring nutzlos.
(Das "bischen Geschuckel" als Batterie im Womo ist nichts gegenüber einer Schraube am Zylinderkopf, oder z.B. einer Pleuellagerschraube, wenn ihr ein Beispiel einer dynamisch hoch belasteten Schraube braucht. )

Die Materialwahl für die Schrauben ist ziemlich gleichgültig, solange es Stahl ist. Die Auswahl braucht nicht nach Anzugsmoment erfolgen - weil die Schraubenbelatbarkeit irrelevant ist - die Begrenzung ist hier das AluGewinde im Loch.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass wegen des höheren E-Moduls von Stahl im Vergleich zu Alu mehr Gewindegänge tragen als bei einer Stahl-Stahl-Verschraubung. (Daher würde ich mich an der Behandlung des Problems richtiges Anzugsdrehmoment gerne beteiligen...)

Mein Favorit ist deswegen statt einer Schraube ein Bolzen, den man auf jeden Fall bis zum Bohrlochgrund einschrauben kann, während eine Schraube Gewindegänge verschenkt, wenn man nicht jede genau passend ablängt....
Bolzen gibts auch mit Innen6-Kant am Ende, womit man das Anziehen der Muttern völlig drehmomentfrei (relativ zum Pol) gestalten kann...

Und der Bolzen ist ja auch eure Lieblingswahl für den "Turm", ist also mehrfach positiv.

Obwohl man den Sprengring anziehen kann, bis er flach aufliegt, wird die Federkraft wieder über den Aussenring laufen, sobald das Material nur minimal nachgegeben hat. Insofern sehe ich den elektrisch trageneden Querschnitt deutlich kleiner an als ihr - was nichts macht und imho normal ist.
Selbst polierte zusammengepresste Flächen würden nicht zu 100 % elektrisch tragen... und poliert ist eine Tellefeder ja auch nicht gerade. Aber für die Verformumg der Kontaktflächen zueinander, für "100 % Anlagekontakt" werden die Kräfte, die man mit der Aluverschraubung erreichen kann, wohl doch nicht reichen.

Soweit so gut, das wars, was ich vorerst gerne beitragen wollte.

rolfk am 02 Jul 2021 16:23:40

Friedel4 hat geschrieben:
Ich verwende natürlich auch die CU-Verbinder, die aus gestapelten Cu-Blechen bestehen. Frage: was ist wenn die einzelnen Bleche korrodieren.

Interessanter Aspekt...
Ist das auch eine Stelle für Noalox?

Friedel4 hat geschrieben:Wenn man dann an den Verbindern vor der Verschraubung die aüßeren Bleche reinigt, dann besteht die Gefahr, dass der Strom primär über das untere Blech nur fließt. Soweit nur reine Theorie. Werde ich aber demnächst nachmessen an einigen älteren Verbindungen.
Werde berichten.
-- fk

Wo nimmst du die "älteren Verbindungen" für die Messungen her ? Das ist ja ein Goldschatz für Erkenntnisse...

MountainBiker am 02 Jul 2021 16:35:54

Hallo,

Die Cu-Verbinder müssen nur einmalig während der Montage sauber, glatt und frei von Feuchtigkeit sein, das Material ist ja sehr weich,. Durch die Schnorrscheibe/Spannscheiben wird, der Cu-Blechstapel innerhalb der Auflagefläche gasdicht verschlossen (vorrausgesetzt die Polfläche ist plan).

rolfk am 02 Jul 2021 16:42:54

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

Die Cu-Verbinder müssen nur einmalig während der Montage sauber, glatt und frei von Feuchtigkeit sein, das Material ist ja sehr weich,. Durch die Schnorrscheibe/Spannscheiben wird, der Cu-Blechstapel innerhalb der Auflagefläche gasdicht verschlossen (vorrausgesetzt die Polfläche ist plan).

Ich bin mir nicht sicher, ob die anzunehmende Flächenpressung für eine gasdichte Verbindung reicht. Wenns so wäre, dan wäre Noalox nicht nötig. Mein Gefühl spricht aber dagegen.
Mir bekannte Methoden für gasdichte Verbindungen erfordern echte Materialverformung im plastischen Bereich, geratene 400N/mm2 Größenordnung, und da gehts mit den zur Verfügung stehenden Kräften selbst bei M8/M12 knapp daher.

MountainBiker am 02 Jul 2021 17:11:41

Hallo,

das Noalox ist nur für die Verbindung Alu ( Pol) - Cu notwendig, da die hier verwendete Alu- Legierung mit Bohr/Drehqualität sehr hart ist und Alu immer eine geringfügige Oxidation auf der Oberfläche hat die durch die Bestandteile des Noalox reduziert werden.

rolfk am 02 Jul 2021 17:26:08

Biker, dass Alu eigentlich immer ne Oxidschicht drauf hat, ist klar.

Ich hatte bisher angenommen, das Noalox den Sauerstoff Zutritt verhindert. Du sagst, dass es reduzierend wirkt... dann müsste es chemisch ziemlich aggressiv sein.
Was ist richtig?

Gast am 02 Jul 2021 17:29:40

Rolfk, lese dir doch mal den Inhaltsstoff von Noalox durch, speziell Thema Zink... Dann kommst du selbst auf die Lösung.

--> Link

rolfk am 02 Jul 2021 18:35:40

pfeffersalz hat geschrieben:Dann kommst du selbst auf die Lösung.

-

Hat geklappt :mrgreen: ,
Danke!

Gast am 02 Jul 2021 19:11:26

MountainBiker hat geschrieben:....Die Cu-Verbinder müssen nur einmalig während der Montage sauber, glatt und frei von Feuchtigkeit sein, das Material ist ja sehr weich,. Durch die Schnorrscheibe/Spannscheiben wird, der Cu-Blechstapel innerhalb der Auflagefläche gasdicht verschlossen (vorrausgesetzt die Polfläche ist plan).


Du musst bedenken, dass alle ! Oberflächen der einzelnen CU Bleche der Polverbinder vor dem Einsatz korrodieren. Zwischen den Blechen erhöht sich damit der Widerstand. Wenn man nun den Polverbinder vor der Montage oben und unten reinigt und dann verschraubt, hat man nur eine niederohmige Grenzschicht zwischen Pol und unterem CU Blech des Verbinders. Eigentlich müsste man zunächst alle Bleche eines Verbinders trennen, säubern und dann sofort montieren.
Das ist meine Theorie, zur Praxis werde ich noch berichten, nachdem ich meine gealterte Batterie im Wohnmobil vermessen habe. Dort verwende ich die besagten Verbinder, die ich nur an den Außenflächen vor der Montage gereinigt habe.

ReinSig am 02 Jul 2021 19:59:19


Daher nur ein paar Hinweise, die ich bereits einmal schrieb:

(Das "bischen Geschuckel" als Batterie im Womo ist nichts gegenüber einer Schraube am Zylinderkopf, oder z.B. einer Pleuellagerschraube, wenn ihr ein Beispiel einer dynamisch hoch belasteten Schraube braucht. )

Da bin ich voll bei Dir :top:
Ergänzung meinerseits: :evil: Zylinderköpfe, Pleuel etc., werden mit Dehnschrauben (jedesmal neue) verschraubt (im Werk mit Streckgrenzenschrauber). Manche Hersteller verbauen Beilagen(Motoren mit Federscheiben kenne ich nicht) und die Auflager müssen tw. mit Molybdänfett zur Reibungsreduzierung bestrichen werden, dann mit Drehmoment + Drehwinkel. Nur der Vollständigkeit halber.

MountainBiker am 02 Jul 2021 20:17:35

Hallo,

Du musst bedenken, dass alle ! Oberflächen der einzelnen CU Bleche der Polverbinder vor dem Einsatz korrodieren.


Die Cu-Verbinder sind sauber verpackt, wenn diese erst kurz vor der Montage aus der Verpackung genommen werden und Du nicht mit den Fingern die Kontaktfläche "betatscht" dann besteht keine Gefahr dafür. Ich spreche ja immer von einer handwerklich einwandfreien Montage, aber das Verständnis dafür ist anscheinend verschieden!

Rockerbox am 02 Jul 2021 21:29:23

Nur mal so gefragt:

Habt ihr euch eigentlich auch in der alten Blei-Umgebung solche hochwissenschaftliche Fragen über Übergangswiderstände und Schnorrscheiben und Co gestellt? Auch mit Bleibatterien ist so mancher WR mit 100A auf der 12V-Seite betrieben worden ….. und das meistens mit ordinären Batterienklemmen.

Es gibt nichts gegen einen guten Akkuaufbau einzuwenden, aber man kann’s auch übertreiben ….

rolfk am 02 Jul 2021 22:08:15

Nur dass man heute Richtung 200 A vorstösst.
Hier geht's ja auch nicht nur um Anschluss, sondern die Zellverbinder. Die sind bei Blei versteckt... ;D

Gast am 02 Jul 2021 23:12:15

MountainBiker hat geschrieben:Die Cu-Verbinder sind sauber verpackt, wenn diese erst kurz vor der Montage aus der Verpackung genommen werden

Soll auch Situationen geben, wo das eben nicht so ist, oder ?

MountainBiker hat geschrieben:...und Du nicht mit den Fingern die Kontaktfläche "betatscht"

Wie soll das denn gehen? Wer zerlegt denn den Verbinder zuerst um dann die Innenflächen zu betatschen?

MountainBiker hat geschrieben: Ich spreche ja immer von einer handwerklich einwandfreien Montage, aber das Verständnis dafür ist anscheinend verschieden!

desinfizierst Du vor der Montage auch immer die Hände? :lol:

Gast am 03 Jul 2021 06:32:44

Rockerbox hat geschrieben: ......man kann’s auch übertreiben ….


Du musst das doch auch nicht lesen, oder die praktischen Erfahrungen (Messungen) übernehmen. Andere lernen aber gerne dazu, oder noch besser, sie versuchen den Wissensstand zu erweitern. Mag sein, dass manche Beiträge nur Theorie sind, das lässt sich nicht vermeiden. Ich versuche für meinen Teil primär durch Messungen mein Wissen zu erweitern und dann praktisch umzusetzen. Andere machen das ebenso, und ich habe dadurch viel dazu gelernt.

rolfk am 03 Jul 2021 07:45:40

Wenn ich noch freunich ergänzen darf, einen Bleiakku schliesst du kurz, und es wird ein bisschen warm.

Irgendwie kommt es mir so vor, als müsse man bei LiFe etwas mehr befürchten... :mrgreen:

Gast am 03 Jul 2021 08:33:01

Rockerbox hat geschrieben:Nur mal so...

Es gibt nichts gegen einen guten Akkuaufbau einzuwenden, aber man kann’s auch übertreiben ….


Auch mit Blei Akkus hatten viele Probleme durch Wechselrichter. Wenn es dir hier zu viel ist, brauchst du im Thread weder lesen noch schreiben. Bei den oft genutzten 2000 Watt WR kommen durchaus 200 A über längere Zeit zusammen. Das steckt auch eine LiFePO nur weg, wenn die Verschaltung durchgängig gut gemacht ist.

ReinSig am 03 Jul 2021 14:35:28

pfeffersalz hat geschrieben: Auch mit Blei Akkus hatten viele Probleme durch Wechselrichter. Wenn es dir hier zu viel ist, brauchst du im Thread weder lesen noch schreiben. Bei den oft genutzten 2000 Watt WR kommen durchaus 200 A über längere Zeit zusammen. Das steckt auch eine LiFePO nur weg, wenn die Verschaltung durchgängig gut gemacht ist.

Sehe ich genauso!
Also warum ich so "manisch" auf der Anschlusstechnologie reite, sind u.a. meine Erfahrungen mit einem WoMo Kollegen, die -das kann ja nicht so schwer sein- in ihr Womo einen 1500er WR einbauen und an die vorhandene AGM klemmen(mit dem richtigen Querschnitt wohlgemerkt). Alles gut, bis Frau den 1,2kW Fön (aussen) nutzte und sich wundert warum das Teil immer abschaltet. Grund : die M8 Klemmschraube (inkl. Kabelschuh) am Batteriepol fest angezogen und wohl nicht bemerkt(?), dass die Polklemme auf dem Minuspol sich gelockert hat bzw. locker drauf saß und fast geschmolzen wäre, hätte der WR nicht abgeschaltet. Die eingebaute Sicherung hat n i c h t ausgelöst. Warum wohl? ...
Ich verlege jetzt-wenn irgend möglich- auch Schweissleitungen zum WR. :oops: In der Schweisstechnik gibt es alle möglichen Kabelschuhe, Steckverbinder bis >250A.

Gast am 03 Jul 2021 15:19:33

Friedel4 hat geschrieben:Eigentlich müsste man zunächst alle Bleche eines Verbinders trennen, säubern und dann sofort montieren.
Das ist meine Theorie, zur Praxis werde ich noch berichten, nachdem ich meine gealterte Batterie im Wohnmobil vermessen habe. Dort verwende ich die besagten Verbinder, die ich nur an den Außenflächen vor der Montage gereinigt habe.


.....und die Praxis schlägt die (meine) Theorie.!! Bei den 3 Verbindern, die ich vor mehr als einem Jahr montiert habe (ohne vorher die Inenseiten der einzelnen Bleche gereinigt zu haben) habe ich zwischen den Polsockeln jeweils etwa 1 mV bei 40 A Strom gemessen. Das entsprich einem Gesamtwiderstand von 0,025 milliOhm je Verbindung. Eine Verbindung schließt dabei ein den Widerstand des Kupferverbinders selbst und 2 Verbindungen Pol-Sockel zu Verbinder. Bei der Montage habe ich die Polsockel und die Außenseiten der Verbinder mit Schleifschwamm gereinigt und mit Noalox versehen.
Für mich ist damit das Thema CU-Verbinder abgehakt.

gordan am 03 Jul 2021 15:38:42

Rockerbox hat geschrieben:Nur mal so gefragt:

Habt ihr euch eigentlich auch in der alten Blei-Umgebung solche hochwissenschaftliche Fragen über Übergangswiderstände und Schnorrscheiben und Co gestellt?......Es gibt nichts gegen einen guten Akkuaufbau einzuwenden, aber man kann’s auch übertreiben ….


Da hast du IMHO vollkommen recht! :daumen2:
Manche haben ganz vergessen dass das hier ein Wohnmobilforum ist. Nutzen die Gelegenheit und versuchen unbedingt ihr „Wissenschaftswissen“ unendlich hoch zu treiben. An anderen Stellen wo es richtig um Wissenschaft geht, hätten sie sehr wahrscheinlich nicht so viel zu sagen!? Es ist meine Meinung. ;D

Gruß Gordan

Rockerbox am 03 Jul 2021 15:57:21

Bitte nicht falsch verstehen, nichts, absolut nicht spricht gegen einen ordentlichen Aufbau eines Akkus und den Verteilern, egal ob Blei oder Li oder sonstwas, aber hier werden teilweise von Übergangswiderständen von 0,08 milliOhm gesprochen ….. das sind 80 Mikro-Ohm!!! …. da stell ich mir schon auch die Frage mit welchem Equipment man sowas misst ….

Und zum Thena „Turmanschlüsse“:
Wenn man Anschlussschrauben mit zusätzlichem kleinen Innengewinde im Kopf verwendet kann man die Senorleitungen zb für das BMS auch unabhängig vom Kupferverbinder und mit entsprechenden Drehmoment anschließen.

ReinSig am 03 Jul 2021 16:08:50

Rockerbox hat geschrieben:Und zum Thena „Turmanschlüsse“:
Wenn man Anschlussschrauben mit zusätzlichem kleinen Innengewinde im Kopf verwendet kann man die Senorleitungen zb für das BMS auch unabhängig vom Kupferverbinder und mit entsprechenden Drehmoment anschließen.

Zustimmung! Mache ich auch so, wollte nur das Thema nicht noch weiter strapazieren

ReinSig am 03 Jul 2021 16:41:05

Rockerbox schrieb:

Habt ihr euch eigentlich auch in der alten Blei-Umgebung solche hochwissenschaftliche Fragen über Übergangswiderstände und Schnorrscheiben und Co gestellt?......Es gibt nichts gegen einen guten Akkuaufbau einzuwenden, aber man kann’s auch übertreiben ….

Gordan schrieb:

Da hast du IMHO vollkommen recht! :daumen2:
Manche haben ganz vergessen dass das hier ein Wohnmobilforum ist. Nutzen die Gelegenheit und versuchen unbedingt ihr „Wissenschaftswissen“ unendlich hoch zu treiben. An anderen Stellen wo es richtig um Wissenschaft geht, hätten sie sehr wahrscheinlich nicht so viel zu sagen!? Es ist meine Meinung. ;D

Gruß Gordan

Hallo Gordan,

da gebe ich Dir m. E. auch recht. Die Konsequenz daraus wäre, dass gefühlt 70-80% der Beiträge "ausgefiltert" werden müssten. Allein das Th. Lion Batt. ist schon zu einem sehr "technokratisch anspruchsvollen" Bereich geworden. Da fliegen die Formeln nur so und jetzt auch noch die Natriumtechnologie. Was ist daran so schlimm? Ich lese drüber und wenn es für mich relevant ist, lese ich, o. eben nicht.
Ja, auch ich "versteige" mich -zugegebener Weise- manchmal und möchte mich "profilieren" bzw. etablieren.
Richtig, manche Fred's haben durchaus sehr geringen Sachinhalt, dafür aber immensen Unterhaltungswert(wenn sich wieder mal was "aufschaukelt"). Demokratie ist anstrengend.
Ich bin auch in mehreren anderen "Fachforen" unterwegs und da ist es wirklich nicht anders, tw. extremer.

So jetzt bin auch ich wieder mal vom Thema Wohnmobil abgedrifted. :oops:
Schönes WE

andwein am 03 Jul 2021 17:28:22

Rockerbox hat geschrieben:Nur mal so gefragt:
Habt ihr euch eigentlich auch in der alten Blei-Umgebung solche hochwissenschaftliche Fragen über Übergangswiderstände und Schnorrscheiben und Co gestellt?

Ich habe vor 2 Wochen meine beiden 95Ah AGM Batterien ausgebaut. Stromanschluss mit der normalen Batterieklemme aus Messing.
Hat 13 Jahre hervorragend gehalten und geleitet. Aber nach der (vollkommen richtigen und fachlich guten) Diskussion frage ich mich tatsächlich "warum"?
Aber ganz klar, eine saubere gut leitfähige Verbindung benötigt morgen keine Fehlersuche, und vorbeugen ist besser als reparieren.
Gruß Andreas

ReinSig am 03 Jul 2021 18:38:16

andwein hat geschrieben:Ich habe vor 2 Wochen meine beiden 95Ah AGM Batterien ausgebaut. Stromanschluss mit der normalen Batterieklemme aus Messing.
Hat 13 Jahre hervorragend gehalten und geleitet. Aber nach der (vollkommen richtigen und fachlich guten) Diskussion frage ich mich tatsächlich "warum"?

Gruß Andreas

Und was kommt hinein :?:

Gast am 03 Jul 2021 19:14:09

Wenigstens sind wir hier jetzt von dem Thema des TE weg. Die Anschlusstechnik ist viel interessanter. :roll:

rolfk am 03 Jul 2021 19:16:15

ReinSig hat geschrieben: Und was kommt hinein :?:


Anbieten könnte ich kalte Iridium Platin Kernfusion.
Hab ich kurz vor der Fertigstellung.

:mrgreen: :mrgreen:

Wenigsten ist die Stimmung wieder gut.

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