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Mehr Strom im Eura AO650 - Bericht


DonWoMo am 13 Mär 2022 19:25:58

In unserem mittlerweile schon 3 Monate alten Euro Activa One 650 ist die Zeit gekommen, um für mehr Strom zu sorgen. Im Dezember hatte ich ja schon vom Einbau der Mikrowelle berichtet. Zusätzlich sind Kaffeemaschine, Toaster und Eierkocher an Bord und die sollen natürlich auch immer funktionieren. Daher war von Anfang an der Plan einen Wechselrichter einzubauen. Da die einzige 80Ah Versorgerbatterie schon bei Auslieferung platt war, habe ich logischerweise LiFePo4 ausgewählt. Ein Ladebooster hat mir mein freundlicher Wohnmobilhändler schon letzte Woche dazu eingebaut, die Batterien hab ich bei der Gelegenheit und auf Empfehlung auch von dort. Der Wechselrichter, ein ECTIVE CSI20 hatte ich schon Auslieferung des Wohnmobils gewählt. Genau so einer verrichtet auf unserem Boot seit 8 Jahren unauffällig seinen Dienst, so soll es sein.

Da ich noch auf diverse Teile warte, war heute Testfit - die Akkus provisorisch mit herumliegenden Kabeln zusammengeschaltet, daran den Wechselrichter und verschiedene Lasten. Um es vorweg zu nehmen, alles funktioniert so, wie ich es erwartet habe, keine negativen oder auffälligen Erlebnisse. In 15 Minuten war alles ausgepackt, verdrahtet und der Test konnte beginnen. Hier einige Fotos, zuerst die Batterien:

Nach einem prinzipiellen Funktionstest hab ich eine ernsthafte Last von 2 kW angehängt:

Und das sagte die APP dazu:

Der Aufbau war natürlich nicht für eine längere Testphase geeignet, dazu waren die Kabel viel zu dünn. Im Wohnmobil werden 70mm² verlegt, dann werden höchstens noch die Pole warm.
Geplant ist am nächsten Wochenende alles einzubauen.

Grüße,
Don

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Mann am 13 Mär 2022 19:57:14

was gebe es für einen Grund das es nicht funktioniert?

Duelken50 am 13 Mär 2022 20:39:22

Hallo,
der Ective Wechselrichter benötigt 4 Kabel von der Batterie aus. Dann dürften 4 * 70qmm bei 2.000W doch etwas überdiemensioniert sein.
Oder liegt der Wechselrichter in der Garage und die Batterien im Staufach hinter dem Beifahrersitz, also mehrere Meter auseinander?

Bei meinem Ective TSI15 wurden 4 Kabel a 16qmm mitgeliefert. Batterie und Wechselrichter liegen unmittelbar übereinander.

Gruß
duelken50

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DonWoMo am 13 Mär 2022 20:59:06

Duelken50 hat geschrieben:Hallo,
der Ective Wechselrichter benötigt 4 Kabel von der Batterie aus.


Der Ective möchte beide Kontake belegt haben, wie du das anstellst ist ihm egal. Bei mir werden es 2x35qmm werden. Die Entfernung sind gering, Wechselrichter kommt in den Doppelboden hinter das Fahrerhaus, die Batterien sind auf beide Sitze aufgeteilt. Ich gehe von einem guten Meter Kabel prp Richtung aus. Aber dazwischen sind noch Shunt und Sicherung, die werden natürlich nur von einem 70qmm Kabel angefahren. Mein anderer Ective ist genauso angeschlossen, daher weiss ich, dass es da keine Probleme geben wird.

Grüsse Don

Stocki333 am 14 Mär 2022 07:07:11

Hallo Don
Nur so aus Interrese: Poste doch mal die Zellenspannungen bei 14,4 Volt.
Nach einer Lastentnahme und wenn der Accu die 14,4 Volt erreicht.
Franz

haryhirsch am 15 Mär 2022 13:45:24

Hallo DonWoMo, ich frage mich eben wie Du die Akkus wieder voll bekommst und warum, wenn Du die Akkus über Landstrom lädts, den nicht gleich für Deine 230V Einbauten nutzt. Klar wenn Du frei stehst dann ist ein WR gut, aber der Akku ist bei Deinen Anschlusswerten schnell leer, da halte ich zum Eier- und Kaffee kochen doch Gas für besser. Ich stehe auch gerne lange frei, ohne Stromanschluss und habe 450W Solar mit 320Ah Lifepo4 mit 2000W WR, aber nur für die Geräte die es nicht für Gas gibt. Wandeln von Energie hat immer Verluste, warum also erst den Strom von 230V auf 12V für den Akku und dann die 12V wieder auf 230V zum Eier kochen? das leuchtet mir nicht ein.
Du hast Liontron, hast Du Werte für Laden unter Null oder geht das nicht, gibt ja genug für Beispiele das es da hakt.
Noch ne Frage: Wenn dein Akku schon beim Kauf des WoMo hin war, wurde der ersetzt oder vergütet? wenn ich was neu kaufe und es ist dann schon defekt dann ist das ja wohl ein Garantiefall.

DonWoMo am 15 Mär 2022 15:27:54

haryhirsch hat geschrieben:Hallo DonWoMo, ich frage mich eben wie Du die Akkus wieder voll bekommst und warum, wenn Du die Akkus über Landstrom lädts, den nicht gleich für Deine 230V Einbauten nutzt.


Weil es beim Freistehen keinen Landstrom gibt. Und voll werden die beim Fahren. Wir stehen nirgends länger, fahren, stehen werden sich entsprechend abwechseln. Wenn wir wieder zu Hause sind, hat unsere Garage Strom zum füllen der Akkus.

haryhirsch hat geschrieben:Klar wenn Du frei stehst dann ist ein WR gut, aber der Akku ist bei Deinen Anschlusswerten schnell leer, da halte ich zum Eier- und Kaffee kochen doch Gas für besser.

Wir sind heute ein kleiner Zweipersonenhaushalt - da werden mal 5 Tassen Kaffee gekocht, zwei Frühstückseier und vielleicht auch mal ein Toast. Der Akku wird bei unserem Verbrauch daher nie leer werden. Einer hätte uns kapazitätsmäßig gereicht. Dem Wechselrichter aber nicht unbedingt, da die Kaffeemaschine mal auf Schlag 1,5kW zieht, dazu kommt der Einschaltpeak des Wechselrichters. Gas haben wir für die Heizung und den Kühlschrank. Ja man könnte auch den Herd nehmen, das wäre für uns ein Backup aber nicht die Lösung. Zudem gibt es noch die für uns unverzichtbare Mikrowelle.

haryhirsch hat geschrieben:Ich stehe auch gerne lange frei, ohne Stromanschluss und habe 450W Solar mit 320Ah Lifepo4 mit 2000W WR, aber nur für die Geräte die es nicht für Gas gibt. Wandeln von Energie hat immer Verluste, warum also erst den Strom von 230V auf 12V für den Akku und dann die 12V wieder auf 230V zum Eier kochen? das leuchtet mir nicht ein.


So unterschiedlich können Ansichten sein :ja:
Wir brauchen kein Solar und verwenden elektrische Geräte wo es nur geht. Die Lichtmaschine wird bei uns gefordert wenn wir tagsüber unterwegs sind.

haryhirsch hat geschrieben:Du hast Liontron, hast Du Werte für Laden unter Null oder geht das nicht, gibt ja genug für Beispiele das es da hakt.

Wie du sicherlich gesehen hast, sind das keine Arctic Batterien, sondern die ohne Heizung. Diese Variante haben wir bewusst gewählt, weil es bei uns nie passieren kann, dass die Batterien unter Null Grad haben. Der Eura AO650 hat einen beheizten Doppelboden und ein beheiztes Fahrerhaus. Das Wohnmobil steht zusätzlich ganzjährig in einer beheizten Garage. Das die Batterien sich nicht unter Null Grad laden lassen, ist eine Schutzfunktion des BMS - darin sehe ich ein gutes Feature.

haryhirsch hat geschrieben:Noch ne Frage: Wenn dein Akku schon beim Kauf des WoMo hin war, wurde der ersetzt oder vergütet? wenn ich was neu kaufe und es ist dann schon defekt dann ist das ja wohl ein Garantiefall.

[/quote]

Gewährleistung sicherlich, Garantie keine Ahnung. Bislang hab ich das nur dokumentieren lassen. Bin mir nicht sicher ob ich dem hinterher renne auch wenn ich könnte.

Grüße,
Don

haryhirsch am 16 Mär 2022 11:12:52

Wie Du bei mir liest habe ich auch eine Eura. da ist er Akku ebenfalls im Doppelboden. Der DB war für mich ein Grund zum Eura, schöne warme Füße auch in Socken. Eine so große Garage habe ich leider nicht und ob ich die Heizen würde, da die meist nicht gut gedämmt sind, bei den heutigen Ölpreisen und aus Unweltschutz sicher nicht. Mein Akku wird wenn ich länger ihrgendwo stehe, weil wir viel Wandern, über Solar geladen und klar auch beim Fahren. Ladebooster brauch ich nicht da eben noch eine dumme Lima drinn ist. Klar mit dem Gedanken Mikrowelle habe ich auch schon gespielt, wie Du aber weist sind die 3,5t echt auf Kannte genäht wenn schon ein großer Tank un Standklima verbaut sind. auflassten geht bei meinem nicht. Immer genug Strom dabei zuhaben ist für mich ein Muß, beim Vorgänger war der immer dann alle wenn ich die Heizung gebraucht hätte. Daher Lip Akku mit 320 Ah.

DonWoMo am 21 Mär 2022 17:06:33

Nach dem erfolgreichen Funktionstest vor einer Woche kann der Einbau beginnen. Unter den Fahrersitz, der bislang komplett leer war geht eine Batterie, die andere geht an den Platz unter den Beifahrersitz, wo auch bislang die Aufbaubatterie installiert war. Die Sitze sind recht schnell ausgebaut, 6 Schrauben halten sie am Platz, Stecker vom Gurtstraffer lösen, Sitz rausheben. Der ist so leicht, dass selbst mir das keine Probleme gemacht hat. Dann kommt das Sitzgestell raus. Handbremse abschrauben und dann noch zwei weitere Schrauben an der Front und man kann es herausnehmen. Ich hab eine Einbauplatte aus Blech als Basis für die Montage der Batterie gewählt. Diese kann jetzt angepasst werden, erfordert einige Nacharbeit mit der Flex um nicht mehr an den Kabelbäumen unter dem Sitz zu scheuern.

Ist die Dämmmatte eingeklebt kann das Sitzgestell wieder eingebaut werde. Ich hab sicherlich 1 Stunde für die Anpassungen und die Kontrolle der Kabelbaumverläufen unter der Platte benötigt, bis ich sicher war, dass nichts gequetscht oder aufgeschlitzt wird. Es ist ein wenig trickreich.

Dann kann auch schon die Batterie eingebaut werden und mit dem Bügel gesichert - ja, wenn denn nicht der Bügel ca. 15mm zu kurz wäre ... hätte ich mal die detaillierte Beschreibung vom Anbieter gelesen, passt der Bügel nur bis 190mm, eine Liontron ist etwas über 200mm hoch. Sehr ärgerlich da mich die Verlängerung wieder 30 Minuten kostet und es beim Einbau fummelig wird.
Dann kommt die vorhandene Aufbaubatterie unter dem Beifahrersitz an die Reihe: Abbau des Sitzes problemlos wie auch beim Fahrersitz.

Batterie abklemmen und abkleben. Entfernen der beiden vorderen Sitzgestellschrauben und Lösen der Batterieverankerung vorne sind die nächsten Schritte, zusammen mit dem Entfernen der Blechplatte mit der Legende für die Sicherungen. Dann kann die Batterie etwas nach vorne geschoben werden, so dass sie aus der hinteren Halterung rutscht. Dann das Sitzgestell vorne und die Batterie hinten leicht anheben, dann kommt sie vorne frei und kann herausgehoben werden. Sinngemäß in umgedreher Reihenfolge kann die neue Batterie an den Platz der alten.

Ich baue bei der Gelegenheit noch ein Meßshunt ein, dazu wird eine zuvor angefertigte Halteplatte an der vorhandenen Halterung des Ladegeräts befestigt.

Jetzt kann ich mit der Verkabelung beginnen, der Plan ist die Batterien mit 70mm² untereinander zu verbinden und dann mit 2x35mm² den Wechselrichter anzufahren. Glücklicherweise gibt es einen passenden Kabelkanal zwischen den beiden Sitzen, der sowohl gut zugänglich als auch mit Reichlich Platz ausgestattet ist. Trotzdem ist 70mm² kein großes Vergnügen im Handling.

Die Installation ist zwar zeitaufwändig aber es gibt keine Besonderheiten zu beachten die man nicht eh schon kennen würde. Am Ende werden alle Kabel sauber befestigt.
Ich hab die Position des Wechselrichters noch unterschlagen, dieser sitzt im Doppelboden.

Was jetzt auf der Gleichstromseite noch fehlt ist Aufräumen, Wiedereinbau der Sitze und ein Funktionstest. Der fiel positiv aus und auch das Fahrzeug funktioniert noch problemlos.

Was noch aussteht ist der Umbau der 230V Seite. Kommt dann die nächste Woche an die Reihe.
Grüße,
Don

Dirkmuc am 21 Mär 2022 21:22:09

Schafft sehr gut aus, aber leider den kopierten Halter der Grünen Firma genommen.... wieso nicht das Original?

DonWoMo am 21 Mär 2022 23:08:15

Dirkmuc hat geschrieben:Schafft sehr gut aus, aber leider den kopierten Halter der Grünen Firma genommen.... wieso nicht das Original?

Das frag ich mich allerdings auch, vielleicht hätte da ja sogar der Bügel von der Länge her gepasst. Ich hab mich schon tierisch geärgert.

Beim nächsten Wohnmobil probiere ich den anderen Halter dann.

Grüsse Don

andwein am 22 Mär 2022 11:01:31

DonWoMo hat geschrieben:Nach dem erfolgreichen Funktionstest vor einer Woche kann der Einbau beginnen. Unter den Fahrersitz, der bislang komplett leer war geht eine Batterie, die andere geht an den Platz unter den Beifahrersitz, ........
Grüße,. Don

Gute Beschreibung, sauber nachvollziehbar, gute Dokumentation, für die Fleißarbeit von mir ein Pünktchen!
Gruß Andreas

abenn am 22 Mär 2022 11:22:53

Hallo,

mal ne ketzerische Frage, warum quetscht man/du die Batterien unter die Sitze wenn Du einen doppelten Boden hast? :roll:

VG
Alf

Tinduck am 22 Mär 2022 13:02:27

abenn hat geschrieben:Hallo,

mal ne ketzerische Frage, warum quetscht man/du die Batterien unter die Sitze wenn Du einen doppelten Boden hast? :roll:

VG
Alf


DAS ist mal eine interessante Frage. Auf die Idee würd ich auch nie kommen, da gehören Verbandszeug, Keile und Bordwerkzeug hin :)

bis denn,

Uwe

DonWoMo am 22 Mär 2022 13:55:05

abenn hat geschrieben:Hallo,

mal ne ketzerische Frage, warum quetscht man/du die Batterien unter die Sitze wenn Du einen doppelten Boden hast?

Die Frage hätte ich auch an Eura, so war der Beifahrersitz schon mit Batteriehalterung vorgerüstet, da die alte Batterie schon auf Grund des Gewichts weichen musste. Konsequenterweise hab ich dann den leeren Fahrersitz gewählt, da der Platz darunter bei uns nicht genutzt wird. Der AO ist ein Alkoven, das Fahrerhaus wir komplett vom Wohnbereich abgeteilt sobald man steht. Daher sind Dinge die dort verstaut sind später schlecht zugänglich.

Werkzeug, Keile, usw. Findet sich im gut von allen Seiten zugänglichen Doppelboden.

Der zweite Grund für den Fahrersitz war die Verfügbarkeit einer soliden Batteriemontagelösung. Im Doppelboden hätte ich mir selbst etwas konstruieren müssen. Der Stauraum im Doppelboden hat für uns den deutlich höheren Nutzwert wie der Platz unter dem Fahrersitz. Die Hälfte verbleibt zudem ja immer noch.

Grüsse Don

huohler am 22 Mär 2022 14:08:35

Wenn ich das richtig sehe befindet sich die Batterie im nicht geheizten Teil des Fahrzeugs???

Hubert

haryhirsch am 22 Mär 2022 14:11:44

Das habe ich mich auch gefragt und mein Akku ist da eingebaut wo die beiden alten waren. Schaut mal in meinen Beitrag --> Link
Wenn Dein Akku im Winter unter den Sitzen so richtig kalt wird kommen sicher die Probleme. Wie ist denn bei dir die Abtrennung? ich habe da nur einen Vorhang.

andwein am 22 Mär 2022 16:20:22

huohler hat geschrieben:Wenn ich das richtig sehe befindet sich die Batterie im nicht geheizten Teil des Fahrzeugs??? Hubert

Na, ja, Fahrerabteil halt, aber bestimmt nach 2h Fahrt wärmer als im Doppelboden, meiner Meinung nach
Gruß Andreas

Tinduck am 22 Mär 2022 16:29:12

andwein hat geschrieben:Na, ja, Fahrerabteil halt, aber bestimmt nach 2h Fahrt wärmer als im Doppelboden, meiner Meinung nach
Gruß Andreas


Hast Du noch nie einen funktionierenden Doppelboden gehabt? Da ist es bei uns genauso warm wie oben im Aufbau, lokal (in der Nähe der Heizung) sogar deutlich wärmer.

Im Fahrerhaus ist bei uns Aussentemperatur, wenn wir stehen. Im Winter also auch mal zweistellige Minusgrade. Da würd ich keine LiFePO parken.

bis denn,

Uwe

huohler am 22 Mär 2022 16:30:30

Andreas, es geht nicht um das einmalige aufwärmen sondern um das Wohnen ohne zu fahren im Winter:

DonWoMo hat geschrieben:Der AO ist ein Alkoven, das Fahrerhaus wir komplett vom Wohnbereich abgeteilt sobald man steht.


... und damit ist das Fahrerhaus mit den Batterien wärmetechnisch vom Wohnraum abgekoppelt. Der Doppelboden ist dagegen beheizt.

Man kann natürlich argumentieren - ich bin Sommerfahrer oder das Fahrerhaus wird zusätzlich beheizt etc.
Fakt ist, das wäre mit einer Batterie im beheizten Doppelboden erheblich geschickter gelöst.

Hubert

DonWoMo am 22 Mär 2022 20:12:43

huohler hat geschrieben:... und damit ist das Fahrerhaus mit den Batterien wärmetechnisch vom Wohnraum abgekoppelt. Der Doppelboden ist dagegen beheizt.


Ich habe das Eingangs schon einmal erklärt: beim Eura AO 650 ist das Fahrerhaus zusätzlich beheizt, obwohl vom Wohnraum abgetrennt.
Und wie abgetrennt: mit einer verschiebbaren Holzwand und nach oben mit einem Auszug und der passenden Matratze.
Wir hatten auf unserem ersten Ausflug Minusgrade, vorne war es genauso warm wie im ganzen Wohnmobil.
Ihr diskutiert daher über ein nicht existentes Problem.

Grüße,
Don

DonWoMo am 22 Mär 2022 20:28:07

Heute Abend hab ich noch die 230V Elektrik umgebaut. Der Kühlschrank soll nach wie vor nur bei Landstrom funktioniert. Das eingebaute Batterieladegerät läßt sich jetzt über einen Sicherungsautomat ein/ausschalten. Der Inverter hat eine Vorrangschaltung, die Zuleitung ist schaltbar, sollte man mal die Batterien laden wollen aber den Aufbau mit Strom aus dem Wechselrichter bedienen wollen - z.B. bei schwacher Absicherung. Und dann natürlich die übliche Sicherheitstechnik.

Hier ist nicht viel zu sehen. Die meiste Arbeit hab ich gestern schon geleistet, als ich die Zu- und Rückleitung im Doppelboden verlegt habe. Allerdings kann man sich sehr schon an der Originalelektrik orientieren und deren Haltepunkte verwenden. Mit einem Tester hab ich zum Schluss die Elektrik überprüft - alles geht und richtig angeschlossen ist es auch.

Im Anschluss hab ich mir noch ein längere Fernbedienungskabel konfektioniert und eingezogen, im Lieferumfang sind leider nur ca. 2-3 m enthalten, deutlich zu wenig um bis über die Tür zu kommen. Das ist jetzt auch noch die ausstehende Arbeit: Montage der Fernbedienung und des Batteriemonitors.

Grüße, Don
Don

mv4 am 22 Mär 2022 21:48:25

DonWoMo hat geschrieben:Wir hatten auf unserem ersten Ausflug Minusgrade, vorne war es genauso warm wie im ganzen Wohnmobil.
Ihr diskutiert daher über ein nicht existentes Problem.

Grüße,
Don


Gratuliere...dann hast du es ja wie bei einen VI....aber dann brauchst du auch nicht abtrennen im Winter.

Das die Accus ziemlich nah an der Vorderachse platziert werden hat auch Gewichtstechnisch Vorteile.

Tinduck am 23 Mär 2022 08:57:31

mv4 hat geschrieben:Das die Accus ziemlich nah an der Vorderachse platziert werden hat auch Gewichtstechnisch Vorteile.


Beim Mobil des TE schon, in anderen nicht zwingend. Kommt halt immer darauf an, wie die Gewichtsverteilung so ist, und wo der Antrieb sitzt.

bis denn,

Uwe

andwein am 23 Mär 2022 10:33:52

huohler hat geschrieben:Andreas, es geht nicht um das einmalige aufwärmen sondern um das Wohnen ohne zu fahren im Winter:
"Der AO ist ein Alkoven, das Fahrerhaus wir komplett vom Wohnbereich abgeteilt sobald man steht"....
... und damit ist das Fahrerhaus mit den Batterien wärmetechnisch vom Wohnraum abgekoppelt. Der Doppelboden ist dagegen beheizt. Hubert

Nein, und da sitzt der Denkfehler bei vielen. Bei dem Thema "Temperaturschutz Litthium" geht es zuerst um die Starttemperatur der Li Batt. und der Ladung durch Lima und Solar in den ersten 2h. Erst erheblich später (1-2h) kommt das Thema "Wohnen und Fahren im Winter" mit der verbundenen Erwärmung durch die Truma (die allerdings bereits in der Startphase Strom aus der Li ziehen möchte)
Mein Heckstauraum und der Doppelboden unter der Heckgruppe ist bei mir auch beheizt, aber warm würde ich das nie bezeichnen.
Ist ja auch egal. Wenn jeder schreiben würde auf welche Aufbausituation seine Batterie/Heizlösung gedacht ist wäre die Diskussion wessentlich flüssiger. Noch besser wäre wenn alle mal die Temperatur im Doppelboden nach einem Start bei 0°C messen würden. Dann würde auch der Begriff "warm" auf eine vergleichbare Größe gehoben!!!
Aber wie gesagt, ein äußerst individuelles Thema, das so allgemein ausgedrückt erst mal mit Vorsicht behandelt werden sollte.
Gruß Andreas

haryhirsch am 23 Mär 2022 11:25:15

haryhirsch hat geschrieben:Das habe ich mich auch gefragt und mein Akku ist da eingebaut wo die beiden alten waren. Schaut mal in meinen Beitrag --> Link
Vorhang.

Schaut mal meinen Akkueinbau an, so habe ich das "Kälte Problem" gelöst. Entladen werden darf der LiFePo4 ja bei Minusgraden werden, das Laden verhindert mein Aufbau über das Relais und das BMS. Wenn ich Losfahre schalte ich die Heizung an und wenn der Akku auf Temperatur ist geht die Ladung los.

DonWoMo am 24 Mär 2022 09:50:13

Heute Abend habe ich die beiden Fernbedienungen im Kontrollpanel über der Tür verbaut. Hier hatte ich schon vor einigen Wochen Vorarbeit geleistet und einen Kabelkanal, mit Durchführung zum Doppelboden, verlegt. So kommen die beiden Fernbedienungsleitungen hinter dem rechten Bett raus, von wo sie im originalen Kabelkanal bis über die Tür geführt werden können. Mit einer Lochsäge (54mm) für den Batteriemonitor und einem Multitool für den Wechselrichter ist der Job schnell erledigt - vorausgesetzt man fertigt sich vorher eine Schablone an, die schon fast heutzutage üblich dem Produkt nicht beiliegt.

Um die Kabel hinter das Panel zu ziehen, kann man einfach das Originalbedienfeld herausnehmen, einfach links und rechts ziehen, das ist nur geklemmt, dann hat man eine schöne Wartungsluke und kann sicherstellen, dass beim Bohren und Sägen keine Kabel im Weg sind.

Damit ist mein Batterie/Wechselrichterprojekt leider schon abgeschlossen.
Grüße,
Don

Navicacher am 31 Mär 2022 18:36:36

DonWoMo hat geschrieben:Heute Abend hab ich noch die 230V Elektrik umgebaut. Der Kühlschrank soll nach wie vor nur bei Landstrom funktioniert. Das eingebaute Batterieladegerät läßt sich jetzt über einen Sicherungsautomat ein/ausschalten. Der Inverter hat eine Vorrangschaltung, die Zuleitung ist schaltbar, sollte man mal die Batterien laden wollen aber den Aufbau mit Strom aus dem Wechselrichter bedienen wollen - z.B. bei schwacher Absicherung. Und dann natürlich die übliche Sicherheitstechnik.

Sieht sehr professionell aus!
Du hast leider nicht erwähnt, ob du die Zuleitung des Wechselrichters vor der Netzvorrangschaltung genullt hast, also einen der beiden Pole mit Fahrzeugerde verbunden und damit zum Nulleiter gemacht hast (TN-S Netz). Darauf sollte der geneigte Leser und Nachbauwillige achten, damit der nachgeschaltete FI auch funktionieren kann.

Gruß Martin

DonWoMo am 10 Mär 2025 21:23:34

Nach fast 3 Jahren war es mal wieder soweit, dass ich an meiner Elektrik, wie oben beschrieben, mal Hand anlegen musste. Hauptgrung war der von mir verwendete Sicherungsautomat: der erste wurde heiss und schaltete bei gerade mal etwas über 100A nach ein paar Minuten ab. Der nächste, diesmal die 300A Ausführung, ging nach einigen Wochen Nutzung kaputt. Ersatz war zwar vorhanden, aber auch diese hielt nicht lange. Nummer 3, anderer Hersteller ging im Urlaub letzten Herbst kaputt. Als dann ein elektrischer Hauptschalter von Blue Sea bei SVB vor Weihnachten im Angebot war, hab ich zugeschlagen. Dieser ersetzt jetzt den alten Sicherungsautomat und die Sicherung ist einer Schmelzsicherung gewichen.
IMG_9750.jpeg


Der Fernschalter wurde entsprechend im Bedienpanel untergebracht. Allerdings habe ich mir dazu noch einen Halterahmen konstruiert und in Abs gedruckt. So sieht es einfach besser aus und der Schalter hält auch gut in seiner Fassung.

IMG_9764.jpeg

Und wieder war ein schöner Tag beim Basteln verbracht. Die Steuerleitungen sauber und übersichtlich zu verlegen ist immer wieder eine Herausforderung.

Ich habe für mich gelernt: Audio-Sicherungsautomat sind ungeeignet für den Wechselrichterbetrieb.

Grüße Don

Tinduck am 11 Mär 2025 09:33:41

Sicherungsautomaten scheinen sowieso so ne Sache zu sein.

Ich hab eine zusätzliche 12-V-Leitung zum Absorber-Kühli gezogen, um den auch im Stand (ohne D+) auf 12 V betreiben zu können, z. B. für Fährüberfahrten. In die Leitung hab ich für ca. 10 A Strom einen 20-A-Sicherungsautomaten eingebaut, um das schalten zu können.

Gibt aber immer wieder mal Probleme - der Automat löste schon mal aus, obwohl der Strom mit Sicherheit nicht 10 A überschritten hat (Batteriecomputer m. Aufzeichnung vorhanden), und unangenehm warm wird das Ding auch immer (nur das Gehäuse, die Kontakte und Leitungen sind deutlich kühler).

Ich würde beim nächsten mal auch einen normalen Schalter plus eine Schmelzsicherung verwenden.

bis denn,

Uwe

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