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Früher beheizte man Gewächshäuser so Idee für den Winter? 1, 2


CKgroupie am 25 Okt 2021 11:15:51

Hallo,
ich hatte in diesem Winter trotz entleerter Leitungen und offenen Hähnen einen fiesen Frostschaden an meinem Waschbecken im Badezimmer. Mein Womo steht leider nicht gerade und ich vermute dass es damit zu tun hatte, das kann ich aber leider nicht ändern, ich hab halt nur den Platz vor meinem Haus.

Jetzt hab ich mir natürlich überlegt, wie ich noch extra Vorsichtsmaßnahmen ergreifen könnte. Ausblasen tu ich die Leitungen schon. Durchheizen ist natürlich eine Möglichkeit, aber mir graust durchaus vor den Kosten und davor dauernd schwere Gasflaschen schleppen zu müssen. Leer sind die ja ok, aber voll sind die schon eine Herausforderung für mich in den Gaskasten zu hieven und ich bin nicht scharf darauf, dass alle 2-3 Wochen machen zu müssen anstatt nur einmal im Jahr.

Ich bin jetzt auf die Methoder alter Zeiten gestoßen, Gewächshäuser im Winter zu beheizen.
Das Prinzip war ganz einfach: Ein umgestülpter Tontopf und darunter eine Kerze sollte Frost verhindern. Angeblich ist das absolut wirksam.
Nachzulesen z.B. hier: --> Link
aber es gibt etliche andere Artikel bei Tante Google zu diesem Thema.

Meine Idee: Wäre das nicht auch eine sehr einfache und preisgünstige Möglichkeit Frostschäden im Wohnmobil zu verhindern?

Einfach eine Frostwarner App auf dem Handy installieren und wenn es nach gefährlichen Temperaturen aussieht kommt der Tontopf-Frostwächter im Wohnmobil zum Einsatz. Wenn man Grablichter verewendet: Die halten bis zu einer Woche!

Was meint ihr, ist das völliger Blödsinn? Was spricht dagegen?

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duesselman am 25 Okt 2021 11:24:06

Ich hätte da ein verdammt ungutes Gefühl
Eine offene Flamme im Womo , nein Danke. :oops:

Abgesehen davon glaube ich nicht das der Topf soviel Wärme entwickelt das es selbst in der hintersten Ecke des Womo nicht friert.
Dann lieber Heizung an und alle 2 Wochen Flasche schleppen (evtl Alu Gas ist nicht so schwer) :lach:

DonCarlos1962 am 25 Okt 2021 11:24:34

Eine unbeaufsichtigte Kerze im Wohnmobil? Für mich und sicher auch für die Versicherung ein NoGo.
Leider. Die Heizleistung eines Teelichtes beträgt in etwa 30 bis 40 Watt. Ein Wohnmobil frostfrei zu halten braucht sicher weit mehr.


LG Carsten

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UweHD am 25 Okt 2021 11:30:05

Ich schließe mich den Vorrednern an und würde eher versuchen, weitere Frostschäden auf konventionelle Art zu verhindern. Normalerweise sollte gewissenhaftes Entwässern ausreichen.

Was genau ist denn am Waschbecken kaputtgegangen? Der Siphon? Hier könnte z.B. das Einfüllen von etwas Frostschutzmittel Abhilfe schaffen, wenn man den ansonsten nicht leer bekommt.

twincamp am 25 Okt 2021 11:32:15

Moin...

Einen Ölradiator mit Thermostat als Frostwächter reinstellen, an Landstrom anschließen und gut.
Man kann natürlich auch ein paar Kerzen und am Ende das ganze Wohnmobil brennen lassen...

kielius am 25 Okt 2021 11:33:10

Zu den Gasflaschen: "Trikeflieger" schrieb in einem anderen Beitrag:

"Beim jetzigen Womo mache ich nur winterfest, wenn ich mehr als 3 Wochen nicht fahre. Ansonsten läuft die Heizung auf 6°C und sorgt dafür, dass nichts passiert. Gaskosten halten sich dann auch in Grenzen. Letzten Winter habe ich zusätzlich 3 Gasflaschen gebraucht. Das war es mir wert."

Fledermaus am 25 Okt 2021 11:33:26

Servus
Es gibt sicher im www Listen über die Leistung von Kerzen, und dann vergleichen mit der Bestehender Heizung, bzw. der Gasflasche.

Die Original Heizung hat den Vorteil das du auch in den Ecken gute Wärme hast.

Oder stell einen Stromheizung ins Womo.

Nebenbei kannst das Womo auch schnell bei einem schönen Wochenende verwenden.

Glaube nicht das das mit der Kerze eine gute Idee ist.

Land-Rover109 am 25 Okt 2021 11:33:40

Hallo,

unabhängig davon das eine Kerze (Grablicht) nicht ausreichend Wärmeenergie bereit stellt um den Innenraum in deinem WoMo vor Frost zu schützen möchte ich auf keinen Fall eine brennende Kerze unbeaufsichtigt in meinem WoMo stehen haben.
Ich empfehle dir alle Wasserleitungen sorgfältig durchzupusten (möglichst den Perlator vorher abnehmen) und in die Syphons vom Waschbecken, Duschwanne etc. etwas Spiritus als Frostschutz einzufüllen.
Zum entleeren der Wasserleitungen stülpen einige auch einen aufgeblasenen Luftballon über den Wasserhahn und lassen die Luft dann durch die Leitungen entweichen, habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert.

Gruß
Roland

macagi am 25 Okt 2021 11:39:47

Also ich würde Grabkerzen für ziemlich sicher halten. Im Womo sowieso, kein Wind, vielleicht auf einem keramischen Teller?

Die Frage ist wie viele man braucht damit die Heizleistung ausreicht.

Ich weiss nicht wie lange eine 11kg Gasflasche hält wenn man die Temperatur auf 5° einstellt. Unsere halten ne knappe Woche bei 20° drin und 0 Grad draussen, also 20° Temperaturdifferenz. Wenn es jetzt -5° draußen hätte, und man drin +5° wünscht, wären das 10K Unterschied, also hält die Flasche 2 Wochen oÄ.

Die Frage ist wie viel Heizleistung 11 kg Stearin hat im Vergleich zu 11kg Gas, und was es kostet.

SteamingWolf am 25 Okt 2021 12:53:25

Auch wenn ich denke, dass die Gefahr eines Tee-, oder Grablichts im WoMo überschaubar ist, hätte ich ein ungutes Gefühl. Zusätzlich rußen die Dinger auch (über den Winter sind das ne Menge Kerzen) und Rußflecken sind das einfach nicht wert.
Ich stelle die Heizung bei Nichtgebrauch auf 5°C und verhindere so Frost im Innenraum. Einmal pro Woche heize ich dann komplett für eine Stunde. Ich habe aber eine Dieselheizung. Letzten Winter musste ich zwei mal mit einem Kanister nachfüllen. Umwelttechnisch wahrscheinlich desaströs, habe aber kein anderes Auto, dafür ein bisschen Wald, der den von mir und einigen anderen Dieselmotoren verursachten Klimadreck hoffentlich wieder ausgleicht. :oops:

emmez am 25 Okt 2021 13:04:32

Also, ich glaube nicht, dass ein Teelicht mit Blumentof die Lösung ist.
Dein Womo steht am Haus, wie sähe es da mit einem kleinen Heizgebläse aus, kleingestellt, aber es wärmt ein bischen.
Allerdings glaube ich auch nicht, dass Minilösungen wirklich die Wasser- und Abwasserleitungen ausreichend erwärmen, die liege ja meis an der Wand.
Da bin ich auch mehr ein Fan von aktivem Frostschutz: leerblasen, aber intensiv (vor und zurück, mit Betriebsdruck), Senken in der Leitung extra entleeren, Syphon mit Frostschutz füllen (was auch immer).

Gast am 25 Okt 2021 13:30:02

Jörg hat mich ja oben schon zitiert:
Gasheizung auf 6°C stellen und immer mal nach den Gasflaschen schauen. Wenn die Außentemperaturen moderat sind und nicht zu sehr unter den Gefrierpunkt gehen, dann reicht eine Flasche mehrere Wochen. Wichtig ist aber, alle Rollos zuzumachen und die Zwangsentlüftungen zu verschließen. Das bringt schon mal sehr viel. In die Dachfenster kommt bei mir zusätzlich eine Luftpolsterfolie, die ich doppelt genommen habe und die Kanten miteinander verschweißt habe. Dieses "Luftpolsterkissen" lege ich dann zwischen Rollo und Dachhaube, das bringt dann nochmal was.

Im alten Womo hatte ich den Versuch mit einem kleinen Ölradiator gemacht. Der hatte 450W und taktete immer so 50:50. Heißt also, man benötigt mind. 200W, um ein Womo auf ca. 6-7°C zu halten. Das hängt natürlich von den Außentemperaturen ab. Als diese bei -10°C lag, haben die 450W nicht mehr gereicht und im Wassertank hat sich leichtes Eis gebildet.

Wenn man im Winter definitiv nicht fährt, dann macht es keine Sinn, eine Heizung durchlaufen zu lassen. Wozu auch. Wenn man die Wasserleitungen sorgfältig ausbläst und in die Siphons Frostschutz einfüllt, dann kann nichts passieren.
Im Boot flute ich zusätzlich die Wasserleitungen mit Frostschutz für Trinkwassersysteme. Gibt's beim Campingzubehör Fritz Berger & Co. Im Boot kann ich nämlich den Wassertank nicht komplett leeren. Also Frostschutz rein (hat eine rote Farbe), dann die Wasserhähne auf und durchspülen, bis das Wasser rötlich wird. Das was ich durchspüle kommt direkt wieder in den Tank rein. Im Prinzip kann man das jetzt drin lassen. Ich blase dennoch aus, das Gemisch kommt in die Siphons, wo es dann in den Abwassertank läut. Somit sind die Leitungen dann auch sicher.

Weder im Boot noch im Womo hatte ich jemals einen Frostschaden. Darum kann ich diese Methode nur wärmstens empfehlen. Ganz wichtig aber, die Leitungen auszublasen, wenn kein Frostschutz verwendet wird!!!! Nur leerlaufen lassen, ist nicht sicher!!!!

Gruß Axel

goorooj am 25 Okt 2021 14:44:43

Ich finde die idee an sich jetzt erstmal gar nicht so blöd. Wenn das Womo eine entsprechend gute Dämmung hat und die Scheiben etc. mit Isomatten zu sind, könnte ich mir schon vorstellen dass das bis zu einer gewissen Minustemperatur gut klappt.
Beim Zelten geht das auch ganz gut, alter Trick.

Hier eine eher professionelle Version für Hochsitze:
--> Link
Die verlangt halt dann einmal pro Woche zum ikea zu fahren...

Man muss halt mehr als einen Blumentopf parken, das geht schon auch gut. 10 Stück davon, dann bist du schon bei 400 statt 40 Watt.
Der Vorteil von so einem Blumentopf ist, dass der Ton die Hitze etwas hält.

Aber ich würde mir da was standfestes als Untersatz für die Dinger bauen, damit die nicht Kippen können.

Ich würde einen alten metallenen Hiltikoffer nehmen, Bohrungen in die Seite, Halterungen aus Metall-Lochstreifen reinlöten, 4-6 Grabkerzen rein und einen Pizzastein drauflegen. Voila.

Gast am 25 Okt 2021 15:45:31

goorooj hat geschrieben:Ich finde die idee an sich jetzt erstmal gar nicht so blöd. ...


Also ich finde die Idee richtig blöd. Zum Einen eine offene Flamme unbeobachtet im Fahrzeug. Sollte das Teil doch mal abbrennen, wird eine Versicherung nichts zahlen. Zum Anderen muss man dann für eine ausreichende Luftzufuhr sorgen, sonst brennt da mal gar nichts. Dann ist aber Nutzen einer Isolation vom Fahrzeug auch weg, wenn permanent kalte Luft ins Fahrzeug strömt, die verbrauchte warme Luft zieht es durch die Zwangsentlüftungen nach außen. Will man das Fahrzeug gut isolieren, dann muss man alle Öffnungen verschließen. Nur so kann man gut die Wärme innen halten. Kerzen gehen dann nicht. Zudem rußen diese, man hat also irgendwann im Womo eine Rußschicht auf allen Oberflächen. Zudem müsste man das Womo erst mal durchlüften, wenn man zum Kerzentausch rein muss, denn sonst bleibt man für immer drin...... Somit kann ich an dieser Kerzen-Heizung absolut nichts Sinnvolles und Gutes erkennen.

Gruß Axel

Ahorne7500 am 25 Okt 2021 15:53:15

Hallo,
Zurück zum ursprünglichen Problem.

Ich kenne wen, der hat es probiert.
Zu einer Zeit wo es noch kein Internet gab. Lang ists her.

Der Gedanke war, den Pkw voller Teelichter zu stellen,
damit am nächsten Morgen nicht ScheibenKratzen angesagt ist.

Ergebnis
Aufgrund der großen Kälte sind die Teelichter einfach ausgegangen.
Je länger so eine Kerze brennen kann, desto fester ist das 'Wachs'.
Das Wachs braucht Temperatur, damit es den Docht hochkommt.

Im Pkw weiß ich nicht, im Womo sollte die Sauerstoffmenge ausreichen.
Sonst steigt man evtl für immer ins Auto oder Womo.
.

wolfherm am 25 Okt 2021 16:01:57

Die Blumentopf-Heizung hat mir auf geschlossenen Jagdkanzeln in eiskalten Nächten das Ausharren aufs Wild erträglicher gemacht. Für ein Wohnmobil mit seinem viel größeren Volumen wird das mit einer Kerze nichts. Und ohne Aufsicht würde ich das auch nicht machen.

wolfe_1 am 25 Okt 2021 16:47:57

Ich habe dies in einem kleinen Gewächshaus versucht!
Erfolg war 0,0!

mkiefer am 25 Okt 2021 17:54:20

Hallo,
Ich würde kein Auge mehr zu kriegen mit einer brennenden Kerze im Auto.
Wenn du keine Gasflaschen schleppen willst, füll doch z.B. "Rabbafrost Frostschutz" in die Frischwasser Anlage. Dann friert auch nichts ein. Im Frühjahr das Mittel wieder auffangen und im nächsten Winter wieder einsetzen.
Michael

Strickte am 25 Okt 2021 18:23:09

Hallo Ckgroupie
Das geht und geht nicht !!
Bei Pflanzen in Gewächshaus verhält sich das bischen Wärme anders als wenn du versuchst deine Wasserleitung damit Eisfrei zu halten.
Aber so wie in deinem Videolink funktioniert ein Teelichtofen nicht wirklich, der muss schon oben zu sein.Schau mal bei YT wie man die richtig baut. Und eine Kerze ist auch viel zu wenig. Ab 3 Kerzen kommt so ein Teil schon in Wallung.
Mit den Grablichter Dingens funktioniert er aber nur bedingt weil die viel zu wenig Hitze abgeben. Halt mal selber die Hand über ein Teelicht und ein Grablicht.
In normalen Wintern halte ich so mein Gewächshaus " Warm"( mit Zwei Öfen zu je drei Grablichtern) im letzten richtig kalten Winter ist mir dabei aber vieles erfroren. Und es stinkt auch sehr verrußt. Und glaub nicht das das billig ist. Alle zwei Tage sechs Grablichter, egal was drauf steht länger brennen die nicht. Aber meine Zitronen sind es mir wert.
Und mein Womo ist mir die Gasschlepperei wert. So einfach ist das.
MfG Andreas

jara04 am 25 Okt 2021 20:19:03

Es gibt Warmluftheizungen mit Digitalsteuerung.
Ich habe solch eine im Schopf für die Überwinterung der Pflanzen.
Ich überlege mir auch, eine solche noch ins WoMo zu stellen, auf 4-5 grad einstellen und gut ist. Und ich denke die Stromkosten sollten sich in Grenzen halten.

mv4 am 25 Okt 2021 20:40:52

Nicole...wenn du die Wasserleitung und die Hähne mit Druckluft ausblässt ( max 2 bar) bekommst du das Wasser restlos raus...einfach einen Wasserhahn noch dem anderen...und am Schluss alle Wasserhähne offen lassen.... Das mit dem Teelichtern würde ich schon wegen den Ruß nicht machen...

Labrador am 25 Okt 2021 20:42:48

Eine Kerze würde ich im Wohnmobil unbeaufsichtigt niemals nehmen.

Eine Möglichkeit:
Abwasserseitig: (also auch Waschbecken, Duschablauf etc.) Frostschutz der Scheibenwaschanlage einkippen.
Frischwasserseitig: Alkohol (da tut es auch ein billiger Fusel Klarer 40% vom Discounter ) im Wassertank mittels Becher oder Behälter ansaugen lassen.
40 % V beim Alkohol halten bis minus 20 Grad sicher.

Andere Möglichkeit:
Dazu brauchst du Landstrom. Eine Temperaturgesteuerte Steckdose (gibt es bei Amazon) . Die schaltet zum Beispiel bei 3 Grad ein und automatisch wieder aus, wenn die Temperatur wieder höher ist.
Ein angeschlossener Oelradiator (z. B. für 500 W) ist sicher und der Stromverbrauch kalkulierbar


Hier noch ein LInk: --> Link
und Amazon Link

suedkind am 25 Okt 2021 20:56:38

Gibt´s die Frostwächter nicht mehr? So ein kleiner Heizer der sich, über Landstrom, einschaltet wenn es gegen 0° geht?
Ich puste meinen, wie schon oben erwähnt, mit Druckluft durch bis aus dem Ablauf nix mehr rauskommt. Dauert halt ein bissl bis der Boiler wieder voll ist wenn er wieder Boilern soll.

Gast am 26 Okt 2021 07:35:45

Achtung, werdet mal nicht leichtsinnig. Heizen mit Strom kann verdammt teuer werden. Der Schock kommt dann bei der nächsten Stromrechnung. Nehmt einfach mal einen kleinen Ölradiator oder Heizlüfter und einen Strommesser, den man in die Steckdose stecken kann. Dann lasst das mal 3-4 Tage laufen. Ihr werden staunen, was da zusammen kommt.

Ich habe den Versuch gemacht: Innentemperatur 7°C.
Außentemperatur ca. 4°C -> 5kWh/Tag -> 45,- / Monat
Außentemperatur ca. 0°C -> 10kWh/Tag -> 90,- / Monat
Außentemperatur ca. -2°C -> 15kWh/Tag -> 135,- / Monat
Außentemperatur ca. -4°C -> 20kWh/Tag -> 180,- / Monat

Das sind alles nur Ca.-Werte, da natürlich täglich die Temperaturen nicht immer gleich waren. Mir ging es bei dem versuch auch mehr darum, zu sehen, wie lange eine Gasflasche hält und was mich das kostet. Heizen mit Strom ist rund 3x so teuer wie mit Gas. Darum habe ich mich schlußendlich dazu entschieden, mit Gas zu überwintern.

Man muss natürlich drauf achten, dass an allen Stellen die Temperatur den Minimalwert von ca. 2°C nicht unterschreitet. Am Boden des Womo ist es kälter, der Siphon der Dusche ist hier also gefährdet. Auch versch. Wasserleitungen, die dirch an der Außenwand oder dem Boden verlaufen. Darum habe ich eine Innentemperatur von 7°C gewählt. Hier kann man dann noch etwas variieren. Den Duschsiphon unbedingt mit Frostschutz befüllen.

Gruß Axel

jochen-muc am 26 Okt 2021 08:33:52

mv4 hat geschrieben:Nicole...wenn du die Wasserleitung und die Hähne mit Druckluft ausblässt ( max 2 bar) bekommst du das Wasser restlos raus...einfach einen Wasserhahn noch dem anderen...und am Schluss alle Wasserhähne offen lassen.... Das mit dem Teelichtern würde ich schon wegen den Ruß nicht machen...



Und dafür baust Dir das Floe System ein und kaufst Dir einen kleinen ölfreien Kompressor , dann geht das ganze auch problemlos . Ja kostet ein bissal aber viiiel weniger als eine Schadensbehebung , geht fix und Du hast ein gutes Gefühl

pipo am 26 Okt 2021 09:16:41

CKgroupie hat geschrieben:Was meint ihr, ist das völliger Blödsinn? Was spricht dagegen?

Aus meiner Sicht tatsächlich völliger Blödsinn. Als erstes kam mir das Gespräch mit dem Brandgutachter vorgestellt. "Die Brandquelle war im Wohnmobil. Wie können Sie sich das erklären?" :lach:

Ich lasse immer bei möglichem längerem Frost das Wasser komplett ab. Zudem blase ich die Wasserleitungen immer mit einem kleinem Kompressor aus. Zudem mache ich alle Türen und Staufächer auf, damit die Luft zirkulieren kann. Hat bislang immer Funktioniert. Wenn Dich das nicht ruhig schlafen lässt, kipp etwas Frostschutz in die Abläufe. Wenn die Nächte aber immer noch unruhig sind würde ich mir einen kleinen Heizlüfter mit Temperatursteuerung besorgen. Aber dann reden wir nicht mehr von einer günstigen Lösung.

lonsome am 26 Okt 2021 09:57:26

Hallo,

Egal ob gefährlich oder nicht - es dürfte für die problematischen Stellen nichts nützen.

Kleine Erfahrung von mir: Ich habe über den Sommer die Strangsperre für Abwasser/Frischwaser gesperrt, aber dann das Öffnen vegessen. Ich war bei ca. -8° unterwegs. Am Morgen kam kein Wasser mehr aus dem Hahn, obwohl das Womo geheizt war. Als ich dann nach der Ursache gesucht habe, bin ich natürlich schnell auf den gesperrten Heizstrang gestoßen. Aber eben interessant: im Frischwassertank im Sitzkasten hat sich viel Eis gebildet, auch um die die Tauchpumpe herum usw.. Ich habe dann Wasser herausgeschöpft, auf dem Herd zum Kochen gebracht und wieder in den Tank zurückgekippt, so dass alles aufgetaut ist.

Mein Fazit aus dieser Geschichte: Es reicht nicht, wenn der Innenraum warm ist, es muss auch an den Wasserleitungen warm sein. Und das erreicht man nicht unbedingt mit einer Kerze oder auch nicht mit einer Elektroheizung.

Gruß
Klaus

Franky70 am 26 Okt 2021 21:55:24

lonsome hat geschrieben:Hallo,

Egal ob gefährlich oder nicht - es dürfte für die problematischen Stellen nichts nützen.

Kleine Erfahrung von mir: Ich habe über den Sommer die Strangsperre für Abwasser/Frischwaser...


Gruß
Klaus


Hallo Klaus,
" die Strangsperre für Abwasser/Frischwasser...", klär mich bitte auf.

lonsome am 26 Okt 2021 22:49:15

Hallo,

meine Womos haben bzw. hatten alle in den Heizungskanälen teilweise Strangsperren, um bestimmte Teile nicht zu beheizen, wenn da keine Heizung benötigt wird, z. B. im Herbst, wenn keine Frostgefahr besteht, aber das Womo schon geheizt wird. Die sind bei mir (Truma) beschriftet mit "Strangsperre", z. B. Alkoven oder eben zum Abwasser/Frischwasser. Da es ja um Heizung geht, habe ich jetzt nicht extra geschrieben, dass es um die Strangsperren der Heizung geht.

Gruß
Klaus

Franky70 am 26 Okt 2021 23:41:12

Hallo Klaus,
danke für die Aufklärung

goorooj am 27 Okt 2021 08:43:40

Was stromsparender ist, sind Rohrbegleitheizungen ( für Tränken in unbeheizten Ställen ). Muss man allerdings natürlich um die Rohre legen, also evtl. bissl Arbeit.
Gibts in 240V ( Wenn man Hausanschluss hat ) bzw. 12V ( wenn man Solarzellen hat ).
Die 12V-Version mit Solarzellen bedeutet aber man muss natürlich die Panels schneefrei halten... und die Sonne muss im Winter die ganze Zeit draufkönnen.... falls vorhanden...
Sehe ich bei uns eher schwierig. Alternativ kann man das 12V-kabel natürlich fest am Aufbaustrom installieren und 230V auf den Landstromanschluss geben.

Die kommen aus dem Stallbedarf. In Campingshops werden die gleichen verkauft, aber in der regel 3x so teuer. Hier in 230V & 12V
230: --> Link
12: --> Link

mv4 am 27 Okt 2021 19:02:56

jochen-muc hat geschrieben:Und dafür baust Dir das Floe System ein und kaufst Dir einen kleinen ölfreien Kompressor , dann geht das ganze auch problemlos . Ja kostet ein bissal aber viiiel weniger als eine Schadensbehebung , geht fix und Du hast ein gutes Gefühl


Jockel...ist das nicht etwas übertrieben für einmal im Jahr Frostfrei machen? ...

Ich nutze dazu meinen kleinen 11kw Schraubenkompressor 8) ...als Anschluss nutze ich die Außendusche...funktioniert bei allen Wohnmobilen die ich bisher hatte.

Wichtig ist für das man den Druck auf 2Bar begrenzt...sonst ist der Schaden höher wie der Nutzen.

jochen-muc am 27 Okt 2021 21:28:35

mv4 hat geschrieben:
Jockel...ist das nicht etwas übertrieben für einmal im Jahr Frostfrei machen? ...

Ich nutze dazu meinen kleinen 11kw Schraubenkompressor 8) ...als Anschluss nutze ich die Außendusche...funktioniert bei allen Wohnmobilen die ich bisher hatte.

Wichtig ist für das man den Druck auf 2Bar begrenzt...sonst ist der Schaden höher wie der Nutzen.


Möglicherweise, bei mir wird das halt sicher 5-10 mal genutzt, insofern rechnet es sich locker :D

Aber wenn man sieht wie viel Wasser aus "mündisch" ausgeblasenen Leitungen da noch kommt und so einen depperten Schaden selber mal hatte, dann ist das dud investiertes Geld und den Kompressor kann man immer brauchen gibt ja auch so genug zum blasen

CKgroupie am 28 Okt 2021 07:54:26

Ok, ich sehe, ihr seid nicht begeistert :D und das Argument mit der offenen Flamme ist durchaus ein gutes.

Außerdem hab ich mir im 2. Schritt überlegt, dass ich, wenn ich ja sowieso auf Frost achten muss in der Wettervorhersage,dann kann ich das natürlich auch im Hinblick auf auf meine Gasheizung. Also in besonders kalten Zeiten mach ich sie halt an und sonst nicht. Wirklich super kalt wird es hier bei uns gar nicht so oft.Ich merk das an meinem Oleander, den musste ich im letzten Winter nur ein einziges Mal schützen. Der verträgt natürlich auch bis -6° und ich stell ihn auch nur dann unter.

"Die Gasheizung auf 6° einstellen", wie mach ich das denn? Reicht einfach Stufe 1? Ich war bisher nur einmal im Winter weg und da lief sie nachts auf 2. Zwischen 2 und 3 war mir schon zu warm, aber ich schlaf auch gerne kalt. Ich denke nachts war's da draußen so -1° und drinnen vermutlich um die 12-14°. Aber natürlich auch gefüllt mit Menschen, die ja auch Wärme abgeben. Würde Stufe 1 in einer bitterkalten Frostnacht für ein leeres Womo reichen?

Tipsel am 28 Okt 2021 08:13:10

Sicher reicht es, denn du machst es ja nur zu Sicherheit, weil du irgendwo einen verklemmten Wassertropfen vermutest.
Allerdings würde ich tags vor dem erwarteten Frost schon heizen und die Schranktüren alle aufmachen, damit die Wärme überall hin kann, und dann runterdrehen.

Wir machens so, dass Peter die Wasserhähne auspustet und in Mittelstellung offen lässt, und auch die Pumpe kurz anmacht, damit dort nix mehr drin ist. Tank ist eh leer und trocken, Boiler ebenfalls. Wenn man danach das Womo einmal richtig durchheizt, trocknet hoffentlich der letzte Rest.

Wir machens seit 21 Jahren so, und es hat immer geklappt.

DonCarlos1962 am 28 Okt 2021 08:52:59

CKgroupie hat geschrieben:"Die Gasheizung auf 6° einstellen", wie mach ich das denn? Reicht einfach Stufe 1?


Hi, diejenigen welche Dir den Tipp mit den 6° Grad gaben, haben mit hoher Wahrscheinlichkeit diese Heizungssteuerung verbaut:
--> Link

Da kann man eben Thermostatgesteuert vorwählen.
Bei der einfachen Heizungssteuerung geht das leider nicht. Da hilft nur manuelles ein- und ausschalten. - Oder nachrüsten.

LG Carsten

goorooj am 28 Okt 2021 08:53:21

Die grossräumige Wettervorhersage deckt das Mikroklima in irgendeiner bestimmten Strasse nicht ab. Wind, Schatten....
Bei einem Bekannten in der Strasse am Waldrand liegt noch Schnee ( und die Strasse ist eisig ) wenn woanders schon die Strassen wieder frei sind. Liegt im Schatten aber windig.

Unter dem Auto, wo ja keine Sonne hinkommt, hält sich die Kälte im Belag. Die strahlt dann von unten durch den Womo-Boden, je nachdem wie gut dein Womo gedämmt ist.
Wichtig ist die Temperatur die du am Boden, in den Ecken hast. Da wo deine Leitungen sind. Da wäre der Platz für ein Thermometer.

Es gibt Thermometer die aufzeichnen. Amazon Link
Das kannst du dann mit der generellen Temperatur im Womo und der angesagten Aussentemperatur vergleichen ( plus Wind oder nicht ) und dann kriegst du ein Gefühl dafür was genau an deinem Standplatz an Heizleistung nötig ist.
Gut investierte 13 Euro. Das könntest du sogar aus der Nähe per Bluetooth abfragen,

Flatus am 28 Okt 2021 14:41:54

Ich lasse jeweils das Wasser ab und lasse die Wasserhahnen geöffnet. Sonst mache ich gar nichts. Die Leitungen habe ich noch nie ausgeblasen und die Bettwäsche, die Zahnpaste und der Kaffe bleiben drin. In den vergangenen 15 Jahren hatte ich nie einen Wasserschaden!

Aber vielleicht ist im Flachland anders, denn ich wohne in den Alpen und da ist es im Winter gerne mal -20°C :?:

Gruss Flatus

UweHD am 28 Okt 2021 17:16:48

Flatus hat geschrieben:Ich lasse jeweils das Wasser ab und lasse die Wasserhahnen geöffnet. Sonst mache ich gar nichts....

Mache ich seit 25 Jahren auch so, passiert ist nie etwas mit dem - dieses Jahr verkauften - Hymer Camp Bj. 1994.
Von daher verfolge ich diesen Thread mit Interesse, denn ich will ja auch mit den neuen Womo keinen Schaden riskieren. Dort gibt es nun eine Druckpumpe in der Heckgarage, da muss man wohl den Filter öffnen und so die Pumpe gesondert entwässern. Frischwasser-Leitungen durchpusten werde ich wohl auch noch machen, das geht ja fix. Aber die Geschichte mit kaputtfrierenden Syphons und Abwasserleitungen kommt mir auch etwas weit hergeholt vor. Wobei es natürlich sein kann, dass das von der konkreten Bauart der Inneneinrichtung abhängt und im Falle eine ungünstigen Leitungsführung auftritt. Bei lediglich etwas Restwasser im Abflussknie sollte eigentlich genug Raum für die Ausdehnung von Eis sein.

Das ungenutzte Womo den ganzen Winter durchheizen wäre für mich keine Option.

CKgroupie am 28 Okt 2021 17:45:59

Flatus hat geschrieben:Ich lasse jeweils das Wasser ab und lasse die Wasserhahnen geöffnet. Sonst mache ich gar nichts.


Tja,das hab ich auch so gemacht. 3 Winter und schon erster Wasserschaden. Und es war nur eine Woche im März tatsächlich Mal so kalt, dass ich den Oleander rein holen musste. Ist halt ne doofe Quote.
Das Womo meiner Eltern hatte auch noch nie einen Wasserschaden und die machen auch nix anderes.
Ist vielleicht halt einfach Pech gewesen.

War aber doof in 6 Wochen Sommerferien kein Wasser im Womo benutzen zu können, weder Klo noch irgendeinen Wasserhahn, außer mit der Gießkanne. Es ist mir natürlich erst am Urlaubsort aufgefallen! 8)

CKgroupie am 28 Okt 2021 17:56:23

UweHD hat geschrieben:Aber die Geschichte mit kaputtfrierenden Syphons und Abwasserleitungen kommt mir auch etwas weit hergeholt vor.


Bei mir war es lediglich ein kaputter Wasserhahn am Waschbecken im Bad. Kleine Ursache große Wirkung: jedes Mal wenn Wasser lief kam das Wasser aus der Badezimmerwand und zwar egal ob der betroffene Wasserhahn, die Klospülung oder der Hahn in der Küche lief.

Mein Sommerurlaub hatte also was von echtem Camping. Für jede Kanne Tee musste man zur Wasserstelle laufen. Aufs Klo ging auch nur auf Fremdklos oder mit der Gießkanne spülen. Also bewegt hab ich mich immerhin im Urlaub genug. :D

Und das blödeste: um diesen kleinen Wasserhahn zu reparieren musste man fast das komplette Bad ausbauen, weil es natürlich so ein *AchtungSarkasmus* geniales Bad ist, das aus quasi einem Kunststoff Kompletteil besteht.

Insofern will ich die Wiederholung natürlich vermeiden. Ich bin jetzt mit geöffneten Kränen und komplett Wasser-entleert noch ein bisschen rum gefahren. Das müsste doch eigentlich alle überschüssigen Tropfen entsorgt haben, oder?

Navigatore am 28 Okt 2021 18:12:06

Flatus hat geschrieben:Ich lasse jeweils das Wasser ab und lasse die Wasserhahnen geöffnet. Sonst mache ich gar nichts. Die Leitungen habe ich noch nie ausgeblasen und die Bettwäsche, die Zahnpaste und der Kaffe bleiben drin ....

Dito, seit 1999 ... so wie es in den Betriebsanlritungen unser beiden Womos stand bzw. steht.

WomoToureu am 28 Okt 2021 18:13:44

CKgroupie hat geschrieben: Ich bin jetzt mit geöffneten Kränen und komplett Wasser-entleert noch ein bisschen rum gefahren. Das müsste doch eigentlich alle überschüssigen Tropfen entsorgt haben, oder?
Leider nein, in Schlauchsenken bleibt Wasser stehen usw.

Wenn unser WOMO in Deutschland überwintert opfern wir ebenfalls ca. drei 11 kg Gasflaschen und beheizen es auf ca. 6-8 Grad. Ist gut für das gesamte Wohnmobil.

Tipsel am 28 Okt 2021 18:23:49

Wenn man die Wasserhähne auspustet sollte kein Wasser mehr im Schlauch sein und auch kein Wasserhahn mehr kaputtfrieren.
Und im Abwassersystem schaukelt es sich leer, was man ausm Sommer kennt und deutlich beim Fahren riecht, wenn sich diese Pfützen leerschaukeln und sich der Geruch aus dem Tank im Womo ausbreitet. Das kennt man doch. Die letzten Tropfen vertrocknen vor dem ersten Frost.

marmarq am 01 Nov 2021 14:37:41

CKgroupie hat geschrieben:Hallo,
ich hatte in diesem Winter trotz entleerter Leitungen und offenen Hähnen einen fiesen Frostschaden an meinem Waschbecken im Badezimmer.
Die Wasserleitungn haste entleert, gut so. Das Gleiche machste mit den Abflussleitungen und gut ist! Gr mani

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