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Eigenausbau? Ford Transit L3H3 oder Fiat Ducato L3H3?


INPUT4YOU am 27 Okt 2021 14:00:04

Hallo,

meine Regierung und ich beabsichtigen uns einen Kastenwagen zuzulegen und zum Wohnmobil ausbauen (lassen).

Wer hat den Selbstausbau mit diesen Modellen schon gemacht und kann uns seine Erfahrungen schildern?

Welches Modell würdet Ihr nehmen? Modelle aus den Baujahren 2008-2016 haben wir hierbei ins Auge gefasst.

Bitte nennt nicht nur die Vor- sondern auch die Nachteile.

Vielen Dank. Bleibt gesund ...

Stöcki

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Jagstcamp-Widdern am 27 Okt 2021 15:22:36

die aktuelle transe (mk7) gips erst seit 2014, einen mk6 würde ich nicht mehr in betracht ziehen.
den ducato 250 (und die entsprechenden peugeot / citroen) gips in mehreren facelifts seit 2006 bis heute.
für die ducatos gips baupläne und teile zuhauf, etwas abgucken kannst du an jeder straszenecke, bei der transe muszt du das rad neu erfinden!
der frontkratzer ducato ist flacher als der heckgetriebene ford, dafür fährt sich der hecktriebler beszer, der antriebs- und reifenverschleisz ist geringer.
aber: ein ford bleibt ein ford - und mir kommt das nicht ins haus!

die alternative heiszt movano/master...

allesbleibtgut
hartmut

Gast am 27 Okt 2021 19:31:28

Ford würde ich ausschliessen (bin Ford Fan beim PKW gewesen ) -> zu eng und zu hohe Sitzpositzion -> Unübersichtlich . Deine Ins Ausge gefassten Bj , gibts nur einen vernünftigen Motor -> 2,4 mit 140 Ps...von den anderen lass die Finger .
Hatte bis vor kurzem auch den 2,2 mit 140 -> lief super weil neuer Motor -> hab ihn getauscht weil eben zu viele Nachteile .
Fiat ,
Bessere Motoren , besserer Komfort und bessere Sitzposition und viele Teile im Zubehör und bessere Abgasnorm bei den älteren Modellen ..
Meine Meinung , hab mir einen Iveco gekauft :lol:

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bert am 28 Okt 2021 21:35:50

Hatte 11 Jahre lang einen 2,4l Transit. Das ist ein geniales Auto.
Das Vorgängermodell war ebenfalls ein Heckantrieb auf Ford.

Jetzt sind wir wieder auf einen Kasten umgestiegen, auch ein Eigenausbau.
Ich hätte auch den aktuellen Transit als Favorit gehabt, aber in L4H3.
Leider wäre ich da mit dem Gewicht nicht zu Recht gekommen.

Darum ist es ein Ducato L4H3 geworden.
Ist innen nur unwesentlich kürzer als der Transit.
Dafür aber breiter.
Ist ein Frontkratzer, das sehe ich als großen Nachteil.
Der Rest wird sich zeigen, aber die Latte liegt hoch und er wird am Transit gemessen.

bert

teuchmc am 29 Okt 2021 09:45:38

Moin Stocki! Als Ford-Fan müßte ich ja zum Ford raten, aber da gibts halt ein paar Dinge, welche erst beim Mk7 ab 14 ausgemerzt wurden.
HA-Ford mit 2,4l-Motor sind, wie schon angemerkt wurde, unauffällig. Allerdings hat die HA-Ausführung beim Mk6 11 cm weniger Innenraumhöhe bei jeder Höhe.
Beim Frontkratzer sind die 2.2l-130/140Ps bis 2010 kritisch zu sehen. Gibt da nen langen Trööt hier im Fahrzeugteil Ford. In 2012 gabs Leistungsstufen übergreifend ein Ölpumpenproblem, welches aber diesmal von der Companie problemlos gehändelt wurde. Größter Feind aller Transit bis 2014 ist& bleibt der Rost. Und gerade beim Kasten ist die Rostvorsorge unterirdisch. Wenn Ford dann ab 2014, wenn der Innenraum ausreichend ist.
Interessante Alternative zu Duc & Co. wäre in der Tat noch der Renault Master & Co.. Unauffällig, aber nen Wendekreis wie ein "LKW".
Und wie schon angemerkt, kann man beim Duc X250 nie so richtig was falsch machen. Der kastige Laderaum von vorn bis hinten ist schon ein Argument.
Hängt halt alles von Wartung und Pflege ab. Und da ist ein Gebrauchtfahrzeug ja immer irgendwie ein Risiko. Mal mehr und mal weniger.
Bei allen genannten Kfz würde ich Schaltwagen bevorzugen. Die automatisierten Schaltgetriebe sehe ich im Gebrauchtbereich für nicht unkritisch und man sollte diese Probe fahren, ob man es mag. M.W.n.waren in den bevorzugten Baujahren bei den o.g.Kfz nur solch Getriebe als Automatik im Angebot. Man möge mich berichtigen, wenn dem nicht so ist. Und bevor div.User Schnappatmung kriegen. Es ist meine subjektive Meinung zu dieser Art Automatik.
Sonnigen weiterhin. Uwe

rkopka am 29 Okt 2021 10:12:56

bert hat geschrieben:Ist ein Frontkratzer, das sehe ich als großen Nachteil.

Das kommt sicher auf die Nutzung an. Wenn man einfach nur auf normalen Straßen in den Urlaub fährt (nicht im Winter), dürfte sich das kaum auswirken. Beim Ziehen oder wenn man gern abseits fährt oder im Winter auf die Alm, sieht es wohl anders aus.
Ich bin bisher nur einmal nicht allein weggekommen. Das war auf einer recht steilen Zufahrt zu einem Feld, auf der ich geparkt habe. Da mußte mich jemand ziehen, weil die Reifen keinen Halt mehr fanden.

RK

bert am 29 Okt 2021 20:57:42

Da gebe ich dir Recht, es fahren ja mit Sicherheit mehr Frontantriebe bei den Mobilen bis 3,5t.
Ich bin halt die letzten 15 Jahre Heckantrieb gefahren, da wird man verwöhnt.

Habe letztens an meinem Ducato einen Autohänger, mit Volvo XC90 eines Kollegen drauf, überstellt.
Es hat geregnet und auch da war der Ducato nicht schlecht unterwegs.

Was um Welten besser ist sind die Scheinwerfer.
Bei meinem Transit war das Abblendlicht sehr bescheiden trotz ordentlicher Einstellung und Osram Leuchtmittel.
Das ist beim Fiat wirklich eine andere Liga.

bert

L3H2 am 28 Dez 2021 14:24:15

Jeder hat so seine Vorlieben.
Aus mehr als 45 Jahren Campingerfahrungen die man halt machen muss(in so einer Zeitspanne) bin ich über Wohnwagen zu Wohnmobile und zurück gekommen(mehrfach).
Über Hanomag Henschel -Mercedes-Fiat-Renault-Citroen usw.
Nun stand wieder der Kauf eines anderen Kastenwagens zum Umbau(Wohnmobil) an und ich habe mich für den Ford Transit L3H2 entschieden mit hinteren Fenstern.
Der Motor ein 2 L mit 131 PS. Diesel., Bauj. 2018.
Der Wagen besitzt grosse Vorteile zu manch anderen Modellen seiner Klasse. Er ist fahrbar wie ein PKW und benimmt sich auf kurvenreichen und bergigen Strecken nicht wie ein Kleinlastwagen. Frontantrieb.
Zudem ist der Verbrauch recht angenehm. Wer Ihn wie einen Sprinter fahren will ist erstaunt wie wenig Diesel dieses Fahrzeug verbraucht.
Ich fahre den Wagen im Mittel zwischen 8-8,5 Liter reisefertig beladen.
Der Wagen ist spritzig und reagiert auch in starken Kurven bei erhöhter Geschwindigkeit sehr souverän.
Man sollte den H3 meiden weil der durch den hohen Aufbau mehr Energie aufbringen muss und an einigen Passagen die Durchfahrt erschwert.
Über die elektronischen Finessen die das Fahrzeug verfügt sollte man sich einlesen. Ich bin mit der Elektrik (Licht -Warnsensoren usw.)zufrieden.
Sowieso hat man im H2 volle Stehhöhe auch für grosse Personen.
Die Ersatzteilbeschaffung ist gerade bei Campern die gerne in die Balkanstaaten-Griechenland u. Türkei fahren besonders einfach, da dort diese Fahrzeuge den grössten Anteil an Transportern darstellt. Aber auch die südlichen Länder wie IT-SPa-Port. usw. haben an jeder Ecke einen Fordservice.
Das einzige was ich aber jedem rate ist: Hört nicht auf die Fordintervalle beim Ölwechseln. Alle 60000 KM ist zu wenig. Wechselt alle 20000 KM und auch den Oel und Dieselfilter.
Dann kann dieses Fahrzeug locker die 500000 KM machen(und mehr) wenn der Zahnriemen rechtzeitig(bei 240000 KM -besser etwas früher) und das Fahrzeug entsprechend gewartet wird.
Gerade für Selbstbauer bietet der Wagen schöne Flächen an die man zu Einrichtungszwecken benötigt.

hampshire am 28 Dez 2021 14:39:18

Ich habe großes Vertrauen in die 2,3l Diesel im Ducato. Der Aufbau ist angenehm breit . vor Allem auch im oberen Bereich. Das macht schon einiges im Raumgefühl aus und kommt - falls gewünscht - einer Querschläferanordnung mit Heckbett über dem Stauraum sehr entgegen. Gegenüber dem Transit fühlt sich alles im Ducato etwas indirekter und schwergängiger an, der Transit ist "näher am PKW" - beide aber immer noch Welten davon entfernt. Die Handschaltung im Transit finde ich unangenehm "klackerig" und schlecht geführt. Wem der Frontantrieb zu wenig Grip verspricht, der kann beim Ducato auch einen Allrad - mit entsprechenden Verbrauchsnachteilen - wählen.
Wenn der Spritverbrauch nicht so wichtig ist und dafür mehr Antriebskomfort sein soll, ist der amerikanische Bruder des Ducato, der Dodge Pro Master mit der 3,6l Benzinermaschine einen Blick wert.
Für einen Eigenausbau kannst Du auch einmal den Hyundai H350 ansehen, den fand ich vom Fahren her (allerdings unbeladen) beeindruckend angenehm.

L3H2 am 28 Dez 2021 16:48:39

Der Ducato ist nur 3-4 cm breiter. Das ist fast nichts. Aber im engen Strassenverkehr(zum Beispiel gestern Istanbul Stadt oder Grossstädte wie Madrid usw.) merkt man den Unterschied. Ich fahre keinen Kasten sondern einen PKW der etwas mehr Platz braucht.
Und die Schaltung ist wunderbar exakt. Wieso die schlackern soll verstehe ich nun nicht.
Der einzige Nachteil könnte sein: wenn man ein Querbett einbaut ist der Platz für sehr grosse Menschen knapp. Aber die Normgrössen können fantastisch liegen.
Letztlich sollte man sich nicht vorab festlegen sondern alle Modelle vor Kauf fahren. Dann merkt man was einem liegt.

goorooj am 28 Dez 2021 17:20:22

Wehwehchen haben beide gern... Beim Ducato aber eher nervig, beim Ford auch gern manchmal tödlich.
Ich bin vetrauensgeschädigt bei Ford, das kommt mir einfach nicht ins Haus. Ich habe aber auch gern Heckantrieb.... deswegen ist es bei mir dann ein Iveco geworden.
( das verbindet so das beste aus den 2 Welten... robuster Motor und Heckantrieb ).

Wenn du aber keine wilden Pässe bei Nässe oder im Winter hochschnaufst, oder auf irgendwelchen Kuhweiden und wilden Stränden übernachtest, wirst du wohl mit dem Ducato glücklich werden.

L3H2 am 28 Dez 2021 18:27:36

Da soll doch jeder mit seinem eigenen Ding glücklich werden und keinerlei Vorurteile verkünden.
Der Nächste haut dann evt. Deinen IVECO in die Pfanne.
Ford u. Ducato kommen nicht ins Haus aber in die Garage. Sonst bleiben die treu u. brav am Strassenrand stehen.

Wer von den Usern ist denn mit seinem jetzigen Fahrzeug unglücklich?? Meldet Euch mal!!!!!

Macken kriegen die Alle und Reparaturen sind werksseitig schon vorgeplant.
Vielleicht sollte man mal den finanziellen Aspekt auch heran ziehen.
Das Allroundfahrzeug Ford ist auf Grund seiner riesigen verkauften Menge an Transit (weltweit) eines der günstigeren Fahrzeuge.
Den gibt es mit Heckantrieb und mit Frontantrieb. Mit verschiedenen Motoren usw.
Das fällt auch ins Gewicht.
Einen IVECO würde ich aus Kostengründen nicht kaufen.(ist sonst ein gutes Fahrzeug) Der bietet nichts mehr als mein Transit mit Frontantrieb und ist im Verbrauch sowie Haltung -Ersatzteile usw. teurer. Als Allrad gibt es den auch wenn es unbedingt sein muss.
Anhängelast gebremst hat der 2540 KG. Zudem bin ich nicht der Typ der ein Auto hinten auf dem Hänger 10000 KM durch schöne Reiseländer mitschleift.
Bei mir reicht das Rad. Bewegung tut gut und hält den Bierbauch in Schach.

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