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Ist doch ganz einfach: führt ein "richtiges" Wechselkennzeichen wie in Österreich ein, und schon verschwinden viele Womos von der Straße. Hier sieht man nur sehr vereinzelt welche im öffentlichen Raum. Und dann eher Touristen oder Arbeiter(?) aus dem Ausland. RK Werden die Womos durch Wechselkennzeichen dann unsichtbar? :D Das Wechselkennzeichen verschärft die Situation doch für die Laternenparker in Ballungsräumen: bekommen keinen Hallenplatz und können auch nicht draußen parken. Ich finde, öffentlicher Parkraum sollte per se Geld kosten (gebührenpflichtiger Anwohnerparkschein o. Ä.). Da würden sich viele Probleme selber lösen - und wahrscheinlich auch viele Garagen entrümpelt werden. bis denn, Uwe
Vielleicht suchen stellen sie sie dann eher aufs eigene Grundstück oder suchen sich weiter entfernt etwas. Ich bin auch in einer größeren Stadt und habe länger gesucht, bis ich etwas in der Nähe gefunden haben. Weiter draußen (20-40km) wäre es einfacher gewesen, da bieten einige größere Plätze dafür an, nicht unbedingt unter Dach (waren meine Plätze auch nie). Vorher stand ich auch bei einem Gebrauchtwarenhändler, der einen Teil seines Platzes dafür vermietete. Jetzt habe ich Platz am Haus. Hier sind einfach die Überlegungen anders. Da das WK deutlich Geld spart, nutzt das fast jeder. Dafür muß man halt schon vorher wissen, wo man es abstellen wird. Einfach vor der Tür ist keine Option. Auch gibt es diese langen Parkstreifen an allen Straßen, die man in Deutschland sieht, hier eher selten. Auch die Straßen in den Wohngebieten sind meist eng, sodaß man nur hier und da mit Mühe mit dem PKW wo stehen kann. Bei meinem Haus sind die Straßen so eng, daß sowieso keiner Parken kann, bzw. reicht es gerade für zwei Fahrzeuge nebeneinander ohne Bankett, was das Parken verbietet (da kam schon ein Schreiben der Gemeinde, daß die Polizei das wegen Beschwerden verstärkt kontrollieren wird). Ich hab z.B. die Länge des aktuellen Womos vom Parkplatz abhängig gemacht (der bei Lieferung nicht mehr verfügbar war :-( ). RK
seltsame Ansicht ....... warum nicht gleich noch Maut fürs Spazierengehen? Ich zahle schon genug an Kfz-Steuer und Straßenausbau-Beiträgen - und dann soll ich noch fürs Parken auf der Straße blechen, die ich als Anwohner z.T. selbst bezahlt habe?
Das letzte Mal, als ich nachgeschaut hatte, galt der Kfz-Steuerbescheid nicht als Parkschein… Ist wie immer: ein Teil der Leute benimmt sich daneben (3 Autos auf der Strasse geparkt, aber die Garage voll Gerümpel), der Rest leidet darunter. Irgendwann gibts dann Vorschriften für alle. Davon ab, der Trend geht eh weg vom Autoverkehr, im urbanen Umfeld werden Parkplätze und Fahrbahnen rückgebaut… die Zeit des Autos als Nahverkehrsmittel geht zuende. Die stehende Blechlawine am Strassenrand kostet alle Anwohner nur Platz und Lebensqualität. Wir hatten mal ein DINK-Pärchen (beides Architekten) schräg gegenüber wohnen, die sage und schreibe 5 Kfz ihr Eigen nannten (2 x BMW X5, 2 x Porsche 911, 1 x VW T5). Eigene Stellplätze: 1,5 (Garage plus Einfahrt). Wir waren manchen Abend froh, noch in unsere eigene Garage fahren zu können, je nachdem, wie die ihren Fuhrpark so abgestellt hatten. Steht ja jedem frei, sich ein eigenes Automuseum zuzulegen, aber bitte nicht auf Kosten (= Platz) der Allgemeinheit. Wer sich so viele Autos kaufen kann, kann sich auch die Stellplätze dafür leisten. Machen wir ja auch. Und ‚seltsam‘ finde ich nur, wenn man selber immer alles umsonst haben will :) bis denn, Uwe
Moin Uwe, ich stimme dir ja in (fast) allen Punkten zu, aber... Dem im Zitat fett markierten Satz kann ich nicht zustimmen. Wir besitzen hier in Bremen ein sogenanntes "altbremer Haus". Das sind einfach ausgedrückt in engen Strassen gebaute Reihenhäuser, oftmals nicht wie üblich alle gleich, sondern jedes für sich verschieden. Unseres ist zB dreigeschossig, rechts und links stehen 4-geschossige. Und wir leisten uns 2 PKW's, ein Wohnmobil und eine BMW GS. Parkraum hier ist echt Mangelware. Anfang des Jahres hatte ich das Glück auf einem fast gegenüberliegenden abgeschlossenen privaten Garagenhof eine alte kleine Garage sowie eine Stellmöglichkeit fürs WoMo zu mieten. Die Garage ist aus den 60ger Jahren, selbst von unserem Fiat 500 kann ich da drin die Tür nicht so öffnen, das ich gut aussteigen kann :lol: . Es steht also die GS drin. Aber so etwas zu finden, auch noch in relativer Nähe, ist reine Glücksache, mit "leisten können" allein kommt man nicht weit.
selbstverständlich. denn.....die Kfz-Steuer zahle ich, weil ich damit öffentlichen Verkehrsraum nutze - und dazu zählt ebenfalls der Platz, auf dem ich parke. Und das auch, wenn ich 5 Autos habe. Das der Parkraum dann allerdings gratis zu sein hat, ist alles andere als selbstverständlich, sondern ein Problem. Darum stehen Deutschlands Städte und Dörfer voller bunter Blechmöbel. Gruss Manfred
Ja, korrekt Meine Aussage gilt nur für die Kfz Steuer, die jeder Halter bezahlt. Gruß Andreas
Da unterliegst Du einem grundsätzlichen Missverständnis. Es ist die Natur von Steuereinnahmen, dass sie nicht zweckgebunden sind und damit keinerlei direkten Ansprüche erworben werden. Anders wäre es bei einer Abgabe. Du bezahlst die Kfz-Steuer, weil sie erhoben wird - genau wie eine Alkoholstuer, eine Mehrwertsteuer, eine Einkommensteuer, eine Grunderwerbsstuer oder welche auch immer. Das ist total banal. Oh es haben doch recht viele verstanden was ich sagen wollte. Und das obwohl es mir ja selber schwer fiel in Worte zu packen.
Genau das drückt es perfekt aus. Das zu viel! Es wird einfach wirklich zu viel. Gerade dann wenn man dicht aufeinander lebt. Und manche Ecken sind halt dicht besiedelt. ---> Enge Wohnviertel die zugeparkt sind. Früher hatte eine Familie ein Auto. Heute sind es zwei plus Wohnmobil das die meiste Zeit herumsteht. Gerne wird ja das sogenannte Kuschelcamping auf Parkplätzen als Ärgernis angesehen. Aber ich denke da wir eine Randgruppe sind die extra Platz beansprucht, sollte man sich vielleicht fragen ob Kuschelcamping manchmal doch Sinn macht? Ich denke da jetzt nicht an reguläre Stell- und Campingplätze mit Parzellen, sondern an gewöhnliche Parkplätze für Jedermann. Der Wanderparkplatz, der ungenuzte Festplatz, am Schwimmbad etc. Wäre es da für die anderen nicht rücksichtsvoller wenn man sich in einer Ecke etwas platzsparend zusammengesellt? Wenn wir manchmal auf so einem Jedermann-Parkplatz eintreffen wo sich in jeder Ecke schon ein Wohnmobil breit gemacht hat (mal quer obwohl das Fahrzeug auch längs ginge oder dazwischen unnötig viel Platz, aber zu wenig dass noch jemand reinpasst) dann frage ich mich manchmal schon wie das auf Nichtcamper wirkt. Und ich muss sagen: Wahrscheinlich provozierend. Auf einem Jedermann-Parkplatz sollte man möglichst auch wie Jedermann parken, das hat mit kuscheln nichts zu tun, sondern mit Anstand und Rücksichtsnahme. Und je mehr Camper unterwegs sind, desto kuscheliger wird es nun halt mal. Ansonsten geht es zu Lasten der anderen Parker. Und damit drohen dann halt gleich wieder Parkverbote für Wohnmobile. Das zu viel können wir etwas mit unserem Verhalten kompensieren.
Oh ja, Wagenburgen. Ein richtiges Übel. Und wenn ich das schon so empfinde, wie müssen das andere dann sehen. Und 4x4 ist in meinen Augen auch deswegen ein Trend weil man dem "zu viel" entfliehen will. Gestern sah ich auf YT einen Film von einem jungen Paar im VW 4x4 Camper derzeit in Spanien unterwegs. Freistehend und damit eigentlich ja eher nur geduldet. Ich habe schon mehrere Filme gesehen, aber der gestrige war dann doch voll drüber. Ein anderer Vanlife-Camper ohne 4x4 wollte sich auch von dem Platz mit den normalen Wohnmobilen absetzen und geschätze 100 Meter weiter zu dem 4x4 stehen. Gesagt getan. Mit Sandblechen und Schaufel und schieben etc hatte man sich dann durch den Sand gepflügt um an anderen Tag in einer 1,5 stündigen Aktion (am Ende reichten dann 6 Sandbleche nicht mehr aus, es musste ein 4x4 Abschlepper mit Seilwinde gerufen werden) wieder den Weg zurück zu nehmen. Die jungen Leute hatten Spaß und fanden das ganz toll. Wie die Einheimischen das finden? Das „näher dran“ ist die Schwestermarotte von „schneller, weiter, höher“. Mit 5 to. und Vollausstattung quer durch Europa brettern und dann in der ersten Reihe stehen, paar Selfies machen und auf Fatzebuk posten. Die moderne Gesellschaft.
ebenso banal, wie der zweite, von mir angeführte Grund: die Straßenausbaubeiträge sind sehr wohl zweckgebunden - und zwar mit der Begründung, dass ich als Anwohner diese Straße nutze. Also..... Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Ein Beitrag oder eine Abgabe sind keine Steuer. Sie dienen einem Verwendungszweck, damit sie nicht im grossen Topf verschwinden. Damit beteiligt Dich die Gemeinde als Anwohner an der Finanzierung der Erstellung oder Instandhaltung einer Verkehrsinfrastruktur. Die kannst Du einfordern und dann nutzen wie jeder andere auch. Es gibt daraus keinen besonderen Anspruch. Anlieger- oder Parkplatzregelungen sind davon separiert.
Ahem... wieder ein Missverständnis. Die Erschliessungskosten, die auf die Anwohner umgelegt werden, ergeben sich aus der reinen Lage des Grundstückes, völlig unabhängig davon, ob eine anliegende Straße (oder auch Bahntrasse, die machen das auch) selbst genutzt wird. Z. B. darf man das auch nicht auf seine Mieter umlegen, selbst wenn man nicht in der Immobilie wohnt- obwohl die dann die Straße nutzen und nicht man selber. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass einem kleinen Steuer- und Gebührenzahler aus seinen Zahlungen irgendwelche direkten Ansprüche erwachsen... das wäre ja völlig undenkbar :) bis denn, Uwe Es gibt Bundesländer die haben die Straßenausbaubeiträge abgeschafft. Oh Wunder - die Anlieger dürfen da trotzdem noch parken :lol: Hubert Vielleicht hilft das ja, Begrifflichkeiten zu unterscheiden und diesen Disput über Steuern, Abgaben und Gebühren zu beenden: --> Link Als kleine Ergänzung: die Kfz-Steuer ist wie der Name schon sagt eine Steuer und die Maut ist eine Gebühr (Par 1 BFStrMG) . Wie man das einordnet, kann man über den beigefügten Link nachlesen. Das Thema scheint momtan "In" zu sein! --> Link Wobei ich aus dem Betroffenen Kiez komme und selbst sagen muss, hätte ich keinen Stellplatz gehabt, hätte ich mir das mit dem Kauf glaube ich auch überlegt! Lg jörg
Ist doch so. Nennt sich Kfz Steuer - ob es nun Abgabe oder Steuer heißt. Damit ist alles abgegolten. Wäre ja noch schöner wenn ich nur zu Hause gratis parken dürfte. ..in die Garage passt das Womo nicht, würde ich nach Augenmaß sagen..... :mrgreen:
Is´ wie mit Hundesteuer! Darum mach´ ich da auch nix weg! Zahl ja schließlich Steuern! :gruebel: Grüße Dirk
Oh man :roll: Ich zitiere mich mal selbst:
Der Link führt zur Bundeszentrale für politische Bildung. Aber Nachhilfe is' nich'. Lesen musst Du schon selbst. ;D
Einmal mit Schwung schon! :D Gibt dann gleich ein schickes Cabrio, hat dann auch nicht jeder und beim schlafen kann man immer schön Sternlein schauen
:bindafür: Diese verantwortungsvolle Weitsicht, ist leider nicht sonderlich weit verbeitet.
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Das "zu viel" ist aber leider nur ein Teil des Problems, nämlich dann, wenn ein Teil der Eigner des "zuviel" das eben nicht erkennen können oder wollen und sich einfach noch dazu quetschen, anstatt zu erkennen: "Ich glaube das ist nicht gut" um dann konsequent einfach woanders hinfahren. Man darf sich eben nicht nur hinstellen, nach dem Motto "Jetzt steh ich hier, jetzt bleib ich hier" sondern man sollte in der Lage sein abzuwägen, was andere davon halten könnten und ob das eigene Verhalten zu Unmut und Verärgerung bei Dritten führen könnte. Das gilt eben auch für das durchaus legitime Parken an öffentlichen Straßen, denn auch hier gilt: Nicht alles was man machen kann, sollte man auch machen. Erst Abwägen, dann handeln. Das Nichterkennen der Problematik ist Teil des Problems und damit auch für die dann folgenden Restriktionen verantworlich. Übrigens: Ich zahle übrigens am Rande einer Großstadt €100,- /Monat. Man muß halt etwas suchen ;D Grüße
Moin! Is nisch wahr......es gibt in Pankow Probleme mit den Parkplätzen. Naja, wohnt ja auch genug Hipster-Klientel da, welche ja jeden sogenannten "Trend" hinter her rennt und denkt ,möglichst für umme alles bekommen zu können bzw.der Meinung sind , daß "es einem zu steht".Das teilweise sehr ignorante Verhalten der Neu-Womobesitzer auf Stellplätzen ,etc. läßt halt solch Texte(TE) immer häufiger aufkommen. Und der Herr Stadtteilpolitiker sollte allerdings auch wissen, daß ein KZ aus anderen Zulassungsgebieten nicht gleichbedeutend mit dem Wohnort sein muß. Und wo es nicht per Gesetz(Stvo/etc.) verboten ist, darf auch ein Womo parken. Wobei ich jörg insofern zu stimme bzw.sogar leider zu stimmen muß, daß man sich in einer Stadt wie dem dicken B solch Anschaffung genau überlegen sollte. Und sei es nur, daß am nächsten Morgen das Mobil noch ohne Schaden ist. Neiddebatte? Sonnigen weiterhin. Uwe
Moin, woran erkennt man denn den Unterschied zu Alt-Womobesitzer? Und erzähle mir nicht das es unter denen kein ignorantes Verhalten gibt. Gruss Volker
Der Unterschied ist, dass die ignoranten ‚alten Hasen‘ halt unbelehrbare Idioten sind, während der ‚Neu-Womo-Besitzer‘ einfach noch die Versprechungen aus der Werbung im Kopf hat und glaubt, die Welt hat nur darauf gewartet, dass er sie mit dem Womo erkundet. Der Frischling hat aber noch das Potential, ein sozialverträglicher Camper zu werden :D bis denn, Uwe Hallo, muss Uwe in einem vorigen Beitrag recht geben. Es gibt einfach zu viele Womos, die an der Straße geparkt werden und zu viele Autos, bei denen es genauso ist und tlw. auch reiner Plaisir und Bequemlichkeit. Ich habe dann zwei Beispiele hier direkt aus der Nachbarschaft: Nachbar zwei neben mir, 2 Personen, 3 Autos, 1 Motorrad und ein PKW-Anhänger. Das Cabriolet steht großzügig in der Doppelgarage, die dicke BMW RS1200 daneben. Auf der Straße stehen dann zwei PKW und ein PKW-Anhänger. Nachbar ca. 50 Meter weg: drei Personen, 3 ziemlich dicke Autos, ein dickes Motorrad und ein Wohnmobil. Außer dem Motorrad steht alles auf der Straße, parken die Doppelhaushälfte vom Nachbarn auch noch mit zu. Wir haben vor zwei Jahren, als ich in den Ruhestand gegangen bin, unseren Zweitwagen verkauft. In der Doppelgarage steht unser PKW und der PKW-Anhänger. Das Wohnmobil steht im gemieteten Carport und nur vor der Tür zum packen, wenn wir weg fahren. Vielleicht sollte man wirklich, bevor man sich ein Womo oder was weiß ich wie viele PKW zulegt, überlegen, ob man auch einen Stellplatz dafür hat und sich nicht auf den öffentlichen Parkraum verlassen. Und diejenigen, die im Ballungsraum wohnen und es nicht anders geht, die Anzahl der PKW auf das nötigste begrenzen. Nur meine Meinung, sonst nix. Gruß Dieter Warum sollten die Nachbarn etwas ändern? Klappt doch anscheinend auch so. Ja Wolfgang, das stimmt. Wundert mich auch. Ich wohne halt nicht direkt nebendran, daher tangiert mich das nicht unmittelbar. Fällt mir halt nur auf. Gruß Dieter
genau - und zwar so lange, bis die Kommunen ein Parkverbot für Wohnmobile in reinen Wohngebieten erläßt, wie es ja für Fahrzeuge >7,5t in der StVO schon existiert. Der Gesetzgeber brauch dann nur 2 Worte hinzufügen "und Wohnmobile" Uuups - das wird dann ein Geschrei werden Grüße Tja, dann muß man sich der neuen Situation stellen. Man kann natürlich - typisch deutsch - auch in vorauseilendem Gehorsam schon jetzt sein Mobil nicht in seiner Straße parken. Aber jeder nach seinem Naturell.
Das Vermeiden von unnötigen Konflikten (die ja passieren, siehe die vielen Threads und Artikel in den Medien zu Parkproblemen und Vandalismus) würde ich jetzt nicht unbedingt als 'vorauseilenden Gehorsam' titulieren, der Begriff hat irgendwie so ein Geschmäckle... bis denn, Uwe
Das Vorurteil des "gehorsamen" ist längst dem egoistischen "was nicht verboten ist, ist auch erlaubt" gewichen. Wir haben in Deutschland nach meiner Erfahrung längst eine "einer geht noch (und das bin ich)" Mentalität. Solange wir nicht weiterhin in der Lage sind in unsere Freiheit auch die des Nachbarn zu inkludieren, braucht es Regeln. Schade.
Ohne diese Änderung wird es, zumindest im städtischen Bereich, auf Dauer nicht funktionieren.
Wenn dann jemand darum bittet, die gesetzlichen Regelungen einzuhalten, wird er auch noch als Intolerant diffamiert. Das nervt. :roll:
Ja, das ist halt so mit dem Bevölkerungswachstum, dem steigenden Wohlstand und der damit verbundenen Platznot. Ist wie beim Klimawandel: Mensch, Tier und Flora müssen sich umstellen, frei nach Darwin: only the fittest will survive! Grinsend, Andreas Cool, wie moralbeflissen hier alle diejenigen, die aus welchen Gründen auch immer nicht über eine private Unterstellmöglichkeit verfügen, in noch nicht mal vorhandene Schranken verwiesen werden. Komisch, wenn ich mir dagegen Beiträge zum Wildcampen (hier Freistehen genannt), "alternativer" Entsorgung (hier Trenntoiletten genannt), Gewichte, Überholverbote, etc. durchlese, gerät die Moral doch wieder sehr leicht in den Hintergrund Ich werde den Eindruck nicht los, dass diese Erst-Abstellplatz-dann-Wohnmobil-Moral der Wohnmobilbestandsinhaber doch eher egoistischer Natur ist. Nichtsdestotrotz wird das " Problem " , was wir ja nicht haben, von anderen entschieden. Zu viele Biker : Streckenfahrverbote Zu viele Wohnmobile an der Küste : Teppichstangen Zu viele Mountainbiker : Proteste von Wanderer und Spaziergänger Zu viele Wohnmobile in Wohngebieten : Parkverbote Und da wird auch kein User oder Biker gefragt, da handelt dann die Politik. Und so brauchen wir uns doch nicht über den Schreiber und seinen Artikel aufregen, das regelt sich schon von alleine :ja: Es heißt ja, wenn jeder an sich selber denkt ist an alle gedacht. Aber dann wird irgendwann, wenn es zu viel wird, von oben an alle gedacht. :? Moin, klärt mich doch mal auf. Als alter Kerl ist mir der Begriff "Vanlife" nicht geläufig. Gruß Fiatia Die Van´s sind die Kastenwägen und kleiner
Das ist im Prinzip das gleiche, was die Hippies im T1 gemacht haben, nur eine Nummer moderner und komfortabler - und am besten noch mit permanenter Livereportage auf YouTube. Unter jüngeren Leuten ist es halt gerade hip, die Elternzeit oder anderen 'Leerlauf' zwischen verschiedenen Lebensphasen im Mini-Wohnmobil zu verbringen. Eine fahrzeuginterne Sanitäreinrichtung wird dabei öfter mal als spiessig und entbehrlich betrachtet, mit den entsprechenden Konsequenzen. Manche (die mit Berufen, die man auch Online erledigen kann) sind auch semi-permanent auf Achse. Such mal auf YouTube nach 'Vanlife', aber dann ordentlich Zeit mitbringen :) bis denn, Uwe Besser kann man es nicht beschreiben, Uwe :lol: . Vielleicht noch ergänzend, dass die yuppies einem auch noch gern erklären, wie Camping geht :smilingplanet: |
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