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Ersatzteile Öl selbst kaufen und zur Werkstatt mitbringen 1, 2, 3


rkopka am 07 Jan 2022 11:28:15

Russel hat geschrieben:Meine gesicherte Quelle (Schwester arbeitet dort), werden Originalteile verbaut, aber über Liste verkauft, meist über 50% Aufschlag.

Und manchmal findet selbst die Werkstatt den Preis zu hoch. Ich war in Kroatien in einer FIAT Markenwerkstatt (mit Verkauf) wegen eines Differenzdrucksensorproblems. Der Chef meinte entschuldigend, sie dürfen nur Originalteile verbauen, obwohl sie sehr teuer sind. Dort unten relativ gesehen vermutlich noch mehr als bei uns. Er hat mir sogar die Preise in der FIAT Ersatzteildatenbank gezeigt.

RK

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mithrandir am 07 Jan 2022 11:52:25

Das Thema nennt sich Mischkalkulation.
Es ist ja nicht nur die Arbeit am Auto. Der Kram muss beschafft werden, abgerechnet, steuer, Personalkosten, Miete, Heizung usw.
Alles auf die Arbeitskosten aufzuschlagen macht das ganze auch zu teuer.
Das sollte man beachten. Und wenn man noch keine Stammwerkstatt und die Wahl hat, fragt man halt erst mal nach dem Gesamtpreis.
Aber ich denke, auch der grundsätzliche EIndruck ist entscheidend.
Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, was meine Werkstatt für den Liter Öl aufruft. weiß nur, dass die Preise fürb die Inspektion für mich nachvollziehbar sind. Ich bin auch selbständig und lege meinen Verdienst als Maßstab an.
Aber vor allem kann ich auch mal gschwind bei meiner Werkstatt vorbeischauen, bekomme mal ne Schraube, ein Stück Schlauch oder einen Schluck Kühlflüssigkeit gegen "Kaffeekasse".

DonCarlos1962 am 07 Jan 2022 13:02:16

Warum kommt denn diese Diskussion überhaupt auf?

Weil die Markenwerkstatt vielleicht bei den Ölpreisen wirklich etwas übertreibt?

In meinen Transit passen in etwa 9Liter hochwertiges Öl zu einem Literpreis von etwas über 20 Euro hinein. Auf der Rechnung erscheint dann entsprechend ein Preis von um die 200€ allein für das Öl.

Wenn das Auto dann ein paar Jahre alt ist, macht die Markenwerkstatt andere Wartungspreise. Denn sie wissen genau, dass nach einer gewissen Zeit die Markenbindung im Kopf dem Wunsch nach günstigem Wartungspreis weicht und gerne eine freie Werkstatt aufgesucht wird.
Aber bis dahin hofft man auf die Markentreue wegen der Garantie - und macht so viel Geld, wie es geht.

Das ist dann keine allgemeine Mischkalkulation mehr.
Und bei der Markenwerkstatt vorbei fahren und einen "Pennigartikel" gegen ´nen Fünfer in die Kaffeekasse etwas zu erhalten, kann man gepflegt vergessen. Da werden dann auch keine Stecker mehr gewechselt, sondern nur der ganze Kabelstrang, weil es keine anderen Ersatzteile vom Werk gibt. Für alles Andere übernimmt die Werkstatt natürlich keine Garantie! Auch wenn durch fachmännische Arbeit die Reparatur den gleichen Ansprüchen genügen würde.

Und genau das macht uns Kunden sauer.

Bei meinem OPEL Cabrio Bj. 2008 - 69.000Km sind Dichtungsgummis an der Seitenscheibe defekt. Die Dichtungen gibt es nur mit gesamter Seitenscheibe! Mit Ein- und Ausbau spricht der KV von ca. 1.000€ - im Grunde für zwei kleine Fensterdichtungen!

Und dann hat das Ganze in meinen Augen nichts mehr mit "Geiz ist geil" zu tun, wenn ich versuche diese Dichtungen selbst zu bekommen.

LG Carsten

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goorooj am 07 Jan 2022 13:13:07

Die Werkstätten kalkulieren mit dem Gewinn aus den Ersatzteilen.

ich kriege alle Teile mit 50% ( einfach weil ein angeheirateter Verwandter bei einem Teilehändler sitzt ), speziell da ist es dann schon arg strapaziös wenn ich für dasselbe Teil dann das doppelte bis dreifache von der Werkstatt berechnet bekommen würde.
Ich glaube der Satz "für selbst mitgebrachte Teile können wir keine Gewährleistung geben" ( obwohl das die gleichen Teile sind ), ist genauso Lehrstoff in der Berufsschule bei den Mechatronikern wie der korrekte Faltenwurf in der Mimik bei "Mei, des wird teuer... ".
Wenn du ann kühl entgegnest dass das exakt die gleichen Teile sind, gibts auf einmal keine Termine mehr. Das strapaziert mich dann auch.

Und weil ich ungern strapaziert bin habe ich ein altes Womo, sammle die Wehwehchen und Wartungen die sich noch aufschieben lassen, kaufe ich die Teile, lege sie ins Womo und fahr dann mal gemütlich ( spätestens vor dem nächsten Tüv ) nach Kroatien. Da habe ich mir vor etlichen Jahren mal eine Werkstatt in Pakostane ( bei Zadar ) von einer örtlichen Campingplatzbetreiberin empfehlen lassen, die hat meinen Zahnriemensatz ( Marke, von Bosch, auich im Internet schon für 60 Euro ) für 100 Euro eingebaut und den alten Satz ins Auto gelegt, der ist da überkorrekt. Der freut sich immer wenn ich komme.

Die Werkstatt hier hat dafür damals mal locker 700 Euro veranschlagt. Also 540 Euro gespart...
München-Zadar sind 800 Kilometer, also 1600 Kilometer ~10l pro 100 Kilometer sind 160 Liter Diesel, getankt wird in Österreich und Kroatien, mit Mautpickerl <3,5t 1 Woche sind wir bei vielleicht 300 Euro. 5 Tage Camping im Frühjahr beim kleinen Campingplatz ( ~20 Plätze ) 20 Euro am Tag, also noch mal einen 100er.
Mit noch gutem Essen war die Woche Kroatienurlaub, im Frühjahr wenns hier noch kalt ist, dann quasi umsonst.

Wenn du dann zusätzlich noch gleich die Bremsen komplett machen lässt ( auch wenn sie es noch ein bisschen machen würden, die Teile selbst sind ja nicht teuer ), Ölwechsel, bisschen Rost entfernen, mal Grundsätzlich alles durchchecken für den TÜV ( da musste ich auch erstmal die Idee bekommen dass das Sinn machen würde )... hat sich der Urlaub finanziell mal RICHTIG gelohnt.

Wenn jetzt dann jemand entgegnet dass die Fahrerei ja auch Zeit kostet... ich mache da URLAUB. Ich würde ja eh irgendwo hinfahren wo es warm ist, Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien... also im Frühjahr immer etwas weiter....

Und weil der echt sauber arbeitet, nett und empfehlenswert ist, hier mal ein Link ( die gelbe Halle schräg gegenüber der Tankstelle ) --> Link

Navigatore am 07 Jan 2022 13:41:57

Das machen wir auch so. Wenn die Inspektion beim Ducato fällig wird, besuchen wir die Verwandschaft meiner Frau in Polen. Einen alten Maserati Shamal haben wir mal gelegentlich einer Stippvisite in Venedig in Italien reparieren lassen. Das war schon deshalb notwendig, weil es in D kaum noch Ersatzteile gab. Dort können das Schrauberwerkstätten hier nur teure "Spezialisten"

Nachteil: Das Fahrzeug muss immer noch verkehrssicher und fahrbereit sein und - was viel wichtiger ist - es darf kein Gewährleistungsfall auftreten. Dann wird es schnell unrentabel und/oder kostet viel Zeit.

wolfherm am 07 Jan 2022 14:27:11

Warum erwarten hier so viele eine Gewährleistung der Werkstatt für nicht dort gekaufte Artikel? Wir haben hier doch häufig über Gewährleistung bzw. Sachmängelhaftung geschrieben. Wer hat die zu gewähren? Der Verkäufer. Und wer ist der Verkäufer in den Fällen, wo das Ersatzteil selbst mitgebracht wird? Auf keinen Fall die Werkstatt. Also hebt die Quittung gut auf, lasst ein eventuell defektes Ersatzteil ausbauen und fordert die Gewährleistung beim Verkäufer ein. Ihr habt ja auch einen Superpreis bekommen. Da kann man ja auch mal selber tätig werden.

DonCarlos1962 am 07 Jan 2022 14:34:33

wolfherm hat geschrieben:Warum erwarten hier so viele eine Gewährleistung der Werkstatt für nicht dort gekaufte Artikel?


Grundsätzlich hast Du ja vollkommen Recht, aber wirst sicher auch zugeben, dass die (Öl-) Preispolitik der Markenwerkstätten schon gegen "unverschämt" geht.

Würden diese Preise noch im Rahmen bleiben, würden die Kunden auch nicht auf so tolle Ideen kommen.
Hat, wie alles, immer zwei Seiten.

LG Carsten

Russel am 07 Jan 2022 14:40:12

DonCarlos1962 hat geschrieben:Grundsätzlich hast Du ja vollkommen Recht, aber wirst sicher auch zugeben, dass die (Öl-) Preispolitik der Markenwerkstätten schon gegen "unverschämt" geht.
Würden diese Preise noch im Rahmen bleiben, würden die Kunden auch nicht auf so tolle Ideen kommen.
Hat, wie alles, immer zwei Seiten.
LG Carsten


Naja, das ist für den Endkunden halt messbar, woanders sind die Preise viel viel unverschämter, ist aber nicht direkt messbar.
Unverschämt ist aber nicht direkt messbar, im VK Preis stecken eben noch viel mehr kosten als das reine Öl

wolfherm am 07 Jan 2022 14:49:56

wolfherm hat geschrieben:Warum erwarten hier so viele eine Gewährleistung der Werkstatt für nicht dort gekaufte Artikel?


DonCarlos1962 hat geschrieben: Grundsätzlich hast Du ja vollkommen Recht, aber wirst sicher auch zugeben, dass die (Öl-) Preispolitik der Markenwerkstätten schon gegen "unverschämt" geht.

Würden diese Preise noch im Rahmen bleiben, würden die Kunden auch nicht auf so tolle Ideen kommen.
Hat, wie alles, immer zwei Seiten.

LG Carsten


Na ja, man kann aber nicht das BGB außer Kraft setzen, nur weil die Werkstatt hohe Ölpreise aufruft.

Warum läßt man das Öl dann nicht an anderer Stelle wechseln?

goorooj am 07 Jan 2022 14:54:15

Navigatore hat geschrieben: Einen alten Maserati Shamal haben wir mal gelegentlich einer Stippvisite in Venedig in Italien reparieren lassen.


Meine Eltern haben sich da unten vor ein paar jahren für den Lebensabend ein Haus gekauft, nähe Lignano, und mittlerweile ganz gute Kontakte.
Bei ihrer Mercedes E-Klasse Seitentür Kratzer aufgefüllt und Tür neu lackiert ( metallic ), 80 Euro beim Lackierer.
Ich lasse da jetzt im Juni meine alte Celica ( Baujahr 1994 ) komplett runderneuern.
Polsterer haben die auch an der Hand, der relativ günstig alles beledert.
Aber selber war ich da jetzt noch nicht, insofern gebe ich da jetzt keine Tips.

Julia10 am 07 Jan 2022 16:54:27

DonCarlos1962 hat geschrieben: Grundsätzlich hast Du ja vollkommen Recht, aber wirst sicher auch zugeben, dass die (Öl-) Preispolitik der Markenwerkstätten schon gegen "unverschämt" geht.

LG Carsten


Habe mal meine letzten Inspektionsrechnungen nachgeschaut. Beide Fahrzeuge waren in einer Fachwerkstatt.

PKW 13,46
Wohnmobil 16,74 pro Liter

Bei erforderlichen Ersatzteilen bietet der Werkstattmeister verschiedene "Hersteller", soweit möglich, an. Die Preisunterschiede waren eher gering. Je nach Ersatzteil zwischen 20-70 Euro.

dramme73 am 07 Jan 2022 16:57:31

Hallo,
erstmal an alle eine frohes ,gesundes neues Jahr,

Was jammern wir da eigentlich; das ganze nennt sich kapitalistische Marktwirtschaft.
Auch ich habe oft kein Verständnis für manche in meinen Augen völlig überhöhten Preise. Es bleibt uns nur die Möglichkeit zu vergleichen ( wie es der " Tenhagen" iimmer wiederholt., und sich nach Alternativen umzusehen.

Mit meinen Handwerkern ( beim Ausbau /Umbau zweier Altbauten und zweier Neubauhäuser) konnte ich schon mehrfach folg. rausholen : ElektroKabel nach Wunsch ( DIN und Marke - er wollte nur "Cordes" oder "Pirelli " des Handwerkers selbst besorgt - 2000 Euro gespart; ganz heftig war der Kostenvoranschlag verschiedener versenkbarer Bodensteckdosen - sein Stückpreis 784,- € selbst besorgt für 42,98, oder IP 54 Feuchtraum Aufputz - Abzweigdosen / sein Stückpreis 12,50 , dafür besorgte ich ihm 10 Stück;
und das alles in identischer von ihm geforderter Spezifikation.
Was soll bei diesen Artikeln das Gewährleistungsargument ?? Ich könnte noch seitenlang ähnliche Beispiele aufführen. Mit etwas Verhandlungsgeschick und gegenseitigem Vertrauen geht manchmal vieles.

pwglobe am 07 Jan 2022 17:07:59

Hallo,
ich bringe mein Fahrzeug in die Werkstatt und lasse es dort warten und falls mal was kaputt geht auch reparieren.
Die Preise der Verschleißteile Filter, Trockenpatronen usw. sind auch nicht höher als im Internet wenn man die Versandkosten berücksichtigt.
Der IVECO braucht ein spezielles Öl, dafür sind die Wechselintervalle länger, dieses Öl ist im Internet sogar teurer als in der IVECO Fachwerkstatt, deshalb kaufe ich es auch in der Werkstatt um nachzufüllen.
Beim Ducato hatte ich in der Werkstatt mal gefragt ob sie nicht eine günstigere Wasserpumpe von einem anderen Anbieter einbauen könnten.
Die Werkstatt hat dann die Wapu inkl. Zahnriemen von Continental eingebaut und auch die Gewährleistung übernommen, allerdings hat die Werkstatt den Kit auch beschafft, plus 8% zum Internetpreis. Das war es mir aber auch Wert.

volki am 07 Jan 2022 18:44:11

mibi hat geschrieben:Ich bringe zumindest das Öl (mit passender Herstellerfreigabe!)bei meinem PKW immer zur Inspektion mit, da ich es nicht einsehe etwa 30€ pro Liter zu bezahlen. Bisher war das bei meinem Händler kein Problem und auf die Garantie hatte das auch keine Auswirkung.

Betrifft nur Oel
Mein Wohnmobil hat jetzt dann 200'000 km
Seit dem 1. Oelwechsel verwende ich immer "mein eigenes Oel", das ich also mitbringe. In den letzten 20 Jahren habe ich verschiedenen Werkstätten aufgesucht und jede hatte ihr eigenes, bevorzugtes Oel. Um zu verhindern, dass jedes Mal anderes Oel eingefüllt wird, bringe ich immer mein eigenes, immer gleiches, zum FZ passendes, Oel mit.
Ich muss zwar etwas zahlen , aber so haben ich immer "mein" Oel im FZ.

PS mein Oel ist keine internationale Marke, aber übererfüllt die notwendigen Spezifikationen. Ich verwende das schon seit Jahrzehnten in verschiedenen FZ
.

Erniebernie am 07 Jan 2022 19:14:17

dramme73 hat geschrieben:
Was jammern wir da eigentlich
Was soll bei diesen Artikeln das Gewährleistungsargument ?? Ich könnte noch seitenlang ähnliche Beispiele aufführen. Mit etwas Verhandlungsgeschick und gegenseitigem Vertrauen geht manchmal vieles.


Spätestens wenn durch die von dir günstigen E- Dosen einen Brand auslösen und dadurch ggf. ein Mensch zu Schaden kommt, wird es brenzlig.

Natürlich wären das Extremsituationen und sollten möglichst auch nie eintreten, unmöglich ist es aber nicht.
Du kannst dem Handwerker sicher nicht garantieren, das die von dir gekauften Artikel keine Plagiate sind.
Aber er würde vorerst zu Haftung gebeten, da er die verbauten Artikel genau prüfen muss und hier denke ich, liegt der Hase im Pfeffer.

rkopka am 07 Jan 2022 19:25:45

Erniebernie hat geschrieben:Spätestens wenn durch die von dir günstigen E- Dosen einen Brand auslösen und dadurch ggf. ein Mensch zu Schaden kommt, wird es brenzlig.

Die haben sicher die gleichen Prüfzeichen, die nötig sind, wie die anderen.

Du kannst dem Handwerker sicher nicht garantieren, das die von dir gekauften Artikel keine Plagiate sind.

Das kann er aber bei seinen genausowenig. Die kommen ja (vermutlich) nicht von irgendeinem Flohmarkt sondern genauso von einem Großhändler.

RK

dramme73 am 07 Jan 2022 21:07:25

Hallo,

Die Dosen, Kabel etc. sind vom Handwerksbetrieb selbst ausgesucht worden, und zwar nach seinen Wünschen, DIN Normen etc. Es sind keine No Name oder China produkte; Merten oder Busch-Jäger SchalterProgramm oder Kathrein Sat Kabel etc.

Erniebernie am 07 Jan 2022 21:41:50

Ich will jetzt deine Dosen etc. nicht schlecht reden.
Nur aus eigener Erfahrung. Im Netz günstige Rauchmelder von einem führenden deutschen Hersteller bestellt.
Verpackung und Geräte sahen identisch aus, nur auf der Leiterplatte waren div. Lötstellen gar nicht oder falsch verlötet,
Jedenfalls funktionierten die Geräte nicht.
GS Zeichen etc waren auch drauf.
Aber das war mal, kann einem aber trotzdem heute noch passieren.

Tinduck am 07 Jan 2022 23:27:39

Ich stelle bei neueren Fahrzeugen, die wegen der Herstellergarantie noch in die Markenwerkstatt müssen, immer Öl (natürlich korrekte Norm) bei.
Nach der Garantie muss ich das nicht mehr, weil mein freier Schrauber einen fairen Preis fürs Öl nimmt… so einfach kanns sein. Und komischerweise hat der deshalb keinen höheren Stundensatz als die ‚Fachwerkstatt‘.
Was sonstige Ersatzteile angeht, bekomm ich von ihm immer drei Angebote… Original, bekannte Marke und Noname. Ich frage dann immer nach seiner Empfehlung und wir landen meistens Bei Bosch, Brembo, Valeo etc. - Iveco Originalteile nur, wenns das im Zubehör nicht in akzeptabler Qualität gibt.

Die hohen Werkstatt- und Teilepreise bei der Markenwerkstatt rühren eigentlich nur daher, dass beim Fahrzeugverkauf kaum noch Marge drin ist und das Geld in der Werkstatt verdient werden muss. Deshalb sind freie Schrauber ohne Fahrzeugverkauf in der Regel günstiger - und oft auch kompetenter.

bis denn,

Uwe

mv4 am 08 Jan 2022 10:10:37

Ich sehe das anders....freie Schrauber sind oft deswegen günstiger weil da der Chef oft noch selber schraubt..zudem hat er nicht teure Glashäuser bauen lassen müssen (die auch noch viel Geld in der Unterhaltung kosten) nur um Autos dort stehen zu haben die der Hersteller eh nicht liefern kann.

Freie Schrauber haben zudem oft noch eine schlanke Verwaltung...die Lohnkosten sind einfach geringer.

willi_chic am 08 Jan 2022 11:07:49

mv4 hat geschrieben:Ich sehe das anders....freie Schrauber sind oft deswegen günstiger weil da der Chef oft noch selber schraubt......
Freie Schrauber haben zudem oft noch eine schlanke Verwaltung...die Lohnkosten sind einfach geringer.

in der BMW Markenwerkstatt empfangen mich 3 Damen an der Theke, es gibt Kaffee, die Meister der Reperaturannahme sitz mit Schlips am Schreibtisch....Voll-Leasing, wo ich keine Rechnung sehe machts möglich
der Schrauber meines Vertrauens ist mit seinem Meisterkollegen Mädchen für alles, Kaffee gibts keinen und auf der Rechnung sind seine Fingertapsen....

grüße klaus

DtMaahs am 08 Jan 2022 12:44:54

mv4 hat geschrieben:....freie Schrauber sind oft deswegen günstiger weil da der Chef oft noch selber schraubt..zudem hat er nicht teure Glashäuser bauen lassen müssen (die auch noch viel Geld in der Unterhaltung kosten) nur um Autos dort stehen zu haben die der Hersteller eh nicht liefern kann....


Respekt: Sauberes und absolut nachvollziehbares Argument.

Wer das ganze Promborium braucht soll auch dafür zahlen.

Ich bevorzuge eine solide und kompetente Handwerksarbeit.
Als einen "kostenlosen" Cappuccino aus einer 1500.-€ teuren Kaffeeautomaten von der zugegebenen netten Dame den und die ich ja auch mit finanzieren muss.

pwglobe am 08 Jan 2022 12:46:58

mv4 hat geschrieben:Ich sehe das anders....freie Schrauber sind oft deswegen günstiger weil da der Chef oft noch selber schraubt..
Freie Schrauber haben zudem oft noch eine schlanke Verwaltung...die Lohnkosten sind einfach geringer.

Hallo, dies ist nicht immer der Fall.
Mit meiner IVECO / MAN LKW Werkstatt habe ich eine für beide Seiten günstige Vereinbarung, mein Womo bringe ich an Tagen mit wenig anderen Kunden, dafür bekomme ich einen Rabatt auf den Stundensatz und Festpreis.
Verschleißteile sind beim LKW sowieso günstiger als beim Transporter, kommt durch die TCO Berechnung der Spediteure.

Navigatore am 08 Jan 2022 13:06:13

pwglobe hat geschrieben:Verschleißteile sind beim LKW sowieso günstiger als beim Transporter, kommt durch die TCO Berechnung der Spediteure.

Uiii .... davon habe ich aber leider noch nichts bemerkt. Für unseren 7,5t DB zahle ich beispielsweise für die Keilriemen von Bosch zwischen 24 und 34 Euro netto, für einen Keilriemen von Conti für unseren Ducato 16 Euro brutto.

TCO ist m.E. auch kein Rabattsystem für Spediteure sondern einen Kostenanalysetool.

Pechvogel am 08 Jan 2022 13:17:30

mv4 hat geschrieben:Ich sehe das anders....freie Schrauber sind oft deswegen günstiger weil da der Chef oft noch selber schraubt..

Dafür kann sich der freie Schrauber aber nicht immer die notwendige Werkstattausstattung leisten.
Ölwechsel-Anzeige beim Ducato zurücksetzen bekommen die meisten ja noch hin. Obwohl eigentlich im Bordsystem eingetragen werden soll wer, wann, bei welchem KM-Stand den Ölwechsel vorgenommen hat.
Es gibt Mercedesfahrzeuge da benötigt man zum Bremsenentlüften einen speziellen Zugang zum Steuergerät.
Oder, bei VW Ford Jaguar Mercedes …, einige Modelle da muss zum Stoßdämpferwechsel die Anlage drucklos geschaltet werden…
Von E-Autos, an denen eigentlich nur speziell geschulte Fachkräfte schrauben dürfen mal ganz zu schweigen.
Dann die sich ewig ändernden Vorschriften im Bereich Arbeitsschutz, Betriebsstättenverordnung info. Brandschutz,… ( die Kaffeemaschine bzw. der sog. Heißgetränkeautomat ist übrigens Vorschrift! :eek: )
Der freie Schrauber, der kaum einen geregelten Feierabend kennt, steht also mit einem Bein immer im Knast.
Ganz zu schweigen davon dass die Jugendlichen, sofern sie überhaupt noch einen Beruf ergreifen wollen bei dem man sich die Fingerchen dreckig macht, eher zu dem Glaspalast mit den netten Mädels gehen als eine Ausbildung in der „Hinterhofwerkstatt“ mit der technischen Ausrüstung aus Opa‘s Zeiten.

Hat schon mal jemand den freien Meister gefragt ob er mit seiner Situation so zufrieden ist oder ob da mittlerweile ein Zwang hintersteht?




Grüße
Dirk

Tinduck am 08 Jan 2022 16:07:49

Pechvogel hat geschrieben:
Hat schon mal jemand den freien Meister gefragt ob er mit seiner Situation so zufrieden ist oder ob da mittlerweile ein Zwang hintersteht?

Grüße
Dirk


Wenn der Kompetent ist und einen guten Ruf hat, ist das eine Goldgrube.

Ein normaler Termin bei meinem ‚Freien‘ hat im Moment auch nen Monat Vorlauf. Der kann sich vor Arbeit kaum retten. Er schraubt auch nicht selbst (ausser bei vertrackten Fällen), sondern hat 5 Gesellen in der Werkstatt. Den Papierkram macht der weibliche Teil der Familie, der Meister selbst ist meist mit Fahrzeugdiagnose, Endabnahmen und Ersatzteilbeschaffung (mitunter exotische Sachen bei alten Fahrzeugen) beschäftigt.

Und trotz des engen Terminkalenders hat er immer Zeit für einen Notfall. Ausserdem werden auch noch Teile überholt (Limas) bzw. er besorgt auch generalüberholte Gebrauchtteile. Beispiel Getriebe T5, statt 5 Mille plus Einbau bei VW nen Tausi plus Einbau als überholtes Teil.

In der Werkstatt steht auch mal ein zerlegter Motor rum, der auf Ersatzteile wartet… und er arbeitet z. B. an VIs auf Benz-Basis, an die sich Daimler-Werkstätten nicht rantrauen (ich konnte so einen Fall aus dem Forum hier dahinvermitteln).

Wer gern zum Glaspalast rennt, soll das tun - aber nicht auf die Freien herabschauen. Sicher gibts da solche und solche, aber das ist leider bei den Markenwerkstätten genauso. Leider haben viele von denen ausser Baugruppen tauschen und hohe Stundensätze abrechnen nix mehr drauf.

bis denn,

Uwe

Olli2305 am 08 Jan 2022 16:13:18

Mahlzeit,
Der Meister und Chef meines Schrauber des Vertrauens ist zufrieden,hat er mir Mal gesagt. Er hat vor ein paar Jahren den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt, nachdem er bei einer Fusion der Vertragshändler eines großen deutschen Autohersteller mit knapp über 50 über war. Man braucht halt nicht so viele Meister. Damals war er alleine mit einem Helfer. Heute hat er in der Werkstatt 5 Angestellte plus eine Dame im Büro. Mal eben vorbei kommen ist auch nicht mehr. Aber man darf Teile mitbringen und das Öl auch, macht aber faire Preise, Öl habe ich aber noch nie mitgebracht, Teile schon. Ach ja, und 2 Angestellte dürfen auch an Elektro Fahrzeuge Schrauben, die Scheine haben sie bei ihm gemacht.

DonCarlos1962 am 08 Jan 2022 18:58:03

Tinduck hat geschrieben:Ich stelle bei neueren Fahrzeugen, die wegen der Herstellergarantie noch in die Markenwerkstatt müssen, immer Öl (natürlich korrekte Norm) bei.
Nach der Garantie muss ich das nicht mehr,

Das habe ich bei FORD versucht. Hätte das originale FORD-Öl mitgebracht, nicht einmal "nur" ein Öl mit der Spezifikation und Freigabeklasse von FORD.

Die Antwort meiner Markenwerkstatt: Das lehnen wir ab, weil wir nicht wissen ob es sich dabei vielleicht um ein Fake-Öl in einem nachgemachten Gebinde handelt!

Bald muss ich zur Wartung und der Bordcomputer mahnt jetzt schon, drei Monate vor dem Wartungsintervall: "Motorölwechsel bald erforderlich!"

Das Auto ist seit der letzten Inspektion mit Ölwechsel keine 10.000Km gelaufen. :virus: sei Dank! :trotz:
Ford sieht die Wartung alle zwei Jahre (die jetzt bald voll sind) oder alle 60.000Km vor. Ob das wirklich technisch notwendig ist? Ob das der Umwelt hilft?

LG Carsten

Reinholderich am 08 Jan 2022 19:22:09

DonCarlos1962 hat geschrieben:
Das Auto ist seit der letzten Inspektion mit Ölwechsel keine 10.000Km gelaufen. :virus: sei Dank! :trotz:


LG Carsten


Die Werkstatt in die ich kein Öl bringe (s. o.) hat aus diesem Grund keinen Ölwechsel bei der letzten Inspektion gemacht. "Bei der Laufleistung tut das nicht nötig."

Tinduck am 08 Jan 2022 20:04:18

Reinholderich hat geschrieben:
Die Werkstatt in die ich kein Öl bringe (s. o.) hat aus diesem Grund keinen Ölwechsel bei der letzten Inspektion gemacht. "Bei der Laufleistung tut das nicht nötig."


Na, dann viel Spass im Kulanzfall bei Ford (oder was immer du fährst). Wenn die vorschreiben ‘Alle 60.000 km bzw. spätestens alle 2 Jahre‘, dann heisst das auch genau das. Deine Werkstatt wird dann sicher im Fall der Fälle alles auf ihre Kappe nehmen?

Ich geh doch nicht in die Markenwerkstatt und schlampe dann bei den Wartungsintervallen… dann kann man auch gleich von Anfang an zum Freien gehen und auf Kulanz verzichten.

bis denn,

Uwe

DonCarlos1962 am 08 Jan 2022 20:16:50

Reinholderich hat geschrieben:
Die Werkstatt in die ich kein Öl bringe (s. o.) hat aus diesem Grund keinen Ölwechsel bei der letzten Inspektion gemacht. "Bei der Laufleistung tut das nicht nötig."


Das interessiert meine Werkstatt nicht, der Wartungsplan sieht den Tausch nach Laufleistung oder eben nach 2 Jahren vor. Punkt.

Der Plan gibt ihnen Recht.
Ich habe keine Ahnung, ob ein Öl, in dem auch der Zahnriemen läuft, vier Jahre im Motor verbleiben sollte.
Da kann ich nur vermuten, dass der Zeitrahmen vielleicht doch gerechtfertigt ist. (Stichwort Ölverdünnung?)

LG Carsten

Pechvogel am 08 Jan 2022 20:30:46

Tinduck hat geschrieben:…Wer gern zum Glaspalast rennt, soll das tun - aber nicht auf die Freien herabschauen. Sicher gibts da solche und solche, aber das ist leider bei den Markenwerkstätten genauso. Leider haben viele von denen ausser Baugruppen tauschen und hohe Stundensätze abrechnen nix mehr drauf…

Nur damit hier kein falscher Eindruck entsteht:
ICH renne ganz bestimmt nicht in irgendwelche Glaspaläste, ich bin nämlich durchaus in der Lage, nicht nur, die Autos meiner Familie reparieren und warten zu können!
Ich kenne aber durchaus Kollegen die es nach 10 Jahren bitter bereut haben sich selbstständig gemacht zu machen. Nicht weil sie keine Kunden hätten sondern weil sie froh wären wenn sie, wie früher, nach 8 Stunden nach Hause gehen könnten statt nach 12 oder 14.
Und es bleibt jedes Jahr weniger über.
Den eigenen Stundenlohn ausrechnen: lass‘ es lieber. Da stehen einem die Tränen in den Augen.

Und dann kommt so‘n Arsc. von der Bezirksregierung und stellt fest dass die Schilder, die den Fluchtweg kennzeichnen, noch das alte Piktogramm enthalten obwohl die Vorschrift doch schon vor 2 Jahren geändert wurde. Folge: Bußgeld! ( war bei mir so! )
Einem „Kollegen“, spezialisiert auf Motoren vor allem bei Transportern ( der hat reihenweise die Motoren komplett zerlegt und repariert bzw überholt. Der konnte hören ob das Lager des 1. oder des 3. Pleul kaputt war! ) hat die untere Baubehörde den Laden dicht gemacht weil die Werkstatt nicht mehr den geltenden Bauvorschriften entsprach.
Er hat sich „zur Ruhe“ gesetzt. Seine vier Mitarbeiter wurden ihm von seinen Kollegen „aus den Händen gerissen“ denn gute Leute sind nicht zu bekommen.
Die Werkstatt aber ist weg! Das Know-how, die „Werkzeugsammlung“ auch!

ABER: ich kenne mittlerweile auch eine Honda-Werkstatt die kann verschiedene alte Fahrzeuge nicht mehr auslesen weil die Mitarbeiter die das konnten nicht mehr da sind und die jungen mit den alten Geräten nicht klar kommen.
Aber das ist ein anderes Thema.




Grüße
Dirk

Luppo am 08 Jan 2022 22:26:59

Toll finde ich immer die Sprüche, wir fahren teure Wohnmobile, da kommt es doch nicht auf die Kosten für das oder jenes an.
Möglicherweise fahre ich Wohnmobil, weil ich bisher auf die Kosten schaue und die so weit wie möglich optimiere.

goorooj am 09 Jan 2022 04:39:55

Jo, geht mir auch so. Ich habe den alten iveco jetzt quasi geschenkt bekommen und während dem lockdown selbst so günstig wie möglich ausgebaut, Zeit hatte ich da genug. Gut, dass ich meine günstigen Schrauber habe, sonst wäre das witzlos. Den können die auch noch alle recht einfach richten ohne irgendwelches spezialzeug.

Didi57 am 09 Jan 2022 22:24:41

Luppo hat geschrieben:Toll finde ich immer die Sprüche, wir fahren teure Wohnmobile, da kommt es doch nicht auf die Kosten für das oder jenes an.
Möglicherweise fahre ich Wohnmobil, weil ich bisher auf die Kosten schaue und die so weit wie möglich optimiere.


Hallo Luppo,
glaube da hast du deine rosarote Wohnmobilbrille aufgehabt wenn du aus Kostengründen ein Wohnmobil zu gelegt hast.

Elgeba am 09 Jan 2022 23:39:36

Ich bin seit über 40 Jahren Kunde in der gleichen freien Werkstatt,Kaffee muss ich mir an der Maschine selbst holen,da der Meister ebenfalls schraubt und es kann auch mal sein,dass ich mit einem der Werkstattfahrzeuge irgendein dringend benötigtes Ersatzteil irgendwo hole,während an meinem Auto gearbeitet wird.Dafür habe ich keine utopischen Stundenlöhne zu bezahlen,bekomme Öl aus dem Fass zu entsprechenden Preisen,und wenn ich mal die Grube brauche, wie z.B. jetzt im Frühjahr,weil ich eine Kamera am Grauwasserablass einbauen will,dann bekomme ich die, und zwar kostenlos.Glaspalast?Nein danke!

Gruß Bernd

Luppo am 09 Jan 2022 23:49:59

Didi57 hat geschrieben:Hallo Luppo,
glaube da hast du deine rosarote Wohnmobilbrille aufgehabt wenn du aus Kostengründen ein Wohnmobil zu gelegt hast.

Mag sein, dass ich mich ungünstig ausgedrückt habe, neuer Versuch:
Möglicherweise kann ich mir ein Wohnmobil leisten, weil ich sparsam haushalte und auf die Kosten achte.

Navigatore am 09 Jan 2022 23:59:19

Müßige Diskussion, Dietmar. Hier sind Einigen 20 Euro für den Liter Öl gerade recht und in einem anderen Strang bedanken sich reihenweise Leute für einen Tipp, wie man 4 Euro beim Jahresabo für die ADAC-Stellplatz App sparen kann. Lasst doch jeden wie er kann und mag.

eddan am 10 Jan 2022 11:59:39

... ich war neulich beim Bäcker,
habe hochwertiges Mehl mitgebracht, daraus sollte der Bäcker meine Brötchen backen ... hat er doch glatt abgelehnt :eek:

... :mrgreen:


Munter bleiben !
.
.

Tinduck am 10 Jan 2022 13:24:18

eddan hat geschrieben:... ich war neulich beim Bäcker,
habe hochwertiges Mehl mitgebracht, daraus sollte der Bäcker meine Brötchen backen ... hat er doch glatt abgelehnt :eek:

... :mrgreen:


Munter bleiben !
.
.


War mir neu, dass man mit seine Brötchen beim Marken-Bäcker zur Wartung muss, damit man die Werksgarantie nicht verliert. Danke für den Hinweis!

Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich...

bis denn,

Uwe

eddan am 10 Jan 2022 15:24:52

jaja, Du verstehst schon was ich meine.

Dienstleister können natürlich auch einen Auftrag ablehnen, z.B. wenn dieser nicht den (vorgeschriebenen) internen Prozessen entspricht,
unabhängig davon welche Motivation des Auftraggebers dahintersteckt, z.B. Werksgarantie.

Da mag man sich drüber wundern, ist aber offensichtlich so.


Munter bleiben !
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Tinduck am 10 Jan 2022 15:42:31

eddan hat geschrieben:jaja, Du verstehst schon was ich meine.

Dienstleister können natürlich auch einen Auftrag ablehnen, z.B. wenn dieser nicht den (vorgeschriebenen) internen Prozessen entspricht,
unabhängig davon welche Motivation des Auftraggebers dahintersteckt, z.B. Werksgarantie.

Da mag man sich drüber wundern, ist aber offensichtlich so.


Munter bleiben !
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Natürlich kann jede Werkstatt einen Auftrag ablehnen, sie braucht noch nicht mal einen Grund dafür, wenn man ehrlich ist.

Das Problem im vorliegenden Fall (viel zu teures Motoröl) ist die Transparenz, mit der man da über den Tisch gezogen wird. Will sagen, wenn ich schon so agiere, dass ich detaillierte Rechnungen schreibe, sollte ich mich nicht wundern, wenn übertrieben teure Posten den Kunden zu alternativen Maßnahmen (Motoröl beistellen) oder gleich zur Konkurrenz treiben. Ganz im Gegenteil, eine exakte Auflistung aller Kostenpunkte dient ja gerade dazu, Vergleichbarkeit von Angeboten herzustellen.

Wenn eine Werkstatt ihre fehlende Kosteneffizienz hinter teurem Öl verstecken muss, kann sie nicht mit dem Wohlwollen des Kunden rechnen. Ehrlicher wäre dann ein Posten 'Verwaltungs- und Kapitalkosten plus Quersubventionierung des Neuwagenverkaufs' auf der Rechnung. DAS Gejaule der betroffenen Kunden möchte ich dann mal hören...

Ich weiss nicht, warum man sich das antut, wenn es Alternativen gibt. Eigentlich dürften nur noch Leasingnehmer mit Fullservice-Verträgen in Markenwerkstätten gehen.

bis denn,

Uwe

HerrKalle am 10 Jan 2022 16:01:52

Tinduck hat geschrieben:
Natürlich kann jede Werkstatt einen Auftrag ablehnen, sie braucht noch nicht mal einen Grund dafür, wenn man ehrlich ist.



Wird doch im Handwerk auch fast überall so gemacht.

Es gibt doch Kunden, die stolz erzählen um wieviel günstiger sie z.B. einen Heizkessel irgendwo im I-Net kaufen können.
Auch wenn man dann die Installation nach Aufwand abrechnet, macht das für den Kollegen im Handwerk keinen Sinn. Diese "Sparfuchs Kunden" haben in der Regel eine hohe Reklamationsquote und das drückt dann wieder aus Betriebsergebnis. Das braucht man als gut aufgestellter Betrieb nicht. Die sollen dann besser zu den Kollegen gehen, die sich das antun wollen und (nennen wir es mal so) eine kreative Rechnungsstellung haben. Der Kunde kann doch nicht wirklich glauben, das die Werkstatt den entgangenen Gewinn an den nicht gelieferten Ersatzteilen einfach abschreibt. Dann kann die Werkstatt über kurz oder lang zu sperren.

dramme73 am 10 Jan 2022 16:51:31

Hallo,

Das Mehl / Bäcker Beispiel war für mich die Realität; ich wohnte in meiner Studentenbude direkt gegenüber einer Bäckerei; ich brachte aus unserer heimischen Mühle (ich bin Müllers Sohn ) dem Bäcker feinstes Weizenmehl - Type 405 oder 550 und bekam 1 Jahr ( 1965 ) lang frische Frühstücksbrötchen.

Reinholderich am 10 Jan 2022 16:58:51

dramme73 hat geschrieben:Hallo,

Das Mehl / Bäcker Beispiel war für mich die Realität; ich wohnte in meiner Studentenbude direkt gegenüber einer Bäckerei; ich brachte aus unserer heimischen Mühle (ich bin Müllers Sohn ) dem Bäcker feinstes Weizenmehl - Type 405 oder 550 und bekam 1 Jahr ( 1965 ) lang frische Frühstücksbrötchen.


... in 1kg Tüten für deinen Eigenbedarf, also so 15 Brötchen fürs WE...?

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