Hallo liebe Alle,
ich verbinde mal die Neuvorstellung direkt hier mit meinem Anliegen. Wir, das sind meine Frau, mein Sohn (8) und ich, haben im Sommer für 3,5 Wochen einen Carthago Chic E-Line (MJ2019) über den gelben Engel angemietet. Fahren dann über Schweden, kurzer Abstecher Finnland bis ans Nordkap, Lofoten und wieder zurück nach HH. Die Route inkl. Notfall-Routen/Abkürzungen stehen bereits, auch aufgrund der vielen Reiseberichte hier im Forum. :top: . Meine Camping-Erfahrungen gehen von Zelt, freier Himmel und PKW bis ins WoMo: als Kind in den späten 80-ern USA mit 'nem riesigen Chevy-Tandemachser durch den Yosemite :ja: - und in den frühen 90-ern mit nem ca. 6m Ducato-Saugdiesel (4Personen) durch Frankreich :cry: Bei meiner Frau beschränkt sich die WoMo-Erfahrung auf Festivals. Mein Sohn findet Zelten, Wandern und Angeln total cool. :)
Aufgrund der Situationen werden wir die nächsten 3-5 Jahre wohl keine Fernreisen mehr machen (wollen). Wir gehen davon aus, dass wir aus verschiedenen Gründen nach der Leihe eine Anschaffung machen werden und nicht nochmals für einen mittleren 4-stelligen Betrag mieten. Aufgrund der o.g. Erfahrungen steht bei mir Platz, Zuladung, Komfort, volle Wintertauglichkeit und Autarkie im Mittelpunkt. So können wir uns (theoretisch!) vorstellen auch mal ein paar Wochen irgendwo hinzufahren und parallel aus dem WoMo zu arbeiten, eher mit dem Fokus "wo es [in ganz Europa] schön ist bleiben wir, wenn zu voll, dann ziehen wir weiter". Wir sind also keine reinen Hin-und Zurückfahrer oder Infrastrukturnutzer. Gleiches gilt natürlich für spontane lange Wochenenden, Ferien, Urlaub, etc. Ich halte eine Nutzung von 6-12 Wochen p.a. für vorerst realistisch.
Bis 2023 haben wir noch die familiäre Option eine Bauernhauses in den Bergen. Die Pacht läuft jedoch aus und wir suchen auch daher nach einer Alternative zum Winterurlaub in Skigebieten der Alpen, da wir seit ca. 2 Jahren [wieder] +14 Tage p.a. auf der Piste sind.
Carthago: Meine Benchmark ist demnach der o.g. Camper (7,89m), den wir auf Herz und Nieren testen werden und unsere Pro/Con-Liste erstellen. Ich habe bereits Stunden an Carthago-Videos durch stehe bei den beiden Carthago-Reihen jedoch noch vor der Aufgabe die "echten großen Unterschiede" zwischen der C-und E-Line herauszufiltern. Leider gibt es nur ein kurzes Video dazu, was jedoch nur die Klappen, Stufe, Raumhöhe, Dusche hergibt. Anhand der Preisliste der beiden aktuellen XL-Modelle (8,40/8,59m) sind im Grundpreis 30 TEUR Unterschied, die ich mir alleine nicht erklären konnte und würde mich freuen, wenn mir hier jmd. Auskünfte zu den Unterschieden aus erster Hand geben würde.
Alternative: Ich habe rechts und links des Weges auch mal nach Alternativen geschaut. Viele davon liegen dann vom Budget zu weit oben (+200TEUR), oder gefallen uns einfach innen nicht, da es mehr nach IKEA-Hängeschränken aussieht, der Grundriss nicht passt, oder ich die Wintertauglichkeit nicht habe.
Grundsätzlich muss das WoMo beim Kauf noch nicht voll ausgestattet sein, sollte jedoch die Möglichkeit bieten, wichtige Sachen [vom Fachbetrieb] nachzurüsten, wie z.B. Dachklima, PV, Schwarzwasser...
OFFEN: den C-Line oder die entsprechende Alternative habe ich wegen der Fahrzeughöhe <3m im Auge. So könnte es für mich auf dem Grundstück evtl. einfacher sein ein entsprechendes Carport zu bauen, alternativ rücke ich ein. Wie verhält sich es denn auf Reisen? Hat man viele Einschränkungen auf Stellplätzen oder Routen mit Höhenbeschränkungen? Gibt es schmerzhafte Maut-Aufschläge nur aufgrund der Höhe +/-3m oder ist hier eher die Länge, die ich eh' reiße entscheidend? Ob es dann Neu oder jung Gebraucht wird weiß ich noch nicht.
Ich hoffe, ich erschlage euch nicht mit so vielen Punkten. Letztlich möchte ich einfach den typischen Häuslebauer-Spruch vermeiden: 1. für den Feind, 2. für den Freund und erst 3. für sich selbst - beim Hausbau ist mir das gelungen und möchte das auch gerne beim WoMo schaffen - mit eurer Hilfe.
Danke vorab und ich freue mich auf viele, viele Antworten. :hallo:

