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kdupke hat geschrieben: Was ist die rechtliche Lage in Deutschland? Reicht eine Schuko-Steckdose aus? Muß es ein eigener und separater Einspeisestromkreis sein? Kann ich eine bewegliche Anlage, dazu noch im Eigenbau, überhaupt anmelden?
gruss kai
Auf deine Fragen findest du mit google ganz leicht die Antworten, wie z.Bsp.: --> Link
kdupke hat geschrieben:.....mal wieder auf das Thema "Einspeisevorrichtung für Solarstrom vom WoMo ins eigene Haus" zurückkommen? Was ist die rechtliche Lage in Deutschland? 1. Reicht eine Schuko-Steckdose aus? 2. Muß es ein eigener und separater Einspeisestromkreis sein? 3. Kann ich eine bewegliche Anlage, dazu noch im Eigenbau, überhaupt anmelden? gruss kai
zu 1. Ja am Haus oder Garage, zu 2. Nein, zu 3. Ja Quelle: Auskunft meines örtlichen Netzbetreibers Gruß Andreas
georg1025 am 21 Nov 2021 20:49:59
Hier mal einige Daten zu meinem kleinen Solarkraftwerk. Mir geht es nicht um Autark zu sein sondern nur meine Stromrechnung etwas zu minimieren und das mit Erfolg.
Anzeige vom Forum
Energiemacher am 21 Nov 2021 21:29:35
Ich empfehle gerne diese Seite um seinen ungefähren Ertrag vorher zu sagen: --> Link
Bei mir hat die Vorhersage eine Abweichung von ca. -8% (habe also mehr Ertrag) Finde ich sehr gut und mit den Zahlen kann man dann schonmal (ungefähr) die Armotisierung berechnen.
Würde ich meine 200Wp auf dem Womo einbinden (geht ja nicht, da Carport) könnte ich aber tatsächlich im Jahr ~170kw/h erzeugen.
Also rechnen wir mit 170*0,30€/kW/h=51,-EUR Ersparnis. Dagegen stellen muss man dann eben das Installationsmaterial und Wechselrichter.
Diese Werte gelten aber eben nur, wenn das Womo auch nie verschattet wird, durch Bäume oder das nahestehende Wohnhaus usw. !
Ob sich eine Investition lohnt oder man sich lieber gleich anderweitig ein Balkonkraftwerk installiert muss eben jeder selbst entscheiden.
Grüße
rkopka am 21 Nov 2021 22:09:30
Sorry, aber die Einheiten waren zuviel :-)
Energiemacher hat geschrieben:könnte ich aber tatsächlich im Jahr ~170kw/h erzeugen.
170kWh
Also rechnen wir mit 170*0,30€/kW/h=51,-EUR Ersparnis.
170 kWh * 0,3€ / kWh = 51€
RK
Energiemacher am 21 Nov 2021 22:18:02
rkopka hat geschrieben:Sorry, aber die Einheiten waren zuviel :-)
RK
So konntest du auch was wichtiges dazu beitragen. Danke für die Korrektur.
Die gefundenen Fehler, darfst du behalten. :-)
Grüße
gernwomofahrer am 21 Nov 2021 22:40:08
Energiemacher hat geschrieben:Würde ich meine 200Wp auf dem Womo einbinden (geht ja nicht, da Carport) könnte ich aber tatsächlich im Jahr ~170kw/h erzeugen. Also rechnen wir mit 170*0,30€/kW/h=51,-EUR Ersparnis. Grüße
Bei meinen 400Wp wären es 100,00 EUR/a. Gibt es denn eine Möglichkeit den Lifepo4-Akku bei Dunkelheit mit zu nutzen? Wieviel bringen da bspw 400Ah? Wohnmobil steht immer am Haus und bekommt viel Sonne...
Energiemacher am 22 Nov 2021 00:02:52
Um den "Speicher" nutzen zu können benötigst di einen entsprechenden Wechselrichter der eben auch aus Batterien in das Netz Speisen kann
Hier arbeiten die WR aber üblicherweise mit 48V= und kosten schon ordentlich Geld.
Die Batterien müsstest du ja auch über Tag wieder laden, könntest also in der Zeit nicht ins Netz einspeisen.
Das wird also so sicherlich nicht funktionieren.
Grüße
Juntikasi am 22 Nov 2021 16:10:24
Puuuuh...verdammt viele Meinungen zu dem Thema: Der mir bislang einzige Anbieter, der die "Einspeisevorrichtung" für WoMos anbietet, wird wohl Anfang 2022 ein WoMo damit ausrüsten und will dann berichten. Solange warte ich nun auch noch ab.
rolfk am 22 Nov 2021 21:09:28
Ich weiss nicht, was das komplizierte an der Einspeisevorrichtung sein soll.
Wie üblich, kann er nicht 600 Watt, sondern nur 500, aber das reicht ja im Womo auch. Aber nach der Spanung schauen, obs passt. gibts für verschiedene Eingangsspannungen.
UweHD am 22 Nov 2021 21:42:19
rolfk hat geschrieben:Ich weiss nicht, was das komplizierte an der Einspeisevorrichtung sein soll. Link zum eBay Artikel ...
Wenn ich den Text in der Anzeige richtig verstanden habe, dann soll man den Inverter direkt an die Panels anschließen und nicht an eine Batterie. Und auch nicht hinter den im Wohnmobil normalerweise schon vorhandenen Solarregler, sondern eben direkt.
Ist das so korrekt? Wenn ja, wie hast du das gelöst - mit einem Umschalter?
RaGu am 22 Nov 2021 21:47:42
[quote="UweHD"] Wenn ich den Text in der Anzeige richtig verstanden habe, dann soll man den Inverter direkt an die Panels anschließen und nicht an eine Batterie.
denke nicht... Bild aus der Ebay Anzeige...
UweHD am 22 Nov 2021 21:51:20
RaGu hat geschrieben: ... denke nicht... Bild aus der Ebay Anzeige...
In der von dir verlinkten Grafik steht aber, dass sie genau diesen Aufbau mit Batterie nicht empfehlen, sondern lieber einen Aufbau nach diesem Schema:
Alles etwas nebulös :)
RaGu am 22 Nov 2021 22:14:57
UweHD hat geschrieben: Alles etwas nebulös :)
Richtig, dann fragen wir doch rolfk, wie genau er es gemacht hat, mit der Chance, es ggf. nachbauen zu können...
andwein am 23 Nov 2021 12:13:25
RaGu hat geschrieben:......Alles etwas nebulös Richtig, dann fragen wir doch rolfk, wie genau er es gemacht hat, mit der Chance, es ggf. nachbauen zu können...
Ja alles nicht ganz so einfach. Siehe Grafik und den "two way AC Meter" auf gut deutsch ein "Zwei Wege Stromzähler" den erst einmal kein normaler Haushalt installiert hat. Bei Drehstromzählern geht es gar nicht und bei den neuen "smart Metern" wirds auch problematisch. Mein Netzbetreiber hat gesagt: Ja, kein Problem, tauschen Sie ihren Drehstromzähler gegen einen "Smart Zähler". Die Austauschgebühr beträgt ca. 300 € durch ein Elektrounternehmen ihrer Wahl. Einfach ist die Einspeisung nur wenn man eine Netzsteckdose in der Nähe hat, einfach einsteckt und sich nicht um die stromtechnischen, rechtlichen und verwaltungstechnischen Vorschriften kümmert, also nur technisch und halblegal gesehen. Nur so aus der Praxis Gruß Andreas
UweHD am 23 Nov 2021 12:24:08
andwein hat geschrieben: ...ein "Zwei Wege Stromzähler" den erst einmal kein normaler Haushalt installiert hat. Bei Drehstromzählern geht es gar nicht und bei den neuen "smart Metern" wirds auch problematisch....
Was ich mittlerweile herausgefunden habe (ohne Gewähr): Die aktuellen, elektronischen Zähler (die mit der Digitalanzeige) saldieren den Strom automatisch, und das sogar über einzelne Phasen hinweg. Praktisch bedeutet das, dass man die PV auf einer beliebigen Phase einstecken kann und dann der Strombezug aus dem Netz am Zähler automatisch entsprechend reduziert wird - selbst wenn man den Strom aktuell auf einer anderen Phase nutzt als die, auf der die PV eingespeist wird.
Was mit den elektronischen Zählern allerdings nicht geht, das ist das Rückwärtslaufen. Wenn man also einspeist und aktuell nichts verbraucht, zählt der Zähler nicht rückwärts und der Ertrag "verpufft" im Netz ohne dass es eine Auswirkung auf die Abrechung hat. Daher machen solche "Guerilla-PV" auch nur soweit ökonomisch Sinn, bis man die Grundlast abgedeckt hat.
Wie es sich mit den alten Zählern (die mit der Drehscheibe) verhält, das kann ich leider nicht sagen
Energiemacher am 23 Nov 2021 12:28:38
UweHD hat geschrieben:Wie es sich mit den alten Zählern (die mit der Drehscheibe) verhält, das kann ich leider nicht sagen
Saldieren ebenso aber können auch rückwärts drehen.
Grüße
Gast am 23 Nov 2021 12:57:23
So, jetzt mal wirklich aus der Praxis: Natürlich gibt es digitale Zähler, die auch den zurück gespeisten Strom ermitteln. Ich habe erst vor 2 Wochen einen ausgelesen, weil die Eigentümer sehen wollten, was zurück gespeist wurde.
Diese 2-Energierichtungszähler haben 2 Speicher. 1x den Bezug und 1x die Rückspeisung. Abgezogen wird somit nichts, sondern separat gezählt. Der Elster AS1440 ist z.B. so einer, wenn es jemanden interessiert.
D.h. hier verpufft nichts, sondern es wird hier alles gezählt, sowohl rein, als auch raus. Dieser Zähler muss allerdings separat beantragt werden, wenn man einspeisen will.
Gruß Axel
rolfk am 23 Nov 2021 13:40:24
Bzw der Fragen an mich, Ja, man muss die Solarseite umschalten. Es gibt eigentlich auch keine andere vernünftige Lösung dafür. MPPT Eingänge darf man nicht parallel schalten. Und wegen der Kondensatoren im Eingang schon gar nicht. Geht zwar nix kaputt, aber die Arbeitsweise wäre ziemlich nebulös. Ich betreibe es nicht im Womo, weil ich keinen Stellplatz mit Steckdose habe. Aber ich betreibe das stationär. Deckt die Grundlast, ein oder zwei Kühlschränke sind damit abgedeckt.
Informiert euch über das Thema Zähler, google Guerilla Anlage.
Das ganze rettet nicht die Welt, aber es ist der richtige Ansatz. Und es ist ein kleiner Schritt, den jeder selbstmachen kann, und der wirklich was hilft. Die ganze Steuereintreiberei ist dagegen nur Abzocke.
Und angesichts der Bürokratie, die man euch wegen der paar kWh in den Weg legt, müssen eine Menge Leute eine Heidenangst davor haben, dass mehr Leute das machen.
andwein am 23 Nov 2021 13:42:52
Energiemacher hat geschrieben:.......Saldieren ebenso aber können auch rückwärts drehen. Grüße
Das gilt technisch für den normalen Wechselstromzähler, Rückwärtslauf ist grundsätzlich lt. deren AGB/Nutzungsbedingungen verboten, lt Auskunft Netzversorger) Mit Drehstromzähler gibt es wohl Probleme beim Rückwärtslauf einer Phase! Mann/Frau muss halt das Ganze Checken oder checken lassen. Aber egal, ich habe das Thema aus den in meinen Beiträgen gestoppt weil zuviel Aufwand bei zu wenig Ersparnis/Beitrag Gruß Andreas
Energiemacher am 23 Nov 2021 13:50:03
andwein hat geschrieben:Das gilt technisch für den normalen Wechselstromzähler
Nicht nur für den .... !
andwein hat geschrieben:Mit Drehstromzähler gibt es wohl Probleme beim Rückwärtslauf einer Phase!
Welche wohl denn? Solch schwammige Aussagen kenne ich von dir doch eigentlich nicht.
andwein hat geschrieben:Mann/Frau muss halt das Ganze Checken oder checken lassen.
Ist wie mit allen Dingen im Leben. :-)
Bin mir jetzt nicht so ganz sicher ob du meine Aussage einfach nur in Frage stellen wolltest oder .... !
Achso und natürlich ist ein Rückwärts drehen verboten, daher strebt der Netzbetreiber nach Anmeldung eines Balkonkraftwerks üblichweise von sich aus einen Zählertausch (mit Rücklaufsperre) an. Die Kosten trägt dann aber auch der Netzbetreiber.
Grüße
riegelaner am 23 Nov 2021 15:22:05
Hallo, ich hatte mich auch lange mit dem Thema Guerilla-Anlage beschäftigt, habe aber dann mir gleich was Größeres zugelegt. Ich habe 5,6 KW auf dem Dach und einen Speicher mit 12,4 KW und eine inselfähige Anlage ( einfach mal bei E3DC schauen ) von Mitte März bis Ende Oktober ist das eine feine Sache, habe nur noch 100€ Stromkosten, die Anlage ist aber Verbrauchsoptimiert, könnte ja noch viel KW anschließen, aber die Einspeisung rentiert sich nicht wirklich. Auf dem Womo ist nix mit Solar, wir wollen ja noch ein wenig Campinfeeling haben - nur ein wenig :D :D
Seit kurzem bin ich auch im Besitz eines Notstromgenerators -- ich habe ein Hybridgerät genommen, bissl teurer aber ich kann ihn ganz einfach mit Gasflaschen betreiben und davon habe ich paar da, 2 x Womo + 3 Stück Reserve und Gasgrill .. 3 sind immer voll -- sind dann ca 50-60h Strom aus dem Gerät -- Gas lässt sich besser lagern als Benzin oder Dieselkanister und dann habe ich ja noch ein Flüssiggastank mit 2000l auf dem Grundstück für die Heizung ... das reicht auch paar Tage.
Zu den Zählern, die alten Schwarzen Dinger drehen sich gut rückwärts , mein Energieunternehmen konnte meinen nicht sofort gegen einen modernen 2-Wege-Zähler austauschen und da ging es erst mal paar tage rückwärts :D :D , jetzt muß ich jedes Jahr 2 Zahlen angeben , rein und raus und das wird dann verrechnet und vergütet.
Jeder, der irgend wie in Solar investieren will sollte erst mal seine Verbräuche checken, vor allem die Grundlast ist da wichtig - mit kleinen Guerilla-Anlagen ( wir können sie ja auch Grundlastanlagen nennen ) kann man schon ein bissl sparen, ich werde wohl mit meiner Anlage irgend wann bei plusminus Null sein , aber naja manch einer kauft sich dicke fette Alufelgen und ich gönne mir den Luxus einer kleinen Sicherheit. Ich komme aus der Kohleregion und wenn man dann mit Leuten von den Kraftwerken (Nachbar) redet......
Noch mal zum Thema, den Strom direkt hinter den Panelen abgreifen mit einem 3 Weg Schalter und über so ein passendes MPPT -Teil einspeisen ist ja denke ich mal kein Ding, die meisten haben ja auch schon eine Steckdose irgend wie in Nähe von dem Womo, also ich habe mir da extra eine hingelegt :D
Norbert
andwein am 24 Nov 2021 11:33:26
Energiemacher hat geschrieben:Bin mir jetzt nicht so ganz sicher ob du meine Aussage einfach nur in Frage stellen wolltest oder .... !Grüße
Nein, das wollte ich nicht, es war nur eine Zusammenfassung. freundliche Grüße, Andreas
haryhirsch am 05 Jan 2022 15:26:10
Ich habe es mit einem kleinen Offgrid Wandler gelöst der mir aus den 24V Paneelen auf dem Womo 230V machte und einen 1600W Sinuswandler der an einem 320Ah LiFePo hängt und den kann ich nutzen wenn das Netz weg wäre. Meine Hausanlage mit 1100W Peak ist aus der Förderung und speist nicht mehr ein weil die Zählerkosten den Ertrag fast aufgefressen würden und ich nicht einsehe das ich auf der einen Seite für 3,2 Cent einspeise und den gleichen Strom dann über den anderen Zähler für 32 Cent wieder zurückkaufe. Die Anlage werde ich auf Inselbetrieb umrüsten um dann meine Räume mit wenig Last auf eine getrennte Phase legen (lassen) und nur noch damit betreiben. Ich überlege noch, da es ja schon lange kein Glühlampen mehr gibt, auf niedervolt LED umzurüsten was aber ein Extranetz bedingt. Dann ist nur noch in den Steckdosen 230V vom Inselnetz und an einer 230V von EVU wenn ich mal mehr Last habe. Klar das die EVU was gegen Balkonanlagen haben wenn noch ein Ferrarizähler eingebaut ist weil der rückwärtz läuft. Ob das aber bei kleinen Balkonanlagen auffallen würde denke ich nicht, der Verbrauch geht bei den meisten ja nach unten weil die Geräte sparsamer werden, es ist halt nicht erlaubt... Eine Frage habe ich noch an unsere Experten: Wenn ein kleiner Sinuswandler an einen grösseren Offgridwandler angeschlossen wird würde das gehen damit dieser das als "Netz" erkennt und läuft? Ich muss mal schauen ob ich billig was zum Testen bekomme, meine teueren Wandler will ich natürlich nicht himmeln.